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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.913,76 +1,69% Perf. seit Threadbeginn:   +373,88%
 
obgicou:

ich finde

4
09.02.08 17:32
wir sollten nicht darüber diskutieren, ob das jetzt eine Rezession wird oder nicht. Da kann von mir aus jeder mit seiner Definition glücklich werden.

Viel interessanter ist, wie lange diese Phase der wirtschaftlichen Verlangsamung (nennen wir es mal neutral, hehe) dauern wird, und wie stark bzw. schwach sie sein wird.

CR hat 2 interessante Posts dazu zusammengetragen:

calculatedrisk.blogspot.com/2008/02/...pact-on-employment.html

calculatedrisk.blogspot.com/2008/02/krugman-on-economy.html
Antworten
wawidu:

Unbedingt lesen!

10
09.02.08 17:36
www.safehaven.com/article-9429.htm

Hier ein Auszug:

The Falling Knife of Credit Spreads

Let's talk about credit spreads for a moment. The "spread" is the difference you pay, typically over LIBOR (or the London InterBank Offered Rate). LIBOR is the most important interest rate in the world, as massive amounts of debt are set according to it. Let's say you are an AAA-rated borrower. Last summer you might have been paying as little as 3.84 basis points over LIBOR. If LIBOR was at 5%, you would be paying 5.0384%. There was very little premium for what was considered risk-free money.

Today you are paying as much as 1.89% more.  Granted, 3-month LIBOR is now at 3.10, down 2.16% over the last six months, due to aggressive Fed, Bank of England, and ECB (European Central Bank) action. Thus your net cost of funding is the same, but only if you are AAA. There are actually very few AAA borrowers in the world. Let's look at how your costs may have risen if you are still barely investment-grade at BBB.

Now you have a problem. Your costs may have risen from a mere 1.45% over LIBOR to as much as 13%! The spread on some junk bonds is running as much as 18%! (All this data can be had at www.markit.com) This is a credit market that is in serious trouble. No one wants to lend unless they can be sure of getting repaid, so the price of risk is rising rapidly.

Interestingly, there are many who actually benefit. For example, I am involved with some hedge funds in Europe that use modest leverage. We borrow at a fixed rate over LIBOR. Our spread has actually done down, as well as actual LIBOR going down. So we are well ahead of where we were last summer in terms of borrowing costs. It is an ill wind that blows no good to at least someone. Those borrowers with solid balance sheets find their costs going down.
--------------------------------------------------
Eigene Anmerkung: Hedge Funds mit "modest leverage" sind stark in der Minderheit.

Antworten
Reinyboy:

Dann dürften einige Hedge Funds

 
09.02.08 18:00
in aller nächster Zeit platzen. ( mit Folgen wie 1998?? )


Grüße   Reiny
Antworten
Anti Lemming:

Info für Neubewerber zur Stammbären-Gruppe

 
09.02.08 19:24
Einige Leute haben Probleme mit der Anmeldung zur "Stammbären unter sich"-Gruppe. Grund: Man kann die Ariva-Seiten über unterschiedliche Web-Adressen erreichen, einmal über die Stammadresse

www.ariva.de

aber auch über viele andere Adressen wie www.finanzen.net, www.stockworld.de usw. Technische Voraussetzung für den Mitgliedsantrag ist, dass Ihr Boardmail (BM) empfangen könnt. Boardmails sind interne Notizen von User zu User, die über die Webseite verschickt werden. BM ist mit den o. g. Servern, die den Ariva-Inhalt lediglich kopiert wiedergeben, teilsweise nicht send- bzw. empfangbar. Loggt Euch daher bei Interesse unter www.ariva.de mit Eurem normalen Usernamen und Passwort ein. Anschließend dann auf diesen Link gehen:

http://www.ariva.de/board/gruppe.m?nr=97

Dort findet Ihr einen Button, mit dem man per Mausklick den Antrag auf Aufnahme stellen kann. Auf derselben Seite stehen auch die Aufnahmebedingungen.

A.L.
Antworten
gsamsa42:

Viel Lärm um nichts...

