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Die erneut stark unter Druck stehende weltweite Technologiebranche hat den deutschen Leitindex Dax am Donnerstag letztlich kalt gelassen. Zwar drückten die hohen Verluste von Aktien aus dem breiten Umfeld Künstlicher Intelligenz auch hierzulande auf die Stimmung der Anleger. Weil es im Dax aber nicht viele KI-Profiteure gibt und diese nicht viel Indexgewicht aufweisen, zeigte sich das deutsche Börsenbarometer mit einem Aufschlag von 0,33 Prozent auf 25.382,62 Zähler robust.
Hinzu kam, dass die Renditen am US-Anleihemarkt kräftig nachgaben. Jüngst hatte sich die Verzinsung zehnjähriger US-Staatspapiere noch der Marke von 5,4 Prozent angenähert. An diesem Donnerstag fiel sie deutlich auf gut 5 Prozent. Das milderte etwas die Angst, dass steigende Zinsen an den Kapitalmärkten die mit hohen Schulden finanzierten Investitionen von Unternehmen in Künstliche Intelligenz immer stärker infrage stellen könnten. Gleichwohl gerieten an der US-Technologiebörse Nasdaq die KI- und Chip-Aktien erneut unter Druck.
Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gewann 0,55 Prozent auf 30.216,43 Zähler. Hier gab es teils hohe Kursverluste von Papieren aus dem Halbleiterumfeld. Die Einbußen von Elmos Semiconductor, Jenoptik , Suss Microtec , Siltronic (Siltronic Aktie) und Aixtron reichten von 5 bis fast 13 Prozent.
Verringerte Zinssorgen und nachlassende Bedenken hinsichtlich der Finanzierung von KI-Investitionen haben dem deutschen Aktienmarkt am Freitag Rückenwind verliehen. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.492,07 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenkonzernen gewann fast ein Prozent auf 30.497,63 Punkte.
Am Vortag hatten hohe Verluste von KI-Aktien zwar auch hierzulande auf die Stimmung der Anleger gedrückt. Der Dax ist aber vor allem von Unternehmen aus klassischen Branchen geprägt, weshalb die KI-Schwäche nur bedingt Spuren hinterließ. Grund der teils heftigen KI-Kurseinbrüche waren Ängste mancher Anleger, dass sich die milliardenschweren Investitionen der KI-Konzerne womöglich nicht auszahlen könnten.
An den US-Börsen hatte sich die Stimmung am Donnerstag im Handelsverlauf dann aber aufgehellt und in Asien nutzten die Anleger vor dem Wochenende die jüngste Tech-Schwäche zum Kauf. Hinzu kommt ein leichter Rückgang der Ölpreise und Anleiherenditen. In diesem Umfeld zeichnet sich für den Dax ein Wochengewinn von 1,6 Prozent ab, obwohl zur Wochenmitte eine überraschend hohe US-Inflation die Wahrscheinlichkeit einer zeitnahen weiteren US-Leitzinserhöhung hatte steigen lassen. Das hatte Aktienkurse weltweit belastet.
Dass sich der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, in einer Rede aber nicht spezifisch zur Geldpolitik äußerte, ließ die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im Oktober aus Marktsicht wieder deutlich sinken. Zum Thema Künstliche Intelligenz sagte Warsh, dass Investitionen in diesen Bereich die US-Wirtschaft stark unterstützten. "Kevin Warsh gibt den Börsen den Optimismus zurück", sagte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Kommentare zur Künstlichen Intelligenz ließen die KI-Sorgen der Anleger zumindest temporär schwinden.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...rt-eroeffnung-gewinne-ki-und-zinssorgen-12171255
Die Zins- und KI-Sorgen haben am deutschen Aktienmarkt vor dem Wochenende spürbar nachgelassen. Der Dax stieg am Freitag um 0,95 Prozent auf 25.622,61 Punkte. Damit baute er sein Wochenplus auf gut zwei Prozent aus. Außerdem ließ der deutsche Leitindex die 100-Tage-Linie als Indikator für den mittel- bis langfristigen Trend hinter sich, die an den Vortagen noch eine zu hohe Hürde war. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenkonzernen gewann am Freitag 1,46 Prozent auf 30.656,65 Punkte.
Im Wochenverlauf hatte eine überraschend hohe Inflation in den USA Bedenken genährt, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins bereits im Oktober ein weiteres Mal anheben und somit Finanzierungen verteuern könnte. Hinzu kamen Ängste mancher Anleger, dass sich die milliardenschweren Investitionen der KI-Konzerne womöglich nicht auszahlen könnten.
