| Typ | Hebel | Bid / Ask | WKN | |
|---|---|---|---|---|
| Call | 4,8 | 0,99 € / 1,00 € |
FC06A9
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| Typ | Hebel | Bid / Ask | WKN | |
|---|---|---|---|---|
| Put | 4,1 | 1,16 € / 1,17 € |
FD3526
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| Kurs | Typ |
Hebel
| Geld/Brief | WKN | Typ |
Hebel
| Geld/Brief | WKN |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 47,82 € | Call | 3,20 | 1,48/1,51 € |
UJ9TEE
| Put | 4,45 | 1,06/1,09 € |
UL4LH1
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| Weitere Hebelprodukte auf DAX Calls | Weitere Hebelprodukte auf DAX Puts | |||||||
| Geld/Brief | - / - |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 48,22 € |
| Gehandelte Stücke | 1.519.307 |
| Tagesvolumen Vortag | 75.592.184 € |
| Tagestief 47,82 € Tageshoch 48,40 € | |
| 52W-Tief 30,96 € 52W-Hoch 48,53 € | |
| Jahrestief 46,47 € Jahreshoch 48,53 € | |
| Umsatz in Mio. | 84.186 € |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 5.886 € |
| Jahresüberschuss in Mio. | 3.569 € |
| Umsatz je Aktie | 71,26 € |
| Gewinn je Aktie | 2,82 € |
| Gewinnrendite | +15,00% |
| Umsatzrendite | +3,96% |
| Return on Investment | +5,11% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 40.145 € |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 12,05 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,69 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 0,48 |
| Eigenkapitalrendite | +14,00% |
| Eigenkapitalquote | +34,05% |
| Typ | Call | ||
| Hebel | 3,20 | ||
| Geld/Brief | 1,48 / 1,51 € | ||
| Knock-Out | 33,09 € | ||
| Laufzeitende | open end | ||
| WKN | UJ9TEE | ||
| Weitere passende Long-Produkte | |||
| Bonus-Zertifikate | 135 | |
| Aktienanleihen | 89 | |
| Discount-Zertifikate | 77 | |
| Express-Zertifikate | 9 |
| Optionsscheine | 110 | |
| Knock-Outs | 96 | |
| Faktor-Zertifikate | 64 |
| Auszahlungen/Jahr 1 |
| Keine Senkung seit 16 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,91 (max 1,00) |
| Jährlicher 8,19% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 9,02% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 60,9% (auf den Gewinn/FFO) quote 35% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 1,08% |
| Datum | Dividende |
| 05.05.2025 | 1,85 € |
| 06.05.2024 | 1,85 € |
| 05.05.2023 | 1,85 € |
| 09.05.2022 | 1,80 € |
| 07.05.2021 | 1,35 € |
| 28.08.2020 | 1,15 € |
| 16.05.2019 | 1,15 € |
| 25.04.2018 | 1,15 € |
| 05.03.2026 | Veröffentlichung Jahresfinanzbericht | |
| 31.03.2026 | Quartalsmitteilung | |
| 30.04.2026 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1) | |
| 05.05.2026 | Hauptversammlung |
| Ø Kursziel | Akt. Kurs | Abstand |
|---|---|---|
| 46,28 € | 47,72 € | -3,02% |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 47,72 € | -0,52% | 47,97 € | 16.01.26 | |
| Frankfurt | 47,98 € | +0,04% | 47,96 € | 16.01.26 | |
| Hamburg | 47,99 € | +0,50% | 47,75 € | 16.01.26 | |
| Hannover | 47,97 € | +0,46% | 47,75 € | 16.01.26 | |
| München | 47,97 € | -0,60% | 48,26 € | 16.01.26 | |
| Stuttgart | 47,90 € | -0,08% | 47,94 € | 16.01.26 | |
| Xetra | 47,82 € | -0,83% | 48,22 € | 16.01.26 | |
| L&S RT | 47,30 € | -1,22% | 47,885 € | 19:03 | |
| Wien | 47,93 € | -0,64% | 48,24 € | 16.01.26 | |
| Nasdaq OTC Other | 55,27 $ | -3,02% | 56,99 $ | 14.01.26 | |
| SIX Swiss Exchange | - | - | - | - | |
| Tradegate | 47,74 € | -0,44% | 47,95 € | 16.01.26 | |
| Quotrix | 47,81 € | -0,27% | 47,94 € | 16.01.26 | |
| Gettex | 48,04 € | +0,40% | 47,85 € | 16.01.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 16.01.26 | 47,82 | 72,9 M |
| 15.01.26 | 48,22 | 75,6 M |
| 14.01.26 | 47,71 | 71,0 M |
| 13.01.26 | 47,87 | 64,6 M |
| 12.01.26 | 48,38 | 67,8 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 48,08 € | -0,54% |
| 1 Monat | 46,72 € | +2,35% |
| 6 Monate | 38,57 € | +23,98% |
| 1 Jahr | 34,79 € | +37,45% |
| 5 Jahre | 42,70 € | +11,99% |
| Marktkapitalisierung | 52,65 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 1,13 Mrd. |
| Streubesitz | 43,61% |
| Währung | EUR |
| Land | Deutschland |
| Sektor | Industrie |
| Branche | Luftfracht u. -logistik |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +56,39% | Weitere |
| +43,61% | Streubesitz |
Jetzt hat der Kurs auch die Unterstützung im Bereich um 38€ aufgegeben nachdem man quasi in Sippenhaft kommt, weil man an der gesamten Branche steigende Zweifel hat bezüglich der Prognosen und heute auch das medial verkündet wird,.
