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Ich nehme gerne an solchen Aktionen teil. Die Veranstaltung war von der Schule ((eine Klasse ist in jedem Jahr zuständig)), die meine Kinder besuchen, organisiert. In der Zeit von 11:00 bis 20:00 Uhr sollten Kinder mit jeweils einem Elternteil die Waffeln sowie backen und verkaufen. Daneben gab es von den Kindern gestaltete Weihnachtskarten die in einer Druckerei vervielfältigt wurden.
Es hätten sich also neun Elternteile finden müssen. Da aber viele so wichtig und beschäftigt sind haben sich nur sechs gefunden. Dabei ist es kein Problem auch zwei oder drei Stunden in einem solchen Stand zu verbringen, es ist ein Problem wie wenig sich Menschen einsetzen und bereit sind. Gleiches erlebe ich bei Blutspenden. Zweimal im Jahr gehe ich zum Roten Kreuz zur Blutspende -vier Termine gibt es pro Jahr in unserem Ortsteil- auch dort sieht man immer die gleichen Menschen.
Eine Gemeinschaft lebt davon, daß es Menschen gibt, die mehr tun, als sie tun müssen. Machen Sie mit!
Ein Spruch -den Orginalursprung kenne ich nicht- den ein guter Freund nutzt. Dieser setzt sich vorbildlich und auch mir zum Vorbild für seine Mitmenschen ein. Es sind diese einfachen Menschen die nicht viel Aufheben um ihre Person machen, die eine Gesellschaft tragen und besser machen.
Ich wünsche euch einen schönen Abend.
Permanent
Bullisch:
Wenn die Zinsen niedriger sind, als in Anbetracht des mittelfristigen Wirtschaftswachstum angemessen wäre, so ist dies bullisch.
Bärisch:
Wenn die Zinsen höher sind, als in Anbetracht des mittelfristigen Wirtschaftswachstum angemessen wäre, so ist dies bärisch.
Aktuell wächst die US-Wirtschaft - inkl. Anschub aus den Hilfspaketen - um 2,8 % (annualisiert). Wäre dies ein organisches Wachstum (also ohne Stimulation entstanden), so wären die aktuellen Nullzinsen auf den Dollar äußerst bullisch. Diese Sicht der Dinge kursiert zurzeit in Wall Street.
Normalerweise stellt sich zwischen mittelfristigem Wachstum und den Leitzinsen ein Gleichgewicht ein:
1998 beispielsweise wuchs die US-Wirtschaft um annualisiert ca. 6 %, und die Leitzinsen waren ähnlich hoch. Hätten die Zinsen damals nur bei 3,2 % gelegen (Differenz ähnlich der heutigen Lage), wäre das der Startschuss für eine Mega-Rallye geworden. Greenspan nutzte dies aus, als er im Herbst 1998 in der LTCM/Russlandkrise - die den ersten Millarden-Bailout der Fed erforderte - die US-Leitzinsen deutlich senkte. So ergab sich das oben aufgeführte bullische Szenario ("zu tiefe Leitzinsen"). In der Tat wirkten die "zu tiefen" Zinsen damals stark beschleunigend, da ohnehin Potenzialwachstum vorhanden war. Die Hausse toppte Anfang 2000 aus, als die Zinsen wieder erhöht wurden.
Aktuell ist die Lage aber eine völlig andere, da die US-Wirtschaft nur durch die Stimulationspakete und die immense Staatsverschuldung wächst. Ohne diese Pakete wäre sie im 3. Q. 2009 sicherlich zum fünften Mal in Folge geschrumpft.
Die Stimulationspakete sind aber zum einen befristet, weil die US-Staatsverschuldung längst im dunkelroten Bereich angelangt ist, und zum anderen ineffizient: Aktuell müssen 7 Dollar ausgegeben werden, um für 1 Dollar Wachstum zu erzeugen. Je länger die Stimulationspakete andauern, desto ineffizienter werden sie. Irgendwann bringen sie kaum noch was, und das CRV wird - relativ zur wachsenden Verschuldung - grottenschlecht.
Es wäre daher im Grunde angemessen, ganz im Sinne der Wall-Street-Gepflogenheiten die Stimulations-Stützungen als Einmaleffekte zu werten und aus dem Pump-Wachstum herauszurechnen. Solche Bereinigungen machen die Analysten freilich nur, wenn es ihnen nützt (z. B. bei "einmaligen" Bankverlusten). Das Argument wäre sogar das Gleiche: Einmaleffekte sind langfristig vernachlässigbar.
Unter dieser Prämisse hätten wir aktuell ein "Stimulations-bereinigtes" Wachstum von unter Null. Die US-Wirtschaft würde also ohne die Hilfspakete immer noch schrumpfen.
In einem solchen deflationären Umfeld müsste es eigentlich negative Leitzinsen geben, um die Schrumpfeffekte aufzufangen. Sowas wurde ja tatsächlich bereits diskutiert..
