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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX

 
08.01.26 18:42
Nach dem Sprung über 25.000 Punkte im Dax am Vortag und einem fortgesetzten Rekordlauf an diesem Donnerstag bis über 25.200 Punkte haben es die Anleger etwas langsamer angehen lassen. Der deutsche Leitindex schloss mit plus 0,02 Prozent auf 25.127,46 Zähler. Der MDax der mittelgroßen Werte beendete den Tag mit plus 0,06 Prozent auf 32.083,03 Punkte.
Mit Blick auf die Rekorde zu Beginn des Börsenjahres 2026 schrieben die Autoren von Börsenbrief Fuchs-Kapital: So gut gelaunt und geradlinig nach oben werde es im ersten Quartal nicht weitergehen. Auch wenn das Gesamtumfeld gut bleibe und die Börsen eine gute Perspektive für 2026 hätten, sollten Anleger im ersten Quartal Vorsicht walten lassen.

Immerhin gab es am Donnerstag Zuversicht für die deutsche Wirtschaft: Der Auftragseingang für die Industrie im November fiel überraschend stark aus. "Die Talsohle dürfte durchschritten sein", kommentierte Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research.

An den New Yorker Börsen liefen zum europäischen Börsenschluss der Leitindex Dow Jones Industrial und der technologielastige Nasdaq 100 in unterschiedliche Richtungen, mit Gewinnen für den Dow und Verlusten für den Nasdaq 100. Die europäischen Börsen entwickellten sich insgesamt verhalten.

Die Politik von US-Präsident Donald Trump hält die Anleger weiter in Atem. Trump setzt nach dem Militäreinsatz in Venezuela nun die Rüstungsindustrie unter Druck. Das Militärbudget für 2027 soll in den USA deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar steigen. US-Rüstungsunternehmen sollen Trump zufolge dafür allerdings bis auf Weiteres die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe einstellen und die Gelder stattdessen in den Ausbau ihrer Kapazitäten stecken.

Hierzulande reagierten die Aktien der Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Renk oder TKMS mit Kursgewinnen zwischen 1,4 und 6,3 Prozent darauf. Analystin Chloe Lemarie von Jefferies sieht auch europäische Unternehmen von einer Erhöhung des US-Militärbudgets profitieren, allerdings vor allem solche, die große Anteile ihrer Umsätze in den USA generierten.

Bayer (Bayer Aktie) gewannen 3,1 Prozent. Ein Bericht zur Agrarpolitik der Europäischen Union stützte. Die "Financial Times" schrieb, dass Bayer an eine positive Veränderung des europäischen Saatgutmarktes glaube, da sich die EU-Institutionen nach mehrjährigen Verhandlungen darauf geeinigt hätten, die Regeln für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen zu lockern.

Infineon (Infineon Aktie) revidierten mit minus 3,7 Prozent ihre Gewinne der beiden Vortage. Händler verwiesen auf eher verhaltene Aussagen des Chipherstellers zum derzeitigen Geschäft. Damit würde Infineon die jüngst vom US-Chipkonzern Microchip gezeigte Dynamik noch nicht nachvollziehen. Schlechter als Infineon waren im Dax am Donnerstag nur noch Siemens Energy mit minus 4,6 Prozent. Tagessieger im Leitindex waren Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) mit plus 3,7 Prozent.

Puma sprangen im MDax um 8,6 Prozent hoch. Ein Reuters-Bericht, wonach der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports den 29-prozentigen Puma-Anteil der Pinault-Familie kaufen will, gab Auftrieb.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
09.01.26 10:59
Vor US-Arbeitsmarktdaten hat sich der Dax am Freitag zunächst kaum bewegt. Er blieb klar über der 25.000-Punkte-Marke und notierte im frühen Handel prozentual unverändert bei 25.127 Punkten. Der deutsche Leitindex steuert damit in der ersten Handelswoche des neuen Jahres auf ein deutliches Plus zu. Das am Vortag weiter nach oben geschraubte Rekordhoch steht bei gut 25.217 Punkten.
Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2022 am Freitagmorgen um 0,09 Prozent auf 32.113 Zähler zu. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, gewann 0,6 Prozent.

In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes legte die Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie überraschend weiter zu. Am Vortag hatten bereits die Auftragseingänge in der Industrie positiv überrascht. Die Investoren schienen mit ihrer Annahme des Durchschreitens der wirtschaftlichen Talsohle in Deutschland in Teilen Recht zu bekommen, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.

