EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE

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EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Peddy78
Peddy78:

EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE

9
22.08.07 09:49
#1
Willkommen an der Börse, Ariva.

News - 22.08.07 08:30
DGAP-News: EquityStory AG (deutsch)

EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE AG

EquityStory AG / Firmenübernahme/Kooperation

22.08.2007

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE AG EquityStory AG gelingt Einstieg in Markt für Online-Werbung

München - 22.08.2007

Die EquityStory AG (ISIN: DE0005494165) erwirbt 25 Prozent plus eine Aktie an der ARIVA.DE AG, Kiel und erschließt sich damit den lukrativen Markt für Online-Werbung. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die ARIVA.DE AG betreibt das bekannte Finanzportal ARIVA.DE. Mit 22 Millionen Seitenaufrufen und 1,8 Millionen Unique Visits belegt es gemäß IVW-Reichweitenmessung hinter OnVista, Finanztreff und wallstreet:online den vierten Rang bei den bankenunabhängigen Finanzportalen. Neben wallstreet:online ist es das einzige Finanzportal mit einer eigenen Foren-Community. Die zweite Einnahmequelle stellt das Lizenzgeschäft dar. So betreibt die ARIVA.DE AG komplette Finanzportale im Kundenauftrag oder entwickelt Software-Applikationen für Finanz-Webseiten. Besonders erfolgreich ist eine umfängliche Derivate-Datenbank, deren Daten bei über 20 Lizenznehmern im Einsatz sind. Die Gesellschaft beschäftigt 21 Mitarbeiter.

Mit der Beteiligung stärkt die EquityStory AG zwei Bereiche ihres Kerngeschäfts. Zum einen den Bereich Distribution & Media und zum anderen Websites & Platforms.

Achim Weick, Vorstandsvorsitzender der EquityStory AG: 'Der Markt für Online-Werbung im Finanzbereich wächst sehr stark. Bislang konnten wir an diesen Erlösen nicht partizipieren. Mit der Beteiligung an der ARIVA.DE AG können wir dieses Segment nun auch für uns erschließen.'

Die ARIVA.DE AG erzielte im Geschäftsjahr 2006 Umsatzerlöse in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro und erwirtschaftete dabei einen Jahresüberschuss in Höhe von 161.000 Euro. ARIVA.DE AG wächst wie die EquityStory AG derzeit mit rund 40 Prozent pro Jahr. Die Finanzierung des Kaufpreises erfolgt aus liquiden Mitteln des EquityStory-Konzerns.

Matthias Vogelsang-Weber, Vorstandsvorsitzender der ARIVA.DE AG: 'Mit der EquityStory AG sind wir seit Jahren freundschaftlich verbunden und freuen uns über eine noch intensivere Zusammenarbeit in der Zukunft. Gemeinsam können wir noch größere Projekte umsetzen und so das Wachstumstempo unserer Gesellschaft beibehalten.'

Im Zuge der intensiveren Partnerschaft übernimmt EquityStory AG zudem die Betreuung von rund 20 Investor-Relations-Bestandskunden der ARIVA.DE AG im Produktbereich Kurse & Charts. Damit wächst die Anzahl der betreuten Kurs- und Chartkunden auf über 70.

Über den EquityStory-Konzern: Die EquityStory AG ist Marktführer für Online Investor Relations im deutschsprachigen Raum und liefert für über 1150 börsennotierte Unternehmen aus dem In- und Ausland umfangreiche Dienstleistungen in den Bereichen Meldepflichten, Finanzportale, Audio- und Video-Übertragungen von Investorenveranstaltungen, Online-Finanzberichte sowie ausgelagerte Webseiten. Der Bereich Meldepflichten ist in der Tochtergesellschaft Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität mbH (DGAP) gebündelt. Die DGAP ist eine Institution für die Erfüllung der Regelpublizität börsennotierter Gesellschaften und seit der Gründung 1996 Marktführer. Die Services umfassen Ad-hoc-Mitteilungen, ERS, DirectorsŽ Dealings, WpÜG, die neuen Meldepflichten gemäß dem Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz sowie den Versand von Corporate News und Pressemeldungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt Finanzanalysten, Kommunikationsexperten und Software-Entwickler und verfügt somit über die drei Kernkompetenzen für Online Investor Relations. Der EquityStory-Konzern beschäftigt aktuell 42 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 Umsatzerlöse in Höhe von 4,8 Millionen Euro.

