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Meldung des Tages: Rüstungsindustrie unter Druck: Warum ein seltenes Metall plötzlich zum Milliardenfaktor wird
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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX-Überblick

 
02.09.24 10:59
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Highländer49:

DAX

 
26.02.26 10:20
Dem Dax ist nach der Rückeroberung der 25.000-Punkte-Marke am Donnerstag erst einmal der Schwung ausgegangen. Die mit Spannung erwarteten Nvidia (Nvidia Aktie) -Geschäftszahlen vom Vorabend gaben ihm keinen Auftrieb.
Im frühen Handel sank der deutsche Leitindex um 0,18 Prozent auf 25.132 Punkte. Der MDax , der die mittelgroßen Börsenwerte enthält, verlor 0,76 Prozent auf 31.192 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es kaum von der Stelle.

Die jüngst aufgekommenen Sorgen im KI-Sektor konnten weder die KI-Koryphäe Nvidia noch der Softwarekonzern Salesforce zerstreuen. Aussagen von Nvidias Finanzchefin Collette Kress zu einem langfristig möglicherweise stärkeren Druck durch chinesische Konkurrenten ließen aufhorchen. Die Quartalszahlen von Nvidia waren erneut sehr stark, für die Aktien zeichneten sich am Donnerstag Gewinne ab. Die Resultate reichten aber nicht aus, um den KI-Hype zurückzubringen, schrieb Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
26.02.26 13:09
Der Dax hat am Donnerstag seine Verluste abgeschüttelt und ins Plus gedreht. Die Kaufbereitschaft hielt sich nach der jüngsten Rückeroberung der 25.000-Punkte-Marke und angesichts verhalten aufgenommener Nvidia (Nvidia Aktie) -Geschäftszahlen aber in Grenzen. Am deutschen Aktienmarkt blieb ebenfalls die Berichtssaison mit einer Flut von Jahreszahlen im Fokus.
Um die Mittagszeit gewann der deutsche Leitindex 0,27 Prozent auf 25.244 Punkte. Der MDax , der die mittelgroßen Börsenwerte enthält, verlor hingegen 0,89 Prozent auf 31.153 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 0,4 Prozent hoch.

Die jüngst aufgekommenen Sorgen im KI-Sektor konnten weder die KI-Koryphäe Nvidia noch der Softwarekonzern Salesforce zerstreuen. Aussagen von Nvidias Finanzchefin Collette Kress zu einem langfristig möglicherweise stärkeren Druck durch chinesische Konkurrenten ließen aufhorchen. Die Quartalszahlen von Nvidia waren erneut sehr stark, für die Aktien zeichneten sich am Donnerstag Gewinne ab. Die Resultate reichten aber nicht aus, um den KI-Hype zurückzubringen, schrieb Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners.

Ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus halfen dem Internetportal-Betreiber Scout24 ebenso wenig wie das avisierte weitere Wachstum: Die Aktien büßten 4,1 Prozent ein und notierten damit so niedrig wie seit April 2024 nicht mehr. JPMorgan-Analyst Marcus Diebel verwies auf schwächer als erwartet ausgefallene Umsätze mit Privatkunden, die am Markt schlecht ankommen könnten. Angesicht der erneuten Kursverluste, die sich seit dem im Sommer 2025 erreichten Rekordhoch inzwischen auf fast die Hälfte summieren, droht Scout24 im März der Rauswurf aus dem Dax.

Für Munich Re (Munich Re Aktie) ging es nach einem zuletzt guten Lauf der Aktien um 2 Prozent bergab. Der Rückversicherer übertraf zwar 2025 trotz der verheerenden Waldbrände in Los Angeles sein Gewinnziel, blieb aber hinter den Analystenerwartungen zurück. Im laufenden Jahr soll der Gewinn ungeachtet der gesunkenen Preise wie bisher geplant weiter zulegen.
Allianz-Titel gaben um 0,7 Prozent nach. Ein Händler sah die Geschäftsentwicklung des Versicherers trotz eines Rekordgewinns bestenfalls im Rahmen der Erwartungen und den Ausblick darunter. Dagegen schaffte die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) ein Kursplus von 0,7 Prozent. Ein Börsianer sprach von etwas durchwachsenen Zahlen und Unternehmenszielen. Die gute heimische Geschäftsentwicklung sichere die Aktie aber nach unten ab.

Die Titel von MDax-Schlusslicht Freenet (Freenet Aktie) sackten um weitere 10,9 Prozent ab. Der Mobilfunk- und TV-Anbieter blieb mit seinen Jahreszahlen sowohl hinter der eigenen Planung als auch den Analystenerwartungen zurück. Zudem enttäuschte der Ausblick.

Beim Gabelstaplerhersteller Kion sorgte ein ebenfalls schwacher Ausblick für Kursverluste von 10 Prozent. Im Schlepptau von Kion gaben die Anteile des Konkurrenten Jungheinrich um 6,2 Prozent nach.

Für Hensoldt ging es um 8,2 Prozent nach unten, obwohl der weltweite Rüstungsboom dem Radar-Spezialisten einen Auftragsrekord und einen deutlichen Gewinnanstieg im Tagesgeschäft beschert hatte. Jefferies-Analystin Chloe Lemarie sah derweil die Mitte der operativen Ergebniszielspanne zwei Prozent und die Dividende noch deutlicher unter dem Marktkonsens.

Dagegen konnten sich die Anleger bei Puma über ein Kursplus von 2,8 Prozent freuen. Die Zahlen des Sportwarenherstellers für das vergangene Quartal seien weniger schlecht ausgefallen als befürchtet, kommentierte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank.

Im Nebenwerte-Index SDax büßten die Aktien von Gerresheimer weitere knapp 16 Prozent ein. Die Krise beim Verpackungsspezialisten spitzt sich weiter zu. Der Konzern muss sich weiteren Prüfungen durch die Finanzaufsicht Bafin stellen.

Dagegen verteuerten sich die zuletzt schwachen Titel von Adesso um 8,9 Prozent. 2025 verhalf nicht zuletzt ein starkes Schlussquartal dem IT-Dienstleister zu überraschend guten Ergebnissen. Für das laufende Jahr erwartet Adesso trotz der anhaltend schwachen Konjunktur ein weiteres Wachstum.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
26.02.26 18:53
Der Dax hat am Donnerstag seine anfänglichen Verluste abgeschüttelt. Auch ein Auf und Ab an der Wall Street konnte dem Leitindex am Nachmittag nichts anhaben. Die Blicke der Anleger waren im Nachgang der Resultate, die der Chipkonzern Nvidia am Vorabend nach US-Börsenschluss vorgelegt hatte, besonders stark auf die US-Börsen gerichtet.
Gestützt auf die Aktien des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) , die sich im Tagesverlauf klar ins Plus absetzten, ging der deutsche Leitindex 0,45 Prozent höher bei 25.289,02 Punkten über die Ziellinie. Oberhalb der Marke von 25.300 Punkten war im Tagesverlauf aber wieder Schluss für den Leitindex. In diesem Bereich kristallisiert sich seit Mitte Februar ein wichtiger Widerstand heraus. Der MDax legte am Donnerstag um 0,07 Prozent auf 31.452,62 Punkte zu.

In New York verteidigte der Dow Jones Industrial seine frühen Gewinne nicht. Gegenwind kam in New York vor allem an der technologielastigen Nasdaq-Börse auf. Belastend wirkte dort, dass Nvidia-Aktien an ihrem höchsten Stand seit November unter Gewinnmitnahmen litten. Sie wurden von den Anlegern trotz beeindruckender Quartalszahlen und starker Geschäftsziele abgestoßen.

