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DAX-Überblick


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DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
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Highländer49:

DAX

 
07.01.26 12:22

Dax steigt über 25.000 Punkte - 'Weltwirtschaft wird umgebaut'


Die imposante Aufwärtsbewegung im Dax ist am Mittwoch mit dem Sprung über die Marke von 25.000 Punkten weitergegangen. In der Spitze kletterte der deutsche Leitindex mit 25.086 Punkten so hoch wie nie zuvor. Gegen Mittag gewann er 0,70 Prozent auf 25.066 Punkte. Die Börsenstimmung weltweit ist zu Beginn des Börsenjahres 2026 trotz gravierender geopolitischer Spannungen von Zuversicht geprägt.
Es mute angesichts der Entwicklung der Weltwirtschaft paradox an, dass die Aktienmärkte aufblühen, kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, die Lage. "Aber man darf nicht vergessen, dass der gegenwärtige Umbau der Weltwirtschaft enorme Investitionen in Gang setzt. Das reicht von den staatlichen Infrastrukturprogrammen bis hin zum neuen weltweiten Technologiewettlauf um die beste KI. Die Weltwirtschaft wird nicht zertrümmert, sie wird umgebaut", analysierte der Ökonom.

Der jüngste Angriff der USA auf Venezuela und die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Elitetruppen sorgte im noch frühen Jahr 2026 nicht für Verunsicherung, eher für Hoffnung auf sinkende Ölpreise, die sich auch schon ein Stück weit bewahrheitet hat. Billigeres Öl (Rohöl) ist gut für die Weltwirtschaft, könnte den Inflationsdruck mindern und weitere Zinssenkungen durch Notenbanken bedeuten.

Kater mahnte zugleich, dass neue geopolitische Rivalitäten auch schnell zu Stolpersteinen für die Weltwirtschaft werden könnten. Die Liste der Risiken reiche gegenwärtig von weiteren militärischen Konflikten bis hin zu einer ausufernden Kreditvergabe an Technologiefirmen.

Neben dem Dax befindet sich am deutschen Aktienmarkt auch der MDax im Aufwind und setzt seinen im November gestarteten Höhenflug fort. Der Index der mittelgroßen Börsenwerte erreichte am Mittwoch den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2022 und gewann zuletzt 0,74 Prozent auf 31.903 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone sank derweil um 0,1 Prozent.
Im Blick stehen am Mittwoch Wirtschaftsdaten aus den USA und Europa, darunter der ADP-Jobbericht und Inflationsdaten aus der Eurozone. Die Teuerung in der Euroregion schwächte sich im Dezember dank gefallener Energiekosten wie erwartet ab. Mit 2 Prozent sank die Inflationsrate wieder auf die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der sie die Preisstabilität als gewährleistet ansieht. Für den Aktienmarkt sind das gute Nachrichten, denn Zinserhöhungen werden damit unwahrscheinlicher.

Das weltweite Boom-Thema Künstliche Intelligenz befeuert am Mittwoch im Dax die Siemens-Aktien . Der Industriekonzern und der US-Chipriese Nvidia weiten ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich deutlich aus, wie zur Eröffnung der Technikmesse CES Siemens-Vorstandschef Roland Busch und Nvidia-Chef Jensen Huang bekanntgaben. Die im Dax schwer gewichteten Siemens-Papiere stiegen auf ein Rekordhoch und gewannen zuletzt 2 Prozent.

Auf einen Höchststand kletterten auch Heidelberg Materials , zuletzt ging es um 2,8 Prozent hinauf. Der Baustoffkonzern gilt als Profiteur steigender Investitionen für Infrastruktur in Deutschland sowie eines möglichen Wiederaufbaus der Ukraine im Fall einer Friedenslösung.

Hinten im Dax verloren Scout24 4,5 Prozent. Der Internetportal-Betreiber bekommt mit Martin Mildner einen neuen Finanzchef. Dies sorgte am Markt zunächst für etwas Unruhe.

Die Internet-Apotheke Redcare Pharmacy sowie der Leasing-Anbieter Grenke zogen mit Geschäftszahlen die Aufmerksamkeit auf sich. Redcare profitierte 2025 vom Wachstum mit elektronischen Rezepten in Deutschland. Allerdings verfehlte das Wachstum etwas die mittlere Analystenerwartung. Die Papiere sackten um 5,7 Prozent ab. Grenke schloss trotz eines mauen Schlussquartals das Jahr 2025 mit mehr Neugeschäft ab. Die Aktien legten um 2,5 Prozent zu.

Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) gewannen 5,7 Prozent. Anleger setzen weiterhin auf eine Lösung für das europäische Stahlgeschäft. Ein Pressebericht zu Details des möglichen Verkaufs der Stahlsparte an den indischen Jindal-Konzern gab Aufrieb. Stahlwerte waren am Mittwoch generell gefragt.

Die Papiere des Chemiekonzerns Evonik wurden von der Privatbank Berenberg abgestuft und verloren 1,4 Prozent. Für den Reisekonzern Tui senkte Peel Hunt den Daumen, die Anteile gaben um 2,5 Prozent nach. Lufthansa reagierten mit einem Zuwachs von 2 Prozent auf eine "Overweight"-Einstufung durch Morgan Stanley und Bayer (Bayer Aktie) mit einem Plus von 1,1 Prozent auf eine Hochstufung auf "Overweight" durch Barclays.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
07.01.26 18:09
Der Dax hat zur Wochenmitte seinen Rekordlauf fortgesetzt. Dabei übersprang er nicht nur die runde Marke von 25.000 Punkten, sondern stieg bis über 25.100 Punkte. Konjunkturdaten, darunter Arbeitsmarktdaten aus der US-Privatwirtschaft sowie die Inflationsdaten aus der Eurozone, wurden positiv aufgenommen, da sie Zinserhöhungen unwahrscheinlicher erscheinen lassen.
Mit einem Plus von 0,92 Prozent auf 25.122,26 Zählern ging der Leitindex aus dem Tag und auch der MDax setzte seinen starken Lauf fort. Der Index der mittelgroßen Werte schloss 1,24 Prozent höher auf 32.064,64 Zähler und erreichte wieder den höchsten Stand seit Frühjahr 2022.

Trotz geopolitischer Spannungen ist zum Jahresbeginn die Börsenstimmung weltweit von Zuversicht geprägt. Risiken rücken allerdings zunehmend in den Fokus und die Luft könnte schnell dünner werden.

Angesichts der Entwicklung der Weltwirtschaft mute es paradox an, dass die Aktienmärkte aufblühten, kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. "Aber man darf nicht vergessen, dass der gegenwärtige Umbau der Weltwirtschaft enorme Investitionen in Gang setzt." Dabei verwies er etwa auf staatliche Infrastrukturprogramme oder auch den weltweiten KI-Technologiewettlauf.

Der Angriff der USA auf Venezuela sorgte bisher ebenfalls nicht für Verunsicherung. Vielmehr wird auf sinkende Ölpreise gehofft, denn das ist gut für die Weltwirtschaft, könnte den Inflationsdruck mindern und weitere Zinssenkungen nach sich ziehen. Chefvolkswirt Kater verwies trotzdem auf die Gefahren. Die Liste der Risiken umfasse weitere militärische Konflikte bis hin zu einer ausufernden Kreditvergabe an KI-orientierte Technologiefirmen.
Mit Blick auf Europa schloss der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,14 Prozent tiefer auf 5.923,57 Punkte. Der britische FTSE 100 schloss ebenfalls im negativen Terrain, aber etwas deutlicher. Der Schweizer SMI ging nahezu unverändert aus dem Tag.