Kontakt: EquityStory AG Robert Wirth

Tel +49(0)89 210298-34 Fax +49(0)89 210298-49 Email robert.wirth@equitystory.de

Seitzstraße 23 80538 München

www.equitystory.de 22.08.2007 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

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Sprache: Deutsch Emittent: EquityStory AG Seitzstraße 23 80538 München Deutschland Telefon: +49(0)89 210298-0 Fax: +49(0)89 210298-49 E-mail: info@equitystory.com Internet: www.equitystory.de ISIN: DE0005494165 WKN: 549416 Indizes: Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart; Entry Standard in Frankfurt

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa-AFX

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EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Der Gewinn je Aktie 2020 beträgt dann ...

 
05.06.18 12:35
#21
...knapp 70 ct. Voraussichtlich viel weniger als die Verluste in den - dann - drei Vorjahren.

Wenn EQS 2018 tatsächlich noch ein EBITDA von um 2 Mio. schaffen will (0,3 Mio. weniger als 2017) – auf welcher der drei nachgelagerten Gewinnebenen sollen die Abzüge vom EBITDA denn geringer ausfallen? Bitte, wo?  Weniger Abschreibungen? Unwahrscheinlich. In Q1 schon 494 Tsd. Weniger Zinsen? Auch nicht wahrscheinlich. Zwar nur 25 Tsd. In Q1, aber Finanzchulden sind schon wieder oben. Weniger Steuern? Reine Spekulation. Denn im letzten Jahr wurden 634 Tsd. Bezahlt, jetzt in Q1 schon 375 Tsd. Immerhin, bei den Steuern scheint etwas möglich. Aber nach drei Monaten beträgt das EBITDA bereits minus 304 Tsd (Vorjahr Q1: plus 658 Tsd.). Wer erwartet ernsthaft aus den Quartalen zwei bis vier ein EBITDA von plus 2,3 Mio., damit die EQS-Prognose noch aufgehen könnte? Mutige vor! Es ist deshalb extrem unwahrscheinlich, dass der Verlust auf 520 Tsd. Euro (wie 2017) begrenzt werden kann.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Insider verkaufen.

 
05.06.18 14:35
#22
Insider rechnen bei EQS ganz offenbar mit fallenen Börsenkursen. Die zehn letzten Insider Deals waren allesamt Verkäufe.

Für die Experten noch einmal zum Nahchrechnen: 10 von 10.

Eine Quote von fast 100 Prozent  ☺.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE shuntifumi
shuntifumi:

EQS

 
06.06.18 00:30
#23
Ich lass' dir mal noch ein bisschen Futter da, damit du nachher was zutun hast. :)

Zu Post #20:
EQS ist aktuell ein Wachstumstitel. KGV ist irrelevant, weil ins Wachstum investiert wird. Das (immer noch vorhandene) Kerngeschäft hat schon vor 5 Jahren >3 Mio. Euro pro Jahr netto abgeworfen. Aktuell wird halt investiert, das drückt den Gewinn. Ob die Rechnung auf geht und am Ende mehr dabei rum kommt, wird man sehen. Notfalls müsste sich EQS wieder gesund schrumpfen. Dann wäre der aktuelle Kurs aber auch nicht zwingend zu hoch, wenn man die sehr klare Marktführerschaft bedenkt. Sollte das prognostizierte Umsatzwachstum von 15-20 % in den nächsten Jahren jedoch tatsächlich erreicht werden, denke ich jedoch eher, dass sich der Kurs noch mal knapp verdoppeln dürfte. Das halte aber auch ich für sehr ambitioniert.

