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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

Frankreich rutscht in eine ernste Wirtschaftskrise

6
17.10.12 19:28
By Ambrose Evans-Pritchard

9:52PM BST 15 Oct 2012

France is sliding into a grave economic crisis and risks a full-blown “hurricane” as investors flee rocketing tax rates, the country’s business federation has warned.

“The situation is very serious. Some business leaders are in a state of quasi-panic,” said Laurence Parisot, head of employers’ group MEDEF.

“The pace of bankruptcies has accelerated over the summer. We are seeing a general loss of confidence by investors. Large foreign investors are shunning France altogether. It’s becoming really dramatic.”

MEDEF, France’s equivalent of the CBI, said the threat has risen from “a storm warning to a hurricane warning”, adding that the Socialist government of François Hollande has yet to understand the “extreme gravity” of the crisis.

The immediate bone of contention is Article 6 of the new tax law, which raises the top rate of capital gains tax from 34.5pc to 62.2pc. This compares with 21pc in Spain, 26.4pc in Germany and 28pc in Britain.

“Let’s be clear, Article 6 is not acceptable, even if modified. We will not be complicit in a disastrous economic mistake,” Mrs Parisot told Le Figaro.

An alliance of private organisations in France has issued a protest entitled “State of Emergency for Business”, warning that confiscatory tax rates threaten lasting damage to the French economy.

Mrs Parisot said the policies border on economic illiteracy: “The idea of aligning taxes on capital with those on wages is a profound economic error. It is scandalous that the French have been left in such economic ignorance for years.”

French business has called for “competiveness shock” of business tax cuts to claw back lost ground against Germany. Instead, it faces an extra €10bn (£8.1bn) of business costs from the budget unveiled in September.

Mr Hollande is tightening fiscal policy by 2pc of GDP next year to meet EU deficit targets, with two-thirds coming from higher taxes. The budget does little to shrink the French state. Spending has risen to 55pc of GDP, similar to Sweden but without Nordic labour flexibility.

French economic growth has been near zero for the past five quarters. It may have tipped into recession over the summer as the malaise spread from Italy and Spain, according to Banque de France.

New car registrations were down 7.7pc in the third quarter from a year earlier. Unemployment has been creeeping up, reaching a post-euro high of 10.6pc.

The fear is that a fiscal shock in 2013 will tip the economy into a sharp downward slide. “France needs more fiscal austerity right now like a hole in the head,” said sovereign debt strategist Nicholas Spiro.

“They don’t have any chance of meeting their growth target of 0.8pc next year, but that does not in itself put French debt at risk.

“The real danger is contagion if things turn ugly in Spain.” ....
www.telegraph.co.uk/finance/...sastrous-Francois-Hollande.html
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permanent:

Sperrkonto für Hilfszahlungen

9
17.10.12 20:18
Sperrkonto für Hilfszahlungen

Straffe Zügel für Athen

Die Hinweise verdichten sich, dass Athen mit weiteren Milliarden gegen die Pleite rechnen kann. Berlin aber pocht auf ein Sperrkonto ohne Zugriff Athens. Die Troika schließt derweil ihre Verhandlungen ab. In den Kernfragen sind sich die Gläubiger mit Griechenland zwar einig, eine Vereinbarung wird aber nicht erzielt.

Deutschland will bei den Milliarden-Rettungshilfen für Griechenland die Zügel straffer anziehen. Wie aus Koalitionskreisen in Berlin verlautete, strebt Berlin bereits mit der Auszahlung der nächsten Kredittranche von 31,5 Mrd. Euro ein Sonderkonto mit schärferen Kontrollmechanismen durch die Europäer an. Auf das Sperrkonto soll die Athener Regierung keinen Zugriff haben.

"Wir wollen jetzt eine Lösung, die hält", hieß es. Damit verdichten sich auch Hinweise darauf, dass die nächste Hilfszahlung an Athen im November auch tatsächlich fließt. Noch fehlt allerdings ein positiver Bericht der Troika. Berlin hatte zuletzt bekräftigt, Athen im Euro-Raum halten zu wollen.

Troika kontrolliert

Ziel ist es dem Vernehmen nach, dass Athen das erhaltene Geld nicht nach eigenen Vorstellungen ausgeben kann und vorrangig seine Schulden bei den internationalen Kreditgebern bedient. Kommt Athen mit dem Geld nicht aus, muss es selbst die Lücke füllen. Kontrolliert werden sollte dies entweder von der Troika der Geldgeber, der Europäischen Zentralbank oder dem EU-Währungskommissar.

Neu ist die Idee eines Athener Sonderkontos nicht. Deutschland und Frankreich hatten dies zum vorrangigen Schuldenabbau schon im Februar angestoßen. Im Zuge des zweiten Rettungsprogramms hatte Athen zugesagt, dass aus den quartalsweisen Kredittranchen auch Beträge nur zum vorrangigen Schuldendienst auf ein Sonderkonto bei einer griechischen Zahlstelle fließen sollten. Nun geht es darum, dass der Zugriff der Athener Regierung weitgehend verhindert wird.

Ein solches verschärftes Sperrkonto ist nicht leicht umzusetzen. Auch macht ein solches Konto nur Sinn, wenn ein Land einen sogenannten Primärüberschuss erzielt - also ein Haushaltsplus ohne Berücksichtigung der Zinszahlungen für bisherige Kredite.

Mit Blick auch auf Spanien hieß es, sollten sich Ansteckungsgefahren durch Griechenland verstärken, seien vorsorgliche Kreditlinien des Rettungsfonds ein Ausweg. Ein solches Instrument des Hilfsfonds ESM und seines Vorgängers EFSF gibt es bereits.

