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Attraktive Knock-Outs auf Deutsche Post AG
Typ Hebel Bid / Ask WKN
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FC06A9
Typ Hebel Bid / Ask WKN
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FD3526
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Deutsche Post Aktie

Aktie
WKN:  555200 ISIN:  DE0005552004 US-Symbol:  DPSTF Branche:  Luftfracht u. -logistik Land:  Deutschland
47,82 €
-0,4 €
-0,83%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
52,65 Mrd. €
Streubesitz
43,61%
KGV
15,24
Dividende
1,85 €
Dividendenrendite
3,88%
neu: Nachhaltigkeits-Score
49 %
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Deutsche Post Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Post AG, im Markt häufig unter der Markenführung DHL Group wahrgenommen, zählt zu den global führenden Logistik- und Postdienstleistern mit klarer Fokussierung auf integrierte Logistiklösungen, digitale Netzwerke und resilienten Paket- sowie Frachtstrukturen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Bündelung von Briefkommunikation, Paketlogistik, globalem Expressgeschäft, Luft- und Seefracht sowie Supply-Chain-Management in einem breit diversifizierten Konzernportfolio. Zentral ist die Monetarisierung eines weltweiten Transport- und Distributionsnetzes mit hoher Auslastungssteuerung, standardisierten Prozessen und zunehmender Automatisierung. Die Deutsche Post AG agiert als Netzwerkkonzern, der Skaleneffekte, Dichtevorteile und Prozessoptimierungen nutzt, um Massenvolumina profitabel zu bewältigen. Kerntreiber sind Sendungsvolumina im B2C- und B2B-Segment, Premium-Zustellgeschwindigkeiten, grenzüberschreitende E-Commerce-Ströme sowie individuelle Logistiklösungen für Industrie- und Handelsunternehmen. Für Anleger ist die Kombination aus stabilen Inlandsaktivitäten und globalem Logistikgeschäft mit konjunktursensitiven Erträgen wesentlich.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der Deutschen Post AG lässt sich in der Leitlinie zusammenfassen, Menschen und Märkte über verlässliche, nachhaltige und effiziente Logistiklösungen zu verbinden. Das Unternehmen positioniert sich als Enabler des Welthandels und des digitalen Konsums, indem es physischen Warenfluss und digitale Bestellprozesse synchronisiert. Im Zentrum der strategischen Agenda stehen folgende Schwerpunkte:
  • Fortlaufende Optimierung der globalen Netzwerkqualität, insbesondere im Express- und Frachtbereich
  • Konsequente Digitalisierung von Sendungsverfolgung, Routing, Kapazitätsplanung und Kundenschnittstellen
  • Deutliche Reduktion der CO2-Emissionen pro Sendung mit langfristigen Dekarbonisierungszielen
  • Ausbau des E-Commerce- und Cross-Border-Geschäfts durch spezialisierte Produkte und Fulfillment-Services
Die Strategie zielt darauf ab, das Unternehmen als globalen Qualitätsführer in der Logistik mit klarem Nachhaltigkeitsprofil zu verankern. Damit adressiert die Deutsche Post AG zugleich regulatorische Anforderungen, Kundenpräferenzen und Kostenrisiken aus steigenden Energie- und Emissionspreisen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio deckt nahezu die gesamte Wertschöpfungskette logistischer Prozesse ab. Zentrale Leistungsbereiche sind:
  • Brief- und Dialogpost: Nationale Briefzustellung, Einschreiben, Werbe- und Dialogpost, Zusatzservices wie Nachsendeaufträge und digitale Briefmarken
  • Paket- und E-Commerce-Logistik: Standard- und Expresspakete, Retourenmanagement, Paketshops und Packstationen, Fulfillment-Leistungen für Onlinehändler
  • Express-Dienstleistungen: Zeitkritische internationale und nationale Expresssendungen, Terminzustellungen, Same-Day- und Next-Day-Services
  • Global Forwarding, Freight: Luftfracht, Seefracht, Straßen- und Schienengüterverkehr, Projektlogistik und multimodale Transportlösungen
  • Supply-Chain-Management: Kontraktlogistik, Lagerlogistik, Value-Added-Services, Inhouse-Logistik für Industrie, Handel, Automotive, Konsumgüter und Life-Sciences
  • Zusatz- und Spezialservices: Zollabwicklung, Beratungsleistungen, Gefahrgutlogistik, temperaturgeführte Transporte, Zoll- und Trade-Compliance-Services
Die Deutsche Post AG koppelt physische Transport- und Lagerleistungen mit digitalen Plattformen, Track-and-Trace-Anwendungen, Schnittstellen zu Unternehmenssoftware und datengetriebenen Optimierungslösungen. Dadurch wird die Kundenbindung verstärkt und der Wechsel zu Wettbewerbern erschwert.

Business Units und Segmentstruktur

Die Deutsche Post AG steuert ihr Geschäft über klar definierte Segmente, die unterschiedliche Kundengruppen, Produktlogiken und Risikoprofile abbilden. Wesentliche Business Units sind:
  • Post & Paket Deutschland: Konzentration auf die nationale Brief- und Paketlogistik mit Fokus auf Privatkunden, kleinere Gewerbetreibende und institutionelle Versender
  • Express: Globales Expressnetzwerk mit hoher Zeitkritikalität, starken B2B-Fokus, Premiumpreisen und ausgeprägter Netzwerkkontrolle
  • Global Forwarding, Freight: Speditionsgeschäft mit Luft-, See- und Landtransport, primär B2B, margensensitiv und stark von Frachtraten sowie Kapazitätsengpässen geprägt
  • Supply Chain: Kontraktlogistik mit langfristigen Kundenverträgen, komplexen Lager- und Prozesslösungen und hoher Integration in die Produktions- und Distributionsketten der Kunden
  • E-Commerce Solutions / Internationaler Paketversand: Dienstleistungen für grenzüberschreitenden Onlinehandel, inklusive Last-Mile-Kooperationen und speziellen Retourenkonzepten
Diese Struktur erlaubt eine differenzierte Steuerung der Kapitalallokation, der Investitionen in Flugzeuge, Fahrzeuge, Sortieranlagen und IT-Infrastruktur sowie der Risikodiversifikation zwischen strukturell stabileren und zyklischeren Ertragsquellen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Post AG verfügt über mehrere ausgeprägte Wettbewerbsvorteile, die zusammen einen signifikanten Burggraben bilden:
  • Dichte und Reichweite des Netzwerks: Ein flächendeckendes Zustellnetz in Deutschland und ein globales Express- und Frachtnetzwerk mit hoher Frequenz und starker Präsenz an Drehkreuzen, Flughäfen und Seehäfen
  • Markenstärke von Deutsche Post und DHL: Hohe Wiedererkennung, Vertrauensbonus bei Geschäftskunden und Endverbrauchern, starke Stellung im B2C-Paketsegment
  • Skaleneffekte und Volumendichte: Hohe Sendungsvolumina ermöglichen Kostendegression pro Sendung, bessere Auslastung von Flugzeugen, Fahrzeugen und Sortierzentren sowie Wettbewerbsvorteile bei Verhandlungen mit Lieferanten
  • Regulatorische und operative Eintrittsbarrieren: Komplexe Genehmigungs- und Sicherheitsanforderungen, Know-how im Umgang mit Gefahrgut, Zollvorschriften und internationalen Regularien
  • IT- und Datenkompetenz: Umfangreiche Sendungsdaten, Routen- und Kapazitätsdaten, die zur laufenden Optimierung und zur Entwicklung neuer Services genutzt werden
Für konservative Anleger ist insbesondere die Kombination aus starker Marktstellung, logistischer Infrastruktur und regulatorischen Eintrittsbarrieren ein zentraler Stabilitätsfaktor, auch wenn einzelne Segmente einer hohen zyklischen Volatilität unterliegen.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Post AG steht in einem intensiven, fragmentierten Wettbewerb, der je nach Segment unterschiedlich ausgeprägt ist. Im deutschen Brief- und Paketmarkt konkurriert das Unternehmen mit alternativen Zustelldiensten, privaten Postdienstleistern, Kurierdiensten und wachsenden Netzwerken von E-Commerce-Unternehmen mit eigenen Zustellkapazitäten. Im Express- und globalen Luftfrachtgeschäft zählen international agierende Logistikgruppen zu den wichtigsten Wettbewerbern. In der Seefracht- und Speditionslogistik konkurriert die Deutsche Post AG mit großen Reedereien, globalen Spediteuren und regionalen Logistikspezialisten. Im Bereich Supply-Chain-Management stehen globale Kontraktlogistiker, spezialisierte Nischenanbieter und Inhouse-Lösungen der Kunden im Wettbewerb. Die Wettbewerbssituation ist geprägt durch Preisdruck, Servicequalität, Lieferzuverlässigkeit, digitale Transparenz sowie Nachhaltigkeitsanforderungen entlang der gesamten Lieferkette.

