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"Noch immer glaube ich an die Vernunft einiger weniger Politiker, evtl in Japan, sich diese Spirale nach unten nicht länger gefallen zu lassen und endlich Druck auf Amerika und die Fed auszuüben."
Wenn beim nächsten Mal die 6. US-Pazifik-Flotte in Yokohama einläuft, einfach das Flaggschiff rosa anmalen? ... ;-)
Oder einfach zur Senkung des Yen massenhaft Treasuries kaufen, damit die Amis selbst nicht mehr an diese hochrentierlichen Papiere rankommen? ... ;-)
26.11.09
FTD-Musterdepot
"Wir stecken mittendrin"
Für die Portfoliomanager von Sal. Oppenheim hat die Jahresendrally an den Aktienmärkten längst begonnen. Sie denken deshalb bereits über den Neujahrstag hinaus und passen ihre Depots den Börsentrends des nächsten Jahres an.
www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...rin/50042885.html
ACHTUNG! Saal Ofenheim hatte sich ständig übernommen und musste kürzlich wegen fortlaufender Spekulationsverluste von der Deutschen Bank übernommen werden, die sich wiederum hiermit übernommen hat.
Unbenommen bleibt den Bullen, wegen Dubai, das sich übernommen hat, selber ausgenommen zu werden. Wobei Ausnahmen ins Eingemachte kommen.
27.11.2009, 10:39
Baustelle Dubai: Weil in dem Emirat etliche Bauprojekte auf Eis liegen, drohen deutschen Anlegern Millionenverluste.
Es fing damit an, dass drei Sportler, allesamt sehr erfolgreich und sehr beliebt, ihren guten Namen verkauften. Vor gut zwei Jahren unterschrieben Boris Becker, Michael Schumacher und Niki Lauda einen Vertrag mit der deutschen Fondsgesellschaft Alternative Capital Invest (ACI). Die wollte in Dubai einen Hochhauskomplex bauen. Und um dieses Vorhaben auch hierzulande vermarkten zu können, heuerten die Gütersloher Fondsgründer die Tennislegende Becker und die ehemaligen Formel-1-Weltmeister Lauda und Schumacher als Werbeträger an.
Nun, im Krisenjahr 2009, ist dort, wo die "Niki Lauda Twin Towers", der "Boris Becker Business Tower" und die "Michael Schumacher Business Avenue" einmal entstehen sollten, ein tiefes Loch, weiter nichts.
In Dubai liegen die ehrgeizigen Bauprojekte auf Eis. Schon richtig, die Krise auf dem Immobilienmarkt trifft nicht nur ACI. Bei etwa zwei Dritteln aller Bauprojekte im Emirat am Persischen Golf herrscht nach Expertenschätzungen Baustopp.
Das alles ist so weit verständlich und durchaus nachvollziehbar, wären da nicht die vielen deutschen Anleger, die darauf warten, ihr Geld zurückzubekommen. Gelockt von hohen Renditen und Steuerersparnissen steckten Investoren Millionen in geschlossene Immobilienfonds, die in Bürotürme und Hotels investieren.
Geschlossene Fonds sind keine Wertpapiere, sondern langfristige Beteiligungen an einer Unternehmung. Dem Anleger gehört ein Stück einer Immobilie. Eine solche Beteiligung ist sehr risikoreich, Anleger müssen im schlimmsten Fall mit dem Verlust all ihrer Einlagen rechnen.
So weit ist es bei den Dubai-Fonds von ACI noch nicht. Trotzdem müssen Anleger um ihr Geld bangen. "Es erhärtet sich der Verdacht, dass den "Traumrenditen" von ACI nichts anderes als ein Schneeballsystem zu Grunde liegt", sagt Anlegeranwalt Jens-Peter Gieschen. Das Gebaren der Fondsgesellschaft entpuppe sich immer mehr als große Luftnummer. "Die finanzielle Krise in Dubai wird die Krise bei ACI verschärfen", meint Gieschen.