Weitere Diskussionen nötig

Die "Troika" der internationalen Geldgeber hat derweil fürs Erste ihre Verhandlungen in Athen abgeschlossen. Es gebe mit den griechischen Behörden zwar Einigkeit über die meisten Spar- und Reformvorhaben, doch weitere Diskussionen seien nötig, berichtete die EU-Kommission in Brüssel.

Eine Vereinbarung auf Beamtenebene ("staff level agreement") sei für die nächsten Tage geplant. Es gebe auch Gespräche über "Finanzierungsthemen" zwischen den Geldgebern und Athen. Die Troika-Delegation werde nun aus Athen abreisen. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras zeigte sich optimistisch, das die Einigung schnell erzielt werden könne. Ein griechischer Regierungsvertreter räumte ein, bei den geforderten und im Land heftig umstrittenen Job-Reformen lägen beide Seiten noch auseinander.

Genaue Angaben dazu, wie viel Geld Griechenland einsparen muss, wurden nicht gemacht. In den vergangenen Wochen waren immer wieder 13,5 Mrd. Euro für die kommenden beiden Jahre genannt worden. Gelöst werden müssten im Grunde nur noch "technische Fragen" zu bestimmten Reformaspekten und einzelnen Sparmaßnahmen, sagte ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn lediglich.

Ungelöst ist aber nach wie vor die große Frage, ob Griechenland für seine Sparziele mehr Zeit bekommt. Denn diese Frage wird auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden und nicht durch die Troika-Inspektoren. Ein Aufschub würde jedoch noch einmal mehr Geld kosten, das EU und IWF nach Griechenland überweisen müssten. Finanzminister Yannis Stounaras schätzt den Bedarf seines Landes auf 12 Mrd. Euro, in EU-Kreisen geht man von bis zu 25 Mrd. Euro aus.

Ein positiver Bericht der Troika aus Vertretern von EU-Kommission, IWF und EZB ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche an das pleitebedrohte Euro-Land. Der EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel wird keine Entscheidungen zu Griechenland treffen können, da der Bericht der Geldgeber fehlt. Derzeit wird in Brüssel davon ausgegangen, das Griechenland die Tranche frühestens im November ausgezahlt bekommt.

Griechenland durchlebt die schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg und steckt das fünfte Jahr in Folge in der Rezession. In den Verhandlungen mit der Troika steht die Regierung daher erheblich unter Druck: Mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist ohne Job. Am Mittwoch legten Journalisten aus Protest gegen schärfere Einsparungen die Arbeit nieder. Am Donnerstag droht das öffentliche Leben wegen eines erneuten Generalstreiks weitgehend zum Erliegen zu kommen. Ein Austritt Griechenlands ("Grexit") aus der Eurozone könnte nach Einschätzung von Experten die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession stürzen.

Quelle: sla/dpa

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Stöffen:

Die Wahrheit ist ein Chor aus Wind

8
17.10.12 20:25
Mit Jante ist ein ganz wesentliches Element der skandinavischen politischen Identität beschrieben, der Name dieser imaginären Stadt gehört seither zum festen Inventar der Symbolsprache Skandinaviens. Jante ist allgegenwärtig.

Obwohl das Gesetz den Zehn Geboten nachempfunden ist und aus 10 Regeln besteht, wird es oft als eine Einheit betrachtet:

1.Du sollst nicht glauben, dass du etwas bist.
2.Du sollst nicht glauben, dass du genauso viel bist wie wir.
3.Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.
4.Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.
5.Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.
6.Du sollst nicht glauben, dass du mehr bist als wir.
7.Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.
8.Du sollst nicht über uns lachen.
9.Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.
10.Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.

Das Gesetz von Jante beschreibt den Kleinmut und das Minderwertigkeitsgefühl, das den Menschen im provinziellen Milieu anerzogen wird; es beschreibt die Vorherrschaft des Spießers, der in seiner bornierten Ignoranz alles besser weiß und der alle Qualität und alle Exzellenz niedermacht; was über sein Mittelmaß hinauskommt, erst recht was den Vorsatz hat, über das Mittelmaß hinauskommen zu wollen, wird sozial geächtet . denn diese zehn Gebote halten die Welt zusammen. Mit dem Jante-Gesetz ist der ewige, hoffnungslose Kampf gegen das intellektuelle und soziale Mittelmaß gemeint.

www.geistigenahrung.org/ftopic40600.html

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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Gegenpol:

Deutschland, ein Land des Erfolges!

6
18.10.12 00:25
Deutschlands Stärke hat 13 Gründe

In keinem Land der Erde sind mehr Weltmarktführer beheimatet als in Deutschland. Berater und Wissenschaftler sind auf der Suche nach dem deutschen Erfolgsgeheimnis. Wer genau hinschaut, findet deren mehrere.

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...de-11925735.html
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permanent:

China wächst immer langsamer

6
18.10.12 07:45

China wächst immer langsamer

Dem Drachen fehlt Feuer: Das Wachstum in China ist so langsam wie seit Beginn der globalen Finanzkrise nicht mehr. Damit verdunkeln sich die Aussichten für die Weltkonjunktur und deutsche Exporteure.

PekingDas Wachstum in China ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren gefallen. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt legte im dritten Quartal nur noch um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt am Donnerstag in Peking berichtete. Es war der siebte Quartalsrückgang in Folge und das niedrigste Wachstum seit Anfang 2009 kurz nach Ausbruch der weltweiten Finanzkrise.

Angesichts des schwächeren Außenhandels und der unzureichenden heimischen Nachfrage war bereits im zweiten Quartal nur ein Wachstum von 7,6 Prozent verzeichnet worden. Die Schuldenkrise in Europa und die schlechte Konjunktur in den USA haben zu einem spürbaren Rückgang der Nachfrage nach Waren „Made in China“ geführt. Die Exporte trugen 2011 laut Weltbank zu 31 Prozent zum chinesischen Wachstum zu.