Management, Governance und Konzernstrategie

Die Unternehmensführung der Deutschen Post AG folgt einem klar strukturierten Governance-Rahmen mit Vorstand und Aufsichtsrat, in dem Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer mitbestimmungsorientiert zusammenarbeiten. Die Konzernstrategie basiert auf mehreren Kernprinzipien:
  • Fokus auf Kerngeschäftsfelder mit Skalierungspotenzial und hoher Markteintrittsbarriere
  • Portfolio-Disziplin mit selektiven Desinvestitionen und gezielten Akquisitionen zur Abrundung des Netzwerks und der Kompetenzbasis
  • Hohe Priorität von Effizienzprogrammen, Automatisierung und Standardisierung in Sortierzentren, Lagern und Transportprozessen
  • Konsequente Implementierung einer Nachhaltigkeitsagenda mit messbaren Zwischenzielen
Die Managementstrategie richtet sich auf langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des Geschäftsmodells aus. Kurzfristige Ergebnisoptimierung wird typischerweise mit Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und IT-Anwendungen abgewogen, um die Marktposition in Schlüsselsegmenten zu festigen.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Deutsche Post AG ist überwiegend in der globalen Logistik- und Transportbranche sowie im nationalen Post- und Paketwesen verankert. Die Logistikbranche gilt als zyklisch, stark vom Welthandel, industrieller Produktion, Einzelhandelsumsätzen und insbesondere dem E-Commerce-Wachstum abhängig. Regionen mit hoher industrieller Wertschöpfung, ausgeprägter Exportorientierung und wachstumsstarken Onlinehandelsstrukturen sind für das Unternehmen besonders bedeutsam. Im Heimatmarkt Deutschland agiert die Deutsche Post AG als dominanter Postdienstleister mit gesetzlich regulierten Rahmenbedingungen und hohem Wettbewerbsdruck im Paketbereich. International ist der Konzern in Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik, dem Mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika präsent, wobei Knotenpunkte in globalen Handelszentren und an großen Luft- und Seehäfen eine zentrale Rolle spielen. Regionale Unterschiede in Infrastrukturqualität, regulatorischen Anforderungen und Arbeitskosten beeinflussen die operative Profitabilität und die Investitionsnotwendigkeiten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der Deutschen Post AG liegen in der staatlichen Postverwaltung in Deutschland. Im Zuge der Liberalisierung und Privatisierung der Telekommunikations- und Postmärkte wurde aus der vormals staatlichen Struktur ein börsennotierter Konzern entwickelt. Schrittweise erfolgte die Transformation von einem nationalen Postmonopolisten hin zu einem international ausgerichteten Logistikunternehmen. Ein wesentlicher Meilenstein war die Integration und Stärkung der Marke DHL, mit der das Unternehmen den Einstieg und Ausbau des Express- und Frachtgeschäfts vorantrieb. Über Jahre hinweg hat die Deutsche Post AG durch Akquisitionen, den Ausbau von Drehkreuzen und die Integration logistischer Spezialanbieter ihr globales Netz verdichtet. Parallel dazu beschleunigte der strukturelle Rückgang des Briefvolumens die strategische Schwerpunktverlagerung hin zur Paketlogistik, zum E-Commerce und zur Kontraktlogistik. Die Unternehmensgeschichte ist damit geprägt von regulatorischem Wandel, Internationalisierung, technologischer Modernisierung und der Neupositionierung vom nationalen Postbetreiber zum globalen Logistikakteur.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsfokus

Eine Besonderheit der Deutschen Post AG ist ihre Doppelrolle als universeller Postdienstleister im Heimatmarkt und globaler Logistikkonzern. Diese Position bringt spezifische Verpflichtungen hinsichtlich Grundversorgung, Servicequalität und Preisregulierung mit sich und erfordert gleichzeitig eine wachstumsorientierte Steuerung der internationalen Logistikaktivitäten. Zudem verfolgt die Deutsche Post AG ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Dazu zählen der Einsatz emissionsarmer und emissionsfreier Zustellfahrzeuge, der Ausbau elektrifizierter Flotten, Investitionen in alternative Kraftstoffe, die Optimierung von Routen und die Modernisierung der Sortier- und Lagerinfrastruktur. Nachhaltigkeitsaspekte sind zunehmend integraler Bestandteil der Produktgestaltung, etwa in Form von klimafreundlichen Versandoptionen, Berichterstattung über CO2-Emissionen und logistischen Optimierungskonzepten für Kunden. Für institutionelle und private Anleger mit Fokus auf ESG-Kriterien ist diese Ausrichtung relevant, wobei sich das Unternehmen zugleich in einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Effizienz, regulatorischen Vorgaben und Nachhaltigkeitsinvestitionen bewegt.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für einen konservativen Anleger ergeben sich bei der Deutschen Post AG sowohl strukturgetriebene Chancen als auch beachtliche Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Strukturelles Wachstum im E-Commerce, das die Paketvolumina langfristig stützt
  • Globale Handelsströme, die Express-, Fracht- und Kontraktlogistikgeschäft tendenziell fördern
  • Ein umfangreicher logistischer Infrastruktur-Footprint, der schwierig replizierbar ist und Skaleneffekte ermöglicht
  • Potenzial weiterer Effizienzgewinne durch Automatisierung, Digitalisierung und Netzwerkintegration
  • Positionierung als ESG-orientierter Logistikanbieter, die die Attraktivität bei Kunden und Investoren erhöhen kann
Dem stehen mehrere Risikofaktoren gegenüber:
  • Zyklische Abhängigkeit vom Welthandel, von Industriekonjunktur und Konsumneigung, insbesondere bei Fracht und Express
  • Intensiver Preis- und Qualitätswettbewerb, auch durch neue Marktteilnehmer und vertikal integrierende Großkunden im E-Commerce
  • Regulatorische Risiken im Postbereich, etwa durch Anpassungen der Rahmenbedingungen, Arbeitsrecht, Tarifkonflikte oder Vorgaben zur Grundversorgung
  • Steigende Kosten für Personal, Energie, Emissionen und Infrastruktur, die nur teilweise an Kunden weitergegeben werden können
  • Investitionsbedarf in Flottenmodernisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung, der das Kapital bindet und die Ergebnisvolatilität erhöhen kann
Aus konservativer Perspektive lässt sich die Deutsche Post AG als etabliertes, infrastrukturbasiertes Logistikunternehmen mit relevanten, aber beherrschbaren Struktur- und Konjunkturrisiken einordnen. Ob das Chancen-Risiko-Profil den individuellen Anforderungen genügt, hängt von der persönlichen Risikotragfähigkeit, der Einschätzung der globalen Konjunkturentwicklung und der Präferenz für dividendenorientierte oder wachstumsorientierte Anlagestrategien ab, ohne dass daraus eine Empfehlung für oder gegen ein Investment abgeleitet werden sollte.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
47,82 €
Call
3,20 1,48/1,51 €
UJ9TEE
Put
4,45 1,06/1,09 €
UL4LH1
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 48,22 €
Gehandelte Stücke 1.519.307
Tagesvolumen Vortag 75.592.184 €
Tagestief 47,82 €
Tageshoch 48,40 €
52W-Tief 30,96 €
52W-Hoch 48,53 €
Jahrestief 46,47 €
Jahreshoch 48,53 €