4
09.02.08 19:27
Report: Yahoo Board to Reject Microsoft
Report: Yahoo Board Intends to Turn Down Microsoft's Unsolicited $44.6 Billion Takeover Bid

SAN FRANCISCO (AP) -- Yahoo Inc.'s board plans to reject Microsoft Corp.'s $44.6 billion bid to buy the Internet pioneer, The Wall Street Journal reported on its Web site Saturday.
Board members concluded the unsolicited offer massively undervalues the company, a person familiar with the situation told the newspaper.
The bid was made public Feb. 1.

Wetten das Yahoo am Montag nicht wieder auf $19,50 abstürzen. Ach so, vieleicht legt ja msft noch einmal einen Schlappen drauf. Somit könnten yhoo sogar steigen.

Also Up od Down am Montag??
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
Anti Lemming:

Yahoo pokert eher um noch höhere Gebote

3
09.02.08 19:32
Für Microsoft steht nach der Offenlegung des Interesses nun ja viel auf dem Spiel. Es könnte sein, dass ein zweites Gebot von dritter Seite kommt und Microsoft dann das vorliegende Angebot weiter erhöht. Dass der Yahoo-Kurs nennenswert fällt, glaube ich nicht. Das würde er erst, wenn niemand Yahoo übernehmen wollte. Wenn sich mehrere Übernahmebewerber rangeln, treibt das den Yahoo-Kurs eher noch nach oben.
Antworten
gsamsa42:

Wahrscheinlich hast Du mit Kursplus Recht AL, aber

3
09.02.08 19:56
Ich habe mir gerade noch mal die Finanzdaten von yhoo angeschaut. Unsatz und Gewinn stagnieren seit einem Jahr und ein richtiges Alleinstellungsmerkmal hat Yahoo ja auch nicht.
Ich bleibe bei meiner Theorie, msft will sein Geld "möglichst sinnvoll" loswerden, bevor es die inflation vernichtet. Hab ich nicht sogar gelesen das msft dafür Schulden machen will?
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
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Malko07:

Ich finde, dass man nicht laufend allen

15
09.02.08 22:26
möglichen Begriffen neue Definitionen unterschieben soll. Definitionen sind notwendig damit man sich verständlich unterhalten kann.

Natürlich sind mir die etwas schrägen Berechnungs- und Bewertungsmethoden der Amis bekannt. Es gibt leider keinen einfachen Schlüssel zur Umrechnung aber mit einem prinzipiellen Abzug von 1 beim wirtschaftlichen Wachstum hat man sicherlich nicht übertrieben. Ein kurzes Absacken der wirtschaftlichen Entwicklung über nur 2 Quartale ist auch nichts Schlimmes. Nur deswegen würde ich meine Aktien nicht verkaufen. Ich war deshalb weiter oben der Auffassung, dass ein Wachstum von 1,5 - 0% über 2 Jahre schlimmer wäre wie eine Rezession über 2 Quartale - auch für die Aktienkursentwicklung. Es ist auch nicht wichtig, wenn man eine Rezession übersehen hatte. Dann war sie offensichtlich nicht wichtig gewesen. Statistik ist wirklich nicht alles. So wird z.B. in den USA die Inflation wegen sinkenden Häuserpreisen zurückgehen. Das bringt dem Käufer von Lebensmittel und dem Menschen an der Tankstelle aber im Regelfall überhaupt nichts. Für die Weltwirtschaft und damit auch für uns ist wichtig ob die Nachfrage nach Produkten zurückgeht und ob die durch eine steigende Nachfrage woanders ausgeglichen werden kann. Meiner Meinung nach wird die Nachfrage erheblich und für längere Zeit zurückgehen und wird auch nur geringfügig kompensiert werden können. Allerdings wird die weltwirtschaftliche Abkühlung nicht alleine durch die USA verursacht. Auch bei uns und in etlichen asiatischen Regionen geht das Wachstum auch schon aus "eigener Kraft" zurück.

