Anzeige
Meldung des Tages: 20-Milliarden-Markt vor dem Durchbruch: Dieser Drohnen-Player baut ein komplettes Luftfahrt-Ökosystem auf
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2132  2133  2135  2136  ...

Der USA Bären-Thread


Thema
abonnieren
Beiträge: 156.461
Zugriffe: 26.589.266 / Heute: 1.959
S&P 500 6.761,92 +0,30% Perf. seit Threadbeginn:   +363,47%
 
musicus1:

und parkistan msci ist up , richtig geil

2
27.11.09 12:30
Antworten
thostar:

Usd/Jpy antizyklisch long interessant

9
27.11.09 12:44
eigentlich in allen Zeitebenen einen long-Versuch wert - hier der monthly; siehe Stoch.,  aber bitte vernünftigen Call nehmen ohne KO.
Es sei denn GS setzt die Schwerkraft ausser Kraft - das haben wir ja schon öfters erlebt die vergangenen Wochen, also immer schön vorsichtig und niemals KOs nehmen.
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 278817
Antworten
thostar:

Fundamentale Probleme verursacht durch Carrytrades

6
27.11.09 13:05
- Dollarschwäche generell; Euro und Yen-Exportnationen haben einen wachsenden Nachteil gegü den am Dollar hängenden Währungsräumen.
- Amerika hat aber als Importnation ebenfalls den Nachteil, höhere Preise (in Dollar) vor allem für Rohstoffe, letztlich aber für Produkte aller Art zahlen zu müssen

- Dollar/Yen ist an einer sehr schmerzhaften Grenze angekommen. NBJ wird dies nicht so weiterlaufen lassen können. Politischer Druck wächst.
- EZB scheint es noch nicht zu stören... kein Kommentar zu diesen Luschen

- In Europa und Japan verschlechtern sich aber nicht nur die Exportaussichten, sondern auch die Margen signifikant aufgrund der exorbitant mit dem Carrytrading gestiegenen Rohstoffpreise, Energiepreise, etc. (sogar die optimistische ThyssenKrupp hat seine Proognose nun nach unten korrigiert)
- In Amerika geht der Konsum aufgrund steigender Preise bei Gütern des täglichen Gebrauchs und ebenfalls Energie und Öl weiter zurück

.. etcpp --- man (die Fed) hat (eigentlich schon seit 2000/2001) mit dem Fluten der Märkte mit billigem Geld einen Teufelskreis in Gang gesetzt, der nur in einer Katastrophe enden kann.
Das Kartenhaus stürzt ein, wenn grössere Kredite nicht mehr bedient werden können - die Angst davor und die Reaktion des Marktes darauf hat man gestern und heute hinsichtlich Dubai gesehen.

Noch immer glaube ich an die Vernunft einiger weniger Politiker, evtl in Japan, sich diese Spirale nach unten nicht länger gefallen zu lassen und endlich Druck auf Amerika und die Fed auszuüben.
Antworten
Anti Lemming:

Kann man in Parkistan

6
27.11.09 13:14
denn auch Rubel parken oder rollt der jetzt eh nach Verlustistan?
Antworten
fkuebler:

thostar #328: Wie geht das mit dem Druck auf USA?

4
27.11.09 13:23

"Noch immer glaube ich an die Vernunft einiger weniger Politiker, evtl in Japan, sich diese Spirale nach unten nicht länger gefallen zu lassen und endlich Druck auf Amerika und die Fed auszuüben."

Wenn beim nächsten Mal die 6. US-Pazifik-Flotte in Yokohama einläuft, einfach das Flaggschiff rosa anmalen? ... ;-)

Oder einfach zur Senkung des Yen massenhaft Treasuries kaufen, damit die Amis selbst nicht mehr an diese hochrentierlichen Papiere rankommen? ... ;-)

Antworten
Stöffen:

Macht euch nicht in die Hose wegen Dubai

6
27.11.09 13:24
meint JP Morgan: Stop Freaking Out, The UAE Can Easily Save Dubai

Kian Abouhossein at J.P. Morgan delivers some excellent insight into the Dubai crisis. The wealthy UAW will be able to easily bail out Dubai if need be, this time. It just might not be so optimistic to do so in the future.

We are less concerned for global banks about Dubai World’s direct $59bn outstanding debt exposure with $4.3bn due to mature in Dec-09 and a further $4.9bn in 1Q10, considering “only” $13bn of syndicated loans across global banking sector based on Dealogic data. Assuming a 10% “hold” strategy, the most exposed banks would be RBS with $0.23bn, DB and CS with $0.17bn each.

