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Der Dax hat nach seinem Rücksetzer vom Vortag am Mittwoch wieder den Weg nach oben gefunden. Nach wie vor glauben die Anleger an eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zuletzt habe sich allerdings wieder einmal gezeigt, dass "die Friedensglocke verfrüht geläutet wurde", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
Zuletzt stieg der deutsche Leitindex um 0,56 Prozent auf 25.327 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar in Sichtweite. Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,62 Prozent auf 32.901 Punkte nach oben. Er schaffte es wieder auf das höchste Niveau seit mehr als vier Jahren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.
In New York hatten die Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Dienstag dank der Friedenshoffnungen sowie des Dauerbrenners Künstliche Intelligenz (KI) neue Bestmarken aufgestellt, der Dow Jones Industrial bereits am vergangenen Freitag. Die asiatischen Handelsplätze zeigten zuletzt einmal mehr ein durchwachsenes Bild, wobei der techlastige südkoreanische Kospi dank der Halbleiter-Hausse seine Rekordjagd fortsetzte. Die Ölpreise gaben nach ihrem Anstieg vom Dienstag wieder deutlich nach.
Die Anleger suchten nach Orientierung, so Altmann weiter. Dass der Dienstag der Handelstag mit den zweitniedrigsten Umsätzen in diesem Jahr seit dem vorangegangenen Pfingstmontag gewesen sei, belege die hohe Verunsicherung am Markt. Nur auf Rückenwind aus New York sollten die Anleger dem Experten zufolge ebenfalls nicht setzen. Denn die dortigen Indizes seien nach den erneuten Rekorden "massiv überkauft", sodass "eine Korrektur technisch gesund wäre und niemanden überraschen sollte".
Auf dem Weg in Richtung Rekordstand konnte sich der Dax am Mittwoch nicht im Plus behaupten. "Der Pfad zu neuen Höchstständen bleibt schwierig, solange im Iran-Konflikt noch keine diplomatischen Rauchzeichen der Entspannung aufsteigen", kommentierte der Marktbeobachter Timo Emden. Spekulationen über ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bestätigten sich nicht.
Mit knapp 25.395 Punkten fehlte dem Dax im Tageshoch wieder ein Stück, um die im Januar bei 25.507 Punkten aufgestellte Bestmarke zu testen. Als in New York die Rally bei Technologiewerten abebbte, hörte auch bei dem deutschen Leitindex der Rückenwind auf. Aus dem Handel ging er 0,03 Prozent tiefer bei 25.177,80 Punkten. Der MDax dagegen verblieb mit knapp einem Prozent im Plus bei 33.009,45 Zählern. Auf Rekordniveau bewegt sich in Deutschland nur der Kleinwerte-Index SDax.
Anleger schenkten Meldungen zum Iran-Krieg nur wenig Vertrauen. Iranische Medien berichteten, dass ein Entwurf für ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs vorliege. Es handle sich um eine Absichtserklärung, dass die US-Streitkräfte die Seeblockade aufheben und sich aus den Gewässern in der Nähe des Iran zurückziehen würden, berichtete das staatliche Fernsehen. Der Iran wolle im Gegenzug die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr öffnen. Eine Einigung sei aber noch nicht erzielt. Das Weiße Haus dementierte den Bericht und bezeichnete ihn als vollständig erfunden.
Laut Emden will "der entscheidende Rekordfunke von der Wall Street auf das Frankfurter Börsenparkett offensichtlich noch nicht überspringen", denn in den USA konnte der Leitindex Dow Jones Industrial am Mittwoch einen weiteren Rekord aufstellen. Zuletzt legte der Dow 0,3 Prozent zu.
Die sich wieder verschärfende Auseinandersetzung im Nahen Osten hat den Dax am Donnerstag wenig beeindruckt. Im frühen Handel verlor der vorbörslich noch schwächere deutsche Leitindex lediglich 0,15 Prozent auf 25.141 Punkte. Damit bleibt das Rekordhoch bei 25.507 Punkten, dem er sich zuletzt genähert hatte, in Sichtweite.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Donnerstagmorgen um 0,14 Prozent auf 32.965 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach unten. Die Ölpreise zogen in Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg wieder deutlich an.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...in-strasse-von-hormus-12018978
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Während die Standardwerte im Dax nachgaben, ging es für die Papiere aus der zweiten und dritten Reihe nach oben. Im späten Handel kam es bei sämtlichen Indizes zu einer moderaten Aufwärtsbewegung, nachdem die US-Nachrichtenwebsite "Axios" gemeldet hatte, dass sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine 60-tägige Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands im Nahen Osten geeinigt haben. Auch die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm sollten beginnen, so Axios, wobei hinzugefügt wurde, dass Präsident Trump noch seine endgültige Zustimmung geben müsse.
