FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse


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das Zentrum d.:

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse

 
24.07.01 08:01
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Wann wird's endlich wieder gut?


24. Juli 2001 Dax dürfte sich nach unten orientieren
Mit einem pessimistischen Ausblick von Amazon.com dürfte der derzeitige Kampf der Nasdaq um die 2.000 Punkten immer schwieriger werden. Am Dienstag hat die US-Technologiebörse wieder unter der magischen Marke geschlossen. Zwar dürfte die Wall Street die psychologisch wichtige Unterstützung nicht so einfach aufgeben, aber mit jeder neuen Quartalszahl und den trüben Aussichten werden die Argumente für einen nachhaltige Bewegung nach oben immer schwächer. Doch nicht nur die New Economy spürt die Konjunkturflaute. Die Gewinnwarnung von ABB zeigt, dass auch die Riesen der „alten Wirtschaft“ nicht verschont bleiben. Mit Bangen warten die Märkte auch auf die neuen Ausführungen von Alan Greenspan am Nachmittag, nachdem der Fed-Chairman in der Vorwoche mit seinen vorsichtigen Aussagen die Wall Street unter Druck setzte.

Euro pendelt um 0,87 Dollar
Der Euro pendelt am Dienstag im asiatischen Handel um die Marke von 0,87 Dollar und notiert damit wenig verändert gegenüber den Schlussständen in New York am Montag. Damit verteidigt der Euro sein in der Vorwoche erkämpftes Terrain. Im Blickpunkt steht der zweite Teil der Rede von Alan Greenspan vor dem Bankenausschuss des Senats.

Renten gut gestützt
Der Rentenmarkt wird weiterhin von einem robusten Euro und schwachen Börsen gestützt. Auch die amerikanischen ferstverzinslichen Titel liefern gute Vorgaben für den europäischen Handel.

Tokioter Aktien freudnlich
Freundlich präsentieren sich die Aktien an der Börse Tokio am Dienstag im Verlauf. Bis gegen 7.20 Uhr gewinnt der Nikkei-225-Index  0,3 Prozent auf 11.638 Punkte. Händler verweisen auf eine technische Erholung des Nikkei, nachdem der Index am Vortag auf 16-Jahrestief geschlossen hatte. Zudem würden einige Leerverkäufer, die auf weiter fallende Kurse gesetzt hatten, sich jetzt mit Aktie zur Bereinigung ihrer Positionen eindecken. Händler zeigen sich über die Nachhaltigkeit der Marktsituation skeptisch: “Außer den Leereindeckungen gibt es nichts, was den Markt unterstützt.“

Aktien Hongkong zeigen sich am Mittag etwas leichter
Etwas leichter präsentieren sich die Notierungen in Hongkong am Dienstagmittag (Ortszeit). Bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte verliert der Hang-Seng-Index (HSI) 0,4 Prozent auf 12.183,11 Punkte. Händler sprechen wie auch schon am Vortag von einem schwachen Volumen. Das Gesamtvolumen der ersten Hälfte beträgt 2,64 Mrd HKD.  Hutchison Whampoa verlieren 2,6 Prozent, nachdem sie sich am Vortag noch gegen den Trend entwickelt hatten, und auch Henderson Land geben nach relativer Stärke am Vortag um 2,4 Prozent nach. Nach kritischen Kommentaren von Analysten über die Ertragslage von Cathay Pacific verliert die Aktie 0,5 Prozent.

Kursbewegungen und Nachrichten nach Börsenschluss
Amazon standen nachbörslich in den USA unter Druck, nachdem der Internetbuchhändler zwar die Prognosen für das zweite Quartal getroffen hat, für das dritte Quartal jedoch einen Verlust ausgewiesen hat. Die Aktien büßten 6,3 Prozent auf 15,02 Dollar ein. Ebay verloren 55 Cents auf 64,41 Dollar. Oni Systems stiegen dagegen 6,7 Prozent auf 24,05 Dollar, nachdem der Hersteller von Glasfasernetzen die Umsatzprognosen für das dritte Quartal angehoben hat.