In den USA zeigten sich die wichtigsten Indizes uneinheitlich. Der Dow Jones Industrial gab leicht nach, während der Nasdaq 100 leicht stieg.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
08.01.26 10:04
Nach dem Vortagessprung über die Marke von 25.000 Punkten hat der Dax seinen Rekordlauf am Donnerstag mit starken deutschen Industriedaten im Rücken fortgesetzt. So war der Auftragseingang für die deutsche Industrie im Monat November überraschend hoch ausgefallen. Dadurch rückten eher triste Vorgaben der Übersee-Börsen in den Hintergrund. Der deutsche Leitindex gewann in den ersten Handelsminuten rund ein halbes Prozent auf einen Rekordstand von 25.199 Zählern.
Der MDax zeigte sich mit minus 0,1 Prozent auf 32.045 Punkte kaum verändert. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, gab ebenfalls um 0,1 Prozent nach und stand damit bei 5.917 Punkten.

In Deutschland stiegen die Auftragseingänge für das verarbeitende Gewerbe um deutliche 5,6 Prozent im Vergleich zum Oktober, wobei es bereits in den zwei Monaten zuvor deutliche Zuwächse bei den Neubestellungen gegeben hatte. "Der leichte Aufwärtstrend der vergangenen Monate scheint sich zu bestätigen. Die Talsohle dürfte durchschritten sein", freute sich denn auch Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research über die "endlich einmal wieder guten Nachrichten für die Industrie".

An den New Yorker Börsen indes waren am Vorabend nach anfänglichen Rekorden von Dow Jones Industrial und S&P 500 die Indizes unter Druck geraten. Und wieder einmal waren es Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, die verunsicherten. So kündigte Trump etwa an, dass große Finanzinvestoren zukünftig keine Einfamilienhäuser mehr kaufen dürften. Zudem fordert er einen drastischen Anstieg der US-Verteidigungsausgaben für 2027 und setzte wegen der ihm zufolge zu langsamen Aufrüstung damit die US-Rüstungsunternehmen unter Druck.

Sie sollen bis auf Weiteres die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe einstellen und die Gelder stattdessen in ihre Kapazitäten zu stecken, wenn es nach Trump geht. In den USA hatten Aktien wie die von Northrop Grumman oder Lockheed Martin bereits mit Kursverlusten um die 5 Prozent reagiert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
08.01.26 12:12
Mit starken Daten aus der deutschen Industrie im Rücken hat der Dax am Donnerstag seine Rekordrally zunächst fortgesetzt. Nach einem Sprung über die runde Marke von 25.000 Punkten am Vortag kletterte der Leitindex am Morgen zeitweise über 25.200 Punkte. Dann bekamen die Anleger kalte Füße, zumal an den New Yorker Börsen weitere Verluste erwartet werden. Zur Mittagszeit gab der Dax um 0,1 Prozent auf 25.097 Zähler nach. Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 0,8 Prozent auf 31.809 Punkte.
Der Auftragseingang für die deutsche Industrie war im November überraschend hoch ausgefallen. Er kletterte im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wobei es bereits in den zwei Monaten zuvor deutliche Zuwächse gegeben hatte. "Der leichte Aufwärtstrend der vergangenen Monate scheint sich zu bestätigen. Die Talsohle dürfte durchschritten sein", freute sich denn auch Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research über die "endlich einmal wieder guten Nachrichten für die Industrie".

An den New Yorker Börsen indes waren am Vorabend nach anfänglichen Rekorden von Dow Jones Industrial und S&P 500 die Indizes unter Druck geraten. Und wieder einmal hatte Präsident Donald Trump verunsichert. So kündigte er etwa an, dass große Finanzinvestoren künftig keine Einfamilienhäuser mehr kaufen dürften.

Das Militärbudget für 2027 soll in den USA zudem deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar steigen. Für das Haushaltsjahr 2026 sind rund 900 Milliarden Dollar (Dollarkurs) vorgesehen. Trump spricht von einem "Traum-Militär", das aufgebaut werden solle. US-Rüstungsunternehmen sollen dafür allerdings bis auf Weiteres die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe einstellen und die Gelder stattdessen in ihre Kapazitäten zu stecken, wenn es nach Trump geht.


Hierzulande reagierten die Aktien der Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Renk oder TKMS mit Kursgewinnen von bis zu 4,1 Prozent. Analystin Chloe Lemarie von Jefferies sieht von einer Erhöhung des US-Militärbudgets auch europäische Unternehmen profitieren, allerdings vor allem solche, die große Anteile ihrer Umsätze in den USA generieren.
Bayer (Bayer Aktie) gewannen knapp ein Prozent. Ein Bericht zur Agrarpolitik der Europäischen Union stützte. Die "Financial Times" schrieb, dass Bayer an eine positive Veränderung des europäischen Saatgutmarktes glaube, da sich die EU-Institutionen nach mehrjährigen Verhandlungen darauf geeinigt hätten, die Regeln für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen zu lockern. Bayer sehe damit auch die problematische Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto gerechtfertigt, hieß es.

Henkel stiegen ebenfalls um knapp ein Prozent. Unter Berufung auf ungenannte Insider habe der Konsumgüterhersteller ein Übernahmeangebot für den Shampoo-Hersteller Olaplex abgegeben, berichtete Bloomberg am Vorabend. Die Unternehmen kommentierten den Bericht nicht.

Für Rational ging es um 4,3 Prozent nach oben, nachdem die Privatbank Berenberg eine Kaufempfehlung für den Profiküchen-Ausrüster ausgegeben hat. PVA Tepla wurde indes von einer Empfehlung durch das Bankhaus Metzler um 2,7 Prozent hochgetrieben.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
08.01.26 14:38

AUSBLICK 2026: Dax zwischen Wirtschaftshoffnung und geopolitischen Risiken
https://www.ariva.de/dax-index/news/...haftshoffnung-und-rsf-11866909

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Highländer49:

DAX

 
08.01.26 18:42
Nach dem Sprung über 25.000 Punkte im Dax am Vortag und einem fortgesetzten Rekordlauf an diesem Donnerstag bis über 25.200 Punkte haben es die Anleger etwas langsamer angehen lassen. Der deutsche Leitindex schloss mit plus 0,02 Prozent auf 25.127,46 Zähler. Der MDax der mittelgroßen Werte beendete den Tag mit plus 0,06 Prozent auf 32.083,03 Punkte.
Mit Blick auf die Rekorde zu Beginn des Börsenjahres 2026 schrieben die Autoren von Börsenbrief Fuchs-Kapital: So gut gelaunt und geradlinig nach oben werde es im ersten Quartal nicht weitergehen. Auch wenn das Gesamtumfeld gut bleibe und die Börsen eine gute Perspektive für 2026 hätten, sollten Anleger im ersten Quartal Vorsicht walten lassen.

Immerhin gab es am Donnerstag Zuversicht für die deutsche Wirtschaft: Der Auftragseingang für die Industrie im November fiel überraschend stark aus. "Die Talsohle dürfte durchschritten sein", kommentierte Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research.

An den New Yorker Börsen liefen zum europäischen Börsenschluss der Leitindex Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 in unterschiedliche Richtungen, mit Gewinnen für den Dow und Verlusten für den Nasdaq 100. Die europäischen Börsen entwickellten sich insgesamt verhalten.

Die Politik von US-Präsident Donald Trump hält die Anleger weiter in Atem. Trump setzt nach dem Militäreinsatz in Venezuela nun die Rüstungsindustrie unter Druck. Das Militärbudget für 2027 soll in den USA deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar steigen. US-Rüstungsunternehmen sollen Trump zufolge dafür allerdings bis auf Weiteres die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe einstellen und die Gelder stattdessen in den Ausbau ihrer Kapazitäten stecken.

Hierzulande reagierten die Aktien der Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Renk oder TKMS mit Kursgewinnen zwischen 1,4 und 6,3 Prozent darauf. Analystin Chloe Lemarie von Jefferies sieht auch europäische Unternehmen von einer Erhöhung des US-Militärbudgets profitieren, allerdings vor allem solche, die große Anteile ihrer Umsätze in den USA generierten.