Besser schlugen sich dieses Mal die amerikanischen Softwarewerte, wovon in Deutschland auch SAP profitierte. Die Titel von Salesforce und Snowflake wurden in New York von den Anlegern wieder gekauft trotz ihrer Sorgen vor einer Bedrohung durch Künstliche Intelligenz. Bei Salesforce schüttelten Anleger diese Bedenken erst einmal ab und bei Snowflake wurden die Stimmen rund um das KI-Thema optimistischer. SAP schlossen daraufhin mit 3,3 Prozent im Plus.

Die Aktien des Baustoffkonzerns Heidelberg Materials büßten dagegen am Dax-Ende fünf Prozent ein. Hier belastete die anhaltende Debatte über das europäische Emissionshandelssystem ETS. Zum Thema wurde ein Artikel, wonach Italien auf dessen Aussetzung drängt, um energieintensive Unternehmen zu entlasten. Von den Anlegern in der CO2-intensiven Chemiebranche wurde diese Entwicklung begrüßt.
Auch in Europa hatte die Berichtssaison viele Neuigkeiten zu bieten: Bei Scout24 war die Entwicklung schwankend. Anleger blieben auch hier nervös wegen der zuletzt aufgekommenen KI-Bedenken, die den Kurs zunächst auf den tiefsten Stand seit Februar 2024 drückten. Sie besannen sich aber dann noch etwas auf ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus und das avisierte weitere Wachstum des Immobilienportals. Die Verluste wurden auf 0,4 Prozent begrenzt.

Für Munich Re (Munich Re Aktie) ging es nach gutem Lauf in gemäßigtem Rahmen um 0,7 Prozent bergab. Der Rückversicherer übertraf zwar trotz der verheerenden Waldbrände in Los Angeles sein Gewinnziel, blieb aber hinter den Analystenerwartungen zurück. Die Titel des Erstversicherers Allianz (Allianz Aktie) schlugen sich nach durchwachsenen Zahlen mit einem Anstieg um 0,8 Prozent besser.

Die Reihe der Jahresberichte wurde im Dax durch die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) ergänzt, hier wurde das Minus im Tagesverlauf mit 2,2 Prozent etwas größer. Getrübt wurde das Branchenbild vom MDax-Schlusslicht Freenet (Freenet Aktie) , dessen Aktien um weitere 14 Prozent abrutschten. Der Mobilfunk- und TV-Anbieter enttäuschte sowohl mit seinen Jahreszahlen als auch den Unternehmenszielen.

Im MDax gab es nach Zahlen einige weitere Werte mit größeren Schwankungen. So verlor der Gabelstaplerhersteller Kion gedrückt durch einen schwachen Ausblick mehr als zehn Prozent ins Minus. Konkurrent Jungheinrich verlor mehr als acht Prozent.

Mit 4,3 Prozent waren im allgemein schwachen Rüstungssektor auch die Hensoldt -Aktien ein größerer Verlierer. Hier wurden das Ergebnisziel und die Dividende als Enttäuschung gewertet.

Positiver war das Feedback bei Puma , die ihr Kursplus auf fast zehn Prozent steigerten. Die Zahlen des Sportwarenherstellers für das vergangene Quartal seien weniger schlecht ausgefallen als befürchtet, kommentierte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank.

Im Nebenwerte-Index SDax büßten die Aktien von Gerresheimer auf ihrer rasanten Talfahrt weitere 15 Prozent ein. Die Krise wegen untersuchter Bilanzierungsfehler spitzt sich beim Verpackungsspezialisten weiter zu. Dagegen gewannen die zuletzt schwachen Aktien von Adesso an der SDax-Spitze nach Zahlen mehr als 12 Prozent.

Auf europäischer Ebene setzte der EuroStoxx 50 seine Rekordrally zunächst fort, bevor der Leitindex ins Minus rutschte und 0,2 Prozent tiefer schloss. Außerhalb des Eurogebiets legte der Londoner FTSE 100 zu, der schweizerische SMI schloss im Minus. In New York verbuchte der Nasdaq 100 mit zuletzt 1,5 Prozent unter den Leitindizes die größten Verluste.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
27.02.26 10:08
Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben sich zum Wochenschluss recht stabil präsentiert. So gab der Dax am Freitag zuletzt nur geringfügig auf 25.268 Punkte nach. Damit blieb der Leitindex über der 25.000-Punkte-Marke, die er im frühen Wochenverlauf noch unterschritten hatte.
Der MDax , der die mittelgroßen hiesigen Börsentitel enthält, stieg um 0,33 Prozent auf 31.558 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,1 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
27.02.26 19:49
Der Dax hat sich am Freitag mit einem fast stabilen Ergebnis von den schwachen US-Börsen abgekoppelt. Der Baader-Bank-Experte Robert Halver sprach davon, dass Anleger neuerdings europäische Aktien wiederentdecken. Im frühen Handel war der Dax bis auf 100 Punkte an seinen bisherigen Rekord herangerückt. Dieser stammt mit 25.507 Zählern aus dem Januar.
Es gelang ihm aber im Schlusshandel wieder nicht, einen zuletzt gültigen Widerstand bei 25.300 Punkten zu überwinden. Über die Ziellinie ging der Leitindex 0,02 Prozent tiefer bei 25.284,26 Punkten. Die Wochenbilanz blieb damit knapp positiv und im Februar verbuchte er einen dreiprozentigen Anstieg. In Anbetracht der vielen Störfaktoren und der weiterhin heiklen Situation zwischen dem Iran und den USA sei das mehr als sehenswert, sagte der CMC-Markets-Experte Andreas Lipkow.

Etwas mehr Schwung gab es am Freitag in der zweiten deutschen Börsenreihe, wo der MDax um 0,34 Prozent auf 31.560,34 Punkte stieg. In New York dagegen war die Kurstafel rot, der Dow Jones Industrial lag dort zum europäischen Handelsschluss mit 1,2 Prozent im Minus. Strategen der UBS hatten am Freitag ihre Gesamteinschätzung von US-Aktien auf "Benchmark" gesenkt.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
02.03.26 10:02
Der DAX hat sich in der vergangenen Woche kaum verändert. Unter dem Strich legte das größte deutsche Börsenbarometer 23 Punkte zu und schloss +0,09% höher mit knapp 25.284 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei den Aktien von Deutsche Börse und E.ON, MTU war schwächster DAX-Wert. Sind in der neuen Woche spgar neue Rekorde möglich?
www.finanznachrichten.de/...-schmiert-ab-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
02.03.26 10:04
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt auf Talfahrt geschickt. Der Grund: die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark. Der Dax büßte am Montag in den ersten Handelsminuten 2,3 Prozent auf 24.697 Punkte ein. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen.
Am Samstag hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt, den Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zum Wochenauftakt 2,7 Prozent auf 30.706 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 2,3 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
02.03.26 16:03
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt belastet. Der Grund: die Öl- und Gaspreise stiegen wegen des Krieges stark, nicht zuletzt wegen am Mittag vermeldeter Produktionsausfälle im wichtigen Lieferland Katar
Der Dax büßte am Montag am frühen Nachmittag 2,4 Prozent auf 24.685 Punkte ein und rutschte wieder unter 25.000 Zähler. Am Freitag war der deutsche Leitindex noch nahe an das Rekordhoch von Mitte Januar gestiegen.

