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Meldung des Tages: Goldchance mit Substanz: Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt
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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

Test für den Einlagesicherungsfonds?

11
10.02.08 19:53

FAULE US-KREDITE

Weiteres Milliardenloch bei der IKB aufgetaucht

Trotz mehrerer Finanzspritzen bedroht ein neues Milliardenloch die Existenz der Mittelstandsbank IKB. Die Neubewertung von Wertpapieren habe zu einer neuen Deckungslücke von rund zwei Milliarden Euro geführt, berichten mehrere Zeitungen.

Der USA Bären-Thread 3979380

Frankfurt/Düsseldorf - Laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" beläuft sich das Gesamtrisiko nun auf rund 11,5 Milliarden Euro. Derzeit werde mit privaten Banken um eine neue Rettungsaktion gerungen. Die IKB hatte sich mit Wertpapieren am US-Markt verspekuliert.

Das inzwischen im Zuge der US-Immobilienkrise aufgelaufene Gesamtrisiko bei der IKB beläuft sich laut "FAS" auf 8,1 Milliarden Euro aus dem außerbilanziellen Geschäft sowie Risiken innerhalb der Bilanz, die bislang mit 1,35 Milliarden Euro veranschlagt wurden - und nun um zwei Milliarden Euro höher lägen, heißt es in dem Blatt unter Berufung auf Finanzmarktkreise. Auch die "Rheinische Post" schreibt von einem nun aufgelaufenen Risiko von 3,3 Milliarden Euro.

Der IKB-Großaktionär, die staatliche Förderbank KfW, könne die Lücke nicht mehr schließen, weil deren Mittel aufgebraucht seien, berichtete die "FAS". Die KfW müsste eine Kapitalerhöhung aus Bundesmitteln vornehmen oder Teile ihres Eigenkapitals einsetzen. Beides sei politisch undenkbar, hieß es.

Hinter den Kulissen wird dem Zeitungsbericht zufolge hart mit den privaten Banken gerungen, berichteten "FAS" und "Rheinische Post" übereinstimmend. Diese sollten, obgleich schon mit knapp einer Milliarde an der Rettungsaktion beteiligt, für die weiteren zwei Milliarden Euro einstehen. Sie wehrten sich dagegen, sähen sich allerdings mit dem Problem konfrontiert, dass die private IKB im Falle einer Insolvenz vom Einlagensicherungsfonds der privaten Banken aufgefangen werden müsste. Die Folgen der neuen Entwicklung für den laufenden Verkaufsprozess der IKB seien noch nicht abzusehen.

Die IKB war im vergangenen Juli durch Spekulationen mit US-Immobilienkrediten in eine bedrohliche Schieflage geraten. Die Staatsbank KfW, die knapp 38 Prozent der IKB-Aktien hält, und praktisch die gesamte Bankenbranche mussten die Düsseldorfer Bank mit Milliardenhilfen vor einem Zusammenbruch bewahren.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) forderte die Banken in der "FAS" zu mehr Transparenz auf. Die Institute müssten "schnell alles offenlegen, was sie an erkennbaren Risiken mitschleppen, damit der Markt nicht im Vierzehn-Tage-Rhythmus von Hiobsbotschaften weiter nervös gemacht wird".

hil/afp www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,534292,00.html

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wawidu:

CMBS - wohl der Gipfel der Perversion

12
10.02.08 20:03
zumindest im US-Finanzsystem:

CMBS sind eigentlich nichts Anderes als mit Schuldtiteln (Bonds) unterlegte Derivate, die mit Schuldtiteln (Hypotheken) "besichert" sind. Ich konstruiere nun einmal: Die in L.A. ansässige Firma XYZ Inc. hat dort Anfang 2003 ein Bürohochhaus zu einem damals sehr günstigen Preis erworben und den Kauf über ein Hypodarlehen zu damals sehr niedrigem Zinssatz finanziert. Zinsen und Tilgung wurden im Weiteren locker aus dem Verkauf von Bonds bedient, für die damals auch nur relativ niedrige Zinssätze gezahlt werden mussten. In der Folge stieg die Bewertung der Immobilie stark an, und das Unternehmen erhöhte die Hypothek mehrfach und schöpfte den "Gewinn" jeweils in cash ab. Die Hypothekenzinsen sind zwar sukzessiv gestiegen, was aber kein Problem war, da man immer neue Bonds mit moderat steigenden Zinscoupons verkaufen konnte. Zwischen Juli 2007 und Januar 2008 fiel jedoch die Bewertung der Immobilie um 12 % (keineswegs an den Haaren herbei gezogen), und seither konnte man sich zunächst noch - recht teuer - über eine neue Anleihe im September 2007 finanzieren, doch die Folgeanleihe von Januar 2008, die man mit einem Coupon von 1,5 % über dem der Anleihe von September 2007 ausgestattet hat, erweist sich als Flop.

