... "dumm rumlabern" nehme ich nicht übel, aber wo bleibt die Begründung? Ist es etwa kein Fakt, dass Kuwait alles andere als ein demokratischer Staat ist? Ist es etwa kein Fakt, dass sowohl im Golfkrieg als auch im Bosnienkonflikt gezielt die Unwahrheit publiziert wurde, um eine Rechtfertigung für die Militäreinsätze zu konstruieren?
Eines vorweg: NEIN, ich bin kein Saddam-Freund; dieser Schlächter gehört in die Schranken gewiesen und ggf. von seinem Sockel gestossen. Keine Frage, diese schnurbärtige Hohlbirne stellt eine Gefahr für den Frieden im mittleren Osten dar.
Meine Kritik zielt auf die Doppelzüngigkeit des moralisch ach so unangreifbaren Westens. Wie ESPRIT richtig bemerkte, gibt es weltweit diverse Diktatoren und Despoten, um die sich die USA und Europa einen Teufel scheren. Es geht dort halt nicht um existentielle wirtschaftliche Interessen.
Warum werden solche Militäreinsätze immer mit der moralischen Keule und dem hehren Wort von den Menschenrechten begründet? Warum sagt man nicht klipp und klar: Wir verteidigen unsere Ölreserven? Wäre zwar auch fragwürdig, aber zumindest ehrlich. Warum wird die Öffentlichkeit gezielt belogen? Hält man uns für zu dumm, selbst nachzudenken, die wahren Beweggründe zu erkennen und zu begreifen, uns eine eigene Meinung zu bilden? Und: Wer hat jemals dem Westen die Rolle der einzig gültigen moralische Instanz zugewiesen?
Leider ist bis heute nicht erkennbar, dass NATO/UN/EU sich ernsthafte Gedanken darüber machen, wie in solchen Konfliktfällen in Zukunft verfahren werden soll. Man setzt wohl auf das Recht des (militärisch) Stärkeren und die Rolle der NATO als Weltpolizei; andere Möglichkeiten einer Deeskalation werden erst gar nicht erörtert - zumindest nicht auf höchster politischer Ebene.
P.S.: Nun, auch ich bin mit der jetzigen Regierung glücklicher als mit dem Kohl´schen Klüngel; das heisst aber nicht, dass ich zu allem ja und amen sage. Eine geglückte EU-Präsidentschaft rechtfertigt doch keine Zustimmung zu (in meinen Augen zweifelhaften) Militärschlägen.
Und Kanzler wollte ich noch nie sein - verdient zu wenig...;-))
Slainte
Rosebud
Eines vorweg: NEIN, ich bin kein Saddam-Freund; dieser Schlächter gehört in die Schranken gewiesen und ggf. von seinem Sockel gestossen. Keine Frage, diese schnurbärtige Hohlbirne stellt eine Gefahr für den Frieden im mittleren Osten dar.
Meine Kritik zielt auf die Doppelzüngigkeit des moralisch ach so unangreifbaren Westens. Wie ESPRIT richtig bemerkte, gibt es weltweit diverse Diktatoren und Despoten, um die sich die USA und Europa einen Teufel scheren. Es geht dort halt nicht um existentielle wirtschaftliche Interessen.
Warum werden solche Militäreinsätze immer mit der moralischen Keule und dem hehren Wort von den Menschenrechten begründet? Warum sagt man nicht klipp und klar: Wir verteidigen unsere Ölreserven? Wäre zwar auch fragwürdig, aber zumindest ehrlich. Warum wird die Öffentlichkeit gezielt belogen? Hält man uns für zu dumm, selbst nachzudenken, die wahren Beweggründe zu erkennen und zu begreifen, uns eine eigene Meinung zu bilden? Und: Wer hat jemals dem Westen die Rolle der einzig gültigen moralische Instanz zugewiesen?
Leider ist bis heute nicht erkennbar, dass NATO/UN/EU sich ernsthafte Gedanken darüber machen, wie in solchen Konfliktfällen in Zukunft verfahren werden soll. Man setzt wohl auf das Recht des (militärisch) Stärkeren und die Rolle der NATO als Weltpolizei; andere Möglichkeiten einer Deeskalation werden erst gar nicht erörtert - zumindest nicht auf höchster politischer Ebene.
P.S.: Nun, auch ich bin mit der jetzigen Regierung glücklicher als mit dem Kohl´schen Klüngel; das heisst aber nicht, dass ich zu allem ja und amen sage. Eine geglückte EU-Präsidentschaft rechtfertigt doch keine Zustimmung zu (in meinen Augen zweifelhaften) Militärschlägen.
Und Kanzler wollte ich noch nie sein - verdient zu wenig...;-))
Slainte
Rosebud
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