Am Samstag hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt, den Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Einem hochrangigen iranischen Diplomaten zufolge wurde auch die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen. Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion.

"Die Eskalation im Iran sorgt für Nervosität an den Finanzmärkten", schrieb Mario Lüddemann von Lüddemann Investments. Geopolitische Krisen lösten zwar nur selten einen unmittelbaren Crash aus, sie veränderten aber die Risikoeinschätzung und die Anlegerpsychologie. Im konkreten Fall reagierten die Märkte sensibel auf mögliche Störungen wichtiger Handelsrouten wie der Straße von Hormus - "ein Nadelöhr für die weltweite Energieversorgung".

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor zum Wochenauftakt 2,4 Prozent auf 30.817 Zähler. Hier droht ein Rückfall unter die Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel ebenfalls um 2,4 Prozent.

Verluste erlitten unter anderen die Aktien der Reise- und Touristikbranche. So büßten Lufthansa 5,5 Prozent ein und Tui fast 10 Prozent ein. Der Ölpreisanstieg belastete Papiere aus dem Chemiesektor wie BASF (BASF Aktie) , Evonik , Wacker Chemie und Lanxess (Lanxess Aktie) . Von 3 bis 6 Prozent reichten hier die Verluste. Höhere Kosten für Öl drohen die Gewinne zu schmälern.

Profitieren von der Nachrichtenlage konnten dagegen die Papiere aus der Rüstungsbranche. So legten die Kurse von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk gegen die allgemeine Marktschwäche um 1 bis 4 Prozent zu. Anteile des Marineschiffbauers TKMS drehten nach anfänglichen Gewinnen ins Minus.

Die Aktien von Hapag-Lloyd stiegen um 4,5 Prozent auf ein Hoch seit Mitte 2025. Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen und der Folgen für den internationalen Schiffsverkehr dürften nun die Frachtraten steigen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
02.03.26 19:11
Der amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran und dessen Vergeltungsschläge haben den Dax am Montag deutlich belastet. Mit den robusteren US-Börsen konnte der deutsche Leitindex sein Minus kaum eindämmen. Dennoch sprachen Marktbeobachter von einer vergleichsweise besonnenen Reaktion der hiesigen Anleger.
Zum Handelsende stand beim Dax ein Verlust von 2,56 Prozent auf 24.638,00 Punkte zu Buche. Damit rutschte er unter die für den kurz- bis mittelfristigen Trend wichtigen 21- und 50-Tage-Durchschnittslinien, nachdem er am Freitag zeitweise noch Kurs auf sein Rekordhoch von Mitte Januar genommen hatte.

Trotz der Unsicherheit durch den Iran-Krieg sei die 25.000-Punkte-Marke aber noch im Blickfeld, betonte Analyst Tobias Basse von der NordLB. Der Markt rechne offenbar mit einem eher kurzen Konflikt. US-Präsident Donald Trump dürfte mit Blick auf die Kongresswahlen im November, wenn alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Senatssitze zur Disposition stehen, kein Interesse an einer langen militärischen Auseinandersetzung haben.

Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es zum Wochenauftakt um 2,21 Prozent auf 30.863,12 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 2,5 Prozent. In London und Zürich standen ebenfalls klare Verluste zu Buche. An den New Yorker Börsen verloren der Dow Jones Industrial und der Nasdaq 100 derweil jeweils nur etwa ein halbes Prozent.

Am Samstag hatten Israel und die USA ihren Angriff auf den Iran begonnen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt, den Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Inzwischen weitete sich der Konflikt auf den Libanon aus, von wo mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz Raketen auf das Nachbarland Israel abfeuerten.
In Deutschland und Europa standen die Aktien der Reise- und Touristikbranche mit am stärksten unter Druck. Für MDax-Schlusslicht Tui ging es um 9,9 Prozent und für Lufthansa (Lufthansa Aktie) um 5,2 Prozent bergab.

Überwiegend Profiteure des Konflikts waren dagegen Rüstungsaktien. So legten die Kurse von Hensoldt und Renk im MDax um 4,9 beziehungsweise 3,6 Prozent zu. Die Papiere des U-Boot-Herstellers TKMS drehten zwar mit 0,7 Prozent ins Minus, lagen damit im MDax aber immer noch vergleichsweise weit vorn. Bei Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) reichte es mit letztlich minus 2,2 Prozent für eine etwas bessere Entwicklung als beim Dax.

Die Aktien der Containerreederei Hapag-Lloyd stiegen um 6,4 Prozent auf ein Hoch seit Juni 2025. Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen und der Folgen für den internationalen Schiffsverkehr dürften nun die Frachtraten steigen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
03.03.26 10:26
Die andauernden Kampfhandlungen im Nahen Osten haben die weltweiten Börsen auch am Dienstag belasten. Auf Kursverluste an den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten folgten neuerliche Einbußen an Europas Märkten. Und auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden bereits wieder fallende Kurse prognostiziert. Steigende Öl- und Erdgaspreise nähren Konjunktur- und Inflationsängste. Vieles hängt nun von der Dauer des Krieges ab.
Der Dax fiel um 2,2 Prozent und lag mit 24.102 Punkten auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte Dezember 2025. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 1,8 Prozent auf 30.302 Zähler nach, vermied aber ein Abrutschen unter die Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor gut zwei Prozent.

Unter den Anlegern geht weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. Der Straße von Hormus als Öl- und Gasroute kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. "Je länger die Interventionen anhalten und je weiter sich die Angriffe auf andere Länder in der Region ausweiten, desto höher ist das Risiko, um von einem echten, belastenden Ereignis für die Kapitalmärkte auszugehen", schrieben die NordLB-Experten. Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) verwies angesichts steigender Ölpreise auch wieder auf Inflationsrisiken.

Im Dax brachen die Aktien von Beiersdorf (Beiersdorf Aktie) um 13 Prozent ein auf ein Tief seit Dezember. Der Konsumgüterkonzern rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum. Analysten monierten schwache Prognosen der Hamburger für das erste Quartal und das Gesamtjahr.

Die Aktien der Deutschen Börse zählten mit plus 2,2 Prozent zu den wenigen Gewinnern im Dax. Gleich zwei Investmentbanken rieten zum Kauf der Papiere als möglicher Profiteur der starken Marktbewegungen.
Für die Aktien von Kion ging es als schwächster Titel im MDax um 4,5 Prozent nach unten. Die Bank Exane BNP strich das Kaufvotum für die Papiere des Herstellers von Logistiktechnik.

Die Schaeffler -Aktien brachen nach enttäuschenden Zielvorgaben für das laufende Jahr um fast 17 Prozent ein. Unter dem Strich sorgten 2025 hohe Sonderbelastungen aus dem Konzernumbau mit Stellenstreichungen erneut für rote Zahlen.

Die Papiere von SMA Solar schnellten um 9 Prozent nach oben. Analysten monierten zwar einen vorsichtigen Gewinnausblick für das laufende Jahr. Die Investmentbank Jefferies hob die Aktien aber auf "Buy".