   
Antworten
metropolis:

msft/Yhoo

2
10.02.08 09:34
Ehrlich gesagt ist mir nicht klar, warum Ballmer die Offerte ausgerechnet jetzt unterbreitet. Msft sitzt als Bank mit Softwareabteilung auf einem Haufen Cash und könnte es sich leisten etwas zu warten, um dann yhoo deutlich billiger einsammeln zu können. 2001-2003 habe sie es ja auch so gemacht. Also warum diesmal diese Eile?
Antworten
Anti Lemming:

Weil Google zu schnell wächst

3
10.02.08 10:52
Abwarten bedeutet, dem gegnerischem Moloch immer mehr Terrain zuzugestehen.

In einem ähnlichen Konkurrenzwahn wurden um das Jahr 2000 Dot.com-Klitschen aufgekauft - wenn diese nicht, wie AOL, selber ganze Medienriesen wie Time Warner schluckten.
Antworten
metropolis:

Für mich bedeutet das

6
10.02.08 11:34
ganz klar einen Short auf MSFT. Solche Riesen-Übernahmen gehen doch zu 90% in die Hose. Und die Yhoo-Übernahme geht doch ganz klar deshalb über die Bühne, weil ein gewisser Ballmer mit Mega-Ego den Hals nicht voll kriegen kann. Die sollten einfach noch etwas warten und dann können sie bald sogar Google zum Schnäppchenpreis einsammeln. Zur Zeit ist Cash und Pulver trocken halten King.

Alles Anzeichen eines versiegenden Übernahmewahns. Fazit: Wenn ich MSFT halten würde, würde ich jetzt klar verkaufen.  
Antworten
Anti Lemming:

Microsoft ist allerdings schon stark gefallen

13
10.02.08 11:57
die letzten Tage. Die "bad news" dieser Irrsinns-Übernahme ist teils schon eingepreist. Sollte der Deal aus irgendeinem Grund platzen, ginge Msft - zum Leid aller Shorter - um 6 Dollar nach Norden.
Der USA Bären-Thread 147363
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obgicou:

Kreditkartenrestriktion

7
10.02.08 13:05
Man kann nur hoffen, daß dieser Trend nicht so weiter geht, bzw. daß der Dezember nur so extrem schwach war, weil die Amis schon im November die Weihnachtseinkäufe erledigt haben:

Last week, the Federal Reserve reported an abrupt slowdown in consumer credit-card borrowing. In December, Americans owed $944 billion (€650 billion) in revolving debt, most of it on credit cards, a seasonally adjusted annualised increase of 2.7%. This is sharply down on the figure for November, which grew at a seasonally adjusted rate of 13.7%.

business.timesonline.co.uk/tol/business/.../article3340992.ece
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Nörgeli:

Weiteres Milliardenloch bei der IKB aufgetaucht

8
10.02.08 13:19
Überraschung!

Trotz mehrerer Finanzspritzen bedroht ein neues Milliardenloch die Existenz der Mittelstandsbank IKB. Die Neubewertung von Wertpapieren habe zu einer neuen Deckungslücke von rund zwei Milliarden Euro geführt, berichten mehrere Zeitungen.

Laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" beläuft sich das Gesamtrisiko nun auf rund 11,5 Milliarden Euro. Derzeit werde mit privaten Banken um eine neue Rettungsaktion gerungen. Die IKB hatte sich mit Wertpapieren am US-Markt verspekuliert.

Das inzwischen im Zuge der US-Immobilienkrise aufgelaufene Gesamtrisiko bei der IKB beläuft sich laut "FAS" auf 8,1 Milliarden Euro aus dem außerbilanziellen Geschäft sowie Risiken innerhalb der Bilanz, die bislang mit 1,35 Milliarden Euro veranschlagt wurden - und nun um zwei Milliarden Euro höher lägen, heißt es in dem Blatt unter Berufung auf Finanzmarktkreise. Auch die "Rheinische Post" schreibt von einem nun aufgelaufenen Risiko von 3,3 Milliarden Euro.


Der IKB-Großaktionär, die staatliche Förderbank KfW, könne die Lücke nicht mehr schließen, weil deren Mittel aufgebraucht seien, berichtete die "FAS". Die KfW müsste eine Kapitalerhöhung aus Bundesmitteln vornehmen oder Teile ihres Eigenkapitals einsetzen. Beides sei politisch undenkbar, hieß es.