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09.12.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Die Deutsche Post AG verzeichnete in den letzten Tagen eine Reihe positiver Aufträge, die auf eine hohe Nachfrage im Expressversand hinweisen.
  • Analysten heben hervor, dass die Investitionen in die Infrastruktur und Digitalisierung der Deutsche Post AG dazu beitragen, die Effizienz zu steigern und den Kundenservice zu verbessern.
  • Die erfreulichen Quartalsergebnisse zeigen eine stabile Umsatzentwicklung, was die positive Marktprognose für das Unternehmen untermauert.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 84.186 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 5.886 €
Jahresüberschuss in Mio. 3.569 €
Umsatz je Aktie 71,26 €
Gewinn je Aktie 2,82 €
Gewinnrendite +15,00%
Umsatzrendite +3,96%
Return on Investment +5,11%
Marktkapitalisierung in Mio. 40.145 €
KGV (Kurs/Gewinn) 12,05
KBV (Kurs/Buchwert) 1,69
KUV (Kurs/Umsatz) 0,48
Eigenkapitalrendite +14,00%
Eigenkapitalquote +34,05%

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Typ Call
Hebel 3,20
Geld/Brief 1,48 / 1,51 €
Knock-Out 33,09 €
Laufzeitende open end
WKN UJ9TEE

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Derivate

Anlageprodukte (310)
Bonus-Zertifikate 135
Aktienanleihen 89
Discount-Zertifikate 77
Express-Zertifikate 9
Hebelprodukte (270)
Optionsscheine 110
Knock-Outs 96
Faktor-Zertifikate 64
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 16 Jahre
Stabilität der Dividende 0,91 (max 1,00)
Jährlicher 8,19% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 9,02% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 60,9% (auf den Gewinn/FFO)
quote 35% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 1,08%

Dividenden Historie

Datum Dividende
05.05.2025 1,85 €
06.05.2024 1,85 €
05.05.2023 1,85 €
09.05.2022 1,80 €
07.05.2021 1,35 €
28.08.2020 1,15 €
16.05.2019 1,15 €
25.04.2018 1,15 €
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Termine

05.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
31.03.2026 Quartalsmitteilung
30.04.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
05.05.2026 Hauptversammlung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Deutsche Post Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
46,28 € 47,72 € -3,02%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 47,72 € -0,52%
47,97 € 16.01.26
Frankfurt 47,98 € +0,04%
47,96 € 16.01.26
Hamburg 47,99 € +0,50%
47,75 € 16.01.26
Hannover 47,97 € +0,46%
47,75 € 16.01.26
München 47,97 € -0,60%
48,26 € 16.01.26
Stuttgart 47,90 € -0,08%
47,94 € 16.01.26
Xetra 47,82 € -0,83%
48,22 € 16.01.26
L&S RT 47,30 € -1,22%
47,885 € 19:03
Wien 47,93 € -0,64%
48,24 € 16.01.26
Nasdaq OTC Other 55,27 $ -3,02%
56,99 $ 14.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 47,74 € -0,44%
47,95 € 16.01.26
Quotrix 47,81 € -0,27%
47,94 € 16.01.26
Gettex 48,04 € +0,40%
47,85 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 47,82 72,9 M
15.01.26 48,22 75,6 M
14.01.26 47,71 71,0 M
13.01.26 47,87 64,6 M
12.01.26 48,38 67,8 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 48,08 € -0,54%
1 Monat 46,72 € +2,35%
6 Monate 38,57 € +23,98%
1 Jahr 34,79 € +37,45%
5 Jahre 42,70 € +11,99%

Unternehmensprofil Deutsche Post AG

Die Deutsche Post AG, im Markt häufig unter der Markenführung DHL Group wahrgenommen, zählt zu den global führenden Logistik- und Postdienstleistern mit klarer Fokussierung auf integrierte Logistiklösungen, digitale Netzwerke und resilienten Paket- sowie Frachtstrukturen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Bündelung von Briefkommunikation, Paketlogistik, globalem Expressgeschäft, Luft- und Seefracht sowie Supply-Chain-Management in einem breit diversifizierten Konzernportfolio. Zentral ist die Monetarisierung eines weltweiten Transport- und Distributionsnetzes mit hoher Auslastungssteuerung, standardisierten Prozessen und zunehmender Automatisierung. Die Deutsche Post AG agiert als Netzwerkkonzern, der Skaleneffekte, Dichtevorteile und Prozessoptimierungen nutzt, um Massenvolumina profitabel zu bewältigen. Kerntreiber sind Sendungsvolumina im B2C- und B2B-Segment, Premium-Zustellgeschwindigkeiten, grenzüberschreitende E-Commerce-Ströme sowie individuelle Logistiklösungen für Industrie- und Handelsunternehmen. Für Anleger ist die Kombination aus stabilen Inlandsaktivitäten und globalem Logistikgeschäft mit konjunktursensitiven Erträgen wesentlich.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der Deutschen Post AG lässt sich in der Leitlinie zusammenfassen, Menschen und Märkte über verlässliche, nachhaltige und effiziente Logistiklösungen zu verbinden. Das Unternehmen positioniert sich als Enabler des Welthandels und des digitalen Konsums, indem es physischen Warenfluss und digitale Bestellprozesse synchronisiert. Im Zentrum der strategischen Agenda stehen folgende Schwerpunkte:
  • Fortlaufende Optimierung der globalen Netzwerkqualität, insbesondere im Express- und Frachtbereich
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Die Strategie zielt darauf ab, das Unternehmen als globalen Qualitätsführer in der Logistik mit klarem Nachhaltigkeitsprofil zu verankern. Damit adressiert die Deutsche Post AG zugleich regulatorische Anforderungen, Kundenpräferenzen und Kostenrisiken aus steigenden Energie- und Emissionspreisen.

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Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio deckt nahezu die gesamte Wertschöpfungskette logistischer Prozesse ab. Zentrale Leistungsbereiche sind:
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Die Deutsche Post AG koppelt physische Transport- und Lagerleistungen mit digitalen Plattformen, Track-and-Trace-Anwendungen, Schnittstellen zu Unternehmenssoftware und datengetriebenen Optimierungslösungen. Dadurch wird die Kundenbindung verstärkt und der Wechsel zu Wettbewerbern erschwert.

