Dann wären wir bei einem Schuldenschnitt von 50% im Jahr 2020 wieder bei 350 Milliarden Gesamtverschuldung ... ich weiß, ich habe die Zinszahlungen unter den Tisch fallen lassen.
SPAREN SIEHT ANDERS AUS !!!
Dr. Relaxed Strangelove
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"Total verrückt
Seit Monatsbeginn schoss HYG, ein ETF mit High Yield (=Junk) Corporate Bonds, von 78 $ auf 88 $ hoch, während TLT, ein ETF mit US T-Bonds (Langläufern), von 125 auf 113 fiel"
... nur, dass die Herde im Augenblick wieder "Risk on" spielt (was dir natürlich auch klar ist, kein Zweifel).
Aber das ist (mMn) nur einer der späten Tänze auf dem Vulkan. Was auch die Grundlage der Prechter'schen sehr bärischen fundamentalen "sozionomischen" Einschätzungen ist (auf die ich setze (#89323)), bei denen Kurz-, Mittel-, und Langfrist nicht mehr so extrem auseinander liegen, wie es leider oft in den letzten zwei Jahren der Fall war.
Sage ich mal so... Wir werden es in einigen Jahren sicher genauer wissen... ;-)
... ein Spendenkonto für Schulmilch in Portugal aufmachen. Denn Querschüsse klärt uns hier darüber auf, dass Portugal auf dem besten Wege ist, Griechenland zu folgen. Der portugiesische Schuldenstand ist nämlich von 94,4% in Q1 2011 auf 106,6% in Q2 2011 geschossen. Also mehr als +10% zum BIP in 3 Monaten!
(Quelle)
Ein Schuldenschnitt Griechenlands würde zuzüglich zu der dann zu erwartenden Rekapitalisierung deutscher Banken auch Milliardenverluste im SoFFin erzeugen, die ebenfalls vom Bundeshaushalt zu decken wären. Der macht auch ohne Griechen-Haircut bereits fröhlich Milliardenverluste. Aber wir ham's ja!
Der staatliche deutsche Bankenrettungsfonds SoFFin hat im ersten Halbjahr ein Minus von 8 Milliarden Euro gemacht. Nach den Maßstäben des Handelsgesetzbuchs (HGB) weise der SoFFin zum 30. Juni "eine Unterdeckung von 8 Milliarden Euro aus, die man als Verlust deuten könnte", sagte Fondschef Christopher Pleister der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Das ist deutlich mehr als die Verluste in den beiden vergangenen Gesamtjahren - im Jahr 2010 waren es 4,8 Milliarden Euro, 2009 belief sich der Verlust auf 4,3 Milliarden Euro.
Pleister führte die jüngsten Belastungen vor allem auf Stützen für die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) , deren Bad Bank FMS Wertmanagement und für die WestLB zurück. "Die genannten acht Milliarden Euro sind Bewertungsverluste in der HGB-Bilanz des SoFFin, weil wir unsere Investments in die HRE um 4,9 Milliarden Euro und für die WestLB um eine Milliarde Euro abgeschrieben sowie für die FMS Wertmanagement Vorsorge in Höhe von 3,9 Milliarden Euro getroffen haben", sagte er in dem Interview. Ob sich auf Dauer ein größerer oder ein geringerer Verlust ergebe, hänge von der weiteren Entwicklung ab.
Nicht eingerechnet ist etwa ein möglicher großer Schuldenerlass für Griechenland, wo die FMS mehrere Milliarden Euro im Feuer hat. "Käme es zu einem Schuldenschnitt Griechenlands, würde es den SoFFin erheblich treffen. Wir müssten einen sehr hohen Verlust verbuchen", sagte Pleister. "Mir ist bewusst, dass hier unfassbar hohe Zahlen im Raum stehen. Schließlich verdient ein durchschnittlicher Deutscher während seines gesamten Lebens rund eine Million Euro." Ob die Steuerzahler aber einen Verlust tatsächlich bezahlen müssten, hänge vom Gesamtergebnis nach der vollständigen Abwicklung aller Beteiligungen in 10 bis 15 Jahren ab - bei einzelnen Engagements werden auch Überschüsse erzielt.
Der bei der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) angesiedelte Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) wurde in der Finanzkrise 2008 zur Rettung von in Existenznot geratenen deutschen Banken gegründet. Er ist unter anderem auch an der Commerzbank beteiligt. (APA)
Du schreibst bei mir ab:
EFSF über die EZB Geld beziehen und ist trotzdem keine Bank. Dazu braucht es auch keine Banklizenz und auch die im Bundestag abgenickten Bestimmungen lassen das zu. Der EFSF darf sich nämlich bei Banken verschulden. Er muss also nur den Umweg über eine Bank mit EZB-Zugang machen.