Dass sich der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, nun in einer Rede aber nicht spezifisch zur Geldpolitik äußerte, ließ die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch im Oktober aus Marktsicht wieder deutlich sinken. Zum Thema Künstliche Intelligenz sagte er, dass Investitionen in diesen Bereich die US-Wirtschaft stark unterstützten. "Kevin Warsh gibt den Börsen den Optimismus zurück", schrieb Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
Ob aus dem rhetorischen Rückenwind durch Warsh "ein tragfähiges Grundgerüst für eine Jahresendrallye entsteht, bleibt fraglich", gab Marktanalyst Timo Emden vom Broker Captrader zu bedenken. "Die aktuelle Schaukelbörse unterstreicht nach wie vor die undurchsichtige Gemengelage. Zwischen Zinsfragen, KI-Zweifeln und Krisenherden fehlt den Anlegern weiterhin der entscheidende rote Faden."
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind nach einer starken Vorwoche am Montag wieder etwas vorsichtig geworden. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 0,7 Prozent auf 25.447,64 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenkonzernen sank um ein halbes Prozent auf 30.504,05 Punkte.
In der vergangenen Woche hatte sich der Dax aus seinem seit dem Rekord von 26.618 Punkten Ende August währenden Korrekturtrend befreit und war am Freitag bis an seine 50-Tage-Linie geklettert, schloss aber etwas darunter. Der Trendindikator verläuft aktuell bei etwa 25.704 Punkten.
Für Zurückhaltung sorgt nun zum Wochenstart vor allem der neuerliche Kursrutsch im US-Tech-Sektor, der den Nasdaq 100 am Freitagabend auf das tiefste Niveau seit vier Wochen zurückgeworfen hatte.
In Asien fiel die Reaktion auf die US-Schwäche durchwachsen aus. "Während überraschend robuste Konjunkturdaten aus China für etwas Zuversicht sorgen, bleiben die Anleger gegenüber KI- und Halbleiteraktien skeptisch", erklärte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. So gewann Chinas Wirtschaft im Sommer dank der starken Exportwirtschaft etwas an Tempo, wenngleich die Probleme im eigenen Land groß bleiben, etwa im Immobiliensektor.
Die jüngste Schwäche von Tech-Aktien ist derweil geprägt von Sorgen über die Finanzierungskosten der KI-Konzerne sowie die ölpreisbedingte Inflation. Anlagestratege Mislav Matejka von JPMorgan beruhigte die Anleger inzwischen zumindest im Hinblick auf die zuletzt massiv gestiegenen Anleihezinsen. Er bleibe dabei, dass der Anstieg übertrieben gewesen sei, so der Experte. Sollten sich die Renditen an den Anleihemärkten stabilisieren, würde das den Aktienmärkten helfen.
Die jüngste Erholung des Dax ist am Montag schon wieder zu Ende gegangen. Zum Börsenschluss sank der deutsche Leitindex um 1,18 Prozent auf 25.319,77 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenkonzernen schloss mit einem Minus von 0,47 Prozent auf 30.513,26 Zähler.
Händler nannten geopolitische Unsicherheit insbesondere mit Blick auf den Krisenherd im Nahen Osten als einen Grund für den schwachen Wochenauftakt. Zudem gebe es eine allgemeine Zurückhaltung vor den in dieser Woche anstehenden Quartalszahlen wie die von SAP (SAP Aktie) , Tesla , Meta und SpaceX .
Von einer Stabilisierung der US-Techwerte am Montag nach deren jüngster Schwäche konnte der Dax nicht profitieren. "Während sich die deutschen Standardwerte in den vergangenen Handelstagen noch vergleichsweise robust gegenüber dem Ausverkauf im US-Technologiesektor gezeigt hatten, ist diese relative Stärke heute ins Wanken geraten", merkte dazu Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets an.
Die Kursschwäche drückte den Dax am Montag zeitweise unter 25.200 Punkte. Zum Handelsende kam der Dax immerhin wieder knapp über die 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend, die bei 25.297 Zählern verläuft. Am Freitag war das Barometer noch bis auf fast 25.700 Punkte gestiegen.
Lipkow sieht die Börsen nun vor einer Bewährungsprobe: "Solange die Unternehmensgewinne überzeugen und die Inflation nicht erneut außer Kontrolle gerät, bleibt das Marktgefüge einigermaßen stabil. Sollte jedoch eine dieser beiden Stützen wegbrechen, könnte aus der aktuellen Nervosität schnell eine deutlich umfassendere Korrektur werden."
Am deutschen Aktienmarkt haben die Kurse am Dienstag an den schwachen Wochenauftakt angeknüpft. Laut den Experten der Landesbank Helaba sind neben den hohen Energiepreisen auch Unruhen in europäischen Städten Frankreichs und steigende Anleiherenditen als derzeit kursbelastende Faktoren zu nennen. Der Dax weitete seine Verluste im frühen Handel mit zuletzt 25.095 Punkten auf 0,9 Prozent aus. Der MDax verlor ein Prozent auf 30.199 Zähler.
