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DAX-Überblick


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DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
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Highländer49:

DAX

 
27.05.26 10:18

Der Dax hat nach seinem Rücksetzer vom Vortag am Mittwoch wieder den Weg nach oben gefunden. Nach wie vor glauben die Anleger an eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zuletzt habe sich allerdings wieder einmal gezeigt, dass "die Friedensglocke verfrüht geläutet wurde", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
Zuletzt stieg der deutsche Leitindex um 0,56 Prozent auf 25.327 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar in Sichtweite. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,62 Prozent auf 32.901 Punkte nach oben. Er schaffte es wieder auf das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.

In New York hatten die Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Dienstag dank der Friedenshoffnungen sowie des Dauerbrenners Künstliche Intelligenz (KI) neue Bestmarken aufgestellt, der Dow Jones Industrial bereits am vergangenen Freitag. Die asiatischen Handelsplätze zeigten zuletzt einmal mehr ein durchwachsenes Bild, wobei der techlastige südkoreanische Kospi dank der Halbleiter-Hausse seine Rekordjagd fortsetzte. Die Ölpreise gaben nach ihrem Anstieg vom Dienstag wieder deutlich nach.

Die Anleger suchten nach Orientierung, so Altmann weiter. Dass der Dienstag der Handelstag mit den zweitniedrigsten Umsätzen in diesem Jahr seit dem vorangegangenen Pfingstmontag gewesen sei, belege die hohe Verunsicherung am Markt. Nur auf Rückenwind aus New York sollten die Anleger dem Experten zufolge ebenfalls nicht setzen. Denn die dortigen Indizes seien nach den erneuten Rekorden "massiv überkauft", sodass "eine Korrektur technisch gesund wäre und niemanden überraschen sollte".


Auch bei deutschen Technologietiteln herrschte zunächst aber Goldgräberstimmung. Im Dax zählte der Halbleiterkonzern Infineon (Infineon Aktie) mit einem Kursplus von 1,4 Prozent zu den besseren Werten. Beim Chipindustrieausrüster Aixtron aus dem MDax konnten sich die Anleger über einen Kursanstieg von 1,8 Prozent auf 53,72 Euro freuen. Für Aufmerksamkeit und weitere Kursfantasie sorgte Analyst Oliver Wong von der Bank of America mit seinem deutlich angehobenen Kursziel von nun 72 Euro. Seit Jahresbeginn haben sich die Aktienkurse der beiden Unternehmen schon mehr als verdoppelt beziehungsweise verdreifacht.
Dagegen ließ die Platzierung von Anteilen durch Wacker Chemie Siltronic (Siltronic Aktie) um 4 Prozent auf 93,20 Euro sinken. Damit waren Siltronic einer der größten Verlierer im Nebenwerte-Index SDax . Der Spezialchemiekonzern hatte den guten Lauf der Aktien seiner Beteiligung genutzt, um in einem beschleunigten Auktionsverfahren 2,1 Millionen Anteile am Waferhersteller Siltronic zum Stückpreis von 89,35 Euro zu verkaufen. Dies entspricht 7 Prozent des Grundkapitals von Siltronic. Seit Jahresbeginn hatte sich ihr Wert zuvor nahezu verdoppelt - am Dienstag waren sie nahe an ihr jüngst erreichtes Hoch seit dem Frühjahr 2022 herangelaufen.

Bei den Anteilsscheinen von Wacker Chemie setzten sich mit minus 1,3 Prozent die jüngsten Gewinnmitnahmen fort. Am Dienstag hatte eine Abstufung der Schweizer Großbank UBS auf den Aktienkurs gedrückt. Zur Begründung hatte Experte Christian Bell auf die jüngst deutliche Erholung verwiesen. Für 2026 steht bislang ein Plus von 40 Prozent zu Buche.

Die Verve Group konnte trotz erheblicher Belastungen durch Währungseffekte im ersten Quartal den Umsatz aus eigener Kraft steigern. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Spezialisten für digitale Werbung und Spieleentwicklung ging indes wegen höherer Kosten zurück. Mit einem Minus von 5,1 Prozent führten die Titel die Verliererliste im SDax an.

Zu den schwächsten MDax-Werten zählte Aroundtown mit einem Kursrückgang um 1,1 Prozent. Der Gewerbeimmobilienspezialist verzeichnete im ersten Quartal wegen höherer Finanzierungskosten und Betriebsausgaben für seine Immobilien einen Gewinnrückgang. Dennoch bestätigte das Unternehmen die Jahresprognose. Das Gewinnziel hatte Aroundtown im April nach dem Ausbau seines Anteils an der Tochter Grand City Properties aufgestockt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...g-wieder-gewinne-dank-12017490

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Highländer49:

DAX

 
27.05.26 19:00

Auf dem Weg in Richtung Rekordstand konnte sich der Dax am Mittwoch nicht im Plus behaupten. "Der Pfad zu neuen Höchstständen bleibt schwierig, solange im Iran-Konflikt noch keine diplomatischen Rauchzeichen der Entspannung aufsteigen", kommentierte der Marktbeobachter Timo Emden. Spekulationen über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bestätigten sich nicht.
Mit knapp 25.395 Punkten fehlte dem Dax im Tageshoch wieder ein Stück, um die im Januar bei 25.507 Punkten aufgestellte Bestmarke zu testen. Als in New York die Rally bei Technologiewerten abebbte, hörte auch bei dem deutschen Leitindex der Rückenwind auf. Aus dem Handel ging er 0,03 Prozent tiefer bei 25.177,80 Punkten. Der MDax dagegen verblieb mit knapp einem Prozent im Plus bei 33.009,45 Zählern. Auf Rekordniveau bewegt sich in Deutschland nur der Kleinwerte-Index SDax.

Anleger schenkten Meldungen zum Iran-Krieg nur wenig Vertrauen. Iranische Medien berichteten, dass ein Entwurf für ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs vorliege. Es handle sich um eine Absichtserklärung, dass die US-Streitkräfte die Seeblockade aufheben und sich aus den Gewässern in der Nähe des Iran zurückziehen würden, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Iran wolle im Gegenzug die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Eine Einigung sei aber noch nicht erzielt. Das Weiße Haus dementierte den Bericht und bezeichnete ihn als vollständig erfunden.

Laut Emden will "der entscheidende Rekordfunke von der Wall Street auf das Frankfurter Börsenparkett offensichtlich noch nicht überspringen", denn in den USA konnte der Leitindex Dow Jones Industrial am Mittwoch einen weiteren Rekord aufstellen. Zuletzt legte der Dow 0,3 Prozent zu.


Im Dax drückten Gewinnmitnahmen die Aktien des Chipkonzerns Infineon (Infineon Aktie) mit einem Prozent ins Minus, nachdem sie sich im Tagesverlauf erstmals seit dem Jahr 2000 wieder bis auf wenige Cent der 80-Euro-Marke genähert hatten. Mit Suss Microtec und PVA Tepla gerieten auch andere mit der Chipindustrie verbundenen deutschen Werte unter Druck.
Der Halbleiterausrüster Aixtron baute sein Kursplus hingegen auf 8,4 Prozent aus. Für Aufmerksamkeit sorgte die Bank of America mit einem Kursziel, das auf 72 Euro angehoben wurde. Diese Zielmarke ist immer noch vielversprechend, obwohl die Papiere in diesem Jahr der absolute Überflieger in der Dax-Familie sind. Der Analyst Oliver Wong verwies auf das KI-Thema als nächste Triebfeder der Wachstumsstory.

Vor Aixtron setzte sich im MDax allerdings Schaeffler an die Spitze mit einem Kurssprung um fast zehn Prozent. Die Titel des Industriezulieferers, der sich weniger stark vom Autosektor abhängig machen will, folgten dem US-Hype im Bereich der Raumfahrttechnologie mit der Meldung, dass der US-Konzern Spire Global künftig bei der Fertigung von Satelliten mit Teilen beliefert wird.