Business Units und Segmentstruktur

Die Deutsche Post AG steuert ihr Geschäft über klar definierte Segmente, die unterschiedliche Kundengruppen, Produktlogiken und Risikoprofile abbilden. Wesentliche Business Units sind:
  • Post & Paket Deutschland: Konzentration auf die nationale Brief- und Paketlogistik mit Fokus auf Privatkunden, kleinere Gewerbetreibende und institutionelle Versender
  • Express: Globales Expressnetzwerk mit hoher Zeitkritikalität, starken B2B-Fokus, Premiumpreisen und ausgeprägter Netzwerkkontrolle
  • Global Forwarding, Freight: Speditionsgeschäft mit Luft-, See- und Landtransport, primär B2B, margensensitiv und stark von Frachtraten sowie Kapazitätsengpässen geprägt
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  • Dichte und Reichweite des Netzwerks: Ein flächendeckendes Zustellnetz in Deutschland und ein globales Express- und Frachtnetzwerk mit hoher Frequenz und starker Präsenz an Drehkreuzen, Flughäfen und Seehäfen
  • Markenstärke von Deutsche Post und DHL: Hohe Wiedererkennung, Vertrauensbonus bei Geschäftskunden und Endverbrauchern, starke Stellung im B2C-Paketsegment
  • Skaleneffekte und Volumendichte: Hohe Sendungsvolumina ermöglichen Kostendegression pro Sendung, bessere Auslastung von Flugzeugen, Fahrzeugen und Sortierzentren sowie Wettbewerbsvorteile bei Verhandlungen mit Lieferanten
  • Regulatorische und operative Eintrittsbarrieren: Komplexe Genehmigungs- und Sicherheitsanforderungen, Know-how im Umgang mit Gefahrgut, Zollvorschriften und internationalen Regularien
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Für konservative Anleger ist insbesondere die Kombination aus starker Marktstellung, logistischer Infrastruktur und regulatorischen Eintrittsbarrieren ein zentraler Stabilitätsfaktor, auch wenn einzelne Segmente einer hohen zyklischen Volatilität unterliegen.

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Die Deutsche Post AG steht in einem intensiven, fragmentierten Wettbewerb, der je nach Segment unterschiedlich ausgeprägt ist. Im deutschen Brief- und Paketmarkt konkurriert das Unternehmen mit alternativen Zustelldiensten, privaten Postdienstleistern, Kurierdiensten und wachsenden Netzwerken von E-Commerce-Unternehmen mit eigenen Zustellkapazitäten. Im Express- und globalen Luftfrachtgeschäft zählen international agierende Logistikgruppen zu den wichtigsten Wettbewerbern. In der Seefracht- und Speditionslogistik konkurriert die Deutsche Post AG mit großen Reedereien, globalen Spediteuren und regionalen Logistikspezialisten. Im Bereich Supply-Chain-Management stehen globale Kontraktlogistiker, spezialisierte Nischenanbieter und Inhouse-Lösungen der Kunden im Wettbewerb. Die Wettbewerbssituation ist geprägt durch Preisdruck, Servicequalität, Lieferzuverlässigkeit, digitale Transparenz sowie Nachhaltigkeitsanforderungen entlang der gesamten Lieferkette.

Management, Governance und Konzernstrategie

Die Unternehmensführung der Deutschen Post AG folgt einem klar strukturierten Governance-Rahmen mit Vorstand und Aufsichtsrat, in dem Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer mitbestimmungsorientiert zusammenarbeiten. Die Konzernstrategie basiert auf mehreren Kernprinzipien:
  • Fokus auf Kerngeschäftsfelder mit Skalierungspotenzial und hoher Markteintrittsbarriere
  • Portfolio-Disziplin mit selektiven Desinvestitionen und gezielten Akquisitionen zur Abrundung des Netzwerks und der Kompetenzbasis
  • Hohe Priorität von Effizienzprogrammen, Automatisierung und Standardisierung in Sortierzentren, Lagern und Transportprozessen
  • Konsequente Implementierung einer Nachhaltigkeitsagenda mit messbaren Zwischenzielen
Die Managementstrategie richtet sich auf langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des Geschäftsmodells aus. Kurzfristige Ergebnisoptimierung wird typischerweise mit Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und IT-Anwendungen abgewogen, um die Marktposition in Schlüsselsegmenten zu festigen.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Deutsche Post AG ist überwiegend in der globalen Logistik- und Transportbranche sowie im nationalen Post- und Paketwesen verankert. Die Logistikbranche gilt als zyklisch, stark vom Welthandel, industrieller Produktion, Einzelhandelsumsätzen und insbesondere dem E-Commerce-Wachstum abhängig. Regionen mit hoher industrieller Wertschöpfung, ausgeprägter Exportorientierung und wachstumsstarken Onlinehandelsstrukturen sind für das Unternehmen besonders bedeutsam. Im Heimatmarkt Deutschland agiert die Deutsche Post AG als dominanter Postdienstleister mit gesetzlich regulierten Rahmenbedingungen und hohem Wettbewerbsdruck im Paketbereich. International ist der Konzern in Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik, dem Mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika präsent, wobei Knotenpunkte in globalen Handelszentren und an großen Luft- und Seehäfen eine zentrale Rolle spielen. Regionale Unterschiede in Infrastrukturqualität, regulatorischen Anforderungen und Arbeitskosten beeinflussen die operative Profitabilität und die Investitionsnotwendigkeiten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der Deutschen Post AG liegen in der staatlichen Postverwaltung in Deutschland. Im Zuge der Liberalisierung und Privatisierung der Telekommunikations- und Postmärkte wurde aus der vormals staatlichen Struktur ein börsennotierter Konzern entwickelt. Schrittweise erfolgte die Transformation von einem nationalen Postmonopolisten hin zu einem international ausgerichteten Logistikunternehmen. Ein wesentlicher Meilenstein war die Integration und Stärkung der Marke DHL, mit der das Unternehmen den Einstieg und Ausbau des Express- und Frachtgeschäfts vorantrieb. Über Jahre hinweg hat die Deutsche Post AG durch Akquisitionen, den Ausbau von Drehkreuzen und die Integration logistischer Spezialanbieter ihr globales Netz verdichtet. Parallel dazu beschleunigte der strukturelle Rückgang des Briefvolumens die strategische Schwerpunktverlagerung hin zur Paketlogistik, zum E-Commerce und zur Kontraktlogistik. Die Unternehmensgeschichte ist damit geprägt von regulatorischem Wandel, Internationalisierung, technologischer Modernisierung und der Neupositionierung vom nationalen Postbetreiber zum globalen Logistikakteur.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsfokus

Eine Besonderheit der Deutschen Post AG ist ihre Doppelrolle als universeller Postdienstleister im Heimatmarkt und globaler Logistikkonzern. Diese Position bringt spezifische Verpflichtungen hinsichtlich Grundversorgung, Servicequalität und Preisregulierung mit sich und erfordert gleichzeitig eine wachstumsorientierte Steuerung der internationalen Logistikaktivitäten. Zudem verfolgt die Deutsche Post AG ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Dazu zählen der Einsatz emissionsarmer und emissionsfreier Zustellfahrzeuge, der Ausbau elektrifizierter Flotten, Investitionen in alternative Kraftstoffe, die Optimierung von Routen und die Modernisierung der Sortier- und Lagerinfrastruktur. Nachhaltigkeitsaspekte sind zunehmend integraler Bestandteil der Produktgestaltung, etwa in Form von klimafreundlichen Versandoptionen, Berichterstattung über CO2-Emissionen und logistischen Optimierungskonzepten für Kunden. Für institutionelle und private Anleger mit Fokus auf ESG-Kriterien ist diese Ausrichtung relevant, wobei sich das Unternehmen zugleich in einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Effizienz, regulatorischen Vorgaben und Nachhaltigkeitsinvestitionen bewegt.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für einen konservativen Anleger ergeben sich bei der Deutschen Post AG sowohl strukturgetriebene Chancen als auch beachtliche Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Strukturelles Wachstum im E-Commerce, das die Paketvolumina langfristig stützt
  • Globale Handelsströme, die Express-, Fracht- und Kontraktlogistikgeschäft tendenziell fördern
  • Ein umfangreicher logistischer Infrastruktur-Footprint, der schwierig replizierbar ist und Skaleneffekte ermöglicht
  • Potenzial weiterer Effizienzgewinne durch Automatisierung, Digitalisierung und Netzwerkintegration
  • Positionierung als ESG-orientierter Logistikanbieter, die die Attraktivität bei Kunden und Investoren erhöhen kann
Dem stehen mehrere Risikofaktoren gegenüber:
  • Zyklische Abhängigkeit vom Welthandel, von Industriekonjunktur und Konsumneigung, insbesondere bei Fracht und Express
  • Intensiver Preis- und Qualitätswettbewerb, auch durch neue Marktteilnehmer und vertikal integrierende Großkunden im E-Commerce
  • Regulatorische Risiken im Postbereich, etwa durch Anpassungen der Rahmenbedingungen, Arbeitsrecht, Tarifkonflikte oder Vorgaben zur Grundversorgung
  • Steigende Kosten für Personal, Energie, Emissionen und Infrastruktur, die nur teilweise an Kunden weitergegeben werden können
  • Investitionsbedarf in Flottenmodernisierung, Digitalisierung und Dekarbonisierung, der das Kapital bindet und die Ergebnisvolatilität erhöhen kann
Aus konservativer Perspektive lässt sich die Deutsche Post AG als etabliertes, infrastrukturbasiertes Logistikunternehmen mit relevanten, aber beherrschbaren Struktur- und Konjunkturrisiken einordnen. Ob das Chancen-Risiko-Profil den individuellen Anforderungen genügt, hängt von der persönlichen Risikotragfähigkeit, der Einschätzung der globalen Konjunkturentwicklung und der Präferenz für dividendenorientierte oder wachstumsorientierte Anlagestrategien ab, ohne dass daraus eine Empfehlung für oder gegen ein Investment abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 52,65 Mrd. €
Aktienanzahl 1,13 Mrd.
Streubesitz 43,61%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Luftfracht u. -logistik
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+56,39% Weitere
+43,61% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutsche Post AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich um die jüngste positive Kursentwicklung der Deutsche Post/DHL‑Aktie, mit Hoffnungen auf Stabilität oberhalb technischer Marken (46–47 €) und Sorge, dass ein Unterschreiten der 200‑Tagelinie oder vergangene hohe Einstiege negativ wäre; gleichzeitig wird die Dividende erwähnt, einzelne Teilnehmer sind jedoch skeptisch oder „festgesessen“.
  • Ein zentrales Thema sind die angekündigten Aktienrückkäufe (Tranche: bis zu 20 Mio. Aktien bzw. bis zu 600 Mio. € vom 01.12.2025 bis spätestens 15.04.2026 innerhalb eines genehmigten 6 Mrd. €‑Programms), wobei Teilnehmer nachfragen, warum in den Meldungen oft „0“ steht und ob Rückkäufe erst bei günstigeren Kursen ausgeführt werden.
  • Die Meinungen zu Bilanz und Strategie sind geteilt: einige vertrauen dem aktuellen Management und sehen zusätzliche Chancen durch Effizienz‑ und KI‑Projekte, andere kritisieren die hohe Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum operativen Cashflow und verweisen auf uneinheitliche Analystenbewertungen (zitiert werden sowohl UBS „neutral“ mit Ziel 42,50 € als auch Verweise auf ein noch bestehendes „sell“ mit Ziel 36 €).
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Mindblog
Vertrauen
Darauf kommt es für mich bei einer Anlage in Aktien an. Und das Vertrauen in die Fähigkeiten des derzeitigen Vorstands ist bei mir gegeben. Zu dem Thema "Verschuldung" möchte ich bemerken, dass diese manchesmal in Kauf genommen werden muß, um Modernisierung und Effizienz voranzutreiben. Wohin ein Investitionsstau führen kann, zeigt sich bei der Deutschen Bahn ... Die Dinge, die getan werden müssen, sollten zeitnah umgesetzt werden, damit eben Staus vermieden werden. Gruß mindblog
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crunch time
@ Laterne
Danke für deine Worte. Mir wäre es auch lieber hier endlich mal einen überzeugenden Boden zu sehen und neue starke Kaufsignale. Ich kann momentan leider nur schwer abschätzen, ob und wie stark die Jahresprognose wirklich wackelt. Somit schwer das CRV zu bestimmen. Sollte man die 25er Prognose weiter halten, dann wäre der Kurs fundamental gegenwärtig nicht zu hoch. Aber wie hoch ist dafür die Wahrscheinlichkeit und was wird schon antizipativ eingepreist an einer möglichen leichter Verfehlung? Die ganze Branche leidet unter der anhaltenden Ungewissheit über die Auswirkungen der Zölle im 2.Hj. und was die Wechselkurse noch machen. Ein erstes leichtes Stärkezeichen im Chart wäre es vielleicht, wenn man wieder die Region über der 38,10/20€ Marke stabil zurückerobern würde bzw. auch wieder über der 200 Tagelinie läge. Allerdings ist man jetzt auch noch unter die Marke von 37,38€ gefallen. Auch da mal schauen, ob das heute wieder zurückerobert wird oder nicht. Der große Verfallstag letzten Freitag hat vielleicht auch etwas zusätzliche Vola reingebracht. Das zumindest müßte ja jetzt als ein Faktor wieder verschwinden. Ich bleibe wie gesagt aktuell uninvestiert, drücke aber den Investieren die Daumen, daß der Markt schon zu negativ hier gegenwärtig agiert und die Q.3 Zahlen doch wieder etwas Entwarnung geben können.
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crunch time
@ Laterne