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A.L.:

Sperrkonto für die Griechen - # 101002

4
18.10.12 08:58
in dem dpa-Artikel steht:

"Ziel ist es dem Vernehmen nach, dass Athen das erhaltene Geld nicht nach eigenen Vorstellungen ausgeben kann und vorrangig seine Schulden bei den internationalen Kreditgebern bedient. Kommt Athen mit dem Geld nicht aus, muss es selbst die Lücke füllen."

Übersetzung ins Klardeutsch:

Die "Griechenrettung" erfolgt bekanntlich, damit die in Griechenland verzockten Nord-Banken/Firmen dort keine Abschreibungen vornehmen müssen. Wenn man aber nun die EU-Hilfsgelder wie gehabt direkt nach Athen überweist, besteht angesichts der dortigen Not erhöhte Gefahr, dass die Griechen sie selber ausgeben. Das wäre eine Zweckentfremdung, weil die Hilfsgelder der EU-Steuerzahler schließlich nicht dazu da sind, um griechische Rentner, Alleinerziehende und die vielen blinden Taxifahrer bei Laune zu halten - was soll das ökonomisch bringen? - , sondern um die Nord-Banken/Firmen auszubailen. Folgerichtig werden der "griechischen Hilfsgelder" jetzt - OHNE den Umweg über Griechenland - auf ein hiesiges Sperrkonto überwiesen, aus denen sich die verzockten Nord-Banken/Firmen dann direkt "bedienen" können. Irgendwann müssen die vielen U-Boote und Jagdflugzeuge, die korrupte Griechen-Bonzen und -Politiker gegen Übergabe von Geldköfferchen geordert hatten, ja auch mal bezahlt werden.
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Malko07:

Das mit dem Sperrkonto

9
18.10.12 09:39
dient der "Beruhigung" der Bevölkerung vor der Zahlung der nächsten Tranche. Allerdings hatten auch schon bei den vorherigen Tranchen die Griechen keine freie Verfügungsgewalt. Alles war vorgegeben und wurde auch so ausgeführt.

Betrachtet man die gesamten Schulden Griechenlands, sind wir der größte Gläubiger. Die von uns direkt vergebenen "staatlichen" Krediten übersteigen unseren Anteil an Staatsanleihen bei weitem. Unsere derartige Schulden übersteigen auch den Staatsanleihebestand von irgendeinem anderen einzelnen Gläubigerstaat. Wir geben also indirekt Geld nach Griechenland das sofort wieder zur KfW und Konsorten zurück fließt. Zu den Konsorten gehören verschiedene Kreditinstitute (primär Landesbanken), deren Kredite aber alle staatlich garantiert sind. Deshalb waren diese auch nicht bei der Schuldenabwertung beteiligt. Es wurden nur Staatsanleihen in Privatbesitz abgewertet. Würde man jetzt Griechenland pleite gehen lassen, würde diese Summe sofort und in vollständigem Umfang auf den Tisch kommen und das 1 Jahr vor der Bundestagswahl. Die Vergabe derartiger Kredite reicht bis Rot-Grün zurück. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass unsere Regierung und unser Parlament Griechenland vor Ende 2013 fallen lässt. Dazu müssen schon andere ran.

Ein kleines Geschmäckle am Rande. Banken anderer Staaten waren wesentlich stärker als wir (sowohl absolut als auch relativ) an griechischen Staatsanleihen beteiligt und mussten dabei abwerten während andere Schulden nicht betroffen waren und sie fleißig bei der Bedienung proportional beteiligt sind.

Man sollte also nicht nur auf die Privatbanken schimpfen. Unser politisch verursachte Anteil ist wesentlich größer und mir ist nicht bekannt, wie der Steuerzahler an letzteren Verlusten vorbei kommen könnte. Auch unsere Landesbanken haben ihre Zockereien in USA und anderswo weitgehend mit staatlich garantierten Anleihen finanziert. Bleibt auch alles beim Steuerzahler hängen. Kein anderer ist nämlich zuständig. Unsere größten Privatsorgenbanken sind Eurohypo und der HRE-Nachfolger. Diese waren zum größten Teil mit einem im Ernstfall nicht funktionierendem Geschäftsmodell (sogenanntes A.L.-Modell) in der Staatsfinanzierung tätig.
Antworten
A.L.:

# 007 - Wahlen und Gelder

7
18.10.12 10:09
# 101007: "Würde man [ = Merkel, A.L.] jetzt Griechenland pleite gehen lassen, würde diese Summe sofort und in vollständigem Umfang auf den Tisch kommen und das 1 Jahr vor der Bundestagswahl."

Das wirft doch die Frage auf: DARF Merkel überhaupt zweistellige Milliardenbeträge sinnlos in Griechenland verbrennen, nur um die nächste Wahl zu gewinnen?

Das ist ja noch schlimmer als in USA. In USA herrscht, wie auch Trendforscher Celente im Manager-Magazin-Interview....

www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,861484,00.html

...sagt, via Wahlkampfspenden eine verkappte Form der Korruption. Dabei werden den Politikern Privatgelder als Spenden zugeschustert, um die Parteien für eine den Spendern genehme Politik zu "motivieren".

Merkel hingegen nimmt dafür nicht privates Geld, sondern EU-Steuergeld. Sie lässt sich ihren Wahlkampf - ungefragt - vom europäischen Steuerzahler finanzieren. Das allein ist schon bodenlos.

Hinzu kommt, dass sie (vor und nach) ihrer Wiederwahl eine Politik durchzudrücken versucht, die sich explizit GEGEN den europäischen Steuerzahler - der ja nun ihr unfreiwilliger Wahlkampfspender ist - richtet, indem sie ihn zum Bailout-Zahlmeister für ihre Klientel (Großbanken, Rüstungsindustrie) degradiert (# 101006). Das ist der Gipfel.
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malsomalso:

Globalisierungsverlierer Frankreich (mal anders)

4
18.10.12 10:31

Habe gerade ein interessantes Interview bei SPON gelesen über kulinarische Globalisierung. Von Deutschland wollen wir jetzt mal gar nicht so reden, da gelten wir ja wohl eh nicht als so bedeutsam, ganz anders traditionell Frankreich. Und die Franzosen wiederum scheinen nicht nur industriell, sondern auch kulinarisch Globalisierungsverlierer zu sein.