Der deutsche Leitindex, der vor der Nachricht rund 0,7 Prozent im Minus gelegen hatte, drehte kurzzeitig ins Plus, bröckelte aber wieder ab und schloss 0,34 Prozent tiefer bei 25.092,25 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verließ nach der Axios-Meldung die Minuszone und endete mit einem Gewinn von 0,70 Prozent bei 33.239,89 Zählern. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte letztlich um 0,85 Prozent zu.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, sprach von einem kleinen Freudensprung des Dax, gab aber zu bedenken, wie oft schon ein Kompromiss in Aussicht gestellt worden sei und bislang stets in Enttäuschungen geendet habe. "...erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt nachdenken", so Lipkow.
Ein erneuter Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg sowie Rückenwind von den US-Börsen und aus Asien stützen den deutschen Aktienmarkt am letzten Handelstag im Mai. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 25.118 Punkte. Damit steuert der Leitindex auf einen Wochengewinn von rund einem Prozent zu. Für den als Crash-Monat verrufenen Mai deutet sich ein Plus von rund dreieinhalb Prozent an. Bis zum Rekordhoch bei 25.507 Punkten vom Januar hat es der Dax nicht mehr weit.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen stieg am Freitagmorgen um 0,4 Prozent auf 33.369 Punkte. Der Nebenwerte-Index SDax setzte seinen Rekordkurs fort und legte zuletzt um 0,6 Prozent zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach oben.
Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Die Hängepartie ist damit aber noch nicht beendet. Hinsichtlich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Eine Zustimmung von Präsident Donald Trump sei noch offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt. Die Ölpreise fielen am Morgen weiter.
Diese neue Entwicklung beruhige die Börsen und lasse die Ölpreise sowie die Zinsen sinken, bemerkte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. "Dass eine Kompromissfindung hier schwierig und langwierig sein kann, sollte weiterhin niemanden überraschen. Und so müssen sich die Börsen trotz der aktuell positiven Nachrichtenlage auch weiterhin auf erhöhte Schwankungen einstellen", ergänzte der Experte.
Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai ist der deutsche Aktienmarkt relativ wenig bewegt in den Juni gestartet. Der Dax notierte im frühen Handel nahezu unverändert bei 25.102 Punkten. In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Montagmorgen um 0,6 Prozent auf 33.159 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent abwärts.
"Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, doch an den Finanzmärkten überwiegt weiterhin die Hoffnung. Während die politische Realität noch von offenen Fragen geprägt ist, richtet sich der Blick der Anleger bereits auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden.
Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.
Angesichts der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit teils deutlichen Verlusten in den Börsenmonat Juni gestartet. In einem iranischen Medienbericht hieß es, der Iran werde die indirekten Verhandlungen mit den USA wegen der israelischen Angriffe im Libanon abbrechen. In Reaktion darauf bauten die Ölpreise ihre Tagesgewinne aus, was erneut Inflationssorgen weckte und die Renditen am Anleihenmarkt in die Höhe trieb.
Der Leitindex Dax büßte 0,40 Prozent auf 25.003,04 Punkte ein und verteidigte so knapp die Marke von 25.000 Zählern. Deutliche Kursgewinne des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) hielten die Verluste in Grenzen. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 1,36 Prozent auf 32.899,55 Zähler.
Zudem hatten die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff gemeldet. Zuvor hatte der Golfstaat Kuwait wegen Luftangriffen Alarm ausgelöst. Das US-Militär hatte am Wochenende eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran bombardiert, nachdem Teheran zuvor eine amerikanische Drohne abgeschossen haben soll. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...luste-zu-monatsbeginn-12023169
Gestützt von weiteren Höchstständen an den US-Börsen hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zugelegt. Der Dax stieg im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 25.267 Punkte. Tags zuvor hatte der Leitindex mit einer Tagesspanne von 400 Punkten erheblich um die runde Marke von 25.000 Punkten geschwankt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann am Dienstag 1,0 Prozent auf 33.220 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,0 Prozent nach oben.