Hinter den Kulissen wird dem Zeitungsbericht zufolge hart mit den privaten Banken gerungen, berichteten "FAS" und "Rheinische Post" übereinstimmend. Diese sollten, obgleich schon mit knapp einer Milliarde an der Rettungsaktion beteiligt, für die weiteren zwei Milliarden Euro einstehen. Sie wehrten sich dagegen, sähen sich allerdings mit dem Problem konfrontiert, dass die private IKB im Falle einer Insolvenz vom Einlagensicherungsfonds der privaten Banken aufgefangen werden müsste. Die Folgen der neuen Entwicklung für den laufenden Verkaufsprozess der IKB seien noch nicht abzusehen.

Die IKB war im vergangenen Juli durch Spekulationen mit US-Immobilienkrediten in eine bedrohliche Schieflage geraten. Die Staatsbank KfW, die knapp 38 Prozent der IKB-Aktien hält, und praktisch die gesamte Bankenbranche mussten die Düsseldorfer Bank mit Milliardenhilfen vor einem Zusammenbruch bewahren.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) forderte die Banken in der "FAS" zu mehr Transparenz auf. Die Institute müssten "schnell alles offenlegen, was sie an erkennbaren Risiken mitschleppen, damit der Markt nicht im Vierzehn-Tage-Rhythmus von Hiobsbotschaften weiter nervös gemacht wird".
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
Antworten
metropolis:

Peer Steinbrück hat doch keine Ahnung

13
10.02.08 13:30
oder er lügt die Öffentlichkeit an weil er Angst vor den Konsequenzen bei der nächsten Wahl hat:

"Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) forderte die Banken in der "FAS" zu mehr Transparenz auf. Die Institute müssten "schnell alles offenlegen, was sie an erkennbaren Risiken mitschleppen, damit der Markt nicht im Vierzehn-Tage-Rhythmus von Hiobsbotschaften weiter nervös gemacht wird"."

Es ist doch überhaupt nicht im Sinne der Bundesregierung, wenn sofort alles offengelegt wird. Dann bricht der Laden nämlich komplett zusammen. Nein, die jetztige Strategie der Banken, die Hiobsbotschaften über einen möglichst langen Zeitraum zu strecken ist das einzig sinnvolle. Nur so kann das System überleben.
Antworten
astrid isenberg:

metro, punktlandung....

2
10.02.08 14:11
Antworten
wawidu:

Börsencrashs

8
10.02.08 14:42
Das wollte ich eigentlich schon vor einiger Zeit mal posten, habe es aber wieder aus den Augen verloren:

Bei Crashs sind drei Typen zu unterscheiden:

a) solche in etablierten Bullenmärkten, die auf Grund äußerer Ereignisse auftreten und kurz, aber heftig ausfallen (1946, 1962, 1987, 1998), und nach denen der Bullenmarkt sich gestärkt fortsetzt,

b) solche im Verlauf und besonders am Ende etablierter Bärenmärkte - "sell off" - (1970, 1973/74, September 2001, Juni/Juli 2002) und

c) solche am Ende großer ökonomischer Blasen (1929 DOW, März 2000 Nasdaq). In den beiden letztgenannten Fällen kam es nach den Crashs zu starken Rallies, bevor die großen Bärenmärkte sich richtig entfalteten. Eigentlich ganz gut, dass aktuell bei den Leitindizes keine Crashs laufen, denn so besteht die Möglichkeit, dass eine heftige größere Rallye ausbleibt. Dieses Muster war in der Vergangenheit bei allen anderen Bärenmärkten zu finden.      
Antworten
TurboLuke:

Goodwill - Zeitbomben!

 
10.02.08 14:55
null
Antworten
louisaner:

der link...

3
10.02.08 15:35

sagt mir nicht unheimlich viel, da ich ihn nicht beurteilen kann, ich bin ja nur goldbulle. aber vielleicht kann ihn mal jemand kurz kommentieren?

www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php

diesistkeineaufforderungzuirgendetwas
Antworten
Reinyboy:

@lousianer

5
10.02.08 16:07
Das schaut nach faustdicker Krise aus.