Der Leitindex Dax rutschte durch seine Verluste unter sein Vortagstief und unter die kurzfristig relevante Indikatorlinie des 21-Tage-Durchschnitts. Charttechnisch wackelt damit der am Freitag versuchte Ausbruch aus dem jüngsten Korrekturtrend, der Ende August mit dem Rekord begonnen hatte. Als wichtige Unterstützungen werden neben der 25.000-Punkte-Marke die bei 24.877 Zählern verlaufende 200-Tage-Linie sowie das bisherige Oktober-Tief von 24.792 Zählern angesehen.
Inmitten der Marktschwäche belasten schwache Vorgaben aus Asien am Dienstag auch den Technologiesektor wieder deutlich. Der US-Branchenindex Nasdaq 100 hatte sich am Vorabend nach seinem jüngsten Rutsch zwar etwas stabilisiert, doch in Asien ging es wieder abwärts. Besonders schwach zeigte sich in Fernost wieder einmal der von Samsung und SK Hynix geprägte südkoreanische Kospi .
Die Infineon-Titel gaben vor diesen Hintergründen als einer der größten Dax-Verlierer um drei Prozent nach. Im MDax erwischte es Ausrüster und Zulieferer wie Aixtron , Suss Microtec und Siltronic (Siltronic Aktie) mit Kursverlusten von bis zu knapp sechs Prozent. Mit Hochtief und Siemens Energy gerieten auch andere Werte mit Fantasie für den Ausbau von Rechenzentren unter Druck.
Der Dax hat angesichts vager Hoffnungen auf eine Lösung im festgefahrenen Nahost-Konflikt seine Tagesverluste am Dienstag fast vollständig abgeschüttelt. Die Öl- und Gaspreise sanken. Zudem stützte die positive Börsenstimmung in den USA.
Mit einem Minus von 0,06 Prozent auf 25.304,42 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, nachdem er zeitweise bis an die 25.000-Zähler-Marke abgesackt war. Damit stabilisierte er sich knapp über für den kurzfristigen Trend relevanten 21-Tage-Durchschnittslinie. Der MDax verringerte sein Minus auf 0,40 Prozent und ging mit 30.391,65 Zählern aus dem Handel.
Die Märkte reagierten wohl vor allem darauf, dass es im festgefahrenen Konflikt zwischen den USA und dem Iran eine Lösung geben könnte, hieß es. So kursierten Gerüchte über einen möglichen Kompromissvorschlag von Vermittlern aus Katar und Pakistan, der den Forderungen beider Seiten gerecht werden soll.
In ganz Europa hellte sich die Stimmung an den Börsen am späteren Nachmittag auf. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Euroregion, schloss mit minus 0,38 Prozent auf 6.121,66 Punkte. In London wurden ebenfalls nur moderate Verluste verbucht, während in Zürich der SMI seine Gewinne ausbaute. In den USA stieg der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss um 0,9 Prozent und der technologielastige Nasdaq 100 zeigte sich stabil.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...-schuettelt-verluste-weitgehend-12175239
Der Dax ist am Mittwoch verhalten in den Handel gestartet. Aus der Rückkehr an sein Vortagshoch, die sich vorbörslich noch abgezeichnet hatte, wurde im frühen Handel nichts. Während KI-Werte sich erholten, blieben Anleger in der Breite vorsichtig ob der Unruhen in Frankreich und nach wie vor hoher Ölpreise.
Der Dax schwankte im frühen Handel um sein Vortagsniveau. Nach einer Dreiviertelstunde lag der Leitindex dann knapp mit 0,05 Prozent im Plus bei 25.318 Punkten. Zur psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten blieb er damit auf Abstand. Der MDax mit den mittelgroßen Werten schaffte es zeitgleich auch knapp mit 0,01 Prozent ins Plus auf 30.395 Punkte.
"Der Dax hängt weiterhin am Tropf des Ölpreises und der Anleiherenditen", schrieb am Morgen der Experte Timo Emden vom Broker Captrader. Zwischen geo- und geldpolitischen Risiken sowie Frankreich-Sorgen sieht er "den Dax im Würgegriff". Die Anleger navigierten weiterhin zwischen Zinsängsten, KI-Zweifeln sowie politischen und fiskalischen Fragezeichen.
KI-seitig blieben die Blicke nach Asien gerichtet, wo sich der südkoreanische Kospi und der japanische Nikkei 225 etwas erholen konnten. Der US-Konzern SpaceX hob die Laune mit dem Bericht über einen Milliardengewinn im abgelaufenen Quartal.