Dieses Finanzierungskonzept ist mMn ein "Schneeballsystem", das man vielleicht mit dem Faktor 1000, vielleicht aber auch mit dem Faktor 2000 plus x hochrechnen kann.

Oder sehe ich da etwas falsch?    
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metropolis:

Dozoern

3
10.02.08 20:32
Mein Kompliment für diese Zusammenfassung. Bisher sahen wir nur die Spitze des Eisbergs.
Der USA Bären-Thread 147404
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oasis2:

metros Eisberg-Grafik

7
10.02.08 20:49
eine aktuelle Abwandlung der Chart-Theorie: Two peaks and a dome(vollständig unter Wasser)... ;-)
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oasis2:

Deutsche Banken vor dem Crash

3
10.02.08 20:55
Interessant ist, daß mit IKB, WestLB, und SachsenLB bislang drei (halb-)staatliche Banken
am meisten in die Bredouille geraten sind... Unbedarftheit einiger Parteifreunde auf Posten, für die sie sich als unfähig erwiesen haben, oder bekannt grenzenlose Geldgier der Politikerkaste? Beides gleich schlimm...
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Contrade 121:

USA - die Zahlendrehermeister!

8
10.02.08 20:58

Anbei die Meinung von Mr. Anlageexperte; ist zwar von Mitte Januar, sie hat dennoch Gültigkeit "USA stecken längst in der Rezession" Die USA "tricksen" sich ihre Konjunkturdaten schön, warnt Vermögensverwalter Jens Ehrhardt im Gespräch mit boerse.ARD.de. "In Wirklichkeit ist die größte Volkswirtschaft schon seit Monaten in der Rezession!" boerse.ARD.de: Herr Dr. Ehrhardt, alle Welt redet von der Angst vor einer möglichen US-Konjunkturdelle. Sie glauben dagegen, die USA steckten bereits tief in der Rezession. Wie kommen Sie denn darauf? Ehrhardt: Im Endeffekt stimmen die Zahlen einfach nicht: Die USA sind Weltmeister darin, die Inflationsrate klein zu rechnen und den Wert ihres Warenkorbes lächerlich niedrig zu halten. Die Qualitätsverbesserungen bei Produkten wie Computer werden stets viel höher angesetzt als der Preisanstieg, nach dem Motto: Die neuen Computer können ja auch viel mehr als die alten. Da wird ganz wüst herumgerechnet, das geht bis hin zu Schulheften, die angeblich eine höhere Qualität aufweisen als noch die alten und daher niedrigere Preise rechtfertigen. Das reale Wirtschaftswachstum ergibt sich durch Abzug der Inflationsrate vom nominalen Wirtschaftswachstum. Rechnet man aber die Trickserei der Amerikaner bei der Inflationsrate heraus, so ist in Wirklichkeit das reale Wirtschaftswachstum viel niedriger als angegeben. Spätestens seit Anfang des vierten Quartals befinden sich die USA in einer Rezession. boerse.ARD.de: Laut den zugegebenermaßen verheerend schlechten US-Arbeitsmarktdaten von vergangener Woche wurden aber immerhin noch 18.000 neue Stellen geschaffen ... Ehrhardt: Aber selbst diese Zahl ist völlig irreführend: Es handelt sich ja nicht wie beim Ifo-Index um solide Umfragewerte, sondern um oberflächliche Schätzungen. Da wird einfach angenommen, dass wenn es ein Mehr an Bevölkerungswachstum gibt, auch die Zahl der neuen Stellen steigt. Da gab es im Jahr 2007 "Korrekturen" um bis zu 300.000 Stellen nach oben pro Monat allein aufgrund der Veränderungen in der Geburten- und Sterbetabelle. Auch hier sind die Zahlen also in Wirklichkeit weitaus schlechter als man beim Blick auf die offiziellen Statistiken glauben sollte. boerse.ARD.de: Wie lange wird diese Schwächephase der US-Wirtschaft noch andauern? Ehrhardt: Das hängt stark davon ab, ob sich die US-Haushalte von den niedrigen Zinsen tatsächlich zu mehr Konsum verleiten lassen. Auch in der Vergangenheit war das Wirtschaftswachstum ja nicht von einer gesunden Investitionskultur getragen, sondern allein vom Konsum. Motor der US-Konjunktur waren eine Vermögenspreisinflation bei Häusern und Schuldentreiberei. Das wird aber in Zukunft so nicht mehr funktionieren. Die Konsumstimulierung über niedrige Zinsen, niedrige Steuern und Beleihung der Häuser im großen Stil hat ausgedient. Denn die Leute sind mittlerweile so stark verschuldet, dass die Banken hier Grenzen ziehen. Die Kreditgewährung wird schwer zurückgehen. Zuletzt ging die Hauptkreditgewährung aufs eigene Haus. Das ist aber jetzt nicht mehr möglich, weil die Häuserpreise nicht mehr steigen, sondern sogar fallen. Übrigens das erste Mal seit 30 Jahren. Da kann Ben Bernanke, der diese ganze Subprime-Geschichte total verschlafen hat, die Zinsen jetzt noch so sehr senken, die Konjunktur wird allein dadurch nicht in Gang kommen.