Unter den kleineren deutschen Werten im SDax geriet Siltronic (Siltronic Aktie) mit vier Prozent unter Druck. Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie nutzte den guten Lauf der Aktien, um seine Beteiligung an dem Waferhersteller zu reduzieren.

Die Verve Group konnte trotz erheblicher Belastungen durch Währungseffekte im ersten Quartal den Umsatz aus eigener Kraft steigern. Die Aktien verwandelten zwischenzeitliche Verluste am Nachmittag noch in Gewinne, die letztlich fast fünf Prozent groß waren.

Die Anteilsscheine von Aroundtown wechselten sogar mehrfach die Vorzeichen, am Ende konnten sie sich mit einem halben Prozent im Plus halten. Der Gewerbeimmobilienspezialist verzeichnete einen Gewinnrückgang, bestätigte aber die Jahresprognose.

Auf europäischer Bühne kam der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 auf ein moderates Plus von 0,1 Prozent, ähnlich wie der FTSE 100 in London. In Zürich zeigte der SMI mit einem Anstieg um 0,8 Prozent mehr Schwung.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...uss-dax-mueht-sich-in-12018363

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Highländer49:

DAX

 
28.05.26 09:33

Die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten hat den Dax am Donnerstag wenig beeindruckt. Im frühen Handel verlor der vorbörslich noch schwächere deutsche Leitindex lediglich 0,15 Prozent auf 25.141 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch bei 25.507 Punkten, dem er sich zuletzt genähert hatte, in Sichtweite.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Donnerstagmorgen um 0,14 Prozent auf 32.965 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach unten. Die Ölpreise zogen in Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg wieder deutlich an.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...in-strasse-von-hormus-12018978

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Highländer49:

DAX

 
28.05.26 19:33

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Während die Standardwerte im Dax nachgaben, ging es für die Papiere aus der zweiten und dritten Reihe nach oben. Im späten Handel kam es bei sämtlichen Indizes zu einer moderaten Aufwärtsbewegung, nachdem die US-Nachrichtenwebsite "Axios" gemeldet hatte, dass sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine 60-tägige Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands im Nahen Osten geeinigt haben. Auch die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollten beginnen, so Axios, wobei hinzugefügt wurde, dass Präsident Trump noch seine endgültige Zustimmung geben müsse.
Der deutsche Leitindex, der vor der Nachricht rund 0,7 Prozent im Minus gelegen hatte, drehte kurzzeitig ins Plus, bröckelte aber wieder ab und schloss 0,34 Prozent tiefer bei 25.092,25 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verließ nach der Axios-Meldung die Minuszone und endete mit einem Gewinn von 0,70 Prozent bei 33.239,89 Zählern. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte letztlich um 0,85 Prozent zu.

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem kleinen Freudensprung des Dax, gab aber zu bedenken, wie oft schon ein Kompromiss in Aussicht gestellt worden sei und bislang stets in Enttäuschungen geendet habe. "...erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt nachdenken", so Lipkow.


Über weite Strecken des Handels hatte die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten die Kurse belastet. Das US-Militär hatte in der Nacht zu Donnerstag einen Bereich des Flughafens in der Hafenstadt Bandar Abbas im Süden des Landes attackiert, wie iranische Medien berichteten. Zudem wurden bei israelischen Angriffen im Libanon nach staatlichen Angaben erneut mehrere Menschen getötet.

Gefragt waren vor diesem Hintergrund die Aktien von Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Im Dax gehörten die Papiere von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) mit einem Plus von 4,2 Prozent zu den Top-Werten. Damit setzten sie ihre Erholung vom Mitte Mai erreichten tiefsten Stand seit April vergangenen Jahres fort. Der Konzern vermeldete einen Auftrag für mehr als 2.000 militärische Transportfahrzeuge im Wert von rund einer Milliarde Euro. Für 2026 steht beim einstigen Überflieger aber immer noch ein Kursrückgang von fast 18 Prozent zu Buche.
Die Titel der Rüstungsunternehmen TKMS , Renk und Hensoldt verzeichneten Kursaufschläge zwischen 5,4 und 6,9 Prozent. Die Titel des Spezialchemiekonzerns und Sprengstoffherstellers Alzchem gewannen 6,8 Prozent.

Die Anteilscheine des Halbleiterkonzerns Infineon (Infineon Aktie) standen mit einem Kursplus von 4,4 Prozent an der Dax-Spitze. Die seit Wochen starken Aktien erreichten damit den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Die Analysten von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research und Morgan Stanley schraubten ihre Kursziele deutlich nach oben.

Dagegen ging es für Bayer (Bayer Aktie) um 0,7 Prozent bergab. Hier belastete ein Bericht über eine Klage des US-Saatgutunternehmens Latham. Es wirft dem Agrarchemie- und Pharmariesen demnach vor, wettbewerbswidrige Praktiken angewendet zu haben, um den US-Markt für gentechnisch verändertes Maissaatgut zu monopolisieren.

Zu den Verlierern im MDax zählten Delivery Hero . Die Aktien des Essenlieferdienstes büßten 0,9 Prozent ein, obwohl der US-Fahrdienstvermittler Uber seine Beteiligung deutlich aufgestockt hat. Der direkte Anteil ist demnach von 19,5 auf 24,99 Prozent gestiegen. Weitere fast 12 Prozent hält Uber indirekt über Finanzinstrumente. Vor diesem Hintergrund sei es unklar, ob und wann Uber durch die Erhöhung der Stimmrechte zu einem offiziellen Übernahmeangebot verpflichtet werde, schrieb Citigroup-Analystin Monique Pollard. Nach deutschem Recht wäre dies eigentlich beim Erreichen der 30-Prozent-Schwelle der Fall.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...schluss-dax-gibt-nach-12020014

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Highländer49:

DAX

 
29.05.26 10:14

Ein erneuter Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg sowie Rückenwind von den US-Börsen und aus Asien stützen den deutschen Aktienmarkt am letzten Handelstag im Mai. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 25.118 Punkte. Damit steuert der Leitindex auf einen Wochengewinn von rund einem Prozent zu. Für den als Crash-Monat verrufenen Mai deutet sich ein Plus von rund dreieinhalb Prozent an. Bis zum Rekordhoch bei 25.507 Punkten vom Januar hat es der Dax nicht mehr weit.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen stieg am Freitagmorgen um 0,4 Prozent auf 33.369 Punkte. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte zuletzt um 0,6 Prozent zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach oben.

Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Die Hängepartie ist damit aber noch nicht beendet. Hinsichtlich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Eine Zustimmung von Präsident Donald Trump sei noch offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt. Die Ölpreise fielen am Morgen weiter.

Diese neue Entwicklung beruhige die Börsen und lasse die Ölpreise sowie die Zinsen sinken, bemerkte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Dass eine Kompromissfindung hier schwierig und langwierig sein kann, sollte weiterhin niemanden überraschen. Und so müssen sich die Börsen trotz der aktuell positiven Nachrichtenlage auch weiterhin auf erhöhte Schwankungen einstellen", ergänzte der Experte.


Nach den Entspannungssignalen aus Nahost waren Aktien aus dem Reisesektor überdurchschnittlich gefragt. So verteuerten sich die Papiere von Lufthansa und Tui um 2,0 beziehungsweise 1,5 Prozent.
Zudem stehen die Aktien von CTS Eventim im Anlegerfokus. Der Ticketvermarkter und Veranstalter steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 23 Prozent und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um 18,5 Prozent. Die Jahresziele wurden bestätigt. Das Geschäft mit Live Events habe positiv überrascht, kommentierte Analyst Andreas Riemann von der Investmentbank Oddo BHF. Die CTS-Aktie schnellte um 7,8 Prozent nach oben und war damit Spitzenreiter im MDax.

