Der "wie geht es nächste Woche weiter?" Thread 2


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DAX 24.801,91 -0,13% Perf. seit Threadbeginn:   +770,21%
 
Speculator:

Der "wie geht es nächste Woche weiter?" Thread 2

 
12.10.02 23:50
Zum ersten geht es hier lang!

Dort hatte ich zwei Charts auf Stundenbasis zur Diskussion gestellt, hier bekommt ihr weitere Zwei Charts, diesmal auf Tagesbasis und mit längerer Historie.

So brutal sieht der Langfristige Chart des DAX aus!
Ich hätte nie gedacht das wir so weit fallen würden(dafür musste ich ordentlich Zahlen) und nun wo der Markt nach oben dreht kann ich es mir nicht vorstellen, dass wo wir so nah an der unteren Trendlinie heran gekommen sind diese nicht mehr testen wollen!
Oder heben wir uns das jetzt nach einer Bärenmarkt-Ralley für nächstes Jahr auf?

Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814609

Was machen, habe ich im letzten Thread gefragt, sofort short gehen da ein Kursanstieg von 12,5% auf tagesschlußbasis oder 16% auf Intradaybasis zuviel für zwei Tage ist oder eher abwarten da der Markt momentan verrückt spielt und ein weiterer Kursanstieg wahrscheinlich ist?

Auf Stundenbasis sieht der Chart so aus als würde es zunächst weiter gehen auf Tagesbasis kommen mir so einige zweifel.

Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814609

In magenta Farbe ist eine sogenannte "Broadening wedge" zu sehen, jetzt könnte es am Montag zu ersten Gewinnmitnahmen kommen ohne das die Marktteilnehmer unruhig werden. Bei 2800 würde man mit sicherheit über eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter diskutieren, man wird sich ausmalen wieviel Potential der DAX dann hätte und man wird dieses günstige Niveau zum Einstieg nutzen, man will ja nicht wieder nur zu gucken. Sollten allerdingst die 2800 Punkte nicht halten werden sich die "Schlauen" eine Fehleinschätzung eingestehen und verkaufen, die "Dummen" werden dann auf ein doppelten Boden bei 2600 Punkte und mögliche W-Formation hoffen. Erst wenn auch die 2600 Punkte fallen werden wieder masive Verkäufe einsetzen und den Index auf die skizzierten 2350 Punkte bringen (oder auch darunter, je nachdem wie schnell und heftig die Kurse purzeln).

So gesehen wäre folgende Strategie vielleicht garnicht verkehrt:
Wir kaufen ein short Zerti in drei Tranchen zu je ein Drittel. Beispiel mit 3000 Euro einsatz:

Gehandelt wird der Schein 673485 der BNP, Strike bei 3500 Punkte, Laufzeit bis 20.12.2002 Hebel bei 2900 Punkte ca. 5

Gleich zu Börseneröffnung bei 2900 (wenn darüber desto besser) kaufen wir mit 1/3 (1000 Euro) zu einem Kurs von 5,90€ 170 Stück.

Gehen wir davon aus das der Markt fällt und sich der 2800 Punkte nähert, für diesen Fall setzen wir bei 2920 Punkte unser Stopkurs, sollte sich die S-K-S Formation bestätigen sind wir mit -5% dabei, fällt der Kurs unter 2800 Punkte kaufen wir mit einen weiteren Drittel zu 2750 Punkte nach. Der Schein dürfte bei 7,40 Euro notieren und wir würden für 1000 Euro 130 Stück bekommen, der Bestand erhöht sich somit auf 300 Stück, den Stopkurs ziehen wir auf 2850 nach. Bei auslösen des Stopkurses notiert der Schein bei 6,40€ was 80 Euro Verlust oder -4% vom eingesetzten Kapital bedeuten würde.

Auch die 2600 Punkte können nicht gehalten werden, wir kaufen mit dem letzten Drittel bei 2550 Punkte nach zu 9,40€ dafür bekommen wir noch 100 Stück, der Bestand erhöht sich auf 400 Stück, der Stopkurs wird auf 2750 Punkte runter gezogen. Sollten wir ausgestopt werden bleibt ein Verlust von 40 Euro oder -1,5% vom eingesetzten Kapital übrig.

