Mit fallenden Zinsen, wie es sichtlich in Europa (und auch in den USA) wieder en vogue ist, würden die Aktien noch "alternativloser" werden, auch bei relativ hohen Bewertungen.
Denn bevor ich -1% (oder noch weniger) für eine Staatsanleihe bezahle, die angeblich TOD--sicher ist, gebe ich mich auch mit einer langfristigen Rendite von 2-3% bei Aktien zufrieden. Ein Renditeaufschlag von 3-4% für die Kurs-Schwankungen wäre doch in diesem Szenario okay, oder nicht?
Beispiel: Das KGV einer Aktie liegt heute bei 21. 10 Jahre gibt es mit zwischenzeitlicher Rezession ein Gewinn-Wachstum von durchschnittlich 7% p.a. Das KGV in 10 Jahren liegt bei 18. Dann wäre das eine durchschnittliche Rendite von 2,2% p.a.. Das deckt mit Glück gerade einmal die Inflation ab, aber ist noch immer deutlich mehr als die 10J-Staatsanleihen bringen!