Im Dax wurden Werte mit KI-Bezug wie Infineon (Infineon Aktie) oder Siemens Energy davon mit bis zu zwei Prozent gestützt. Auch die Titel von Hochtief legten 1,2 Prozent zu. Zu dem Baukonzern berichtete das "Handelsblatt", dieser plane eine eigene Bewerbung für eine geplante "AI Gigafactory" der Europäischen Union, mit der das Unternehmen selbst zum Anbieter von Rechenleistung werden könnte.
Der Dax hat nach einem schwächeren Start am Mittwoch wieder den höchsten Stand seit einem Monat erreicht. Mit einem Plus von 1,35 Prozent auf 25.645,04 Zähler ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, nachdem er am Nachmittag zeitweise über 25.700 Punkte geklettert war.
"Die Anleger schöpfen neue Hoffnung, dass die laufende Berichtssaison den zuletzt unter Druck geratenen Technologie- und Halbleiteraktien wieder Auftrieb verleihen könnte", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Wichtiger Treiber für derlei Erwartung waren positive Nachrichten vom Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX , der im vergangenen Quartal einen Milliardengewinn erwirtschaftete. Zudem bestätigte Konzernchef Elon Musk Überlegungen zu einem Zusammenschluss mit dem ebenfalls von ihm geführten Elektroautobauer Tesla .
Gestützt auf KI-Werte und die Adidas -Aktie gelang dem Dax die Rückkehr über wichtige mittelfristige Trendlinien. Am Vortag hatte er knapp über der 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend signalisiert, geschlossen. Der MDax , der Index der mittelgroßen Werte, ging zur Wochenmitte mit einem Plus von 0,85 Prozent auf 30.650,79 Punkte aus dem Tag.
Im Dax zählten Infineon (Infineon Aktie) , Siemens und Siemens Energy mit Kursgewinnen zwischen 2,0 und 2,6 Prozent zu den besten Werten. Die Aktie des Softwareherstellers SAP (SAP Aktie) , der an diesem Abend nach dem US-Börsenschluss seine Quartalsbilanz vorlegt, gewann an der Dax-Spitze 3,5 Prozent.
Das Adidas-Papier legte um 1,7 Prozent zu. Der Sportartikelhersteller hatte am Dienstagabend nach Börsenschluss mit starken Quartalszahlen und einer angehobenen Prognose für den Betriebsgewinn im laufenden Jahr überrascht.
Der Dax erhält am Donnerstag auf seiner Richtungssuche wieder einen Dämpfer. Nach Zahlen großer US-Konzerne sorgt der Technologiesektor dafür, dass die Stimmung wieder umschwenkt, nachdem die Vortagserholung dem Leitindex noch den höchsten Stand seit vier Wochen beschert hatte. Wegen eines Angriffs auf ein Ölfeld in Saudi-Arabien stiegen auch die Ölpreise wieder deutlich.
Der Dax fiel im frühen Handel um 0,8 Prozent auf 25.439 Punkte. Er rutschte damit wieder in Richtung seiner 100-Tage-Linie zurück, um die er in den vergangenen Tagen schon geschwankt war. Der MDax mit den mittelgroßen Werten sackte gleichzeitig um 1,4 Prozent auf 30.216 Zähler ab.
Gute Zahlen des Dax-Schwergewichts SAP (SAP Aktie) konnten die internationale Technologie-Schwäche nicht aufwiegen. Die Erholung des Nasdaq 100 hatte am Vorabend in New York schon an Schwung verloren und über Nacht ging es für technologielastige Asien-Indizes wie den japanischen Nikkei 225 oder den südkoreanischen Kospi wieder merklich bergab.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...nung-dax-mit-naechstem-daempfer-12177638
Nach Gewinnen zur Wochenmitte hat der Dax am Donnerstag wieder schwach geschlossen. Quartalsberichte großer US-Techkonzerne trübten die Stimmung weltweit. Wegen eines Angriffs auf ein Ölfeld in Saudi-Arabien stiegen außerdem die Ölpreise erneut deutlich.
Mit einem Minus von 1,07 Prozent auf 25.371,75 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Handel, nachdem er am Vortag noch den höchsten Stand seit vier Wochen erreicht hatte. Dabei fiel der Dax zudem wieder unter wichtige mittelfristige Trendlinien. Der MDax mit den mittelgroßen Werten beendete den Tag mit minus 1,84 Prozent auf 30.085,87 Zähler.
Ähnlich sah es in der Euroregion aus. Der EuroStoxx 50 büßte 1,94 Prozent auf 6.087,01 Punkte ein. Die Verluste an der Londoner Börse fielen gering aus, während der Schweizer Leitindex SMI nahezu unverändert schloss.
"Die Quartalsberichte von Tesla , Meta , IBM und SAP (SAP Aktie) reichen nicht aus, um das Vertrauen in den Technologiesektor und hier insbesondere in den Chip-Sektor zu festigen", schrieben die Autoren im "Bernecker Daily". Die positiven Nachrichten vom Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX am Vortag, der im vergangenen Quartal einen Milliardengewinn erwirtschaftet hatte, scheinen bereits wieder vergessen.