boerse.ARD.de: Aber bremst das nicht auch die anderen Nationen aus, wenn die größte Volkswirtschaft der Welt schwächelt? Ehrhardt: Die große Frage ist dabei, wen könnte es treffen. Ich war gerade erst in Asien: Hongkong, China, Thailand, Malaysia – das sind Länder, in denen es eigentlich immer noch ganz gut brummt. Zumal deren Währungen häufig eng an den US-Dollar gekoppelt sind, das heißt diese Länder bekommen jetzt ebenfalls extrem niedrige Zinsen wie die USA verpasst. Das sollte nochmals Öl in das flackernde Konjunkturfeuer dort gießen. Meiner Meinung nach unterschätzten die Pessimisten Asien stark, wenn sie behaupten, Asien könne den Riesenbrocken USA nicht auffangen. Doch in asiatischen Ländern gibt es Wachstumsraten von 15 Prozent beim Konsum, die könnten einen leichten Rückgang beim US-Konsum sehr wohl ausgleichen.

boerse.ARD.de: Trauen Sie nicht nur der Realwirtschaft, sondern auch den Börsen in den asiatischen Schwellenländern oder in Europa tatsächlich eine längerfristige Abkopplung von der Wall Street zu?

Ehrhardt: In einer ganzen Reihe von asiatischen Ländern könnte sich die konjunkturelle Abkopplung auch in einer positiven Abkopplung der Aktienmärkte widerspiegeln. Ich empfehle deshalb Anlegern, ihre Aktienstrategie in Richtung Asien auszudifferenzieren. In Europa werden wir uns dagegen nicht ganz abkoppeln können. Drei Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts gehen in die USA. Doch selbst wenn sich das halbieren sollte, hätten wir natürlich nicht gleich die absolute Ultrarezession hierzulande. Allerdings dürfte es auch für Europa gerade mit Blick auf die osteuropäischen Länder, die in eine Schuldenklemme geraten könnten, eher ein holpriges Aktienjahr werden. Ich würde eher zu Aktien in Hongkong, Singapur oder Malaysia raten als zu hochbewerteten China-Aktien. Allerdings würde ich mir immer noch lieber eine hochbewertete China-Aktie als eine überbewertete US-Aktie ins Depot legen. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse amerikanischer Unternehmen sind auf historisch hohem Niveau, doch das ist vor allem auf die sinkenden Gewinne zurückzuführen. Ich sehe für 2008 aber auch nicht den großen Zusammenbruch des US-Aktienmarkts, weil die Leute noch nicht überinvestiert sind. Trotzdem bringt ein Investment in US-Aktien, selbst wenn es leicht steigen sollte, für einen in Euro denkenden Anleger gar nichts. Zumal ich denjenigen Analysten nicht folgen kann, die eine Wiedererstarkung des Dollars prognostizieren. Ich sehe den Dollar in diesem Jahr eher bei minus fünf Prozent als bei plus zehn Prozent.

boerse.ARD.de: Welche Branchen, Länder und längerfristigen Trends würden Sie darüber hinaus Anlegern ans Herz legen? Ehrhardt: Gold ist sicherlich noch eine gute Idee: Ich rate weiterhin zu einem großzügigen Investment in Gold. Denn wenn die Zinsen so niedrig sind wie jetzt, und die Inflation ist höher, dann haben wir einen negativen Realzins. Und dann geht Gold fast immer durch die Decke. Außerdem geht auf lange Frist die Goldproduktion zurück, während die Chinesen jedes Jahr bis zu 30 Prozent mehr Gold kaufen. Gold kann noch weit über die 1000-Dollar-Grenze gehen. Bislang verfügen aber die meisten institutionellen Anleger und vor allem die vielen Privatinvestoren über keinen nennenswerten Depotanteil in Gold. Auch agrarpreisabhängige Investments sind für mich ein langfristiger Trend: Zumal die Agrarpreise zuletzt allein wegen der starken Nachfrage so hoch waren. Werden die Ernten aber erst einmal richtig schlecht, zum Beispiel wegen der Klimaveränderung, dann sollten die ganze Agrarpreisgeschichte so richtig anspringen. Hier würde es sich unter Umständen auch empfehlen, kurzfristige Kursrücksetzer abzuwarten. Allerdings ist der Agrarzyklus gerade erst angesprungen, da sollte es langfristig noch weit nach oben gehen. Quelle: ard/boerse

