Der Kölner Schmiergeldskandal: Zusammenfassung


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Schnorrer:

Der Kölner Schmiergeldskandal: Zusammenfassung

 
24.03.02 11:22
Vorab meine Meinung dazu: es muß sich alles ändern, damit alles beim alten bleibt. So wußte schon vor hundert Jahren die Mafia ihr Terrain zu behaupten, und auch die Parteispendengesetze von 87 haben alles nur verschlimmert. Interessant ist der Hinweis auf Italien, wo die Korruption erst richtig aufblühen konnte nach den Anti-Korruptionsmaßnahmen. Diese Welt ist dermaßen am Ende, daß man am liebsten ein gewehr in die Hand nehmen möchte. Ich glaube, das ist das Ende von Schröder, weil im Gegensatz zur CDU hier die persönliche Bereicherung nachgewiesen wird. Das tut richtig weh. Auszug vorab:


"Obwohl die SPD-Spitze ebenso wie Bundes- und Landesregierung bemüht sind, den Schaden einzugrenzen, und von "kriminellen Machenschaften Einzelner" sprechen, werden immer neue Formen der Bestechung und Vetternwirtschaft an Rhein und Ruhr bekannt. Sichtbar wird ein enges Geflecht aus Wirtschaft und Politik, in dem eine recht umfangreiche privilegierte gesellschaftliche Schicht völlig unkontrolliert schaltet und waltet und alle gesellschaftlichen Bereiche nach ihren eigenen Interessen regelt.

Die selben Leute, die über die Kürzung von Sozialhilfegeldern und über die Stillegung von Schulen, Kindergärten und anderen Sozialeinrichtungen entscheiden, bereichern sich hemmungslos an öffentlichen Geldern und lassen sich die Begünstigung einzelner Unternehmen durch Bestechungsgelder in Millionenhöhe abkaufen"



www.wsws.org/de/2002/mar2002/koln-m23.shtml

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Neee Max!:

Jetzt bekomme ich bald einen Lachkrampf, DK!

 
24.03.02 11:45
World Socialist Web Site veröffentlicht zum Thema "Dreiste Raffgier, kriminelle Energie und gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit". Leo Bronstein lässt grüssen?

Ist das die neue Rubrik "Rot über Rot"? Nächstenliebe als Basismotivation für den Sozialisten?
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Schnorrer:

Die Roten haben sich schon immer selbst

 
24.03.02 11:52
zerfleischt. Das hat Tradition.

Im Widerstreit zwischen "hähren Überzeugungen" und den Verlockungen des "materiellen" gabs wenige, die auf Dauer Rückgrat bewiesen haben.

Ich sehe das leidenschaftslos menschlich.
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cap blaubär:

seh ich anders solange das Pack sich unbeobachtet

 
24.03.02 11:56
wähnt langen Sie hin egal aus welcher Partei(schätze Hanz Volk sieht das ähnlich)Glänzen könnte in der Situation nur wer brauchbare Kontrollgesetzte/ instanzen auf die Beine stellte,da das aber an die eigenen Fleichtöpfe geht halten alle die Schnauze
blaubärgrüsse
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idid:

muss Neee MAX zustimmen, darki

 
24.03.02 11:57
Der Kölner Schmiergeldskandal: Zusammenfassung 618531

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Neee Max!:

Selbst zerfleischt haben sich stets nur die ...

 
24.03.02 12:00
... "Arbeiter", niemals jedoch die Funktionäre. Erstere hatten jedoch niemals politisches Gewicht (und werden es auch niemals haben, da sie durch ihren Glauben Ideologien erst ermöglichen).

Nenn sie nicht Sozialisten, Kapitalisten, Faschisten, etc - nenn sie einfach Menschen. Es menschelt und ...


... Macht macht geil

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Schnorrer:

Mal zur Klarstellung: ich bin nicht DK

 
24.03.02 12:00
Ich verbitte mir diese Verleumdungen, mit einem Alkoholiker auf die gleiche, unterste Sprosse der Hühnerleiter gesetzt zu werden.

Ich bin ein respektabler schnorrer: mit einer Gitarre in der Hand, Gesundheit und einem Paar neuer Schuhe gehört einem die Welt.

Basta.
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Neee Max!:

Das Paradies des kleinen Mannes?

 
24.03.02 12:03
 
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Schnorrer:

Das Paradies des kleinen Mannes lautet:

 
24.03.02 12:11
Bumsen und besoffen sein,
des kleinen Mannes Sonnenschein.


Ohne mich. Bevorzuge die Hölle.
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idid:

noch 49 bis zur 10000 schnorrer?

 
24.03.02 12:17
Der Kölner Schmiergeldskandal: Zusammenfassung 618553

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Neee Max!:

Seelig die Armen im Geiste,

 
24.03.02 12:24
denn ihnen gehört das Himmelreich?