19. September 2025, : DHL vorbörslich etwas schwächer - Fedex und Analystenabstufung
https://www.ariva.de/aktien/deutsche-post-ag-aktie/news/aktie-im-fokus-dhl-vorboerslich-etwas-schwaecher-fedex-und-11759439 "....Bei der DHL Group müssen die Anleger am Freitag durchwachsene Nachrichten vom Konkurrenten Fedex und eine Analystenabstufung verarbeiten...Fedex ist besser in das neue Geschäftsjahr gestartet als erwartet. Expertin Alexia Dogani von JPMorgan zog aber den Schluss, dass die Entwicklung im internationalen Express-Geschäft das schwache Marktumfeld in diesem Bereich bestätige. Dies stimme auch vorsichtig mit Blick auf die Express-Sparte von DHL. Experte Andy Chu von der Deutschen Bank stufte die DHL-Aktie vor dem Hintergrund herrschender Unsicherheit auf "Hold" ab. Die Marktlage werde dem deutschen Logistiker nicht helfen, glaubt er. Seiner Einschätzung nach ist die bisherige Prognose für das laufende Jahr zu optimistisch..."
Da könnten heute bei der Eröffnung einige technisch ausgelöste Verkäufe mitgewirkt haben. Und das auch noch am großen Verfallstag, was zusätzlich einige Schieflagen nochmal erzeugt. Jetzt wäre die nächste horizontale Unterstützung um 37,38€. Mal schauen, ob dort wieder etwas Gegenwehr kommt. Zur Eröffnung ging es sogar direkt bis 37,37€. Aber es ist schon so, daß die Post in den letzten Wochen immer weniger mit dem DAX-Verlauf mithalten kann, da offenbar zunehmend Zweifel an der Gewinnprognose aufkommen. Vermutlich kann da erst wieder mehr Klarheit geschaffen werden, wenn die Q.3 Zahlen kommen und man dann besser sehen kann, ob man noch immer auf Kurs wäre was die Prognose angeht. Von daher bleibe ich im Moment weiter uninvestiert, schaue aber, ob es eventuell zu sehr nach unten übertrieben wird beim Kurs. Denn selbst wenn man z.B. etwas unter 6 Mrd. bleiben würde beim Jahresgewinn, dann wäre das keine so große Abweichung, um den Kurs nur deswegen tief in den Keller zu jagen. Zudem finden ja im Konzern Maßnahmen statt, die ab nächstem Jahr die Kosten senken sollen bzw. die Marge dann erhöhen. Von daher vielleicht nicht zu sehr nur auf 2025 schauen, sondern auch schon die Zukunft im Blick haben.
Ich denke diese gehäuften Medien-Meldungen von verschiedenen europäischen Versandunternehmen bezüglich der De Minimis Auswirkungen in den letzten Tagen haben schon eine gewisse Auswirkung wie die Branche als Ganzes wahrgenommen wird und was die Kurse machen.