Wall Street mit Verlusten auf breiter Front
Die amerikanischen Aktienmärkte haben am Montag auf breiter Front schwächer geschlossen. Der Dow Jones verlor 1,44 Prozent auf 10.424,42 Zähler, während die Nasdaq 2,01 Prozent tiefer bei 1.988,56 Zählern aus dem Handel ging und die psychologisch wichtige Marke von 2000 Punkten erstmals seit zwei Wochen unterschritt. Die Marktteilnehmer erwarten mit Spannung die am Dienstag stattfindende Rede des Präsidenten der US-Notenbank Alan Greenspan vor dem Bankenausschuss des Senats zur Entwicklung der US-Wirtschaft.

Bei den Standardwerten mussten die Aktien des Mischkonzerns Minnesota Mining and Manufacturing Einbußen von 1,49 Prozent auf 111,32 Dollar hinnehmen. Das Unternehmen hatte für das zweite Quartal 2001 einen Rückgang seiner Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gemeldet. Ebenso im Sog negativer Unternehmenszahlen schlossen die Anteilsscheine des größten US-Stahlproduzenten USX-U.S. Steel Group, die über sieben Prozent auf 19,52 Dollar einbüßten. Das Unternehmen hatte das zweite Quartal mit Verlusten beendet. Unter Abgabedruck standen Hewlett-Packard und seines Konkurrenten Lexmark International. Während Hewlett-Packard lediglich 0,83 Prozent auf 26,20 Dollar nachgaben, brachen Lexmark International um 15,58 Prozent auf 49,51 Dollar ein. Lexmark International hatte zuvor auf Grund der abgeschwächten Nachfrage einen unter den Erwartungen der Analysten ausgefallenen Ausblick für die zweite Jahreshälfte bekannt gegeben. Im Trend negativ schlossen Walt Disney, die 0,44 Prozent auf 26,88 Dollar nachgaben. Das Unternehmen hatte zuvor gemeldet, es wolle die Kinder-TV-Kanäle Fox Familiy Worldwide von Rupert Murdoch´s News Corp. für rund drei Milliarden Dollar erwerben.
Im Technologiesektor profitierten die Titel von Cisco Systems von einer Heraufstufung auf „Kaufen“ von „Halten“ durch die US-Investmentbank UBS Warburg und verteuerten sich um 1,56 Prozent auf 18,27 Dollar. Gegen den Trend positiv schlossen auch die Beteiligungspapiere von Check Point Software Technologies, die deutlich um 3,25 Prozent auf 36,57 Dollar zulegten, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal 2001 eine Verdoppelung des Gewinns auf 86,6 Millionen Dollar bekannt gegeben hatte.

US-Anleihen schließen etwas fester
Mit leichten Aufschlägen notierten die US-Treasurys am  Montag im späten Geschäft in New York. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon  von fünf Prozent zogen um 4/32 auf 99-5/32 an und rentierten mit 5,108  Prozent. Der 5,375-prozentige Longbond legte um 9/32 auf 97-25/32 zu, wodurch sich die Rendite auf 5,526 Prozent absenkte. Angesichts fehlender anderer Impulse brachten in einem  sehr ruhigen Geschäft vor allem die schwächere Wall Street die US-Anleihen  etwas nach oben, hieß es. Investoren würden den Treasury-Markt weiter als möglichen sicheren Hafen ansehen und Händler hätten mit höheren Kursgeboten diese Tendenz antizipiert.


Medienschau


24. Juli 2001
Unternehmensnachrichten

Amazon.com mit weniger Verlust im zweiten Quartal als erwartet
Amazon.com hat im zweiten Quartal einen geringeren Verlust ausgewiesen als von Analysten erwartet. Der Verlust betrage 16 Cents je Aktie oder 58 Millionen Dollar nach 33 Cents oder 116 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Der Umsatz sei im Berichtszeitraum um 16 Prozent auf 668 Millionen Dollar gestiegen und liege damit über dem des Vorjahresquartals von 578 Millionen Dollar aber unter dem des ersten Quartals von 700 Millionen Dollar. Allerdings korrigierte Amazon die Aussichten für das dritte Quartal, so dass die Aktie nachbörslich unter Druck stand. (Reuters)