 

www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/...-esskultur-a-860728.html

 

Antworten
Malko07:

Über die Verhältnisse

6
18.10.12 10:43
der Gesamtkreditlage gegenüber Griechenland sind auch die Grünen und die SPD bestens informiert. Auch diese wollen jetzt nicht die Griechenpleite, sie wollten sie noch nie. Es geht also nicht nur um Merkel. Verlogen waren nur die starken Sprüche von Mitgliedern der Regierungskoalition diesen Sommer über.

Es findet jetzt auch nicht ein Rauskauf der Rüstungsindustrie statt. Die liefert nämlich praktisch nichts ohne staatliche Exportgarantie. Und wenn der Staat eine Garantie vergeben hat, haftet der Steuerzahler. Die Fehler liegen also schon etwas weiter zurück.

Die Politik tut momentan nichts anderes als das Problem Griechenland zu strecken. Und damit die Streckung in Ordnung geht, verlangt Griechenland von jeder Tranche einen eigenen Anteil, der dann wieder in irgendwelchen dunklen Kanälen verschwindet. Und hier weint man den armen griechischen Rentnern nach, die davon nichts bekommen, aber manchmal immer noch mehrere Renten, nicht selten noch über den Tod hinaus.
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Kicky:

Merkel beklagt Schneckentempo in Griechenland

3
18.10.12 10:56
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Griechenland Versäumnisse bei den versprochenen Reformen vorgeworfen. "Die Lage in Griechenland ist alles andere als einfach", sagte sie in einer Regierungserklärung im Bundestag. Vieles gehe zu langsam, strukturelle Reformen liefen "oft nur im Schneckentempo" ab. Außerdem arbeite die Verwaltung "an vielen Stellen unzureichend".

Merkel sagte in ihrer etwa 40 Minuten dauernden Rede aber auch, sie könne den Unmut vieler Griechen verstehen, dass wohlhabende Mitbürger sich der Mitwirkung an der Bewältigung der Krise entzögen. Deshalb täten sich viele Griechen so schwer, einzusehen, dass die Probleme ihres Landes in erster Linie zu Hause entstanden und auch nur dort lösbar seien, sagte Merkel.

Die Mühen der EU in der Euro-Krise führten aber auch zu Erfolgen: Die Industrieproduktion in Problemstaaten wachse wieder, die Lohnstückkosten sänken. Es gebe Bewegung in die richtige Richtung. Die begonnenen Reformen dürften aber nicht auf halbem Wege stehen bleiben.

Merkel ging auch auf den Vorwurf ein, eine harte Reformpolitik erschwere die Wachstumsförderung. Ihr sei bewusst, dass Wachstum nötig sei. Aber klar sei auch, dass Beschäftigung nur durch Strukturreformen gesichert werden könne. Es sei notwendig, Flexibilität schaffen. Deshalb habe die EU parallel zu Reformprogrammen auch den Stabilitäts- und Wachstumspakt erarbeitet.......
www.zeit.de/politik/deutschland/2012-10/...erklaerung-bruessel
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Kicky:

Die Wahldebatten sind reine Schönheitswettbewerbe

3
18.10.12 11:02
www.washingtonsblog.com/2012/10/...ripted-beauty-contests.html

The “spontaneous” questions from audience members are actually pre-screened, and even the moderator is forbidden from asking follow-up questions

Gawker’s John Cook succinctly sums up the rigged debates:

   Leaked Debate Agreement Shows Both Obama and Romney are Sniveling Cowards

   ***

   Both campaigns are terrified at anything even remotely spontaneous happening.

   They aren’t permitted to ask each other questions, propose pledges to each other, or walk outside a “predesignated area.” And for the town-hall-style debate tomorrow night, the audience members posing questions aren’t allowed to ask follow-ups (their mics will be cut off as soon as they get their questions out). Nor will moderator Candy Crowley.

Glenn Greenwald notes:

   The moderators were selected to ensure that nothing unexpected is asked and that only the most staid and establishment views are heard. As journalism professor Jay Rosen put it when the names of the moderators were unveiled, using terms to describe those views that are acceptable in Washington media circles and those which are “fringe”:

       “In order to be considered as a candidate for moderator you have to be soaked in the sphere of consensus, likely to stay within the predictable inner rings of the sphere of legitimate controversy, and unlikely in the extreme to select any questions from the sphere of deviance.”
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Kicky:

Spanische Banken bereits im Worst Case Scenario ?

5
18.10.12 11:16
Spain Banks Face More Pain as Worst-Case Scenario Turns Real

Spain’s banks face more loan losses as the pace of an economic slump risks turning a worst-case scenario dismissed in stress tests into reality.

Bad loans as a proportion of total lending jumped to a record 10.5 percent in August from a restated 10.1 percent in July as 9.3 billion euros ($12.2 billion) of loans were newly classified as being in default, according to data published by the Bank of Spain on its website today. The ratio has climbed for 17 straight months from 0.72 percent in December 2006, before Spain’s property boom turned to bust.
Spanish bank stress tests by management consultants Oliver Wyman have factored in an economic contraction totaling 6.5 percent from 2012 to 2014 in an adverse scenario that the government and Bank of Spain said has a probability of about 1 percent. Analysts at Nomura and Citigroup (C) Inc. disagree, saying spending cuts and economic conditions mean the worst-case outcome already looks feasible. ....