Das Ziel von 2350 Punkte wird erreicht, der Schein notiert bei 11,40€ was mehr als 1500 Euro gewinn oder einem Plus von 50% entspricht!

Soweit das Best Case Szenario. Was aber wenn der DAX auf eine S-K-S Formation pfeift und munter weiter marschiert?

Bei 3050 Punkte (erster mittelfristiger Widerstand)kaufen wir mit einem Drittel nach zu 4,40€ und erhalten dafür 230 Stück, der Bestand liegt bei 400 Stück. Der DAX ist nun von seinem Tief 17,3% auf Tagesschlußbasis bzw. 20,8% auf Intradaybasis gestiegen. Eine Korrektur um ca. 5% durchaus vertretbar. Das würde bedeuten der DAX fällt auf 2900 Punkte. Für den Fall verkaufen wir die Hälfte zu 5,90€ und setzen den Stopkurs bei 3070 Punkte, hier würden wir für den Rest 4,20€ bekommen und mit +/- Null aussteigen.

Der DAX macht bei 3050 Punkte nicht schluß und steigt weiter. Bei 3300 Punkte (zweiter mittelfristiger Widerstand) kaufen wir mit dem letzten Drittel zu 1,90€ nach und erhalten weitere 520 Stück, der Bestand nun 920 Stück. Der DAX ist nunmehr vom Tief auf Tagesbasis um 26% und auf Intradaybasis um 30,7% gestiegen. Spätenstens hier sollte er korregieren. Bei 5% korrekturpotential würde er auf 3100 Punkte fallen. Wir verkaufen die zuletzt gekauften 520 Stück zu 2,90€ uns setzen unser Stopkurs auf 3230 Punkte, was dann 2,60€ für den Rest und +/- Null insgesamt bedeuten würde. Nicht gerade viel aber man könnte jetzt das gleiche Spiel mit einem anderen Zerti von vorne beginnen.

Das Risiko alles zu verlieren besteht immer, dafür müsste es aber schon fast mit dem Teufel zugehen, oder?

Soweit meine Strategie für nächste Woche die ich mir nach reifliches Überdenken erarbeitet habe.


mfG: Speculator

Antworten
Speculator:

@Ecki

 
13.10.02 12:58
Danke für die Stellungnahme im ersten Thread.

Hier nochmal obige Charts in etwas anderer Darstellung. Viel erklären muss ich dir nicht, du kennst dich damit aus. Nur soviel, die Indikatoren sind überverkauft, das sind sie aber schon seit längerem und bisher hat es für eine Ralley nicht gereicht. Weiterhin bereitet mir die untere Trendlinie Kopfschmerzen. Der 161,8 Fibo-Retracement liegt meiner Meinung nach auch noch ein Stückchen unter die derzeitigen Kurse, vielleicht kann Estrich was dazu sagen, er kennt sich (glaub ich) besser aus.

Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814784speculator.freeservers.com/DAX-Lang1b1.gif" style="max-width:560px" >Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814784speculator.freeservers.com/DAX-Lang1b2.gif" style="max-width:560px" >


Am Mittwoch hatte ich mir ein Bull Zerti ins Depot gelegt. Meine Argumente waren aus charttechnischer Sicht das testen des mittelfristigen Trends und die weiterhin überverkaufte Situation auch aus sehr kurzfristiger Sicht (Stundenchart), Fundamental sprach das vorläufige ende der Aussperrungen im US-Hafenkonflikt und die bevorstehenden Yahoo Zahlen die allgemein als gut erwartet wurden (Das Unternehmen hatte ebenfalls gute Zahlen angedeutet).

Nichts des so trotz behielt ich das Risiko eines weiteren Kursrückgangs im Auge was mich dann am Donnerstag zu Gewinnmitnahmen veranlaßte. Die Wirtschaftszahlen vom Freitag erwartete ich schlecht und die fielen schlecht aus. Für Intel, General Motors und Citigroup bin ich ebenfalls pessimistisch gestimmt, die Zahlen kommen am Dienstag und der Weg nach oben ist steinig obwohl natürlich auch Argumente für eine Fortsetzung des Kursanstieges sprechen.

Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814784speculator.freeservers.com/DAX-Lang2b1.gif" style="max-width:560px" >Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814784speculator.freeservers.com/DAX-Lang2b2.gif" style="max-width:560px" >



mfG: Speculator
Antworten
hjw2:

specu,

 
13.10.02 13:27

es ist wirklich schwer zu erraten welche richtung zuerst eingeschlagen wird.

Sofortige gewinnmitnahmen glaube ich eigentlich nicht.


hier mal die pivots von montag, schöne handlungsbreite....


dax

Pivot-Punkte  
 
 
  Resist 3 3.219,18    
  Resist 2 3.074,96    
  Resist 1 3.002,85    
  Pivot  2.858,63    
  Support 1 2.786,52    
  Support 2 2.642,30    
  Support 3 2.570,19    

FDAX
Pivot-Punkte  
 
 
  Resist 3 3.199,2    
  Resist 2 3.065,8    
  Resist 1 2.996,2    
  Pivot  2.862,8    
  Support 1 2.793,2    
  Support 2 2.659,8    
  Support 3 2.590,2    


danke für deine mühe

grüsse

hjw
Antworten
Speculator:

@HJW

 
13.10.02 13:33
Das stimmt, dewegen werde ich auch so Handeln wie ich es mir zuerst vorgenommen hatte, dass heißt der erste Kauf wird erst über 3000 Punkte (3000 bis 3050 Punkte) getätigt. Auch wenn es am Montag vielleicht nicht gleich klappt könnte es am Dienstag so weit sein und wenn der Markt doch gleich in die Knie geht dann habe ich eben pech gehabt und bin nicht dabei, dann warte ich eben auf die nächsten Kaufkurse. Sicher ist Sicher!


mfG: Speculator
Antworten
Stox Dude:

BOJ statement von Freitag lesen

 
13.10.02 14:22
interessant !
Antworten
gut-buy:

welches BOJ Statement, Wo kann man das lesen ? o.T.

 
13.10.02 14:35
Antworten
Speculator:

@Stox, wa meinst du?

 
13.10.02 14:53
Japan's Non-Performing Loan Problem

The full text can be obtained from "Download" (PDF).

October 11, 2002
Bank of Japan




--------------------------------------------------

Summary
Japan's non-performing loan problem should be regarded as being inextricably linked with structural changes both in the financial sector and corporate sector. While the problem was previously characterized primarily as the negative legacy from the bursting of asset price bubbles, recently it has increasingly become more a question of the disposal of non-performing loans newly generated in the transformation of industry and individual businesses.


During the past ten years, Japanese banks have made progress in addressing the problem by disposing of more than 90 trillion yen in non-performing loans. Nevertheless, they now face a more severe challenge than ever, given the decline in their financial strength and earning power against the following background. First, a substantial amount of new non-performing loans is continuously being generated as structural changes progress. Second, the lending margins of banks remain low. And, third, unrealized gains on bank shareholdings, which used to serve as a buffer, have been exhausted.


A comprehensive approach is required to resolve the non-performing loan problem, the principal components of which should include a more appropriate evaluation of non-performing loans, the promotion of their quick disposal based on such evaluation, and the enhancement of earning power on the part of both firms and banks. At the same time, the government and the central bank should pre-emptively seek to prevent a financial crisis from arising, and prepare an environment which is conducive to the steadfast resolution of the non-performing loan problem.

(1) Appropriate evaluation and quick disposal of non-performing loans

An appropriate evaluation of the reduced economic value of non-performing loans and concomitant provisioning for the potential losses are prerequisites for the quick disposal of non-performing loans. In light of recent rapid changes in the economic structure and the sophistication of credit risk management, opportunities to improve current provisioning methods should be explored. In this conjunction, the Bank of Japan, through its on-site examination and off-site monitoring, intends to encourage major banks, in particular, to strengthen their own efforts toward more appropriate provisioning. Furthermore, it is essential to expand the secondary market for loan assets through such measures as the active use of the Resolution and Collection Corporation, thereby preparing an environment in which non-performing loans are priced on a market basis, and to urge banks to remove these loans from their balance sheet.

