Frühaufsteher der tägl. ausbl. a.d.börse, termine


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jack303:

Frühaufsteher der tägl. ausbl. a.d.börse, termine

 
20.08.02 07:21
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jack303:

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20.08.02 07:47
Wie lange hält der Schwung am Aktienmarkt an?

20. Aug. 2002


Experten warnen vor Übertreibungen bei den Bauaktien

Dem Dax ist es am Montag gelungen, begünstigt durch eine ebenfalls gute Vorstellung der Wall Street, die jüngsten Kursgewinne weiter auszubauen. Der noch immer deutliche Abstand von der 200-Tage-Linie lasse weitere Aufschläge zu, heißt es. Allerdings spreche die schwierige fundamentale Ausgangslage gleichzeitig gegen einen langanhaltenden Aufschwung. Bei den Aktien der Bauunternehmen, die zuletzt stark von der Hoffnung auf Aufträge im Zuge der Flutkatastrophe profitieren, warnen Experten vor Kursübertreibungen nach oben. Nicht alle Vorschußlorbeeren seien hier gerechtfertigt, so das Urteil.

Anleihen auf Richtungssuche

Die Kursgewinne am US-Rentenmarkt am Vortag deuten an, dass die herbsten Gewinnmitnahmen zunächst ausgestanden sein könnten. Nun werde der Markt vermutlich durchatmen und auszuloten versuchen, wohin die weitere Kursreise geht. Da zunächst keine wichtigen Konjunkturdaten mehr anstünden, werde die Richtungssuche vermutlich einige Zeit lang anhalten, heißt es.

Euro gut behauptet

Der Euro zeigt sich am Dienstagmorgen gegenüber dem Dollar gut behauptet, liegt aber auf deutlich tieferem Niveau als vor dem Wochenende. Gegen 7.25 Uhr werden 0,9767 Dollar gezahlt, nach 0,9755 Dollar im späten Geschäft am Montag in New York. Zum Yen notiert der Dollar bei 119,22 Yen nach zuletzt 118,57 Yen. Beim Yen wirke noch die Androhung der Ratingagentur Standard & Poor´s nach, das Kreditrating Japans eventuell erneut nach unten zu revidieren. Beim Verhältnis Euro-Dollar sagen Händler eine Seitwärtsbewegung voraus, nachdem die Notierungen am unteren Ende ihrer zuletzt gültigen Handelsspanne angelangt seien.

Börse Japan freundlich

Freundlich zeigen sich die japanischen Aktienkurse am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in Tokio. Gegen 7.25 Uhr steigt der Nikkei-225-Index um 0,5 Prozent auf 9.651 Yen. Der Topix-Index legt um 0,3 Prozent auf 947 Zähler zu. Marktteilnehmer erwarten, dass der Nikkei seine moderaten Gewinne bis zum Handelsschluss behaupten kann, sehen ihn aber auf Grund von fehlenden inländischen Nachrichten innerhalb einer Spanne von 9.600 bis 9.800 Yen verharren. Auf der Gewinnerseite stehen vor allem Technologietitel und Exportwerte, die von der Erholung an Wall Street am Vortag profitieren.

Aktien Hongkong zeigen sich am Mittag fest

Fest tendieren die Aktienkurse am Dienstagmittag (Ortszeit) in Hongkong. Zum Ende der ersten Sitzungshälfte notiert der Hang-Seng-Index (HSI) mit einem Plus von 1,5 Prozent bei 10.396 Punkten. Grund für die Kursgewinne sind laut Händlern die guten Vorgaben von der Wall Street. An der Spitze der Gewinnerliste stehen TVB, deren Kurs nach einer Reihe von positiven Unternehmensnachrichten um 9,1 Prozent anzieht. Hutchison gewinnen 4,3 Prozent im Zuge von Gelegenheitskäufen im Vorfeld des Zwischenberichts am Donnerstag. Der HSI könnte kurzfristig die 200-Tagesline bei 11.000 Punkten testen, so ein Marktstratege, der bei 10.500 einen ersten Widerstand ausmacht.