Insgesamt ist die Stimmung an den Aktienmärkten weiter gut, obwohl sich die geopolitische Lage zu Beginn des neuen Jahres weiter verschärft hat. Die Politik von US-Präsident Donald Trump macht wieder mehr Schlagzeilen, während sich im Iran Proteste zuspitzen. Im Fokus steht vor dem Wochenende aber vor allem der Arbeitsmarktbericht aus den USA, dem eine besondere Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed zukommt.

Unternehmensseitig achteten die Marktteilnehmer auf Teamviewer . Der Softwarekonzern erreichte sein Umsatzziel für 2025. Die Aktien gewannen 5,5 Prozent.
Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) zogen um 1,3 Prozent an. Der Dialyse-Anbieter setzt sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigt fort. Die Aktien des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius fielen indes um 2,6 Prozent nach einer Abstufung durch RBC.

Für die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 ging es um 5,5 Prozent hoch, womit sie rund 30 Euro kosteten. Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sieht noch Luft bis 39 Euro.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Dax vor US-Jobdaten wenig bewegt

 
09.01.26 12:39
Vor US-Arbeitsmarktdaten hat sich der Dax am Freitag kaum bewegt. Er blieb klar über der 25.000-Punkte-Marke und notierte gegen Mittag bei 25.144 Punkten. Der deutsche Leitindex steuert damit in der ersten Handelswoche des neuen Jahres auf ein kräftiges Plus zu. Das am Vortag weiter nach oben geschraubte Rekordhoch steht bei gut 25.217 Punkten.
Der Arbeitsmarktbericht aus den USA ist für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed besonders wichtig, die Zinspolitik wiederum kann den Aktienmarkt mitunter deutlich beeinflussen.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2022 am Freitag leicht auf 32.111 Zähler zu. Dem EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone fehlte mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent beim Stand von 5.951 Punkten nicht mehr viel bis zur runden 6.000er-Marke.

Insgesamt ist die Stimmung an den Aktienmärkten weiter gut, obwohl sich die geopolitische Lage zu Beginn des neuen Jahres weiter verschärft hat. "Die spektakuläre Militärintervention der USA in Venezuela wie auch die vielen weiteren geostrategischen Initiativen des US-Präsidenten, allen voran die öffentlichen Überlegungen zu Grönland, hatten keine weiteren negativen Nachwirkungen an den Finanzmärkten", konstatiert der Chefvolkswirt der DekaBank, Ulrich Kater.

Kater erklärt die historischen Höchststände an vielen Börsenplätzen damit, dass die neue Geo-Ökonomie nicht nur Risiken mit sich bringt, sondern auch wirtschaftliche Dynamik entfacht. "Allerdings werden die Risiken, die sich aus der hohen Dynamik der Weltpolitik ergeben, zurzeit an den Märkten ausgeblendet und die positiven Wirtschaftsdaten in den Vordergrund gestellt", räumt er ein.

Unternehmensseitig achteten die Marktteilnehmer am Freitag auf Teamviewer . Der Softwarekonzern erreichte sein Umsatzziel für 2025. Die Aktien gewannen 6,5 Prozent.

Für die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 ging es um 6,4 Prozent hoch, womit sie knapp über 30 Euro kosteten. Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sieht noch Luft bis 39 Euro.

Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) zogen um 1,8 Prozent an. Der Dialyse-Anbieter setzt sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigt fort. Die Aktien des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius fielen indes um 2,1 Prozent nach einer Abstufung durch RBC.

Versicherer waren erneut schwach. Morgan Stanley verwies auf das herausfordernde Branchenumfeld mit einer schwächeren Preiserneuerungsrunde. Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) , Munich Re und Allianz (Allianz Aktie) verloren im Dax bis zu 2 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
09.01.26 17:58
Ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht aus den USA hat die Rekordjagd im Dax am Freitag weiter angetrieben. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex erstmals bis auf 25.281 Punkte und ging letztlich 0,53 Prozent höher bei 25.261,64 Zählern ins Wochenende. In der ersten Handelswoche des neuen Jahres hat der Dax damit knapp drei Prozent zugelegt. Der MDax legte derweil am Freitag 0,26 Prozent auf 32.167,17 Punkte zu.
Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank sprach von einer klar erkennbaren Schwäche am Jobmarkt der USA. Die US-Notenbank Fed habe Raum für mehr Zinssenkungen, als es die Projektionen derzeit vorsehen. "Die Zahl der netto neu geschaffenen Stellen blieb hinter den Erwartungen zurück und so festigt sich das Bild, wonach der US-Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verloren hat", kommentierte Helaba-Experte Ralf Umlauf. Verstärkte Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed wollte er daraus allerdings nicht ableiten.