Die Titel des Waferherstellers Siltronic (Siltronic Aktie) setzten ihren jüngsten Höhenflug mit einem Kurssprung von 8,5 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren fort. Sie profitieren von der anhaltenden Rally der US-Technologiewerte, vor allem aus dem Halbleitersektor im Zuge der Kursfantasie um das Thema Künstliche Intelligenz.

Dagegen setzten sich die Gewinnmitnahmen bei Siemens Energy fort. Mit einem Minus von 2,2 Prozent war die Aktie des Energietechnikkonzerns schwächster Dax-Wert.

Die Anteilsscheine von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) , Springer Nature und Kion werden mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/forum/dax-ueberblick-585565

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Highländer49:

DAX

 
01.06.26 10:23
Der DAX hat einen weiteren Sprung nach oben gemacht. In der abgelaufenen Woche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich gut 200 Punkte zu und schloss +0,85% höher mit 25.100 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Zalando und Infineon, Siemens Energy rutschte ans DAX-Ende. Kommt es in der neuen Woche zu einem neuen Höchststand?
www.finanznachrichten.de/...y-rutscht-ab-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
01.06.26 10:25

Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai ist der deutsche Aktienmarkt relativ wenig bewegt in den Juni gestartet. Der Dax notierte im frühen Handel nahezu unverändert bei 25.102 Punkten. In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Montagmorgen um 0,6 Prozent auf 33.159 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent abwärts.

"Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, doch an den Finanzmärkten überwiegt weiterhin die Hoffnung. Während die politische Realität noch von offenen Fragen geprägt ist, richtet sich der Blick der Anleger bereits auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden.

Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.


Die Aktien von Mercedes-Benz reagierten mit minus 0,2 Prozent auf ein Gesetzesvorhaben in den USA, das in einem Verkaufsverbot auf dem wichtigen Markt münden könnte. Ein Gesetzentwurf, der einen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den USA vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent ausländischen "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 10 Prozent der Mercedes-Anteile gehören dem chinesischen, staatlich kontrollierten Autokonzern BAIC. Weitere knapp zehn Prozent sind dem Eigentümer des Geely-Autokonzerns Li Shufu zuzurechnen. Der Entwurf sei weit davon entfernt, Gesetz zu werden, und dürfte noch Änderungen erfahren, könne aber zumindest die Marktstimmung belasten, kommentierte ein Händler am Morgen.
Die Papiere von Siemens Energy zählten mit plus 2,1 Prozent zu den aktivsten Dax-Werten. Für Auftrieb sorgte die Aufnahme in die "European Conviction List - Directors' Cut", der Investmentbank Goldman Sachs. Analyst Ajay Patel geht davon aus, dass mit der Geschäftsjahresbilanz die mittelfristigen Ziele aufgestockt werden und es auch Neues zu den Ausschüttungen an die Aktionäre geben wird. Siemens Energy sieht er als "strukturellen Gewinner" in Zeiten steigenden Strombedarfs von KI-Rechenzentren und höherer Investitionen in Netzwerktechnologie.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-startet-stabil-in-12022386

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Highländer49:

DAX

 
01.06.26 17:58

Angesichts der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit teils deutlichen Verlusten in den Börsenmonat Juni gestartet. In einem iranischen Medienbericht hieß es, der Iran werde die indirekten Verhandlungen mit den USA wegen der israelischen Angriffe im Libanon abbrechen. In Reaktion darauf bauten die Ölpreise ihre Tagesgewinne aus, was erneut Inflationssorgen weckte und die Renditen am Anleihenmarkt in die Höhe trieb.
Der Leitindex Dax büßte 0,40 Prozent auf 25.003,04 Punkte ein und verteidigte so knapp die Marke von 25.000 Zählern. Deutliche Kursgewinne des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) hielten die Verluste in Grenzen. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 1,36 Prozent auf 32.899,55 Zähler.

Zudem hatten die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff gemeldet. Zuvor hatte der Golfstaat Kuwait wegen Luftangriffen Alarm ausgelöst. Das US-Militär hatte am Wochenende eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran bombardiert, nachdem Teheran zuvor eine amerikanische Drohne abgeschossen haben soll. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...luste-zu-monatsbeginn-12023169

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DAX

 
02.06.26 10:22

Gestützt von weiteren Höchstständen an den US-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zugelegt. Der Dax stieg im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 25.267 Punkte. Tags zuvor hatte der Leitindex mit einer Tagesspanne von 400 Punkten erheblich um die runde Marke von 25.000 Punkten geschwankt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann am Dienstag 1,0 Prozent auf 33.220 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,0 Prozent nach oben.

Die seit Wochen erhoffte nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran lässt immer noch auf sich warten. Immerhin wird aber weiter verhandelt, US-Präsident Trump sprach sogar von einem "schnellen Tempo". Die Ölpreise gaben am Dienstag im frühen Handel wieder etwas nach.

"Die Anleger hierzulande scheinen derzeit jede geopolitische Nachricht vorsorglich auf die Goldwaage zu legen", bemerkte Marktanalyst Timo Emden. Im Gegensatz zur Wall Street fehle dem deutschen Aktienmarkt ein durchschlagendes Zukunftsthema. Während jenseits des Atlantik die KI-Fantasie viele Anleger beinahe elektrisiere und die Kurse vieler Technologiewerte antreibe, überwiege diesseits die Skepsis, konstatierte der Experte.

Die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) setzten ihre KI-getriebene Kursrally fort und erreichten einen weiteren Höchststand seit dem Jahr 2000. Sie kletterten an der Dax-Spitze um weitere 5,6 Prozent, womit sich der Kursgewinn im laufenden Jahr bereits auf rund 125 Prozent summiert. Der niederländische Chipkonzern STMicro hatte sein Umsatzziel für das Geschäft mit Rechenzentren nach oben geschraubt.


Ansonsten sorgten zunächst vor allem Analystenkommentare für Bewegung. So schnellten die Aktien von Salzgitter um 6,0 Prozent auf 65,25 Euro nach oben und erklommen den höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Zuvor hatte die US-Investmentbank Morgan Stanley die Papiere des Stahlkonzerns von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 45,50 auf 70,80 Euro angehoben.

Zudem gaben die Analysten von Kepler Cheuvreux eine Kaufempfehlung für die Anteilsscheine der DHL Group ab. Die Papiere der Bonner stiegen um 3,1 Prozent auf ein Hoch seit vier Jahren. Die Anleger unterschätzten das Gewinnpotenzial im Expressgeschäft, hieß es.

Zu den schwächsten Werten im Dax gehörten die Titel von Siemens Energy mit minus 0,2 Prozent. Der Energietechnikkonzern gab die Übernahme der nordirischen Camlin Group bekannt. Das Technologieunternehmen, das auf die Überwachung, Digitalisierung und Optimierung von kritischer Energie- und Bahninfrastruktur spezialisiert ist, erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...g-dax-nimmt-fahrt-auf-12023834

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Highländer49:

DAX

 
02.06.26 18:02

Mit Rückenwind von den US-Börsen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag etwas von den Verlusten zum Wochenauftakt erholt. In New York sorgte das Thema Künstliche Intelligenz (KI) weiter für Kauflaune. Der hiesige Leitindex Dax schloss 0,48 Prozent im Plus bei 25.124,17 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann 0,15 Prozent auf 32.947,80 Zähler.
"Viel bewegt sich nicht in diesen Tagen im Dax", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Ein Teil der Anleger habe weiter gen USA geschaut sich von den beinahe täglichen Indexrekorden anstecken lassen. Im Vergleich zu den US-Aktien sähen deutsche Standardwerte relativ günstig aus. Der andere Teil hat sich dem Experten zufolge in Anbetracht des drohenden Sommerlochs zunehmend aus dem breiten Aktienmarkt zurückgezogen und sich lediglich auf die Dauerbrenner der vergangenen Wochen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Halbleiter fokussiert.