Bayer (Bayer Aktie) gewannen 3,1 Prozent. Ein Bericht zur Agrarpolitik der Europäischen Union stützte. Die "Financial Times" schrieb, dass Bayer an eine positive Veränderung des europäischen Saatgutmarktes glaube, da sich die EU-Institutionen nach mehrjährigen Verhandlungen darauf geeinigt hätten, die Regeln für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen zu lockern.

Infineon (Infineon Aktie) revidierten mit minus 3,7 Prozent ihre Gewinne der beiden Vortage. Händler verwiesen auf eher verhaltene Aussagen des Chipherstellers zum derzeitigen Geschäft. Damit würde Infineon die jüngst vom US-Chipkonzern Microchip gezeigte Dynamik noch nicht nachvollziehen. Schlechter als Infineon waren im Dax am Donnerstag nur noch Siemens Energy mit minus 4,6 Prozent. Tagessieger im Leitindex waren Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) mit plus 3,7 Prozent.

Puma sprangen im MDax um 8,6 Prozent hoch. Ein Reuters-Bericht, wonach der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports den 29-prozentigen Puma-Anteil der Pinault-Familie kaufen will, gab Auftrieb.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
09.01.26 10:59
Vor US-Arbeitsmarktdaten hat sich der Dax am Freitag zunächst kaum bewegt. Er blieb klar über der 25.000-Punkte-Marke und notierte im frühen Handel prozentual unverändert bei 25.127 Punkten. Der deutsche Leitindex steuert damit in der ersten Handelswoche des neuen Jahres auf ein deutliches Plus zu. Das am Vortag weiter nach oben geschraubte Rekordhoch steht bei gut 25.217 Punkten.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2022 am Freitagmorgen um 0,09 Prozent auf 32.113 Zähler zu. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, gewann 0,6 Prozent.

In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes legte die Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie überraschend weiter zu. Am Vortag hatten bereits die Auftragseingänge in der Industrie positiv überrascht. Die Investoren schienen mit ihrer Annahme des Durchschreitens der wirtschaftlichen Talsohle in Deutschland in Teilen Recht zu bekommen, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.

Insgesamt ist die Stimmung an den Aktienmärkten weiter gut, obwohl sich die geopolitische Lage zu Beginn des neuen Jahres weiter verschärft hat. Die Politik von US-Präsident Donald Trump macht wieder mehr Schlagzeilen, während sich im Iran Proteste zuspitzen. Im Fokus steht vor dem Wochenende aber vor allem der Arbeitsmarktbericht aus den USA, dem eine besondere Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed zukommt.

Unternehmensseitig achteten die Marktteilnehmer auf Teamviewer . Der Softwarekonzern erreichte sein Umsatzziel für 2025. Die Aktien gewannen 5,5 Prozent.
Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) zogen um 1,3 Prozent an. Der Dialyse-Anbieter setzt sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigt fort. Die Aktien des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius fielen indes um 2,6 Prozent nach einer Abstufung durch RBC.

Für die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 ging es um 5,5 Prozent hoch, womit sie rund 30 Euro kosteten. Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sieht noch Luft bis 39 Euro.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Dax vor US-Jobdaten wenig bewegt

 
09.01.26 12:39
Vor US-Arbeitsmarktdaten hat sich der Dax am Freitag kaum bewegt. Er blieb klar über der 25.000-Punkte-Marke und notierte gegen Mittag bei 25.144 Punkten. Der deutsche Leitindex steuert damit in der ersten Handelswoche des neuen Jahres auf ein kräftiges Plus zu. Das am Vortag weiter nach oben geschraubte Rekordhoch steht bei gut 25.217 Punkten.
Der Arbeitsmarktbericht aus den USA ist für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed besonders wichtig, die Zinspolitik wiederum kann den Aktienmarkt mitunter deutlich beeinflussen.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2022 am Freitag leicht auf 32.111 Zähler zu. Dem EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone fehlte mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent beim Stand von 5.951 Punkten nicht mehr viel bis zur runden 6.000er-Marke.

Insgesamt ist die Stimmung an den Aktienmärkten weiter gut, obwohl sich die geopolitische Lage zu Beginn des neuen Jahres weiter verschärft hat. "Die spektakuläre Militärintervention der USA in Venezuela wie auch die vielen weiteren geostrategischen Initiativen des US-Präsidenten, allen voran die öffentlichen Überlegungen zu Grönland, hatten keine weiteren negativen Nachwirkungen an den Finanzmärkten", konstatiert der Chefvolkswirt der DekaBank, Ulrich Kater.

Kater erklärt die historischen Höchststände an vielen Börsenplätzen damit, dass die neue Geo-Ökonomie nicht nur Risiken mit sich bringt, sondern auch wirtschaftliche Dynamik entfacht. "Allerdings werden die Risiken, die sich aus der hohen Dynamik der Weltpolitik ergeben, zurzeit an den Märkten ausgeblendet und die positiven Wirtschaftsdaten in den Vordergrund gestellt", räumt er ein.

Unternehmensseitig achteten die Marktteilnehmer am Freitag auf Teamviewer . Der Softwarekonzern erreichte sein Umsatzziel für 2025. Die Aktien gewannen 6,5 Prozent.

Für die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 ging es um 6,4 Prozent hoch, womit sie knapp über 30 Euro kosteten. Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sieht noch Luft bis 39 Euro.

Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) zogen um 1,8 Prozent an. Der Dialyse-Anbieter setzt sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigt fort. Die Aktien des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius fielen indes um 2,1 Prozent nach einer Abstufung durch RBC.

Versicherer waren erneut schwach. Morgan Stanley verwies auf das herausfordernde Branchenumfeld mit einer schwächeren Preiserneuerungsrunde. Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) , Munich Re und Allianz (Allianz Aktie) verloren im Dax bis zu 2 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
09.01.26 17:58
Ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht aus den USA hat die Rekordjagd im Dax am Freitag weiter angetrieben. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex erstmals bis auf 25.281 Punkte und ging letztlich 0,53 Prozent höher bei 25.261,64 Zählern ins Wochenende. In der ersten Handelswoche des neuen Jahres hat der Dax damit knapp drei Prozent zugelegt. Der MDax legte derweil am Freitag 0,26 Prozent auf 32.167,17 Punkte zu.
Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank sprach von einer klar erkennbaren Schwäche am Jobmarkt der USA. Die US-Notenbank Fed habe Raum für mehr Zinssenkungen, als es die Projektionen derzeit vorsehen. "Die Zahl der netto neu geschaffenen Stellen blieb hinter den Erwartungen zurück und so festigt sich das Bild, wonach der US-Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verloren hat", kommentierte Helaba-Experte Ralf Umlauf. Verstärkte Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed wollte er daraus allerdings nicht ableiten.

Derweil trieben geopolitische Risiken die Ölpreise weiter an. Nach dem Angriff auf Venezuela richtete US-Präsident Donald Trump auch Drohungen in Richtung Iran. Die Anleger sollten trotz der glänzenden Fassade an der Börse die Warnlampen also nicht gänzlich ignorieren, mahnte Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. Noch zeige der Dax zwar keine Anzeichen von Schwäche, die Devise vieler Investoren laute aber: "Zum Verkaufen noch zu früh, für einen massiven Neueinstieg vielleicht schon etwas spät."

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
12.01.26 09:49
Der DAX ist nach oben ausgebrochen. In der abgelaufenen Woche stieg das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich um mehr als 700 Punkte und schloss +2,88% höher mit 25.247 Punkten. Bayer und RWE waren die Top-Performer, Münchener Rück der schwächste Wert im DAX. Geht die Rekordjagd in der neuen Woche weiter?

www.finanznachrichten.de/...-schmiert-ab-dax-ausblick-486.htm
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DAX

 
12.01.26 09:51
Nach dem starken Jahresstart am deutschen Aktienmarkt hat sich der Dax am Montag stabil gezeigt. Die Eskalation der Lage im Iran sowie die Zuspitzung im Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, bremsen die gute Laune etwas.