AOL investiert 100 Millionen Dollar in Amazon.com
AOL will im Rahmen einer strategischen Kooperation 100 Millionen Dollar in den Internetbuchhändler Amazon.com investieren. Die Unternehmen teilten am Montag gemeinsam in Seattle und Dulles mit, dass sie in den kommenden Jahren Amazons Internet-Handel mit den Einkaufskanälen AOLs verknüpfen wollten. Sie vertieften damit eine Kooperation aus dem Jahr 1997. (Reuters)

Gewinn bei American Express bricht nach Abschreibungen ein
Der Finanzkonzern American Express hat im abgelaufenen zweiten Quartal wie von Analysten erwartet 76 Prozent weniger verdient als im Vorjahresquartal und macht dafür Abschreibungen auf riskante Anleihen und die schwache Wirtschaft verantwortlich. Am Montag veröffentlichte das Unternehmen in New York einen Quartalsgewinn von 178 Millionen Dollar nach 740 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen traf damit die bereits verringerten Gewinnprognosen der Analysten von 13 Cents je Aktie. (Reuters)

AT&T übertrifft mit Gewinn je Aktie die Marktprognosen
AT&T hat mit einem Gewinn je Aktie von vier Cents im zweiten Quartal zwar weniger verdient als im Vorjahresquartal, übertraf damit aber die Analysten-Prognosen. AT&T machte für das Ergebnis am Montag in New York den harten Wettbewerb und die niedrigen Preise für Ferngespräche verantwortlich. Im Vorjahresquartal hatte AT&T noch 47 Cents je Aktie verdient. (Reuters)

Enel verkauft Elektrizitätswert an Endesa
Die italienische Enel verkauft das Elektrizitätswerk Elettrogen für 2,63 Milliarden Euro an ein spanisches Konsoritium unter der Führung von Endesa. Endesa verpflichtet sich zudem eine Milliarden Euro an Schulden zu übernehmen und weitere eine Milliarde Euro bis 2005 in das Unternehmen zu investieren. (FT, S. 17)

ABB bleibt hinter Erwartungen zurück
ABB hat im ersten Halbjahr einen operativen Gewinn von 626 Millionen Dollar erwirtschaftet, nach 791 Millionen Dollar im Vorjahr. Analysten waren von 714 Milionen Dollar ausgegangen. Zugleich lieferte ABB einen verhaltenen Ausblick. (Bloomberg)

Allianz verliert AAA-Rating
Standard & Poor's hat das Kreditrating für die Allianz auf AA+ von zuvor AAA gesenkt. Nach der Offerte für die Dresdner Bank hatte die Ratingagentur die Allianz-Bonität überprüft und gab am Montag in New York das Ergebnis bekannt. (FT, S. 21)

Wertpapieraufsicht überprüft Verhalten von SAP
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel überprüft nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ das Vorgehen des Softwarekonzerns SAP bei der Bekanntgabe von Auswirkungen des Verlustes seines US-Partners Commerce One auf das eigene Ergebnis. „Wir prüfen, ob SAP gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen hat", zitierte die Zeitung eine Sprecherin des Amts in einem am Montagabend vorab veröffentlichten Bericht. Am Wochenende hatte SAP bestätigt, dass wegen der Aufstockung des Anteils an Commerce One auf 20 Prozent die jüngsten Verluste des US-Unternehmens rückwirkend entsprechend des früheren SAP-Anteils im Quartalsergebnis berücksichtigt werden müssten. (Reuters)

Haffa vor Ausstieg bei EM-TV
Firmengründer Thoams Haffa steht offenbar vor dem Ausstieg bei EM-TV. Der Firmenchef soll offenbar seinen Anteil von 43 Prozent für rund 180 Millionen Mark verkaufen und sich aus dem operativen Geschäft zurück ziehen. (FTD, S.1)

Stada erwirkt Unterlassungserklärung gegen DocMorris
Stada Arzneimittel hat gegen die niederländische Internet-Apotheke DocMorris eine Unterlassungserklärung für den Verkauf einzelner Medikamente erreicht. Stada teilte am Montag mit, DocMorris habe unerlaubt Arzneimittel der Stada-Töchter Stadapharm und Stada OTC über das Internet verkauft und nun erklärt dies zu unterlassen. Falls DocMorris gegen die Erklärung verstoße, müsse es 20.000 Mark Vertragsstrafe zahlen.
Stada konzentriert sich vor allem auf die Herstellung und den Vertrieb von kostengünstigen Nachahmermedikamenten (Generika), Mitteln zur Selbstmedikation und Spezialarzneien. (Reuters)