Die seit Wochen erhoffte nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran lässt immer noch auf sich warten. Immerhin wird aber weiter verhandelt, US-Präsident Trump sprach sogar von einem "schnellen Tempo". Die Ölpreise gaben am Dienstag im frühen Handel wieder etwas nach.
"Die Anleger hierzulande scheinen derzeit jede geopolitische Nachricht vorsorglich auf die Goldwaage zu legen", bemerkte Marktanalyst Timo Emden. Im Gegensatz zur Wall Street fehle dem deutschen Aktienmarkt ein durchschlagendes Zukunftsthema. Während jenseits des Atlantik die KI-Fantasie viele Anleger beinahe elektrisiere und die Kurse vieler Technologiewerte antreibe, überwiege diesseits die Skepsis, konstatierte der Experte.
Die Aktien von Infineon (Infineon Aktie) setzten ihre KI-getriebene Kursrally fort und erreichten einen weiteren Höchststand seit dem Jahr 2000. Sie kletterten an der Dax-Spitze um weitere 5,6 Prozent, womit sich der Kursgewinn im laufenden Jahr bereits auf rund 125 Prozent summiert. Der niederländische Chipkonzern STMicro hatte sein Umsatzziel für das Geschäft mit Rechenzentren nach oben geschraubt.
Mit Rückenwind von den US-Börsen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag etwas von den Verlusten zum Wochenauftakt erholt. In New York sorgte das Thema Künstliche Intelligenz (KI) weiter für Kauflaune. Der hiesige Leitindex Dax schloss 0,48 Prozent im Plus bei 25.124,17 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen gewann 0,15 Prozent auf 32.947,80 Zähler.
"Viel bewegt sich nicht in diesen Tagen im Dax", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Ein Teil der Anleger habe weiter gen USA geschaut sich von den beinahe täglichen Indexrekorden anstecken lassen. Im Vergleich zu den US-Aktien sähen deutsche Standardwerte relativ günstig aus. Der andere Teil hat sich dem Experten zufolge in Anbetracht des drohenden Sommerlochs zunehmend aus dem breiten Aktienmarkt zurückgezogen und sich lediglich auf die Dauerbrenner der vergangenen Wochen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Halbleiter fokussiert.
Derweil "zerren das Tauziehen zwischen den USA und dem Iran in den Friedensverhandlungen und das Hin und Her in der Nachrichtenlage zunehmend an den Nerven der Anleger, die deshalb das Risiko etwas herausnehmen", fuhr Lipkow fort. Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. US-Präsident Donald Trump hingegen hatte auf Truth Social betont, die Gespräche mit Teheran würden in "schnellem Tempo" fortgeführt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-erhaelt-auftrieb-von-12024644
Nach dem freundlichen Vortagesschluss hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 0,8 Prozent auf 24.921 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,7 Prozent auf 32.727 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent abwärts.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu - eher ein Unsicherheitsfaktor für den Markt.
Davon ungeachtet setzte der japanische Nikkei 225 seine Rekordjagd fort und schloss sich damit weiteren Höchstständen an der Wall Street an. Die Anleger konzentrierten sich fast nur noch auf die Chancen des Boomthemas KI und verdrängten eine zunehmende Anzahl konjunktureller Warnsignale, bemerkte Marktexperte Stephen Innes. Die Welt, die derzeit auf eine KI-getriebene Zukunft setze, sei abhängig von endlichen Energieressourcen, fragilen Handelsrouten und physischer Infrastruktur, die sich nicht einfach durch Software ersetzen ließen.
Belastet von zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg und neuen Zolldrohungen der USA ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch eingeknickt. Der Dax fiel unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten um 1,31 Prozent auf 24.795,94 Zähler. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor 0,64 Prozent auf 32.736,35 Punkte.
Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu.
Zudem drohten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil sie Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen unter anderen die Europäische Union, Großbritannien, Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Der erneute Aufstieg auf Rekordhöhen werde für den Dax zunehmend beschwerlicher, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Statt neuer Friedenssignale im Iran-Krieg drückten Meldungen über militärische Eskalationen und frische US-Zolldrohungen die Stimmung. "Auf dem Weg zum Gipfel gleicht jede neue Belastung einem weiteren Stein im Rucksack der Anleger, während die Luft in der Nähe der Rekordstände immer dünner wird", resümierte der Experte.
