Fusion von Euro und Dollar? Interessantes Gerücht:


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Schnorrer:

Fusion von Euro und Dollar? Interessantes Gerücht:

 
28.03.02 20:10
Der DeutschlandBrief unterscheidet immer strikt zwischen gesicherten Informationen und bloßen Gerüchten. Letztere können aber auch interessant sein, und zwar im Sinne eines Frühwarnsystems. Also: Wir haben gehört, daß es Pläne gibt, im Jahr 2007 Dollar und Euro zu einer Weltwährung zu fusionieren. Als dann federführende Super-Zentralbank wurde die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel genannt. Die BIZ ist bekanntlich die Bank der Zentralbanken, war früher europäisch dominiert, verlor aber mit dem Maastrichter Vertrag und der Einrichtung des Europäischen Währungsinstituts, später der Europäischen Zentralbank, einen erheblichen Teil ihrer Existenzberechtigung. Folgendes hat der DeutschlandBrief zu diesem Thema recherchiert: In einer Notiz von 1994, die von der Presse übersehen wurde, gab die BIZ bekannt, daß Greenspan und McDonough (beide von der amerikanischen Notenbank) in den Verwaltungsrat einziehen würden. Seitdem hat der amerikanische Einfluß auf die BIZ massiv zugenommen. In diesen Zusammenhang paßt auch: Auf einer Sitzung des Federal Open Market Committee der US-Notenbank (es steuert die amerikanische Geldpolitik) vom 20. Juli 1994 bezog sich Greenspan ausdrücklich auf den Maastrichter Vertrag und sagte: „Es ist möglich, vielleicht wahrscheinlich, daß die BIZ ein viel größerer Spieler auf der Weltbühne werden wird.“ Auffällig auch, daß die BIZ am 11. September 2000 beschloß, sich von ihren privaten Aktionären zu trennen und sie mit 16000 Franken je Aktie abzufinden. Seitdem sind die BIZ-Aktien nicht mehr handelbar, die Zentralbanken werden die alleinigen Aktionäre. Will man sich in Basel nicht mehr in die Bücher schauen lassen? Keine Erklärung haben wir bisher auch dafür, daß die Schweizerische Nationalbank im März bekanntgab, sie werde ihre Goldverkäufe künftig nicht mehr über die BIZ abwickeln. Die BIZ war früher Clearing-Stelle für den ECU, den Vorläufer des Euro, und arbeitete schon immer eng mit dem US-kontrollierten Internationalen Währungsfonds zusammen. Interessant auch, daß Nobelpreis-träger Robert Mundell, einer der geistigen Väter des Euro, im November 1999 in Paris eine Bindung zwischen Euro und Dollar befürwortete.  
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Reinyboy:

Lieber nicht, dann kann ich ja nicht mehr den Euro

 
28.03.02 20:14
putten.


Und ich muß den Euro gegen den Yen callen.  




Grüße     Reiny
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FranzS:

Das wird es nie geben!

 
28.03.02 20:16
Hier gibt es einfach zu viel zu verdienen.

Grüße
FranzS
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Schnorrer:

In einer Seitenstraße von Brüssel sitzt die

 
28.03.02 20:17
geheime EU-Regierung:

