Gemeint sind natürlich nur die Mittel zur Pandemiebekämpfung.
Im Sommer des Vorjahres lagen die Schätzungen bei 15 Mio. zusätzlichen Paketen, aber das waren alles ungekühlte Sendungen.
Inzwischen geht man davon aus, dass in 2021 etwa die Hälfte der Menschen geimpft wird, was 2 mal 3,5 Milliarden Dosen ausmacht und entsprechend viele Einwegspritzen. Dazu Handschuhe, Atemmasken und Schutzbekleidung. Das alles lässt sich so nicht hochrechnen. Ich gehe mal davon aus, dass man das nur als grob geschätzten Durchschnittswert pro Monat nehmen kann. Immerhin geht es als Luftfracht oder Express.
Dadurch rechne ich mal mit ganz vorsichtigen 41 Mio. EBIT pro Monat. Bei 7 Milliarden Impfdosen im Jahr macht das knapp 600 Mio. Dosen im Monat. Bei nur 1 pro Dosis läge der Umsatz bei entsprechend 600 Mio. . Das ist natürlich viel zu niedrig angesetzt, aber daraus 41 Mio. EBIT sind eine gute Minimalgröße zur Berechnung.
Wie schon erwähnt ergibt das für 2021 bei 1377 Mio. in den ersten drei Quartalen nebst 123 Mio. pro Quartal für Corona genau 1500 Mio. EBIT in den ersten drei Quartalen. Das macht 4500 in 9 Monaten. Rechnet man abgerundet 104 Mio. im vierten Quartal zu den 1996 Mio. aus 2020 hinzu, ergibt das 2100 Mio. und 6600 Mio. für das ganze Jahr 2021. So weit die Untertreibung immer noch ohne Wachstum. Bei 33,3 Mio. mehr pro Monat durch die Coronalieferungen sind das 400 Mio. mehr im Jahr und die Post kommt auf 7000 Mio. EBIT.
In 2019 betrug der Abzug vom EBIT ca. 37%. Nehmen wir mal 40% in 2020 und zwar von 6600 Mio. so bleiben 3960 Mio. übrig und von 7000 Mio. entsprechend 4200 Mio. .
Bleibt der Vorstand bei seiner 60% Dividendenquote, so ergeben sich daraus 2376 Mio. oder 1,91 Dividende beim EBIT von 6600 Mio. ; und entsprechend 2520 Mio. oder 2,03 Dividende bei 7000 Mio. EBIT. Das globale Wachstum lässt sich dagegen mit gerundeten 3 bis 4 % linear dazu addieren. So weit 2021.
N U R
wenn 2376 Mio. ausgeschüttet werden, wandern fast 1,6 Milliarden in die Kasse, und bei 4200 Mio. entsprechend fast 1,7 Milliarden .
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Vorstand durchgehen lässt, zumal die Aussichten für 2022 noch besser sind.
Selbst bei Bonuszahlungen an die Beschäftigten von 300 Mio. und noch weitere Anhebung der Dividende um 15 Cent bleiben in beiden Fällen 1 Milliarde noch immer ungenutzt.
Den Vorausblick auf diese Entwicklung wird der Vorstand in den Zahlen am 9.3. liefern. Das kann er aber nur mit der Ankündigung, was mit dem Geld geschieht, das nicht benötigt wird. Der letzte Hinweis auf die 2,xx Milliarden free-cash-flow von Melanie Kreis deutete das schon an.
Alles Gute
Der Chartlord