www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/...o-sind-/4010564.html
FTD: Sie werfen Ihren Kollegen vor, dass es ihnen nicht gelingt umzudenken. Gibt es bei Ihnen auch Dinge, die Sie heute anders sehen?
Bofinger: Ja. Was ich vor der Krise völlig unterschätzt habe, ist, welche gefährliche Rolle die Finanzwirtschaft für die Realwirtschaft spielen kann.
dass er auch Schlussfolgerungen zieht, z.B. ein wesentlich höheres Eigenkapital und mehr Regulierung fordert. Es gibt keinerei Grund, warum Banken statt 10% nicht eine Eigenkapitalquote von 20% haben müssen. Und es gibt wenig Gründe, warum dadurch Bankaktien im Kurs sinken würden. Logischerweise würde die Eigenkapitalrendite wegen eines geringeren Leverage niedriger ausfallen, aber die erzielte Eigenkapitalrendite käme bei einer wesentlich niedrigeren Volatiltität zustande. Und nach meiner Überzeugung würde eine Austauschregel zwischen den Größen "Eigenkapitarentabilität" und "Volatilität" bei Reduzierung der Volatilität durch mehr Eigenkapital bei einer Steigerung der Eigenkapitalquote über 10% hinaus sich positiv auf die Aktienkurse auswirken.
Ob das bezüglich der Aktienkurse auch bis 20% mit der Austauschregel so weiterläuft, ist schwer zu sagen, aber das sollte uns scheißegal sein, wenn dadurch die Sicherheit steigt und nicht Lieschen Müller und wir anderen Steuerzahler weniger für Finanzterroristen einspringen müssen.
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