Der deutsche Leitindex, der am Freitag mit zwischenzeitlich 25.281 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht und im neuen Jahr bereits um drei Prozent zugelegt hat, gab um 0,04 Prozent auf 25.253 Punkte nach.

Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, legte um 0,16 Prozent auf 32.218 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zugleich um 0,22 Prozent auf 5.985 Zähler.

Deutsche Aktien hätten einen "fulminanten Start" in das neue Jahr gehabt und inzwischen sei der "Dax aus technischer Sicht massiv überkauft", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners die vergangenen Handelstage. "Jetzt steht den Börsen so etwas wie 'die Woche der Wahrheit' bevor", erwartet er, denn allmählich die Berichtssaison für das vierte Quartal 2025 stehe ins Haus. Da müsse sich zeigen, ob die steigenden Aktienkurse auch von steigenden Unternehmensgewinnen gestützt würden.

Trotz immenser geopolitischer Risiken hat der deutsche Leitindex seine positive Historie im ersten Monat des Jahres bislang bestätigt. Als zentraler Kurstreiber gilt die Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft 2026 dank eines immensen Infrastruktur-Pakets. Aber auch die Entwicklungen in den USA schieben das deutsche Börsenbarometer an, so zuletzt am Freitag nach dem US-Arbeitsmarktbericht, der der US-Notenbank Fed Experten zufolge mehr "Raum für mehr Zinssenkungen, als es die Projektionen derzeit vorsehen" gegeben habe.

Derweil nahm der Streit zwischen Trump und Powell Fahrt auf: Der Fed-Chef wies strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Fed zurück. Powell zufolge stellte das US-Justizministerium der Fed am Freitag Vorladungen zu und drohte mit einer Anklage.

Zudem gehen im Iran die Massenproteste gegen das Regime trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiter. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist nun nach eigenen Angaben bereit, neue Sanktionen gegen den Iran vorzuschlagen. Zudem erhöhte Trump den Druck auf die Islamische Republik.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
12.01.26 18:05
Trotz geopolitischer Risiken hat der Dax seine Rekordjagd am Montag fortgesetzt. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex erstmals bis auf 25.421 Punkte und schloss letztlich 0,57 Prozent höher bei 25.405,34 Zählern. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte zum Wochenstart 0,48 Prozent auf 32.320,50 Punkte zu. Wichtiger Kurstreiber bleibt die Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft dank eines immensen Infrastruktur-Pakets. Selbst die Eskalation der Lage im Iran und schwächelnde US-Börsen schreckten die Anleger kaum

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
13.01.26 10:18
Der Dax hat sich nach seinem beeindruckenden Rekordlauf am Dienstag stabil gezeigt. Kurz sprang er bis auf rund 25.428 Punkte und übertraf damit seine Bestmarke vom Vortag leicht, gab die Gewinne aber wieder ab. Stützend wirkten die US-Börsen. An der Wall Street hatten Anleger tags zuvor ihre erste Nervosität wegen erneuter Sorgen um die Unabhängigkeit der Notenbank Fed abgelegt und dem Dow Jones Industrial sowie dem breiten S&P 500 neue Rekorde beschert.

Der deutsche Leitindex zeigte sich im frühen Handel insgesamt jedoch wenig bewegt und hielt sich zuletzt erneut am Vortagsschluss bei 25.407 Zählern. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte am deutschen Markt, gab um 0,3 Prozent auf 32.241 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 indes sprang mit plus 0,3 Prozent auf 6.032 Punkte auf sein nächstes Rekordhoch.

"Der HDax, der die 110 größten und liquidesten deutschen Aktien umfasst, ist gestern den 13. Handelstag am Stück gestiegen", hob Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners hervor. Eine so lange Gewinnserie habe es in der bis 1988 zurückgehenden Indexhistorie nur einmal, und zwar vor 29 Jahren, gegeben. Im Jahr 1997 war der aus Dax- und MDax- sowie auch aus TecDax-Werten bestehende Index 13 Handelstage in Folge gestiegen.

"Es wirkt, als würden ausschließlich positive Nachrichten gelesen, während negative Nachrichten ausgeblendet werden", resümierte Altmann und hält den HDax inzwischen für "massiv überkauft". Die an diesem Tag zunächst in den USA - vor allem mit den Zahlen der Bankbranchen-Größe JPMorgan - anlaufende Berichtssaison werde den starken Trend nun untermauern müssen. "Negative Überraschungen könnten nach den jüngsten Kursgewinnen hart abgestraft werden." Anlagestrategen Ulrich Stephan von der Deutschen Bank hält die Berichtssaison sogar für richtungsweisend für den Ausblick auf das Gesamtjahr.

Obendrein werden an diesem Nachmittag die US-Verbraucherpreise für Dezember 2025 veröffentlicht. Sie dürften "insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Drohgebärden" der US-amerikanischen Regierung gegenüber der US-Notenbank Fed besondere Beachtung finden, erwarten die Experten der Helaba und rechnen nicht mit einem Nachlassen der Inflation.

Zuvor aber stand hierzulande aus dem Dax vor allem Symrise (Symrise Aktie) mit Nachrichten im Blick. Der Duft- und Geschmacksstoffhersteller kündigte einen umfangreichen Aktienrückkauf an, woraufhin das Papier um 5,8 Prozent zulegte. Zudem plant Symrise den Verkauf seines Terpenen-Geschäfts. Dass das Unternehmen allerdings in diesem Zusammenhang und außerdem auch auf die Beteiligung Swedencare Millionen abschreibt, wurde von Anlegern wenig beachtet.

Zalando (Zalando Aktie) gewann als Spitzenwert im Leitindex etwas mehr als sechs Prozent. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Aktie des Online-Modehändlers auf "Overweight" hoch. Mit Blick auf den Wandel der Branche durch den Einsatz von KI sei Zalando besser aufgestellt als von vielen Investoren befürchtet, schrieb Sarah Roberts.

Continental (Continental Aktie) gab unter den schwächsten Werten 1,3 Prozent nach. Die Privatbank Berenberg strich ihre Kaufempfehlung. Mit dem Verkauf von ContiTech würde Continental zu einem reinen Reifenhersteller mit wenig Schulden und reichlich liquiden Mitteln für Ausschüttungen, was aber nun bereits weitgehend im Kurs eingepreist ist, wie Analyst Michael Filatov schrieb.

Im MDax setzte TKMS ihre Rally fort und stiegen um weitere fünf Prozent, womit sie seit Jahresbeginn bereits um fast 50 Prozent zugelegt haben. Traton gab unter den Schlusslichtern dagegen 1,4 Prozent ab. In einer Branchenstudie zu globalen Lkw-Herstellern stufte die US-Bank Morgan Stanley die Aktie auf "Underweight" ab. Auf kurze Sicht leide das Unternehmen unter dem Hochlauf seines chinesischen Lkw-Werks sowie unter Zollbelastungen und müsse möglicherweise bis zum Jahr 2027 warten, um von den europäischen Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben profitieren zu können, hieß es.

Von Jefferies auf "Hold" gesenkt, büßte SMA Solar im SDax 6,5 Prozent ein. Am Markt würden die Margenbelastungen durch Investitionen in Forschung und Entwicklung unterschätzt, hieß es seitens des Analysehauses.