Infomatec veräußert Geschäftsbereich interaktives Fernsehen  
Die Insolvenzverwalter der am Neuen Markt notierten Infomatec Integrated Information Systems und drei weiterer Gesellschaften aus dem Infomatec-Konzern veäußerten den gesamten Geschäfts-bereich interaktives Fernsehen an einen privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. (Ad hoc)


puh - jetzt musste ich mich aber beeilen :o)
Guten Morgen an alle aus dem Zentrum der Macht
Antworten
das Zentrum d.:

up nach oben mit dir o.T.

 
24.07.01 08:49
Antworten
boomer:

Vielen Dank f. den tollen Service!!! o.T.

 
24.07.01 09:00
Antworten
sv.Spielkind:

TERMINE NEUER MARKT

 
24.07.01 09:08

10:00 - mediantis AG, Hauptversammlung
10:30 - AdPhos Advanced Photonics AG, Hauptversammlung
10:30 - e.multi Digitale Dienste AG, Hauptversammlung
          - Init AG, geplante Erstnotiz am Neuen Markt
          - Poet Holding Inc., Ergebnis 2. Quartal
          - Nexus AG, Ende Lock-up-Frist


gruss sv.Spielkind
Antworten
chartgranate:

@dZdM.... Klasse!!! Und UP o.T.

 
24.07.01 09:19
Antworten
klecks1:

oooo

 
24.07.01 09:44

Datum: 24. Juli 2001 Herausgeber:
Online: www.stockadhoc.de

Die Märkte im Rückblick

Der Neue Markt zeigte in den ersten Handelsstunden eine freundliche Entwicklung. Einige Anleger nutzten die massiven Kursverluste vom Freitag um kurzfristige Positionen aufzubauen. Wie sich am Nachmittag zeigte wurde dieser Kursanstieg von einigen Großanlegern allerdings dazu benutzt weitere Positionen abzugeben. Nachdem der Nasdaq seine anfänglichen Kursgewinne nicht halten konnte, gab auch der Neue Markt seine Gewinne schnell wieder ab und notierte auf Vortagsniveau. In der Schlussauktion kam es bei sämtlichen Werten aus dem Nemax 50 und einigen Werten aus dem Nemax All Share zu einem starken Kursverlust der unter hohen Umsätzen stattgefunden hatte. Ein Grund für diese Aktion konnte nicht gefunden werden, es wird allerdings vermutet das eine deutsche Großbank zu jedem Preis große Positionen aus Termingeschäften glattgestellt habe. Aus diesem Grund verzeichnete der Nemax All Share  ein erneutes Minus von 1,65% auf 1.166 Punkte. Aufgrund der Verkäufe im Nemax 50  verlor dieser sogar 3,26% auf 1.082 Punkte. Der Handel an der Nasdaq war lediglich zu Beginn von Kursgewinnen begleitet. Marktbeobachter sprachen von einer enormen Nervosität die auf die noch in dieser Woche anstehenden Quartalsergebnisse zurückzuführen waren. Nach der Microsoft-Warnung seien viele Anleger negativ gestimmt, was diese Ergebnisse angehe. Nahezu über den gesamten Tagesverlauf konnte allerdings die Marke von 2.000 Punkten verteidigt werden, ehe diese in der letzten Handelsstunde gebrochen wurde. Der Nasdaq Composite  schloss daraufhin mit einem Minus von 2,84% bei 1.988 Punkten. /fh