(2) Improving competitiveness of both banks and firms

From the viewpoint of promoting the efforts of bank management to improve earning power and restore financial soundness, the financial system, banking regulations, and the tax system should be constantly reviewed.

To resolve the non-performing loan problem, we need a comprehensive approach toward improving competitiveness and promoting rehabilitation of the corporate sector by incorporating the viewpoints of both industrial and regional development policy. At the same time, to secure smooth corporate financing activities, we should nurture new markets for securitization, with credit enhancement devices provided by the government as appropriate.

(3) Securing financial system stability

If faced with the risk of a financial crisis, we should respond to the situation in an appropriate and flexible manner with the government invoking Article 102 of the Deposit Insurance Law and the Bank of Japan acting as lender of last resort.

While staving off a financial crisis, we need to prepare an environment which is conducive to the steadfast resolution of the non-performing loan problem. In this regard, we should encourage banks to reduce their shareholdings. Furthermore, we should consider an option to inject public funds into banks at risk of becoming undercapitalized in the process of the quick disposal of non-performing loans. Injection should be conducted in such a way as not to undermine the incentives to improve competitiveness.


Auf Deutsch:
Japan will den Banken auf den Leib rücken. Die Kredite sollen nach strengen Regeln klassifiziert werden, um sowohl den wahren Notstand der Geldhäuser aufzudecken als auch die größten Schuldner bloßzustellen. Erste Opfer seiner Politik sollen die "dreckigen Dreißig" werden. 30 Unternehmen der Bau- und Einzelhandelsbranche bilden nach Meinung Takenakas den Herd der Schuldenkrankheit. Nur deren Bankrott zwinge die Banken zu einer anderen Geschäftspraxis. Dann wäre Takenaka auch bereit, mit Staatsgeld den Banken Kapital zu verschaffen.

Der japanische Clement gilt als der Mann mit den radikalsten Ideen im Koizumi-Team: "Ohne Schmerzen führt kein Weg aus der Krise" ist seine Devise. Zumindest die Börse fürchtet schon die bittere Medizin. Auf 8700 Zähler, den tiefsten Stand seit 19 Jahren, fiel der Tokyoter Nikkei-Index Anfang dieser Woche. "Der Elefant hat den Porzellanladen betreten", sagt Jean-Pascal Rolandez, Aktienanalyst der französischen Bank BNP Paribas in Tokyo.

Aus langen Krisen kommt auch eine moderne Volkswirtschaft nur langsam heraus. Erfolg oder Misserfolg der japanischen Reformer bedeutet für die Welt zunächst dasselbe: Das Inselreich wird Europa und Amerika nicht beleben, sondern belasten. Gehen die Japaner ihre Finanzkrise ernsthaft an, werden sie die wirtschaftlichen Probleme erst einmal vergrößern!

Aus der Zeitung "Die Zeit", danke an Vega 2000


mfG: Speculator

Antworten
estrich:

Hallo Speculator

 
13.10.02 17:39
Auf die Indikatoren würde ich nicht viel geben. Ich empfinde die Situation als brenzlig und schwer einschätzbar. Es spricht sehr viel für steigende Kurse in den nächsten Wochen, sehr viele Kaufsignale, z.B. hier:

http://www.ariva.de/board/136815/thread.m?a=&jump=813559&#jump813559

auch der Dax sehr bullisch mit schönen Umsätzen, was nicht ignoriert werden sollte.
Ich werde mir demnächst Call OS zulegen mit einer Laufzeit von mind. 9 Monaten.

Trotzdem, eine Dax Einschätzung für die nächsten 6 Monate traue ich mir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht zu, aber unter Folter würde ich sagen Dax Kursziel 3800 Punkte, Tiefs bereits gesehn für dieses Jahr.