Südzucker-Anteile verloren 1,5 Prozent. Der Umsatz des Zuckerherstellers ging in den ersten neun Monaten des Jahres um 15 Prozent zurück, der operative Gewinn sank um 60 Prozent. Die Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (Ende Februar) wurde dennoch bestätigt

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
13.01.26 18:09
Ein etwas geringer als erwartet ausgefallener Preisanstieg in den USA hat dem Dax am Dienstag den siebten Handelstag in Folge eine Höchstmarke beschert. Allerdings konnte der deutsche Leitindex das hohe Niveau am Nachmittag nicht mehr halten und schloss mit einem moderaten Plus von 0,06 Prozent bei 25.420,66 Punkten. "Der aktuelle Börsenlauf des Dax ist fast schon beängstigend", schrieb die Bank HSBC. Der 70 kleinere Börsentitel umfassende SDax schwang sich ebenfalls zu einem Rekord auf.
In den USA stieg die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigte Kerninflation zum Jahresende 2025 weniger stark als erwartet. "Der große Inflationsschub aufgrund der höheren Zölle blieb bislang aus", konstatierte Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank. Sollte das weiterhin der Fall sein, habe die US-Notenbank Fed "grünes Licht für weitere Zinssenkungen". Allerdings seien die Daten wegen der Schließung vieler US-Bundesbehörden im Herbst 2025 noch immer mit Vorsicht zu genießen, schränkte Gitzel ein.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte schloss am Dienstag mit 0,26 Prozent im Minus bei 32.237,31 Punkten. Der Index ist noch ein gutes Stück von seinem Rekordhoch aus dem Jahr 2021 bei über 36.400 Zählern entfernt.

Im Dax nahmen Symrise (Symrise Aktie) den Spitzenplatz ein mit plus 5,1 Prozent. Beim Duft- und Geschmacksstoffhersteller setzten die Anleger auf ein umfangreiches Aktienrückkaufpaket. Zalando (Zalando Aktie) lagen auf Rang zwei mit plus 4,8 Prozent. Die Papiere des Internet-Modehändlers profitierten von einer Hochstufung auf "Overweight" durch die britische Investmentbank Barclays.

Die Investmentbank Berenberg strich die Kaufempfehlung für Continental (Continental Aktie) . Der Kurs des Reifenherstellers zählte mit minus 2,1 Prozent zu den schwächsten Titeln im Dax.
Im MDax setzten die Papiere von TKMS die jüngste Rally mit einem Kursplus von 2,9 Prozent fort, womit sie seit Jahresbeginn um gut 44 Prozent zugelegt hat. Am Vortag hatte die Aussicht auf einen U-Boot-Auftrag aus Indien für Furore gesorgt.

Die Fuchs-Aktie profitierte von positiven Kommentaren der US-Banken JPMorgan und Jefferies und verteuerte sich um 3,6 Prozent. JPMorgan-Analystin Angelina Glazova nahm die Aktie des Schmierstoffherstellers mit "Overweight" in die Bewertung auf.

Nach einer gestrichenen Kaufempfehlung von Jefferies sackten SMA Solar als schwächster Titel im SDax um 6,3 Prozent ab. Aktien des Biosprit-Produzenten Verbio sprangen dagegen nach einem neuen Kaufvotum von MWB Research um gut 18 Prozent hoch auf den höchsten Stand seit zwei Jahren.

Der EuroStoxx 50 stieg am Dienstag um 0,22 Prozent auf 6.029,83 Punkte und markierte wie der Dax eine weitere Bestmarke. Außerhalb der Euroregion gab der Schweizer SMI um rund ein halbes Prozent nach. Der britische FTSE 100 trat quasi auf der Stelle. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Handelsschluss schwächer.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
14.01.26 10:00
Nach einer siebentägigen Rekordrally ist der Dax am Mittwoch stabil in den Handel gestartet. Überraschend starke Handelsdaten aus China für den Monat Dezember stützten die Börsenstimmung. Sowohl die Exporte als auch die Importe übertrafen die Erwartungen von Analysten. "Auch für die leidende deutsche Wirtschaft sind Chinas neue Zahlen eine gute Nachricht", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners und verwies dafür auf die chinesischen Importzuwächse von deutschen Waren

Der deutsche Leitindex zeigte sich zum Handelsstart prozentual unverändert bei 25.420 Zählern. Am Dienstag hatte es der Dax erstmals in seiner Geschichte über die Schwelle von 25.500 Punkten geschafft, bevor er letztlich nur knapp im Plus schloss.

Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte hierzulande, gab um 0,2 Prozent auf 32.173 Punkte nach. Dem EuroStoxx 50 gelang es unterdessen sein Rekordhoch vom Vortag minimal zu übertreffen und auf 6.043 Zähler zu steigen, bevor der Leitindex der Euroregion zuletzt um 0,2 Prozent auf 6.040 Punkte zulegte.

Mit Blick auf den deutschen Aktienmarkt warnte Altmann erneut, dass der HDax, der die 110 größten und liquidesten deutschen Aktien abbildet, aus technischer Sicht längst "massiv überkauft" sei. Der vor allem aus Dax- und MDax -Aktien bestehende Index hatte am Vortag den 14. Handelstag in Folge zugelegt, was "die längste Gewinnserie in der bis 1988 zurückgehenden Index-Historie ist".

Hierzulande bleibt das Interesse weiter stark auf die USA ausgerichtet, denn die tags zuvor gestartete Berichtssaison der US-Bankenbranche wird sich mit den Zahlen der Bank of America (Bank of America Aktie) , von Wells Fargo und der Citigroup (Citigroup Aktie) fortsetzen

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
14.01.26 18:08
Nach sieben Handelstagen mit Rekorden in Folge hat der Dax am Mittwoch die Rally zunächst eingestellt. Etwas auf die Stimmung drückten Konjunkturdaten aus den USA, die Beobachtern zufolge eher gegen Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed sprechen. Alles in allem dürfte es aber vor allem der zuletzt starke Lauf der Kurse nach oben gewesen sein, der für eine Pause sprach.
Der deutsche Leitindex sank um 0,53 Prozent auf 25.286,24 Zähler. Tags zuvor hatte er knapp über 25.500 Zählern eine weitere Höchstmarke erreicht. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, gab um 1,44 Prozent auf 31.774,24 Punkte deutlicher nach.

"Hinter den Rekorden wächst die Vorsicht", schrieben die Analysten von Index-Radar. Doch auch wenn es in den USA am Vortag zu einem "leisen Rückzug" am Aktienmarkt gekommen sei, könne von einer Kapitalflucht keine Rede sein. Allerdings werde am Markt inzwischen wohl zunehmend mit stärkeren Börsenschwankungen gerechnet.

Anleger strichen am Mittwoch bei solchen Dax-Aktien Kursgewinne ein, die seit Jahresbeginn überdurchschnittlich gestiegen sind. Dazu zählten Infineon (Infineon Aktie) , Airbus , MTU Aero Engines und Siemens Energy .

Größter Verlierer im Dax waren Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) mit minus 6 Prozent. Analyst David Adlington von JPMorgan verwies in einer Studie zu dem Dialysespezialisten auf die Grippesaison in den USA. Diese habe bereits im Dezember und damit früher als erwartet begonnen. In der Folge seien mehr Behandlungen versäumt worden.

Bayer (Bayer Aktie) setzten sich an die Spitze des Dax mit einem Aufschlag von 7 Prozent. Sie erreichten den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern untermauerte die Wachstumsambitionen im Pharmageschäft. "Wir haben jetzt fünf große Blockbuster-Kandidaten", sagte der Chef der Pharmasparte Stefan Oelrich im Zuge einer Konferenz der Bank JPMorgan in San Francisco.

RWE stiegen um 2,3 Prozent. Bei einer staatlichen Auktion von Windkraftkapazitäten in Großbritannien ging der deutsche Stromerzeuger laut Analysten als klarer Sieger aus dem Rennen.

Im MDax lagen K+S vorn mit plus 5,7 Prozent. Händler verwiesen auf einen positiven Kommentar der Deutschen Bank zum Wettbewerber Yara. In diesem war von einem günstigen Marktumfeld für die Düngemittelbranche die Rede.

Unter den kleineren Titeln verloren United Internet (United Internet Aktie) 2,4 Prozent. Das Analysehaus MWB Research strich die Kaufempfehlung für die Papiere des Mobilfunkanbieters.