Prognose für den aktuellen Börsentag

Der Ausblick für den Neuen Markt sollte aufgrund der eigenartigen Aktivitäten in der Schlussauktion negativ zu betrachten sein. Solange es darüber keine Klarheit gibt sollten Investitionen unbedingt zurückgestellt werden. An der Nasdaq kann nach der gestrigen Bewegung von einer weiteren Korrektur ausgegangen werden. Wichtige Unterstützungen befinden sich aktuell bei 1.975, 1.925 und 1.900 Punkten, welche unbedingt gehalten werden sollten um nicht auf die alten Lows zu fallen. Die kurzfristigen technischen Indikatoren befinden sich bereits wieder im überverkauften Bereich, womit ein Rebound an einer dieser Marken durchaus wahrscheinlich ist. Kurzfristige Investoren können daher bei einem Rebound wieder erste Positionen aufbauen. Als eindeutiges Kaufsignal sollte ein Rebound über die 2.000 Punkte-Marke gewertet werden. Nachbörslich meldete Amazon die Zahlen zum zweiten Quartal, welche beim Verlust je Aktie die Analystenschätzungen toppen konnte. So wurde ein Verlust von 16 Cents je Aktie gemeldet, nachdem 22 Cents erwartet wurden. Lediglich der geplante Umsatz konnte nicht erreicht werden, was zu Abschlägen im nachbörslichen Handel führte. Auch AT&T meldete einen starken Rückgang des Gewinnes. Nachdem dieser im zweiten Quartal letzten Jahres noch 46 Cents je Aktie betrug, waren es im vergangenen nur 4 Cents. Der Umsatz büßte ebenso ein und lag bei 13,3 Mrd. $. Mit diesen Meldungen und weiteren Quartalsergebnissen tendierte die Nachbörse zuletzt leichter. /fh


Handlungsstrategie

Uns erreichten in den letzten Tagen vermehrt Anfragen einiger Leser, die darum gebeten haben, die Regeländerungen am Neuen Markt nochmals genauer zu beleuchten. Diesem Wunsch kommen wir natürlich gerne nach. Die Deutsche Börse AG hat beschlossen, Aktien, die nachfolgende Kriterien erfüllen vom Handel auszuschließen. Die relevanten Bezugsgrößen werden zukünftig ein Tagesdurchschnittskurs von einem Euro sowie eine Marktkapitalisierung von 20 Millionen Euro darstellen. Sollte ein Unternehmen an 30 aufeinander folgenden Börsentage beide Grenzwerte unterschreiten und diese dann nicht an mindestens 15 aufeinander folgenden Handelstagen wieder überschreiten, werden die Aktien aus dem Neuen Markt ausgeschlossen. Ebenso betrifft das alle Firmen gegen die ein Insolvenzverfahren eröffnet oder diese mangels Masse abgewiesen wird. Die Regeln treten ab 1. Oktober 2001 in Kraft. Von einer tiefgreifenden Reform kann leider nicht die Rede sein. Viel zu leicht dürfte es den Unternehmen fallen durch kurze Manipulation den Kurs unter geringen Umsätzen nach oben zu schieben. /rh
 

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Musterdepot


Angesichts des Marktumfeldes zeigen wir uns nach wie vor zufrieden mit der Entwicklung unseres Musterdepots. Wir legen für morgen eine ultimo gültige Kauforder (200 Stück) für Kontron AG (WKN 523990) mit Limit 25,20 Euro in den Markt. Eine fundamentale Analyse wurde bereits gestern ausgeliefert. /rh


Tradingchance



curasan AG     Kürzel: CUR | WKN: 549453


Wir legen Ihnen nahe sich das Medizinunternehmen curasan AG  als Tradingposition ins Depot zu legen. Das Unternehmen machte zuletzt mit der Bekanntgabe, dass das Knochenaufbaumaterial Cerasorb die europaweite Zertifizierung für das gesamte Skelettsystem erhalten habe, auf sich aufmerksam. Das Präparat war bislang nur in der Zahnmedizin zugelassen. Das europaweite Marktpotential wird vom Unternehmen auf 450 Mio. Euro. beziffert. Der Kurs verdoppelte sich daraufhin in schwierigem Marktumfeld von 5 Euro auf in der Spitze 11 Euro. Zuletzt kam der Kurs jedoch wieder stärker unter Druck, so dass sich dem Anleger jetzt die Möglichkeit bietet in der Nähe der damaligen Tiefstände einzusteigen. Charttechnisch befindet sich der Wert in der festen Unterstützung um 6 Euro und setzt gerade auf die 38-Tages-Linie auf. Die Slow-Stochastik liefert ein Kaufsignal. Wir sehen kurzfristiges Kurspotential bis 7 Euro und empfehlen den Stopp bei 5,50 Euro zu setzen. Bitte beachten Sie, dass das Präparat kurzfristig noch nicht umsatzwirksam ist. /rh