Daß der Euro konspirativ eingefädelt wurde, daß die EU keine demokratische Veranstaltung ist und daß in Brüssel Tausende von Lobbyisten an den Gesetzen mitschreiben, von denen ihre Firmen betroffen sind – das alles ist längst bekannt. Wir hatten bisher jedoch keine Ahnung, wo das mächtigste außerparlamentarische Machtzentrum der EU residiert. Nämlich in einem neutralen Gebäude in einer unauffälligen Seitenstraße von Brüssel, zurückgesetzt vom lauten Verkehr, mit bescheidenem Empfangsraum und zwei Aufzügen, die zweimal im Jahr 46 Herren zu einer vertraulichen Sitzung befördern. Es handelt sich um den European Round Table of Industrialists, abgekürzt ERT. Als dieser runde Tisch 1983 gegründet wurde, stand FIAT- Chef Giovanni Agnelli Pate, genauer: die von ihm schon in den sechziger Jahren gegründete groupe des presidents. Heute sind Multinationale Konzerne wie Unilever, Nestlé, Royal Dutch, Philipps oder Bayer vertreten. Derzeitiger Vorsitzender ist der Chef des niederländischen Medienkonzerns Reed Elsevier. ERT-Mitglieder sind allerdings nie die Konzerne, sondern immer nur die Bosse persönlich. Alles ist informell, unbürokratisch und clubmäßig – nicht anders als in den kleinen Machtzirkeln der USA, wo man sich nach abgehakter Agenda auch gerne mal vollaufen läßt und dann im Dunkeln an die Bäume pinkelt. Das soll nicht heißen, daß der ERT keine Verdienste hat. Er stellt die Weichen für Privatisierung und Liberalisierung in Europa (freilich nicht zu Gunsten des Mittelstandes), er entwirft Pläne, setzt Ziele und Termine und übermittelt diese den Regierungen. In vielen Fällen hat er auch schon über den Inhalt der Politikvorschläge entschieden, die von der EU-Kommission an die nationalen Regierungen gehen. Wahrscheinlich sind die Politiker sogar dankbar dafür, daß ihnen die Denkarbeit abgenommen wird. 1999 meinte der englische Guardian, der ERT habe die Politiker in Brüssel im „eisernen Griff“. Erstaunlich, in welchem Ausmaß Macht im Geheimen und von so wenigen ausgeübt wird. Ein bißchen gruselig wird es erst, wenn die Rede vom „neuen Europäer“ ist, an dessen Schaffung die Konzernherren in ihrem unauffälligen Brüsseler Büro gegenwärtig arbeiten. Übrigens muß ausscheiden, wer sich nicht regelmäßig sehen läßt. So Daimler-Chef Schrempp 1999.  
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DeathBull:

Was wäre wenn alle Währungen verschmolzrn würden?

 
28.03.02 20:20
ein Metallklumpen
Fusion von Euro und Dollar? Interessantes Gerücht: 623486
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Schnorrer:

Dann wäre meine Muschelsammlung endlich

 
28.03.02 20:23
wieder was wert.
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hjw2:

@schnorrer..Osterüberraschung gelungen.. o.T.

 
28.03.02 20:45
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zit1:

Hi schnorrer, mail erhalten? o.T.

 
28.03.02 20:46
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Schnorrer:

Osterüberraschung kommt .... JETZT, hjw, oder:

 
28.03.02 20:59
Lust darauf, verrückt zu werden? Dann lesen. Sonst nicht.

Re zit: werde mal checken ...

www.scriptcache.de/unglaublichkeiten/...nkinderderschlange.htm

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Schnorrer:

Nochwas. Aber nur für die, die den Link gelesen

 
28.03.02 21:42
haben: schon mal darüber nachgedacht, warum alle Kinderschänderskandale aus Brüssel gemeldet werden?

Also, ich noch nicht. Und ich werde das auch tun. Will ja nicht verrückt werden.
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Seth Gecko:

ich hoffe, daß es mal zu einer Verschmelzung

 
28.03.02 21:52
dieser Art kommen wird. Leider werde ich das wohl nicht mehr miterleben dürfen, dafür hab' ich die Einführung des EURO miterlebt (dessen Gesamtplanungs- und Entwicklungszeit letztendlich immerhin auch mehrere Jahrzehnte in Anspruch nahm). Insofern klingt die Jahreszahl 2007 lächerlich unrealistisch, auch wenn alan 1994 mal etwas orakelte, was aber alles möglich bedeutet haben könnte (macht er das nicht immer? ;-)

cu, seth
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Schnorrer:

Um das Bild abzurunden: der folgende Link ist

 
28.03.02 22:18
aus 99, aber aus zwei Gründen topaktuell:

1. Die Fakten sind so offenkundig, daß man sie nicht mehr diskutieren möchte.
2. Demnächst wird diese Story verfilmt. Bin mal gespannt, wieviel davon auch rüberkommt.

Viel Spaß.

www.anthros-online.de/logen/die_drahtzieher_des_mordes.htm

Der m. E. wichtigste Auszug davon:

„Für mich ist es mehr als glaubwürdig, dass es eine Allianz zwischen den USA und dem Vatikan gab, deren Ziel die Zerstörung des Kommunismus war. Bei dieser Strategie hatte die Bank Calvis eine geheime, aber zentral wichtige Rolle gespielt, als der sich geradezu auf natürliche Weise anbietende Schalter.“ -

"Hatte Calvi Ihrer Meinung nach noch eine Chance?“ –„Ich glaube nicht. Calvis Todesurteil ist unterschrieben, als man ihn nach London bringt. Die eigentliche Operation „Mord an Calvi“ wird, da teile ich die Auffassung der römischen Staatsanwaltschaft, von mafiotischen Handlangern durchgeführt.“


Die Staatsanwaltschaft aber sieht hinter den Mafia-Killern und den direkten Organisatoren des Mordes, immer noch auf mafia- oder mafianaher Ebene wie eben den Angeklagten Pippo Calb und Flavio Carboni, keine weiteren Befehlsgeber mehr.