Zu Post #21:
Ich denke, auf das EBITDA wird der Markt gar nicht so sehr schauen. Interessant ist im Moment eher der Umsatz. Der soll sich ja quasi bis 2022 verdoppeln. Hier geht es mehr um das Gewinnen von Marktanteilen. Die Ernte soll später eingefahren werden. Bisher traut der Markt es EQS jedoch scheinbar zu. :)

Zu Post #22:
Du unterstellst zu wissen, was der Grund für den Verkauf war. Kennst du die Leute persönlich? Oft genug müssen angediente Aktien verkauft werden, um die Steuern zu bezahlen. Ich habe es jetzt nicht recherchiert. Das kannst du für mich tun, willst es ja sicher widerlegen. :) Sollten die Verkäufe tatsächlich aus freien Stücken erfolgt sein, müsste man eigentlich alle Beteiligten bemitleiden. Vom aktuellen Kursniveau sind ja die Trades ziemlich weit entfernt. Das spräche nicht gerade für besonderes Börsen-Gespür. :)
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Es ist eigentlich zu banal,

 
06.06.18 10:20
#24
um es hier zu posten: Jegliches Analysten-Bashing ist unangebracht. Analysten führen sehr komplexe DCF-Modelle und müssen auf Jahre voraus viele unbekannte einrechnen. Denke schon, dass deren Berehcnungen prinzipiell immer Hand und Fuß haben. Klar, ohne Umsatz kann kein Gewinn gemacht werden. Grundsätzlich sind bei einem Unternehmen also steigende Gewinne aus steigenden Umsätzen möglich. Abschreckend is aber bei EQS:

a) Die Ausdehnung auf neue, vermeintlich wachstumsstarke Sparten, in denen EQS nirgends ein USP besitzt, sondern wohl mit Pricedumping Marktanteil gewinnt

b) Die Tatsache, dass bei steigenden Umsätzen die Gewinne verschwinden, statt sich zu erhöhen. Bei steigenden Umsätzen mit verschwindenden Gewinnen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die zunehmenden Kosten die Überhand gewinnen und das Unternehmen pleite ist.

Ein Wachstumsunternehmen zeichnet sich durch viel USP und Verluste in der Anfangsphase aus. Das ist bei EQS nun gerade nicht so. Was ist bloß aus dem ursprünglich gut etablierten Unternehmen mit guten Gewinnen aus gutem Cashflow geworden?

Jahr für Jahr weniger Gewinn, zuletzt erhebliche Verluste, betrieblicher Cashflow: Fehlanzeige oder negativ. Alles durch eine falsche Wachstumsstrategie. Die hohen Investitionen in die Entwicklung neuer Softwarelösungen, um die Führung im cloud-basierten Corporate-News-Geschäft zu gewinnen, sind zu hoch und können sich nicht rasch genug amortisieren.

Weshalb jetzt Umsätze gesteigert wurden, spielt gar keine Rolle mehr. Selbstüberschätzung und Wunschdenken sind, denk ich, die Hauptgründe.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE shuntifumi
shuntifumi:

@Prima Vera

2
06.06.18 11:12
#25
>> "...  Analysten führen sehr komplexe DCF-Modelle und müssen auf Jahre voraus viele unbekannte einrechnen. Denke schon, dass deren Berehcnungen prinzipiell immer Hand und Fuß haben. ..."

Widersprichst du dir damit nicht selbst? Analysten werden doch überwiegend vom Emittenten bezahlt. Wo soll das dann noch Hand und Fuß haben? Ich sage nur Rating-Agenturen und Finanzkrise. ;) Und wohlwollend muss es aufgrund der Finanzierung ja letztlich eh sein. Schnupper mal in den Beruf rein. Das kann im Prinzip jeder BWL-/VWL(-nahe) Student machen. In der Regel wird die Arbeit bereits von den Werkstudenten erledigt und der "Vorgesetzte" hält seinen Namen hin. Genauso läuft es auch in der Wirtschaftsprüfung. Wann wird denn mal ein Testat versagt? Äußerst selten. Man will die Kuh ja noch weiter melken. Man könnte sich ja auch fragen, warum die ganzen Analystenheinis nicht alle steinreiche Investoren sind, wenn sie so viel Ahnung haben. Komisch, dass immer die, die die Ahnung haben, kein Geld haben. ;)

Beim Rest stimme ich dir an sich ja zu. Ob es funktioniert, wird man sehen. Ich traue es EQS insbesondere wegen der Herkunft zu. Was Vorschriften angeht, hat die Welt uns gegenüber schon noch einigen Nachholbedarf. Und wenn man die Plattform letztlich weiter ausrollen kann, könnte das schon erhebliche Effekte heben. Ich bin kein Utopist, sehe die aktuelle (fundamentale) Bewertung auch kritisch. Halte den Weg aber für gangbar und richtig, wenn man mehr aus dem Unternehmen machen will. Du argumentiert nur leider sehr einseitig kritisch…
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Juglans
Juglans:

Sehr schön

 
06.06.18 14:20
#26
...wie sich des Teufels Advokat und die Stimme der Vernunft hier austauschen. Mir kommt es vor als würde mein innerer Dialog und die Ambivalenz in Bezug auf EQS sich hier im Forum duch zwei mir völlig fremde Charaktere  widerspiegeln.
Ihr habt beide Recht! Meine Beteiligung 2011 bei EQS kam Zustande wegen guter Cashflows aktzeptabler Divi. und einem Monopol auf Pflichtmitteilungen in DACH. Ziemlich bombensicheres Geschäft, in guten Zeiten profitiert man von steigender Kundenzahl durch Neuemissionen und läuft es schlecht an den Kapitalmärkten führt die sich verschärfende Regulierung zu steigender Nutzung der bestehenden Systeme.
Das einzige was der Firma abging war ein Weg um substantiell zu wachsen. Und so wurde in den letzten Jahren aus einem gediegenen Kleinmonopolisten allmählich eine Art Fintech welches in neu Märkte und Technologien vordringt.
Der Kurs, den Herr Weick&Co eingeschlagen hat, mit all seinen Aufwendungen und Belastungen für die Aktionäre ist für mich aus intellektueller Perspektive absolut nachvollziehbar und auch sinnvoll.

Es stellt sich aber wie immer die eine Frage: stehen innerer Wert und Preis dieser Firma in einem gerechtfertigten Verhältnis zueinander?
Ich denke das es darauf im Moment keine klare Antwort gibt und das ist auch der Grund warum ich die Aktie noch nicht verkauft habe. In vielen Dingen bin ich ganz bei Primavera, was die Geld rausballern und hochbezahlte Leute einstellen, da dreht sich mir der Magen um. Die Kostenbasis steigt rasant, die Umsatzsteigerungen müßen schnell kommen und gravierend ausfallen und sollten besser auch über den Prognosen liegen ansonsten sehe ich hier noch so einige KEs auf uns zukommen.

ABER! Dies interessiert den Markt im Moment überhaupt nicht, denn diese Art von Technologiebasierter Expansion mit all seinen Skaleneffekten ist genau das Thema welches an den Märkten gespielt wird. Das Narrativ von EQS passt zum Thema der Zeit, da spielen Versluste eher eine untergeordnete Rolle.

Zum Thema Insiderverkäufe ist eigentlich schon alles gesagt worden, aus meiner Sicht gibt es zig  Gründe die dazu führen können das Aktien von Insidern verkauft werden, von Scheidung bis Rebalancing, da steckt man nicht drin. Aus diesem Grund ist das für mich kein Kriterium...

Und ich wundere mich immer wieder das es Leute gibt die Analysten Meinungen ernst nehmen. Die kann man doch komplett in der Pfeife rauchen, bei Smallcaps zumeist vom Unternehmen selbst bezahlt und prozyklisch vom Feisten. Geht der Kurs hoch folgen die Kursziele, fällt der Kurs fallen die Kursziele. Alles Quatsch, sieht man auch daran das die mehrzahl der Analysteneinschätzungen positiv bis neutral ausfallen und nur ein winziger Bruchteil negativ. Normalverteilung sieht anders aus aber mir fällt nicht ein wie der Bias dazu heißt...  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Es macht wirklich Spaß, hier im Forum...

 
13.08.18 16:00
#27
...engaiert zu diskutieren. Wenn wier die Ergebnisse und die Kurse von überübermorgen kennen würden, wäre es auch zu langweilig. Gespannt bin ich auf die Aktivierungen im zweiten Quartal. Auf das Gesamtjahr werden es wohl nicht unter 3 Millionen.  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Spannend auch die Frage,

 
14.08.18 09:01
#28
wie die Beteiligung an Issuer Direct bewertet wird. Zum 30.6. in der Nähe des Allzeithochs, Kurs um 20 USD. Aktuell gut 10% weniger.

Für die Liquidität aber uninteresant. Immerhin gabs im April von dort etwas Cash durch die Dividende. Die umgerechnet rund 13500 Euro helfen EQS aber auch nicht weiter.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Endgültig bei den Taschenspielern...