Weiter hier

www.businessinsider.com/...%3A+clusterstock+%28ClusterStock%29
Der USA Bären-Thread 278834
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
musicus1:

die DB bietet ein derivat auf den parkistan index

 
27.11.09 13:24
an, und im mo fliesst dort ein haufen  devisen  in dieses land ,um es zu stabilisieren, grosses potential.....habe bis jetzt schon 40 proz. gew eingefahren, infastruktur  , pharma , konsum telecoms etc......
Antworten
relaxed:

#53331 Peanuts!

4
27.11.09 13:28
#53331 Peanuts!">
Antworten
Anti Lemming:

Saal Ofenheim: "Die Weihnachtsrallye kommt!"

9
27.11.09 13:36

26.11.09

FTD-Musterdepot
"Wir stecken mittendrin"

Für die Portfoliomanager von Sal. Oppenheim hat die Jahresendrally an den Aktienmärkten längst begonnen. Sie denken deshalb bereits über den Neujahrstag hinaus und passen ihre Depots den Börsentrends des nächsten Jahres an.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...rin/50042885.html
 



ACHTUNG!  Saal Ofenheim hatte sich ständig übernommen und musste kürzlich wegen fortlaufender Spekulationsverluste von der Deutschen Bank übernommen werden, die sich wiederum hiermit übernommen hat.

Unbenommen bleibt den Bullen, wegen Dubai, das sich übernommen hat, selber ausgenommen zu werden. Wobei Ausnahmen ins Eingemachte kommen.

 

Der USA Bären-Thread 278836
Antworten
relaxed:

#53334 Selbst als Bulle könnte ich

2
27.11.09 13:49
dieses Interview mit "Saloppe" nicht ernst nehmen. ;-))
Antworten
Malko07:

Schneebälle im tiefen Wüstenloch

9
27.11.09 13:56
Die große Luftnummer

Finanzloch Dubai

27.11.2009, 10:39

                                                 

Von Alexander Mühlauer

Baustelle Dubai: Weil in dem Emirat etliche Bauprojekte auf Eis liegen, drohen deutschen Anlegern Millionenverluste.

Es fing damit an, dass drei Sportler, allesamt sehr erfolgreich und sehr beliebt, ihren guten Namen verkauften. Vor gut zwei Jahren unterschrieben Boris Becker, Michael Schumacher und Niki Lauda einen Vertrag mit der deutschen Fondsgesellschaft Alternative Capital Invest (ACI). Die wollte in Dubai einen Hochhauskomplex bauen. Und um dieses Vorhaben auch hierzulande vermarkten zu können, heuerten die Gütersloher Fondsgründer die Tennislegende Becker und die ehemaligen Formel-1-Weltmeister Lauda und Schumacher als Werbeträger an.

Nun, im Krisenjahr 2009, ist dort, wo die "Niki Lauda Twin Towers", der "Boris Becker Business Tower" und die "Michael Schumacher Business Avenue" einmal entstehen sollten, ein tiefes Loch, weiter nichts.

In Dubai liegen die ehrgeizigen Bauprojekte auf Eis. Schon richtig, die Krise auf dem Immobilienmarkt trifft nicht nur ACI. Bei etwa zwei Dritteln aller Bauprojekte im Emirat am Persischen Golf herrscht nach Expertenschätzungen Baustopp.

"Nichts anderes als ein Schneeballsystem"

Das alles ist so weit verständlich und durchaus nachvollziehbar, wären da nicht die vielen deutschen Anleger, die darauf warten, ihr Geld zurückzubekommen. Gelockt von hohen Renditen und Steuerersparnissen steckten Investoren Millionen in geschlossene Immobilienfonds, die in Bürotürme und Hotels investieren.

Geschlossene Fonds sind keine Wertpapiere, sondern langfristige Beteiligungen an einer Unternehmung. Dem Anleger gehört ein Stück einer Immobilie. Eine solche Beteiligung ist sehr risikoreich, Anleger müssen im schlimmsten Fall mit dem Verlust all ihrer Einlagen rechnen.