Laut "Bernecker Daily" belastet besonders, dass der Elektroautobauer und Roboterspezialist Tesla nicht mehr ganz so viel investieren will wie zuvor angekündigt. Marktbeobachter Stephen Innes sieht das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) in einer schwierigen Phase zwischen technologischer Validierung und finanziellem Erfolg. Dabei verwies er auf den Meta-Konzern, der zwar stark wachse, aber auch klargemacht habe, dass der nächste Schub viel Geld kosten werde.
Nach dem Kursrutsch an der Nasdaq besteht bei deutschen Aktien weiter kein Kaufinteresse. Schwache Konjunktursignale aus dem Krisenland Frankreich verstärkten am Freitag eher noch die Sorgen der Anleger. Der Dax knüpfte am Morgen mit einem Abschlag von 0,6 Prozent auf 25.225 Punkte an seine Vortagsverluste an. Das Wochenminus weitete sich auf 1,6 Prozent aus. Der MDax verlor am Freitag 0,2 Prozent auf 30.013 Zähler.
Anleger bleiben in Deckung ob der vielen Themen, die sie verunsichern. Neuerdings hinterfragen sie wieder kritisch, ob sich die Milliardeninvestitionen in den KI-Boom rentieren. Dabei spielen die gestiegenen Zinsen eine wichtige Rolle, während die Ölpreise zuletzt wieder für zusätzlichen Inflationsdruck sorgten. Anders als von Experten gedacht, wurden wichtige Einkaufsmanagerindizes in Frankreich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten vermeldet. Das Land ist derzeit in Unruhe wegen eskalierender Protestbewegungen.
Nach oben steht der Dax immer noch unweit des Rekords und nach unten gerät seit einigen Tagen die 25.000-Punkte-Marke nicht mehr in Gefahr. Die Chartexperten von HSBC sehen den Leitindex dabei gefangen zwischen den besonders beliebten 50- und 200-Tage-Indikatorlinien. Sie sprechen von einem "Grad an Unentschlossenheit", sehen aber die Chance auf einen "Nährboden" für eine neue Trendbewegung, sofern die 200-Tage-Linie nachhaltig verteidigt wird.
Nach dem schwachen Vortag ist der Dax auch am Freitag unter Druck geblieben. Enttäuschende Konjunktursignale aus Frankreich verstärkten die wegen hoher Ölpreise und KI-Zweifeln ohnehin großen Sorgen der Anleger noch einmal. Der deutsche Leitindex büßte letztlich 0,75 Prozent auf 25.181,65 Punkte ein und rutschte zurück unter die 21-Tage-Linie als Indikator für den kurzfristigen Trend. Auf Wochensicht ist der Dax damit um 1,7 Prozent gefallen. Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Freitag 0,70 Prozent auf 29.876,31 Zähler.
Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im Oktober überraschend deutlich eingetrübt, wie der Einkaufsmanagerindex von S&P Global zeigt. Demnach wird die Wirtschaft vom Inflationsdruck und den Sorgen um den französischen Staatshaushalt belastet. Aus Sicht von Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank wird die Protestwelle in Frankreich zum Konjunkturrisiko, wenngleich die Daten für die deutsche Industrie Grund zum Optimismus seien.
Der technologielastige Nasdaq 100 konnte sich nach seinem Kursrutsch tags zuvor zwar zunächst stabilisieren, die Investoren hinterfragen die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz aber weiterhin kritisch. Außerdem stiegen die hohen Ölpreise vor dem Wochenende weiter. Peter Reichel von der Investmentbank Oddo BHF sprach an den Märkten von einem "Balanceakt" zwischen Wachstum, Inflation und Zinsen.
Der Dax hat sich nach der schwachen Vorwoche am Montag stabilisiert. "Die ersten Schnäppchenjäger wagen sich auf das Parkett und nutzen die günstigeren Kurse zum Einstieg", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
In der ersten Handelsstunde stieg der deutsche Leitindex um 0,73 Prozent auf 25.367 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,70 Prozent auf 30.084 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,4 Prozent.
Die weiterhin sehr hohen Ölpreise kamen zum Wochenstart zumindest etwas zurück. An den asiatischen Börsen überwogen indes die Verluste. Weltweit im Fokus bleibt die Frage, ob sich die Milliardeninvestitionen in den KI-Boom tatsächlich zeitnah rentieren oder sich viele, vor allem der kleineren Anbieter, angesichts immer höherer Refinanzierungskosten nicht doch übernehmen. Dabei spielen die gestiegenen Zinsen eine wichtige Rolle. Hier entspannte sich die Lage zuletzt aber etwas, nachdem sich die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen knapp unter der Fünf-Prozent-Marke stabilisiert hat.