 
16.08.18 14:00
#29
angelangt. Operativ zwar ganz geringfügig verbessert gegenüber dem ersten Quartal,
ABER:
Trotz gegenüber 2017 fast verdoppelter aktivierte Eigenleistungen (jetzt schon 1,9 Mio. - ich hatte nach 12 Monaten 3 Mio. erwartet) ein EBIT von minus  1,09 Mio. Euro.
EBIT zzgl. Zinsergebnis minus 1,15 Mio. Verlust je Aktie 80 ct nach sechs Monaten.
Liquidität weiter geschrumpft, kurzfristige Schulden um fast die Hälfte gestiegen.
Buchgewinn aus höherem Kurs der Issuer Direct (ca. 292 Tsd. St. x 7 USD) vollständig ins Finanzergebnis (2,045 Mio. Euro) genommen. Dabei fehlen davon jetzt bereits wieder 730 Tsd. USD.  
Bilanz: Aktivseite geprägt von mittlerweile 35 Mio. Euro aktivierten immateriellen und Firmenwerten - ein Zuwachs von 50% gegenüber dem Vorjahr und allmählich in dieser Höhe bedrohlich.  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Tiefstaplerin
Tiefstaplerin:

Turmbau zu Babel...

2
27.08.18 10:43
#30
Ich verfolge die Entwicklung von EQS schon länger und äussere mich hier nun das erste Mal.

Aus meiner Sicht hat sich EQS total verrennt und findet nur keinen Ausweg aus der verworrenen Situation. Man versuchte mittels anorganischem Wachstum den Börsenwert zu erhöhen (was erstaunlicherweise auch überaus gut gelungen ist), kann jetzt aber das grössere Konstrukt überhaupt nicht mehr managen. Meiner Meinung nach ist die Geschäftleitung komplett überfordert mit dem Umstand, dass das organische Wachstum nicht anzieht und die Margen sich verkleinern anstatt vergrössern. Ich möchte die aktuelle Situation nicht weiter analysieren, das hat Prima Vera bereits sehr gut gemacht, da gibt es nichts mehr anzufügen.

Ich möchte nur meine Gedanken zur Zukunft von EQS kundtun. Meiner Meinung nach sollte das Unternehmen jetzt möglichst schnell alle Cash-Fresser loswerden. Das geht aber nicht, da diese in den Büchern hoch bewertet sind. Und diesen Abschreiber will kein Management nehmen. Man befindet sich in einer Zwickmühle. Man muss alles unrentable weiterführen, da zu hoch bewertet, und finanziert dieses quer mit dem rentablen Business. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Als mögliche erste Massnahmen sollten die Personalausgaben drastisch gekürzt werden. "Forschung und Entwicklung" ist wohl eher notgedrungen, denn gewollt. Aber dieser Schritt braucht Mut und Entschlossenheit, und den hat das aktuelle Management nicht.

Irgendwann werden sich keine Aktionäre mehr finden, die weitere Kaptialerhöhungen finanzieren. Dann wird's so richtig krachen.Um dem Entgegenzuwirken bleibt wohl einzig, das Management abzulösen mit Leuten, die nicht voreingenommen sind und keine (leeren) Versprechungen halten müssen. Aber die Ankerinvestoren haben sich wohl verpflichtet, am Management nichts zu ändern, so dass auch hier ein Deadlock besteht.

Wie auch immer, eine harte Zäsur kommt eh, früher oder später. Wobei, die bemerkenswerteste Leistung des Managements ist definitiv die Kunst, den Aktienkurs verbal so stark verteidigen zu können, da könnten sich die Blaubänker eine gehörige Portion davon abschneiden.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Halbjahr und Kursentwicklung bei Issuer Direkt

 
30.08.18 17:09
#31
Der seit Jahresmitte um 25% gefallene Kurs von ISDR zeigt es deutlich an: Hinter Issuer Direkt liegt ein eher enttäuschendes Halbjahr.

Die Umsätze stiegen zwar noch, die Zahl der Kunden, die EBITDA-Marge und der Gewinn gehen zurück. Gewinn sank auf 686 Tsd. USD von (2017) 816 Tsd. USD.  Das waren 22 ct pro Aktie. Im 2017 waren das noch 27 ct pro Aktie.

Durch den rasanten Kursverfall hat EQS jetzt zusätzlich zu den miserablen eigenen Geschäften ein Abschreibungsproblem im dritten Quartal.