Neuigkeiten und Kursbewegungen nach US-Börsenschluss

Der Nasdaq 100 After Hours Indicator zeigte sich am Montag mit einem Minus von 0,21 Prozent auf 1.023,84 Punkten. Die Aktien der GameStop Corp zeigten sich mit Aufschlägen, nachdem das Unternehmen mit dem Zweitquartalsergebnis die Erwartungen der Wall-Street-Analysten übertreffen konnte. Auf Island.com wurden die Papiere des Videospielehändlers mit 21,25 Dollar gehandelt, nachdem sie die reguläre Session bei 19,95 Dollar beendet hatten. ImClone, die sich am Montag zunächst um elf Prozent auf 8,26 Dollar ermäßigten, zeigten sich im nachbörslichen Handel fast wieder unverändert zum Vortag. Der Wert war unter Druck geraten, nachdem der US-Kongress für den Insiderhandel-Gerichtsprozess des früheren ImClone-CEO Samuel Waksal dessen Reise- und Telefonaufwendungen sowie Bankauszüge angefordert hatte. Agilent brachen dagegen nach einem schwachen Ergebnis ein.

US-Börsen schließen fester

Positive Nachrichten von mehreren US-Einzelhandelsunternehmen sowie das Interesse der Anleger an Telekommunikations- und Chipwerten haben an den US-Börsen zum Wochenauftakt zu deutlichen Kursgewinnen geführt.

Der Dow-Jones-Index legte zum Schluss um 2,42 Prozent auf 8990,79 Punkte zu, die Technologiebörse Nasdaq um 2,47 Prozent auf 1394,68 Zähler. Der S&P-500-Index stieg um 2,37 Prozent auf 950,74 Punkte.

Die Investoren konzentrierten sich außerdem auf einige positive Nachrichten aus dem Einzelhandelsbereich, sagten Händler. Die Aktien der US-Spielzeug-Handelskette Toys R Us reagierten mit einem Kurssprung von zeitweise mehr als elf Prozent auf die vorgelegten Quartalszahlen des Unternehmens und notierten zum Börsenschluss noch rund 8,4 Prozent fester bei 13,90 Dollar. Der Konzern hatte mitgeteilt, den Verlust im abgelaufenen Quartal bei gestiegenem Umsatz stärker als erwartet verringert zu haben. Die Bilanz sei von den Anlegern mit Spannung erwartet worden, da sie sich davon Hinweise auf das Verhalten der Verbraucher erhofft hätten, sagten Händler.

Die Aktien der weltweit zweitgrößten Baumarktkette Lowe's kletterten um rund 11,4 Prozent auf 41,00 Dollar. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, der Gewinn im zweiten Quartal sei um 42 Prozent gestiegen. Die Titel des Konkurrenten Home Depot legten unteressen rund 3,3 Prozent auf 29,03 Dollar zu. Der S&P-Einzelhandelsindex stieg um 2,78 Prozent.

Die eher negativen Nachrichten des weltgrößten Einzelhandelskonzerns Wal-Mart Stores seien vom Markt weitgehend ignoriert worden, sagten Börsianer. Das Unternehmen hatte unter anderem mitgeteilt, die Sommerhitze habe die Umsätze zu Beginn des neuen Schuljahres im August beeinträchtigt. Wal-Mart-Aktien stiegen um rund 1,7 Prozent auf 54,69 Dollar.

Das Interesse der Anleger an Telekommunikationswerten wie Qwest habe zu den Gewinnen an der Nasdaq beigetragen, sagten Händler. Die Aktien des Unternehmens legten um rund 16 Prozent auf 2,24 Dollar zu. Qwest hatte in der Vorwoche mitgeteilt, das Unternehmen erwäge, Ausgaben im Volumen von rund einer Milliarde Dollar bei unrentablen Tochterunternehmen und Produktlinien einzusparen.

