Nicht nur die Musikindustrie wettert über Raubkopien, auch Film-Verleiher, Kino-Besitzer und die Hersteller von DVDs tragen Sorgenfalten auf der Stirn. Der Film-Klau übers Internet und DVD-Kopien bedrohen zunehmend ihre Profite.
Hamburg - Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen schlägt Alarm: Sie ist besorgt darüber, dass auch bei Filmen immer mehr kopiert und aus dem Netz heruntergeladen wird.
"Seit etwa einem Jahr betrifft das Geschäft mit Raubkopien nicht mehr nur die Musikindustrie. Man muss jetzt dringend etwas tun, sonst könnte es schlimmsten Falls dahin kommen, dass die Leute nicht mehr ins Kino gehen, weil sie sich illegale Filmkopien aus dem Internet herunterladen", warnte der GVU-Jurist Jan Scharringhausen. Nach GVU-Schätzungen beträgt der Schaden schon rund 20 Prozent des Gesamtaufkommens im Filmmarkt.
Kopierschutz sofort geknackt
Das Kopieren von DVDs und das Brennen auf CD-Rohlinge für den privaten Gebrauch sei zwar nicht strafbar. "Viele aber treiben mit digital geklauten Filmen in bester Originalqualität regen Handel vom PC aus. Und Internet-Tauschbörsen bieten brandneue Filme zum Download an, die gerade erst im Kino gestartet sind und dort - wenn auch in minderer Qualität - heimlich abgefilmt wurden".
Original-DVDs, die gerade erst in den Handel gekommen seien, würden heute trotz Kopierschutz sofort geknackt. "Viele Fachmagazine geben detaillierte Erklärungen, wie das geht." Scharringhausen geht davon aus, dass die Filmpiraterie weiter zunehmen wird, wenn mehr schnelle Internet-Zugänge ein rasches Herunterladen ermöglichen.
Verdeckte Ermittler im Internet
In Deutschland müssten die Copyright-Richtlinien der EU noch umgesetzt werden, sagte Scharringhausen. Den Urhebern müsste zumindest ein bestimmter Zeitraum gesetzlich garantiert werden, in dem nur sie die Auswertungsrechte hätten. "Das Problem ist: Wie bringt man die Leute, die Anleitungen zum Knacken von Codierungen geben, dazu, solche Fristen einzuhalten." Den Internet-Tauschbörsen sei schwer beizukommen. "Wir versuchen es mit Mitarbeitern, die sozusagen verdeckt im Internet dabei sind."
Hamburg - Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen schlägt Alarm: Sie ist besorgt darüber, dass auch bei Filmen immer mehr kopiert und aus dem Netz heruntergeladen wird.
"Seit etwa einem Jahr betrifft das Geschäft mit Raubkopien nicht mehr nur die Musikindustrie. Man muss jetzt dringend etwas tun, sonst könnte es schlimmsten Falls dahin kommen, dass die Leute nicht mehr ins Kino gehen, weil sie sich illegale Filmkopien aus dem Internet herunterladen", warnte der GVU-Jurist Jan Scharringhausen. Nach GVU-Schätzungen beträgt der Schaden schon rund 20 Prozent des Gesamtaufkommens im Filmmarkt.
Kopierschutz sofort geknackt
Das Kopieren von DVDs und das Brennen auf CD-Rohlinge für den privaten Gebrauch sei zwar nicht strafbar. "Viele aber treiben mit digital geklauten Filmen in bester Originalqualität regen Handel vom PC aus. Und Internet-Tauschbörsen bieten brandneue Filme zum Download an, die gerade erst im Kino gestartet sind und dort - wenn auch in minderer Qualität - heimlich abgefilmt wurden".
Original-DVDs, die gerade erst in den Handel gekommen seien, würden heute trotz Kopierschutz sofort geknackt. "Viele Fachmagazine geben detaillierte Erklärungen, wie das geht." Scharringhausen geht davon aus, dass die Filmpiraterie weiter zunehmen wird, wenn mehr schnelle Internet-Zugänge ein rasches Herunterladen ermöglichen.
Verdeckte Ermittler im Internet
In Deutschland müssten die Copyright-Richtlinien der EU noch umgesetzt werden, sagte Scharringhausen. Den Urhebern müsste zumindest ein bestimmter Zeitraum gesetzlich garantiert werden, in dem nur sie die Auswertungsrechte hätten. "Das Problem ist: Wie bringt man die Leute, die Anleitungen zum Knacken von Codierungen geben, dazu, solche Fristen einzuhalten." Den Internet-Tauschbörsen sei schwer beizukommen. "Wir versuchen es mit Mitarbeitern, die sozusagen verdeckt im Internet dabei sind."