So weit ist es bei den Dubai-Fonds von ACI noch nicht. Trotzdem müssen Anleger um ihr Geld bangen. "Es erhärtet sich der Verdacht, dass den "Traumrenditen" von ACI nichts anderes als ein Schneeballsystem zu Grunde liegt", sagt Anlegeranwalt Jens-Peter Gieschen. Das Gebaren der Fondsgesellschaft entpuppe sich immer mehr als große Luftnummer. "Die finanzielle Krise in Dubai wird die Krise bei ACI verschärfen", meint Gieschen.

Bereits im April bekamen die betroffenen Anleger Post aus Gütersloh, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat - Betreff: "Verzögerung der Ausschüttungen". Vor fünf Jahren legte ACI den ersten Fonds auf, mittlerweile wurde die siebte Beteiligungsgesellschaft gegründet und am Markt platziert.

Mehr als 8000 Anleger sind laut ACI beteiligt. Allein die Fonds II. bis V. investierten etwa 300 Millionen Euro in Immobilienprojekte des Emirats am Persischen Golf. Ursprünglich sollten diese Fonds schon zum 31. Dezember 2008 aufgelöst werden. Dem sei nun nicht mehr so, wie die Anleger in dem Schreiben erfuhren. ACI teilte mit, "dass sich die Ausschüttungen bzw. Rückzahlungen Ihres Kapitals verzögern werden". Ein definitiver Ausschüttungstermin könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht genannt werden.

Nur ein paar leere Versprechen

Fast ein halbes Jahr später sieht es immer noch nicht besser aus. Im September fand eine Informationsveranstaltung für die verunsicherten Anleger statt. Außer ein paar leeren Versprechen gebe es nichts Neues, sagt ein betroffener Investor. Die Anleger sollten, so Rechtsanwalt Gieschen, auf eine außerordentliche Gesellschafterversammlung drängen - und zwar in Deutschland.

           

(SZ vom 27.11.2009/pak) www.sueddeutsche.de/finanzen/439/495762/text/

 

Antworten
thostar:

Sarrazin giftet gegen Merkels 'gefährliche'Politik

8
27.11.09 13:59
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...he-politik;2490228
Gegen Merkels Regierungskurs hagelt es schon länger Kritik von allen Seiten. Die Wirtschaftsweisen warfen der Kanzlerin gar eine "Münchhausen"-Politik vor, weil sie behauptet hatte, die Staatsverschuldung lasse durch Wachstum abbauen. Merkel ließen die Vorhaltungen stets kalt. Doch jetzt schießt auch die Bundesbank gegen sie. Vorstandsmitglied Sarrazin attackierte sie scharf.

von Dietmar Neuerer

DÜSSELDORF. Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat die Regierungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert und mehr Klarheit in der Definition ihrer Ziele gefordert. "Ich habe den Eindruck, dass die aktuelle Politik ein müder Wiederaufguss der späten Kohl-Jahre ist", sagte Sarrazin im Gespräch mit Handelsblatt Online. "Ich vermisse jedweden Ansatzpunkt, wie wir mit den Problemen umgehen sollen, die uns in Zukunft wirklich bedrücken." Sarrazin forderte Merkel auf, den Bürgen reinen Wein einzuschenken. "Ich rate der Bundeskanzlerin, sich mal im stillen Kämmerlein einzuschließen, zwei Tage ruhig nachzudenken und sich zu überlegen, was sie wirklich will und das dann auch durchzusetzen", sagte er.

Sarrazin nannte es in diesem Zusammenhang "gefährlich", wenn die Politik in Krisenzeiten wie diesen Wahlversprechen abgebe, die möglicherweise nicht eingehalten werden könnten. Politik verliere dann an Glaubwürdigkeit und außerdem Zeit, um sich um die Dinge zu kümmern, die wichtig seien. "Gegenwärtig führen wir albernste Diskussionen über die knapp eine Mrd. Euro Entlastung für Übernachtungen in Hotels", kritisierte der ehemalige Berliner Finanzsenator. "Diese Energie hätte man besser verwandt auf eine vernünftige Lösung in der Familien- oder Bildungspolitik." Hier werde politische Energie "sinnlos verbrannt".

Mit Blick auf den geplanten Hotel-Bonus und die geplante Bafög-Erhöhung im kommenden Jahr warnte Sarrazin davor, ständig Interessgruppen zu bedienen. "Dann bekommt jeder ein bisschen was, und am Ende hat aber niemand etwas davon." Sarrazin zeigte sich überzeugt, dass die Subvention für Übernachtungen in deutschen Hotels keine einzige zusätzliche Übernachtung bringen werde. "Ich fürchte, 90 Prozent des Verteilungsgewinns, der durch die Entlastung entsteht, bleibt bei den Hoteliers und wird nicht an die Gäste weitergegeben."