Um das tiefrote operative Ergebnis zu kaschieren, hat es den kompletten Kursgewinn von 2,05 Mio. als sonstigen finanziellen Ertrag schon ins Ergebnis genommen hat, das dadurch (nach Steuern) mit 148 Tsd. Euro im Plus landete.

Jetzt haben sich da also 1,3 Mio. Euro verflüchtigt. Die Auswirkung auf die Verlustrechnung ist – angesichts der insgesamt prekären Ertragslage - dramatisch. Zusätzlich zum wachsenden Liquiditätsproblem!
Wird die Beteiligung notgedrungen verkauft? Oder kommt jetzt die KE?

Bilanz: Bilanzgewinn auf der Passivseite und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte auf der Aktivseite müssen also um 1,3 Mio. nach unten korrigiert werden.
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#32

EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Das dürfte bei EQS nur verhaltene Feude auslösen:

 
26.09.18 11:59
#33
www.pressetext.com/news/...tes-dach-verbreitungsnetzwerk.html

Wenn ich das richtig verstehe, bedeutet das doch für alle Börsen-Unternehmen mit Veröffentlichungspflichten zwei Vorteile:

Sie können über ihre Mittelungen a) viel günstiger und b) mit breiterer Streuung/Reichweite (als bei EQS) den ganzen Kapitalmarkt und alle Teilnemer beim Kapitalmarkt erreichen.

Sicher ein Rückschlag für EQS.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE shuntifumi
shuntifumi:

EQS

 
18.10.18 10:41
#34
Es gab (wieder) einige nennenswerte InsiderVERkäufe in den letzten Tagen (08.10.2018 und 16.10.2018):

Peter Conzatti (Aufsichtsrat)
5.000 Stück ... 70,00 Euro ... 350.000 Euro
2.000 Stück ... 72,50 Euro ... 145.000 Euro

Sana Skoko (nahestehende Person vom Conzatti)
3.000 Stück ... 70,00 Euro ... 210.000 Euro
2.000 Stück ... 72,50 Euro ... 145.000 Euro

In Summe 850 TEUR und alles Verkäufe ...
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Erneuter Schlag ins Kontor für EQS:

 
31.10.18 09:13
#35
www.pressetext.com/news/20181029029

Konkurrenz mit konkurrenzlos-günstigem Prime-Insider.

Zudem sollte der ganz schwache Kursverlauf von Issuer Direct allmählich den EQS-Kurs auf ein realistisches Maß drücken.

Das heißt im Klartext: Kurshalbierung.  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Wie niedlich:

 
15.11.18 12:19
#36
Zitat:
"Kapitalerhöhungen  oder  die  Aufnahme  von
Fremdkapital werden nur für den Fall von Akquisitionen
oder strategischen Investitionen in Betracht gezogen."

Dickster Posten der Cash-Flow-Rechnung:
Einzahlungen aus der Begebung und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten:  5,120 Mio. Euro.

LoL
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

EQS irrt durch das Ausland...

 
20.11.18 13:16
#37
Jabl schrieb hier am 1. März: „Denn ungefährlich ist die schnelle Expansion nicht. Geht das Konzept nicht auf (heißt die Gewinnzone wird in den Auslandstöchtern nicht wie geplant erreicht) dann kann das sehr schnell nach hinten losgehen.“

Das bewahrheitet sich gerade. Das Auslandgeschäft wächst organisch praktisch gar nicht. Das Auslands-ERGEBNIS (noch vor Steuerlasten, Zinsen und Abschreibungen!) hat sich auf minus 1,15 Millionen (vorher minus 46 Tausend) verschlechtert.

Passend dazu der seltsame Kommentar, in Asien werde auf weniger profitable Projektumsätze verzichtet, deshalb würden Umsatzrückgänge in Kauf genommen.

Klingt ein bißcen nach Frontbegradigung… Also wie eine freundliche Umschreibung des Nidergangs zu Marketingzwecken  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Schlechtestes Jahr der Firmengeschichte

 
30.12.18 16:30
#38
Bei EQS dürften im Moment die Köpfe rauchen. Man bilanziert das schlimmste Jahr seiner Geschichte. Zum Jahresende 2018 ist ein operativer Verlust von mindestens 3 Mio. Euro zu verdauen.  An Zinsen und Steuern kommen 1,5 Mio. hinzu.