MfG

© Eastrich


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Stox Dude:

BOJ wird in 10 "BBB" rated Banks

 
13.10.02 17:51
mehrere Milliarden im Zeitraum Oktober - Dezember '02 investieren.
Die Aktien werden zwischen 2005-2007 ohne oeffentl. Mitteilungen
verkauft werden.
BOJ investiert bzw kauft nicht nur diese 10 low rated banks,
sie kaufen generell am Nikkei ein.

Wir reden hier von sehr grossen Betraegen die am Nikkei reinfliessen,
aber ihr seit garantiert darueber informiert.
Ihr wisst sicher auch, auf wieviel CASH die BOJ sitzt, aber dazu
kann sich ja Kicky mit Ihren fachmaennischen Qualitaeten auessern.

PS:Frage hierzu, werden solche Unterstuetzungen bei der Charttecnik
  beruecksichtigt?

Antworten
estrich:

Stoxy, sei ganz unbesorgt!

 
13.10.02 17:55
MfG

© Eastrich


                                                     zurück zum Forum - Antwort einfügen - Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814922
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daxbunny:

@Stox, hat die Bank of Jap. nicht die letzten

 
13.10.02 18:21
Jahre schon unmengen an Geld in dem Markt gepumpt?
Bin mir auch nicht sicher was der verdammte Markt macht - denke aber eher an ein Steigen, da der Markt doch sehr stark ausgebombt scheint (ist).
Allerdings lassen diese neuen Terrorwarnungen und Anschläge meine Zweifel wieder aufkommen.
Der erste Anstieg erfolgte ohne mich (hatte auf die 2500 gehofft und gewartet).
Was tun ?? Einsteigen oder noch warten - war eh nur ein Short-squeez??

Gruß DB
Antworten
Reinyboy:

Zwei Tage gehts rauf und schon haben alle Indzies

 
13.10.02 18:26
ihre Tiefs gesehen,tstststs........




Noch immer nix gelernt ????









Grüße          Reiny

Antworten
Seth Gecko:

schöner Chart (der erste in diesem Thread) Specu

 
13.10.02 18:27
Ist selbsterklärend gezeichnet und somit auch für Charttechnikdumpfbacken bzw. -skeptiker wie mich geeignet. Der Kursansieg der letzten beiden Bankarbeitstage war eindeutig übertrieben (auch die Handelsumsätze stimmen mich pessimistisch, weil zu hoch). Hier muß es einfach zu Gewinnmitnahmen kommen. Aber bei der hohen Volatilität kann es durchaus sein, daß diese Gewinnmitnahmen ein Intradayphänomen bleiben, sprich, daß der DAX auch am Montag theoretisch im Plusbereich schließt (woran ich aber nicht gleube, ich glaube an ein moderates Minus nach einem wildem hochvolatilen Handelsverlauf). Die letzten beiden US-Handelsstunden deuten eigentlich auf eine etwas schwächere Eröffnung des Deutschen Handels am Montag hin.
Sollte es allerdings zum Wochenbeginn zu deutlichen Gewinnmitnahmen kommen (so im Bereich von -10% bis Dienstag Schlußkurs), dürfte dies wieder mal eine abgewürgte Mini-Erholungsrallye bedeuten (Mini wegen der kurzen Zeit (2 Tage), nicht wegen des doch enormen Kursanstiegs!).
Das heißt in meinen Augen: Die entscheidenden und möglicherweise richtungsbestimmenden Handelstage für die nächsten 5 bis 10 Handelstage (Nachrichtenlage (Konjunkturdaten, Unternehmensberichte, Irak-News) hin oder her) werden Montag UND(!) Dienstag sein.