Alles wird fallen, incl. Aktien und Rohstoffe.


Grüße Reiny
Antworten
wawidu:

@louisianer - # 16944

8
10.02.08 17:30
Dieser Artikel ist im Kontext mit dem zu sehen, der hinter dem von mir in # 16927 empfohlenen Link steckt. Bei den CMBS handelt es sich um nett verpackte und etikettierte Bondstranchen von Unternehmen, die mit Hypotheken im Commercial Real Estate Sector besichert sind. Da stecken z.B. in AAA-Tranchen Bonds mit BB-, B- oder gar C-Rating mit drin, u.a. von GM und Ford - also Mogelpackungen wie die ABS-Tranchen. Der Preisverfall dieser Papierchen hat jedoch eine noch größere Brisanz als der der letztgenannten, da er direkt auf die Unternehmensanleihen durchschlägt. Ab BBB-Ratings dürfte es Unternehmen in den kommenden Monaten nur noch schwer möglich sein, sich frisches Kapital zu beschaffen - und rd. 80 % aller Unternehmen, die sich in der Vergangenheit über Bonds finanziert haben, weisen keine Ratings zwischen AAA und A auf. GM hat ein B- und Ford ein C-Rating!  
Antworten
Kicky:

Moody´s und Fitch Under Analysis für CMBS

6
10.02.08 19:15
beide Anfang Februar :Following its monthly surveillance review, Fitch Ratings has identified 51 of its U.S. CMBS deals as 'Under Analysis', indicating that Fitch will be issuing a rating action within 30 days. Approximately 420 U.S. CMBS deals were designated with a SMARTView date of Jan. 30, 2008, indicating that no immediate action is necessary.
www.centredaily.com/business/story/382577.html
MUMBAI (Thomson Financial) - Moody's Investors Service said the performance of some US commercial mortgage backed securities (CMBS) could see some challenges in 2008 as the economy softens and capital markets remain turbulent.Underwriting standards on the loans included in US CMBS, however, have been tightening, Moody's noted.
"While an increase in the delinquency rate is anticipated, the order of magnitude is not expected to come close to the levels that may be seen in some other structured finance sectors," the release said.
Issuance volumes could also be hit with new CMBS launches coming down to less than 100 bln usd from the 230 bln seen in 2007.
www.iii.co.uk/news/...afxnews&articleid=6529505&action=article
Antworten
Kicky:

Bond Insurers, Banks: Partners in Misery

6
10.02.08 19:28
www.businessweek.com/investor/content/...pi2008026_158777.htm?
und es wird alles noch viel schlimmer sobald die Monoliner runtergestuft werden müssten
S&P ratings explain how credit downgrades of financial guarantors like MBIA and Ambac could force banks to take big writedowns
...Of course, successful capital-raising efforts by the bond insurers would eliminate the need to focus on the potential effect of downgrades on financial institutions. In the absence of additional capital, however, it is useful to think about the possible ramifications of downgrades, which could affect the $2.5 trillion of obligations guaranteed by the bond insurers.

The ripple effects of the still-unfolding subprime lending situation have affected various directly related markets, notably the residential mortgage-backed securities, collateralized debt obligations (CDO), asset-backed commercial paper, and structured investment vehicle markets, as such markets trade in or reference subprime loans or other securities that hold such loans. To date the holders of these instruments, the banks and money-market investors as well as certain hedge funds, are estimated to have suffered more than $130 billion in losses. Now the bond insurers who have insured some of these instruments are also being affected, and the issues are becoming relevant to a broader cross-section of the market.

Bond insurers are suffering as a result of their roles as guarantors of mortgage-related securities, and downgrading them could affect all markets in which they are active, including the municipal bond, commercial mortgage-backed securities (CMBS), and other structured finance areas. In turn, dislocation in those markets could affect banks. Standard & Poor's Ratings Services believes the specific, identifiable effect on banks may be significant and, in a few cases, could lead to downgrades. Large global institutions have direct exposure to the bond insurers in a number of ways.