Im Blick bleibt zudem Frankreich mit seiner angespannten Haushaltslage. Marktbeobachter Altmann zeigte sich überrascht davon, dass die US-Ratingagentur Moody's das Kreditrating für das Land unverändert ließ. Denn immerhin sei der Ausblick für die französische Kreditwürdigkeit bereits seit einem Jahr negativ.
Altmann warnte davor, dass die aktuellen Dax-Gewinne nicht zwangsläufig eine langfristige Trendwende bedeuteten. Denn "die letzten Wochen haben gezeigt, dass diese Schnäppchenjäger ihre Gewinne in einem steigenden Markt sehr schnell realisieren und damit weitere Kursgewinne ausbremsen. Den Dax sieht er charttechnisch "weiterhin in seinem Seitwärtsmarkt gefangen".
Der Dax hat sich am Montag nach der schwachen Vorwoche ein gutes Stück weit erholt. "Die ersten Schnäppchenjäger wagen sich auf das Parkett und nutzen die günstigeren Kurse zum Einstieg", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.
Der deutsche Leitindex schloss 0,91 Prozent höher bei 25.410,84 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 1,38 Prozent auf 30.287,68 Zähler bergauf.
Hierzulande verbesserte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober überraschend erneut: Das von dem Münchner Forschungsinstitut Ifo berechnete Geschäftsklima legte entgegen der erwarteten Stagnation den sechsten Monat in Folge zu und erreichte den höchsten Stand seit Frühjahr 2023.
Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank (Commerzbank Aktie), schrieb: "Das Ifo-Geschäftsklima ist anders als der breit gefasste Einkaufsmanagerindex nicht gefallen, sondern leicht gestiegen. Das ist bemerkenswert, weil die Energiepreise, vor allem der für die Industrie wichtige Gaspreis, zuletzt deutlich gestiegen sind." Offenbar rechneten die Unternehmen hier mittelfristig mit einer Entspannung, wozu die deutliche Verbesserung der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate passe. Alles in allem dürfte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft fortsetzen, wobei diese Entspannung wegen des Fehlens durchgreifender Reformen, den Zöllen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Exportoffensive wohl nur moderat ausfallen werde.
Nach den Erholungsgewinnen zum Wochenstart haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Dienstag zunächst Vorsicht walten lassen. "Geopolitische Risiken, geldpolitische Fragezeichen und eine fragile KI-Fantasie bilden einen Dreiklang, der die Risikobereitschaft der Anleger dämpft.
Einen Tag vor dem mit Spannung erwarteten Fed-Leitzinsentscheid dürften Anleger ohnehin tendenziell ihr Pulver trocken halten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader.
Der Dax sank in den ersten Handelsminuten um 0,1 Prozent auf 25.390 Punkte. Am Montag war der Leitindex zeitweise knapp über 25.500 Punkte zurückgekehrt, letztlich aber doch unter seiner 100-Tage-Durchschnittslinie geblieben.
Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Dienstagvormittag ebenfalls um 0,1 Prozent auf 30.254 Punkte abwärts. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich zunächst kaum verändert.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...-leichte-verluste-nach-erholung-12182873
Vor den anstehenden Quartalszahlen wichtiger US-Technologiekonzerne und den Zinsentscheidungen in den USA und der Eurozone hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag freundlich gezeigt. Der Leitindex Dax schloss 0,71 Prozent höher bei 25.590,77 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,69 Prozent auf 30.495,47 Punkte aufwärts.
Die aktuelle Handelswoche könnte wichtige Weichen für die nächsten Kursbewegungen stellen, schrieb Marktanalyst Salah-Eddine Bouhmidi vom Handelshaus IG. Mit den Quartalszahlen von Alphabet und Microsoft am Mittwoch sowie Amazon am Donnerstag erreiche die Berichtssaison der Unternehmen einen Höhepunkt.
Zudem stehen einige geldpolitische Entscheidungen an: Am Mittwoch jene der US-Notenbank Fed, gefolgt von der Europäischen Zentralbank am Donnerstag und der Bank of Japan am Freitag. "Damit treffen innerhalb weniger Tage Unternehmenszahlen auf neue Signale zum künftigen Zinskurs. Diese Kombination hat das Potenzial, die Risikobereitschaft der Anleger deutlich zu verändern", so Bouhmidi.
Derweil lieferten die jüngsten Quartalszahlen großer europäischer Konsumgüterkonzerne wenig Anlass zur Zuversicht, schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. Die Ergebnisse von Nestle , Reckitt und Beiersdorf zeigten, dass die Verbraucher ihr Kaufverhalten zunehmend an die gestiegenen Lebenshaltungskosten anpassten.