Derweil "zerren das Tauziehen zwischen den USA und dem Iran in den Friedensverhandlungen und das Hin und Her in der Nachrichtenlage zunehmend an den Nerven der Anleger, die deshalb das Risiko etwas herausnehmen", fuhr Lipkow fort. Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. US-Präsident Donald Trump hingegen hatte auf Truth Social betont, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-erhaelt-auftrieb-von-12024644

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Highländer49:

DAX

 
03.06.26 10:16

Nach dem freundlichen Vortagesschluss hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 0,8 Prozent auf 24.921 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,7 Prozent auf 32.727 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent abwärts.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu - eher ein Unsicherheitsfaktor für den Markt.

Davon ungeachtet setzte der japanische Nikkei 225 seine Rekordjagd fort und schloss sich damit weiteren Höchstständen an der Wall Street an. Die Anleger konzentrierten sich fast nur noch auf die Chancen des Boomthemas KI und verdrängten eine zunehmende Anzahl konjunktureller Warnsignale, bemerkte Marktexperte Stephen Innes. Die Welt, die derzeit auf eine KI-getriebene Zukunft setze, sei abhängig von endlichen Energieressourcen, fragilen Handelsrouten und physischer Infrastruktur, die sich nicht einfach durch Software ersetzen ließen.


Im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank ohne fundamentale Nachrichten mit minus 3,1 Prozent der schwächste Wert. Für die Titel von BASF (BASF Aktie) ging es um 1,2 Prozent nach unten. Die EU-Kommission genehmigte den Verkauf des Lacke-Geschäfts des Chemiekonzerns an den US-Finanzinvestor Carlyle unter Auflagen. BASF rechnet mit einem Abschluss der Transaktion im Volumen von 7,7 Milliarden Euro noch in diesem Jahr.

Die Papiere von Ströer sackten als schwächster MDax-Wert um 6,2 Prozent ab, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs die Aktien von "Neutral" auf "Sell" abgestuft hatte. Das Verbraucherumfeld in Deutschland trübe sich ein, was das Geschäft mit Außenwerbung bremsen dürfte, schrieb Analyst James Tate. Er geht zwar davon aus, dass Ströer weitere Marktanteile gewinnt, wurde zunächst aber zurückhaltender für den Geschäftsverlauf.
Dagegen profitierten die Aktien des Chip-Zulieferers Aixtron von einer positiven Analystenstudie zum Halbleiterindustrie-Ausrüster ASML und stiegen auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Zuletzt notierten sie an der MDax-Spitze 4,2 Prozent im Plus.

Die Anteilsscheine von Douglas verteuerten sich um 5,0 Prozent. Die Privatbank Berenberg nahm die Bewertung der Parfümeriekette mit einer Kaufempfehlung auf. Analyst Michael Heider attestierte dem Unternehmen "schöne Barmittelzuflüsse". Das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken bei der Aktie findet er reizvoll und die Bewertung attraktiv.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...ung-nahost-spannungen-12025266

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Highländer49:

DAX

 
03.06.26 18:49

Belastet von zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg und neuen Zolldrohungen der USA ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch eingeknickt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 1,31 Prozent auf 24.795,94 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,64 Prozent auf 32.736,35 Punkte.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu.

Zudem drohten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil sie Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen unter anderen die Europäische Union, Großbritannien, Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

Der erneute Aufstieg auf Rekordhöhen werde für den Dax zunehmend beschwerlicher, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Statt neuer Friedenssignale im Iran-Krieg drückten Meldungen über militärische Eskalationen und frische US-Zolldrohungen die Stimmung. "Auf dem Weg zum Gipfel gleicht jede neue Belastung einem weiteren Stein im Rucksack der Anleger, während die Luft in der Nähe der Rekordstände immer dünner wird", resümierte der Experte.


Im Dax gehörten die Aktien der Deutschen Bank mit minus 3,7 Prozent zu den schwächsten Werten. Finanzchef Raja Akram hatte auf einer Investorenveranstaltung angedeutet, dass die Vorsorge für faule Kredite im zweiten Quartal wohl etwas über den Markterwartungen liegen dürfte.
Die Aktien von Redcare Pharmacy schnellten um 5,4 Prozent nach oben und setzten sich damit an die Spitze des MDax. Für die Apotheken kommt eine lange ausgebliebene Erhöhung des Honorars für rezeptpflichtige Medikamente. Ein Fix-Bestandteil der Vergütung von 8,35 Euro pro Packung soll zum 1. Juli zunächst auf 9,00 Euro steigen, wie eine vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommene Verordnung des Wirtschaftsministeriums vorsieht. Zum 1. Januar 2027 soll dann eine Anhebung auf 9,50 Euro folgen. Union und SPD hatten die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung wegen der Finanznöte der gesetzlichen Krankenkassen zunächst zurückgestellt. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte dann aber eine Umsetzung in diesem Frühjahr an.

Die Aktien des Chip-Zulieferers Aixtron profitierten von einer positiven Analystenstudie zum Halbleiterindustrie-Ausrüster ASML und stiegen auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Letztlich notierten sie gut vier Prozent im Plus.

Dagegen sackten die Papiere von Ströer um 5,2 Prozent ab, nachdem die US-Investmentbank Goldman Sachs die Aktien zum Verkauf empfohlen hatte. Das Verbraucherumfeld in Deutschland trübe sich ein, was das Geschäft mit Außenwerbung bremsen dürfte, schrieb Analyst James Tate. Er geht zwar davon aus, dass Ströer weitere Marktanteile gewinnt, wurde zunächst aber zurückhaltender für den Geschäftsverlauf.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,89 Prozent auf 6.053,57 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE 100 und der Züricher SMI gaben weniger deutlich nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor zum europäischen Börsenschluss fast ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-sinkt-iran-krieg-und-12026086

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Highländer49:

DAX

 
04.06.26 10:18

Nach einem schwachen Vortag hat sich der Dax am Donnerstag zum Auftakt in den Feiertagshandel stabilisiert. Die Vorgaben aus den USA und Asien sind jedoch schwächer. Die KI-Rally gerät etwas ins Stocken. Mit Broadcom konnte in den USA eine der KI-Größen beim Ausblick nicht ganz überzeugen. Die Lage im Iran-Krieg bleibt derweil undurchsichtig.
Der Dax legte im frühen Handel um 0,38 Prozent auf 24.889 Punkte zu. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen zog um 0,56 Prozent auf 32.919 Punkte an. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um gut 0,4 Prozent nach oben.

Unter Druck stehen am Donnerstag auch hierzulande Halbleiterwerte nach der jüngsten, vom KI-Sektor getriebenen Rally. Infineon (Infineon Aktie) etwa verloren am Dax-Ende 3,1 Prozent. Sie sind mit einem Plus von 126 Prozent im laufenden Jahr aber noch immer der mit Abstand stärkste Dax-Wert.

Scout24 (Scout24 Aktie) gewannen an der Dax-Spitze 3,4 Prozent. Goldman Sachs sieht für den Internetportalbetreiber zweistelliges Gewinnwachstum und startete die Bewertung mit "Buy".

Am deutschen Markt stehen ferner Index-Änderungen im Blick, die am 22. Juni in Kraft treten. Die Aktien des Baukonzerns Hochtief steigen wie von Experten erwartet in den Dax auf. Weichen müssen dafür die Papiere der VW -Beteiligungsgesellschaft Porsche SE , die in den MDax absteigen.
Hochtief gaben am Donnerstag leicht nach. Innerhalb eines Jahres haben sie sich in etwa verdreifacht. Hochtief profitiert vor allem von der US-Tochter Turner. Über den Bau von Rechenzentren partizipiere der Konzern von den boomenden Investitionen in die KI-Infrastruktur speziell in den USA, aber auch in anderen Regionen, hieß es unlängst in einer Analyse der LBBW.


