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Der €/CHF Thread


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Schissa:

Aus dem SNB Bericht

2
23.03.12 09:43
Wenn man sich die ge anschaut, erkennt man schon wohin die Reise in der Schweiz geht, viele Unternehmen kämpfen mit weniger bis negative Margen und bauen Stellen ab oder gehen gar ins Ausland... ob die Schweiz da so lange zusehen will? Wenn Firmen ersteinmal aus der Schweiz raus sind, kommen die bestimmt nicht so schnell wieder.

4. Preise, Margen und Ertragslage

Weiterhin sind viele Unternehmen mit dem
Problem einer geringen oder ungenügenden Rentabilität
bei einer eher hohen Auslastung konfrontiert.
In allen Sektoren der Wirtschaft wurden die Margen
als schwächer als üblich beurteilt, jedoch weniger
häufig als noch im Vorquartal. Verschärfte Konkurrenz,
eine schwächelnde Nachfrage und die anhaltende
Frankenstärke sind die Hauptgründe für die
komprimierten Margen. Der Druck zur Kostenoptimierung
hält an.
Der Mindestkurs gegenüber dem Euro brachte
vielen Unternehmen willkommene Planungssicherheit
oder bewahrte sie gar davor, die Geschäftstätigkeit
aufgeben zu müssen. In der Industrie und bei
den Dienstleistern bezeichnen aber nach wie vor
einige Unternehmen das aktuelle Wechselkursniveau
als kritisch. Die Problematik würde sich akzentuieren,
wenn nicht nur die Margen, sondern auch die
Absatzvolumina unter Druck kämen.
Von den 243 befragten Firmen gaben 121 an,
Margen zu erwirtschaften, die tiefer als üblich sind.
Die überwiegende Mehrheit dieser Firmen operiert
jedoch mit positiven oder stark positiven Margen,
und zwar in allen drei Sektoren. Nur ein sehr geringer
Anteil der Firmen gab an, mit Margen von null
oder im negativen Bereich zu arbeiten.
Bei den 121 Firmen, deren Margen tiefer als
üblich sind, werden Anstrengungen zur Produktivitätssteigerung

am häufigsten als Gegenmassnahmen
erwähnt (knapp 60% der Firmen). Zwar hat rund ein
Viertel dieser Firmen Personal in der Schweiz abgebaut,
und rund 10% der Firmen haben die Produktion
teilweise ins Ausland verlagert. Nur ein Drittel
der 121 Firmen gab indes an, dass diese Massnahmen
hauptsächlich aus Wechselkursgründen ergriffen
wurden. Ähnliche Massnahmen werden im Übrigen
auch von Firmen beschlossen, die angeben,
Margen im üblichen Rahmen oder darüber zu erzielen.
Insbesondere geben auch in dieser Gruppe 10%
der Unternehmen an, Teile ihrer Produktion ins Ausland
zu verlagern. Solche Auslagerungen finden vor
allem bei Firmen statt, die bereits ein Standbein im
Ausland haben. Von Seiten von Unternehmen, die
derartige Überlegungen anstellen, zeigte sich eine
verstärkte Nachfrage nach Spezialisten mit Erfahrung
im Aufbau von Vertriebsorganisationen und
Produktionsbetrieben in Fernost. Zu den weiteren
Massnahmen, die verbreitet eingesetzt wurden, zählen
Personalstopps, Investitionsstopps oder Verlängerung
der Arbeitszeiten bei gleichem Lohn.
Was die Veränderung der Margenlage in den
letzten Monaten angeht, so gaben 50 der 243 be -
fragten Unternehmen an, dass ihre Margen in diesem
Zeitraum abgenommen haben. Als Hauptgründe
für diese Entwicklung führen sie Preisnachlässe
in Schweizer Franken sowie geringere Verkaufs -
volumen an.
Nach wie vor litt die verarbeitende Industrie
am stärksten unter den gedrückten Gewinnmargen.
Sämtliche Branchen sind betroffen; besonders ausgeprägt
war das Phänomen in der Textilindustrie.
Einerseits rechnen die meisten Firmen in den kommenden
Monaten mit leicht sinkenden Einkaufspreisen,
anderseits müssen sie auch bei den Verkaufspreisen
in Franken weitere Zugeständnisse machen.
Im Bausektor war das Phänomen unterdurchschnittlicher
Margen im Hochbau ausgeprägter als
im Tiefbau und im Ausbaugewerbe. Die tiefen Zinsen
haben den Markteintritt neuer Baufirmen massgeblich
erleichtert und den Margendruck erhöht. Sowohl
die erwarteten Einkaufs- als auch die Verkaufspreise
wurden tendenziell als rückläufig eingeschätzt.
Im Dienstleistungssektor litten nach wie vor
der Gross- und der Detailhandel, die Hotellerie und
neuerdings auch Personalvermittlungsbüros unter
tiefen Margen. Eher negativ schätzten ebenfalls Vertreter
der Finanzwirtschaft, die bereits seit langem
über die komprimierten Margen geklagt hatten, die
Lage ein. Als normal bis überdurchschnittlich erachteten
Unternehmen aus der IT-Branche, der Telekommunikation
sowie Reisebüros ihre Margenlage
Quelle
www.snb.ch/de/mmr/reference/...quartbul_2012_1_komplett.de.pdf
Antworten
Naddmer:

Noch einmal etwas Technisches

2
23.03.12 09:55

Bin bei der Suche nach Indikatoren auf die Seite von myfxbook gestoßen. Dort können Forextrader ihre CFD-Konten über das Readonly-Investorpasswort statistisch aufbereiten lassen.

Hochinteressant ist  das Verhältnis Long zu Short der dort verwalteten Konten. Das Sentiment von Oanda oder FXCM ist hier nahezu 1:1 wiedergespiegelt. Ebenso die Tatsache, dass die Mehrheit am Forex-Markt verliert. Und zwar massiv!

  • 9% der dort analysierten Positionen im EUR_CHF sind bei einem Durchschnittskurs von 1.197 (!!) short.
  • 90% sind bei einem Durchschnittskurs von 1.2160 (!!) long.

Einfach mal das Bild wirken lassen und dann überlegen, was der nächste Zug der SNB wohl sein wird. Hilfreich ist hierbei XXXLutz' Analyse hier: www.ariva.de/forum/Der-CHF-Thread-458637

Hier noch der Link zur Seite, von der das Bild stammt: www.myfxbook.com/community/outlook

 

(Verkleinert auf 43%) vergrößern
Der €/CHF Thread 495058
Antworten
Mühlacker:

Sehr gute Ausblicke BIP 2012 und 2013 für CH !

2
23.03.12 11:03
Hallo,
kann dem Bericht von Schissa nicht zustimmen. Die Schweiz kommt doch viel besser wie die meisten anderen Länder aus den Euro-Turbulenzen.
Sieht sehr gut für die Schweiz aus:
www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...g_1.16034339.html
Antworten
alpha2003:

@mühlacker

 
23.03.12 14:03
also ich vertraue schon eher dem  "Schweizerische Nationalbank
Quartalsheft" als einem zeitungsartikel.

übrigens sind wir wieder in dem bereich in dem man mit wenig mühe schön geld verdienen kann.
weiter so!!!!
euch allen ein schönes und sonniges wochenende!!
pc aus und ab in die sonne
Antworten
Irvine5000:

dazwischen

 
26.03.12 10:31

Nur eine Frage am Rande. Welcher Anbieter bietet die niedrigste Kommision bei Aktienkäufen an. Mein Anbieter verlangt 8.- bei Kauf und Verkauf 8.-

Gehts mit noch weniger?

Antworten
Malings3:

Kommision Aktienhandel

 
26.03.12 10:36
Ich bin bei Onvista, hab da erst vor zwei Tagen meine Aktien verkauft. Die Gebühren liegen bei 3,99 Euro wenn man über Xetra handelt, Parketthandel ist dann wohl etwas teurer, wie bei allen.
Antworten
theassassin:

Wann..