Quelle: dpa-AFX
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buzzler:

Gewinnmitnahmen

 
03.03.26 11:25
Heute sehen wir die zu erwartenden Gewinnmitnahmen bei Jenoptik. Ein für Jenoptik unbedeutendes Land mit menschenverachtenden Gestalten an der Spitze wird bombardiert. Jo... Kann man natürlich als Verkaufsgrund anfuhru oder auch ignorieren!
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Highländer49:

DAX

 
03.03.26 12:22
Die andauernden Kampfhandlungen im Nahen Osten haben den Abwärtsdruck an den weltweiten Börsen am Dienstag verstärkt. Auch für die Wall Street und die Nasdaq-Börse werden erneut stark fallende Kurse prognostiziert. Steigende Öl- und Erdgaspreise nähren Konjunktur- und Inflationsängste. Vieles hängt nun von der Dauer des Krieges ab.
Der deutsche Leitindex Dax büßte gegen Mittag 3,5 Prozent ein und fand sich mit 23.772 Punkten auf dem tiefsten Niveau seit drei Monaten wieder. Seit Wochenbeginn beläuft sich der Rückschlag nun auf gut 1.500 Punkte oder 6 Prozent. Der Dax rutschte erstmals seit November unter eine wichtige Trendlinie für die längerfristige Tendenz.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 1,8 Prozent auf 30.302 Zähler nach und fiel unter die runde Marke von 30.000 Punkten. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 3,4 Prozent.

Unter den Anlegern wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. Der Straße von Hormus als Öl- und Gasroute kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu; der Iran schloss diese mittlerweile. "Je länger die Interventionen anhalten und je weiter sich die Angriffe auf andere Länder in der Region ausweiten, desto höher ist das Risiko, um von einem echten, belastenden Ereignis für die Kapitalmärkte auszugehen", schrieben die Experten der Landesbank NordLB. Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) verwies angesichts steigender Ölpreise auch auf Inflationsrisiken.

Im Dax brachen die Aktien von Beiersdorf (Beiersdorf Aktie) um mehr als 18 Prozent ein auf ein Tief seit vier Jahren. Der Konsumgüterkonzern rechnet im laufenden Jahr allenfalls mit einem geringen Wachstum. Analysten monierten schwache Prognosen der Hamburger für das erste Quartal und das Gesamtjahr.

Die Aktien der Deutschen Börse zählten mit plus 2,4 Prozent zu den nur drei Gewinnern im Dax neben Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care und Qiagen. Gleich zwei Investmentbanken rieten am Dienstag zum Kauf der Deutsche-Börse-Aktien, auch als möglicher Profiteur der starken Marktbewegungen.

Für die Aktien von Kion ging es als schwächster Titel im MDax um 7 Prozent nach unten. Die Bank Exane BNP strich das Kaufvotum für die Papiere des Herstellers von Logistiktechnik.

Die Schaeffler -Aktien brachen nach enttäuschenden Zielen für das laufende Jahr um mehr als 16 Prozent ein. Unter dem Strich sorgten 2025 hohe Sonderbelastungen aus dem Konzernumbau mit Stellenstreichungen erneut für rote Zahlen.
Die Papiere von SMA Solar stiegen um 1,7 Prozent. Analysten monierten zwar einen vorsichtigen Gewinnausblick für das laufende Jahr. Die Investmentbank Jefferies hob die Aktien aber auf "Buy".

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
03.03.26 18:09
Der Iran-Krieg hat den Abwärtsdruck an den weltweiten Börsen am Dienstag verstärkt. Steigende Öl- und Erdgaspreise nähren Konjunktur- und Inflationsängste. "Entscheidend für die Marktstimmung ist, wie sehr sich der Konflikt ausweitet, wie lange er dauert, wie die übrigen Großmächte auf den Angriff reagieren und wie stark die Energiepreise steigen", kommentierte Chris Iggo von BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) Asset Management.
Der deutsche Leitindex Dax beschleunigte seine Talfahrt und büßte zum Handelsende 3,44 Prozent auf 23.790,65 Punkte ein. Mit dem deutlichen Rutsch unter die 100- und 200-Tage-Durchschnittslinien trübte sich auch das langfristige Chartbild ein. Nach zwei heftigen Verlusttagen ist aus den Kursgewinnen seit Jahresbeginn inzwischen ein klares Minus geworden. Für den MDax der mittelgroßen Börsentitel ging es am Dienstag um weitere 3,44 Prozent auf 29.801,02 Punkte nach unten.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verabschiedete sich 3,6 Prozent tiefer aus dem Handel. In London und Zürich mussten die Anleger ebenfalls weitere Kursabschläge verkraften. An den US-Börsen, die sich zu Wochenbeginn noch vergleichsweise robust gezeigt hatten, ging es mit einem Tag Verzögerung klar nach unten, wenngleich nicht ganz so heftig wie in Europa.

Unter den Anlegern geht wegen des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen den Iran weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. Der Dax hängt seit Montag quasi am Gaspreis. Steigt dieser, geben die Aktienkurse nach; gibt der Gaspreis etwas nach, stabilisieren sich auch die Aktienkurse etwas.

Die Exporte von Flüssigerdgas aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten 2025 etwa ein Fünftel der weltweiten Versorgung ausgemacht, schrieb Nitesh Shah vom Vermögensverwalter Wisdomtree. "Sie müssen die Straße von Hormus passieren. Eine Unterbrechung hätte daher globale Auswirkungen", so der Rohstoffexperte. Selbst vorübergehende Ausfälle verschärften die globale Versorgungslage erheblich.
Schlusslicht im Dax waren die Aktien von Beiersdorf (Beiersdorf Aktie) , die um gut 20 Prozent auf ein Vierjahrestief einbrachen. Der Konsumgüterkonzern rechnet für 2026 allenfalls mit einem geringen Wachstum, was bei Analysten auf ein negatives Echo stieß.

Die Titel der Deutschen Börse waren am Dienstag mit plus 2,1 Prozent einziger Gewinner im Dax. Sie profitierten damit weiter von den stark gestiegenen Schwankungen an den Finanzmärkten. Gleich zwei Investmentbanken gaben neue Kaufempfehlungen aus.

Kion führte mit einem Kursrutsch von 8,7 Prozent die Verliererliste im MDax an. Die Bank Exane BNP Paribas strich ihr Kaufvotum für die Papiere des Herstellers von Logistiktechnik.
Die Schaeffler -Aktien brachen nach einem enttäuschenden Jahresausblick um fast 22 Prozent ein, was den letzten Platz im Nebenwerte-Index SDax bedeutete. Zudem sorgten hohe Sonderbelastungen aus dem Konzernumbau mit Stellenstreichungen 2025 erneut für rote Zahlen.

Die Papiere von SMA Solar hielten sich mit minus 2,3 Prozent klar besser als der SDax. Analysten monierten zwar einen vorsichtigen Gewinnausblick. Doch eine neue Kaufempfehlung der Investmentbank Jefferies stützte die Titel des Solarkonzerns.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
04.03.26 10:24
Die vage Hoffnung auf eine Sicherung der Straße von Hormus durch US-Streitkräfte hat den heftigen Kursrutsch am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch zunächst gebremst. Der in den beiden vergangenen Tagen um fast sechs Prozent abgesackte Dax lag in den ersten Handelsminuten mit einem halben Prozent im Plus bei 23.910 Zählern.
"Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb Trump am Vorabend auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel stabilisierte sich daraufhin um 0,2 Prozent auf 29.868 Zähler, Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 lag ebenfalls leicht im Plus.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
04.03.26 14:54
Die vage Hoffnung auf eine Sicherung der Straße von Hormus durch US-Streitkräfte hat den heftigen Kursrutsch am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch zunächst gestoppt. Zudem kursieren an den Märkten Spekulationen über mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Der in den beiden vergangenen Tagen um fast sechs Prozent abgesackte Dax stieg am frühen Nachmittag um 1,6 Prozent im Plus auf 24.178 Zähler.
Der MDax der mittelgroßen Börsentitel erholte sich um gut zwei Prozent auf 30430,19 Zähler und schaffte es wieder über die runde Marke von 30.000 Zählern. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 legte um knapp zwei Prozent zu.

"Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb US-Präsident Donald Trump am Vorabend auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.

An der Börse ICE in Amsterdam fiel der Gaspreis am Mittwoch zuletzt um 11 Prozent. Angesichts des Kriegs im Nahen Osten und der damit verbundenen Versorgungsängste hatte sich der Gaspreis in nur zwei Tagen in der Spitze mehr als verdoppelt.

Vorbörsliche Indikationen deuten auf wenig bewegte Börsen in New York und an der Nasdaq-Börse zum Auftakt hin. Am Markt überwiegt nach wie vor die Skepsis: "Der für die Märkte zentrale Aspekt ist, dass es bislang auf beiden Seiten keinerlei Anzeichen einer Deeskalation gibt", schrieb Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank mit Blick auf die Konfliktparteien in Nahost.

Gleich mehrere DAX-Konzerne stehen mit Geschäftszahlen und Prognosen im Blick der Anleger. Adidas (adidas Aktie) blieb mit dem Ziel für das Betriebsergebnis in diesem Jahr unter der Markterwartung. Die Aktie sackte am Dax-Ende um fast 8 Prozent ab auf ein Tief seit drei Jahren.

Bei Continental (Continental Aktie) blieb die Prognose für den operativen Gewinn im Reifengeschäft laut Analyst Michael Aspinall von der Bank Jefferies hinter der Konsensschätzung zurück. Der Kurs drehte aber nach anfänglichen Verlusten ins Plus.

Auch bei Bayer (Bayer Aktie) und dem Aromenhersteller Symrise (Symrise Aktie) reagierten die Anleger mit Aktienverkäufen auf die jeweiligen Geschäftszahlen der Unternehmen. Bayer verloren 1,9 Prozent und Symrise 2,8 Prozent. Bayer blieb mit dem Ziel für das operative Ergebnis 2026 unter der Markterwartung. Symrise geht mit Vorsicht in das Jahr 2026.
In der zweiten Reihe brachen Redcare Pharmacy um 18 Prozent ein. Die Online-Apotheke verdiente 2025 operativ weniger als erwartet und setzte sich für das laufende Jahr Ziele, die laut Jefferies-Experte Martin Comtesse in jeglicher Hinsicht klar unter den Erwartungen lagen.

Die Aktien von Aroundtown büßten 4,6 Prozent ein. Der Spezialist für Gewerbeimmobilien blickt vorsichtig auf das laufende Jahr und rechnet mit einem weiteren Rückgang beim operativen Gewinn.

Unter den kleinen Titeln stachen Sixt mit einem Aufschlag von fast 6,3 Prozent positiv heraus. Der Autovermieter hat 2025 so viel umgesetzt wie noch nie und zugleich deutlich mehr verdient.

Quelle: dpa-AFX
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04.03.26 18:17
Der Dax hat sich am Mittwoch etwas von den heftigen Kursverlusten der vergangenen zwei Tage erholt. Ihn stützten vage Hoffnungen auf eine militärische Sicherung der Straße von Hormus sowie Spekulationen über mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran - ein Bericht über mögliche geheime Kontakte zur Beendigung des Krieges wurde von Teheran inzwischen aber dementiert.
Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex 1,74 Prozent im Plus bei 24.205,36 Punkten. Damit schaffte er es zumindest wieder über die 200-Tage-Durchschnittslinie, die als wichtiger langfristiger Trendindikator gilt. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel erholte sich um 1,87 Prozent auf 30.357,28 Punkte.

Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 machte mit einem Plus von 1,7 Prozent etwas Boden gut. In London und Zürich ging es nicht ganz so deutlich bergauf. Die US-Börsen präsentierten sich zum europäischen Handelsschluss freundlich: Während der Leitindex Dow Jones Industrial 0,6 Prozent gewann, stieg der Tech-Index Nasdaq 100 sogar um 1,5 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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05.03.26 10:12
Die Erholung vom Vortag am deutschen Aktienmarkt hat sich am Donnerstag nicht fortgesetzt. Der Krieg im Nahen Osten zieht mit neuen Angriffen immer weitere Kreise. Das hält Investoren von Aktienkäufen ab, zumal auch die Preise für Öl (Rohöl) und Gas wieder steigen. Der Dax gab im frühen Handel um 0,6 Prozent auf 24.059 Punkte nach.
In der Nacht auf den heutigen Donnerstag flogen die USA und Israel weiter Angriffe im Iran, Teheran griff erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak an und das israelische Militär bombardierte weiter Ziele im Libanon. Zudem nahmen die Befürchtungen zu, dass Israel erneut eine Bodenoffensive in seinem nördlichen Nachbarland beginnen könnte.

Angesichts dieser Entwicklungen im Nahen Osten verlor der MDax der mittelgroßen Börsentitel um ein halbes Prozent auf 30.200 Zähler. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 gab noch etwas stärker nach.

Quelle: dpa-AFX
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05.03.26 19:19
Der Dax hat am Donnerstag einen lange richtungslosen Handel mit einem Kursrutsch beendet. Im Sog des schwachen US-Leitindex Dow Jones Industrial büßte sein deutsches Pendant letztlich 1,61 Prozent auf 23.815,75 Punkte ein. Damit notiert er nun auch wieder unter der für den langfristigen Trend wichtigen 200-Tage-Durchschnittslinie. Angesichts der unübersichtlichen Lage im Nahen Osten hielten sich die Anleger letztlich zurück. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel ging 2,20 Prozent tiefer mit 29.688,96 Punkten aus dem Handel.
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es letztlich um 1,5 Prozent bergab. In London und Zürich standen ähnliche Verluste zu Buche. Der New Yorker Dow büßte zum europäischen Börsenschluss 1,6 Prozent ein, während der technologielastige Nasdaq 100 nur um 0,5 Prozent sank.

"Die Anleger bleiben in Sorge, dass sich der Krieg im Nahen Osten jederzeit weiter dynamisieren kann", schrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Gerüchte und Spekulationen erreichen die Finanzmärkte und machen die Lage zunehmend undurchsichtiger. Das schürt Verunsicherung und sorgt für fallende Aktienkurse."

Derweil läuft die Berichtssaison der Unternehmen auf vollen Touren. Die Aktien von DHL büßten 4,6 Prozent ein, nachdem der Logistikriese einen verhaltenen Ausblick gegeben hatte. Beim Chemie- und Pharmakonzern Merck sorgte der für das laufende Jahr erwartete Gewinnrückgang für ein Kursminus von 8 Prozent und den letzten Platz im Dax.

Am MDax-Ende ging es für Renk-Titel nach Zahlen um 11,4 Prozent bergab. Im Sog der Rüstungsaktie verloren die Titel der Branchenkollegen Hensoldt und Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) 8,7 beziehungsweise 5,6 Prozent.

Dagegen belegten die Sportwarenhersteller Adidas und Puma mit Gewinnen von 2,3 und 4,5 Prozent vordere Plätze in Dax und MDax. Bei Puma sorgte eine Transaktion des britischen Milliardärs und Investors Michael Ashley für Schwung. Konkret geht es um den Verkauf von Finanzinstrumenten (sogenannte Short Puts), die bei Fälligkeit rund 5,6 Prozent der Stimmrechte an Puma bedeuten. Dies geht aus einer Stimmrechtsmitteilung hervor. Einer anderen Stimmrechtsmitteilung zufolge nutzte Adidas-Chef Björn Gulden die jüngste Kursschwäche seines Unternehmens, die den Aktien ein Tief seit Anfang 2023 eingebrockt hatte, zum Kauf.