Auch an der Rentenpolitik lässt Sarrazin kein gutes Haar. "Die Rentengarantie ist der reine Schwachsinn", sagte der SPD-Politiker. Kurz vor der Bundestagswahl hatte die Große Koalition eine Garantie gesetzlich verankert, wonach die Altersbezüge nicht sinken dürfen. Sarrazin gab zu bedenken, dass dies für den einzelnen kaum spürbar sein werde, die Regelung dafür dafür aber "einiges an Porzellan zerschlagen" habe.

Denn wer heute als junger Mensch in die Rentenversicherung einzahle, der könne sicher sein, dass er nie das zurück bekomme, was er eingezahlt habe, sagte Sarrazin unter Hinweis darauf, dass sich das Verhältnis zwischen Rentenbeziehern und Beitragszahlern in den kommenden 30 Jahren "dramatisch verschieben" werde. Seine Prognose: Mehr und mehr Leute werden aus dem bestehenden System fliehen. "Deshalb ist es für mich völlig unverständlich, wie man ein solches problembehaftetes System noch mit falschen Zusagen belastet und sich damit für die Zukunft politische Spielräume zustellt."

Sarrazin bezweifelte, dass es der Kanzlerin gelingen werde, einen gesellschaftlichen Konsens in grundlegenden Fragen zu erreichen. "Einen gesellschaftlichen Grundkonsens auf der Basis, dass man den Einkommensteuertarif mit 24 Mrd. Euro entlastet, indem man beispielsweise in diesem Umfang den Zuschuss an die Rentenversicherung kürzt, den kann es nicht geben", betonte er. Überdies sei auch der Schuldenkurs der Regierung nicht im Sinne der Generationengerechtigkeit. "Ich halte die Staatsverschuldung bei einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung für ein brennendes Problem", sagte er. Die Schuldenbremse sei zwar "extrem mutig". Doch wenn man sie ernst nehme, "dann bedeutet dies, dass die Politik ganz viele ihrer Versprechen wieder einkassieren muss".

Der erst im Frühjahr zur Bundesbank gewechselte Sozialdemokrat hatte zuletzt Aufsehen mit umstrittenen Äußerungen zur Integration von Ausländern erregt. Der ehemalige Berliner Finanzsenator entschuldigte sich für seine Äußerungen, wurde aber im Bundesbank-Vorstand entmachtet. Die Bank warf Sarrazin vor, dem Ruf des Hauses geschadet zu haben.
Antworten
fkuebler:

Töffel #331: Nein, Dubai selbst ist in der Tat...

10
27.11.09 14:01

... nicht so furchtbar bemerkenswert.

Die Rolle dieser "Krise", wenn man sie denn so nennen möchte, liegt einfach nur darin, dass sie der Welt nach Art eines Warnschuss' ins Bewusstsein zurückgerufen hat, dass als Folge der (letztlich immer noch andauernden!) Bilanzrezession das Weltfinanzsystem fragil bleibt, und dass es immer noch eine Menge von Zombie-Institutionen gibt (um einen alten Japan-1990s-Begriff aufzugreifen) die von jedem grösseren Windhauch umgehauen werden können.

Und das macht den Marktteilnehmern klar, wie schnell ein Absturz kommen kann. Und so etwas wie der US-CT erlaubt zwar billig zu investieren, schützt aber natürlich nicht vor Wertverlusten. Jeder weiss das auf der massentouristischen Reise nach Jerusalem...

Insofern glaube ich übrigens auch unverändert, dass wir jetzt in einem Topping-Prozess sind. Natürlich kann es einen Dax noch gut über 6'000 treiben, evtl sogar weit, aber irgendwie sage ich das nur, weil es erstens wahr ist und weil ich zweitens im Fall der Fälle nicht völlig lachhaft dastehen möchte.

Aber im Grunde meines Herzens bin ich ziemlich überzeugt davon, dass ich meine uralte Wette (#50030, "Dax erreicht 5'900 nicht mehr") noch gewinnen werde.