Die einzig verbleibende Variante (wenn man sich denn keiner linken oder rechten Ideologie zugehörig fühlt und nicht über ein Übermass an "Kapital" verfügt, d.h. hier bleiben muss) lautet: Austrocknen eines solchen Systems und intensive Wahrnehmung der demokratischen Grundpflichten oder wie hjw so schön formuliert:

schreibt "Scheisse" auf die Wahlzettel.


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Schnorrer:

Neee max: leider wahr. Es gibt aber noch eine

 
24.03.02 12:29
Alternative, die ich bevorzuge:

Statt "Scheiße": Keinen von diesen Arschlöchern.

Ist etwas aufwendiger, aber reflektiert mehr Sinnhaftigkeit, denke ich ma.
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Neee Max!:

Das ist mir zu lang,

 
24.03.02 12:30
das kann ich mir nicht merken!
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Kicky:

Bestechung war absolut üblich im Baubereich

 
24.03.02 13:58
und Köln ist bestenfalls die Spitze eines Eisbergs.Ich persönlich kannte einen Vermessungsingenieur Mitte der 70er Jahre,der mir haarsträubende Beispiele von Architekten und Baufirmen im Schwabenland nannte,kannte auch einen Strassenbauunternehmer aus Norwürttemberg Mitte der 80er Jhare,der behauptete ohne Schmieren-und sei es nur der Urlaubsaufenthalt-liefe kein Auftrag,übrigens auch ein SPD-Politiker.In Berlin sind ja die bekannt gewordenen Baubestechungen s. Antes auch nur eine Marginalie im Vergleich zu dem was tatsächlich lief.Ich kenne einen, der mir versicherte kein einziger Auftrag vom Gartenbauamt sei ohne Schmieren abgelaufen,ich wundere mich auch über die Anzahl von Häusern ,die bestimmte Bauamtsleiter -inzwischen pensioniert-hier in Berlin besitzen.
Bestechung ist mit Sicherheit keine Frage des Parteibuchs!
Was mich besonders empörte war die Tatsache,dass so Würstchen wie ich mal gerade einen Kuli behalten durften ,selbst die Flasche Wein zu Weihnachten musste abgegeben werden fürs Altenheim.

Es soll doch niemand so naiv sein  anzunehmen,dass nicht auch in den Neuen Bundesländern noch und nöcher bestochen wurde.Selbst Bürgermeister liessen sich bestechen,sei es von ansiedlungswilligen Investoren oder Abfallfirmen oder Abwasserplanern.
Ist schon in Ordnung, wenn jetzt mal an einigen Beispielen durchgegriffen wird.
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idid:

Nicht vergessen, immer brav euere Schlächter

 
24.03.02 14:02
wählen ihr mündigen Bürgerinnen und Bürger, hahaha

Der Kölner Schmiergeldskandal: Zusammenfassung 618642

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Schnorrer:

Re Kicky: ich kenne die Details und die

 
24.03.02 14:06
Konsortien zur Vergabe der "ArGe Potsdamer Platz" und des Flughafens in Berlin.

Als dummer kleiner schnorrer sage ich nur: wer im Paragraphendickicht was bewegen möchte, der ist auf kreatives Engagement angewiesen.

Hahaha, ich fände es höchst bedenklich, wenn Menschen unbestechlich werden. Worauf soll man sich da noch verlassen können? Die Welt würde unplanbar werden.
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cap blaubär:

Im Kölner Stadt Anzeiger vom wochenende steht wie

 
24.03.02 16:43
die CDU in die Stadt AG´s stürmt Aufsichtsratsposten etc-->dazu fällt mir nur dinner for One ein "same....."da befällt einen das gefühl Wahlen müssten 2Xim Jahr sein kaum iss der Stuhl warm abwählen.
Jürgen Beckers Kommentar dazu war: Gibts Sozialdemokratische Sperrmülltermine oder Christdemokratische Abwasserkostenabrechnungen???
blaubärgrüsse
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prom:

Köln - ist überall???? o.T.

 
24.03.02 17:45
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prom:

Ex-Schatzmeister droht SPD-Spitze mit Enthüllungen

 
24.03.02 18:12
Ex-Schatzmeister droht SPD-Spitze mit Enthüllungen

Die NRW-SPD pocht weiter darauf, dass Biciste die Liste an die Aufklärungskommission übergibt

Köln bos/ws. - Im Streit um die Herausgabe der 42 Empfängernamen von fingierten Spendenquittungen in Köln droht der ehemalige SPD-Schatzmeister Manfred Biciste dem SPD-Landesvorsitzenden Harald Schartau und Ministerpräsident Clement. "In Düsseldorf wird sich noch mancher wundern", sagte Biciste-Anwalt Reinhard Birkenstock WELT am SONNTAG: "Wir haben die Namen angeboten und im Gegenzug ein faires Verfahren gefordert. Die SPD inszeniert aber eine Hetzjagd. Man kann nicht verdiente Kölner Sozialdemokraten vor sich hertreiben wie eine Horde."