Der Verkauf der 2017  als "strategische Beteiligung" erworbenen Issuer Direkt in den USA hat zwar etwas Geld in die klamme Kasse gebracht. Die Frage ist: Wie lange reicht es? Der dicke Kostenblock, der seit 2014 aufgebaut wurde, ist nicht schnell aufzulösen.  2014 hat EQS noch gutes Geld verdient, das Unternehmen war fokussiert auf das, was es konnte.

Dringend gefragt ist ein Sanierer. Spätestens im Februar, schätze ich, ist das Geld aus dem Verkauf verbraucht und neues Kapital gefragt.  Weitere Verkäufe der hoch bewerteten, aber unter dem Strich ertragslosen Auslandsbeteiligungen? Auslandsergebnis nach neun Monaten: Siebenstelliger Verlust (EBITDA minus 1150000). Oder  hilft ein Umzug? Denn auch die teuren Mieten für die Topimmobilie in der Münchener City drücken.  Oder dann doch eine Kapitalerhöhung? Solange die enorme Überbewertung andauert, lässt sich bei den Aktionären doch noch etwas holen.
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE bullrod
bullrod:

Raus..

 
18.01.19 14:27
#39
Bin bei 73 raus und so bleibt es auch fürs erste.. Dieser ganze aufgeblasene Cockpit launch macht mich etwas stutzig? Es gibt newcockpit.eqs.com mit haufenweiße Fehlern in der Console. Dan gibt es das alte cockpit.eqs.com ? Sollt das neue Cockpit wirklich fertig und live sein, warum ist das dann nicht unter cockpit.eqs.com erreichbar? Dazu die schlechten Zahlen, im ganzen gehe ich hier erst wieder rein sollte mal ein Produkt gelauncht werden und nicht nur groß darüber geredet..
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Windesluft
Windesluft:

halbierung

 
08.02.19 13:44
#40
bis zur hv im mai? Wenn bis dahin nicht das neue cockpit online ist oder zumindest mehr als newcockpit Das ist schon mehr als seltsam? Dachten die das merkt kein mensch oder warum wird darüber geschwiegen
Zum Glück haben wir bei der hv die möglich ´keit diese fragen zu stellen
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Halbierung zur HV wäre völlig logisch gewesen!

 
04.07.19 23:02
#41
Bin da ganz bei Dir, Windesluft! Nach drei Quartalen 2018 Konzernverlust von 2,23 Million Euro. Nach drei Monaten 2019 Konzernverlust von 1,9 Million Euro. Zwei Sachen haben 2018 der Firma das Überleben gesichert: 1. Ariva und 2. Verkauf der US-Beteiligung an Isuer Direkt. Jetzt ist das Geld wieder alle, also wird die profitable Ariva verkauft. So kommt man über die nächsten sechs oder vielleicht zehn Monate.

Strukturproblem: Jede Menge Mitarbeiter an Bord, die immer unzufriedener werdenund die vor allem bezahlt werden wollen (ja, es gibt komische Leute).  Wie sagt einer bei einer neueren , nicht „von oben“ veranlassten Bewertung bei Kununu? „ Es gibt jede Menge Führungskräfte (oberes Management), die keine sind, sich aber durch langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen entsprechend positioniert haben. Fatales Miss-Management ist die logische Folge. Klare Strukturen und stringente und "saubere" Kommunikation fehlen gänzlich. Ein Gründer und Vorstandsvorsitzender, der nicht sieht (oder sehen will), was im Unternehmen los ist und lieber riskiert, dass die Kultur des (seines!) Unternehmens verschwindet, statt die "erste Riege" konsequent zu ersetzen, wird auf kurz oder lang sein Lebenswerk riskieren. Mal abgesehen davon wird es wohl zukünftig ganz schwierig werden, den Investoren die mangelnde Professionalität als Erfolg zu verkaufen. Augen auf also bei der Wahl der Manager, bzw. das bedingungslosen Stehen zu diesen schnellstens überdenken. Mit dem Festhalten an wenigen Falschen den Weggang vieler Richtiger zu riskieren wird auf Dauer nicht gutgehen. Wenn der interne Blick diese fatalen Entwicklungen nicht erfasst, sollte man sich dringend externe, und damit neutrale, Beratung ins Haus holen.“  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

EQS steht doch mit 'm Rücken zur Wand

 
04.07.19 23:05
#42
Eigenkapital ist jetzt 10 Million Euro niedriger als die imat. Vermögenswerte (Firmenwerte, imaterielles Vermögen). Die Bilanz ist im A…   sorry, meine nur, ist grottig. Verzinsliche Schulden von 10 auf 19 Million Euro in nur drei Monaten fast verdoppelt. Und ausgereizt. Schulden aus Lieferungen und Leistungen: Verdoppelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Rückläufig.