Antworten
relaxed:

#53337 Recht hat er, doch sie werden den

5
27.11.09 14:05
Querulanten wieder abstrafen. ;-)
Antworten
permanent:

Die US Händler können sich den

7
27.11.09 14:43
Markt heute in die gewünschte Richtung schieben. Das Handelsvolumen wird aufgrund des Brückentages (Thanksgiving am Donnerstag) sehr gering sein. Aufgrund dieser Tatsache hat die heutige Bösensitzung nur eine geringe Aussagekraft.

Permanent
Antworten
Pichel:

Alles nur gefühlt!

6
27.11.09 14:59
Alles nur gefühlt! (Helmut Reinhardt)
24.11.2009 16:42


Edelmetallbesitzer sind glücklich dieser Tage, hört man. Die Preise für Gold und Silber ziehen stetig an. Manche sprechen schon von einer Edelmetallblase, und es sei riskant, jetzt noch in diesen Markt einzusteigen. Andere freuen sich einen Ast, weil sie in weiser Voraussicht schon vor acht Jahren ihre Lebensversicherungen verkauft und zehn 1-Kilo-Goldbarren in den Tresor gelegt haben. Es ist für diese Menschen ein schönes Gefühl, damals das Richtige getan zu haben, denn sie fühlen sich jetzt reicher als im Jahre 2001. Gefühlter Reichtum halt, weil an der Menge des Goldes hat sich seit dem ja nichts verändert.

Das erinnert ein bißchen an die amerikanischen Hausbesitzer, die sich in den vergangenen Jahren auch sehr reich fühlten. Mittlerweile wohnen viele von ihnen in Zeltstädten am Rande der Stadt und von weitem können sie ihre ehemaligen 250.000$-Luxus-Holz-Villen betrachten, die eigentlich immer noch ganz gut aussehen, aber mittlerweile für um die $ 1000,- angeboten werden, weil irgendwelche kriminellen Gesellen - die übrigens auch einmal ein solches Haus besaßen - die Kupferrohre aus den Wänden gerissen und die Badezimmerarmaturen auf dem Flohmarkt verscherbelt haben.

Nun gut, Sie sehen, Reichtum ist oft nur gefühlt und Gefühle ändern sich wie das Klima. Was kann man tun, um seine Gefühle in den Griff zu bekommen? Vielleicht liegt der Schlüssel darin, an den eigenen Denkstrukturen zu feilen. Einfach einmal anders herum denken. Wir sind es gewohnt, alles in Form von Geld zu bewerten. Wir haben gelernt, dass man den Wert einer Sache grundsätzlich an der Menge der dafür nötigen Zettel aus bedruckter Baumwolle bemisst. Und obwohl wir wissen, dass diese Scheine über keinen inneren Wert verfügen, können wir uns nur schwer aus diesem Gedankengefängnis befreien.

Sie besitzen Gold? Nehmen Sie einfach Gold als Maßstab und sie werden feststellen, dass Papierzettel und staatliche Münzen in letzter Zeit immer billiger werden. Für ein Kilo Gold können Sie zurzeit ziemlich viele und zudem aus minderwertigen Metall gefertigte 1-Euro-Münzen kaufen. Um genau zu sein, etwa 25.000 Stück. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob Sie Bedarf an diesen minderwertigen Münzen haben. Falls nicht, wäre es albern für diese mangelhafte Münzware edles Metall auszugeben.

Vielleicht besitzen Sie ja auch ein Haus, welches zudem frei von Hypotheken ist und ganz und gar Ihnen gehört. Vermissen Sie einen Chart auf hausseiten.de der Ihnen täglich, - was sage ich - minütlich anzeigt, wieviel bedruckte Baumwolle Sie für Ihr Haus kaufen können? Ist es wirklich interessant zu wissen, wieviel Geld Sie mit Ihrem Haus kaufen können? Es ist doch viel schöner, abends vor dem Kamin einen guten Rotwein zu trinken, als draußen in der Kälte auf einem Sack bunter Baumwolle zu sitzen. Es wäre albern, mit seinem Haus auf Shoppingtour zu gehen, um damit Geld zu erwerben.

Was ist mit den ganzen anderen schönen Dingen, die Sie besitzen? Interessiert es Sie wirklich, wieviele auf Ihrem Kontoauszug sichtbar gemachte Computerzahlen sie dafür kaufen können? Macht es Sie wirklich glücklich, wenn Sie Zahlen auf einem Stück Papier betrachten?