Der Artikel ist mir aufgefallen, weil er genaue in meine Strategie passt.

  1. S&P Short; AMEX Short
  2. Gold Long
  3. Agrarindex Long (Bsp. Rogers)
  4. Kali&Salz Long
  5. und neuerdings MSCI Asia/Pacific inkl. Japan Long

Meinungen? tipps?

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wawidu:

Nachtrag zu # 16952

 
10.02.08 21:23
Gerade habe ich eine Mail gelesen, die mir mein New Yorker Bekannter bereits heute Nachmittag in den Briefkasten gesteckt hatte. Darin nimmt er auf meine Anfrage hin u.a. Bezug auf die Hintergründe der CMBS. Seine diesbezüglichen Ausführungen sind für uns aber nichts Neues, doch folgende finde ich höchst aufschlussreich:

"Die Gewinnanstiege unserer Unternehmen in den letzen Jahren beruhten zu einem erheblichen Teil auf den pro forma-Bewertungen ihres Immobilienbesitzes."

Den fiktiven Firmennamen XYZ Inc. ersetze ich nun mal durch General Motors Corp.
Schaut euch mal den angehängten Chart einer GM-Euroanleihe an. Details unter WKN 894451.
Der USA Bären-Thread 147407
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wawidu:

@contrade - # 16956

3
10.02.08 21:35
Vorsicht insbesondere mit Longpositionen auf den Nikkei! In Japan zeichnet sich wie in den USA bereits seit Monaten eine erhebliche wirtschaftliche Abschwächung/Rezession ab. Die Preiskurve spricht Bände.  
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TurboLuke:

#16950 Dozoern

2
10.02.08 21:51
einer der besten Beiträge hier im Thread!
Klasse!
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wawidu:

SPX

6
10.02.08 23:08
Nachfolgend der SPX-Tageschart in einem relativ kurzen Zeitfenster, in dem die MA-Konstellationen deutlich zu Tage treten. Auch wenn ich mich wiederhole: MA 50 hat MA 400 geschnitten und MA 25 sogar MA 500. Der Beginn des Bärenmarktes 2000 - 2003 wurde Ende 2000 von den Schnitten der niedrigzahligen MAs durch die hochzahligen bestätigt. Anfang 2001 kam es dann zu einer Rallye, die - wie aktuell - exakt an MA 500 scheiterte. Im Juli/August 2003 bestätigten diese Schnitte in umgekehrter Richtung den Beginn eines Bullenmarktes.

Der SSTOC lässt noch einiges Abwärtspotenzial erkennen, und selbst bei den beiden letzten "oversold-Situationen" fiel die Preiskurve noch deutlich.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 147419
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Kicky:

Japan is the next sub-prime flashpoint

10
10.02.08 23:34
There is still $300bn of bad debt out there, and Japan could be hiding most of it. Ambrose Evans-Pritchard reports
www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=/...10/ccjapan110.xml
Just as battered investors had begun to glimpse signs of recovery in America, the next shoe has dropped with an almighty thud in Japan. Echoes are rumbling across the Far East.The Tokyo bourse has crumbled, suffering the worst start to the year since the Second World War. The Nikkei index is down 17 per cent since Christmas, and the shares of Japanese banks are leading the slide. Mizuho Financial, Mitsubishi UFJ and Sumitomo Mitsui have all been punished as hard or even harder than those US banks at the epicentre of the sub-prime debacle.

The nagging fear is that Japan's lenders - the conduit for the world's greatest stash of savings - have taken on a far bigger chunk of mortgage securities, collateralised loans obligations and other exotica from America's structured credit boom than they have yet revealed.

Americans and Europeans have so far confessed to $130bn of the estimated $400bn to $500bn of wealth that has vanished into the sub-prime hole. Somebody, somewhere, must be sitting on a vast nexus of undisclosed losses. We may find out soon enough whether the hold-outs are in Japan. The banks have to come clean under the country's strict new audit codes by the end of the tax year in March.
"We think this is where the next big problem is going to pop up," said Hans Redeker, currency chief at BNP Paribas."We know from Bank of Japan's lending survey that the banks are already tightening hard, so something is brewing. Right now, we are in the lull before the second storm in global markets, and Asia is going to be the source of the nasty surprises," he said.