In den Index der mittelgroßen Werte werden die Aktien des Chipkonzerns Elmos Semiconductor , des Waferherstellers Siltronic (Siltronic Aktie) und des Halbleiterzulieferers Suss Microtec aufgenommen. In den Kleinwerteindex SDax absteigen müssen die Titel der Onlineapotheke Redcare Pharmacy , des Werbevermarkters Ströer und des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich .

Puma bekamen am Donnerstag von einer Kaufempfehlung der Citigroup Auftrieb. Die Titel des Sportartikelherstellers gewannen fast 4 Prozent. Analystin Monique Pollard setzt bei Puma nach dem Einstieg des chinesischen Konzerns Anta vor allem auf die mittelfristigen Chancen in China.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...nung-dax-etwas-erholt-12026589

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Highländer49:

DAX

 
04.06.26 18:30

Der Dax hat sich nach seinem Kursrutsch zur Wochenmitte stabilisiert. Für Beruhigung sorgte am Donnerstag der wieder gesunkene Ölpreis, der unter der Hoffnung auf eine Waffenruhe im Libanon litt. Die Rally rund um Künstliche Intelligenz (KI) geriet allerdings etwas ins Stocken. Mit Broadcom überzeugte in den USA eine der KI-Größen beim Ausblick nicht ganz. Dies belastete Halbleiterwerte auch hierzulande. Die Lage im Iran-Krieg bleibt undurchsichtig.
Auch dank hoher Kursgewinne der schwer gewichteten SAP-Aktien hatte der deutsche Leitindex zwischenzeitlich die Marke von 25.000 Zählern überwunden. Am Ende reichte es für ein Plus von 0,60 Prozent auf 24944,95 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen stand 0,2 Prozent höher bei 32.801,61 Punkten.

Einerseits sorge die KI-Euphorie jenseits des Atlantiks für Kursfantasie, andererseits hielten geldpolitische Unsicherheiten und geopolitische Risiken die Anleger im Zaum, schrieb Analyst Timo Emden von Emden Research und fuhr fort "Zwischen KI-Goldgräberstimmung und Nahostrisiken suchen Anleger weiterhin ihren Nordstern." Zwar taste sich der Dax wieder in Richtung der Marke von 25.000 Punkten vor, doch das Fundament bleibe fragil.

Halbleiterwerte zollten ihrer jüngsten, vom KI-Sektor getriebenen Rally Tribut. Infineon-Aktien etwa verloren am Dax-Ende 3,4 Prozent. Sie sind mit einem Plus von 125 Prozent im laufenden Jahr aber noch immer der mit Abstand stärkste Dax-Wert.


Vorne im Dax legten SAP (SAP Aktie) um 5,5 Prozent zu. Wie oft in jüngster Vergangenheit, sind Software-Titel gefragt, wenn im Halbleitersektor Verluste verbucht werden. Marktteilnehmer setzten nach den Halbleiteraktien auf die Renaissance der Cloud-Anbieter und Softwareunternehmen, kommentierte Experte Andreas Lipkow von CMC Markets.
Scout24-Papiere gewannen 3,8 Prozent. Die US-Bank Goldman Sachs sieht für den Internetportalbetreiber zweistelliges Gewinnwachstum und startete die Bewertung mit einer Kaufempfehlung.

Am deutschen Markt standen ferner Index-Änderungen im Blick, die am 22. Juni in Kraft treten. Die Aktien des Baukonzerns Hochtief steigen wie von Experten erwartet in den Dax auf. Weichen müssen dafür die Papiere der VW-Beteiligungsgesellschaft Porsche SE , die in den MDax absteigen.

Die Anteilscheine von Hochtief gaben leicht nach. Innerhalb eines Jahres haben sie sich in etwa verdreifacht. Hochtief profitiert vor allem von der US-Tochter Turner. Über den Bau von Rechenzentren partizipiere der Konzern von den boomenden Investitionen in die KI-Infrastruktur speziell in den USA, aber auch in anderen Regionen, hieß es unlängst in einer Analyse der Landesbank Baden-Württemberg.

In den MDax werden die Aktien des Chipkonzerns Elmos Semiconductor , des Waferherstellers Siltronic (Siltronic Aktie) und des Halbleiterzulieferers Suss Microtec aufgenommen. In den Kleinwerteindex SDax absteigen müssen die Titel der Onlineapotheke Redcare Pharmacy , des Werbevermarkters Ströer und des Gabelstapler-Herstellers Jungheinrich .

Auf europäischer Bühne kam der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 auf ein Plus von 0,82 Prozent auf 6.103,33 Punkte. Der Londoner FTSE 100 legte moderat zu, während der Züricher SMI knapp ein Prozent gewann. In New York stieg der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um 1,7 Prozent.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...s-dax-etwas-berappelt-12027268

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Highländer49:

DAX

 
05.06.26 10:26

Bei schwachen Vorgaben aus Asien hat der Dax am Freitag im frühen Handel etwas nachgegeben. Die KI-Rally an den Börsen wird zunehmend ausgebremst. Zuletzt verlor der deutsche Leitindex 0,24 Prozent auf 24.886 Punkte. Die runde 25.000-Zähler-Marke, an die er sich in dieser Woche noch herangewagt hatte, gerät etwas aus dem Blick.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Freitagmorgen um 0,26 Prozent auf 32.716 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach unten.

Marktanalyst Timo Emden von Emden Research verwies auf den anstehenden Börsengang von Space X, der zum ersten großen Stresstest für die KI-Rally werden dürfte. "Die Platzierung könnte zum Gradmesser werden, wie viel Risikokapital nach Jahren der KI- und Technologierally noch mobilisiert werden kann." Anleger könnten in den kommenden Handelstagen Risikokapital umschichten und zusätzliche Liquidität zurückhalten.

Am Nachmittag steht in den USA der Arbeitsmarktbericht für Mai an. Ein starker Bericht werde noch keine Zinsanhebung auslösen, schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Allerdings könnte er der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass in Sachen Zinsangst zum Überlaufen bringt. Ein robuster Arbeitsmarkt wäre in der Lage, die ohnehin bereits kräftig gestiegenen Renditen am amerikanischen Anleihemarkt weiter nach oben zu treiben und damit das Zinsgespenst an die Börsen zurückkehren zu lassen."

Auf dem deutschen Parkett gaben Chipwerte nochmals nach. Infineon (Infineon Aktie) im Dax weiteten ihren Verlust um 5 Prozent aus. Aixtron im MDax verloren ähnlich viel. Auch im Nebenwerteindex SDax lagen Halbleiterwerte hinten.
Kursgewinne von 2,7 Prozent für die Titel des Portalbetreibers Scout24 (Scout24 Aktie) an der Dax-Spitze stützten die positive Tendenz der letzten Woche.

Wacker Chemie setzte eine Verkaufsempfehlung der Citigroup zu, die Papiere sanken um fast 4 Prozent. Der Markt überschätze wohl die Chancen im Halbleitergeschäft, hieß es.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...ffnung-zurueckhaltung-12027774

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Highländer49:

DAX

 
05.06.26 19:42

In einem von Vorsicht geprägten Umfeld ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag unter Druck geraten. Beobachter verwiesen als Belastung unter anderen auf die unklare Lage im Nahost-Krieg und die etwas nachlassende Euphorie rund um Künstliche Intelligenz (KI). Zudem war der US-Arbeitsmarktbericht für Mai solide ausgefallen, was Spekulationen befeuerte, dass die US-Notenbank bereits in diesem Jahr ihre Leitzinsen erhöhen könnte. Dies würde Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver machen.
Damit schloss der Leitindex Dax 0,75 Prozent im Minus auf 24.759,05 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich ein Verlust von 1,38 Prozent. Die 25.000-Punkte-Marke bleibt im Blick, erweist sich aber als Widerstand. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Freitag um 1,02 Prozent auf 32.466,60 Zähler.