Die Aktien von Beiersdorf rutschten um 3,3 Prozent ab. Ein Börsianer wertete das Geschäft der Sparte Tesa als Enttäuschung.
Nach der Erholung zum Wochenstart hat sich der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte zunächst wenig bewegt. Geprägt wird der Handelstag von vielen Unternehmenszahlen. Am Abend steht dann die Zinsentscheidung der US-Notenbank im Fokus. Die Kauflaune bremsen die Ölpreise, die angesichts der Wahl in Israel und eines Medienberichts über mögliche US-Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November wieder anzogen.
Der Dax sank zuletzt um 0,1 Prozent auf 25.568 Punkte. Damit bleibt das Oktoberhoch bei 25.706 Punkten für den deutschen Leitindex greifbar. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Mittwochvormittag 0,1 Prozent auf 30.510 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,1 Prozent.
Nach der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal von Symrise (Symrise Aktie) und Aussagen zum Gesamtjahr sackte der Kurs der Aktie um knapp 10 Prozent ab und war damit größter Kursverlierer im Dax. Die spezifizierte Zielspanne für die operative Marge (Ebitda) deute für das Schlussquartal 2026 auf ein verlangsamtes Wachstum auf vergleichbarer Basis hin, kommentierte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank. Die Konsensschätzungen könnten nun moderat nach unten revidiert werden, fürchtet er.
Spitzenreiter im Dax waren die Papiere der Deutschen Bank mit plus 3,3 Prozent. Das Geldhaus verbuchte im dritten Quartal einen weiteren Rekordgewinn. Damit sei die Bank auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen, bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - könnten nun den Wert von rund 33 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2026 sogar noch übertreffen.
Der Gewinn von Mercedes-Benz stieg im dritten Quartal deutlich, der Umsatz fiel hingegen etwas. Bereits am Dienstag hatte Mercedes sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Neben einem zunehmend schwierigen Umfeld in China erwartet der Konzern höhere Kosten im vierten Quartal, unter anderem für Material. Die Aktie sank um 0,1 Prozent, hatte aber schon am Dienstag fast 4 Prozent eingebüßt.
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF (BASF Aktie) wird noch einmal optimistischer für das Gesamtjahr. Im dritten Quartal übertraf das operative Ergebnis die Erwartungen der Analysten deutlich. Den Anlegern scheint das aber nicht gut genug zu sein, denn die BASF-Titel verloren 1,4 Prozent.
Auch die Quartalszahlen der DWS konnten die Anleger nicht überzeugen. Die Papiere der Fondsgesellschaft fielen um 1,2 Prozent. Die Deutsche-Bank-Tochter hatte im Sommer so viel Geld von Anlegern eingesammelt wie nie zuvor in einem Quartal. Allerdings stiegen Ertrag und Gewinn deutlich weniger stark als Analysten im Schnitt erwartet hatten.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...effnung-wenig-veraendert-zahlen-12184548
Gestützt auf wieder optimistische Aussichten für Künstliche Intelligenz (KI) hat der Dax seinen jüngsten Erholungskurs am Mittwoch fortgesetzt. Der deutsche Leitindex hatte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit fünf Wochen erreicht und gewann am Ende 0,44 Prozent auf 25.704,02 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen aber ging es um 0,23 Prozent auf 30.425,40 Zähler abwärts.
Angesichts der wiedergewonnenen Zuversicht, dass sich die KI-Investitionen auszahlen werden, kehrten Anleger wieder zu Technologieaktien zurück, hieß es aus dem Handel. Dazu trugen unerwartet starke Quartalszahlen des weltweit zweitgrößten Herstellers von Speicherchips, SK Hynix , aus Südkorea bei.
Auch mit den Quartalsberichten der US-Technologie-Schwergewichte Alphabet und Microsoft am Mittwochabend nach US-Börsenschluss rücke wieder die Frage in den Vordergrund, "wie viel die Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz bereits verdienen und wann sich die hohen Ausgaben für Rechenzentren und Rechenleistung auch im Ergebnis auszahlen", sagte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.
Nach den Geschäftszahlen von Symrise (Symrise Aktie) sowie Aussagen zum Gesamtjahr sackten die Aktien des Herstellers von Duftstoffen und Aromen als klares Schlusslicht im Dax um mehr als zehn Prozent ab. Die spezifizierte Zielspanne für die operative Marge deute für das Schlussquartal 2026 auf ein verlangsamtes Wachstum auf vergleichbarer Basis hin, kommentierte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank.
Spitzenreiter im Dax waren die Papiere der Deutschen Bank mit plus vier Prozent. Das Geldhaus hatte einen weiteren Rekordgewinn verbucht. Damit sei die Bank auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen, bilanzierte Konzernchef Christian Sewing.