Das war die "charttechnische Sicht" eines Nichtchartlesers
cu & schönen Sonntagabend, seth
Antworten
Seth Gecko:

@Reinyboy: Selbst wenn noch dutzende solcher

 
13.10.02 18:38
Bullenfallen (davon ausgehend, daß es sich auch diemal wieder/noch um eine solche handelt) kommen, werden die meisten Marktteilnehmer nach dem selben Muster reagieren:
Bei Plus 5% denken sie sich: Das war es jetzt mit der Erholung.
Bei Plus 10% denken sie sich: Wenn's noch 5% raufgeht, bin ich dabei.
Bei plus 15% denken sie sich: Juhu, wir haben den Boden hinter uns und steigen ein.
Bei Plus 20%, sollte es überhaupt dazu kommen, wird das restliche Geld investiert, und spätestens hier endet dann die Erholung.
Und oft sind es eben diese Leute, die anderen immer predigen, daß man nicht einsteigen solle, wenn eine Aktie (oder ein Index) schon zu stark gestiegen ist.

Auf die bisherigen Teilnehmer dieses Threads trifft all das allerdings nicht zu, ist zumindest meine Erfahrung mit ihnen. *schleim* :-)

cu, seth
(Die Prozentangaben sind natürlich nicht empirisch erprobt, sondern nur ein frei erfundenes Beispiel! :-)
Antworten
Stox Dude:

ja ich habe was gelernt

 
13.10.02 19:02
1 x 5% & 1 x 7% beim DAX brachten mir Gewinne

Was macht der Coba & Allianz & Dax Put ? (Reinyboy)

Was erwartet ihr ? Bitte kommt mir nicht mit Intraday Phrasen.
Sagt mal einen Monatstrend, z.B. November, wo seht ihr den DAX.

Die meisten hier traden nicht mit OS  & Zertis oder bzw. haben nicht
die Zeit online die Scheine zu beobachten.

Warum wird hier nicht ueber einen Trend diskutiert, immer nur "was macht
der Dax morgen o. uebermorgen. Eine Diskussion ueber einen Trend, z.B.
bis einschliesslich Dezember bringt den meisten usern hier mehr.
So hat man evtl. die Moeglichkeit die Scenarien zu lesen, zu interpretieren
und danach kann man eine Kaufentscheidung treffen, z.B einen Schein
mit Knockout 2000 mit weniger Risiko, oder Aktien auf Basis "Haltedauer 1-2 Monate" zu kaufen.

Wieso waren die letzten beiden Tage uebertrieben ?
War der ganze September bis Anfang Oktober nicht auch uebertrieben?

Wenn es seit mehreren Monaten eine Uebertreibung nach unten gegeben hat, warum
jetzt nicht eine nach oben und die  evtl. 2 Monate anhaelt.
Was spricht dagegen ?

Klar, poor earnings, deflation, rezession, banking crisis in Japan,
poor accounting practice blablabla, aber waren das nicht die Gruende die
seit 2 Jahren die Boersen nach unten bewegten und vor allem in diesem Jahr
am schnellsten ohne grossartige Erholung an den Boersen.
Wenn ich mir den DAX ansehe. hatte der in diesem Jahr nur 1x einen groesseren
Sprung nach oben gemacht und das war im Maerz plus eine kl. Erholung im August,
die so manch einer hier, als short empfohlen hatte und Ende August/Anfang
September als der kl. Anstieg den Hoehepunkt erreichte, posteten die besagten
das es Call Zeit ist.

Never fight the trend, the trend is your friend !
Ergo, Diskussionen ueber einen Trend bringt viel mehr.

Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 814940gfx.finanztreff.de/media-content/portal/arrow/a1.gif" style="max-width:560px" >
Stox

Antworten
Reinyboy:

@stox

 
13.10.02 19:19
Wart nur wenn die Allianz ihren Milliaredenverlust im 3. Quartal bekannt gibt,hihihihi...


Der Trend ist down und bleibt down.

DAX wird wohl im November unter 2500 liegen.