Scheint die letzten Tage so als würde sich die Deutsche Post Aktie jetzt schwerer tun mit dem DAX gleich zu laufen als Market Performer. Wird der der Prognose-Rucksack etwas schwerer im 2. Hj. noch mindestens 3,2 Mrd Gewinn machen zu müssen, um nach 2,8 Mrd im 1. Hj. am Ende auf mindestens 6 Mrd. Gewinn zu kommen? Es könnte auch die letzten Tage etwas negatives Sentiment auf die gesamte Paketbranche gefallen sein durch Auswirkungen der neuen De Minimis Regeln der USA. Das dürfte wohl am Ende zwar nicht sehr viel Einfluß auf den Gesamtgewinn der Dt. Post haben, aber es könnte am Ende vielleicht mit einen Einfluß darauf haben, ob der Jahresgewinn knapp mit einer 6 anfängt oder doch nur mit einer 5, falls auch andere Dinge sich nicht vorteilhaft entwickeln. Es ist weiter kein Ende des Ukraine-Kriegs erreicht worden und es ist nicht wirklich absehbar wie stark die Zölle auf die Sendungsmengen und die Gewinne der Post lasten werden die nächsten Monate. Die Risikolage ist also nicht wirklich verbessert worden. Natürlich ist weiterhin die Jahresprognose der Dt. Post durchaus erreichbar (... wenn keine weiteren Störungen hinzukommen) , aber der ein oder andere Marktteilnehmer könnte die Wahrscheinlichkeit dafür etwas kleiner ansehen ( wie z.B. jetzt Kepler =>https://www.ariva.de/aktien/deutsche-post-ag-aktie/news/aktie-im-fokus-dhl-schwaecheln-kepler-streicht-11732168 "...Die Kepler-Experten halten das operative Ergebnisziel von mehr als 6 Milliarden Euro für das Gesamtjahr für schwer erreichbar. Angesicht zunehmenden makroökonomischen Gegenwinds rechnen sie nur mit 5,9 Milliarden...")
Zuletzt hatte man den seit dem 2021er Top von 61,38€ fallende schwarze Abw.trend wieder ereicht und ist daran wieder sofort nach unten abgeprallt. Das ist natürlich erstmal eine harte Linie die geknackt werden müßte. Es gibt also von der technischen Seite gegenwärtig kein neues bestätigendes Kaufsignal, sondern wohl eher etwas Gewinnmitnahmen. Ich habe mich erst einmal wieder aus aus dem Wert verabschiedet, da es gut sein könnte es wird sich an der Entwicklung gegenüber dem Index nicht viel ändern bis zu den Q.3 Zahlen, falls nicht irgendwas außergewöhnliches passiert. Zudem war auch der langjährige Abw.trend mein vor einem Monat geäußertes Wunschziel gewesen ( https://www.ariva.de/forum/deutsche-post-241302?page=1195#jumppos29880 crunch time #29880 14.07.25 "... Wunsch wäre, daß man sich weiter Richtung Herbst hoch"kämpft" in Richtung des seit Mitte 2021 fallenden Abwärtstrends..." ) Schaue mich im Moment eher nach Werten um, die den Index in der nächsten Zeit eher outperformen könnten bzw. positiv bei Zahlen und Prognosen aufgefallen sind. Sollte es zuvor jedoch z.B. zu weit nach unten korregieren bei der Post ohne fundamentale News, dann wäre ich aus charttechnischen Gründen vorher wieder mit einer spekulativen Trading Position dabei. Mal abwarten. Sollte der DAX im letzten Jahresdrittel weiter zulegen und die Post den Markt noch noch stärker überzeugen die Jahresprognose wird klar erreicht /überschritten, dann wäre auch eine Fortsetzung des Anstiegs in Richtung 44,27€ vorstellbar. Ist also alles eine Frage was der DAX weiter macht und was die Post selbst an "Überzeugungsarbeit" weiter liefert.
21. August 2025, Europäische Postdienste schränken US-Paket-Service ein https://www.ariva.de/aktien/deutsche-post-ag-aktie/news/europaeische-postdienste-schraenken-us-paket-service-ein-11731368 "...Die Österreichische Post nimmt aufgrund neuer US-Zollregelungen Paketsendungen in die Vereinigten Staaten nur mehr sehr eingeschränkt an. Ab kommenden Dienstag würden bis auf weiteres grundsätzlich keine Warensendungen mehr bearbeitet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zuvor hatten Postdienstleister in Belgien und Skandinavien ähnliche Schritte angekündigt. Laut einem Erlass von US-Präsident Donald Trump wird die Zollfreiheit für Warenimporte mit einem Wert unter 800 Dollar (Dollarkurs) ab 29. August abgeschafft. Pro Artikel sollen demnach Zölle von 80 bis 200 Dollar fällig werden. Die Zoll-Prozeduren seien geändert worden, und es lägen noch keine ausreichenden Informationen über die notwendigen Verfahren vor, teilte die Österreichische Post mit. "Diese Verschärfung stellt sämtliche Postgesellschaften weltweit beim Warenversand in die USA vor große Herausforderungen", hieß es....Am Mittwoch hatten die belgische bpost, die norwegische Posten Bring sowie die schwedisch-dänische Postnord mitgeteilt, dass sie Warensendungen in die USA temporär weitgehend einstellen. Die europäischen Postdienstleister arbeiten nach eigenen Angaben bereits nach Lösungen, um wieder die gewohnten Dienstleistungen in die USA anbieten zu können./al/DP/stk
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Deutsche Post und DHL: Neue U.S.-Zollvorschriften: Temporäre Einschränkungen beim postalischen Warenversand in die USA für Privat- und Geschäftskunden 22.08.2025 https://group.dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2025/neue-us-zollvorschriften-temporaere-einschraenkungen-beim-postalischen-warenversand-in-die-usa-fuer-privat-und-geschaeftskunden.html "...Mit Ablauf des 22. August können Deutsche Post und DHL Paket vorerst keine Pakete und Warenpost International von Geschäftskunden in die USA mehr annehmen und befördern..."