Im Nebenwerte-Index SDax sprangen GFT Technologies dank starker Geschäftszahlen des Software-Entwicklers mit plus 13 Prozent an die Spitze.

Quelle: dpa-AFX
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06.03.26 10:21
Nach den starken Verlusten seit Wochenbeginn hat sich der deutsche Aktienmarkt am Freitag zunächst stabilisiert. Der Leitindex Dax legte um 0,8 Prozent auf 24.010 Punkte zu; die Wochenbilanz ist mit einem Minus vom 5 Prozent aktuell tiefrot. Für einen höheren Verlust muss man zurückschauen bis Anfang April, als der neue alte US-Präsident Donald Trump die Finanzmärkte mit seinen Zollankündigungen in Aufruhr versetzt hatte.
Der Iran-Krieg bleibt das beherrschende Thema an den Börsen. Irans Kampfkraft ist zwar nach US-Einschätzung erheblich geschwächt - dennoch weitet Teheran den Krieg im gesamten Nahen Osten weiter aus.

"Der Angriff auf den Iran ist angesichts der Dimension des Militäreinsatzes und der generell fragilen Lage im Nahen Osten mit Risiken verbunden. Aus ökonomischer Sicht lauten diese Risiken, dass die Ölförderanlagen in der Region durch den Iran systematisch zerstört werden und dass der Transportweg durch die Straße von Hormus absehbar für lange Zeit geschlossen bleibt", schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank.

Beide Risiken haben sich dem Experten zufolge in den ersten Tagen seit den ersten Luftangriffen nicht materialisiert. Wenn die Deutung richtig sei, dass der Iran und seine Helfer in der Region zu einer umfassenden Aktion nicht in der Lage sind, dann blieben die Auswirkungen auf die Rohstoffmärkte und die Finanzmärkte weiter relativ moderat.

Der MDax der mittelgroßen Werte stieg am Freitag um 1,2 Prozent auf 30.045 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,7 Prozent.

Unter den Einzelwerten hierzulande erholten sich DHL von ihren deutlichen Vortagesverlusten. Dank positiver Analystenkommentare zogen die Aktien an der Dax-Spitze um gut drei Prozent an. Die Verwerfungen in den Frachtmärkten durch den Iran-Krieg kämen dem Logistik-Konzern mit seinem großen, flexiblen Netzwerk zupass, schrieb etwa die Expertin Muneeba Kayani von der US-Investmentbank Bank of America (Bank of America Aktie). Am Donnerstag hatte der von geopolitischer Unsicherheit geprägte Ausblick die Anleger verschreckt.

Als klares Schlusslicht im MDax brachen die Anteilsscheine von Lanxess (Lanxess Aktie) zum Wochenschluss um mehr als zehn Prozent ein. Das vorläufige Scheitern des Verkaufs der restlichen Anteile am Gemeinschaftsunternehmen Envalior hatte bei den Aktionären einmal mehr Sorgen in puncto Finanzierung des Spezialchemiekonzerns geweckt.

Demgegenüber stiegen die Aktien der Lufthansa (Lufthansa Aktie) um 3,7 Prozent. Geringere Spritkosten und weniger Ausgaben für verspätete Flüge hatten der Fluggesellschaft 2025 im Tagesgeschäft mehr Gewinn eingebracht. Für 2026 stellte Vorstandschef Carsten Spohr trotz der Verwerfungen durch den Iran-Krieg eine weitere deutliche Steigerung in Aussicht.

Quelle: dpa-AFX
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06.03.26 18:11
Konjunktur- und Inflationssorgen wegen des Iran-Krieges haben dem Dax die schwächste Woche seit dem US-Zollgewitter im April 2025 eingebrockt. Hinzu kamen triste US-Arbeitsmarktdaten, die ebenfalls für Konjunkturunsicherheiten sorgten. Der deutsche Leitindex fiel am Freitag um fast ein Prozent auf 23.591,03 Punkte. Für die Woche ergibt sich damit ein Kursverlust von 6,70 Prozent.
Der MDax der mittelgroßen Werte schloss mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent auf 29.482,78 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um gut ein Prozent.

"Die Investoren haben nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus den USA und vor einem potenziell ereignisreichen Wochenende kalte Füße bekommen und sich aus Aktien weiter zurückgezogen", sagte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Die Situation im Nahen Osten verbessere sich nicht und es sehe derzeit nicht nach einem schnellen Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran aus.

Mittlerweile forderte US-Präsident Donald Trump eine "bedingungslose Kapitulation" des Iran. Die Kampfkraft des Landes ist nach US-Einschätzung infolge der Attacken zwar erheblich geschwächt, dennoch versucht die iranische Führung, den Krieg im gesamten Nahen Osten auszuweiten, Öl- und Gasinfrastruktur der Golfstaaten werden ins Visier genommen. Auch ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus - einem Nadelöhr des globalen Öl- und Gashandels - laut der Marineberatungsgruppe Joint Maritime Information Center (JMIC) mittlerweile nahezu vollständig zum Erliegen gekommen.

Die daher stark gestiegenen Öl- und Gaspreise bringen Inflationsgefahren mit sich. Je länger der Krieg andauert, desto größer werden diese. Allerdings bleiben Experten vorerst zuversichtlich, dass die Situation beherrschbar bleibt. So geht Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck, in seinem Basisszenario von einem eher kurzen, höchstens dreimonatigen Krieg aus. "Ein viel schnelleres Kriegsende erscheint uns weniger realistisch, eine viel längere Dauer mit etwa einer monatelangen Schließung der Straße von Hormus Stand heute ebenfalls", erklärt Greil.
Gefragt waren angesichts der geopolitischen Unsicherheiten einmal mehr Rüstungsaktien. An der Dax-Spitze legten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) um knapp 3 Prozent zu. Im MDax lagen die Anteilsscheine des Panzergetriebe-Herstellers Renk mit einem Kursplus von gut 7 Prozent vorn. Die Papiere des U-Boot-Bauers TKMS und des Rüstungselektronik-Spezialisten Hensoldt waren auch weiter vorn dabei.

Quelle: dpa-AFX
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09.03.26 10:16
Der DAX hat in der vergangenen Woche einen schweren Rückschlag erlitten. Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten büßte das größte deutsche Börsenbarometer knapp 1.700 Punkte ein und schloss -6,7% tiefer mit knapp 23.591 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Merck und Beiersdorf, Deutsche Börse war bester DAX-Wert. Geht es in der neuen Woche weiter nach unten?
www.finanznachrichten.de/...rse-zieht-an-dax-ausblick-486.htm
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09.03.26 10:19
Für die europäischen Anleger gibt es nach dem Wochenende ein böses Erwachen. Wegen der weiter zugespitzten Lage im Nahen Osten und einer Ölpreisrally ist der Dax am Montag nochmals deutlich unter Druck geraten. Im Fokus steht, dass der Iran mit dem Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei einen neuen obersten Führer bestimmt hat. Ein schnelles Ende des Kriegs und eine Normalisierung der Ölproduktion in der Region bleibt nicht absehbar.
Der Leitindex Dax büßte gegen Ende der ersten Handelsstunde 2,7 Prozent auf 22.964 Punkte ein. Damit war der Einbruch nicht ganz so massiv wie es im vorbörslichen Handel aussah, als Indikationen schon im Bereich von 22.700 Punkten gelegen hatten. Das Minus reichte aber aus, um den Dax unter die Marke von 23.000 Punkten zu drücken. Mit 22.927 Zählern stand der Leitindex zwischenzeitlich auf einem Zehnmonatstief.