Die Firma steht mit dem Rücken zur Wand, und irgendwann gibts nix mehr zum Verscherbeln.  Vielleicht als Nächstes Integrity Line? Steht zwar teuer inner Bilanz, verdient aber kein Geld (Leistungen werden z.T. umsonst angeboten, um irgendwie irgendwelche Kunden zu bekommen). Und das LEI-Geschäft? LEI-Umsatz pro Kundem 13,70 Euro. Da wird Geld gewechselt, vielleicht sind die Verwaltungskosten sogar höher als der Umsatz. Satter Jahresverlust 2019 ist nach meiner Meinung garantiert. Wer jetzt kauft, hat nicht alle Tassen im Schrank.

Also, mal zuammengefasst: Die brauchen jeden Cent zum Überleben. Kursentwicklung (10 Prozent Plus nach dem Verkauf) ist einfach blödsinnig. Hat mit der Realität nix zu tun
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE shuntifumi
shuntifumi:

EQS

 
05.07.19 09:46
#43
Ich hätte es jetzt nicht ganz so drastisch ausgedrückt, sehe es jedoch genauso. :) Bin auch gespannt, wie lange die Ariva-Millionen reichen werden ...
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera
Prima Vera:

Inlandskunden sollen Fehlentscheidungen ausbaden

 
23.09.19 22:33
#44
Nnachdem man in Dubai und Shanghai wieder die Koffer gepackt hat, werden die Dienste außerhalb Europas kaum noch angeboten - aber dass jetzt schon Kiel außerhalb der Reichweite liegt, in der man die Dinge noch steuern kann, das kommt überraschend.

Gewinn ist für EQS ein Fremdwort geworden. Gewinne sind auch in den letzten beiden Büros außerhalb Europas, in New York und Hongkong nicht in Sicht. Früher oder später werden auch die geschlossen, schätze ich. Denn das gesamte Auslandsgeschäft kostet seit Jahren viele Millionen, dergleichen die Entwicklung diverser überflüssiger Applikationen für das immer schwergängigere „Cockpit“.

Die Inlandskunden sind die Melkkühe.  Sie sollen bezahlen für Schnickschnack, den sie weder brauchen noch bestellt haben. Aber kostenbewusste Unternehmen (also so welche, die anders ticken als EQS) werden sich nicht jede Preiserhöhung gefallen lassen.  
EquityStory AG erwirbt 25 Prozent an der ARIVA.DE Prima Vera

Geld ausgeben ist einfach. Es beim Kunden...

 
#45
... auf diese Weise wieder herein zu holen, ist fast ein unerlaubtes Koppelungsgeschäft.  Gewinne sind überhaupt eine schwierige Sache. Das EBIT von minus 2 Mio. per Ende Juni „soll“ kleiner werden, verkündet fröhlich der Analyst. Soll! Ja ja. Es soll immer, und dann kommt es doch ganz anders.  

Wichtig ist, was ist. Und was wird. Dieses Jahr werden wahrscheinlich wenigstens 3 Mio. Euro in den Sand gesetzt, und ohne das viele Geld für Ariva wäre die feine Münchner Mietimmobilie wahrscheinlich ab Oktober wieder frei.

Und dann das genannte Kursziel: 94 Euro!? Ja, woher denn? Seit einem Jahr weist der Trend eindeutig nach unten. Aber vielleicht ist das Kursziel ja nur ein Zahlendreher? Zu Nikolaus 2016 nannten die gleichen Analysten nämlich ein Kursziel von 49 Euro. Damals verfügte die Firma über viel Cash und eine stattliche Eigenkapitalquote – nicht wegen Nikolaus, sondern weil vorher gut verdient worden war.

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