Schlusskurs: 5,89 Euro   Kursziel: 7,00 Euro
KGV 01: 65,4   Stopp: 5,50 Euro
Marktkapitalisierung: 29,5 Mio. Euro   Chance / Risiko: **** / ***


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Wichtige Termine des Tages


AdPhos AG: Hauptversammlung in München
Allgeier Computer AG: Hauptversammlung
ATB Antriebstechnik AG: Hauptversammlung in Welzheim (11:00 Uhr)
Dr. Hönle AG: Ablauf der Lock-Up-Periode
edding AG: Hauptversammlung in Hamburg (11:00 Uhr)
e.multi Digitale Dienste AG: Hauptversammlung in Karlsruhe
Init AG: Erstnotiz am Neuen Markt
Jost AG: Hauptversammlung
Kempinski: Hauptversammlung in München (10:00 Uhr)
Kunert AG: Hauptversammlung
mediantis AG: Hauptversammlung in München (10:00 Uhr)
Nexus AG: Ende der Spekulationsfrist der Erstzeichner
POET Holdings, Inc.: Bericht zum 2. Quartal


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Aktuelle Unternehmensmeldungen



STOCKadHOC-Ticker


+++   Die RTV Family Entertainment erzielte im ersten Halbjahr 2001 sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT jeweils über 50% der Jahresplanwerte. Im Gesamtjahr sind Umsatzerlöse in Höhe von 110 Mio. DM und ein EBIT von 3 Mio. DM geplant. Die Ravensburger AG, Hauptaktionärin der RTV bekräftigt mit einer Finanzierung über 7,5 Mio. DM das Vertrauen in die RTV Family, welche die finanziellen Mittel für die Ausweitung des Kerngeschäftsfelds Animation nutzen wird. Die Anteilsscheine von RTV können nach dieser positiven Entwicklung fast 35 Prozent an Wert gewinnen und notierten zu Handelsschluss bei 1,21 Euro.   +++    /nl

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Begriffe und Symbole


EBIT: Ergebnis vor Steuern und Zinsaufwand
EBITDA: Ergebnis vor Steuern, dem Zinsaufwand und den Abschreibungen
- Quote (Kurs- & Performance-Daten) |  - Unternehmens-Homepage

Disclaimer/ Haftungsausschluss


Die Bewertungen, Kurse und Nachrichten zu den besprochenen Aktien und Unternehmen werden von den Autoren nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir sind jedoch nicht in der Lage, deren Verbindlichkeit und Seriosität im jedem Einzelfall zu überprüfen. Die Informationen in diesem Newsletter und im StockSelect-Börsenforum stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Aktien dar. Dieser Newsletter kann Börseninteressierten als Anregung dienen, ersetzt jedoch in keinem Fall eine Beratung durch einen professionellen Anlageberater oder eine eigene Recherche. Jegliche Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen. Aktieninvestments können zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen!
Antworten
klecks1:

und jetzt der Anhang o.T.

 
24.07.01 09:47
Antworten
klecks1:

SAP, Siemens.....

 
24.07.01 10:05
Dax: SAP riskiert Vertrauensverlust

Schwache US-Vorgaben

(gatrixx) Nach den schwachen Vorgaben von der Wall Street, wo der Dow Jones 1,4 Prozent verlor und die Nasdaq 2 Prozent abgab, geht es auch am deutschen Standardwertesegment weiter talwärts. Der Aktienindex Dax verliert gegen 9.45 Uhr 14 auf 5.777 Punkte - ein Abschlag von 0,2 Prozent.

Mit Spannung erwarten die Märkte um 16 Uhr die Anhörung des US-Notenbankchefs Alan Greenspan vor dem Bankenausschuss des US-Senats. Allerdings rechnen Händler nicht damit, dass der Fed-Chef neue geldpolitische Signale liefern wird.

SAP bekommt offenbar Probleme mit dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel. Einem Bericht der "Berliner Zeitung" zufolge untersucht die Behörde das Vorgehen des Softwarekonzerns bei der Revision seiner Quartalsergebnisse, die durch die Auswirkung der hohen Verluste seines US-Partners Commerce One auf das eigene Ergebnis nötig geworden war. Weniger das drohende Bußgeld als viel mehr der Verlust an Glaubwürdigkeit belaste die Aktie, sagen Händler. SAP verliert 2,5 Prozent auf 156,07 Euro.