Die NRW-SPD pocht weiter darauf, dass Biciste die Liste an die Aufklärungskommission übergibt. Ihm ist zum Wochenende die Auskunfts- und Schadensersatzklage der SPD zugestellt worden. Zuvor allerdings hatte die parteiinterne Untersuchungskommission um den ehemaligen Justizminister Jürgen Schmude den Kontakt mit Biciste verweigert.

Der Chef der SPD-Landesgruppe im Bundestag Hans-Peter Kemper hingegen wies die Vorwürfe von Bicistes Anwalt zurück. "Wir wollen keine Hexenjagd. Egal wer auch in den Skandal verwickelt ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden", sagte Kemper der WELT am SONNTAG. Zudem schloss er eine Ausweitung der Affäre auf Bundesebene aus. Er habe bisher keine Anhaltspunkte dafür, dass ein Bundestagsabgeordneter in den Skandal verwickelt sei.

Der "Spiegel" nennt weitere Namen Prominenter, die fingierte Spendenquittungen erhalten hätten und auf der Liste von Biciste stünden. Darunter auch der ehemalige Oberbürgermeister Norbert Burger, der Bundestagsabgordnete Konrad Gilges sowie der ehemalige Abgeordnete Erich Henke und die Kölner Bürgermeisterin Renate Casinius. Die Höhe der Summen auf den Quittungen sollen zwischen wenigen Tausend und 28500 Mark liegen. Allein der Kölner Amtsrichter Michael Allmer habe Quittungen über insgesamt 24000 Mark erhalten. Nach Berichten Kölner Zeitungen soll auch der frühere SPD-Vorsitzende Kurt Uhlenbruch zugegeben haben, zwischen 1994 und 1999 Spendenquittungen über mehr als 25000 Mark angenommen zu haben
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cap blaubär:

Angepisst+zum Sündenbock erklärt iss Haue angesagt

 
24.03.02 18:33
das auffliegen und das nichtauffliegen bei Euch liegt u.A.daran das Trieniekens
inner CDU ist im gegensatz zum damaligen Stadtrat(der zugegebenermaßen fertig hatte)also bei Parteigleichheit von Schmierenden+Geschmierten iss es fürn armen Staatsanwalt schwehrer was brauchbares vor die §-Flinte zu bekommen.
Achso zum 2ten Korruptionsknatsch ich glaub ging um Holzmann+Sporthalle hier hatte der Staatsanwalt die dringende Bitte keine Kölner Polizei vors Stadtarchiv(wo der Belastungskram lag)zu stellen waren glaub ich BGS`ler aus irgendwo dann
blaubärgrüsse
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prom:

cap blaubär, ich versteh Dein Kauderwelsch nicht

 
24.03.02 19:05
Deshalb les ich Deinen Kram erst garnicht.
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cap blaubär:

Liebe prum das iss sehr vernünftig von Dir o.T.

 
24.03.02 20:24
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Schnorrer:

Blaubär: bin auch überfordert

 
24.03.02 20:44
das ist doch keine menschliche Sprache?

Was willst ´Du mitteilen?
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idid:

eigentlich kann man es ganz gut verstehen...

 
24.03.02 21:12
Der Kölner Schmiergeldskandal: Zusammenfassung 618854

... man muss es nur laut lesen... Punkt und Komma muss man sich halt selbst hinzudenken... dann klappts auch mit dem Verstehen...
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Schnorrer:

Manchmal

 
24.03.02 21:20
sind Dinge einfach nicht mehr die Mühe wert.

Nach mehrmaliger Aufforderung immer noch die gleiche Kölner Blubbersprache. Zum Kotzen.
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Neee Max!:

Aber DK!

 
24.03.02 22:31
Kölsch - ob als Sprache oder Bier - ist doch recht anregend. Was regst Du dich so auf? Ratsch em Kappes?

@blaubär: heisst es nicht "vernünftig von Dich"?

-----------

Aber zum Thema: Sind wir wirklich so überrascht über die bösen Buben? Vielleicht hat es damit zu tun, dass man den Heiligen in der SPD nach vier Jahren CDU-Kohl-Skandalpolitik solche Schandtaten nie und nimmer zutrauen würde. Das sind doch gute rechtschaffene Menschens, die Roten. Und schliesslich bereichert sich kein Funktionär (weder in der SPD, noch in der Gewerkschaft). Nein, er kämpft mit geballter Faust für seine Ideale und somit natürlich für den Arbeiter der ihn wählt (ohne zu wissen warum).

Ich halte es mit Mielke: "Ich liebe Euch alle"


Bussi

Neee Max!

Antworten
Schnorrer:

In diesem Sinne, Noway Max: bussi .... o.T.

 
24.03.02 22:33
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