Auch eher schwache US-Konjunkturdaten konnten dem Optimismus der Börsianer am Montag kaum etwas anhaben. Das US-Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board hatte mitgeteilt, der Index der Frühindikatoren für die wirtschaftliche Aktivität in den USA sei im Juli so stark wie seit September 2001 nicht mehr gesunken. Der Index, der die konjunkturelle Entwicklung in den USA in den kommenden Monaten im Voraus anzeigt, fiel um 0,4 Prozent zum Vormonat auf 111,7 Zähler. Damit fiel der Rückgang exakt so stark aus wie von Analysten im Schnitt erwartet.

US-Anleihen schließen bei dünnen Umsätzen etwas fester

Die Kurse der US-Treasuries haben sich am Montag den Angaben von Marktteilnehmern zufolge nach einem “langweiligen Handel bei dünnen Umsätzen“ etwas fester präsentiert. Die zehnjährigen Titel mit einer Zinsausstattung von 4,375 Prozent gewannen 9/32 auf 100-23/32. Die Rendite fiel von 4,319 auf 4,284 Prozent. Der mit 5,375 Prozent verzinste Longbond stieg um 17/32 auf 104-26/32 und rentierte mit 5,050 Prozent, nach 5,086 Prozent am Freitag.

Händler begründeten die Aufschläge vor allen mit dem um 16 Uhr MESZ veröffentlichten Index der Frühindikatoren für die Entwicklung der US-Wirtschaft. Der Index ist im Juli um 0,4 Prozent auf 111,7 gefallen. Volkswirte hatten zwar im Durchschnitt mit einem etwas stärkeren Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Kenneth Goldstein vom Conference Board verwies aber darauf, dass die erneut negative Entwicklung der Frühindikatoren die Besorgnis hinsichtlich der Erholung der US-Konjunktur nähre. Kritische Punkte seien vor allem die hohe Volatilität an den Finanzmärkten, die Bilanzierungsskandale und die wieder einknickende Verbraucherstimmung.

 
 Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @cri


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jack303:

Medienschau o.T.

 
20.08.02 07:57
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jack303:

..

 
20.08.02 07:58
Frühaufsteher
Medienschau

20. Aug. 2002 Unternehmensnachrichten

Agilent-Verlust deutlich höher als erwartet

Der US-Elektronik- und Testgeräte-Hersteller Agilent Technologies hat das dritte Quartal seines laufenden Geschäftsjahres mit einem deutlich höheren Verlust abgeschlossen als erwartet. Das Unternehmen führte dies unter anderem auf die Schwäche im Technologiesektor zurück. Agilent wies für die drei Monate einen Netto-Verlust von 228 (Vorjahreszeitraum minus 225) Millionen oder unverändert 0,49 Dollar je Aktie aus. Vor einmaligen Aufwandsposten wuchs der Verlust nach den Angaben auf 143 (minus 101) Millionen oder 0,31 (minus 0,22) Dollar pro Anteilschein. Der Umsatz habe auf 1,4 (1,8) Milliarden Dollar abgenommen. Analysten hatten im Durchschnitt vor Einmalaufwendungen einen Verlust von 0,15 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar vorausgesagt. Agilent selbst hatte einen operativen Verlust zwischen 0,10 und 0,20 Dollar bei Umsätzen zwischen 1,5 Milliarden und 1,6 Milliarden Dollar prognostiziert. Agilent-Aktien brachen im nachbörslichen Handel auf 15,50 Dollar ein nach einem regulären Schlusskurs von 17,44 Dollar. (Reuters)