Nach einem schwachen Vortag hat sich der Dax am Donnerstag zum Auftakt in den Feiertagshandel stabilisiert. Die Vorgaben aus den USA und Asien sind jedoch schwächer. Die KI-Rally gerät etwas ins Stocken. Mit Broadcom konnte in den USA eine der KI-Größen beim Ausblick nicht ganz überzeugen. Die Lage im Iran-Krieg bleibt derweil undurchsichtig.
Der Dax legte im frühen Handel um 0,38 Prozent auf 24.889 Punkte zu. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen zog um 0,56 Prozent auf 32.919 Punkte an. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um gut 0,4 Prozent nach oben.
Unter Druck stehen am Donnerstag auch hierzulande Halbleiterwerte nach der jüngsten, vom KI-Sektor getriebenen Rally. Infineon (Infineon Aktie) etwa verloren am Dax-Ende 3,1 Prozent. Sie sind mit einem Plus von 126 Prozent im laufenden Jahr aber noch immer der mit Abstand stärkste Dax-Wert.
Scout24 (Scout24 Aktie) gewannen an der Dax-Spitze 3,4 Prozent. Goldman Sachs sieht für den Internetportalbetreiber zweistelliges Gewinnwachstum und startete die Bewertung mit "Buy".
Am deutschen Markt stehen ferner Index-Änderungen im Blick, die am 22. Juni in Kraft treten. Die Aktien des Baukonzerns Hochtief steigen wie von Experten erwartet in den Dax auf. Weichen müssen dafür die Papiere der VW -Beteiligungsgesellschaft Porsche SE , die in den MDax absteigen.
Hochtief gaben am Donnerstag leicht nach. Innerhalb eines Jahres haben sie sich in etwa verdreifacht. Hochtief profitiert vor allem von der US-Tochter Turner. Über den Bau von Rechenzentren partizipiere der Konzern von den boomenden Investitionen in die KI-Infrastruktur speziell in den USA, aber auch in anderen Regionen, hieß es unlängst in einer Analyse der LBBW.
Der Dax hat sich nach seinem Kursrutsch zur Wochenmitte stabilisiert. Für Beruhigung sorgte am Donnerstag der wieder gesunkene Ölpreis, der unter der Hoffnung auf eine Waffenruhe im Libanon litt. Die Rally rund um Künstliche Intelligenz (KI) geriet allerdings etwas ins Stocken. Mit Broadcom überzeugte in den USA eine der KI-Größen beim Ausblick nicht ganz. Dies belastete Halbleiterwerte auch hierzulande. Die Lage im Iran-Krieg bleibt undurchsichtig.
Auch dank hoher Kursgewinne der schwer gewichteten SAP-Aktien hatte der deutsche Leitindex zwischenzeitlich die Marke von 25.000 Zählern überwunden. Am Ende reichte es für ein Plus von 0,60 Prozent auf 24944,95 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen stand 0,2 Prozent höher bei 32.801,61 Punkten.
Einerseits sorge die KI-Euphorie jenseits des Atlantiks für Kursfantasie, andererseits hielten geldpolitische Unsicherheiten und geopolitische Risiken die Anleger im Zaum, schrieb Analyst Timo Emden von Emden Research und fuhr fort "Zwischen KI-Goldgräberstimmung und Nahostrisiken suchen Anleger weiterhin ihren Nordstern." Zwar taste sich der Dax wieder in Richtung der Marke von 25.000 Punkten vor, doch das Fundament bleibe fragil.
Halbleiterwerte zollten ihrer jüngsten, vom KI-Sektor getriebenen Rally Tribut. Infineon-Aktien etwa verloren am Dax-Ende 3,4 Prozent. Sie sind mit einem Plus von 125 Prozent im laufenden Jahr aber noch immer der mit Abstand stärkste Dax-Wert.
Bei schwachen Vorgaben aus Asien hat der Dax am Freitag im frühen Handel etwas nachgegeben. Die KI-Rally an den Börsen wird zunehmend ausgebremst. Zuletzt verlor der deutsche Leitindex 0,24 Prozent auf 24.886 Punkte. Die runde 25.000-Zähler-Marke, an die er sich in dieser Woche noch herangewagt hatte, gerät etwas aus dem Blick.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Freitagmorgen um 0,26 Prozent auf 32.716 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent nach unten.