Ja, werden Sie vielleicht sagen, denn dieser Kontoauszug gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. Wie aber kann ein Stück Papier für Sicherheit sorgen? Die Anschnallgurte und der Airbag im Auto können das, aber geht es nicht ein bißchen weit zu behaupten, ein Stück Papier mache das Leben sicherer? Rennen Sie mit einem solchen Zettel in der Hand einmal vor eine Laterne! Das wird weh tun! Hundertprozentig!

Ein gutes Gefühl der Sicherheit bekommt man in der heutigen Zeit nur durch Dinge, die einen wirklichen Wert haben: bezahltes Wohneigentum, ein gut gefüllter Lebensmittelkeller, ein ausreichender Vorrat Brennholz und auch Gold und Silber. Und vor allem sollte man sich bewußt sein, dass die richtig guten Gefühle durch un-sach-liche Werte ausgelöst werden, die man sowieso nicht für Geld kaufen kann: eine intakte Familie, gute Freunde und Gesundheit. Das sind alles Dinge, die wichtig sind.

Geld gehört nicht wirklich dazu und man sollte es als das betrachten, was es tatsächlich ist: bunt bedruckte Baumwolle oder Zahlen, die man sich am Geldautomaten oder auf einem Zettel, den man Kontoauszug nennt anschauen kann. Was soll an diesen Zahlen – in welcher Form auch immer - wertvoll sein? Geld selbst hat doch gar keinen Wert! Mit Sachwerten und Gold und Silber kann und konnte man zu allen Zeiten diese Zahlen kaufen. Für Edelmetalle bekommt und bekam man immer bedruckte Baumwolle. Mal mehr, mal weniger, was daran liegt, dass die Qualität von bedruckter Baumwolle stark schwankt. Nach Kriegen und einer Währungsreform wird oft recht gute Qualität geliefert und im Laufe der Zeit wird die Qualität schlechter und schlechter. Geht auch gar nicht anders, denn bedingt durch Zins und Zinseszins wird von Jahr zu Jahr mehr und mehr Baumwolle benötigt, was die Qualität derselben immer schneller sinken lässt.

Irgendwann droht dann die ganze Welt in Baumwolle zu ersticken und den meisten Menschen wird klar, dass es einfach zu viel von dem Zeug gibt. Und irgendwann nach der ein oder anderen Verwerfung, will niemand mehr Baumwolle kaufen und man beginnt sie in Schubkarren herumzufahren oder im Kamin zu verheizen.

Und genau an diesem Punkt hat Geld zum ersten Mal einen richtigen Wert: einen Brennwert. Die Bude wird warm und heimelig.

Ist halt alles nur gefühlt.  

Quelle: www.cashkurs.com/...p;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=5935
"Wer gegen den Strom schwimmt, sollte das möglichst in der Nähe des Ufers tun."
"Wenn man in der falschen Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen"
Antworten
Kicky:

Griechenland auf dem Weg in den Abgrund

9
27.11.09 15:05
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...inds-towards-slump.html
By Ambrose Evans-Pritchard

.......When the European Central Bank's Jean-Claude Trichet said last week that certain sinners on the edges of the eurozone were "very close to losing their credibility", everybody knew he meant Greece.

The interest spread between 10-year Greek bonds and German bunds has jumped to 178 basis points. Greek debt has decoupled from Italian debt. Athens can no longer hide behind others in EMU's soft South.

"As far as the bond vigilantes are concerned, the Bat-Signal is up for Greece," said Francesco Garzarelli in a Goldman Sachs client note, Tremors at the EMU Periphery.

The newly-elected Hellenic Socialists (PASOK) of George Papandreou confess that the budget deficit will be more than 12pc of GDP this year, four times the original claim of the last lot. After campaigning on extra spending, it will have to do the exact opposite. "We need to save the country from bankruptcy," he said.

Good luck. Communist-led shipyard workers have already clashed violently with police. Some 200 anarchists were arrested in Athens last week after they torched streets of cars in a tear gas battle.

Mr Papandreou has mooted a pay freeze for state workers earning more than €2,000 a month. This has already set off an internal party revolt. "There is enormous denial," said Lars Christensen, emerging markets chief at Danske Bank. "They don't seem to understand that very serious austerity measures are needed. It is a striking contrast with Ireland," he said.