Dax: SAP riskiert Vertrauensverlust

Zittern bei Siemens

Auch die übrigen Technologiewerte notieren schwach. Siemens verliert einen Tag vor Bekanntgabe der Quartalszahlen 3,5 Prozent auf 58,80 Euro. Die Halbleiter-Tochter Infineon gibt 1,4 Prozent auf 27,41 Euro ab. Der US-Branchenkollege Altera teilte am Vorabend mit, im Zuge eines schwachen Chip-Marktes im zweiten Quartal einen deutlichen Verlust verbucht zu haben und im kommenden Quartal ein schwächeres Geschäft zu erwarten.
Epcos fällt um 1,2 Prozent auf 52,30 Euro.

Der Dax-Neuling MLP (- 2,8 Prozent auf 95,45 Euro) gehört auch am zweiten Tag seines Listings am deutschen Blue Chip-Segment zu den größten Verlierern.

Eon gibt 1,2 Prozent auf 62,98 Euro ab. Der Freistaat Bayern hat für rund 938 Millionen Mark Aktien des Düsseldorfer Versorgers verkauft und damit seinen Staatsanteil an dem Düsseldorfer Energiekonzern auf unter 5 Prozent gesenkt. Damit gibt Bayern den Weg für die Übernahme des britischen Versorgers Powergen frei. Auch Zukäufe in den USA würden somit ermöglicht. (üt)



Antworten
das Zentrum d.:

spät aber gut - Klecks1 :o) o.T.

 
24.07.01 10:51
Antworten
furby:

dZdM: Danke und woher hast Du den die Info's? o.T.

 
24.07.01 10:54
Antworten
das Zentrum d.:

@furby - aus der FAZ zusammengesucht o.T.

 
24.07.01 11:13
Antworten
klecks1:

zentrum/bin nur sporadisch im Boardgeschehen

 
24.07.01 11:16
und habe Deinen Thread erst spät gefunden. Hier noch etwas Interessantes:


AKTIE IM FOKUS: Invensys fallen nach Gewinnwarnung um rund 20 Prozent  
 

LONDON (dpa-AFX) - Die Aktien der britischen Invensys PLC haben an der Londoner Börse rund 20 Prozent abgegeben, nachdem das Unternehmen die dritte Gewinnwarnung und das Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden Allen Yurko bekannt gegeben hatte. Analysten deuten dies als Anzeichen für eine bevorstehende Kapitalerhöhung um die Verbindlichkeiten zu reduzieren.

Invensys hat entsprechende Pläne gegenüber der Nachrichtenagentur AFX dementiert. Die Aktien notierten um 10.45 Uhr mit einem Minus von 19,12% bei 84,09 Pence. Der FTSE 100 verlor 0,46% auf 5.380,50 Punkte. Der bisherige Tagestieftswert von Invensys lag bei 73,75 Pence.

Vorstandschef Yurko werde im Januar nächsten Jahres von Rick Haythornthwaite von Blue Circle Industries ersetzt, teilte das Unternehmen mit. Außerdem revidierte Invensys die Gewinnerwartungen vor Sonderposten für das operative Geschäft um 30 Prozent nach unten. In der vorangegangenen Schätzung waren noch 400 Mio. britische Pfund anvisiert worden.

Das schlechte Umfeld habe in den ersten drei Monaten zu einem schwierigen Geschäft geführt. Bisher hätten die Gewinne 20 Prozent unter den Markterwartungen gelegen, für Ausblicke ins zweite Halbjahr sei es wegen der volatilen Märkte zu früh.

Die Neueinstufung durch mehrere Investmenthäuser habe ebenfalls zu dem Kursrutsch beigetragen, hieß es in Händlerkreisen. Teather & Greenwood hatten die Gewinnerwartungen für das laufende Jahr von 9,9 Pence pro Aktie auf 5 Pence pro Aktie zurückgenommen und behielten ihre Verkaufsempfehlung bei. Williams de Broe rät Investoren auf Kurse unter 70 Pence zu warten./FX/kl/av/af  

24.07. - 11:09 Uhr
Antworten
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