Lending in Spain’s banking system fell 1.1 percent in August from July and 5 percent from the same month a year earlier, the Bank of Spain said. Deposits dropped 1.1 percent in the month and 8.7 percent from a year ago.

Under Oliver Wyman’s worst-case projection, an economic contraction of 4.1 percent in 2012, 2.1 percent in 2013 and 0.3 percent in 2014 would contribute to 270 billion euros of credit losses and a 59.3 billion-euro capital shortfall for banks. The base case foresees shrinkage of 1.7 percent this year, 0.3 percent in 2013 and an expansion of 0.3 percent in 2014. A deeper recession poses the risk that banks will have to raise more capital to cover losses.

Spanish banks’ loan losses will continue to grow because of the deteriorating economic outlook and rising unemployment, said Ebrahim Rahbari, a London-based economist at Citigroup. He predicted a 5.8 percent contraction for Spain’s economy between 2012 and 2014.

“The adverse scenario of the test looks closer to a forecast of economic performance over the next three years than a stress case,” Rahbari said in a phone interview. “That surely has consequences for loan-loss rates and the one we are most concerned about is household mortgages.”

Deutsche Bank AG says the economic slump in Spain will be less pronounced, predicting a 1.7 percent decline in GDP over the period. The economy will grow 0.7 percent in 2014 after a 2.6 percent slump this year and in 2013, the bank said.

In a Bloomberg survey of 37 analyst estimates for Spanish economic growth, the average forecast is for a drop of 1.6 percent in GDP this year and 1.4 percent in 2013, followed by growth of 0.2 percent in 2014.
www.bloomberg.com/news/2012-10-17/...-scenario-turns-real.html

Bank of Spain says bad loans in August total EUR 178.6bln vs. Prev. EUR 173.2bln

Says:
- Bad loans ratio at 10.5% in August vs. Prev. 9.5%
- Spanish Banks lending fell by 11% in August


ransquawk.com/headlines/...bln-vs-prev-eur-173-2bln-18-10-2012
Antworten
Pichel:

Spanien kommt billiger an frisches Geld

7
18.10.12 11:17
18.10.12 11:14     DJN: AUKTION/Spanien kommt billiger an frisches Geld
Die nachlassende Angst vor einer spanischen Staatspleite zahlt sich für das
Land aus. Bei der Aufstockungsauktion von Staatsanleihen verschiedener
Laufzeiten musste Spanien nicht nur weniger Zinsen zahlen. Es nahm auch mehr
Geld auf als geplant. Das Platzierungsvolumen umfasste 4,614 Milliarden Euro,
vorgesehen waren 3,5 bis 4,5 Milliarden Euro.

 Die drei- und vierjährigen Titel erfreuten sich sogar einer höheren Nachfrage
als zuvor. Dagegen ging das Interesse an der zehnjährigen Anleihe deutlich
zurück, wie sich an der niedrigeren Zeichnungsquote (Bid-to-Cover) ablesen
lässt.

 Nachfolgend die Einzelheiten der Auktion (in Klammern die Ergebnisse der
vorigen Auktionen vom 6. September für die drei- und vierjährigen Titel sowie
vom 20. September für die zehnjährigen):

===
Emission            3-jährige Anleihe
Laufzeit            30. Juli 2015
Kupon               4%
Bietungsvolumen     4,279 Mrd EUR
Zuteilungsbetrag    1,637 Mrd EUR
Bid-to-cover-Ratio  2,61    (1,76)
Durchschnittsrend.  3,227%  (3,676%)

Emission            4-jährige Anleihe
Laufzeit            31. Oktober 2016
Kupon               4,25%
Bietungsvolumen     3,740 Mrd EUR
Zuteilungsbetrag    1,464 Mrd EUR
Bid-to-cover-Ratio  2,55    (1,86)
Durchschnittsrend.  3,977%  (4,603%)

Emission            10-jährige Anleihe
Laufzeit            31. Januar 2022
Kupon               5,85%
Bietungsvolumen     2,843 Mrd EUR
Zuteilungsbetrag    1,513 Mrd EUR
Bid-to-cover-Ratio  1,88    (2,85)
Durchschnittsrend.  5,458%  (5,666%)
===
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/cln/flf

 (END) Dow Jones Newswires

 October 18, 2012 05:14 ET (09:14 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012



... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
A.L.:

Altersarmut nimmt rasant zu

5
18.10.12 12:27
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...t-auf-rekordstand-a-861963.html
Antworten
Pichel:

wie geht das?

7
18.10.12 13:26
Morgan Stanley übertrifft im dritten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,28 die Analystenschätzungen von $0,25. Erträge mit $5,29 Mrd weit unter den Erwartungen von $6,27 Mrd.
Morgan Stanley 22:01:03 18,49   3,47%
vor 9 Min (13:16) - Echtzeitnachricht


aber:

18.10.12 13:15     DJN: *Morgan Stanley 3Q Verlust/Aktie fortgef Geschäft 0,55 USD
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 October 18, 2012 07:15 ET (11:15 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012

18.10.12 13:15     DJN: *Morgan Stanley 3Q Nettoverlust 1,02 Mrd USD
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 October 18, 2012 07:15 ET (11:15 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012






... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
Ischariot MD:

Gab es hier Kritik an der Mästung der TBTF-Banken

5
18.10.12 16:36
... die sich für umme Geld bei der EZB leihen und damit vom Steuerzahler garantierte Staatsanleihen mit Realrenditen irgendwo um 3 pc erwerben ??

(sogenanntes A.L.-Modell nach Malko-Lesart)

Kinder, das sind peanuts, richtig fette garantierte Rendite wird woanders eingefahren:

1) vom Oberstudienrat mit Solarpanel auf dem Fertighausdach
2) vom Landwirt mit Windrad oder Solarpark auf der Brache

... and the winner is ...