Telekom-Tochter VoiceStream bietet Cingular Fusion an

Die US-Telekom-Tochter VoiceStream Wireless Corp hat dem Mobilfunkanbieter Cingular Wireless nach Informationen des „Wall Street Journal“ (WSJ) eine Fusion vorgeschlagen. Wie die Zeitung am Dienstag berichtet, befinden sich die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium und könnten noch scheitern. Neben kartellrechtlichen Hürden sei unklar, wie die Anteilseigner von Cingular, SBC Communications Inc und BellSouth Corp auf das Angebot reagierten. Die zur Deutschen Telekom AG, Bonn, gehörende VoiceStream, wird laut Bericht auch weiterhin Gespräche über eine Partnerschaft mit der AT&T Wireless Services Inc führen, obwohl beide Seiten erst im Verlauf des Sommers daran gescheitert waren, sich auf genaue Bedingungen zu einigen.  Sowohl VoiceStream als auch Cingular hätten sich zu dem Thema einer Fusion nicht äußern wollen, schreibt das „WSJ“ weiter. (vwd)

Dyckerhoff rechnet mit Bußgeldobergrenze von 95 Millionen Euro

Der Baustoffhersteller Dyckerhoff AG rechnet mit einem maximalen Bußgeld von 95 Millionen Euro im laufenden Kartellverfahren wegen des Verdachts illegaler Preis- und Quotenabsprachen. Auf Grund der Gespräche mit dem Bundeskartellamt im laufenden Kartellverfahren und der Kooperation bei der Aufklärung dürfte das Bußgeld für wettbewerbswidrige Absprachen im Zementmarkt höchstens 95 Millionen Euro für Dyckerhoff betragen, teilte das Wiesbadener Unternehmen am Montagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit. Der Betrag könne voraussichtlich in mehreren Jahresraten gezahlt werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Dyckerhoff AG abzufedern. Die sich aus dem Bußgeld ergebende Ergebnisbelastung von 95 Millionen Euro sei in den bisherigen Ertagserwartungen des Unternehmens nicht enthalten, teilte die MDax notierte Firma weiter mit. (Reuters)

Siemens streicht 2.300 Stellen bei ICN in München

Die Siemens AG plant einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ (FTD) zufolge in ihrer Netztechnik (ICN) drastische Einschnitte am Unternehmensstandort München. Wie das Blatt in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf Gewerkschaftskreise schreibt, sollen 2.300 Stellen in der ICN-Zentrale im Werk Hofmannstraße wegfallen.  Dafür sei eine Beschäftigungsgesellschaft vorgesehen. Der Standort sei mit allein 7.000 ICN-Beschäftigten einer der größten im weltweit agierenden Siemens-Verbund. (vwd)

Qwest findet Käufer für Telefon-Verzeichnis-Sparte

Das finanziell angeschlagene US-Telekommunikationsunternehmen Qwest Communications International wird seine Telefonverzeichnis-Sparte verkaufen, wie aus den Verhandlungen nahe stehenden Kreisen am Montag verlautete. Den Zuschlag für den Geschäftsbereich „QwestDex“ habe ein Gebot der Carlyle Group und Welsh Carson Anderson & Stowe für mehr als sieben Milliarden Dollar erhalten, hieß es. Damit sei ein Angebot eines Konsortiums von Thomas H. Lee Partners, Bain Capital und Providence Equity Partners geschlagen worden. Eine offizielle Ankündigung wurde den Kreisen zufolge für Dienstag erwartet. (Reuters)

VW schickt 4.550 Arbeiter in Brasilien in „Zwangsurlaub“

Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen hat in Brasilien wegen der schlechten Absatzlage 4.550 der insgesamt 28.000 Mitarbeiter in einen dreiwöchigen Zwangsurlaub bis zum 9. September geschickt. Wie VW do Brasil am Montag (Ortszeit) in Sao Paulo mitteilte, betrifft der so genannte „Kollektiv-Urlaub“ 2.500 der 16.500 Arbeiter der Fabrik Anchieta, 2.000 von 6.500 der Fabrik in Taubate sowie 50 von 550 Beschäftigten der Motorenfabrik in Sao Carlos, alle im Bundesland Sao Paulo. (dpa)