Das findet auch Anwalt Gamberini mit seinen 30 Jahre langen Erfahrungen in politischen Mordprozessen recht seltsam. Er möchte die Staatsanwaltschaft dafür aber nicht kritisieren und meint, vielleicht gäbe es in Rom gute Gründe, den Fall im Augenblick tiefer zu hängen. Wir ahnen, auf was er anspielt: Der politische Wind hat sich längst wieder gedreht im Italien des Jahres 1999. Nicht mehr die Aufklärung der politischen Morde ist angesagt, sondern deren Vertuschung. Die Staatsanwälte und Richter in der vordersten Front gegen Korruption und Mafia sind seit geraumer Zeit wieder in der Defensive. Aus der politischen Elite Italiens, aus den Kreisen der herrschenden Mitte-Links-Regierung von Massimo D'Alema kommt keine Ermutigung mehr, sondern eher sind es Knüppel zwischen die Beine
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Schnorrer:

Brüssel II

 
11.05.02 16:14
"Konzern Europa
Die unkontrollierte Macht der Unternehmen
nn. «EU-Kommission macht sich für gentechnische Erzeugnisse stark.» Dies meldete überraschend Mitte Oktober eine grosse deutsche Tageszeitung.
Nicht überraschend kommt diese den agrochemischen Konzernen entgegenkommende Wende der EU-Kommission allerdings für die Leser des Buches «Konzern Europa». Die Aktivistengruppe «Corporate Europe Observatory» hat darin kritisch die Lobby-Politik der europäischen und amerikanischen Grosskonzerne und ihren unmittelbaren Einfluss auf die EU-Entscheidungsfindungen ans Licht gebracht.
Der Leser erfährt darin, dass es in Brüssel eine grosse Biotechnologielobby-Gruppe gibt, abgekürzt EuropaBio. Unter dieser Bezeichnung haben sich etwa 600 Biotechunternehmen zusammengeschlossen, darunter der amerikanische Konzern Monsanto Europa, ebenso Nestlé, Unilever, Danone und Bayer u.a. Seit den späten achtziger Jahren hätte schon die Vorgängerorganisation von EuropaBio, die SAGB, die Biotechnologie immer wieder angepriesen. Dabei wird auch auf grosse PR-Firmen zurückgegriffen. 1993 äusserte sich auch der damalige Kommissionspräsident Delors wegweisend positiv zu dieser umstrittenen Technologie.