3) vom Netzbetreiber mit 9 Prozent garantierter Rendite

________________________

(...) Die Netzentgelte steigen in Deutschland im Durchschnitt um rund zehn Prozent (...)
In Deutschland gibt es rund 800 Stromnetzbetreiber, die jeweils eigene Netzentgelte erheben (...) Die Netzentgelte machen rund 26 Prozent des Strompreises aus (...)

Dabei wird den Betreibern eine Rendite von neun Prozent eingeräumt.

Der Netzbetrieb ist risikofrei und spielt überhöhte Monopolrenditen ein", kritisierte Lichtblick-Chef Heiko von Tschischwitz. "Die Lasten trägt der Stromverbraucher."

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...lich-zehn-Prozent-2100835
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
relaxed:

#101017 Interessant ist, dass hier Geld an Leute

5
18.10.12 16:47
verteilt wird, die eh schon genug Geld für Investitionen haben ... und die (ehemals linke) rot-grüne Ecke findet das auch noch gut.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
musicus1:

mal was zu lesen

5
18.10.12 16:53
ich beginne zu glauben, dass es  wieder  krieg  geben wird , peter mersch, was die systemische evolutionstheorie über unsere  zukunft  verrät.....  mersch ist mathematiker   und systemanalytiker......  spannend zu lesen.....
Antworten
ivan73:

"Lösung" der Schuldenkrise

10
18.10.12 17:08
auf Cashkurs.com. Die Notenbanken übernehmen einen großen Teil der Staatsfinanzierung und verzichten dann auf die Rückzahlung. Meines Erachtens würde es mächtig Inflation erzeugen und am Ende dank Hyperinflation auch zum Währungscrash kommen.

www.cashkurs.com/...;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=12847


or einem Jahr habe ich in meinem Buch „Wirtschaftliche Selbstverteidigung“ einen Weg skizziert, um die hohen Staatsschulden zu handhaben. Dabei geht es im Kern darum, dass die Notenbanken einen großen Teil der Staatsanleihen in ihrem jeweiligen Währungsraum aufkaufen und die Regierungen entschulden, indem sie auf die Rückzahlung verzichten.



Für diesen Vorschlag habe ich damals einige Schelte einstecken müssen. Er sei bilanziell nicht praktikabel, sagten mir Leute, die sich gut mit dem Thema auskennen. Die Notenbanken seien danach überschuldet und müssten ihrerseits von den Regierungen aufgefangen werden. Zudem fördere der Vorschlag den sogenannten Moral Hazard, das bedeutet, dass die Regierungen für ihr schlechtes Wirtschaften sogar noch belohnt werden würden.



Nun ist zum ersten Mal ein Bericht aufgetaucht, demzufolge bei einer der wichtigsten Notenbanken der Welt über genau diese Vorgehensweise nachgedacht wird. Wie die FAZ schreibt, hat der Chef der britischen Finanzaufsicht und potenzielle Kandidat für den Chefsessel der Notenbank, Adair Turner, folgendes vorgeschlagen: Die Bank of England solle doch einen Teil der von ihr gehaltenen Gilts (britische Staatsanleihen) annullieren, das bedeutet auf die Rückzahlung verzichten. Dies würde die Schuldenquote drosseln und gleichzeitig das Wachstum fördern.



Damit ist der Geist aus der Flasche. Auch wenn eine solche Vorgehensweise vermutlich nicht kurzfristig umgesetzt wird, bin ich doch überzeugt davon, dass bei einer Verschärfung der Krise – und die wird zweifellos kommen – in eine solche Richtung gedacht werden wird. Letztlich ist die Sache ziemlich simpel: Die alternden Industriestaaten werden aus der Schuldenspirale nicht mehr herauskommen. Das reale Wachstum der Wirtschaft ist aufgrund der demografischen Situation äußerst begrenzt. Die Umverteilung des Geldes von den Bürgern zum Staat durch höhere Steuern sowie durch finanzielle Repression wird zwar versucht, dürfte letztlich aber nicht ausreichen, um die Situation zu stabilisieren.



Es bleibt letztlich nur die Finanzierung durch die Notenbanken. Ein Weg, den sowohl Japan als auch die USA und Großbritannien sowie die Eurozone bereits mit unterschiedlicher Intensität gehen. Der Forderungsverzicht durch die Notenbanken wäre aus meiner Sicht die logische Konsequenz. Letztlich ist es doch so: Das Finanzsystem des Papiergelds ist in der Schuldenspirale gefangen und steuert auf einen Neustart zu. Dieser kann mit großem Knall in Form von Staatspleiten und Währungsreformen vor sich gehen – oder vergleichsweise geräuschlos auf Ebene der Bilanz von Notenbanken. Dass diese danach überschuldet wären – geschenkt.



Pleite gehen kann eine Notenbank nicht, denn sie sitzt an der Quelle des Geldes. Ob man dann das negative Eigenkapital jahrelang mit sich herumschleppt oder die Bilanz neu aufsetzt, ist eine akademische Frage und kann von Bilanzspezialisten entschieden werden.



Die Briten sind die Vorreiter, wenn es um kreative Staatsfinanzierung geht. Die Bank of England hat britische Staatsanleihen im Wert von 360 Milliarden Pfund in der Bilanz stehen. Das sind etwa 30 Prozent der britischen Staatsschulden. In den USA ist das Bild ähnlich: 12 Prozent der US-Anleihen liegen direkt bei der FED, 35 Prozent bei anderen US-Regierungsinstitutionen. In Japan, wo die Aufkäufe von Staatsschulden schon seit den 90er Jahren laufen, liegen auch ca. 40 Prozent der Anleihen bei staatlichen Stellen, davon rund die Hälfte direkt bei der Notenbank.