Der MDax fiel um 3,3 Prozent auf 28.508 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte etwa drei Prozent ein.

Getrieben ist die Situation von der Angst vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordsee-Sorte Brent ist in der Nacht auf Montag auf fast 120 Dollar (Dollarkurs) gestiegen. In einem Bericht der "Financial Times" wird nun darüber spekuliert, ob die Situation durch die Freigabe von Ölreserven beruhigt werden könnte. Der Ölpreis kehrte daraufhin zuletzt in Richtung der 100-Dollar-Marke zurück.

"Die Angst davor, dass das schwarze Gold (Goldkurs) die Weltkonjunktur ausbremsen könnte, ist deutlich größer geworden", schrieb der Experte Christian Henke vom Broker IG. US-Präsident Trump fordere eine bedingungslose Kapitulation des Iran und in der Folge davon drohe der Militäreinsatz länger anzudauern. "Und dies dürfte nicht im Sinne der Anleger sein", so der Experte.
Die geopolitisch getriebene Flucht aus dem Risiko schreite fort, schrieb denn auch der JPMorgan-Anlagestratege Mislav Matejka. Er erinnerte jedoch daran, dass der Aktienmarkt sein Tief meist dann findet, wenn die Anlegerstimmung am schlechtesten ist. Matejka wäre entsprechend jedenfalls nicht überrascht, wenn der Kursrutsch in dieser oder der kommenden Woche endet.

Die vom Ölpreis ausgelösten Schwankungen zeigten sich am Montag in vielen Branchen mit den üblichen Ausschlägen. Aktien großer europäischer Ölkonzerne waren gefragt, während die Titel aus energieintensiven Branchen besonders stark litten.

Besonders in der Tourismusbranche bleibt die Angst der Anleger vor den Auswirkungen hoher Treibstoffpreise spürbar. Für die Aktien der Lufthansa (Lufthansa Aktie) ging es um fünf Prozent bergab auf ein Tief seit November. Dass die Barclays Bank ihr negatives Votum für die Fluggesellschaft aufgab, erleichterte nicht groß. Der Analyst hatte seine Studie noch vor der erneuten Ölpreisrally verfasst.
Gewinne erzielen konnten Anleger vereinzelt im Rüstungsbereich. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) lagen dort zwar auch mit 1,1 Prozent im Minus, aber Hensoldt wurden mit einem Anstieg um 1,4 Prozent gestützt von einer Kaufempfehlung des Analysehauses Jefferies. Diese hatte der Experte Ben Brown damit begründet, dass die Jahresziele für den freien Finanzmittelfluss vor dem Hintergrund der hereinkommenden Aufträge aus Deutschland konservativ wirkten.

In der Rüstungsbranche schauten die Anleger am Montag auch gespannt auf das gelungene Börsendebüt des Unternehmens Gabler . Die Aktien des U-Boot-Zulieferers starteten mit 47,20 Euro über ihrem Ausgabepreis, der bei 44 Euro in der oberen Hälfte der Angebotsspanne gelegen hatte. Zuletzt zahlten Anleger dann 48,80 Euro für ihre Aktien.

Vollzogen wurde am Montag eine Umplatzierung in der Dax-Indexfamilie. Der Autozulieferer Schaeffler ist jetzt Mitglied im MDax , weil der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen außerplanmäßig den Index der mittelgroßen Unternehmen verlassen musste. Davon profitieren konnten die Schaeffler-Aktien jedoch nicht.

Der frei gewordene Platz im Nebenwerte-Index SDax gehört jetzt den Vorzugsaktien von Einhell , die im frühen Handel aber nur selten gehandelt wurden. Für die wenigen Anteile, die ihren Besitzer wechselten, zahlten Anleger einen Aufschlag von mehr als fünf Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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09.03.26 19:06
Der Dax ist am Montag abermals zum Spielball der Ölpreis-Entwicklung geworden. Die Nervosität der Anleger ist angesichts des Krieges im Nahen Osten groß.
Im Zuge eines Ölpreis-Anstiegs auf fast 120 US-Dollar war der deutsche Leitindex am Morgen zeitweise unter die Marke von 23.000 Punkten auf ein Zehnmonatstief gesackt. Der Druck ließ im Tagesverlauf allerdings spürbar nach, denn die Ölpreise gingen wieder ein gutes Stück zurück.

Mit einem Minus 0,77 Prozent auf 23.409,37 Zähler ging das deutsche Börsenbarometer Dax letztlich aus dem Tag. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, sank um 2,06 Prozent auf 28.875,10 Punkte und auch europaweit verringerten die wichtigsten Börsen ihre Verluste.

Die G7-Staaten trafen mit Blick auf eine mögliche Freigabe von Teilen der nationalen Ölreserven nach französischer Darstellung zwar noch keine Entscheidung. Doch sagte Frankreichs Finanzminister Roland Lescure: "Worauf wir uns geeinigt haben, ist, wenn nötig alle notwendigen Mittel zu nutzen, um den Markt zu stabilisieren - die mögliche Freigabe von Reserven eingeschlossen."

Der Preis für ein Fass Rohöl der Marke Brent sank denn auch wieder unter 100 Dollar. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank brachte die Sorgen der Anleger auf den Punkt: "Je länger der Ölpreis über 100 Dollar (Dollarkurs) notiert, desto größer ist das Inflationsrisiko, desto stärker nimmt die Rezessionsgefahr zu und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer ausgedehnten Aktienkorrektur."

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,61 Prozent auf 5.685,20 Punkte. Außerhalb der Euroregion schlossen auch die Börsen in London und Zürich letztlich mit nur moderaten Verlusten. In den USA drehte die überwiegend mit Technologie-Aktien bestückte Nasdaq 100 sogar in die Gewinnzone, während der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial sein Minus auf 0,7 Prozent verringerte.

Die durch den Ölpreis ausgelösten Schwankungen wurden erneut vor allem in den energieintensiven Industriebranchen und der Tourismusbranche sichtbar, während Aktien großer europäischer Ölkonzerne wie Totalenergies , Eni (ENI Aktie) oder BP gefragt waren. Stark unter Druck standen erneut etwa Aktien aus dem Stahlsektor wie Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) mit minus 3,9 Prozent oder Salzgitter mit minus 6,3 Prozent.

In der Tourismusbranche blieb die Angst der Anleger vor den Auswirkungen hoher Treibstoffpreise spürbar. Für die Aktien der Lufthansa ging es 6,4 Prozent bergab. Die deutsche Fluggesellschaft verlängerte zudem wegen des Iran-Kriegs ihre Flugstopps nach Nahost.
Im Rüstungsbereich gewannen Rheinmetall 2,0 Prozent. Hensoldt stiegen sogar 4,7 Prozent, da sie zusätzlich von einer Kaufempfehlung des Analysehauses Jefferies gestützt wurden. Durchwachsen fiel unterdessen das Börsendebüt von Gabler aus. Die Aktien des U-Boot-Zulieferers starteten mit 47,20 Euro über ihrem Ausgabepreis von 44 Euro und ging letztlich mit 43,80 Euro aus dem Tag.