The area that represents the potential for the highest losses: the hedges that the bond insurers provide for the so-called super-senior CDO tranches. To date, losses banks have reported on their CDO exposures have predominantly been on unhedged exposures. However $125 billion of subprime-related CDOs hedged by bond insurers remains concentrated in the hands of a relatively small number of banks. Few banks have disclosed how great that exposure is.

Citigroup (C) reported it had bought protection on $10 billion of super-senior tranches of high-grade CDOs (not necessarily all from bond insurers); Merrill Lynch (MER) reported $19.9 billion of hedges with bond insurers; and Canadian Imperial Bank of Commerce (CM) reported $9.9 billion. The value of those hedges has increased as the values of the underlying CDOs have fallen and now can be presumed to be 40% to 60% of the notional amounts.

In some cases, banks have taken reserves against the increased counter-party risk represented by their own assessment of the credit deterioration in bond insurers. Citigroup added $900 million to reserves, Merrill Lynch added $3.1 billion, and CIBC announced $2 billion, with the majority of that related to ACA Financial Guaranty's severe downgrade to CCC from A. Banks may have to set aside additional reserves to reflect the increase in counter-party risk if the ratings on guarantors are lowered.

Some of the CDOs hedged by bond insurers are part of a strategy of "negative basis trades": The spread earned on the CDOs compared to the firm's cost of funds, deducting the cost of the monoline insurance, can be reported as current income because the position is deemed to be hedged. If the hedge is deemed to be "ineffective," that income may need to be reversed.

The bond insurers cover $1.5 trillion of municipal bonds, a much greater amount than CDOs, but the effect is not likely to be as great for banks. Although the bond insurers' downgrades will mean downgrades of the municipal bonds they insure, the stand-alone strength of the municipalities is generally investment grade, and even high investment grade. Assuming the ratings remain in the AA area, the price effect is not likely to be very significant, although the fact that some investors cannot hold securities rated below AAA may exacerbate price declines if there is widespread forced selling. However, the effect of municipal bond downgrades will not be concentrated, potentially affecting a wide variety of smaller, mainly U.S. banks, as well as the larger ones that commonly hold such securities on their balance sheets.

A somewhat bigger issue than simple holdings of municipal bonds is that some large banks have provided liquidity lines to three different types of special-purpose entities (SPEs) that fund municipal bond investments wrapped by monolines:

• Tender option bonds (TOBs);

• Variable-rate deposit obligations (VRDOs); and

• Auction rate programs.

With the downgrades and price depreciation, investors in TOBs have been exercising their right to tender the municipal bonds back to the banks at par. The banks that hold the subordinated notes in these programs must not only fund the bonds on their own balance sheets but must absorb any mark-to-market losses on these bonds. Downgrades have also been pulling funding away from VRDOs, so banks must, at least temporarily take these bonds back on their balance sheets until the municipalities can restructure their bonds. The auction rate programs require no obligation on the part of the banks other than to remarket the bonds when the auction fails. The banks involved in these programs are in the top of the league tables for underwriting municipal securities and are almost all U.S.-based
In addition, these banks might provide the SPEs with default protection on the municipal bonds (Merrill Lynch disclosed $7.9 billion of such protection on Sept. 30, 2007). The mark-to-market losses from downgrades to the AA level are not likely to be very significant. The bigger issue is liquidity management, as large amounts of securities need to be funded on balance sheet. Although banks can manage the liquidity needs related to municipal bonds, dedicating additional funds to this area may curtail the amount of liquidity available for other needs.
Other Bank Exposures

Bond insurers wrap a variety of non-subprime related ABS, such as CMBS, corporate CDOs, and credit-card securities. The quality of the collateral on these exposures, while subject to deterioration during the next year, is not likely to lead to the issues currently being experienced with subprime collateral, in our view. Therefore, based on current information, we don't expect the near-term losses for banks in this area to be substantial.