Marktanalyst Timo Emden von Emden Research verwies auf den anstehenden Börsengang von Space X, der zum ersten großen Stresstest für die KI-Rally werden dürfte. "Die Platzierung könnte zum Gradmesser werden, wie viel Risikokapital nach Jahren der KI- und Technologierally noch mobilisiert werden kann." Anleger könnten in den kommenden Handelstagen Risikokapital umschichten und zusätzliche Liquidität zurückhalten.
Am Nachmittag steht in den USA der Arbeitsmarktbericht für Mai an. Ein starker Bericht werde noch keine Zinsanhebung auslösen, schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Allerdings könnte er der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass in Sachen Zinsangst zum Überlaufen bringt. Ein robuster Arbeitsmarkt wäre in der Lage, die ohnehin bereits kräftig gestiegenen Renditen am amerikanischen Anleihemarkt weiter nach oben zu treiben und damit das Zinsgespenst an die Börsen zurückkehren zu lassen."
Auf dem deutschen Parkett gaben Chipwerte nochmals nach. Infineon (Infineon Aktie) im Dax weiteten ihren Verlust um 5 Prozent aus. Aixtron im MDax verloren ähnlich viel. Auch im Nebenwerteindex SDax lagen Halbleiterwerte hinten.
Kursgewinne von 2,7 Prozent für die Titel des Portalbetreibers Scout24 (Scout24 Aktie) an der Dax-Spitze stützten die positive Tendenz der letzten Woche.
Wacker Chemie setzte eine Verkaufsempfehlung der Citigroup zu, die Papiere sanken um fast 4 Prozent. Der Markt überschätze wohl die Chancen im Halbleitergeschäft, hieß es.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ffnung-zurueckhaltung-12027774
In einem von Vorsicht geprägten Umfeld ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag unter Druck geraten. Beobachter verwiesen als Belastung unter anderen auf die unklare Lage im Nahost-Krieg und die etwas nachlassende Euphorie rund um Künstliche Intelligenz (KI). Zudem war der US-Arbeitsmarktbericht für Mai solide ausgefallen, was Spekulationen befeuerte, dass die US-Notenbank bereits in diesem Jahr ihre Leitzinsen erhöhen könnte. Dies würde Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver machen.
Damit schloss der Leitindex Dax 0,75 Prozent im Minus auf 24.759,05 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich ein Verlust von 1,38 Prozent. Die 25.000-Punkte-Marke bleibt im Blick, erweist sich aber als Widerstand. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Freitag um 1,02 Prozent auf 32.466,60 Zähler.
Laut der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) überraschte im Mai das Stellenplus in den USA deutlich. Insgesamt zeigten die Job-Zahlen eine solide Verfassung des US-Arbeitsmarktes. Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank würden in der Tendenz wohl verstärkt.
Marktanalyst Timo Emden von Emden Research verwies ferner auf den anstehenden Rekord-Börsengang des Weltraumunternehmens SpaceX, der schon seine Schatten vorauswerfe und zum ersten großen Stresstest für die KI-Rally werden dürfte. "Die Platzierung könnte zum Gradmesser werden, wie viel Risikokapital nach Jahren der KI- und Technologierally noch mobilisiert werden kann." Anleger könnten in den kommenden Handelstagen Risikokapital umschichten und zusätzliche Liquidität zurückhalten.
Verstärkte US-Zinsängste und der sich wieder zuspitzende Krieg zwischen Israel und dem Iran haben den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenauftakt verhagelt. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,3 Prozent auf 24.442 Punkte und rutschte damit klar unter die 21-Tage-Linie, die aktuell bei 24.706 Zählern verläuft und als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen verlor am Montagmorgen 1,8 Prozent auf 31.884 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,2 Prozent nach unten.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...r-start-zinsangst-und-12029372
Angesichts spürbar erholter US-Börsen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Montag nach anfänglich größeren Verlusten etwas stabilisiert. Die weiterhin angespannte Lage im Nahen Osten und die wieder größer werdenden Zinsängste drückten aber auf die Stimmung der Anleger. Der Dax büßte letztlich 0,58 Prozent auf 24.616,22 Punkte ein, zuvor sackte er um bis zu 1,3 Prozent ab. Damit rutschte er unter die 21-Tage-Linie, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen ging 1,05 Prozent tiefer mit 32.125,47 Zählern aus dem Handel.