Derweil trieben geopolitische Risiken die Ölpreise weiter an. Nach dem Angriff auf Venezuela richtete US-Präsident Donald Trump auch Drohungen in Richtung Iran. Die Anleger sollten trotz der glänzenden Fassade an der Börse die Warnlampen also nicht gänzlich ignorieren, mahnte Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. Noch zeige der Dax zwar keine Anzeichen von Schwäche, die Devise vieler Investoren laute aber: "Zum Verkaufen noch zu früh, für einen massiven Neueinstieg vielleicht schon etwas spät."

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
12.01.26 09:49
Der DAX ist nach oben ausgebrochen. In der abgelaufenen Woche stieg das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich um mehr als 700 Punkte und schloss +2,88% höher mit 25.247 Punkten. Bayer und RWE waren die Top-Performer, Münchener Rück der schwächste Wert im DAX. Geht die Rekordjagd in der neuen Woche weiter?

www.finanznachrichten.de/...-schmiert-ab-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
12.01.26 09:51
Nach dem starken Jahresstart am deutschen Aktienmarkt hat sich der Dax am Montag stabil gezeigt. Die Eskalation der Lage im Iran sowie die Zuspitzung im Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, bremsen die gute Laune etwas.

Der deutsche Leitindex, der am Freitag mit zwischenzeitlich 25.281 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht und im neuen Jahr bereits um drei Prozent zugelegt hat, gab um 0,04 Prozent auf 25.253 Punkte nach.

Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, legte um 0,16 Prozent auf 32.218 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zugleich um 0,22 Prozent auf 5.985 Zähler.

Deutsche Aktien hätten einen "fulminanten Start" in das neue Jahr gehabt und inzwischen sei der "Dax aus technischer Sicht massiv überkauft", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners die vergangenen Handelstage. "Jetzt steht den Börsen so etwas wie 'die Woche der Wahrheit' bevor", erwartet er, denn allmählich die Berichtssaison für das vierte Quartal 2025 stehe ins Haus. Da müsse sich zeigen, ob die steigenden Aktienkurse auch von steigenden Unternehmensgewinnen gestützt würden.

Trotz immenser geopolitischer Risiken hat der deutsche Leitindex seine positive Historie im ersten Monat des Jahres bislang bestätigt. Als zentraler Kurstreiber gilt die Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft 2026 dank eines immensen Infrastruktur-Pakets. Aber auch die Entwicklungen in den USA schieben das deutsche Börsenbarometer an, so zuletzt am Freitag nach dem US-Arbeitsmarktbericht, der der US-Notenbank Fed Experten zufolge mehr "Raum für mehr Zinssenkungen, als es die Projektionen derzeit vorsehen" gegeben habe.

Derweil nahm der Streit zwischen Trump und Powell Fahrt auf: Der Fed-Chef wies strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Fed zurück. Powell zufolge stellte das US-Justizministerium der Fed am Freitag Vorladungen zu und drohte mit einer Anklage.

Zudem gehen im Iran die Massenproteste gegen das Regime trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiter. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist nun nach eigenen Angaben bereit, neue Sanktionen gegen den Iran vorzuschlagen. Zudem erhöhte Trump den Druck auf die Islamische Republik.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
12.01.26 18:05
Trotz geopolitischer Risiken hat der Dax seine Rekordjagd am Montag fortgesetzt. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex erstmals bis auf 25.421 Punkte und schloss letztlich 0,57 Prozent höher bei 25.405,34 Zählern. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte zum Wochenstart 0,48 Prozent auf 32.320,50 Punkte zu. Wichtiger Kurstreiber bleibt die Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft dank eines immensen Infrastruktur-Pakets. Selbst die Eskalation der Lage im Iran und schwächelnde US-Börsen schreckten die Anleger kaum

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
10:18
Der Dax hat sich nach seinem beeindruckenden Rekordlauf am Dienstag stabil gezeigt. Kurz sprang er bis auf rund 25.428 Punkte und übertraf damit seine Bestmarke vom Vortag leicht, gab die Gewinne aber wieder ab. Stützend wirkten die US-Börsen. An der Wall Street hatten Anleger tags zuvor ihre erste Nervosität wegen erneuter Sorgen um die Unabhängigkeit der Notenbank Fed abgelegt und dem Dow Jones Industrial sowie dem breiten S&P 500 neue Rekorde beschert.