Brussels says Greece's public debt will rise from 99pc of GDP in 2008 to 135pc by 2011, without drastic cuts. Athens has been shortening debt maturities to trim costs, storing up a roll-over crisis next year. Some €18bn comes due in the second quarter of 2010 (IMF).
Antworten
relaxed:

#53341 Ich berechne jeden Tag wieviel Rotwein

6
27.11.09 15:09
ich für meine bedruckte Baumwolle bekomme, um meinen Konsum entsprechend anzupassen. Bedruckte Baumwolle gibt mir das Gefühl, dass ich mir auch noch den 2009er Jahrgang werde leisten können und keinen kalten Entzug einplanen muss (der 2009er soll gut werden ;-)).
Antworten
Kicky:

Die Bankenkrise ist noch nicht überwunden

2
27.11.09 15:11
Bericht der Bundesbank zur Lage
nachrichten.rp-online.de/article/...ch-nicht-ueberwunden/59667
www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/...fresh-losses.html

. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist nach Einschätzung der Bundesbank noch nicht vorbei, bei den Banken stehen noch Abschreibungen von bis zu 90 Milliarden Euro an. Die Bundesbank legte gestern ihren Finanzstabilitätsbericht vor und kommt zu dem Schluss, dass "eine ausreichende Risikotragfähigkeit der Finanzinstitute und die volle Funktionsfähigkeit der Märkte" noch nicht wieder hergestellt seien. Allein auf strukturierte Finanzprodukte, die gemeinhin als Auslöser der Krise gelten, schätzt die Bundesbank den voraussichtlich bis Ende 2010 anfallenden Abschreibungsbedarf deutscher Finanzinstitute auf zehn bis 15 Milliarden Euro. Mehr Abschreibungen drohen den Banken bei Krediten: Hier könnte ein Wertberichtigungsbedarf von 50 bis 75 Milliarden Euro anstehen

....The Bundesbank said the next wave of bank write-downs will come from loan book losses as the default rate on lower-tier companies tops 14pc in the US and 12pc in Europe. German banks alone will have to write down €50bn to €70bn of loans over the next year.

Losses from sub-prime securities are mostly in the open already. Further write-down from collateralised debt obligations (CDOs) - mostly tranches of mortgage debt packaged as securities - are likely to be €10bn to €15bn.

Dominique Strauss-Kahn, the head of the International Monetary Fund, told Le Figaro on Wednesday that banks worldwide have so far admitted to just half of the $3.5 trillion (£2.1 trillion) of likely damage.

"There are still large hidden losses: perhaps 50pc tucked away in balance sheets. The proportion is higher in Europe than in America. The history of banking crisis, notably in Japan, shows that there won't be healthy growth again until the banks have been cleaned up completely," he said. ...

Paradoxically, Europe's bank problems help explain why the euro has risen to a 15-month high of $1.51 against the dollar. Hans Redeker from BNP Paribas said distressed banks are having to sell assets overseas and repatriate the money to shore up their capital base, pushing the euro towards the pain barrier for many European exporters.
Antworten
permanent:

Dubai Fallout Is a Correction, Not Another Crisis:

4
27.11.09 15:18
Dubai Fallout Is a Correction, Not Another Crisis: El-Erian
DUBAI, DEBT, CRISIS, EL-ERIAN, CONTAGION, CORRECTION, STOCK MARKET, STOCKS, WALL STREET, FUNDING, CREDIT
Posted By: Antonia Oprita | Associate Web Producer, CNBC.com
CNBC.com
| 27 Nov 2009 | 08:39 AM ET

Dubai's debt woes may serve as a catalyst for a correction in stock markets but it does not signal a new crisis, investment manager Mohammed El-Erian told CNBC Friday.

 

Investors dumped stocks Thursday and Friday and took refuge in the dollar after Dubai announced it had asked for a 6-month standstill on debt of around $59 billion. Some analysts said the fears will be short-lived and the situation creates buying opportunities.

"There will be opportunities created… but this is a catalyst call. Let's see to what extent markets reprice," El-Erian, who is Pimco's co-CEO and co-chief investment officer, said in an interview.

"This is a lag financial effect," he said, adding that the crisis shows financial markets are not yet calm after last year's collapse.

"Now I think investors are going to look much closer to fundamentals," he added.

 

Authorities around the world reacted to the financial crisis which started two years ago with a "tremendous" liquidity injection, but because the economic system was "clogged", this could not reach small and medium size companies which are the backbone of the real economy and instead pushed up financial companies' stock prices, according to El-Erian.

"I think whenever you have a liquidity-induced reaction in market, it's dangerous," he said.