Das ist schon in:
http://www.ariva.de/forum/...ren-Thread-283343?page=3571#jump11865950
als "Kaninchentrick" beschrieben. Übrigens ohne "treffliche Gewinne für Banken", da die EuroRettungsbank ERB ja über die EU gegründet würde. Und es stimmt, für den Kaninchentrick müsste der Bundestag nicht zustimmen. Nur: Die ERB einmal geschaffen, braucht es die EFSF nicht mehr, wenn deren Kreditgarantien ohnehin gehebelt d.h. überreizt werden.
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Die Aufarbeitung der Hinterlassenschaft der Finanzkrise von vor drei Jahren ist noch lange nicht beendet. Der Bankenrettungsfonds SoFFin vermeldet für das erste Halbjahr ein Milliardenminus. Grund ist vor allem die Stützung der Hypo Real Estate (HRE) und deren Bad Bank. Auch die WestLB erweist sich als dicker Brocken.
Der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin hat im ersten Halbjahr ein Minus von acht Milliarden Euro gemacht. Nach den Maßstäben des Handelsgesetzbuchs (HGB) weise der SoFFin zum 30. Juni "eine Unterdeckung von acht Milliarden Euro aus, die man als Verlust deuten könnte", sagte Fondschef Christopher Pleister der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das ist deutlich mehr als die Verluste in den beiden vergangenen Gesamtjahren; im Jahr 2010 waren es 4,8 Milliarden Euro, 2009 belief sich der Verlust auf 4,3 Milliarden Euro.
Pleister führte die jüngsten Belastungen vor allem auf Stützen für die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE), deren Bad Bank FMS Wertmanagement und für die WestLB zurück. "Die genannten acht Milliarden Euro sind Bewertungsverluste in der HGB-Bilanz des SoFFin, weil wir unsere Investments in die HRE um 4,9 Milliarden Euro und für die WestLB um eine Milliarde Euro abgeschrieben sowie für die FMS Wertmanagement Vorsorge in Höhe von 3,9 Milliarden Euro getroffen haben", sagte er in dem Interview. Ob sich auf Dauer ein größerer oder ein geringerer Verlust ergebe, hänge von der weiteren Entwicklung ab.
Nicht eingerechnet ist etwa ein möglicher großer Schuldenerlass für Griechenland, wo die FMS mehrere Milliarden Euro im Feuer hat. "Käme es zu einem Schuldenschnitt Griechenlands, würde es den SoFFin erheblich treffen. Wir müssten einen sehr hohen Verlust verbuchen", sagte Pleister. "Mir ist bewusst, dass hier unfassbar hohe Zahlen im Raum stehen. Schließlich verdient ein durchschnittlicher Deutscher während seines gesamten Lebens rund eine Million Euro." Ob die Steuerzahler aber einen Verlust tatsächlich bezahlen müssten, hänge vom Gesamtergebnis nach der vollständigen Abwicklung aller Beteiligungen in 10 bis 15 Jahren ab - bei einzelnen Engagements werden auch Überschüsse erzielt.
Der bei der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) angesiedelte Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) wurde in der Finanzkrise 2008 zur Rettung von in Existenznot geratenen deutschen Banken gegründet. Er ist unter anderem auch an der Commerzbank beteiligt.
Quelle: rts
- Die "Märkte" müssen erkennen, dass sie nicht beliebig, mit garantierten Gewinnen, drauf los spekulieren können.
So erzählen es auch Barroso, Sarkozy, Lagarde, Merkel u.a. Man kann es nicht mehr hören, es glaubt auch niemand mehr (außer Malko vllt)
Nein, Frankreich befindet sich im Island-Syndrom: Viel zu groß angeschwollene Bankbilanzen, in denen langfristige Forderungen mit kurzfristigen Verbindlichkeiten kolliideren und zudem die Forderungen teilweise zweifelhaft sind. (Die HRE war da ein Kleinformat).
Dass man die Abwicklung dieser Bilanzen mit einem "Rettungsfond" auffangen könnte -der Glaube ist schlicht lächerlich. Tatsächlich droht die "harte Abwicklung". Mit dem Ausland hat es - im Unterschied zu Argentinien oder Island - nichts zu tun, das dürfte sogar historisch ohne Präzedenzfall sein. Es ist eine "Implosion von innen ausgelöst". Zur Abwendung bleibt nur die EZB, jedoch:
Was die Banken an ihren Bilanzen verkleinern können, landet in den Bilanzen von EFSF und EZB
Deine Analyse stimmt nur teilweise:
Dabei muss man vorallem eines beachten!
Optionen haben im Gegensatz zu Zertifikaten und Optionsscheinen keinen Emittenten.
Von daher gibt es auch nicht den Totalausfall investierter Gelder, wenn ein Herausgeber von Wertpapieren (Emittent) insolvent wird.
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