The larger concern is that the bond insurance downgrades may affect not just the key markets in which the bond insurers are directly active, but general markets spread beyond the limited sectors affected to date. This could lead to a further prolonged period of generalized market disruption and a loss of confidence that would not be favorable for any financial institution. At present, it would be difficult to offer an opinion on the likely effects on the financial sector of a generalized market disruption. At a minimum, we believe trading results could be affected, as could fixed-income business volumes, not only in the municipals business, but more broadly.

Azarchs is a managing director of Standard & Poor's Ratings Services. Sprinzen is a credit analyst for Standard & Poor's Ratings Services.
Antworten
Kicky:

eine schlimme Woche kann es werden

5
10.02.08 19:45
www.theedgedaily.com/cms/...06526e0-cb73c03a-19214b10-b893c700


NEW YORK: Another gruelling week for Wall Street could be in store, even as some see value among the wreckage wrought so far this year as fretful investors remain jumpy over prospects for the economy and wary of more trouble at bond insurers.

Another worry is whether China's stock market, which was closed for the Lunar New Year holiday during much of the past week's turmoil, could trigger another bout of selling globally when it reopens on Wednesday and tries to catch up. Before then, however, bond insurers, most notably MBIA Inc's MBIA Insurance Corp and Ambac Financial Group Inc's Ambac Assurance Corp, will likely be central to the market's direction, analysts said.

The two are on the hook for billions of dollars after guaranteeing repackaged subprime mortgages and other risky debt that have now soured. Deutsche Bank chief executive Josef Ackermann, for one, has warned that the bond insurers' difficulties could lead to the next financial crisis.

"If the bond insurers can raise capital and avoid (credit) ratings downgrades, then the market will be very relieved. But if things go wrong and there is a downgrade, there will probably be another round of selling," said John Praveen, chief investment strategist at Prudential International Investments Advisers LLC in Newark, New Jersey.

In midweek, the attention could shift to China, analysts said, and the prospect of a China-led sell-off after a prolonged holiday rings familiar. Just a year ago, Chinese investors triggered a global equity rout on just their second day back from the New Year break.

"I have a feeling that China is going to have an impact and a negative one. I think there will be more liquidation in Asia and that will spill over into the Western market," said Michael Metz, chief investment strategist at Oppenheimer & Co in New York. The tug of war between traders who have been lured back into the market by relatively cheap valuations after a tough start to the year and those who believe more credit-related risk lies ahead will likely continue this week, Metz added.
.....
In light of concerns about a recession, the few economic releases scheduled for this week will be closely watched. The data on tap includes January retail sales, January industrial production, weekly jobless claims and preliminary February consumer sentiment. "Retail sales and industrial production data could give us a better sense of, if we have a recession, how deep or how shallow is it going to be," Prudential's Praveen said.

Investors will also scour Federal Reserve chairman Ben Bernanke's testimony on Thursday before the Senate Banking Committee on the US economy and financial markets for clues about the outlook for interest rates, he said. "Anytime anyone from the Fed has said something recently, the market has reacted," Praveen said. "The market will really be trying to read between the lines of what Bernanke says: Is the Fed going to continue to be aggressive on cutting rates or will he talk about inflation?"

GDP data from Europe and Japan could shed light on the extent to which the US slowdown is curbing growth in the rest of the world. A weak reading on either of these would add to concerns about a global economic slowdown, which could hit profits of companies with overseas exposure. Companies from a variety of sectors are reporting earnings this week as the fourth-quarter earnings season draws to a close. The focus will be on how they see themselves faring going forward, amid fears of a US recession and a global economic slowdown.

"All of this is deterioration domestically and abroad, it's happening so fast. It's what they're saying about the outlook that counts," said Gary Shilling, president of A Gary Shilling & Co, an investment research firm in Springfield, New Jersey. Among companies reporting earnings this week are drugmaker Schering-Plough, Applied Materials, the largest supplier of tools for making microchips, Coca-Cola Enterprises Inc and General Motors Corp.

Wall Street analysts have been cutting their expectations for US corporate earnings in the first two quarters of 2008 after fourth-quarter results showed conditions much worse than initially expected, according to a weekly survey by Reuters Estimates. - Reuters
Antworten
Dozoern:

Glaube doch keiner...