 
26.03.12 17:57
wird der neue SNB-Präsident ernannt?
Antworten
der Eibsche:

im April / Mai...

2
26.03.12 18:06
www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/...umpf_1.14280524.html
Antworten
frischi:

Intervention?

 
26.03.12 20:59
Antworten
alpha2003:

@frischi

 
26.03.12 21:15
ne!!! normaler kursanstieg!!
gewöhn dich dran!!
Antworten
frischi:

ich hab da kein Problem mit ;)

 
26.03.12 21:53
Antworten
primavera:

lt. jandaya.de:

 
26.03.12 22:06

 Schweizer Finanzminister: Franken-Deckelung sollte auf 1,35-1,40 angehoben werden.

 
Antworten
chris-44:

Kursausbruch

 
26.03.12 22:17
hatte ich ja bereits gepostet, mein Seismograph hat angeschlagen.
ADX hat vor Tagen einen größeren Move angekündigt. Ok die Richtung war nicht unbedingt klar ber die Wahrscheinlichkeit nach oben ist höher als nach unten.
Antworten
Drago Museve.:

Long and short again - besserer Broker?

 
26.03.12 22:17
Jetzt war 5 Tage lang der Kurs so eng gependelt, dass mir bei meinen 2 PIPS Spread der Spass am Handeln verdorben war. Heute endlich mal wieder "etwas Bewegung" - bin bei 1,2050 long gegangen, TP 1,2060 und jetzt bei 1,2060 wieder short mit TP 1,2050. Ich erwarte mittelfristig (bis kurz vor dem nächsten SNB-Meeting in knapp 3 Monaten) ein Pendeln innerhalb dieser Grenzen. Gelegentliche "Ausbrüche" nach oben bis 1,2130 möglich, aber unwahrscheinlich...der Fundi-Kurs ist dazu meiner Meinung nach zu weit unter 1,20.
Viel Geld verdient man so nicht, aber mühsam nährt sich das Kaninchen..;-)
Kennt jemand einen Broker mit geringeren Spreads als 2 PIPS im EURCHF?
Antworten
Wolfgang Kan.:

früher

 
26.03.12 23:12
Bei dem Kursanstieg hätte voriges Jahr noch keiner mit den Ohren gewackelt, aber bei dem Stillstand ist das schon ein echter Move..... schaut aus als ob es das auch schon wieder gewesen wäre oder?
Antworten
blau1234:

Verbrauchsindikator der Schweiz

 
27.03.12 09:37
www.bwinvestment.de/wirtschaftskalender.html
Antworten
Malings3:

Kleines Dreieck

 
27.03.12 11:03
Da zieht sich ein kleines Dreieck zu das spätestens um 15:00 Uhr endet, dann gibt es entweder einen Rückfall auf 1.205, oder einen Anstieg über 1.208.
Ich tippe auf einen Aubruch nach oben :-)
Antworten
theassassin:

Dein

 
27.03.12 11:09
Wort in Gottes Ohr.
Antworten
Wolfgang Kan.:

Ohropax

 
27.03.12 12:08
in Gottes Ohren?
Antworten
chris-44:

Dreieck?

 
27.03.12 12:43
ok, na dann läuft ja der Rückfall-oder ? Bin bei 1,2069 raus mit meiner 1,2055 er Position.
Antworten
Malings3:

...

 
27.03.12 13:02
Na dann halt nicht, für ein paar Take Profits hat es noch gereicht, es geht wohl wieder zurück, neue Limitbuys lauern bei mir ab 1,2054
Antworten
chris-44:

hab BuyLimitOrder bei 1,2055 und 1,2048 im Markt

 
27.03.12 13:04
Antworten
trader999:

Limit Order

 
27.03.12 13:41

die dürfte jetzt ausgeführt worden sein,

Antworten
frischi:

laut sheet

 
27.03.12 13:42
kann es erstmal noch bis 1,2048 gehen

www.barchart.com/cheatsheet.php?sym=^EURCHF
Antworten
frischi:

limit ordner wird wohl bei

 
27.03.12 13:44
4 pips spread noch nicht ausgeführt worden sein.
Antworten
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