Übertragen wir dies auf die beiden am Anfang dieses Posting aufgeführten Alternativen, so sind wir klar im bärischen Szenario:
Die Leitzinsen von Null sind in Anbetracht eines zu erwartenden mittelfristigen organischen Wachstum von unter Null immer noch zu hoch, was bärisch ist. Deshalb ist die Fed ja auch gezwungen, zusätzlich zu den Nullzinsen mit QE den Bondmarkt nach oben zu manipulieren. Da sie das mangels Masse auf Dauer nicht durchhalten kann (Exit ist ja bereits in 2010 geplant), zeigt der Daumen mittelfristig nach unten - es sei denn, es stellt sich - wie Wall Street hofft - nun doch noch ein selbsttragender Aufschwung ein. Doch darauf warten die Analysten im Grunde seit 2003 vergebens. Alles "Wachstum" seitdem ist purer Pump.
Die weiteren Auswirkungen der "zu hohen Nullzinsen" hab ich bereits in # 53374 genannt. Diese Posting dient als Ergänzung.
Börsenausblick
Dubai-Schock lässt Jahresendrally platzen
Das taumelnde Emirat versetzt Investoren in Angst und Schrecken: Anleger fürchten einen Dominoeffekt. Deutliche Gewinne zum Jahresende halten Experten deshalb kaum noch für möglich - kommende Woche richten sich alle Augen auf die USA.
von Elisabeth Atzler, Doris Grass und Miriam Braun, New York
Die Sorge um die Zahlungsfähigkeit Dubais verunsichert die Anleger weltweit. Marktbeobachter warnen vor weiteren negativen Folgen, die allerdings bislang schwer absehbar sind. Deutliche Aktiengewinne zum Jahresende - wie sonst oft üblich und wie vergangene Woche noch erwartet - halten die meisten Experten für kaum mehr möglich. "Dubai war ein Warnschuss, der zeigt, dass die Finanzkrise noch nicht vorbei ist", sagte Matthias Jasper, Leiter Aktien der WGZ Bank. "Der Glaube an die Jahresendrally ist erschüttert."
Mark Mobius, prominenter Fondsmanager von Templeton Asset Management, fürchtet, dass eine Korrektur der starken Rally von Schwellenländermärkten ansteht. "Es wäre ziemlich schlimm, wenn Dubai zahlungsunfähig würde. Das könnte eine Pleitewelle auch woanders anschieben", sagte er.
Noch deutlicher äußerte sich Mohamed El-Erian, Chef der US-Fondsgesellschaft Pimco, gegenüber dem Fernsehsender CNBC - El-Erians Äußerungen werden am Finanzmarkt stark beachtet: Dubai sei nur der Auslöser für eine "überfällige" Gegenbewegung" bei Aktien und anderen riskanten Anlagen. "Die Finanzmärkte sind noch lange nicht in ruhigem Fahrwasser." Er erwartet, dass Anleger jetzt wieder mehr auf die tatsächlichen Unternehmens- und Wirtschaftsdaten achten werden.
Entsprechend erwarten Marktbeobachter, dass Investoren in den nächsten Tagen vorsichtig agieren: Sie rechnen mit schwachen Aktienmärkten - wenngleich nicht mit einem weiteren Kurssturz - und fallenden Rohstoffpreisen. Parallel dürften die Anleihekurse steigen, weil Anleger in unsicheren Phasen meist Staatsanleihen bevorzugen.
(Links im Orig.)
Die Regierung Dubais hatte Gläubiger des staatseigenen Großkonzerns Dubai World Mitte vergangene Woche gebeten, ausstehende Schulden von umgerechnet 40 Mrd. Euro später zurückzahlen zu dürfen. Das sorgte weltweit für Aktienverluste. Zwar legten Europas Börsen am Freitag wieder zu. Doch die Indizes in Schwellenländern rutschten noch einmal deutlich ab. Auch die US-Börsen gaben nach, die am Donnerstag wegen eines Feiertags geschlossen waren.
Auf Wochensicht hieß das: Der deutsche Leitindex Dax stieg um 0,4% auf 5685 Punkte. Der Stoxx 50 gewann 1,1%, der S&P 500 0,01%. Der Nikkei 225 gab dagegen 4,4 Prozent nach. Besonders deutlich fielen die Abschläge der Börsen von Schwellenländern aus: So sackte der Kospi in Südkorea um fast 6 Prozent ab, der Leitindex in Vietnam verlor knapp 12 Prozent.
Marktbeobachter rechnen zwar damit, dass die Aktienverluste sich nicht in diesem Tempo fortsetzen. Doch die Skepsis dominiert. "Die gute Sache ist: Man kann das Volumen, um das es geht, eingrenzen", sagte WGZ-Experte Japser. "Die schlechte Sache aber ist, dass man den Dominoeffekt nicht einschätzen kann." Das gilt besonders für Schwellenländer: "Man wird die Entwicklungen in einigen Schwellenländern nun kritischer sehen und einen vorsichtigeren Blick auf so manchen Bauboom dort werfen", sagte Matthias Jörss, Aktienstratege bei Sal. Oppenheim. [Gestern war Sal. Ofenheim noch bullisch... - A.L.]