MWG-Biotech weitet Halbjahresverlust aus - Prognose bekräftigt

Die am Neuen Markt gelistete MWG-Biotech AG erwartet trotz eines deutlich ausgeweiteten Verlusts vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den ersten sechs Monaten weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis im Gesamtjahr 2002. Für das erste Halbjahr wies das Biotechnologieunternehmen in einer Pflichtveröffentlichung am Montag nach Börsenschluss ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von minus 4,3 (Vorjahreszeitraum minus 1,5) Millionen Euro aus. Der höhere Verlust sei sowohl auf einmalige Sondereffekte aus auch das rückläufige Ergebnis des Bereichs Genomic Technology zurückzuführen. „Der Vorstand der MWG-Biotech AG hält dennoch an der Zielsetzung fest, noch im laufenden Geschäftsjahr ein ausgeglichenes operatives Ebitda zu erreichen", hieß es weiter. Der Umsatz verbesserte sich den Angaben zufolge im ersten Halbjahr leicht auf 24,8 (24,5) Millionen Euro. (Reuters)

US-Börsenaufsicht prüft Bücher von AOL und Bristol-Myers

Prüfer der US-Börsenaufsicht (SEC) untersuchen die Zertifikate der Bilanzen der Online-Sparte des weltweit größten Medienkonzerns AOL Time Warner sowie des Pharmakonzerns Bristol-Myers-Sqibb. Die SEC bestätigte damit teilweise einen Bericht des „Wall Street Journal". (Reuters)

GM ruft 720 000 Autos zurück - Mögliche Probleme mit dem Airbag

Der weltgrößte Autohersteller General Motors (GM) ruft 720 000 Autos und Lkw wegen möglicher Probleme mit dem Airbag zurück. Wie das Unternehmen am Montag in New York mitteilte, seien von der Rückrufaktion 570.000 Chevrolet Silverado-Pickup-Trucks des Modelljahres 2000, Tahoe/Suburban-Geländewagen, GMC Sierra Pickups und Yukon XL-Geländewagen betroffen. Dazu kämen noch 150.000 Buick der Modelljahre 2002 und 2003, Cadillac, Chevrolet, GMC, Oldsmobile und Pontiac. Zu den Kosten machte das Unternehmen keine Angaben. (dpa)

Liberty spricht mit Vivendi über Kabelgeschäft

Die Liberty Media Corp will nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ (WSJ) Teile ihrer Kabelprogrammgeschäftes mit dem der Vivendi Universal SA zusammenlegen. Wie das Blatt in seiner Dienstagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, handelt es sich bisher noch um Vorgespräche. Diese könnten jedoch in der Folge eine Abspaltung des Vivendi-Unterhaltungsbereiches ermöglichen und Liberty die Mehrheit in der neuen Gesellschaft sichern. (vwd)

Qantas-Aktie bis Freitag von Handel ausgesetzt

Die Qantas Airways Ltd hat bei der Australian Stock Exchange in Sydney eine Aussetzung ihrer Aktie vom Handel bis Freitag beantragt. Grund ist eine wichtige Mitteilung, wie die Fluggesellschaft am Dienstag angab. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. (vwd)

Investorensuche für TV-Sender Premiere dauert länger

Die Suche nach Investoren für den Bezahlfernsehsender Premiere dauert offenbar länger als bislang angenommen. Wie die „Frankfurter Allgemeine“ am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, wird eine neue stabile Gesellschafterstruktur voraussichtlich erst bis zum Jahresende „oder auch später“ zu Stande kommen. Ende Juli hatte sich Georg Kofler, Vorsitzender der Premiere-Geschäftsführung, noch zuversichtlich gezeigt, „bis zum Herbst“ Investoren zu finden. Die Gewinnschwelle will Premiere im Jahr 2004 erreichen. Dafür benötigt der Sender nach eigener Schätzung weiteres Kapital von knapp 250 Millionen Euro. (vwd)