Beim Industriekonzern Schaeffler setzten Anleger einmal mehr auf das Boom-Thema Roboter. Mit plus 5,2 Prozent hat der Kurs in nur drei Wochen um rund ein Viertel zugelegt. Am Vortag hatte das Unternehmen angekündigt, künftig verstärkt Teile für humanoide Roboter zu fertigen.

Der EuroStoxx 50 gab am Mittwoch um 0,41 Prozent auf 6.005,05 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone stieg der Schweizer SMI hingegen um 0,75 Prozent. Der britische FTSE 100 konnte leicht zulegen. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Handelsschluss etwas leichter.

Quelle: dpa-AFX
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15.01.26 10:16
Nach dem kleinen Rücksetzer zur Wochenmitte ist der Dax am Donnerstag kaum verändert in den Tag gestartet. Es mangelt an richtungsweisenden Impulsen. Die könnten am Nachmittag mit US-Wirtschaftsdaten in den Markt gelangen.

Der deutsche Leitindex gab am Vormittag um 0,1 Prozent auf 25.269 Zähler nach. Am Dienstag hatte der Dax in einer siebentägigen Rekordjagd erstmals in seiner Geschichte den Sprung über die Schwelle von 25.500 Punkten geschafft. Am Mittwoch dann gab er moderat nach.

Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, stieg im frühen Donnerstagshandel um 0,1 Prozent auf 31.805 Punkte. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Euroregion, legte derweil um 0,4 Prozent auf 6.027 Punkte zu.

Nach Wirtschaftsdaten am Vortag, die Beobachtern zufolge eher gegen bald weitere Leitzinssenkungen in der weltgrößten Volkswirtschaft sprachen, dürften an diesem Tag der Empire-State- und der Philadelphia-Fed-Index sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten in den Fokus rücken.

"Präsident Trump hat zuletzt erneut deutliche Zinssenkungen gefordert, obwohl das inflationäre Umfeld als auch die konjunkturelle Entwicklung für einen eher vorsichtigen Ansatz sprechen", schrieben die Experten der Landesbank Helaba. Die anstehenden Daten dürften erste und wichtige Hinweise auf die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe zu Beginn des neuen Jahres lieferten. "Nachdem die Stimmungsindizes zuletzt eher enttäuscht haben, wird nun mit Verbesserungen gerechnet."

Angesichts der im Dezember gesunkenen Arbeitslosenquote und den sich auf einem sehr niedrigen Niveau befindenden Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe spreche auch von dem Hintergrund der gestiegenen Einzelhandelsumsätze "nichts für eine weitere Zinssenkung bereits in diesem Monat", schrieben sie. Dabei verwiesen die Helaba-Analysten Ralf Umlauf und Ulrich Wortberg darauf, dass der Markt aktuell bis Ende des Jahres 2026 von zwei kleinen Senkungsschritten ausgehe, diese aber bereits vollständig in die Kurse eingepreist seien.

Bevor zudem in den USA die Berichtssaison weitergeht, dürften hierzulande Unternehmen aus der Halbleiterbranche einen Blick wert sein. Aixtron stiegen um 4,4 Prozent und im SDax gewannen Suss und Siltronic (Siltronic Aktie) mit über fünf Prozent. TSMC übertraf mit einem starken Gewinnwachstum im Schlussquartal 2025 die Erwartungen und zeigte sich auch optimistisch für das erste Quartal. Zudem erwartet der weltweit führende Auftragsfertiger von Chips 2026 hohe Investitionen. Das bestätige die optimistischen Signale von Chipdesignern hinsichtlich der Nachfrage nach KI-Hardware, hieß es am Markt.

Adidas (adidas Aktie) profitierten als einer der Spitzenwerte im Dax mit plus 1,6 Prozent von einem positiven Kommentar der Bank Santander. Diese startete die Bewertung der Aktie des Sportartikelherstellers mit "Outperform".

Die Vorzugsaktie von Henkel gab um 0,6 Prozent nach. Konkurrent H.B. Fuller hatte tags zuvor mit seinem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 die Erwartungen der Analysten leicht verfehlt. Die Zahlen des US-Klebstoffherstellers für das vierte Quartal 2025 waren zudem durchwachsen ausgefallen

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
15.01.26 18:00
Optimistische Wachstumsprognosen des taiwanesischen Chip-Giganten TSMC haben den Aktien deutscher Zulieferer für die Chip-Industrie am Donnerstag kräftig Aufwind verliehen. Ansonsten tat sich am deutschen Aktienmarkt jedoch wenig. Der lange Zeit lethargische Dax konnte erst im späten Handel etwas zulegen und schloss mit einem Plus von 0,26 Prozent auf 25.352,39 Punkte. Er hält sich damit in Schlagdistanz zum jüngsten Rekordhoch bei gut 25.500 Zählern.
Weder die Quartalsbilanzen großer US-Investmenthäuser wie Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) und Morgan Stanley noch solide Konjunkturdaten aus den USA hinterließen am deutschen Markt Spuren.

Der Rücksetzer des Dax vom Mittwoch habe deutlich gemacht, "dass die Luft jenseits der 25.500 Punkte dünner wird", resümierte Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades. Nach einer beeindruckenden Serie von acht gewinnbringenden Handelstagen in Folge habe zuletzt wieder die "Schwerkraft" Einzug gehalten.

Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, schloss am Donnerstag mit 0,53 Prozent im Plus bei 31.943,60 Punkten. Er war am Dienstag auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen.

Quelle: dpa-AFX
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16.01.26 09:45
Nach dem starken Jahresstart am deutschen Aktienmarkt warten Anleger zum Wochenausklang weiter auf Impulse. Am Dienstag hatte der Dax mit 25.507 Punkten einen Höchststand erreicht und damit an den Schlussspurt 2025 angeknüpft. Seither fehlt aber die Kraft, die Zeichen stehen auf Konsolidierung.

Der deutsche Leitindex notierte am Freitag kurz nach dem Handelsstart mit 25.344,55 Punkten nur ein paar Punkte im Minus. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, hielt sich mit 31.925,40 Zählen ebenfalls knapp unter seinem Vortagesschluss, wie auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 mit 6.037,99 Punkten.

Wenngleich Investoren erst einmal Luft holen, bedeutet dies keinen Stimmungsumschwung. So trieb zuletzt vor allem die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft den heimischen Aktienmarkt an. Hinzu kommen der weiter ungebremste Ausbau von KI-Kapazitäten weltweit sowie die Rüstungsinvestitionen rund um den Globus. Zugleich nehmen noch Trends wie Robotik und perspektivisch auch die Weltraumwirtschaft Fahrt auf.

"Jetzt will jeder mitmischen - und es spricht sich erst langsam herum, dass das Gewinnwachstum 2026 im Dax mit 15 Prozent sogar über dem des S&P-500-Index liegen dürfte", erklärte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei der Consorsbank, in seinem Morgenkommentar. "Das Blatt hat sich gewendet: Internationale Investoren setzen - wie schon im Frühjahr 2025 - darauf, dass die deutsche Volkswirtschaft erwacht."

Für eine gewisse Vorsicht sorgt gleichzeitig weiterhin die unklare Lage im Iran. Die USA drohten dem Regime wegen der brutalen Niederschlagung der Massenproteste erneut mit einem militärischen Eingreifen. Eine Auseinandersetzung könnte die Ölpreise hochtreiben.

Quelle: dpa-AFX
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16.01.26 19:22
Nach dem starken Jahresstart am deutschen Aktienmarkt haben sich die Anleger am Freitag weiter zurückgehalten. Der Dax fiel um 0,22 Prozent auf 25.297,13 Punkte. Seit einer Reihe von Rekorden bis zu einer Bestmarke von 25.507 Zählern am Dienstag stehen die Zeichen auf Konsolidierung. Auf Wochensicht ist der deutsche Leitindex kaum vom Fleck gekommen. Für den MDax der mittelgroßen Börsenwerte ging es 0,14 Prozent tiefer mit 31.899,26 Punkten ins Wochenende.

Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater sieht darin lediglich eine Verschnaufpause: "Nach dem ereignisreichen Jahresbeginn an den Krisenschauplätzen Venezuela, Grönland und Iran mussten die Kapitalmärkte diese geopolitischen Entwicklungen erst einmal verdauen." Die USA drohten dem iranischen Regime wegen der brutalen Niederschlagung der Massenproteste erneut mit einem militärischen Eingreifen. US-Präsident Trump zieht außerdem Strafzölle für jene Länder in Erwägung, die sich seinem Besitzanspruch auf Grönland entgegenstellen.

Aus Sicht von Marktexperte Marcel Mußler konkurriert derzeit der kurzfristige Abwärtstrend mit dem steilen Rallytrend seit Mitte Dezember. So trieb zuvor vor allem die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft die Kurse an. Hinzu kommen der weiter ungebremste Ausbau von KI-Kapazitäten weltweit sowie die Rüstungsinvestitionen rund um den Globus. Obendrein nehmen noch Trends wie Robotik und perspektivisch auch die Weltraumwirtschaft Fahrt auf.

Der EuroStoxx 50 büßte am Freitag 0,19 Prozent auf 6.029,45 Punkte ein. Außerhalb der Euroregion gab der britische FTSE 100 ebenfalls leicht nach, der Schweizer SMI fiel sogar fast ein halbes Prozent. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich zum europäischen Handelsschluss kaum. Wegen eines Feiertags am Montag steht in den USA ein langes Wochenende bevor.

Auf Unternehmensseite stand hierzulande zum Wochenschluss der Stahlhändler Klöckner & Co im Fokus. Der US-Konzern Worthington Steel bietet 11 Euro je Aktie für die Düsseldorfer, deren Großaktionär Friedhelm Loh das Angebot unterstützt. Der KlöCo-Aktienkurs schnellte um 28,2 Prozent auf 11,04 Euro nach oben. Bereits seit dem Bekanntwerden von Übernahmeverhandlungen Anfang Dezember 2025 war es steil aufwärts gegangen.

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DAX

 
16.01.26 19:23
Aus Branchensicht schwächelten insbesondere Chemiewerte, nachdem die Analysten von Barclays und JPMorgan wenig Hoffnung auf eine starke Belebung der schon lange schwächelnden Branche gemacht hatten. Am Dax-Ende verloren Brenntag (Brenntag Aktie) und BASF (BASF Aktie) vier beziehungsweise 3,7 Prozent, im MDax gerieten Evonik , Wacker Chemie und Lanxess unter Druck.

Gefragt waren auf der anderen Seite Papiere von Unternehmen, die von der Energiewende und dem Ausbau von Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren. Die Aktien des Energietechnikkonzerns Siemens Energy gewannen vorne im Dax 6,3 Prozent, für Versorger RWE ging es um 1,5 Prozent nach oben. Ihm kam auch der Durchbruch beim geplanten Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland zugute.

Für die Anteilsscheine von K+S ging es dagegen um 4,6 Prozent bergab, womit die Anleger ihre jüngsten Gewinnmitnahmen beim Kalidünger-Konzern ausweiteten. Für Belastung sorgte wohl Konkurrent Mosaic . Das US-Unternehmen berichtete von einer Nachfrageschwäche im vierten Quartal, die deutlicher als saisonal üblich ausgeprägt gewesen sei.

Die Aktien der Norma Group litten unter einem skeptischen Analystenkommentar und gaben mit einem Minus von 6,3 Prozent einen Großteil ihre Jahresgewinne wieder ab. Die Anlagestory des Verbindungstechnik-Herstellers stehe auf dem Prüfstand, schrieb Pal Skirta vom Bankhaus Metzler in einer Studie. Er strich seine Kaufempfehlung und stuft die Papiere nun mit "Hold" ein.

Drägerwerk knüpften mit einem Anstieg um 11,7 Prozent an ihren starken Vortag an, an dem der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik mit Eckdaten und einem ersten Ausblick für 2026 überzeugt hatte. Am Freitag stufte Analyst Harald Hof von MWB Research die Aktien bei einem neuen Kursziel von 95 Euro auf "Buy" hoch. Die Prognose des Managements für 2026 deute auf eine stärkere Margendynamik hin als bisher angenommen, so der Experte

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
19.01.26 10:06
Der DAX hat zwar etwas an Schwung verloren, die vergangene Woche aber dennoch leicht im Plus beendet. Unter dem Strich legte das größte deutsche Börsenbarometer 35 Punkte zu und schloss +0,14% höher mit 25.297 Punkten. Bayer und Siemens Energy waren die Top-Performer, SAP der schwächste Wert im DAX. Wie sind die weiteren Aussichten?
www.finanznachrichten.de/...-unter-druck-dax-ausblick-486.htm
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DAX

 
19.01.26 10:11
Die runde Marke von 25.000 Punkten gerät im Dax am Montag wieder ins Wanken. Schuld sind Zollsorgen im Streit um Grönland, die den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenstart verhageln. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende wegen des Grönland-Streits angekündigt, dass für acht Länder aus Europa ab dem 1. Februar Strafzölle von 10 Prozent gelten sollen, ab dem 1. Juni Zölle dann sogar von 25 Prozent.
Der deutsche Leitindex Dax sank daraufhin in den ersten Handelsminuten um bis zu 1,5 Prozent auf rund 24.919 Punkte. Zuletzt schmolz das Minus etwas ab auf rund 0,9 Prozent bei 25.064 Punkten. Für die Vorwoche insgesamt hatte der Dax nur ein kleines Plus behauptet, nachdem er zwischenzeitlich mit einer Bestmarke von 25.507 Punkten an seine Rekordrally vom Jahresauftakt angeknüpft hatte.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte lag am Montag mit 0,8 Prozent im Minus bei 31.648 Punkten, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 1,1 Prozent verlor. Er hatte in der Vorwoche ebenfalls Rekorde erzielt.

Die US-Zölle sollen gelten, bis ein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt werde. Betroffen von den Zöllen sind acht europäische Nato-Länder, darunter auch Deutschland. EU-Ratspräsident António Costa wird nun einen EU-Sondergipfel einberufen, womöglich am Donnerstag.

"Noch ist es Rhetorik. Noch bleiben zwei Wochen Zeit für Verhandlungen", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Es drohe aber eine noch nie dagewesene Spirale aus Zöllen, Gegenzöllen und weiteren Maßnahmen. Anders als in früheren Fällen, werde die Europäische Union diesmal wohl nicht klein beigeben, vermutet Altmann. Der Höhenflug am Aktienmarkt sei jedenfalls zunächst vorbei, auch wenn der Rückschlag zunächst überschaubar bleibe.

Das Risiko weiterer Importzölle der USA auf Einfuhren europäischer Nato-Staaten belastet vor allem die Kurse deutscher Automobilhersteller. Aktien von BMW , Volkswagen (VW Aktie) und Mercedes sanken durchweg um mehr als drei Prozent. Auch Technologiewerte waren schwach.

Deutliche Kursgewinne gab es mit fast 8 Prozent gegen den schwachen Markttrend hingegen bei Bayer (Bayer Aktie) nach guten Nachrichten aus den USA. Worauf die Anleger spätestens seit Anfang Dezember 2025 gehofft haben, ist eingetreten: Der Oberste Gerichtshof der USA hat am späten Freitagabend den Glyphosat-Fall "Durnell" zur Prüfung angenommen. Damit steigen die Aussichten auf ein Grundsatzurteil im jahrelangen, belastenden Rechtsstreit um den Unkrautvernichter.