Jetzt hat der Kurs auch die Unterstützung im Bereich um 38€ aufgegeben nachdem man quasi in Sippenhaft kommt, weil man an der gesamten Branche steigende Zweifel hat bezüglich der Prognosen und heute auch das medial verkündet wird,. 19. September 2025, : DHL vorbörslich etwas schwächer - Fedex und Analystenabstufung https://www.ariva.de/aktien/deutsche-post-ag-aktie/news/aktie-im-fokus-dhl-vorboerslich-etwas-schwaecher-fedex-und-11759439 "....Bei der DHL Group müssen die Anleger am Freitag durchwachsene Nachrichten vom Konkurrenten Fedex und eine Analystenabstufung verarbeiten...Fedex ist besser in das neue Geschäftsjahr gestartet als erwartet. Expertin Alexia Dogani von JPMorgan zog aber den Schluss, dass die Entwicklung im internationalen Express-Geschäft das schwache Marktumfeld in diesem Bereich bestätige. Dies stimme auch vorsichtig mit Blick auf die Express-Sparte von DHL. Experte Andy Chu von der Deutschen Bank stufte die DHL-Aktie vor dem Hintergrund herrschender Unsicherheit auf "Hold" ab. Die Marktlage werde dem deutschen Logistiker nicht helfen, glaubt er. Seiner Einschätzung nach ist die bisherige Prognose für das laufende Jahr zu optimistisch..." Da könnten heute bei der Eröffnung einige technisch ausgelöste Verkäufe mitgewirkt haben. Und das auch noch am großen Verfallstag, was zusätzlich einige Schieflagen nochmal erzeugt. Jetzt wäre die nächste horizontale Unterstützung um 37,38€. Mal schauen, ob dort wieder etwas Gegenwehr kommt. Zur Eröffnung ging es sogar direkt bis 37,37€. Aber es ist schon so, daß die Post in den letzten Wochen immer weniger mit dem DAX-Verlauf mithalten kann, da offenbar zunehmend Zweifel an der Gewinnprognose aufkommen. Vermutlich kann da erst wieder mehr Klarheit geschaffen werden, wenn die Q.3 Zahlen kommen und man dann besser sehen kann, ob man noch immer auf Kurs wäre was die Prognose angeht. Von daher bleibe ich im Moment weiter uninvestiert, schaue aber, ob es eventuell zu sehr nach unten übertrieben wird beim Kurs. Denn selbst wenn man z.B. etwas unter 6 Mrd. bleiben würde beim Jahresgewinn, dann wäre das keine so große Abweichung, um den Kurs nur deswegen tief in den Keller zu jagen. Zudem finden ja im Konzern Maßnahmen statt, die ab nächstem Jahr die Kosten senken sollen bzw. die Marge dann erhöhen. Von daher vielleicht nicht zu sehr nur auf 2025 schauen, sondern auch schon die Zukunft im Blick haben.

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crunch time
#29894 telefoner1

Ich denke diese gehäuften Medien-Meldungen von verschiedenen europäischen Versandunternehmen bezüglich der De Minimis Auswirkungen in den letzten Tagen haben schon eine gewisse Auswirkung wie die Branche als Ganzes wahrgenommen wird und was die Kurse machen. Scheint die letzten Tage so als würde sich die Deutsche Post Aktie jetzt schwerer tun mit dem DAX gleich zu laufen als Market Performer. Wird der der Prognose-Rucksack etwas schwerer im 2. Hj. noch mindestens 3,2 Mrd Gewinn machen zu müssen, um nach 2,8 Mrd im 1. Hj. am Ende auf mindestens 6 Mrd. Gewinn zu kommen? Es könnte auch die letzten Tage etwas negatives Sentiment auf die gesamte Paketbranche gefallen sein durch Auswirkungen der neuen De Minimis Regeln der USA. Das dürfte wohl am Ende zwar nicht sehr viel Einfluß auf den Gesamtgewinn der Dt. Post haben, aber es könnte am Ende vielleicht mit einen Einfluß darauf haben, ob der Jahresgewinn knapp mit einer 6 anfängt oder doch nur mit einer 5, falls auch andere Dinge sich nicht vorteilhaft entwickeln. Es ist weiter kein Ende des Ukraine-Kriegs erreicht worden und es ist nicht wirklich absehbar wie stark die Zölle auf die Sendungsmengen und die Gewinne der Post lasten werden die nächsten Monate. Die Risikolage ist also nicht wirklich verbessert worden. Natürlich ist weiterhin die Jahresprognose der Dt. Post durchaus erreichbar (... wenn keine weiteren Störungen hinzukommen) , aber der ein oder andere Marktteilnehmer könnte die Wahrscheinlichkeit dafür etwas kleiner ansehen ( wie z.B. jetzt Kepler =>https://www.ariva.de/aktien/deutsche-post-ag-aktie/news/aktie-im-fokus-dhl-schwaecheln-kepler-streicht-11732168 "...Die Kepler-Experten halten das operative Ergebnisziel von mehr als 6 Milliarden Euro für das Gesamtjahr für schwer erreichbar. Angesicht zunehmenden makroökonomischen Gegenwinds rechnen sie nur mit 5,9 Milliarden...") Zuletzt hatte man den seit dem 2021er Top von 61,38€ fallende schwarze Abw.trend wieder ereicht und ist daran wieder sofort nach unten abgeprallt. Das ist natürlich erstmal eine harte Linie die geknackt werden müßte. Es gibt also von der technischen Seite gegenwärtig kein neues bestätigendes Kaufsignal, sondern wohl eher etwas Gewinnmitnahmen. Ich habe mich erst einmal wieder aus aus dem Wert verabschiedet, da es gut sein könnte es wird sich an der Entwicklung gegenüber dem Index nicht viel ändern bis zu den Q.3 Zahlen, falls nicht irgendwas außergewöhnliches passiert. Zudem war auch der langjährige Abw.trend mein vor einem Monat geäußertes Wunschziel gewesen ( https://www.ariva.de/forum/deutsche-post-241302?page=1195#jumppos29880 crunch time #29880 14.07.25 "... Wunsch wäre, daß man sich weiter Richtung Herbst hoch"kämpft" in Richtung des seit Mitte 2021 fallenden Abwärtstrends..." ) Schaue mich im Moment eher nach Werten um, die den Index in der nächsten Zeit eher outperformen könnten bzw. positiv bei Zahlen und Prognosen aufgefallen sind. Sollte es zuvor jedoch z.B. zu weit nach unten korregieren bei der Post ohne fundamentale News, dann wäre ich aus charttechnischen Gründen vorher wieder mit einer spekulativen Trading Position dabei. Mal abwarten. Sollte der DAX im letzten Jahresdrittel weiter zulegen und die Post den Markt noch noch stärker überzeugen die Jahresprognose wird klar erreicht /überschritten, dann wäre auch eine Fortsetzung des Anstiegs in Richtung 44,27€ vorstellbar. Ist also alles eine Frage was der DAX weiter macht und was die Post selbst an "Überzeugungsarbeit" weiter liefert. 21. August 2025, Europäische Postdienste schränken US-Paket-Service ein https://www.ariva.de/aktien/deutsche-post-ag-aktie/news/europaeische-postdienste-schraenken-us-paket-service-ein-11731368 "...Die Österreichische Post nimmt aufgrund neuer US-Zollregelungen Paketsendungen in die Vereinigten Staaten nur mehr sehr eingeschränkt an. Ab kommenden Dienstag würden bis auf weiteres grundsätzlich keine Warensendungen mehr bearbeitet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zuvor hatten Postdienstleister in Belgien und Skandinavien ähnliche Schritte angekündigt. Laut einem Erlass von US-Präsident Donald Trump wird die Zollfreiheit für Warenimporte mit einem Wert unter 800 Dollar (Dollarkurs) ab 29. August abgeschafft. Pro Artikel sollen demnach Zölle von 80 bis 200 Dollar fällig werden. Die Zoll-Prozeduren seien geändert worden, und es lägen noch keine ausreichenden Informationen über die notwendigen Verfahren vor, teilte die Österreichische Post mit. "Diese Verschärfung stellt sämtliche Postgesellschaften weltweit beim Warenversand in die USA vor große Herausforderungen", hieß es....Am Mittwoch hatten die belgische bpost, die norwegische Posten Bring sowie die schwedisch-dänische Postnord mitgeteilt, dass sie Warensendungen in die USA temporär weitgehend einstellen. Die europäischen Postdienstleister arbeiten nach eigenen Angaben bereits nach Lösungen, um wieder die gewohnten Dienstleistungen in die USA anbieten zu können./al/DP/stk ´ Deutsche Post und DHL: Neue U.S.-Zollvorschriften: Temporäre Einschränkungen beim postalischen Warenversand in die USA für Privat- und Geschäftskunden 22.08.2025 https://group.dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2025/neue-us-zollvorschriften-temporaere-einschraenkungen-beim-postalischen-warenversand-in-die-usa-fuer-privat-und-geschaeftskunden.html "...Mit Ablauf des 22. August können Deutsche Post und DHL Paket vorerst keine Pakete und Warenpost International von Geschäftskunden in die USA mehr annehmen und befördern..."