Grüße     Reiny
Antworten
Stox Dude:

@reiny

 
13.10.02 19:52
Ich orientiere mich ein wenig an S&P 100 (OEX) und S&P 500 (SPX).  
Put/Call Ratio steht noch auf bullish wenn ich mich nicht irre
Antworten
Stox Dude:

@Chart-Freaks: hier auf dieser Spielwiese

 
13.10.02 19:54
kann man sich austoben und es macht sogar Sinn ;-)

www.decisionpoint.com/
Antworten
satyr:

Nachdem ich am Nontag auf eine schnelle

 
13.10.02 20:24
Aufwärtsbewegegung bis nahe 3000 getippt hatte,nicht wegen der Kurven halte das nach wie vor für Unfug und Humbug,der ganze Grund war der Markt war überverkauft
alle warteten auf irgendwas um den Markt nach oben zu jagen diesmal wars eben
Yahoo,wenn die aber nächste Woche die Zahlen vom Freitag näher betrachten und die Gewinne sehen die gemacht wurden geht bergab,2600-2700 wird wohl der Dax
nächste Woche machen,falls nicht irgendwelche Spinner nicht irgendwas in die Luft jagen.
Ich glaube aber nicht daß wir dieses Jahr noch im Dax über 3500 gehen eher so bis 3300 mit Tiefständentest.
Wie immer nur meine Meinung,auch Satyre können irren.
Antworten
Speculator:

@Stox

 
13.10.02 21:18
Darum geht es ja hier, um mittelfristige bis langfristige Trends und nicht ob es am Montag hoch oder runter geht.

Der Kursrückgang im September war übertrieben, zumindestens habe ich es so empfunden und daher mehr nach oben als nach unten spekuliert. Zum einen hatte der DAX bis zu dem Zeitpunkt fast 40% seit Jahresanfang abgegeben zum anderen waren viele charttechnische Indikatoren überverkauft und diese hatten bis dato immer eine Erholung angezeigt, diesmal kam es anders. Die Kurse sackten weiter ab und nahmen anlauf auf die im Chart skizzierte untere Trendlinie, die ich zu dem Zeitpunkt als absolut lächerlich empfand.

So und nun stehe ich hier zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seite befürchte ich, dass der DAX im Oktober weiter auf 2300/2200 Punkte absackt, das wären immer hin weitere 20% tiefer als jetzt, auf der anderen Seite hat der DAX charttechnisch auch genügend Spielraum nach oben, könnte er sich aber gegen mögliche schlechte Zahlen durchsetzen?

Bisher war es so, das man immer ein fünckchen Hoffnung hatte, nächstes Jahr wird es besser aber diese Hoffnung dürfte sich dem Ende neigen. Yahoo, General Electrics und IBM haben uns wieder Hoffen lassen, die meisten Quartalszahlen stehen uns aber noch bevor und es wäre illusorisch zu denken, dass jetzt plötzlich alle mit super Zahlen und gutem Ausblick aufwarten werden, die Hoffnung könnte trügerisch sein.

Und Japan? Was du sagst hört sich gut an aber irgendwie scheinen die Leute dort dies anders zu beurteilen, der Nikkei fällt immer weiter. Was uns jetzt noch fehlt wäre eine Bankenkrise in Japan. Ich denke das sich dann die Lage in Südamerika ganz schnell verschlechtern würde (die stehen eh schon am Abgrund).

Wenn Südamerika baden geht trifft es Spanien und USA am härtesten und die reißen den Rest der Welt mit nach unten. Es gibt einige Große Risiken die man beachten sollte. Neben militärische Konflikte von denen man nie weiß wie sie ausgehen werden ist meiner Meinung nach die Konjunktur an einem Punkt angelangt der kaum brenzliger sein könnte. Wenn es in USA als Leithammel nicht bald wieder nach oben geht dann wird es uns noch schlimm erwischen.

Die Verbraucher sind an einem Punkt angelangt wo sie nicht mehr können. Bessert sich die Lage nicht platzt die nächste Blase, die Immobilienblase!

Wenn ich ehrlich bin muss ich sagen, dass ich keine Ahnung habe wohin wir uns in den nächsten Wochen hin Bewegen werden. Ich befürchte das wir noch tiefer Fallen werden und bin schon sehr auf Intel, GM und Citigroup gespannt.