Wirtschaftsnachrichten

Fed-Studie - Nur wenig Banken stark engagiert bei Bilanzsündern

Die meisten US- und ausländischen Geschäftsbanken sind einer Studie der US-Notenbank (Fed) zufolge mit Krediten nur sehr geringfügig bei Firmen engagiert, die wegen ihrer Bilanzierungsmethoden geprüft werden. Wie die am Montag veröffentlichte Untersuchung ergab, entfallen bei 80 Prozent der befragten Institute weniger als ein Prozent oder gar keine ausstehenden Unternehmenskredite auf die fraglichen Gesellschaften. Die Fed nennt keine Firmennamen. Sie spricht lediglich von Unternehmen, die ihre Geschäftszahlen „wesentlich geändert“ haben oder wegen ihrer Bilanzierungspraktiken Gegenstand zivil- oder strafrechtlicher Untersuchungen sind. Befragt wurden den Angaben zufolge Manager von 56 großen US-Banken und 20 Ablegern führender ausländischer Institute. (Reuters)

BDI und DIHK tragen Entscheidung zur Steuerreform mit

Die Präsidenten der Deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) tragen die Entscheidung der Bundesregierung, die zweite Stufe der Steuerreform wegen der Folgen der Hochwasserkatastrophe von 2003 auf 2004 zu verschieben, mit. Am Montag teilten Michael Rogowski (BDI) und Ludwig Georg Braun (DIHK) mit, an erster Stelle stehe nun die Solidarität mit den Opfern der Flut. Finanzielle Zusagen müssten deshalb auf einer soliden Grundlage stehen. Dennoch käme die Entscheidung für die Wirtschaft zur Unzeit, da sie wie eine begrenzte Steuererhöhung wirke. Entscheidend sei, welche Löcher die Flut in die Haushaltskasse reißen werde. Danach sei zu prüfen, wie der Mittelstand noch im Jahr 2003 seine ihm zugesagte Entlastung erhalten könne, schlugen die beiden Präsidenten vor. (vwd)

Brasiliens Kandidat Gomes verspricht Haushaltsdisziplin

Der Mitte-Links-Kandidat für die brasilianische Präsidentenwahl, Ciro Gomes, hat für den Fall seiner Amtsübernahme Haushaltsdisziplin versprochen. Nach Gesprächen mit dem scheidenden Präsidenten des Landes, Fernando Henrique Cardoso, sagte Gomes am Montag vor Journalisten weiter, er werde erst nach einer Prüfung der offiziellen Dokumente seine Meinung zum jüngsten Kreditpaket des Internationalen Währungsfonds (IWF) äußern.
Im Falle seiner Wahl wolle er die vom IWF genannten Finanzziele für 2003 einhalten, sagte Gomes. Der derzeit bei den Meinungsumfragen an zweiter Stelle stehende Kandidat versprach, „strikte Einhaltung und Respekt für Verträge und eine definitive Bindung an die Stabilität der Währung". Der IWF-Vertrag sei angesichts der Wirtschaftskrise in Brasilien „unvermeidlich“ gewesen.

Auch der brasilianische Präsidentschaftskandidat Luiz Inacio Lula da Silva hat am Montag bestätigt, alle geltenden Verträge einzuhalten, sollte er die Wahlen im Oktober gewinnen. Der in den Wahlumfragen führende Kandidat der linken Arbeiterpartei PT verwies am Montag nach Treffen mit dem noch amtierenden Präsidenten Henrique Cardoso, Finanzminister Pedro Malan und Notenbankgouverneur Arminio Fraga darauf, dass er die im Rahmen des 30-Mrd-USD-Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) eingegangenen Verpflichtungen einhalten werde. (Reuters)

 
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Text: @cri

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jack303:

up o.T.

 
20.08.02 08:28
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chartgranate:

thanks jack...! o.T.

 
20.08.02 09:02
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