Wenn die Bank of England nun tatsächlich auf die Rückzahlung sämtlicher von ihr gehaltenen Staatsanleihen verzichten würde, dann würde dies UK auf eine Verschuldung von weniger als 60 Prozent des BIP rücken – und damit auf ein Niveau, das allgemein als „gesund“ gilt und eine Finanzierung durch private Anleger erleichtern dürfte. Es würde mich nicht verwundern, wenn die Briten diesen Weg demnächst gehen würden.
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Kicky:

Google minus 9%

7
18.10.12 19:03
EPS came in at $9.03 versus expectations of $10.65.

Revenue is $11.33 billion versus expectations of $11.83 billion.

The stock is crashing, falling 10%. The stock has been halted.

This is very odd. We've never seen a company file in the middle of the day. We're reaching out to Google to find out what happened.
www.businessinsider.com/google-earnings-2012-10
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Kicky:

spanische Bad Bank limitiert

5
18.10.12 19:16
Das spanische Wirtschaftsministerium hat am späten Mittwochabend nähere Details zu Ausstattung und Funktionsweise der jüngst ins Leben gerufenen «Bad Bank» bekanntgegeben. Das Volumen dieser Auffanggesellschaft für faule Immobilienkredite werde maximal 90 Mrd. € betragen, hiess es anlässlich eines Pressebriefings.
Vorwiegend in private Hände

Nach dem Willen der Regierung sollen die Geldhäuser künftig ihre faulen Papiere in diese Sammelstelle auslagern können. Die Schaffung einer «Bad Bank» gehört zu den Voraussetzungen, die Spanien erfüllen muss, um die von den Euro-Partnern zugesicherten Finanzhilfen von bis zu 100 Mrd. € für den Bankensektor zu erhalten. Neben Immobilienkrediten können die betroffenen Geldinstitute künftig auch andere problematische Papiere, darunter Konsumentenkredite und Darlehen, abstossen. Im Gegenzug erhalten sie Bargeld, Schuldtitel oder Aktien mit besserer Bonität. Die «Bad Bad» soll Anfang Dezember den Betrieb aufnehmen und maximal 15 Jahre lang agieren.

Um den Staatshaushalt nicht allzu sehr zu belasten, möchte die Regierung das Eigenkapital der «Bad Bank» vorwiegend in die Hände privater Investoren legen. Der Staat soll laut dem Wirtschaftsministerium weniger als 50% am Kapital halten, das über den eigens für den Bankensektor eingerichteten Rettungsfonds «Frob» einfliessen wird.

Die Preise für die auf die «Bad Bank» zu übertragenden Aktiva soll der Banco de España festlegen. Dabei werde man Wert darauf legen, die Preise so zu gestalten, dass die Auffanggesellschaft an den Transaktionen verdiene, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Gleichzeitig aber gehe es darum, eine allzu starke Abwertung der Aktiva und damit einen Einbruch des Immobilienmarkts zu verhindern, hiess es weiter. In diesem schwierigen Balanceakt aber liegt der Schlüssel zum Erfolg des Projekts: Einerseits muss es dem Anspruch der Investoren genügen, die die Aktiva möglichst zu günstigen Konditionen erwerben möchten. Demgegenüber steht das Interesse der Banken; diese wehren sich dagegen, ihre Papiere zu Ausverkaufspreisen abzustossen, weil sie so weitere Verluste hinnehmen müssten.
In sieben Jahren rentabel

Die grösste Rentabilität der «Bad Bank» verspricht sich die spanische Regierung in ihrer zweiten Lebenshälfte, also frühestens in sieben Jahren. Zwar hofft man, auch internationale Privatinvestoren zu gewinnen. Es wird jedoch spanischen Medienberichten gemäss davon ausgegangen, dass die «gesunden» Grossbanken des Landes (Santander, BBVA und Caixabank) das Gros der Anleger bilden. Die betroffenen Banken sollen in Verhandlungen mit der Regierung stehen, um jeweils zwischen 600 Mio. € und 700 Mio. € an Investitionen zu tätigen.

Die «Bad Bank» wird sich vorwiegend die Aktiva der vier verstaatlichten Geldhäuser einverleiben (Bankia, Novagalicia, Catalunya Caixa, Banco de Valencia). Diese sind angehalten, Immobilien in Zwangsversteigerung mit einem Wert von über 100 000 € sowie Immobilien- und Bauunternehmens-Kredite ab 250 000 € auf die «Bad Bank» zu übertragen.www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...n/bad-bank-spanien-1.17694124
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Kicky:

Akzo Nobel schreibt dunkelrot

2
18.10.12 19:18
Nettoverlust 2,1Miliarden schreibt NZZ
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Malko07:

#101020: Eine Notenbank ist kein

13
18.10.12 20:05
Krämerladen und auch keine Geschäftsbank, sie ist der oft uneingeschränkte Herrscher über das Geld. Und wenn sie Posten in ihrer "Bilanz" eliminiert, dann sind sie weg, sind im Nirwana verschwunden. Das Geschwätz über die Güte einer Bilanz einer Notenbank bleibt Geschwätz von Journalisten, die weder unser heutiges Geld verstanden haben noch die dazugehörigen Notenbanken verstanden haben. Und sollte es irgendwo am Regelwerk klappern, kann die Politik notfalls das Regelwerk schnell ändern.  

Und die Folgen, wenn die Notenbank Staatsanleihen streicht? Nun, die internen Computerlisten werden etwas kürzer und das war es schon. Weitere Folgen sind nicht zu erwarten. Die sind nämlich schon mit dem Kauf der Anleihen passiert. Zu diesem Zeitpunkt ist das entsprechende Geld im System angekommen und hat damit auch die damit einhergehende Umverteilung ausgelöst. Letztere kann mannigfaltig sein, je nachdem wie und wo die zusätzliche Liquidität gewirkt hatte.