Anfang Dezember hatte der sogenannte Solicitor General - eine Art Generalanwalt der US-Regierung - den Antrag des Konzerns auf Prüfung des "Durnell"-Falls durch den US Supreme Court unterstützt. Damals kletterten die Aktien erstmals seit Anfang 2024 wieder über 35 Euro. Seither bauten sie ihre Erholungsrally um weitere 27 Prozent aus, die Bodenbildung nach jahrelangem Kursrutsch wird immer stabiler.

Auch den Rüstungswerten wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Renk und Hensoldt hilft die geopolitische Unsicherheit, während der europäische Autosektor ob der Zollsorgen zeitweise auf das tiefste Niveau seit Oktober 2025 absackte.

Im Nebenwertebereich erholten sich Gerresheimer nach einer Empfehlung der Investmentbank Oddo BHF um bis zu 3,6 Prozent. Der Finanzchef des Spezialverpackungs-Herstellers, Wolf Lehmann, habe auf eine Investorenkonferenz die Stabilisierung einiger Belastungsfaktoren des Vorjahrs signalisiert, schrieb der Experte Oliver Metzger. Das Schlimmste sei für den Spezialverpackungs-Hersteller also wohl vorüber. Gleichzeitig bleibe der grundsätzliche Wachstumstrend im Pharmabereich voll intakt.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
19.01.26 14:01
Zollsorgen im Streit um Grönland haben den Dax am Montag deutlich unter die runde Marke von 25.000 Punkten zurückgeworfen. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende wegen des Grönland-Streits angekündigt, dass für acht Länder aus Europa ab dem 1. Februar Strafzölle von 10 Prozent gelten sollen, ab dem 1. Juni Zölle dann sogar von 25 Prozent.
Der deutsche Leitindex Dax sank daraufhin bis zum Mittag um bis zu 1,5 Prozent auf fast 24.911 Punkte. Zuletzt notierte das Kursbarometer bei 24.923 Punkten, nachdem in der Vorwoche noch eine Bestmarke von 25.507 Punkten erreicht worden war. Das Kursplus im noch jungen Jahr schmolz inzwischen auf 1,7 Prozent ab.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte lag am Montag mit 1,4 Prozent im Minus bei 31.453 Punkten, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 1,8 Prozent verlor. Er hatte in der Vorwoche ebenfalls Rekorde erzielt.

Die US-Zölle sollen gelten, bis ein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt werde. Betroffen von den Zöllen sind acht europäische Nato-Länder, darunter auch Deutschland. EU-Ratspräsident António Costa wird nun einen EU-Sondergipfel einberufen, womöglich am Donnerstag.

"Noch ist es Rhetorik. Noch bleiben zwei Wochen Zeit für Verhandlungen", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Es drohe aber eine noch nie dagewesene Spirale aus Zöllen, Gegenzöllen und weiteren Maßnahmen. Anders als in früheren Fällen, werde die Europäische Union diesmal wohl nicht klein beigeben, vermutet Altmann. Der Höhenflug am Aktienmarkt sei jedenfalls zunächst vorbei, auch wenn der Rückschlag zunächst überschaubar bleibe.

Das Risiko weiterer Importzölle der USA auf Einfuhren europäischer Nato-Staaten belastet vor allem die Kurse von Automobilherstellern. Der europäische Branchenindex fiel zeitweise auf den tiefsten Strand seit Oktober 2025 zurück. Die Aktien von BMW brachen zeitweise um gut 7 Prozent ein - zusätzlich belastet durch eine zurückhaltendere Einschätzung der Berenberg Bank. Analyst Romain Gourvil sieht gerade im Premium-Segment eine schwierige Nachfragesituation in China.

Ebenfalls am Dax-Ende tummelten sich Adidas (adidas Aktie) mit einem Abschlag von gut 4 Prozent. Thierry Cota, Experte der Bank of America, prognostiziert, dass der Umsatz von Adidas im Schlussquartal 2025 die Markterwartung verfehlt hat. Mit dieser Einschätzung belastete er die zollbedingt ohnehin schwache Anlegerstimmung weiter.

Deutliche Kursgewinne gab es mit fast 8 Prozent gegen den schwachen Markttrend hingegen bei Bayer (Bayer Aktie) nach guten Nachrichten aus den USA. Worauf die Anleger spätestens seit Anfang Dezember 2025 gehofft haben, ist eingetreten: Der Oberste Gerichtshof der USA hat am späten Freitagabend den Glyphosat-Fall "Durnell" zur Prüfung angenommen. Damit steigen die Aussichten auf ein Grundsatzurteil im jahrelangen, belastenden Rechtsstreit um den Unkrautvernichter.

Anfang Dezember hatte der sogenannte Solicitor General - eine Art Generalanwalt der US-Regierung - den Antrag des Konzerns auf Prüfung des "Durnell"-Falls durch den US Supreme Court unterstützt. Damals waren die Aktien erstmals seit Anfang 2024 wieder über 35 Euro geklettert. Seither bauten sie ihre Erholungsrally aus, die Bodenbildung nach jahrelangem Kursrutsch wird immer stabiler.

Auch den Rüstungswerten wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Renk und Hensoldt hilft die geopolitische Unsicherheit. Rheinmetall näherten sich mit plus 3 Prozent wieder ihrem Rekord vom Oktober.

Im Nebenwertebereich erwies sich die Erholung von Gerresheimer um 3,6 Prozent nach einer Empfehlung der Investmentbank Oddo BHF als Strohfeuer. Sie lagen zuletzt nur noch knapp im Plus, auch wenn Experte Oliver Metzger die schlimmste Zeit beim Spezialverpackungs-Hersteller als überstanden wähnt.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
19.01.26 17:52
Angedrohte Zölle durch US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland haben den Dax am Montag belastet. Der Leitindex kämpfte um die psychologisch viel beachtete Marke von 25.000 Punkten und gab letztlich um 1,34 Prozent auf 24.959,06 Zähler nach.
Am Wochenende kam es zur Eskalation zwischen Washington und Europa, weshalb sich nun ein nächster Handelsstreit anbahnen könnte. Trump beansprucht die zu Dänemark gehörende Arktisinsel Grönland für die USA. Die europäischen Nato-Partner lehnen dies ab, weshalb Trump ab dem 1. Februar neue Strafzölle von 10 Prozent verhängen will. Vom 1. Juni an sollen es dann 25 Prozent sein. Am Donnerstag wird ein EU-Sondergipfel in Brüssel stattfinden, um zu beraten, wie die EU am besten auf Trumps Drohungen reagieren kann.

Am vergangenen Dienstag war der Dax noch auf ein Rekordhoch über 25.500 Punkte geklettert. Jetzt ist er erneut vom "Zollhammer getroffen" worden, und dabei geht es "um mehr als nur Handelspolitik", wie Christine Romar von CMC Markets kommentierte. Mit dem neuen Konflikt gehe es "um die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, um die Zukunft der Nato und um die gesamte handelspolitische Ordnung zwischen zwei der weltweit größten Wirtschaftsmächte". Die US-Börsen seien an diesem Montag geschlossen und die Indikationen in New York sprächen für eine tiefrote Eröffnung am Dienstag, aber eine derartige Eskalation sei längst nicht eingepreist, schrieb die CMC-Europa-Chefin.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte beendete den Tag 1,61 Prozent tiefer auf 31.385,57 Punkten. Europaweit wurden ebenfalls Verluste verbucht. Der EuroStoxx 50 büßte 1,72 Prozent auf 5.925,82 Zähler ein und auch in der Schweiz und Großbritannien gaben die Leitbörsen nach.

Nach den Worten von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank, zeigt sich beim Grönland-Streit, dass die Handelsstreitigkeiten "bei weitem noch nicht beigelegt sind". Bisher hätten die verhängten Zölle der US-Wirtschaft kaum geschadet und in Europa habe es in Deutschland zuletzt positive Konjunkturüberraschungen gegeben. Doch der Grönland-Konflikt mahne zur Vorsicht. Die weltwirtschaftliche Entwicklung stehe "auf tönernen Füßen".

Quelle: dpa-AFX
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