The iTraxx Japan index measuring default risk of 50 Japanese companies saw its biggest one-day jump ever on Thursday to 77.5. Rightly or wrongly, it is flashing a serious distress signal.What we know is that Japan's economy - still the second biggest in the world by far - has fallen over a cliff since October. It remains joined to America's hip after all. The decoupling theory has failed its first test.

Japan's machine orders dropped 2.8 per cent in November and a further 3.2 per cent in December. January housing starts fell to the lowest in 40 years, down 18 per cent on the year. Tokyo property was off 22 per cent. Can this still be blamed purely on a change in building rules?

"Recession is a clear and present danger in Japan," said Tetsufumi Yamakawa, chief Japan economist for Goldman Sachs. "The leading indicators are deteriorating very sharply. Inventory is piling up at a rapid pace. There are clear signs of deceleration in exports of steel and semi-conductors to China," he said.

Yes, China. It turns out that the intra-Asia trade that was supposed to immunise the region against a slump is a disguised supply-chain ending up in the US market. American shoppers still make 30 per cent of global demand, just as it did a decade ago. Nothing has really changed.

"We think the Bank of Japan may have to start easing by the middle of the year," said Yamakawa.

There is not much monetary ammo left. Interest rates are 0.5 per cent. So it's back to zero, and helicopters of central bank cash ("quantitative easing"), those peculiar hallmarks of Japan's past battle with deflation. The brief attempt to "normalise" Japan Inc has already failed.

We tend to forget that Japan remains the world's top creditor nation by far, the shy master of fate. The country's net foreign assets of $3,000bn roughly match the net debts of the US.The yen "carry trade" - borrowing cheap in Tokyo to chase yields from New Zealand, to Brazil, Iceland, and above all Britain - has juiced the global asset boom this decade by $1,000bn. It is perhaps the biggest liquidity pump of them all, yet it stopped pumping in August. Indeed, it is sucking the money back out again. The yen is soaring.
Where have the Japanese recycled the quarter trillion dollars they earn each year from their surplus?
Official data shows that their holdings in US Treasury bonds have not risen.

The Swiss offer us a clue, says Redeker. They are Europe's Japanese, champion savers looking for returns abroad. They devoured US sub-prime debt on a much bigger scale per capita than the Americans. Hence the $24bn in write-downs by UBS.

So far, Japan's biggest three banks have admitted to just $4.7bn in total losses between them. The figure is rising. Mitsubishi, the biggest, has just raised its tally to 12 times the sum admitted in November. This looks like a replay of the early 1990s when fear of losing face delayed the awful news.

Hong Liang, Beijing economist for Goldman Sachs, is not much more hopeful about China's prospects this year. "The combination of a US slowdown and monetary tightening in China is never welcome, but the accumulated problems have to be resolved this year," she said.

Inflation at 6.9 per cent is getting out of hand. The root cause of overheating is the weak yuan. The central bank has piled up $1,500bn of foreign reserves trying to stop it rising. The longer this goes on, the more inflationary it becomes. So Beijing has begun to step up the pace of revaluation, letting the yuan rise at an annual rate of 20 per cent in January. There will be casualties. Large chunks of China's manufacturing export industry have wafer-thin margins. A rising yuan tips them into the red.

China's mercantilist drive for export share is a double-edged strategy. The trade surplus has risen at $80bn a year, increasing tenfold since 2002 while the economy has merely doubled. The result is that China is as dependent on the US economy as Mexico.

So the storm spreads East. Haruhiko Kuroda, head of the Asian Development Bank, warned that the region would catch a cold after all as the US sniffles and sneezes. "Asian economies are not totally immune. A significant slowdown in the US economy will most certainly affect the region's growth," he said.

The global watchdogs are scrambling to rewrite the script. The World Bank has cut its China growth forecast from 10.8 per cent to 9.6 per cent in 2008. Private banks are slashing deeper.

