Zu den zentralen Ergebnissen der Studie gehören:
* Unter der Annahme einer Teilnahmequote von 100 % (jeweils pro 1.000
untersuchten Personen):
* FIT-DNA, FIT, HS-gFOBT und SEPT9 verhinderten 42-45 der CRC-Fälle und
25-26 der CRC-Todesfälle.
* COL verhinderte 46 Fälle und 26 Todesfälle.
* CTC verhinderte 39 Fälle und 23 Todesfälle und FS 32 Fälle und 19
Todesfälle.
* Die geschätzte Anzahl gewonnener Lebensjahre ("life years gained") war
jeweils ähnlich in den Strategien für FIT-DNA, FIT, HS-gFOBT, SEPT9, CTC
und COL.
* Basierend auf der beobachteten Teilnahme von teilnahmeberechtigten
Personen am CRC-Screening erzielte die Darmspiegelung pro 1.000
untersuchten Personen die besten Ergebnisse, es sei denn, eine
nicht-invasive Methode erreicht eine Teilnahmequote von 65-70 % oder
höher.
* Das Screening von Personen mit Hilfe einer Darmspiegelung alle zehn
Jahre oder jährlich mit SEPT9 (unter der Annahme, dass die gemeldeten
Teilnahmequoten eingehalten werden) führte zu besseren Ergebnissen im
Vergleich zu allen anderen Strategien.
* Der Einfluss der analytischen Performance auf die Screening-Ergebnisse
wird stark von den Teilnahmequoten und dem Screening-Intervall
beeinflusst.
"Das wichtigste Ergebnis dieser Studie ist, dass Epi proColon - bei
jährlicher Durchführung - als effektive, nicht-invasive
CRC-Screening-Strategie die gleichen langfristigen Vorteile anderer derzeit
empfohlener CRC-Screening-Methoden bietet und zudem geringere nachteilige
Ereignisse als die Darmspiegelung aufweist. Am wichtigsten ist jedoch, wie
von den Autoren angegeben, dass sich der Nutzen des CRC-Screenings auch bei
Tests mit höchster Genauigkeit, wie z.B. der Darmspiegelung, durch eine
suboptimale Teilnahmerate reduziert. Daher stimmen wir den vielen Experten
in diesem Fachgebiet zu, die sagen, dass der beste Test derjenige ist, der
auch tatsächlich durchgeführt wird", sagte Dr. Jorge Garces, President und
Chief Scientific Officer der Epigenomics AG.
Greg Hamilton, CEO der Epigenomics AG: "Wir hoffen, dass diese Studie die
Diskussion innerhalb der Gastroenterologie-Community und zwischen Ärzten und
ihren Patienten darüber anregen wird, wie man alle verfügbaren
Screening-Strategien optimal einsetzen kann und so dazu beiträgt, die
Häufigkeit und die Mortalität von CRC zu reduzieren und die Ergebnisse für
Patienten zu verbessern."