Details zum Ende Januar vorgelegten Zahlenwerk der Gea verhalfen den Papieren des Anlagebauers zu einem Plus von 2,1 Prozent. Nach einem etwas besser als erwartet ausgefallenen Profitabilitätsziel für das laufende Jahr rechnen Analysten mit leicht steigenden Konsensschätzungen.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
10:24
Bei wieder gesunkenen Ölpreisen holt der Dax am Dienstag auf seiner Erholung vom Tief seit Mai 2025 deutlich Schwung. Es stimmte die Anleger mutiger, dass US-Präsident Donald Trump am Vorabend ein baldiges Ende des Iran-Krieges ins Spiel gebracht hat. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan", sagte er auf dem US-Sender CBS News.
Der Dax legte gegen Ende der ersten Handelsstunde 2,4 Prozent auf 23.959 Punkte zu und näherte sich damit wieder der 24.000-Punkte-Marke. Er bewegte sich im Fahrwasser steigender internationaler Börsen und Ölpreisen, die an oder unter die 90-Dollar-Marke zurückfielen. Für den MDax ging es sogar um 3,2 Prozent auf 29.811 Zähler nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx legte 2,7 Prozent zu.

Der Schock, den am Vortag im frühen Handel die erneut hochspringenden Öl- und Erdgaspreise ausgelöst hatten, wirkt damit erst einmal verdaut. Vom Vortagstief bei 22.927 Punkten hat der Dax nun wieder mehr als 1000 Punkte zugelegt. "Wenn geopolitische Risiken plötzlich geringer erscheinen, kehrt an den Märkten oft sehr schnell Risikobereitschaft zurück", schrieb am Morgen der Marktbeobachter Timo Emden.

Wenn der Krieg tatsächlich schneller beendet werden könne als bislang erwartet, werde die geopolitische Risikoprämie am Ölmarkt rasend schnell abgebaut, erwähnte Stephen Innes von SPI Asset Management. Anstelle weiter das "Kein-Ende-in-Sicht"-Szenario zu verfolgen, starte bereits der "Frontrun auf das Finale". Nach Einschätzung der Helaba ist das Thema Risikoaversion aber noch nicht ad acta zu legen.

Die positive Wendung zeigte sich in der Breite in vielen Industriezweigen. Die am stärksten erholten Dax-Werte waren am Morgen die Aktien von Siemens Energy und Infineon (Infineon Aktie) mit mehr als fünf Prozent Plus. Die Titel der Lufthansa (Lufthansa Aktie) , die zuletzt stark unter der Sorge vor hohen Treibstoffpreisen gelitten hatten, zogen im MDax sogar um sieben Prozent an.
Deutlich war das Plus auch bei vielen Autowerten, wozu nach den vorgelegten Jahreszahlen auch Volkswagen mit einem Anstieg um fast vier Prozent gehörte. Der JPMorgan-Experte lobte ein starkes viertes Quartal des Autobauers, das einhergehe mit einem hohen Free Cashflow und einem über den Erwartungen liegenden Dividendenvorschlag.

Kursgewinne in Höhe von fast vier Prozent konnten Anleger auch mit Hugo Boss (Hugo Boss Aktie) erzielen. Am Vortag hatten sie sich noch schwer damit getan, Aussagen zur Ausschüttungspolitik des Modekonzerns einzuordnen. Nun bekamen die Aktien Rückenwind von den Jahreszahlen, die über den Analystenprognosen lagen.

Die auffälligste negative Erscheinung waren am deutschen Aktienmarkt die Evotec -Aktien, die um 15 Prozent absackten. Der Wirkstoffforscher stellte einen Umbauprozess unter dem Decknamen "Horizon" vor mit dem Ziel der Kostensenkung. Negativ an kam aber vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr, den Analyst Charles Weston von RBC als Enttäuschung wertete.
Unter die größten Gewinner im SDax mischten sich dagegen die Aktien von Dermapharm . Nach der Mitteilung, dass der Arzneimittelhersteller in größerem Stil eigene Aktien zurückkaufen will, ging es für den Kurs um sieben Prozent nach oben. Dies überlagerte die vorgelegten Zahlen. Diese haben laut Fabian Piasta von Jefferies nur am unteren Rand der Zielkorridore gelegen.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
19:34
Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs samt einer Entspannung am Ölmarkt haben den Dax am Dienstag phasenweise wieder über die 24.000-Punkte-Marke katapultiert. Letztlich ging der deutsche Leitindex dann mit einem Plus von 2,39 Prozent auf 23.968,63 Punkte aus dem Tag. Die Risikobereitschaft der Anleger stieß an der runden Marke an ihre Grenzen.
Weiterhin bewegte sich der Dax, der tags zuvor auf ein Tief seit Mai 2025 abgesackt war, konträr zum Auf und Ab der Ölpreise. Am Montagmorgen war der Preis für die Rohöl-Sorte Brent zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar je Fass geklettert. Im Handelsverlauf hatte dann eine Gegenbewegung eingesetzt und sich nach dem europäischen Börsenschluss sowie auch am Dienstagmorgen beschleunigt.

Auslöser war, dass US-Präsident Donald Trump zunächst die Freigabe strategischer Ölreserven in Erwägung gezogen und Medien berichtet hatten, dass er auch eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland überdenke. In einem Telefoninterview mit dem US-Sender CBS News hatte Trump schließlich den Iran-Krieg für "so gut wie beendet" erklärt.

Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank blieb dennoch vorsichtig: "Die Gefahr für die Börsen ist nicht gebannt." Die Frage bleibe, ob der Iran derselben Meinung sei. Zudem gab es von Israel keine Bekräftigung der Aussagen Trumps, sondern nur den Kommentar des Außenministers Gideon Saar, dass "kein endloser Krieg angestrebt" sei.

Der MDax der mittelgroßen Werte ging mit plus 2,94 Prozent auf 29.723,08 Zähler aus dem Handel. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , gewann 2,67 Prozent auf 5.837,17 Zähler und auch an den Börsen in London und Zürich wurden Erholungsgewinne verbucht.

In den USA legten die wichtigsten Indizes zum Handelsschluss in Europa moderat zu. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der Nasdaq 100 stiegen um 0,6 Prozent.

Mit Ausnahme der europäischen Lebensmittelbranche, die von herben Verlusten der Schweizer Lindt-Aktie nach unten gezogen wurde, legten alle Sektoren zu. Neben Rohstoffaktien waren vor allem Bank- und Technologiewerte besonders stark, was sich auch am deutschen Markt widerspiegelte.

Infineon und Suss stiegen um etwas mehr als 6 Prozent, Aixtron sogar um fast 11 Prozent. Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) gewannen 3,4 Prozent und Commerzbank (Commerzbank Aktie) 4,5 Prozent.
Auch Autowerte erholten sich. Trotz eines laut Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Ausblicks gehörten auch Volkswagen dazu mit einem Plus von 2,8 Prozent.

Der Modekonzern Hugo Boss bekam 2025 die schwache Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekommen, doch der bereits im Dezember gegebene Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt. An der Börse kommt das zunächst sehr gut an, doch dann setzten Gewinnmitnahmen ein und das Tagesplus schrumpfte auf 1,8 Prozent.

Evotec sackten im Nebenwerte-Index SDax um fast 11 Prozent ab. Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler treibt seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen voran. Negativ aufgenommen wurde laut RBC-Analyst Charles Weston aber vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr. Größter Index-Gewinner war unterdessen Dermapharm mit plus 8,5 Prozent. Der Arzneimittelhersteller gab Jahreszahlen bekannt und will in größerem Stil eigene Aktien zurückkaufen.

Quelle: dpa-AFX
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