Once the striptease starts on the onset of a global downturn, it usually has a long way to run.
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wawidu:

"Abkopplungs-Hirngespinste"

2
11.02.08 00:01
Der Chart des MSWORLD Index bestätigt diese Aussage glasklar. Dieser weist zwar eine etwas andere MA-Konstellation auf als der des SPX, doch folgt er jenem eindeutig: Wenn Wallstreet eine Grippe bekommt, stecken sich bekanntlich alle Anderen an. Vermutlicher Hintergrund: Der Verfall der US-Indizes zwingt speziell US-Anleger in den Emerging Markets - und nicht nur da - zum Rückzug, um Finanzlöcher in der Heimat stopfen zu können. Für die Zukunft sehe ich einen "Entglobalisierungsprozess" bei Aktien, Bonds und Derivaten, oder vielleicht besser ausgedrückt, deren globalisierten Verfall.
Der USA Bären-Thread 147421
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hello_again:

Dollar-Verfall

5
11.02.08 00:29
Gestern Abend durfte ich zum ersten mal live erleben, was der Wertverlust des Dollars ausmacht.

Wir waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag (naja, schon fast Sonntag früh) in einem Stripclub.
Nach einer Vorstellung ging das Mädel umher, um sich bezahlen zu lassen, blieb vor mir stehen und fragte, ob ich Dollar habe. Natürlich hatte ich immer einen 10-DollarSchein dabei ( 'die gute alte Zeit' halt ). Gab ihn Ihr.

Sie: "Was soll ich denn damit?. Ich will diese Dollars!"
Und zeigte mir die 'Atlantis-Dollars'. Als Währung eine clubinterne Dollarkopie, mit Nacktbildchen und Adresse. Ein Schein entspricht einem Euro.

Sie hat sich über einen Schein dieses Dollarverschnittes (also einem Euro!) mehr gefreut, als über meine 10US-$ ...
man man man, glaube, darüber komme ich nicht so schnell hinweg


Wenn jetzt jemand sagt, "In was für billige Schuppen gehst du denn?"  ist halt Münster...
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wawidu:

Die Kaskaden des SDAX

5
11.02.08 00:31
oder "Lemminge in Aktion":
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 147424
Antworten
obgicou:

es fällt mir schwer

8
11.02.08 08:22

abgehalfterte Polit-Versager in Schutz zu nehmen, aber zumindest teilweise sind die Landesbank-Manager Opfer einer Entwicklung, die nicht von ihnen angestoßen wurde.

Zunächst muß man sich die Frage stellen, wieso haben die soviel Heu in US-Papiere investiert, wo sie doch eigentlich den deutschen Mittelstand bedienen sollten.
Die Ursache dafür liegt im Wegfall der Gewährträger-Haftung im Sparkassen-Sektor, wie sie von der EU angeordnet wurde (hätte imho schon viel früher geschehen können).
Kurz vor dem Stichtag, haben sich die Sparkassen nochmal so richtig mit Liquidität vollgesaugt und zwar durch die Aufnahme von Anleihen, die noch durch die Länder besichert waren. Nun hatte man reichlich Geld, aber was damit tun?

Bei der Auswahl der Papiere, in die man das Geld steckt hat man sich auf die Ratingagenturen und die Sales-Agents der großen IBs verlassen.

Tja, wer hätte das anders gemacht?
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Dozoern:

Alles wesentliche zum SP-500...

3
11.02.08 10:51
hat wawidu ja schon gesagt. Bleibt mir nur noch darauf hinzuweisen, dass die "drei Krähen" von letzter Woche noch nicht überstanden sind und der Index im Lauf der Woche wahrscheinlich die Unterstützung bei 1270 testen wird. Ob erfolgreich oder nicht, hängt dann von den US-Konjunkturdaten Ende der Woche ab... Wait and see.

(Übrigens: In meinem Beitrag gestern muss es natürlich heissen: TBTF (too big to fail).
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Anti Lemming:

"Finanz-Tsunami" - HB zur Krise der Monoliner

5
11.02.08 12:17
Guter Übersichtsartikel zu US-Bondversicherern und den "Tsunamis", die bei deren Rating-Abstufung über die Finanzwelt zu rollen drohen.



HANDELSBLATT, Montag, 11. Februar 2008, 10:46 Uhr
Finanzmärkte

Alarm im Nervenzentrum
Von Torsten Riecke

Die Krise der Anleiheversicherer schreckt die Finanzmärkte auf; Ratingagenturen wollen den angeschlagenen Monolinern das Bonitätssiegel entziehen. Eric Dinallo, Chef der New Yorker Versicherungsaufsicht, hat die Schieflage der Monoliner und die Gefahren für das Finanzsystem früh erkannt – nun will er mit Hilfe der Wall-Street Banken die Krise lösen.