Bereits im April bekamen die betroffenen Anleger Post aus Gütersloh, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat - Betreff: "Verzögerung der Ausschüttungen". Vor fünf Jahren legte ACI den ersten Fonds auf, mittlerweile wurde die siebte Beteiligungsgesellschaft gegründet und am Markt platziert.
Mehr als 8000 Anleger sind laut ACI beteiligt. Allein die Fonds II. bis V. investierten etwa 300 Millionen Euro in Immobilienprojekte des Emirats am Persischen Golf. Ursprünglich sollten diese Fonds schon zum 31. Dezember 2008 aufgelöst werden. Dem sei nun nicht mehr so, wie die Anleger in dem Schreiben erfuhren. ACI teilte mit, "dass sich die Ausschüttungen bzw. Rückzahlungen Ihres Kapitals verzögern werden". Ein definitiver Ausschüttungstermin könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht genannt werden.
Fast ein halbes Jahr später sieht es immer noch nicht besser aus. Im September fand eine Informationsveranstaltung für die verunsicherten Anleger statt. Außer ein paar leeren Versprechen gebe es nichts Neues, sagt ein betroffener Investor. Die Anleger sollten, so Rechtsanwalt Gieschen, auf eine außerordentliche Gesellschafterversammlung drängen - und zwar in Deutschland.
(SZ vom 27.11.2009/pak) www.sueddeutsche.de/finanzen/439/495762/text/
... nicht so furchtbar bemerkenswert.
Die Rolle dieser "Krise", wenn man sie denn so nennen möchte, liegt einfach nur darin, dass sie der Welt nach Art eines Warnschuss' ins Bewusstsein zurückgerufen hat, dass als Folge der (letztlich immer noch andauernden!) Bilanzrezession das Weltfinanzsystem fragil bleibt, und dass es immer noch eine Menge von Zombie-Institutionen gibt (um einen alten Japan-1990s-Begriff aufzugreifen) die von jedem grösseren Windhauch umgehauen werden können.
Und das macht den Marktteilnehmern klar, wie schnell ein Absturz kommen kann. Und so etwas wie der US-CT erlaubt zwar billig zu investieren, schützt aber natürlich nicht vor Wertverlusten. Jeder weiss das auf der massentouristischen Reise nach Jerusalem...
Insofern glaube ich übrigens auch unverändert, dass wir jetzt in einem Topping-Prozess sind. Natürlich kann es einen Dax noch gut über 6'000 treiben, evtl sogar weit, aber irgendwie sage ich das nur, weil es erstens wahr ist und weil ich zweitens im Fall der Fälle nicht völlig lachhaft dastehen möchte.
Aber im Grunde meines Herzens bin ich ziemlich überzeugt davon, dass ich meine uralte Wette (#50030, "Dax erreicht 5'900 nicht mehr") noch gewinnen werde.
Dubai's debt woes may serve as a catalyst for a correction in stock markets but it does not signal a new crisis, investment manager Mohammed El-Erian told CNBC Friday.
Investors dumped stocks Thursday and Friday and took refuge in the dollar after Dubai announced it had asked for a 6-month standstill on debt of around $59 billion. Some analysts said the fears will be short-lived and the situation creates buying opportunities.
"There will be opportunities created… but this is a catalyst call. Let's see to what extent markets reprice," El-Erian, who is Pimco's co-CEO and co-chief investment officer, said in an interview.
"This is a lag financial effect," he said, adding that the crisis shows financial markets are not yet calm after last year's collapse.
"Now I think investors are going to look much closer to fundamentals," he added.
Authorities around the world reacted to the financial crisis which started two years ago with a "tremendous" liquidity injection, but because the economic system was "clogged", this could not reach small and medium size companies which are the backbone of the real economy and instead pushed up financial companies' stock prices, according to El-Erian.
"I think whenever you have a liquidity-induced reaction in market, it's dangerous," he said.
"The big bet that the government has on right now …is that higher valuations can lead to higher production, higher spending, etc," and the danger is that stock markets correct before the effect of higher asset prices can be felt on the high street, El-Erian added.
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