So, da wären endlich die neuen Zahlen und weiteren Prognosen. Besonders erfreulich ist erst einmal, daß man die Prognose weiter bestätigt hat trotz weiterhin geopolitischer Risiken. Da war ich mir zuvor etwas unsicher. Schließlich waren UPS und FedEx weniger zuversichtlich bei denen jüngsten Prognosen. Und als weitere erfreuliche Sache kann die Deutsche Post in Q.2 einen höheren operativen Gewinn aufweisen als gedacht. Zum einen scheinen in bestimmten Bereich durchaus Preiserhöhung durchsetzbar gewesen zu sein und gleichzeitig hat man auch Kosten weiter senken können. Das es aber nicht überall reinbungslos zugeht sieht man schon daran, daß z.B. der Gesamtumsatz gesunken ist. War zum einen natürlich nicht unerwartet, da man ja die letzten Monate die drückenden Wechselkursänderungen schon sehen konnte und zum anderen hat natürlich das Zolltheater internationale Auswirkunge auf den Frachtverkehr gehabt. In den diversen Einbereichen gibt es also Licht und Schatten. Um so erfreulicher, daß man dies gewinnseitig auffangen kann.
Allerdings sieht man auch schon an der Aktienkursentwicklung der Post Aktie, daß diese deutlich stabiler durch die letzten Monate gekommen ist als z.B. die US Konkurrenten FedEx und UPS. Es macht scheinbar doch ein größeren Unterschied aus, ob man seinen Hauptmarkt in den USA hat oder wie die Deutsche Post in Europa. Vielleicht ist also die Überraschung über die jetzigen Post- Zahlen auch garnicht für alle so groß. Aber wichtig war für mich besonders zu hören, daß man weitere Fortschritte macht bei Kostensenkungen und weiter an der Prognose festhält. Das sollte den Kurs von der Unterseite weiter stützen. Man muß aber auch zu der Gewinnprognose für 2025 sagen, daß die "Hürde" dafür auch nicht so sonderlich ambitioniert hochgelegt wurde. Aber lieber vielleicht zuerst etwas konservativ tiefstapeln, damit man um so leichter überbieten kann. Jetzt wollen wir doch mal schauen, ob das nun reicht, um die zähe Hürde bei 41,65€ nach oben rauszunehmen oder ob still und heimlich die Vermögensverwalter ihre Prognosen doch schon zuletzt wieder erhöht hatten nach den ganzen "Deals" und somit der Kursschub durch die Zahlen eher moderat ausfallen wird.