NEW YORK. Anfang Mai 2003 stand Eric Dinallo noch im Hintergrund. Die Scheinwerfer der Fernsehkameras waren damals auf seinen Chef Eliot Spitzer gerichtet. Der hatte als Generalstaatsanwalt von New York gerade zehn großen Investmentbanken mit einem öffentlichen Schauprozess gedroht und ihnen auf diese Weise 1,4 Mrd. Dollar abgetrotzt. Das war die Strafe dafür, dass die Finanzprofis ihre Kunden mit geschönten Aktienanalysen während der Internet-Euphorie hinters Licht geführt hatten. Spitzer brachte das den Titel "Sheriff der Wall Street" ein, Dinallo war beim Showdown mit den Top-Bankern sein Hilfs-Sheriff.

Fünf Jahre später steht der 44-jährige Dinallo selbst im Rampenlicht. Am Morgen des 23. Januar hat er als Chef der New Yorker Versicherungsaufsicht die Créme de la Créme der Wall Street zu sich bestellt. Von Merrill Lynch bis zur Citigroup sind alle gekommen. Auch diesmal will der Finanzbürokrat Geld von den Top-Bankern, viel Geld. "Ihr habt den Mist gebaut", hält der forsche Jurist mit dem silbergrauen Haar nach Angaben des "Wall Street Journal" den Finanzprofis vor. Wenn die Banken jetzt nicht handelten, müssten sie sich auf bittere Schlagzeilen in der Presse gefasst machen: "Wall Street verspeist die einfachen Leute", könnte es dann heißen.

Die Ottonormalbürger, von denen Dinallo spricht, haben vermutlich noch gar nicht mitbekommen, dass sich in der Finanzbranche ein neuer Sturm zusammenbraut. Grund für die Krisensitzung ist die dramatische Schieflage der Bondversicherer. Das ist eine kleine aber entscheidende Branche, die im Nervenzentrum der modernen Kreditmärkte eine Schlüsselfunktion ausübt. Firmen mit obskuren Namen wie MBIA, Ambac oder FGIC versichern mit ihrer bislang noch erstklassigen Bonität Anleihen mit einem Volumen von mehr als zwei Billionen Dollar gegen Zahlungsausfälle. Durch die Subprime-Krise sind die Versicherer jedoch selbst nicht mehr sicher.

Mehr hier:
www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/...im-nervenzentrum.html
Antworten
Contrade 121:

@16967

8
11.02.08 12:49

Ja, in der Tat - die US-Bondversicherer geraten immer stärker unter Druck. Die Zwangsvollstreckungen und Zahlungsausfälle sind am amerikanischem Immobilienmarkt auf neue Höchststände geklettert. Folglich: die von Monolinern garantierten Wertpapiere müssen neu bewertet (oder abgewertet) werden. Und dies führt zu massiven Verlusten der Garantiegeber.

In den vergangen 2 Wochen haben mit AMBAC, MBIA, ACA Capital alle "big player" eine Rekordverluste infolge von Wertberichtigungen berichtet. vor dem Hintergrund der eingetretenen und der bereits jetzt antizpierten Verluste steht insbesondere das Verhältnis von EK zu versicherten Wertpapieren in Diskussion. Ambac verfügt hier über ein Hebel von 1:143, MBIA 1.:147. Man stelle sich vor: ACA hat ein versichertes Volumen von 154 Mrd. USD bei einem EK von 1.6 Mrd. USD (Leverage: 96). Pervers.

Sicher ist: die downgegradeten Monoliner stellen nicht nur die Anleiheversicherer unter vor Probleme, sondern auch die finanzierenden Kreditinstitute (hoffentlich kein deutsches dabei...). Von einem Imageverlust ist gar nicht zu sprechen. Bekanntlich gehört ein Top-Rating zum Geschäftsmodell eines Anleiheversicherers bzw. Monoliners.  Aufgrund des Verlusts des Top-Ratings sehe ich die nächste Abwärtsspirale an den internationalen Finanzmärkten.

Antworten
Contrade 121:

Bankenrolle

4
11.02.08 12:56

ah ja, ich vergaß...

erneuter Verkaufsdruck aus der Abwärtsspiralle kann die jetzigen Investoren dazu bewegen, die herunter gestuften Anleihen aus dem Portfolio wegen erforderlicher Neubewertung rauszuwerfen. Zudem sind die Banken mit einer EK-Unterlegungspflicht infolge des Basel II verpflichtet, mehr Eigenkapital für nun herabgestufte besichrte Anleihen und ABS-Tranchen vorzuhalten.

Na das wird ja lustig.

Antworten
Anti Lemming:

Shark: noch kein Boden

6
11.02.08 15:01
Doesn't Look Like a Good Market Bottom

By Rev Shark
Street.com Contributor
2/11/2008 8:06 AM EST

...