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Mindblog
Free Cashflow
Der Free Cashflow ist deshalb so niedrig, weil viel Geld in Aquisitonen und in Modernisierungen usw. geflossen sind. (Melanie Kreis) Kann man natürlich kritisch sehen, muß man aber nicht. Kann ich nicht beurteilen, ob diese Maßnahmen Sinn machen.
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crunch time
Eröffnungsgap wäre wieder geschlossen
Erst der wilde Ritt nach oben, dann gab es ja kurz nach 10 Uhr eine klare Verkaufswelle. Nur Gewinnmitnahmen von Tradern die auf eine Bestätigung der Prognosen gesetzt hatten oder weil um 10 Uhr der Conference Call angefangen hatte und während dieser Veranstaltung noch Dinge angesprochen / hinterfragt wurden die etwas die sorglose Stimmung wieder trübten? Man muß jetzt mal abwarten wie morgen oder übermorgen die Kurse sich zeigen werden, da die größeren Vermögensverwalter die Dinge etwas tiefergehend am Tag der Zahlen dann prüfen und dann meist mit etwas Verzögerung erst an den folgenden Tagen anfangen zu reagieren. Von daher heute halt viel Bewegung von Spontan-Käufern, die zuerst von der gut klingenden Überschrift der Zahlenbekanntgabe rein"gelockt" wurden und dann eben natürlich auch Gewinnmitnahmen nach dem starken Hüpfer, wo man dann wieder im altbekannten Widerstandsbereich um 41,60/70 € doch nicht nachhaltig durchkam. Und mancher Marktteilnehmer hat vielleicht auch gedacht es könnte sich lohnen abzuwarten, ob das Eröffnungsgap wieder geschlossen wird, um dann erst zu kaufen. Wäre also gut, wenn man sich zumindest wieder oberhalb von der Gap-Unterseite jetzt stabilisieren könnte. Ich hatte ja schon in meinem ersten Posting heute geschrieben, daß der relativ stabile Kursverlauf der Post-Aktie in den letzten Wochen (gegenüber deutlich schwächeren Kursen bei UPS oder FedEx) ein Zeichen sein könnte, daß viele Marktteilnehmer doch eher mit einer Prognosebestätigung bei der Post rechnen und damit die "Überraschung" dann eventuell nicht mehr so viel Dauerschub bringt. Besonders seitdem viele entschärfende "Deals" von Trump jetzt durch sind. Grundsätzlich ist es aber solide was in den Hj.1 Zahlen stand. Und klar ist natürlich auch, daß weiterhin hinter der Prognosebestätigung eine kleine Fußnote beigefügt ist, daß im 2. Hj. halt nichts mehr passieren darf was massiv den Welthandel doch wieder unter Druck bringt. Aber das würde dann wohl nicht nur die Post betreffen, sondern den gesamten Börsenhandel. Na, schauen wir also mal was nun weiter passiert. Wer es nochmal etwas ausführlicher haben will : Die Präsentation auf dem Analysten-CC heute => https://reporting-hub.group.dhl.com/ecomaXL/files/DHL-Group-Presentation-Q2-2025.pdf Der ausführliche Halbjahresbericht => https://reporting-hub.group.dhl.com/ecomaXL/files/DHL-Halbjahresbericht-2025.pdf
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crunch time
Zahlen und Prognosen raus ... der Markt freut sich

So, da wären endlich die neuen Zahlen und weiteren Prognosen. Besonders erfreulich ist erst einmal, daß man die Prognose weiter bestätigt hat trotz weiterhin geopolitischer Risiken. Da war ich mir zuvor etwas unsicher. Schließlich waren UPS und FedEx weniger zuversichtlich bei denen jüngsten Prognosen. Und als weitere erfreuliche Sache kann die Deutsche Post in Q.2 einen höheren operativen Gewinn aufweisen als gedacht. Zum einen scheinen in bestimmten Bereich durchaus Preiserhöhung durchsetzbar gewesen zu sein und gleichzeitig hat man auch Kosten weiter senken können. Das es aber nicht überall reinbungslos zugeht sieht man schon daran, daß z.B. der Gesamtumsatz gesunken ist. War zum einen natürlich nicht unerwartet, da man ja die letzten Monate die drückenden Wechselkursänderungen schon sehen konnte und zum anderen hat natürlich das Zolltheater internationale Auswirkunge auf den Frachtverkehr gehabt. In den diversen Einbereichen gibt es also Licht und Schatten. Um so erfreulicher, daß man dies gewinnseitig auffangen kann. Allerdings sieht man auch schon an der Aktienkursentwicklung der Post Aktie, daß diese deutlich stabiler durch die letzten Monate gekommen ist als z.B. die US Konkurrenten FedEx und UPS. Es macht scheinbar doch ein größeren Unterschied aus, ob man seinen Hauptmarkt in den USA hat oder wie die Deutsche Post in Europa. Vielleicht ist also die Überraschung über die jetzigen Post- Zahlen auch garnicht für alle so groß. Aber wichtig war für mich besonders zu hören, daß man weitere Fortschritte macht bei Kostensenkungen und weiter an der Prognose festhält. Das sollte den Kurs von der Unterseite weiter stützen. Man muß aber auch zu der Gewinnprognose für 2025 sagen, daß die "Hürde" dafür auch nicht so sonderlich ambitioniert hochgelegt wurde. Aber lieber vielleicht zuerst etwas konservativ tiefstapeln, damit man um so leichter überbieten kann. Jetzt wollen wir doch mal schauen, ob das nun reicht, um die zähe Hürde bei 41,65€ nach oben rauszunehmen oder ob still und heimlich die Vermögensverwalter ihre Prognosen doch schon zuletzt wieder erhöht hatten nach den ganzen "Deals" und somit der Kursschub durch die Zahlen eher moderat ausfallen wird.