Laut der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) überraschte im Mai das Stellenplus in den USA deutlich. Insgesamt zeigten die Job-Zahlen eine solide Verfassung des US-Arbeitsmarktes. Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank würden in der Tendenz wohl verstärkt.

Marktanalyst Timo Emden von Emden Research verwies ferner auf den anstehenden Rekord-Börsengang des Weltraumunternehmens SpaceX, der schon seine Schatten vorauswerfe und zum ersten großen Stresstest für die KI-Rally werden dürfte. "Die Platzierung könnte zum Gradmesser werden, wie viel Risikokapital nach Jahren der KI- und Technologierally noch mobilisiert werden kann." Anleger könnten in den kommenden Handelstagen Risikokapital umschichten und zusätzliche Liquidität zurückhalten.


Die KI-Rally an den Börsen wird derweil zunehmend ausgebremst. So fordert das KI-Unternehmen Anthropic eine weltweite Pause bei der KI-Entwicklung und warnt vor den Risiken der Selbstoptimierung. KI-Modelle könnten bald in der Lage sein, sich ohne menschliches Eingreifen selbst zu verbessern. Kommt nun auch noch Zinsdruck auf, könnte dies die Aktien der finanzierungsintensiven Technologie-Unternehmen zusätzlich belasten.
Auf dem deutschen Parkett gaben Chipwerte am Freitag nochmals nach. Infineon (Infineon Aktie) weiteten ihren Vortagesverlust um gut neun Prozent aus. Aixtron verloren im MDax fast fünf Prozent. Auch im Nebenwerteindex SDax lagen Halbleiterwerte mit hohen Abschlägen hinten.

Wacker Chemie setzte zusätzlich eine Verkaufsempfehlung der US-Bank Citigroup zu, die Papiere sanken am MDax-Ende um fast sechs Prozent. Der Markt überschätze wohl die Chancen im Halbleitergeschäft, hieß es.

Kursgewinne von knapp zwei Prozent für die Titel des Portalbetreibers Scout24 (Scout24 Aktie) stützten derweil die positive Tendenz der letzten Wochen. Am Vortag hatte Analyst Adam Berlin von der US-Bank Goldman Sachs mit einer Kaufempfehlung auf zweistelliges Gewinnwachstum und steigende Margen gesetzt.

Die Aktien von Flatexdegiro gewannen fast drei Prozent. In einer Branchenanalyse der Berenberg Bank war der Online-Broker sehr gut weggekommen. Das Unternehmen biete bis 2028 die stärksten Gewinnaussichten im Sektor bei der niedrigsten Aktienbewertung, schrieb Experte Christoph Greulich.

Auf europäischer Ebene kam der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 auf ein Minus von 0,68 Prozent auf 6.062,07 Punkte. Der Londoner FTSE 100 und der Züricher SMI hingegen legten etwas zu. In New York gab der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um 0,6 Prozent nach.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...khaltung-nach-soliden-12028393

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Highländer49:

Dax

 
08.06.26 10:02
Der DAX ist in der abgelaufenen Handelswoche wieder etwas zurückgefallen. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer knapp 350 Punkte ein und schloss -1,39% tiefer mit 24.756 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Porsche SE und Mercedes-Benz, Zalando war bester DAX-Wert. Doch wie geht es nun weiter?
www.finanznachrichten.de/...ndo-klettert-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

Dax

 
08.06.26 10:08

Verstärkte US-Zinsängste und der sich wieder zuspitzende Krieg zwischen Israel und dem Iran haben den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenauftakt verhagelt. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,3 Prozent auf 24.442 Punkte und rutschte damit klar unter die 21-Tage-Linie, die aktuell bei 24.706 Zählern verläuft und als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor am Montagmorgen 1,8 Prozent auf 31.884 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,2 Prozent nach unten.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...r-start-zinsangst-und-12029372

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Highländer49:

DAX

 
08.06.26 19:59

Angesichts spürbar erholter US-Börsen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Montag nach anfänglich größeren Verlusten etwas stabilisiert. Die weiterhin angespannte Lage im Nahen Osten und die wieder größer werdenden Zinsängste drückten aber auf die Stimmung der Anleger. Der Dax büßte letztlich 0,58 Prozent auf 24.616,22 Punkte ein, zuvor sackte er um bis zu 1,3 Prozent ab. Damit rutschte er unter die 21-Tage-Linie, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen ging 1,05 Prozent tiefer mit 32.125,47 Zählern aus dem Handel.
Am vergangenen Freitag sorgte ein unerwartet robuster US-Arbeitsmarktbericht für einen massiven Abverkauf vor allem bei den Technologiewerten, die nun zu Wochenbeginn aber wieder spürbar zulegten. "Eine viel zu heiße Beschäftigung in den USA schürt panische Angst vor einer hartnäckigen Inflation und zerstört jegliche Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Fed völlig", kommentierte Marktexperte Tim Ritschar vom Broker ActivTrades. Stattdessen spekulieren die Anleger über einer Zinserhöhung der US-Notenbank, auch die Europäische Zentralbank könnte bereits am Donnerstag den Leitzins anheben.

Außerdem belastete eine erneute Eskalation im Nahost-Krieg. Der Iran und Israel überzogen sich erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig mit Angriffen. "Die Börsen gehen aktuell davon aus, dass diese neue Eskalation nur kurzfristig sein wird", stellte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners fest. Zur moderaten Reaktion der Anleger habe auch beigetragen, dass US-Präsident Donald Trump versuche, deeskalierend einzuwirken. Trump versicherte, dass weiter an einer baldigen Lösung des Konflikts gearbeitet werde. Sowohl der Iran als auch Israel wollen ihre Angriffe wieder einstellen.



Auf europäischer Ebene stagnierte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schlussendlich bei rund 6.062 Punkten. Auch der Londoner FTSE 100 bewegte sich kaum, der Züricher SMI verlor ein halbes Prozent. In New York stieg der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um rund 0,3 Prozent. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 erholte sich sogar um mehr als zwei Prozent.

Bei den Unternehmen wurden die zinssensiblen Immobilienwerte aufgrund der zunehmenden Zinsangst gemieden. So verbuchten die Aktien von Vonovia (Vonovia Aktie) , TAG , Aroundtown und LEG Kursabschläge zwischen 2,4 und 6,8 Prozent.
Wegen der angespannten Lage in Nahost waren auch die Aktien aus dem Luftfahrt- und Reisesektor nicht gefragt. Die Papiere von Airbus , Tui und Lufthansa verzeichneten Kursverluste zwischen 1,2 und 1,9 Prozent.

Nach dem jüngsten Ausverkauf unternahmen die Aktien aus dem Halbleitersektor dagegen einen Stabilisierungsversuch. Infineon (Infineon Aktie) stiegen als Teil der Spitzengruppe im Dax um 1,2 Prozent, nachdem sie zuletzt unter Gewinnmitnahmen gelitten hatten und um bis zu 16 Prozent von ihrem jüngst erreichten Hoch seit dem Jahr 2000 abgesackt waren. Die Titel der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron , Siltronic (Siltronic Aktie) und PVA Tepla gewannen zwischen 3,3 und 5 Prozent.

Die Chemiewerte litten derweil unter einer Analystenstudie. BASF (BASF Aktie) , Symrise , Evonik und Lanxess (Lanxess Aktie) gaben zwischen 0,8 und 6,3 Prozent nach. Analystin Georgina Fraser von der US-Investmentbank Goldman Sachs hatte einige Branchenaktien abgestuft, da sie einen neuerlichen Abschwung für Europas Chemiebranche befürchtet.

Die Aktien von CTS Eventim büßten 5,3 Prozent ein. Die Investmentbank Exane BNP hatte die Titel des Ticketvermarkters und Veranstalters auf "Underperform" abgestuft. Analyst Christoph Blieffert erwartet ein sich änderndes Geschäftsumfeld am deutschen Ticketing-Markt.