Am vergangenen Freitag sorgte ein unerwartet robuster US-Arbeitsmarktbericht für einen massiven Abverkauf vor allem bei den Technologiewerten, die nun zu Wochenbeginn aber wieder spürbar zulegten. "Eine viel zu heiße Beschäftigung in den USA schürt panische Angst vor einer hartnäckigen Inflation und zerstört jegliche Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Fed völlig", kommentierte Marktexperte Tim Ritschar vom Broker ActivTrades. Stattdessen spekulieren die Anleger über einer Zinserhöhung der US-Notenbank, auch die Europäische Zentralbank könnte bereits am Donnerstag den Leitzins anheben.
Außerdem belastete eine erneute Eskalation im Nahost-Krieg. Der Iran und Israel überzogen sich erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig mit Angriffen. "Die Börsen gehen aktuell davon aus, dass diese neue Eskalation nur kurzfristig sein wird", stellte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners fest. Zur moderaten Reaktion der Anleger habe auch beigetragen, dass US-Präsident Donald Trump versuche, deeskalierend einzuwirken. Trump versicherte, dass weiter an einer baldigen Lösung des Konflikts gearbeitet werde. Sowohl der Iran als auch Israel wollen ihre Angriffe wieder einstellen.
Nach den Verlusten zum Wochenauftakt hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zunächst weitgehend behauptet. Der Dax notierte in den ersten Handelsminuten praktisch unverändert bei 24.617 Punkten. Tags zuvor war der Leitindex auf den niedrigsten Stand seit fast drei Wochen abgetaucht und hatte die 21-Tage-Linie unterschritten, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank am Dienstagmorgen um 0,2 Prozent auf 32.050 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent aufwärts.
"Der Dax bleibt auf Richtungssuche. Den initialen gestrigen Kursverlust haben offensichtlich einige Schnäppchenjäger zum Einstieg genutzt. Mit solchen Käufen ist der Dax aktuell nach unten ganz gut abgesichert. Nach oben haben zuletzt jedes Mal zügig Gewinnmitnahmen eingesetzt. Solange sich dieses Bild nicht ändert, wird sich für den deutschen Leitindex keine klare Richtung herauskristallisieren", kommentierte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-traegem-handelsstart-12030764
Der Dax hat sich am Dienstag von seinem Verlust zum Wochenauftakt erholt. Gegen Mittag notierte der Leitindex 0,7 Prozent höher bei 24.788 Punkten und damit wieder knapp über der 21-Tage-Linie, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Der MDax legte um 0,2 Prozent auf 32.177 Zähler zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,0 Prozent nach oben.
Im Nahost-Konflikt haben Iran und Israel ihre jüngsten wechselseitigen Angriffe vorerst eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. US-Präsident Donald Trump hatte tags zuvor versichert, dass weiter an einer baldigen Lösung des Konflikts gearbeitet werde.
"Zwischen Krisenrauschen, geldpolitischen Fragezeichen und der KI-Euphorie als strukturellem Wachstumstreiber fehlt Anlegern derzeit ein verlässliches Navigationssignal. Ohne klare Leitplanken bleibt das Marktumfeld schwer navigierbar", kommentierte Marktexperte Timo Emden.
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland startete - gestützt von einer besseren Entwicklung im Baugewerbe - mit einem Produktionsanstieg ins zweite Quartal. Im April legte die Fertigung in den Unternehmen im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu. Analysten hatten diesen Anstieg erwartet.
Halbleiterwerte setzten nach dem jüngsten Rücksetzer zu einer Erholung an. Börsianer vermuten, dass die KI-Fantasie von dem jüngsten Kursrutsch unbeeindruckt bleibt. Bereits am Vorabend hatten US-Branchenwerte schwungvoll zugelegt. An der technologielastigen Börse in Südkorea sprangen die Titel des Branchenriesen SK Hynix am Dienstag um 16 Prozent an. Für die Papiere von Infineon (Infineon Aktie) , Aixtron , Suss und PVA Tepla ging es um bis zu 4,2 Prozent aufwärts.