DHL Group: Positive Überraschung - https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/dhl-group-20384361.html "...Damit war angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen und der bisherigen Nachrichten von Konkurrenten wie etwa UPS nicht zu rechnen: Die DHL Group hat sich im zweiten Quartal des laufenden Jahres überraschend widerstandsfähig gezeigt. So verdiente der Bonner Logistikriese deutlich mehr als Experten im Vorfeld erwartet hatten. ... gelang es dem DAX-Konzern, seine Kapazitäten anzupassen und die Kosten zu reduzieren. So stieg der operative Gewinn, während Analysten mit einem lediglich stabilen Ergebnis gerechnet hatten. Die DHL Group bestätigte zudem die Jahresprognose. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp sechs Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem stagnierenden operativen Ergebnis gerechnet. Beim Umsatz zeigten sich derweil die negativen Folgen der US-Zollpolitik: Er ging aufgrund von Wechselkurseffekten und des stockenden Welthandelsum knapp 4 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro zurück. Und auch in den einzelnen Bereichen bekam der Logistikkonzern die Auswirkungen zu spüren. So ging etwa im gewinnträchtigen Express-Geschäft die Menge an rund um den Globus verschickten zeitkritischen Sendungen zurück.Dank Preiserhöhungen wurde in diesem größten Geschäftsbereich trotzdem mehr verdient als ein Jahr zuvor. Im Frachtgeschäft gab es hingegen einen Gewinnrückgang von fast 30 Prozent. Hier machte sich beim Transport von Gütern über die Straße die konjunkturelle Flaute in Deutschland und Europa bemerkbar. Auch die auf dem Seeweg verschifften Mengen sanken, während auf dem Luftweg etwas mehr versandt wurde. In der Kontraktlogistik, also dem Geschäft mit Lieferketten-Dienstleistungen, profitierte DHL zum einen von der Nachfrage nach Digitalisierung und Automatisierung.Vor allem aber von einem Sondereffekt, da ein Gemeinschaftsunternehmen in Saudi-Arabien erstmals vollkonsolidiert wurde. Im Heimatmarkt Deutschland verbesserte sich der operative Gewinn ebenfalls deutlich. Das lag daran, dass der Konzern die Preise angehoben und die Kosten gesenkt hat. Während die Menge an verschickten Briefen dabei weiter zurückging,läuft es beim Paketversand gut. Im internationalen Pendant der deutschen Paketzustellung ging der Verdienst aus dem Tagesgeschäft hingegen zurück. Die DHL Group verwies in diesem Zusammenhang auf getätigte Investitionen. "Im zweiten Quartal haben Handelskonflikte und geopolitische Auseinandersetzungen zugenommen und die weltwirtschaftliche Dynamik beeinträchtigt", kommentierte Finanzchefin Melanie Kreis den Quartalsbericht. Sie rechnet auch im zweiten Halbjahr mit Schwankungen in der Weltwirtschaft, bestätigte aber die Jahresprognose. Kreis geht zudem für das Gesamtjahr von einem operativen Ergebnis von mindestens 6,0 Milliarden Euro aus. Im Vorjahr hatten die Bonner noch knapp 5,9 Milliarden Euro erzielt.
Man hat Stellung genommen zu den Dingen die im ersten Quartal waren, wo ja noch nicht Folgen der US Zollpolitik sonderlich wirkten, da diese erst ab ab April bzw. ab dem 2.Hj. mehr an Auswirkungen auf Unternehmenszahlen haben werden.
DHL bestätigt Jahresziele - Zollfolgen ausgeklammert
https://www.ariva.de/news/roundup-dhl-bestaetigt-jahresziele-zollfolgen-11618187
Der Ist-Zustand scheint so zu laufen wie man es erwarten konnte, aber das Problem ist hier - wie bei fast jedem Ausblick den Unternehmen gegenwärtig machen - die fehlende Absehbarkeit der Zoll-Auswirkungen. Eine Prognose mit Ausklammerung der Zollfolgen ist daher bedingt nützlich. Auch wenn die Post sagt die Vor- und Nachteile könnten sich halbwegs die Waage halten, so wäre eine schwächere Weltkonjunktur ein Punkt der nicht so einfach aufzufangen wäre. Die letzten Wochen haben sich die Börsen ja deutlich wieder erholt und der DAX ist bereits wieder nahe an seinem Allzeithoch bzw. viele DAX Werte haben die letzten Tage neue Mehrjahreshoch hingelegt. Von daher scheint die Masse der Börsianer inzwischen zu glauben, das Trump nicht mehr lange mit seinem Zoll-Getöse durchhalten kann und am Ende nur dicke Backen gemacht wurden, um sich als Supermann gegenüber seinen Wählern medial zu verkaufen, am Ende aber doch nur kleine Maßnahmen übrigbleiben, weil es durch die negativen Folgen zu unpopulär wird im eigenen Land. Ob die Mehrheit der Börsianer da wirklich auf dem richtigen Dampfer ist mit ihren Einschätzungen bzgl. Zölle wird sich zeigen müssen.
Im Xetra-Chart hat man jetzt frisch die 200 Tagelinie wieder überschritten und könnte jetzt durchaus auch noch das offene Gap bei 38,73€ schließen, wenn die Meldung über die Prognosebestätigung hinreichend gut aufgenommen würde und gleichzeitig beim Thema Zölle nichts wieder zusätzlich aufflammt.
Habe mich heute mit reichlich Postaktien eingedeckt,
weil es eines der wenigen DAX-Unternehmen ist,
bei dem die Quartalszahlen am stabilsten sind.
Ich wette, dass zeitnah die Post abgeht und noch bis Mitte Juni 09 auf 13,50 Euro springt :-)