Die Titel der Porsche AG reagierten mit einem Kursplus von 2,3 Prozent auf eine Kaufempfehlung der Schweizer Großbank UBS. Der Turnaround des Sportwagenbauers zu alter Stärke dürfte zwar noch Jahre dauern, jetzt sei allerdings der richtige Zeitpunkt zum Einstieg gekommen, schrieb Analyst Patrick Hummel.

Für die Aktien von Friedrich Vorwerk ging es im Kleinwerte-Index SDax nach ihrem vorigen Kursrutsch um 3,4 Prozent nach oben. Analyst Leon Mühlenbruch von MWB Research gab seine Verkaufsempfehlung für den Pipeline- und Anlagenbauer auf. Die überzogenen Erwartungen seien auf ein realistischeres Niveau korrigiert worden.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...ax-verringert-verlust-12030246

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Highländer49:

DAX

 
09.06.26 09:58

Nach den Verlusten zum Wochenauftakt hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zunächst weitgehend behauptet. Der Dax notierte in den ersten Handelsminuten praktisch unverändert bei 24.617 Punkten. Tags zuvor war der Leitindex auf den niedrigsten Stand seit fast drei Wochen abgetaucht und hatte die 21-Tage-Linie unterschritten, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Dienstagmorgen um 0,2 Prozent auf 32.050 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent aufwärts.

"Der Dax bleibt auf Richtungssuche. Den initialen gestrigen Kursverlust haben offensichtlich einige Schnäppchenjäger zum Einstieg genutzt. Mit solchen Käufen ist der Dax aktuell nach unten ganz gut abgesichert. Nach oben haben zuletzt jedes Mal zügig Gewinnmitnahmen eingesetzt. Solange sich dieses Bild nicht ändert, wird sich für den deutschen Leitindex keine klare Richtung herauskristallisieren", kommentierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...-traegem-handelsstart-12030764

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Highländer49:

DAX

 
09.06.26 12:20

Der Dax hat sich am Dienstag von seinem Verlust zum Wochenauftakt erholt. Gegen Mittag notierte der Leitindex 0,7 Prozent höher bei 24.788 Punkten und damit wieder knapp über der 21-Tage-Linie, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Der MDax legte um 0,2 Prozent auf 32.177 Zähler zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,0 Prozent nach oben.
Im Nahost-Konflikt haben Iran und Israel ihre jüngsten wechselseitigen Angriffe vorerst eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. US-Präsident Donald Trump hatte tags zuvor versichert, dass weiter an einer baldigen Lösung des Konflikts gearbeitet werde.

"Zwischen Krisenrauschen, geldpolitischen Fragezeichen und der KI-Euphorie als strukturellem Wachstumstreiber fehlt Anlegern derzeit ein verlässliches Navigationssignal. Ohne klare Leitplanken bleibt das Marktumfeld schwer navigierbar", kommentierte Marktexperte Timo Emden.

Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland startete - gestützt von einer besseren Entwicklung im Baugewerbe - mit einem Produktionsanstieg ins zweite Quartal. Im April legte die Fertigung in den Unternehmen im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu. Analysten hatten diesen Anstieg erwartet.

Halbleiterwerte setzten nach dem jüngsten Rücksetzer zu einer Erholung an. Börsianer vermuten, dass die KI-Fantasie von dem jüngsten Kursrutsch unbeeindruckt bleibt. Bereits am Vorabend hatten US-Branchenwerte schwungvoll zugelegt. An der technologielastigen Börse in Südkorea sprangen die Titel des Branchenriesen SK Hynix am Dienstag um 16 Prozent an. Für die Papiere von Infineon (Infineon Aktie) , Aixtron , Suss und PVA Tepla ging es um bis zu 4,2 Prozent aufwärts.


Analysten-Lob trieb die Aktien von Symrise (Symrise Aktie) kräftig an. Mit plus 5,1 Prozent waren sie der Top-Wert im Dax und sprangen über die 21-Tageslinie zurück. JPMorgan-Analyst Edward Hockin blickt optimistisch auf die Ende Juli anstehenden Zahlen zum zweiten Quartal. Er rechnet mit einer Belebung des organischen Umsatzwachstums auf drei Prozent. Der Hersteller von Aromen und Duftstoffen profitiere von einer günstigeren Vergleichsbasis und einer soliden Entwicklung in den Geschäften rund um Parfüm sowie Lebensmittel und Getränke.

Angekündigte Anleihe-Emissionen belasteten die Aktien von Evonik und K+S . Letztere fielen um 2,9 Prozent nach der Mitteilung, dass der Düngemittelkonzern die Ausgabe einer Wandelanleihe im Nennwert von etwa 300 Millionen Euro plant. Sie unterschritten damit erstmals seit Mitte Januar wieder die 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend. Die Evonik-Papiere büßten 3,4 Prozent ein. Der Großaktionär des Spezialchemiekonzerns, die RAG-Stiftung, will eine neue Umtauschanleihe mit einem Gesamtnennbetrag von rund 375 Millionen Euro begeben, die dann von Investoren in bestehende Stammaktien von Evonik umtauschbar sein soll.

Nach einer mehrmonatigen Rally setzten die Aktien von SMA Solar ihre jüngste Korrektur mit einem Kursabschlag von 4,2 Prozent fort. Damit steuern die Titel des Wechselrichter-Herstellers auf den achten Verlusttag in Folge zu, nachdem sie sich von März bis Mitte Mai im Wert mehr als verdoppelt hatten.

Die Anteilsscheine von Secunet bewegen sich klar im Minus, da sie am Dienstag mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...kfurt-dax-erholt-sich-12031044

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Highländer49:

DAX

 
09.06.26 18:18

Der Dax hat am Dienstag nach seinen Verlusten zu Wochenbeginn weiter nachgegeben. Zwischenzeitliche Gewinne konnte der deutsche Leitindex nicht halten, letztlich büßte er 0,74 Prozent auf 24.433,06 Punkte ein. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, gleichzeitig scheiterte ein weiterer Erholungsversuch der US-Technologiewerte. Der MDax verlor 1,50 Prozent auf 31.642,54 Zähler.
Im Nahost-Konflikt haben der Iran und Israel ihre jüngsten wechselseitigen Angriffe vorerst eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. US-Präsident Donald Trump hatte tags zuvor versichert, dass weiter an einer baldigen Lösung des Konflikts gearbeitet werde. Die Ölpreise gingen zuletzt etwas zurück.

"Zwischen Krisenrauschen, geldpolitischen Fragezeichen und der KI-Euphorie als strukturellem Wachstumstreiber fehlt Anlegern derzeit ein verlässliches Navigationssignal. Ohne klare Leitplanken bleibt das Marktumfeld schwer navigierbar", kommentierte Marktexperte Timo Emden.

Aus Sicht von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Broker CMC Markets, kommen "einige dicke Bretter auf die Börse zu, die nur schwer zu durchbohren sein werden." Er verwies auf die anstehenden Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Fed. Dazu stünden mit SpaceX, Anthropic und OpenAI drei große Börsengänge bevor, die Liquidität aus den Märkten abziehen dürften.


Auf europäischer Ebene gab der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,21 Prozent auf 6.049,74 Punkte nach. Der Londoner FTSE 100 rutschte noch deutlicher ins Minus, der Züricher SMI schloss moderat im Plus. In New York verlor der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss rund ein halbes Prozent. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 brach einen Erholungsversuch ab und sackte um fast zwei Prozent ab.
Auch hierzulande drehten die Chip- und KI-Werte nach anfänglichen Kursgewinnen ins Minus. Infineon (Infineon Aktie) fielen letztlich um 3,3 Prozent, Siemens Energy büßten am Dax-Ende sogar 5,9 Prozent ein. Bei den Nebenwerten verloren die Zulieferer für die Chipindustrie Aixtron , Suss und PVA Tepla bis zu 2,4 Prozent.