Der Dax hat am Dienstag nach seinen Verlusten zu Wochenbeginn weiter nachgegeben. Zwischenzeitliche Gewinne konnte der deutsche Leitindex nicht halten, letztlich büßte er 0,74 Prozent auf 24.433,06 Punkte ein. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, gleichzeitig scheiterte ein weiterer Erholungsversuch der US-Technologiewerte. Der MDax verlor 1,50 Prozent auf 31.642,54 Zähler.
Im Nahost-Konflikt haben der Iran und Israel ihre jüngsten wechselseitigen Angriffe vorerst eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstößen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. US-Präsident Donald Trump hatte tags zuvor versichert, dass weiter an einer baldigen Lösung des Konflikts gearbeitet werde. Die Ölpreise gingen zuletzt etwas zurück.
"Zwischen Krisenrauschen, geldpolitischen Fragezeichen und der KI-Euphorie als strukturellem Wachstumstreiber fehlt Anlegern derzeit ein verlässliches Navigationssignal. Ohne klare Leitplanken bleibt das Marktumfeld schwer navigierbar", kommentierte Marktexperte Timo Emden.
Aus Sicht von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Broker CMC Markets, kommen "einige dicke Bretter auf die Börse zu, die nur schwer zu durchbohren sein werden." Er verwies auf die anstehenden Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank Fed. Dazu stünden mit SpaceX, Anthropic und OpenAI drei große Börsengänge bevor, die Liquidität aus den Märkten abziehen dürften.
Angesichts wieder zunehmender Spannungen im Iran-Krieg hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte den Rückwärtsgang eingelegt. Auch ein erneuter Schwächeanfall im globalen Technologiesektor sowie die am Nachmittag anstehenden US-Inflationsdaten halten die Investoren davon ab, stärker ins Risiko zu gehen.
Der Dax sank auf den tiefsten Stand seit drei Wochen und notierte zuletzt 0,5 Prozent im Minus bei 24.316 Punkten. Damit nähert sich der Leitindex der 200-Tage-Linie bei 24.180 Punkten, die als Indikator für den längerfristigen Trend angesehen wird. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen fiel am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 31.370 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,6 Prozent abwärts.
Die USA und der Iran griffen sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig an. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierte das US-Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.
Mit Spannung erwartet wird die am Nachmittag anstehende Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für Mai. Experten rechnen mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 4,2 Prozent. "Das wäre gleichbedeutend mit dem stärksten Preisanstieg seit mehr als 2 Jahren. Eine negative Überraschung bei der Inflation könnte die ohnehin schon bestehenden Spekulationen über Zinserhöhungen noch weiter anheizen", fürchtet Analyst Thomas Altmann von QC Partners.
Der Dax ist am Mittwoch unter Druck geblieben. Für Verunsicherung sorgten anhaltende Kursverluste im US-Technologiesektor sowie wieder zunehmende Spannungen im Nahen Osten. Die USA und der Iran hatten sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig angegriffen.
Zwischenzeitlich hatten Kommentare des US-Präsidenten den deutschen Leitindex bis zu 1,6 Prozent ins Minus gezogen. Mit Blick auf die sich seit Wochen hinziehenden Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran hatte Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: "Sie haben zu lange gebraucht, um einen für sie großartigen Deal auszuhandeln, jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen!"
Nach den Aussagen Trumps hatte das Börsenbarometer den tiefsten Stand seit mehr als drei Wochen erreicht und war zeitweise unter die 200-Tage-Durchschnittslinie gefallen, die als Indikator für den längerfristigen Trend gilt. Am Ende schloss der Dax 0,97 Prozent im Minus bei 24.195,31 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen fiel um 1,11 Prozent auf 31.292,79 Zähler.
"Die verschärfte Rhetorik von Trump im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten erinnert daran, dass geopolitische Risiken weiterhin unter der Marktoberfläche glimmen", sagte Marktexperte Timo Emden von Emden Research. Zudem seien die Anleger nun in Bezug auf die geldpolitischen Perspektiven der US-Notenbank Fed unter dem Strich kaum schlauer als zuvor. Denn die jüngsten US-Inflationsdaten hätten den Zinssorgen zwar kurzfristig die Schärfe genommen. Für mehr Klarheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank aber sorgten die Daten Emden zufolge nicht.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...eiter-nach-spannungen-12033025
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