Der deutsche Leitindex zeigte sich im frühen Handel insgesamt jedoch wenig bewegt und hielt sich zuletzt erneut am Vortagsschluss bei 25.407 Zählern. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte am deutschen Markt, gab um 0,3 Prozent auf 32.241 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 indes sprang mit plus 0,3 Prozent auf 6.032 Punkte auf sein nächstes Rekordhoch.

"Der HDax, der die 110 größten und liquidesten deutschen Aktien umfasst, ist gestern den 13. Handelstag am Stück gestiegen", hob Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners hervor. Eine so lange Gewinnserie habe es in der bis 1988 zurückgehenden Indexhistorie nur einmal, und zwar vor 29 Jahren, gegeben. Im Jahr 1997 war der aus Dax- und MDax- sowie auch aus TecDax-Werten bestehende Index 13 Handelstage in Folge gestiegen.

"Es wirkt, als würden ausschließlich positive Nachrichten gelesen, während negative Nachrichten ausgeblendet werden", resümierte Altmann und hält den HDax inzwischen für "massiv überkauft". Die an diesem Tag zunächst in den USA - vor allem mit den Zahlen der Bankbranchen-Größe JPMorgan - anlaufende Berichtssaison werde den starken Trend nun untermauern müssen. "Negative Überraschungen könnten nach den jüngsten Kursgewinnen hart abgestraft werden." Anlagestrategen Ulrich Stephan von der Deutschen Bank hält die Berichtssaison sogar für richtungsweisend für den Ausblick auf das Gesamtjahr.

Obendrein werden an diesem Nachmittag die US-Verbraucherpreise für Dezember 2025 veröffentlicht. Sie dürften "insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Drohgebärden" der US-amerikanischen Regierung gegenüber der US-Notenbank Fed besondere Beachtung finden, erwarten die Experten der Helaba und rechnen nicht mit einem Nachlassen der Inflation.

Zuvor aber stand hierzulande aus dem Dax vor allem Symrise (Symrise Aktie) mit Nachrichten im Blick. Der Duft- und Geschmacksstoffhersteller kündigte einen umfangreichen Aktienrückkauf an, woraufhin das Papier um 5,8 Prozent zulegte. Zudem plant Symrise den Verkauf seines Terpenen-Geschäfts. Dass das Unternehmen allerdings in diesem Zusammenhang und außerdem auch auf die Beteiligung Swedencare Millionen abschreibt, wurde von Anlegern wenig beachtet.

Zalando (Zalando Aktie) gewann als Spitzenwert im Leitindex etwas mehr als sechs Prozent. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Aktie des Online-Modehändlers auf "Overweight" hoch. Mit Blick auf den Wandel der Branche durch den Einsatz von KI sei Zalando besser aufgestellt als von vielen Investoren befürchtet, schrieb Sarah Roberts.

Continental (Continental Aktie) gab unter den schwächsten Werten 1,3 Prozent nach. Die Privatbank Berenberg strich ihre Kaufempfehlung. Mit dem Verkauf von ContiTech würde Continental zu einem reinen Reifenhersteller mit wenig Schulden und reichlich liquiden Mitteln für Ausschüttungen, was aber nun bereits weitgehend im Kurs eingepreist ist, wie Analyst Michael Filatov schrieb.

Im MDax setzte TKMS ihre Rally fort und stiegen um weitere fünf Prozent, womit sie seit Jahresbeginn bereits um fast 50 Prozent zugelegt haben. Traton gab unter den Schlusslichtern dagegen 1,4 Prozent ab. In einer Branchenstudie zu globalen Lkw-Herstellern stufte die US-Bank Morgan Stanley die Aktie auf "Underweight" ab. Auf kurze Sicht leide das Unternehmen unter dem Hochlauf seines chinesischen Lkw-Werks sowie unter Zollbelastungen und müsse möglicherweise bis zum Jahr 2027 warten, um von den europäischen Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben profitieren zu können, hieß es.