Analysten-Lob trieb die Aktien von Symrise (Symrise Aktie) kräftig an. Mit plus 7,2 Prozent waren sie der Top-Wert im Dax und sprangen über die 21-Tagelinie als Indikator für den kurzfristigen Trend. JPMorgan-Analyst Edward Hockin blickt optimistisch auf die Ende Juli anstehenden Zahlen zum zweiten Quartal. Er rechnet mit einer Belebung des organischen Umsatzwachstums auf drei Prozent.

Für Airbus ging es dagegen um 0,7 Prozent abwärts. Der weltgrößte Flugzeugbauer zweifelt wegen der Probleme des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney an seinem Produktionsziel für seine meistgefragte Modellreihe. Die geplante Fertigung von 75 Maschinen der A320neo-Reihe pro Monat in der zweiten Jahreshälfte 2027 droht Airbus wegen des Teilemangels erneut zu verfehlen.

Emissionen von Wandelanleihen belasteten die Aktien von Evonik und K+S . Letztere fielen um 3,2 Prozent. Sie unterschritten erstmals seit Mitte Januar wieder die 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend. Die Evonik-Papiere büßten 1,4 Prozent ein. Die RAG-Stiftung, der Großaktionär des Spezialchemiekonzerns, platzierte eine Umtauschanleihe mit einem Gesamtnennbetrag von rund 375 Millionen Euro. Bei K+S lag das Volumen der neuen Wandelanleihe bei 320 Millionen.

Nach einer mehrmonatigen Rally setzten die Aktien von SMA Solar ihre jüngste Korrektur mit einem Kursabschlag von 10,2 Prozent fort. Damit verbuchten die Titel des Wechselrichter-Herstellers den achten Verlusttag in Folge, nachdem sie sich von März bis Mitte Mai im Wert mehr als verdoppelt hatten.

Noch deutlicher gaben im Kleinwerte-Index SDax die Aktien von Verbio nach, sie brachen um 11,6 Prozent ein. Die wieder fallenden Ölpreise infolge ermutigender Signale aus dem Nahen Osten belasteten den Biokraftstoffhersteller schwer. Verbio produziert unter anderem Bioethanol, das herkömmlichem Benzin beigemischt wird, um E10 zu erzeugen.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...s-dax-sackt-weiter-ab-12031672

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Highländer49:

DAX

 
10.06.26 09:43
Unbeeindruckt von den wieder zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte freundlich eröffnet. Allerdings dürfte ein erneuter Schwächeanfall im globalen Technologiesektor die Anleger zunächst davon abhalten, vor den US-Inflationsdaten ins Risiko zu gehen.
Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,1 Prozent auf 24.458 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen legte um 0,1 Prozent auf 31.660 Zähler zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es ebenfalls um 0,1 Prozent aufwärts.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
10.06.26 11:56

Angesichts wieder zunehmender Spannungen im Iran-Krieg hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte den Rückwärtsgang eingelegt. Auch ein erneuter Schwächeanfall im globalen Technologiesektor sowie die am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten halten die Investoren davon ab, stärker ins Risiko zu gehen.
Der Dax sank auf den tiefsten Stand seit drei Wochen und notierte zuletzt 0,5 Prozent im Minus bei 24.316 Punkten. Damit nähert sich der Leitindex der 200-Tage-Linie bei 24.180 Punkten, die als Indikator für den längerfristigen Trend angesehen wird. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen fiel am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 31.370 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent abwärts.

Die USA und der Iran griffen sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig an. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierte das US-Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.

Mit Spannung erwartet wird die am Nachmittag anstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für Mai. Experten rechnen mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 4,2 Prozent. "Das wäre gleichbedeutend mit dem stärksten Preisanstieg seit mehr als 2 Jahren. Eine negative Überraschung bei der Inflation könnte die ohnehin schon bestehenden Spekulationen über Zinserhöhungen noch weiter anheizen", fürchtet Analyst Thomas Altmann von QC Partners.


"Die Anleger befinden sich weiterhin in einem Balanceakt zwischen Zuversicht und Vorsicht. Auf der einen Seite stehen die Verheißungen der KI-Revolution, auf der anderen Seite Zweifel an den hohen Erwartungen, geopolitische Risiken und geldpolitische Unwägbarkeiten", konstatierte Marktexperte Timo Emden. "Die aktuelle Gemengelage gleicht einer Fahrt durch unbekanntes Terrain. Die Karte ist unvollständig, die Wegweiser widersprüchlich und hinter jeder Kurve könnte eine neue Schlagzeile warten."
Im Softwarebereich stehen die spätabends anstehenden Quartalszahlen von Oracle im Fokus. Anleger erwarten offenbar nichts Gutes, wie anhaltende Kursverluste im Sektor zeigen. Die Aktien von SAP (SAP Aktie) büßten als Dax-Schlusslicht 3,5 Prozent ein. Von ihrem Erholungshoch von Anfang Juni sind sie nun schon wieder um rund 14 Prozent abgesackt. Auch die Papiere von Nemetschek und Teamviewer verloren deutlich.

Bessere Profitabilitätsaussichten von Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberger Druckmaschinen Aktie) verliehen den Titeln des Maschinenbauers 3,6 Prozent Auftrieb. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die bereinigte Ebitda-Marge im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 (bis Ende März) im Vergleich zum Vorjahr spürbar zulegen. Dazu beitragen soll auch ein Sparprogramm.

Die Anteilsscheine von Fielmann schnellten nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank an der SDax-Spitze um 7,0 Prozent hoch. Analyst Michael Kuhn lobte das bewährte Geschäftsmodell, die dominante Marktposition, eine konstant hohe Kundenzufriedenheit und die erfolgreiche "Vision 2025" der Optikerkette.

Die Papiere von Adidas stiegen um 1,1 Prozent, nachdem die kanadische Bank RBC sie auf "Outperform" hochgestuft hatte. Der Sportartikelkonzern biete neben einer günstigen Bewertung inzwischen auch ein gut berechenbares Ergebniswachstum, das am oberen Ende der Branche rangiere, schrieb Analyst Piral Dadhania.

Die Anteilsscheine von Jenoptik und Krones bewegen sich im Minus, weil sie mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...uf-dreiwochentief-vor-12032414

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Highländer49:

DAX

 
10.06.26 17:59

Der Dax ist am Mittwoch unter Druck geblieben. Für Verunsicherung sorgten anhaltende Kursverluste im US-Technologiesektor sowie wieder zunehmende Spannungen im Nahen Osten. Die USA und der Iran hatten sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig angegriffen.
Zwischenzeitlich hatten Kommentare des US-Präsidenten den deutschen Leitindex bis zu 1,6 Prozent ins Minus gezogen. Mit Blick auf die sich seit Wochen hinziehenden Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran hatte Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: "Sie haben zu lange gebraucht, um einen für sie großartigen Deal auszuhandeln, jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!"

Nach den Aussagen Trumps hatte das Börsenbarometer den tiefsten Stand seit mehr als drei Wochen erreicht und war zeitweise unter die 200-Tage-Durchschnittslinie gefallen, die als Indikator für den längerfristigen Trend gilt. Am Ende schloss der Dax 0,97 Prozent im Minus bei 24.195,31 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen fiel um 1,11 Prozent auf 31.292,79 Zähler.

"Die verschärfte Rhetorik von Trump im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten erinnert daran, dass geopolitische Risiken weiterhin unter der Marktoberfläche glimmen", sagte Marktexperte Timo Emden von Emden Research. Zudem seien die Anleger nun in Bezug auf die geldpolitischen Perspektiven der US-Notenbank Fed unter dem Strich kaum schlauer als zuvor. Denn die jüngsten US-Inflationsdaten hätten den Zinssorgen zwar kurzfristig die Schärfe genommen. Für mehr Klarheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank aber sorgten die Daten Emden zufolge nicht.

Quelle: dpa-AFX



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