Vielleicht irre ich mich schon wieder, wer ist schon vollkommen. Dich schätze ich als sehr kompetent ein das weißt du aber vor Fehleinschätzungen bist du auch nicht frei, erinnerst du dich noch an Volkswagen?



mfG: Speculator
Antworten
tigerlilly:

die terrorwelle wird den märkten aufs gemüt gehen

 
13.10.02 21:56
und der wirtschaft ans schmiermittel....
die öltanker und touris.. perfide und durch nichts!! zu verhindern.....
deswegen weiter runter :-((

Die Welt 13.10.02
Al Qaida holt wieder aus
Kommentar
Von Torsten Krauel
Mit dem Massenmord an Touristen auf Bali und dem Angriff auf den Tanker "Limburg" vor der jemenitischen Küste eine Woche zuvor sind zwei neue Strategien des islamistischen Krieges gegen den Westen erprobt worden. Der Massenmord an den Touristen fand exakt am zweiten Jahrestag des Schlauchbootangriffs auf den US-Zerstörer "Cole" in Aden (und drei Tage nach einer Warnung Washingtons vor neuen Anschlägen) statt. Er trägt die Handschrift des ägyptischen Moslembruders und mutmaßlichen Chefplaners des Al-Qaida-Netzwerkes, Aiman Al Zawahiri. Reisende waren schon in Ägypten beliebte Ziele seiner Terrortruppe. In Indonesiens Wirtschaft spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Eine Wirtschaftskrise herbeizubomben ist eines der Al-Qaida-Ziele. Der Anschlag auf Bali dient diesem Vorhaben - die Tourismusbranche ist noch empfindlicher als die Börse.

Trotz des Blutzolls von nahezu 200 Toten und ebenso vielen Verletzten ist der nun allmählich zur Gewissheit werdende Angriff auf den Tanker "Limburg" (exakt 21 Jahre nach dem Mord der Zawahiri-Truppe an Anwar el Sadat) die für den Westen womöglich gefährlichere Entwicklung. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wenn das ein Test war, dann war er ein Erfolg.
Ein Massenangriff auf Tanker hätte dramatische Wirkungen auf die Weltwirtschaft. Ein symbolischer Volltreffer in das ökonomische Rückgrat des Westens entspräche noch mehr als das Massaker auf Bali der perfide effizienten Analyse westlicher Schwächen durch Al Qaida.

Der Terror lebt. Er hat in der Welt reichlich Ziele. Entwarnung kann nicht gegeben werden.

Antworten
Karlchen_I:

Wat iss das Gemüt der Märkte? o.T.

 
13.10.02 22:05
Antworten
satyr:

@specu Ich glaube nicht daß

 
13.10.02 22:33
im Moment irgendjemand in der Lage ist langfristige oder mittelfristige Prognosen
abzugeben.Schon wenn einer sagt was nächste Woche kommt sind zuviel wenn und abers.
Es ist die Stunde der kurzfrist Trades nicht länger als 1-2Tage im Markt.
Antworten
tigerlilly:

auf die EIER meinte ich... o.T.

 
13.10.02 22:36
Antworten
Stox Dude:

Moin Speculator

 
14.10.02 00:36
Niemand kann die Boerse vohersagen !
Man kann nur Informationen sammeln, egal ob Charttechnik, Fundamentale,
Waehrungs & geopolitische Daten.

Als wichtig sehe ich es, das wenn man falsch liegt, sofort agiert und
ins andere Lager wechselt. Darueber zu gruebeln warum der Markt in die
andere Richtung lief haelt einen nur auf und ist eher stoerend fuer die
naechsten deals.

z.B. ich gehe von steigenden Maerkten bis Dezember aus
(siehe mein thread von Sep.'02)
Ich orientiere mich am S&P500, die 780 Punkte haben gehalten und die
Unterstuetzung erfolgte 2 mal. Sollte die 780 Marke nicht halten, werden
wir neue Tiefs sehen, bis dahin bin ich bullish.
Natuerlich wird der DAX nicht jeden Tag bis Dezember im Plus schliessen ;-),
schoen waere es . Rechne aber stark mit mind. 3800 Punkten .


Der wie geht es nächste Woche weiter? Thread 2 815101gfx.finanztreff.de/media-content/portal/arrow/a1.gif" style="max-width:560px" >
Stox

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