Jörss geht dennoch davon aus, dass die Anleger sich rasch wieder der Wirtschaftsentwicklung in den USA zuwenden. "Dubai wird diese Woche nicht das zentrale Thema an den Finanzmärkten sein, sondern Konjunkturdaten aus den USA." Die dürfte Investoren zumindest vorübergehend ablenken: Am Dienstag sowie Donnerstag werden die Einkaufsmanager-Indizes....
Für Anleihen scheint die Richtung nach dem Dubai-Schreck ohnehin klar: Die Kurse dürften steigen, die Renditen spiegelbildlich fallen. "Einem weiteren Renditerückgang in den kommenden Handelssitzungen steht kaum etwas im Weg", schrieb Charles Diebel, Leiter europäische Zinsstrategie bei Nomura in London.
Er schließt ebenso wie die Analysten des Bankhauses Metzler nicht aus, dass die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf 3 Prozent fällt - so tief stand sie zuletzt Anfang April. Der Bund-Future, ein Terminkontrakt auf ein Bündel langfristiger Bundesschuldverschreibungen, war zeitweise auf ein Kontrakt-Hoch bei 124,06 Punkten geklettert, gab aber später ab.
Am Devisenmarkt könnten sich die Kurseinbußen der Schwellenländer-Währungen noch eine Weile fortsetzen, erwarten Devisenstrategen. Dagegen hielten sich Kursgewinne des Dollar, der angesichts der neu erweckten Risikoscheu zeitweise vor allem gegenüber dem Euro anzog, nur kurz. Am Freitag verbilligte sich der Euro bis auf 1,4830 $, stand am Abend aber wieder bei 1,4918.
Die Furcht vor einer Intervention Japans bestimmt die Entwicklung des Yen: Der Dollar war am Freitag zur japanischen Währung zeitweise auf ein 14-Jahres-Tief bei 84,83 Yen je Dollar gefallen. Japans Regierung und Notenbank hatten sich besorgt gezeigt und ihre Bereitschaft zum Eingreifen signalisiert. Am Markt hieß es, die Bank von Japan habe bereits Kurse abgefragt. Damit ging sie so weit wie seit Jahren nicht mehr. Finanzminister Hirohisa Fujii deutete an, er könne möglicherweise eine gemeinsame Erklärung der sieben führenden Industriestaaten (G7) anstreben.
Das britische Pfund litt zum Wochenschluss unter dem Verkauf heimischer Vermögenswerte durch internationale Anleger, die von den hohen Außenständen britischer Banken in Dubai abgeschreckt werden. Zudem wird die Regierung voraussichtlich ihre Wachstumsprognose senken. Daher rechnen Währungsstrategen von Barclays und BNP Paribas, dass das Pfund zum Dollar weiter nachgibt.
Deines Postings.
"Entweder zerstören die Jungs ihre Währung oder........komplettiert hier den Satz am besten selbst."
Mein Vorschlag:
Entweder zerstören die Jungs ihre Währung oder........sämtliche anderen Währungen gleich mit.
Im zweiten Fall wäre sogar wieder Dollar-Parität zum Euro möglich - allerdings auf tieferem Kaufkraft-Level:
Der BigMac kostet dann in New York 25 Dollar und in Berlin 25 Euro.
Die Stundenlöhne für die Bullettenbrater bei McDonalds steigen dann von aktuell 6 auf 18 Dollar. D.h. zurzeit müssen sie 45 Minuten arbeiten, um sich einen BigMac leisten zu können, und im obigen Szenario (BigMac bei 25 Dollar/Euro) halt 1,5 Std.
Der Dollar "hat sogar - wg. invertiertem CT - Aufwertungspotenzial. "
So sehe ich das, ernsthaft betrachtet, ebenfalls - allerdings nur auf Sicht bis zum nächsten Bärenmarkt-Tief. Siehe u. a. hier.
Posting # 53388 war nicht ernsthaft, sondern sponn die Klamauk-Story von Stöffen in # 53387 fort, von der ich mir nicht sicher bin, ob Stöffen das seinerseits ernst meint oder ob er nur mal wieder rein sportlich auf dem Dooms-Horn tröten wollte.
Langfristig ist der Dollar wegen der massiven und rasant weiter steigenden US-Überschuldung in der Tat gefährdet. Das langfristige Abwertungspotenzial zum Euro sehe ich allerdings in der Größenordnung von 1 bis 2 % pro JAHR, nicht bei 20 % pro Halbjahr wie seit März.
Für Trader
ist mMn zurzeit ein long in Dollar als antizyklische Posi gegen den inzwischen überbordenden Dollar-CT, der nach Dubai wackeln dürfte (auch wegen Ölschwäche), angesagt.
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