24
10.02.08 19:52
wir hätten schon das meiste hinter uns in Sachen Finanzkrise. Steinbrück hat ja recht, wenn er von "Weltuntergangsstimmung" redet - nur meint er fälschlicherweise, es sei zu früh dafür...lol
Ackermann hat ja recht, wenn er vor dem Tsunami durch evtl. fallende Bondversicherer warnt! Fakt ist:

a)die Zentralbanken haben einen Crash des internationalen Finanzsystems im Dezember / Januar nur dadurch vermieden, dass sie das System mit Geld fluteten und die Leitzinsen wie wild senkten.

b)die Summe der notleidenden MBS, sonstiger Derivate, notleidender Kreditkartenverpflichtungen, ungesicherter Pensionsverpflichtungen der Firmen, etc. geht in die hunderte Milliarden EURO.

c)Die Banken haben ihre uneinbringbaren Forderungen erst zu einem (kleinen Teil) abgeschrieben. Nur die, die sowieso ungünstige Kapitalstrukuren hatten (BOS, IKB, West-LB) haben die Hose runter lassen müssen. Der Rest spielt auf Zeit oder hat gehedged (Deutsche Bank)und kann noch oder ist schon dabei auf die Nase gefallen (SOG, West-LB).
Dabei sieht man bei einer West-LB und IKB wie schnell der Pegel steigt, d.h. wie immer mehr Forderungsausfälle sich auftürmen bzw. nicht mehr besichert sind.

d)Der Abschreibungsbedarf konnte auch deshalb klein gehalten werden, weil für viele Derivate eine Versicherung bestand (zB Bond-Versicherer). Nun kommen auch diese in Schwierigkeiten, weil sie nie und nimmer gegen so massive Ausfälle rückversichert sind.
Die Banken, die selber Liquidität brauchen, wollen nun die Versicherer stützen. Welche Perversion! Der Versicherte stütz den Versicherer! Der Lahme stütz den Blinden.

e)Und der LIBOR steigt und steigt als mahnendes Zeichen an der Wand. Geht es so weiter, kommt es doch noch zum Credit-Crunch, weil das Finanzsystem (ich vermeide jetzt zu schreiben: zusammenbricht) gezwungen ist, sein Kreditgeschäft auf der geforderten EK-Quote von Basel II zurückzufahren.

ee) Dabei kann man davon ausgehen, dass einige Großbanken schon über den Jordan wären, wenn die Regierungen /FED /EZB nicht schon gehandelt hätten und getreu ihrer Devise TBTF (Too BIG TOO Fail) diese Banken rausgehauen hätten.

f)Dies alles hätte verherende Folgen für die noch gut laufende Wirtschaft. Die nur deshalb noch gut läuft, weil die Folgen aus a-e noch nicht bei den Konsumenten angekommen sind. Diese unterliegen noch der Werte-Illussion (Die Kreditkarte ist noch nicht gesperrt, das Haus noch nicht gepfändet, der Mercedes noch nicht abgeholt...also sind wir noch reich).

Haben sich die Punkte a-f voll ausgebildet setzt der Zirkel ein aus: Kreditkrise - Rezession - sinkenden Unternehmensgewinne - sinkende Bankenrentabilität - Kreditkrise. (und natürlich sinkender Konsum, steigende Arbeitslosigkeit, steigende Staatsdefizite, steigende Inflation, sinkende Aktienkurse).
Und wer jetzt glaubt, dass a-e von den Marktteilnehmern noch gänzlich beherrschbar seien ist naiv. Wenn wir viel Glück haben kann der "Tsunami" (Zusammenbruch) vermieden werden. Aber darüber zu spekulieren, ob es zu einer Rezession in den USA oder nur zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums kommt, ist naiv und nur dadurch überhaupt erklärbar, dass TEILE der Politik, Wirtschaft und Medien zu dumm sind zu kapieren oder die Leute systematisch (und natürlich Systemerhaltend) für dumm verkaufen.

Wer an den grossen Crash glaubt, muss Gold kaufen - wer an den kleinen Crash glaubt, muss Cash halten. Wer nur an sich selbst glaubt, kauft jetzt Aktien!
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