DHL Group: Positive Überraschung - https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/dhl-group-20384361.html "...Damit war angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen und der bisherigen Nachrichten von Konkurrenten wie etwa UPS nicht zu rechnen: Die DHL Group hat sich im zweiten Quartal des laufenden Jahres überraschend widerstandsfähig gezeigt. So verdiente der Bonner Logistikriese deutlich mehr als Experten im Vorfeld erwartet hatten. ... gelang es dem DAX-Konzern, seine Kapazitäten anzupassen und die Kosten zu reduzieren. So stieg der operative Gewinn, während Analysten mit einem lediglich stabilen Ergebnis gerechnet hatten. Die DHL Group bestätigte zudem die Jahresprognose. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp sechs Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem stagnierenden operativen Ergebnis gerechnet. Beim Umsatz zeigten sich derweil die negativen Folgen der US-Zollpolitik: Er ging aufgrund von Wechselkurseffekten und des stockenden Welthandelsum knapp 4 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro zurück. Und auch in den einzelnen Bereichen bekam der Logistikkonzern die Auswirkungen zu spüren. So ging etwa im gewinnträchtigen Express-Geschäft die Menge an rund um den Globus verschickten zeitkritischen Sendungen zurück.Dank Preiserhöhungen wurde in diesem größten Geschäftsbereich trotzdem mehr verdient als ein Jahr zuvor. Im Frachtgeschäft gab es hingegen einen Gewinnrückgang von fast 30 Prozent. Hier machte sich beim Transport von Gütern über die Straße die konjunkturelle Flaute in Deutschland und Europa bemerkbar. Auch die auf dem Seeweg verschifften Mengen sanken, während auf dem Luftweg etwas mehr versandt wurde. In der Kontraktlogistik, also dem Geschäft mit Lieferketten-Dienstleistungen, profitierte DHL zum einen von der Nachfrage nach Digitalisierung und Automatisierung.Vor allem aber von einem Sondereffekt, da ein Gemeinschaftsunternehmen in Saudi-Arabien erstmals vollkonsolidiert wurde. Im Heimatmarkt Deutschland verbesserte sich der operative Gewinn ebenfalls deutlich. Das lag daran, dass der Konzern die Preise angehoben und die Kosten gesenkt hat. Während die Menge an verschickten Briefen dabei weiter zurückging,läuft es beim Paketversand gut. Im internationalen Pendant der deutschen Paketzustellung ging der Verdienst aus dem Tagesgeschäft hingegen zurück. Die DHL Group verwies in diesem Zusammenhang auf getätigte Investitionen. "Im zweiten Quartal haben Handelskonflikte und geopolitische Auseinandersetzungen zugenommen und die weltwirtschaftliche Dynamik beeinträchtigt", kommentierte Finanzchefin Melanie Kreis den Quartalsbericht. Sie rechnet auch im zweiten Halbjahr mit Schwankungen in der Weltwirtschaft, bestätigte aber die Jahresprognose. Kreis geht zudem für das Gesamtjahr von einem operativen Ergebnis von mindestens 6,0 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr hatten die Bonner noch knapp 5,9 Milliarden Euro erzielt.

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crunch time
DHL bestätigt Jahresziele

Man hat Stellung genommen zu den Dingen die im ersten Quartal waren, wo ja noch nicht Folgen der US Zollpolitik sonderlich wirkten, da diese erst ab ab April bzw. ab dem 2.Hj. mehr an Auswirkungen auf Unternehmenszahlen haben werden. DHL bestätigt Jahresziele - Zollfolgen ausgeklammert https://www.ariva.de/news/roundup-dhl-bestaetigt-jahresziele-zollfolgen-11618187 Der Ist-Zustand scheint so zu laufen wie man es erwarten konnte, aber das Problem ist hier - wie bei fast jedem Ausblick den Unternehmen gegenwärtig machen - die fehlende Absehbarkeit der Zoll-Auswirkungen. Eine Prognose mit Ausklammerung der Zollfolgen ist daher bedingt nützlich. Auch wenn die Post sagt die Vor- und Nachteile könnten sich halbwegs die Waage halten, so wäre eine schwächere Weltkonjunktur ein Punkt der nicht so einfach aufzufangen wäre. Die letzten Wochen haben sich die Börsen ja deutlich wieder erholt und der DAX ist bereits wieder nahe an seinem Allzeithoch bzw. viele DAX Werte haben die letzten Tage neue Mehrjahreshoch hingelegt. Von daher scheint die Masse der Börsianer inzwischen zu glauben, das Trump nicht mehr lange mit seinem Zoll-Getöse durchhalten kann und am Ende nur dicke Backen gemacht wurden, um sich als Supermann gegenüber seinen Wählern medial zu verkaufen, am Ende aber doch nur kleine Maßnahmen übrigbleiben, weil es durch die negativen Folgen zu unpopulär wird im eigenen Land. Ob die Mehrheit der Börsianer da wirklich auf dem richtigen Dampfer ist mit ihren Einschätzungen bzgl. Zölle wird sich zeigen müssen. Im Xetra-Chart hat man jetzt frisch die 200 Tagelinie wieder überschritten und könnte jetzt durchaus auch noch das offene Gap bei 38,73€ schließen, wenn die Meldung über die Prognosebestätigung hinreichend gut aufgenommen würde und gleichzeitig beim Thema Zölle nichts wieder zusätzlich aufflammt.

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knoxyz
sehe die Deutsche Post Mitte Juni 09 bei 13,00 Euro

Habe mich heute mit reichlich Postaktien eingedeckt,
weil es eines der wenigen DAX-Unternehmen ist,
bei dem die Quartalszahlen am stabilsten sind.

Ich wette, dass zeitnah die Post abgeht und noch bis Mitte Juni 09 auf 13,50 Euro springt :-)

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hadyk
2003-heute
Schaut mal das Jahr 2003. Also ich denke auch, dass die Post noch bis Mitte Mai auf 6-7 Euro geht, dann der Aufsteig kommt, wie bei K+S z.B. 20 Euro in 2 Jahren ? Könnte gut sein, Zwar sank der Briefversand im 1. Quartal, aber dennoch denke ich, dass vor allem in der jetzigen Zeit, viel Postverkehr sein wird, und die Post davon profitieren kann :) Nur Mut, dann tut es nicht weh, "long" zu sein :)
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hadyk
hm
Schade.. :( Von mir aus kann ich auch long sein, aber wenn ich wüsste, das ich wieder bei 10 Euro landen werde um positive Gewinne zu bekommen.. Kommt die 10 bis Ende des Jahres? lt. meiner Vorberechnung im März sehen wir im September 7,50 Euro
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HighMaster
was ist denn bei der deutschen Post los?
nach der dividendenzahlung von vorgestern geht es bergab.
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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Post Aktie und zum Deutsche Post Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Post Aktie liegt bei 47,82 €.

Für 1.000€ kann man sich 20,91 Deutsche Post Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Post Aktie lautet DPSTF.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Post Aktie beträgt aktuell 2,35%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Post Aktie beträgt aktuell 37,45%.

Der Aktienkurs der Deutsche Post Aktie liegt aktuell bei 47,82 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,35% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Post eine Wertentwicklung von 22,15% aus und über 6 Monate sind es 23,98%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Post Aktie liegt bei 48,53 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Post Aktie liegt bei 30,96 €.

Das Allzeithoch von Deutsche Post liegt bei 61,38 €.

Das Allzeittief von Deutsche Post liegt bei 6,60 €.

Die Volatilität der Deutsche Post Aktie liegt derzeit bei 28,36%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Post in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 46,28 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -3,02%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 46,28 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -3,02%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutsche Post Kursziel beträgt 46,28 €. Das ist -3,02% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutsche Post 3 x zum Kauf, 6 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutsche Post Kursziel beträgt 46,28 €. Das ist -3,02% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutsche Post 3 x zum Kauf, 6 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 46,28 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Deutsche Post Aktie bei 46,28 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Deutsche Post Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 52,65 Mrd. €

Insgesamt sind 1.181,4 Mio Deutsche Post Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Deutsche Post bei 49%. Erfahre hier mehr

Deutsche Post hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Deutsche Post gehört zum Sektor Luftfracht u. -logistik.

Das KGV der Deutsche Post Aktie beträgt 15,24.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Post betrug 84,19 Mrd €.

Die nächsten Termine von Deutsche Post sind:
  • 05.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 30.04.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 05.05.2026 - Hauptversammlung
  • 08.05.2026 - Dividendenzahlung
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Deutsche Post zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 05.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,85 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Post am 05.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,85 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,88%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Post wurde am 05.05.2025 in Höhe von 1,85 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,88%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 05.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,85 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.