Während die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten üblicherweise zu heftigen Kursreaktionen führen, hat sich das Ereignis diesmal als Non-Event erwiesen. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen (ex Agrar) lag im August mit 169.000 zwar unter der Konsensschätzung von 190.000, der Vormonatswert wurde jedoch von 207.000 auf 242.000 nach oben revidiert. Nachdem EUR/USD in einer ersten Reaktion leicht zugelegt hatte, gab das Währungspaar nach, da im Vorfeld aufgrund von Gerüchten über eine massive Enttäuschung viele EUR/USD-Longpositionen eingegangen worden sind, die dann glattgestellt wurden. Die Marke von 1,2590, an der die EUR/USD-Rallye zuletzt stoppte, da hier staatliche und halbstaatlichen Stellen verkauften, ist nun von zentraler Bedeutung für das Währungspaar.
Von dem kleinen Boden bei 1,2170-80 am Dienstag und Mittwoch durchbrach EUR/USD das Zwischenhoch bei 1,2487 und löste damit eine Rallye bis 1,2590 in der Spitze aus. Der anschließende Rücksetzer führte das Währungspaar bis fast zur Ausbruchsmarke bei 1,2487 zurück. Schafft EUR/USD seine Konsolidierung oberhalb der 1,2500 abzuschließen, dürfte ein Angriff auf den Widerstand bei 1,2620-30 erfolgen – nicht zuletzt wegen der europositiven Stimmung und der Entwicklung am Futures-Markt. Die 200-Tagelinie verläuft aktuell bei 1,2774 und könnte in den nächsten Tagen durchaus getestet werden. Unterstützungen liegen bei 1,2465 und 1,2505-25.
Der Montag startet mit den europäischen Dienstleistungsindizes für August. Auf EU-Gesamtebene kalkulieren Volkswirte mit einem leichten Minus auf 53,3 Punkte. Die Einzelhandelsumsätze in Euroland dürften im Juli um 1,0% zulegen (Vormonat: +0,9%). In den USA haben die Märkte aufgrund eines Feiertags geschlossen.
Fazit
Unerwartet heftig fiel der Rückgang des Greenback in der letzten Woche aus. EUR/USD hat hierdurch seine zuvor anliegende Seitwärtsspanne zwischen 1,1870 und 1,2490 nach oben verlassen. Unser COT-Indikator, der die Positionierung der trendfolgenden Anlagergruppe der "Large Trader" beim USD Index analysiert, hat wie vermutet auf Wochenbasis ein langfristiges Verkaufsignal generiert. Wird die Entwicklung in den nächsten Tagen bestätigt, könnte EUR/USD auch deutlich über seine 200-Tagelinie klettern. Eine Belastung für der US-Dollar sind nach wie vor der anziehende Goldpreis und die hohen Öl-Notierungen. Am Montag sollte sich die positive Tendenz bei EUR/USD aufgrund mangelnder US-Konjunkturdaten fortsetzen, obwohl das Währungspaar kurzfristig noch konsolidieren könnte. Ein Rückfall in den Bereich von 1,2555 – hier liegt das 38,2%-Fibonacci-Korrekturlevel der Abwärtsbewegung vom Allzeithoch bei 1,3667 bis zum Jahrestief bei 1,1869 – bietet eine Einstiegschance. Der Stoppkurs sollte bei 1,2510 gesetzt werden, Ziel ist die 1,2630. Die Handelsspanne dürfte zu Wochenbeginn zwischen 1,2510 und 1,2630 liegen.
www.fxdirekt.de
Von dem kleinen Boden bei 1,2170-80 am Dienstag und Mittwoch durchbrach EUR/USD das Zwischenhoch bei 1,2487 und löste damit eine Rallye bis 1,2590 in der Spitze aus. Der anschließende Rücksetzer führte das Währungspaar bis fast zur Ausbruchsmarke bei 1,2487 zurück. Schafft EUR/USD seine Konsolidierung oberhalb der 1,2500 abzuschließen, dürfte ein Angriff auf den Widerstand bei 1,2620-30 erfolgen – nicht zuletzt wegen der europositiven Stimmung und der Entwicklung am Futures-Markt. Die 200-Tagelinie verläuft aktuell bei 1,2774 und könnte in den nächsten Tagen durchaus getestet werden. Unterstützungen liegen bei 1,2465 und 1,2505-25.
Der Montag startet mit den europäischen Dienstleistungsindizes für August. Auf EU-Gesamtebene kalkulieren Volkswirte mit einem leichten Minus auf 53,3 Punkte. Die Einzelhandelsumsätze in Euroland dürften im Juli um 1,0% zulegen (Vormonat: +0,9%). In den USA haben die Märkte aufgrund eines Feiertags geschlossen.
Fazit
Unerwartet heftig fiel der Rückgang des Greenback in der letzten Woche aus. EUR/USD hat hierdurch seine zuvor anliegende Seitwärtsspanne zwischen 1,1870 und 1,2490 nach oben verlassen. Unser COT-Indikator, der die Positionierung der trendfolgenden Anlagergruppe der "Large Trader" beim USD Index analysiert, hat wie vermutet auf Wochenbasis ein langfristiges Verkaufsignal generiert. Wird die Entwicklung in den nächsten Tagen bestätigt, könnte EUR/USD auch deutlich über seine 200-Tagelinie klettern. Eine Belastung für der US-Dollar sind nach wie vor der anziehende Goldpreis und die hohen Öl-Notierungen. Am Montag sollte sich die positive Tendenz bei EUR/USD aufgrund mangelnder US-Konjunkturdaten fortsetzen, obwohl das Währungspaar kurzfristig noch konsolidieren könnte. Ein Rückfall in den Bereich von 1,2555 – hier liegt das 38,2%-Fibonacci-Korrekturlevel der Abwärtsbewegung vom Allzeithoch bei 1,3667 bis zum Jahrestief bei 1,1869 – bietet eine Einstiegschance. Der Stoppkurs sollte bei 1,2510 gesetzt werden, Ziel ist die 1,2630. Die Handelsspanne dürfte zu Wochenbeginn zwischen 1,2510 und 1,2630 liegen.
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