- Die Bundesregierung sucht eine Lösung mit den USA.
- Der EU-Sondergipfel hat einen vorbereitenden Charakter.
- Die Staats- und Regierungschefs kommen zu einem Sondergipfel.
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Der stellvertretende Regierungssprecher sagte weiter, der EU-Sondergipfel habe eher einen "vorbereitenden Charakter". Es gehe um Grundlinien. Bundeskanzler Friedrich Merz habe eine Führungsrolle, um eine geschlossene europäische Reaktion zu koordinieren. Es sei extrem wichtig, dass Europa geschlossen agiere.
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten kommen am Donnerstagabend in Brüssel zu einem Sondergipfel zum Grönland-Konflikt zusammen. Dabei soll über mögliche Antworten auf die jüngsten Zolldrohungen Trumps diskutiert werden. Der US-Präsident will damit den Widerstand gegen einen Verkauf der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland an die Vereinigten Staaten brechen. Die EU erwägt für den Fall des Inkrafttretens der US-Zölle unter anderem Gegenzölle.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron pocht darauf, das EU-Gesetz zur Abwehr wirtschaftlicher Nötigung - die sogenannte Handels-Bazooka - als "mächtiges Instrument" zu nutzen. Damit lägen Gegenzölle sowie Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für Waren und Dienstleistungen auf dem Tisch. Die Bundesregierung hat sich deutlich zurückhaltender zum Einsatz des Instruments geäußert./hoe/DP/mis
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