There is little question about what is causing the recent pressure on the stock market. We are pricing in a recession. That means earnings estimates are likely to come down and multiples likely to contract. That sort of adjustment is never easy and takes time, which is why the market action has been so poor lately.

Some market pundits believe that the market is being overly pessimistic about our economic future. The market does tend to go too far when it begins to trend and price in anticipated events, but the big question is whether we have already corrected sufficiently and are now likely to find a bottom and turn back up.

I don't see any reason to believe that to be the case. While we certainly are due for some relief bounces, it seems like the market is still coming to grips with the problems that have been plaguing us. Just this morning, The Wall Street Journal has a front page article about how the credit crunch is spreading to other areas, and there is an article in Financial Times about how subprime losses may now rise to as much as $400 billion.

What seems particularly interesting is that many on Wall Street seem to be questioning whether we really will even have a recession. They don't seem to think that things are all that bad, but according to an Associated Press poll, 61% of the public believes that we are already in a recession.

I'm no economist and I'm certainly not going to base my view of the market on my economic analysis. What I do know is that the news flow is very poor, the market is trending down and there are still many people who believe the economy isn't in that bad of shape. That doesn't strike me as a very promising setup for a market bottom.

The great likelihood is that the market will continue to have a number of failed rallies within a downtrend that cause further discouragement. Each time we rally, a number of folks will declare that the worst is over. Eventually [= Irgendwann, A.L.] they will be right, but the real bottom will not come until they are proved wrong several times and want to give up.

The market is trying to stabilize this morning. We have some minor technical support and are a bit oversold, which may help support a bounce, but keep in mind that in a downtrend, strength is going to be sold. If you play the bounce, don't wait to get out.



Strategie: Steigt der SP-500 in den Bereich von 1400 bis 1420 (50-TL), könnte man short gehen mit kurzfristigem Kursziel am unteren Rand des sich formenden Seitwärts-Trendkanals bei ca. 1320. Fällt diese Marke (ideal: auf SK-Basis) ebenfalls, könnte der SPX noch ein Stockwerk tiefer fallen bis ca. 1200.


SP-500-Chart (Quelle: www.sharkinvesting.com)
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 147514
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relaxed:

#16970 Ich denke, es warten zu viele auf diese

7
11.02.08 15:09
S&P1400 -Short- Einstiegschance. Die Marke ist doch schon "Bären-Konsens". Das "Offensichtliche" tritt selten ein.
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ratzeputz:

Der bessere Berater - ratio oder emotion?

 
11.02.08 15:27
Wir haben alle in epischer Breite die Lage analysiert, "Beweise" herangekarrt (charttechnisch, Abschreibungsbasen, monoliner phenomenon) und trotzdem preist der Markt dies nicht im erforderlichen Ausmass ein. Würde er das, dann würden wir wesentlich tiefere Indices sehen. Also warum sind wir noch nicht am Ziel angemommen? Weil das Ziel falsch gesteckt wurde? Weil es noch (zumindest zeitlich gesehen) ein längerer Weg dort hin ist? Meine ratio hat mich dazu bewogen, Ende Dezember massiv short zu gehen. Mein Dax 8.100 Put hat sich vervielfacht, läuft noch länger und hat keinen Zeitwert mehr. In der kleinen charttechnischen Erholungsphase habe ich einen Dow-Put 11.500 gekauft, weil alles dafür gesprochen hat. Doch dessen Zeitwert knabbert bereits ein wenig an meinem Gemüt! Bin hin und her gerissen zwischen Emotion und ratio? Welcher ist der bessere Berater nun?
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obgicou:

@ratzeputz

 
11.02.08 15:33

die Entscheidung kann Dir keiner hier abnehmen;
nur zur Info:
auch Dein In-The-Money Put auf den Dax hat noch einen Zeitwert, wenn es ein normaler OS ist.
Antworten
Anti Lemming:

Ratzeputz - lies # 16970

3
11.02.08 15:39
dort steht:

There is little question about what is causing the recent pressure on the stock market. We are pricing in a recession. That means earnings estimates are likely to come down and multiples likely to contract. That sort of adjustment is never easy and takes time, which is why the market action has been so poor lately.

Kurz: Es kann lange dauern, bis die Rezession eingepreist ist. Scheine mit kurzer Restlaufzeit aus dem Geld würde ich verkaufen und evtl. umschichten in weniger riskante.
Antworten
obgicou:

AIG hat keine Ahnung

5
11.02.08 16:10
über die Bewertung ihres CDS-Portfolios;
Grund für den Absturz momentan

biz.yahoo.com/e/080211/aig8-k.html
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