Ist das schlimm? Nicht schlimmer als wenn der Leitzins und die vorgegebene Mindestreserve zu niedrig sind. Und was folgt daraus? Die Notenbank könnte die Folgen der Anleiheaufkäufe durch entsprechende Leitzins- und Mindestreserve-Vorgaben verringern.

Die gesamte Geldpolitik ist ziemlich ideologisch belastet. Viele Beteiligte schauen nicht durch und veranstalten deshalb die falschen ideologischen Grabenkämpfe.

Die geplatzten Blasen und die volkswirtschaftlich unsinnigen Investitionen verlangen am Geldmarkt ihren Tribut. Sie hatten bei manchen zu Vermögensillusionen geführt die jetzt mit dem Schrumpfen der Geldmenge durch Pleiten (im weitesten Sinne; also auch wertlos gewordene oder stark abgewertete Vermögensgegenstände) und Schuldentilgung wirksam werden. Dabei wären die Betroffenen nicht immer die wirklichen Verursacher. Was kann z.B. der Rentner dafür, dass sein Geld bei der West-LB liegt und es jetzt eigentlich nicht mehr vorhanden ist? Also verteilen die Notenbanken diese Schäden und sorgen so dafür, dass sie nicht punktuell zu stark auftreten. Auch dabei gibt es nicht die oft geforderte Gerechtigkeit, die gibt es auch bei einer zulässigen Inflationsrate von 2 % nicht, aber es ist auf jeden Fall besser wie punktuelle Katastrophen, welche zusätzlich riesige Kollateralschäden erzeugen würden. Denn eines darf man nie vergessen: Vermögen ist letztendlich immer nur eine Illusion das keinen wirklichen inhärenten Wert hat.

Dadurch, dass die Notenbank die Schäden in der Fläche verteilt, verhindert sie gerade die Hyperinflation, mit der so oft gedroht wird. Die Politik könnte jedoch die Notenbanken entlasten. Sie müsste die Regeln schaffen, wie Finanzkonzerne abgewickelt würden und dabei auch eine breite Verteilung der Lasten entsteht und nicht das gesamte Finanzsystem zusammen geschossen würde. Sie könnte auch die Neuverschuldung einstellen und die Schulden tilgen. Wenn dann die Schulden getilgt wären, eventuell auch mit Unterstützung der Notenbanken, könnte man zu einem Vollgeldsystem mit wesentlich kleineren Finanzkonzernen übergehen und der Markt würde dann eventuell wirken dürfen. Heute wäre das freie Wirken des Marktes Selbstmord - also Freiwillige vor. Es gibt genügend hohe Brücken bei uns. Man braucht also nicht die gesamte Gesellschaft in das Elend zu treiben.
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permanent:

Student Loan Debt Hits Another New Record: Study

7
18.10.12 21:44
Student Loan Debt Hits Another New Record: Study
SCOTT COHN, CNBC, CNBC.COM, STUDENT DEBT, COLLEGE DEBT, STUDENT DEBT CRISIS, CREDIT REPORT,
Posted By: Scott Cohn | Senior Correspondent, CNBC
CNBC.com
| 18 Oct 2012 | 12:13 AM ET

The average college student who graduated in 2011 had $26,600 in student loans, according to a new report, which estimates two-thirds of last year’s college graduates had student loan debt.

 

The average debt is the largest since the Institute for College Access and Success began compiling the figures in 2005, and it comes amid soaring college costs, record loan defaults, and a persistently difficult job market for college graduates.

While unemployment among college graduates is only slightly higher than the overall rate, the study found a stunning 37.8 percent of recent graduates are working in jobs that do not require a college degree. The study said that means wages are depressed, making the situation for graduates even more difficult.

“Recent college graduates have entered an enormously difficult job market, which poses particular challenges for those who need to begin paying back student loans,” the study said.

 

Indeed, the report cites recent U.S. Department of Education Data which show the federal student loan default rate at its highest level in 14 years. The New York Federal Reserve recently reported more than five million student loan borrowers have at least one loan past due.

For the Class of 2011, the study said, graduation has been an especially rude awakening.

“Most students in the Class of 2011 started college before the recent economic downturn,
but the economy soured while they were in school, widening the gap between rising college costs and what students and their parents could afford,” the study said.

The nation’s soaring student debt — which recently topped $1 trillion — has sparked debate over whether a college education is worth the price in the current job market. But the study noted that unemployment for young workers with only a high school education is more than twice the rate of their college-educated counterparts. (Read More: Student Debt: America's $1 Trillion Time Bomb.)

Compounding the problem, the study said, are state budget cuts, which have led to large tuition increases, fewer grants, and an increasing need for college students and their families to borrow money to finance their education.

 

The study found wide variations in indebtedness from state to state, with the largest debts concentrated mostly in the Northeast.

The most indebted state is New Hampshire, with an average debt of $32,440, followed by Pennsylvania at $29,959, Minnesota at $29,793, Rhode Island at $29,097, and Connecticut at $28,783.

The state with the smallest average debt is Utah at $17,227, followed by Hawaii at $17,447, California at $18,879, Arizona at $19,950, and Nevada at $19,954. (Read More: Debt-Free College? Yes, It Exists.)

The study found the highest average debt for a public college is at Alabama A&M University in Huntsville, while the highest debt private non-profit college was the College of Mount St. Joseph in Cincinnati. (Read More: The Next Bailout, Student Loans?)

The study found 20 colleges it listed as “low-debt,” averaging between $3,000 and $9,750. While it did not rank the colleges by debt level, the list includes Yale University, Hunter College in New York, and the California State University Campuses in Bakersfield and Sacramento.

Missing from the study are for-profit colleges, which critics say have worsened the student debt crisis. The study cited data showing 96 percent of graduates from four-year, for-profit colleges took out student loans, borrowing 45 percent more than graduates of other types of colleges.

But the study said so few for-profit colleges report their data that it is impossible to include them in the results.

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