Bei der Beschlussfassung der EU-Patent-Richtlinie zum Schutz biotechnologischer Erfindungen («Patente auf Leben») schliesslich war die Lobbygruppe - für Eingeweihte nicht überraschend - ungeheuer erfolgreich. 1998 wurde die Patentierung von Leben in zweiter Lesung vom Europäischen Parlament beschlossen, nachdem es drei Jahre zuvor das gleiche Vorhaben noch abgelehnt hatte. Pflanzen, Tiere, menschliche Gene und Zellen, aber auch gentherapeutische Verfahren und menschliche Organe auf genmanipulierter Basis sowie genetisch veränderte bzw. geklonte menschliche Embryos waren damit patentierfähig geworden! Eine Entscheidung, die gegen den Willen und ohne Befragung der meisten Europäer gefällt wurde.
Das Enthüllungsbuch prangert zum Beispiel auch die Einseitigkeit von Arbeitsgruppen und Kommissionen an, die von den EU-Verantwortlichen ausgewählt werden. Wieder ein Beispiel:
1994 stellte der damalige EU-Kommissar Bangemann eine Arbeitsgruppe für Telekommunikation zusammen. Davon waren sechs Mitglieder aus dem ERT (Europäischer Runder Tisch der Industriellen, also Vertreter der Grosskonzerne). Unter den zwanzig Mitgliedern gab es keinen einzigen Vertreter von Konsumentengruppen, Gewerkschaften oder kleinen und mittleren Unternehmen!
In den Medien würde die enge Verbindung von «unabhängigen» EU-Gremien und Arbeitsgruppen mit der Grossindustrie meistens verschwiegen. «Konzern Europa» beschreibt auch, wie die Grosskonzerne mit ihrer Lobbyarbeit wichtige Schlüsselbegriffe wie «Wettbewerbsfähigkeit», «lebenslanges Lernen» usw. in die EU-Politik nach Art der «Spin-doctor» einspeisen. Profitorientierter Arbeitsplatzabbau bei Privatisierungen zum Beispiel wird so zur notwendigen, positiven Anpassung an die angeblich naturgegebenen Anforderungen der globalisierten Profitwirtschaft.
Auch die Ost-Erweiterung der EU sei massgeblicher Wunsch der Wirtschaft. Kommissionspräsident Prodi im letzten Jahr: «Ich habe eine Mission, und das ist die Ost-Erweiterung.» Auch die einflussreiche, auch jeder demokratischen Kontrolle und Legitimation bare Bilderberg-Gruppe und Trilaterale Kommission (Untergruppe davon) wird in «Konzern Europa» besprochen. Über die Bilderberger, zu denen der jetzige Aussenminister Italiens unter Berlusconi, Ruggiero, gehören soll, ebenso Henry Kissinger und der Weltbank-Präsident James D. Wolfensohn schreiben die Autoren: «Es wird allgemein angenommen, dass der in diesem Forum gefundene Konsens die Grundlage für die internationale politische Entwicklung bildet.» (S. 238) Ein Reporter der «Scotish Daily Mail» wurde beim Bilderbergtreffen 1998 in Schottland verhaftet, nur weil er das Grundstück, auf dem das Treffen stattfand, betreten hatte, so geheim gibt man sich. An der 47. Bilderbergkonferenz in Portugal 1999 soll auch der deutsche Verteidigungsminister Scharping (SPD) teilgenommen haben. Der deutsche Arbeiter, der treu SPD wählt, erfährt davon leider nichts.
Der Leser erfährt auch etwas über den Sinn des ebenso undemokratischen WEF (World Economic Forum), das jedes Jahr den Luftkurort Davos und seine Bevölkerung heimsucht. Keineswegs ist es nur ein Debattierclub grauhaariger Männer. Die Autoren dazu: «Gemäss dem Politologen und Mitglied der Trilateralen Kommission Samuel H. Huntington» - laut «Le Monde Diplomatique» unter Präsident Johnson 1973 für die Unterdrückung von Oppositionsgruppen zuständig - «kontrollieren die Davos-Leute praktisch alle internationalen Institutionen, viele Regierungen und das Gros der weltweiten Wirtschafts- und Militärkapazitäten.» (S. 242).
Noch ein Beispiel für die elende Verquickung von Grossindustrie und EU-Kommission: Peter Sutherland, enger Berater von Kommissionspräsident Prodi, war WTO-Direktor. (WTO = Welthandelsorganisation. Sie setzt sich weltweit für Liberalisierungen und Privatisierungen in allen gesellschaftlichen Bereichen - zugunsten der Grosskonzerne und zu Lasten des Mittelstands ein.) Sutherland ist aktiv im sehr einflussreichen ERT und anderen Wirtschaftslobbygruppen. Gleichzeitig ist er auch Vorsitzender von BP und Goldman Sachs. Sutherland schlug Pascal Lamy für den Posten des EU-Handelskommissars vor, den dieser auch jetzt innehat. Lamy gehörte schon der im März 1999 wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetretenen vormaligen EU-Kommission unter Jacques Santer an und war 10 Jahre die rechte Hand des ehemaligen Kommissionspräsidenten Jacques Delors.
Wer das Buch «Konzern Europa» gelesen beiseite legt, hat zwei Möglichkeiten: Resigniert gibt er es auf, auf irgendeine demokratische Einflussnahme der europäischen Bürger und Bürgerinnen auf die EU-weiten politischen Entscheidungen zu hoffen. Es ist erschreckend, wie der Bürger hinters Licht geführt wird und zwar von Grund auf.
Die andere Möglichkeit ist es, aktiv mit anderen zusammen etwas dieser bürgerfernen, totalitären Organisation auf friedlichem, aber selbstbewusstem Weg entgegenzusetzen, z. B. in der Ablehnung der Gentech-Lebensmittel. Die letztere Möglichkeit ist in unser aller Interesse und dem der vielen irregeführten unterdrückten Bürger unbedingt vorzuziehen."





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