"The big bet that the government has on right now …is that higher valuations can lead to higher production, higher spending, etc," and the danger is that stock markets correct before the effect of higher asset prices can be felt on the high street, El-Erian added.

Antworten
Kicky:

Futures 235 Punkte runter

5
27.11.09 15:38
www.ritholtz.com/blog/2009/11/...wn-235-as-markets-tumble-3-5/

FORECAST for the day  (A/K/A my wild ass guess):  This is the sort of day that last year would have produced a down 500+ points situation. For the past 6 months, a deep opening gap down has brought buyers out of the woodwork. But its half a day, and I’m not sure if there will be time for that. My gut says that we end up closing down 100 or less on holiday volume (minus 40 would be ideal).

If that is wrong, and the US markets close down 2% or worse — lots of technical  damage done to key trend and support lines — than Monday could be a blood bath. But that is the lower probability outcome IMO.

Enjoy the day . . .
Antworten
pfeifenlümmel:

Oh wie so trügrisch,

2
27.11.09 16:32
sind Emi-Herzen,
sind keine Käufer da,
beginnen sie zu scherzen.
Antworten
musicus1:

nochmal für uns bären.....

7
27.11.09 16:54
für uns shorties  besteht erst handlungsbedarf wenn der  euro-usd unter 1.47 fällt und das nachhaltig beim sp 500 ist das 1.030, sonst  ist die gefahr , sich die finger zu verbrennen...und immer ein blick auf die  restl. währungspaare werfen, die zeigen frühzeitig an ,  in welche  richtung  die aktienmärkte  sich bewegen....
Antworten
musicus1:

wie kicki richtig postete,

3
27.11.09 17:05
Griechenland---pleitegefahr, das könnte auch den euro zusätzlich unter druck bringen und die carrytrades.....
Antworten
AlterSchwede.:

FAKE!

13
27.11.09 17:10
Das war schon fast sicher zu erwarten gewesen.
Die Frage ist: wie geht es weiter?
Im Taumel des "Sieges" der Gelddruckmaschinen über die gestrige "Krise" halte ich es nicht für völlig undenkbar, wenn wir heute noch im Plus schließen sollten (Handel in den USA bis 19:00 unserer Zeit).

WENN es wirklich runtergeht, dann nicht mit einer solchen Knallermeldung wie gestern, die für ALLE latenten Bären nur den Shorteinstieg von Beginn an katalysiert. Es wird keinen Abstieg geben, der in den Medien ausgerufen wird: Bären wenn ihr jetzt short geht werdet ihr reich!

Um ein real mögliches Szenario des Abstiegs zu eruieren, sollte man ein Szenario bauen, was aus Sicht der BigPlayer (mit derzeitig vollen Depots) plausibel / gewinnbringend ist.
Wäre es jetzt wirklich nachhaltig / deutlich eingebrochen, wäre SÄMTLICHE BigPlayer allerdings dem "gewöhnlichen" Trader gegenüber dick im Nachteil gewesen, da diese ja noch auf Bergen von Aktien sitzen.
Ich denke es WIRD deutlich heruntergehen, doch wenn dies passiert, wird es völlig ohne Nachrichten einfach durch den Verkauf von Aktien der Biggies beginnen. Dadurch, dass viele DipBuyer in einem solchen nachrichtenlosen Szenario schon früh auf den Plan springen,  können die Bigplayer ihre dicken Longgewinne leichter an die "dummen" Dipbuyer teilweise um lagern. Die Bären werden den Downtrend anfangs nicht verstärken, da sie nicht shortgehen! Sie sind im Moment völlig entkräftet in psychisch anggeschlagen durch das andauernde Gewehrfeuer von FAKES. Nachrichtenfakes, Charttechnikfakes. Fakes noch und nöcher.

Wie sagt man so schön: Wer andauern "Wolf" schreit, wird nicht mehr gehört, wenn der Wolf wirklich da ist.
Wenn es wirklich runtergeht, werden die Bären den Glauben daran (an sich selber) bereits verloren haben.

Es müsste schon eine richtige Horrormeldung kommen, damit es AUFGRUND einer denkbaren negativen Meldung wirklich nachhaltig runtergeht. Sollte dies passieren, werden die Bigplayer so dicke in den Miesen sein, dass wir mit einem echten Crash rechnen dürfen (dies ist sehr unwahrscheinlich).
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2132  2133  2135  2136  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.814 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 18:12
469 156.460 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 08.03.26 14:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--