Von Jefferies auf "Hold" gesenkt, büßte SMA Solar im SDax 6,5 Prozent ein. Am Markt würden die Margenbelastungen durch Investitionen in Forschung und Entwicklung unterschätzt, hieß es seitens des Analysehauses.

Südzucker-Anteile verloren 1,5 Prozent. Der Umsatz des Zuckerherstellers ging in den ersten neun Monaten des Jahres um 15 Prozent zurück, der operative Gewinn sank um 60 Prozent. Die Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (Ende Februar) wurde dennoch bestätigt

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
18:09
Ein etwas geringer als erwartet ausgefallener Preisanstieg in den USA hat dem Dax am Dienstag den siebten Handelstag in Folge eine Höchstmarke beschert. Allerdings konnte der deutsche Leitindex das hohe Niveau am Nachmittag nicht mehr halten und schloss mit einem moderaten Plus von 0,06 Prozent bei 25.420,66 Punkten. "Der aktuelle Börsenlauf des Dax ist fast schon beängstigend", schrieb die Bank HSBC. Der 70 kleinere Börsentitel umfassende SDax schwang sich ebenfalls zu einem Rekord auf.
In den USA stieg die um Energie- und Lebensmittelpreise bereinigte Kerninflation zum Jahresende 2025 weniger stark als erwartet. "Der große Inflationsschub aufgrund der höheren Zölle blieb bislang aus", konstatierte Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank. Sollte das weiterhin der Fall sein, habe die US-Notenbank Fed "grünes Licht für weitere Zinssenkungen". Allerdings seien die Daten wegen der Schließung vieler US-Bundesbehörden im Herbst 2025 noch immer mit Vorsicht zu genießen, schränkte Gitzel ein.

Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte schloss am Dienstag mit 0,26 Prozent im Minus bei 32.237,31 Punkten. Der Index ist noch ein gutes Stück von seinem Rekordhoch aus dem Jahr 2021 bei über 36.400 Zählern entfernt.

Im Dax nahmen Symrise (Symrise Aktie) den Spitzenplatz ein mit plus 5,1 Prozent. Beim Duft- und Geschmacksstoffhersteller setzten die Anleger auf ein umfangreiches Aktienrückkaufpaket. Zalando (Zalando Aktie) lagen auf Rang zwei mit plus 4,8 Prozent. Die Papiere des Internet-Modehändlers profitierten von einer Hochstufung auf "Overweight" durch die britische Investmentbank Barclays.

Die Investmentbank Berenberg strich die Kaufempfehlung für Continental (Continental Aktie) . Der Kurs des Reifenherstellers zählte mit minus 2,1 Prozent zu den schwächsten Titeln im Dax.
Im MDax setzten die Papiere von TKMS die jüngste Rally mit einem Kursplus von 2,9 Prozent fort, womit sie seit Jahresbeginn um gut 44 Prozent zugelegt hat. Am Vortag hatte die Aussicht auf einen U-Boot-Auftrag aus Indien für Furore gesorgt.

Die Fuchs-Aktie profitierte von positiven Kommentaren der US-Banken JPMorgan und Jefferies und verteuerte sich um 3,6 Prozent. JPMorgan-Analystin Angelina Glazova nahm die Aktie des Schmierstoffherstellers mit "Overweight" in die Bewertung auf.

Nach einer gestrichenen Kaufempfehlung von Jefferies sackten SMA Solar als schwächster Titel im SDax um 6,3 Prozent ab. Aktien des Biosprit-Produzenten Verbio sprangen dagegen nach einem neuen Kaufvotum von MWB Research um gut 18 Prozent hoch auf den höchsten Stand seit zwei Jahren.

Der EuroStoxx 50 stieg am Dienstag um 0,22 Prozent auf 6.029,83 Punkte und markierte wie der Dax eine weitere Bestmarke. Außerhalb der Euroregion gab der Schweizer SMI um rund ein halbes Prozent nach. Der britische FTSE 100 trat quasi auf der Stelle. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Handelsschluss schwächer.

Quelle: dpa-AFX
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