Der deutsche Aktienmarkt hat seinen jüngsten Erholungskurs am Donnerstag gebremst fortgesetzt. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 0,3 Prozent auf 25.772 Punkte, nachdem er tags zuvor das höchste Niveau seit fünf Wochen erklommen hatte.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen präsentierte sich am Donnerstagmorgen unverändert bei 30.425 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,2 Prozent.
Licht und Schatten zeigten nach US-Börsenschluss am Mittwoch die Quartalsbilanzen der Tech-Giganten Microsoft und Alphabet . Microsoft überzeugte, während die Google-Muttergesellschaft enttäuschte. In Asien waren Anleger mit dem Abschneiden von Samsung nicht zufrieden. Auch hierzulande geht die Berichtssaison der Unternehmen mit voller Fahrt weiter.
Die Entscheidung der US-Notenbank Fed am Vorabend, die Leitzinsen unverändert zu lassen, war wie erwartet ausgefallen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte an diesem Donnerstag Ökonomen zufolge ihre Zinsen nicht verändern.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...g-dax-leicht-im-plus-zahlenflut-12186328
Der Dax hat seinen jüngsten Erholungskurs am Donnerstag beschleunigt fortgesetzt. Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ die Leitzinsen im Euroraum trotz erhöhter Inflation erwartungsgemäß unverändert. "Die Zinspause ist richtig", schrieb Michael Heise, Chefökonom des Vermögensverwalters HQ Trust. Die EZB könne sich die Zeit nehmen, um die Inflationsentwicklung bis zur kommenden Sitzung abzuwarten und zu bewerten. Bereits am Vorabend hatte die US-Notenbank Fed die Leitzinsen stabil gehalten.
Der deutsche Leitindex stieg über die Marke von 26.000 Punkten und erreichte das Niveau von Anfang September. Am Ende stand ein Plus von 1,31 Prozent auf 26.039,68 Zähler zu Buche. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann 1,23 Prozent auf 30.798,65 Zähler.
Am Vormittag hatte die Europäische Zentralbank bekanntgegeben, dass Christine Lagarde am 7. Februar 2027 vorzeitig als Präsidentin abtritt. Dies ermöglicht es dem scheidenden französischen Präsidenten Emmanuel Macron, noch vor der Wahl in Frankreich im April 2027 die Neubesetzung eines der wichtigsten Spitzenposten in Europa zu klären. Hintergrund sind Sorgen, dass eurokritische Rechtspopulisten um Marine Le Pen die Wahlen in der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft gewinnen könnten, was die Neubesetzung der EZB-Spitze erschweren könnte.
Licht und Schatten zeigten die Quartalsbilanzen der Tech-Giganten Microsoft und Alphabet . Microsoft überzeugte, während die Google-Muttergesellschaft enttäuschte. Auch hierzulande ging die Berichtssaison der Unternehmen mit voller Fahrt weiter.
Die Anteilscheine von Adidas stiegen an der Dax-Spitze um 5,8 Prozent. Der Sportartikelhersteller erwartet nach einer zuletzt schwächeren Entwicklung in Europa eine Rückkehr zu Wachstum im vierten Quartal.
Höhere Ölpreise sowie schwache Vorgaben von den Börsen in den USA und Asien haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag etwas belastet. Am Vorabend nach US-Börsenschluss hatten die vielbeachteten Technologiekonzerne Amazon und Intel mit ihren Quartalszahlen enttäuscht. Im Blick stehen am Nachmittag Inflationsdaten aus Deutschland.
Der Dax sank zuletzt um 0,1 Prozent auf 26.003 Punkte, nachdem er tags zuvor das höchste Niveau seit Anfang September erreicht und am Ende ein Plus von 1,3 Prozent verzeichnet hatte. Damit deutet sich für den Dax ein Wochengewinn von mehr als drei Prozent an.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab am Freitagvormittag um 0,4 Prozent auf 30.684 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,6 Prozent.
Die Ölpreise stiegen angesichts wachsender Sorgen über einen möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit April. Seit längerem wird über mögliche neue Angriffe der USA und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die an diesem Dienstag stattfinden.
Ein positives Urteil in einem Glyphosat-Prozess trieb die Aktien von Bayer (Bayer Aktie) an der Dax-Spitze um weitere 3,5 Prozent nach oben. Bereits am Donnerstag hatten sie kräftig zugelegt. Eine Geschworenen-Jury im US-Bundesstaat Missouri hatte in einem Glyphosat-Prozess zugunsten von Bayer geurteilt. Jefferies-Analyst Michael Leuchten sprach von einem ermutigenden Gerichtserfolg.
Höhere Ölpreise sowie schwache Vorgaben von den Börsen in den USA und Asien haben dem deutschen Aktienmarkt am Freitag einen Dämpfer verpasst. Belastet wurde der Markt vor allem von einer allgemeinen Schwäche des Technologiesektors, nachdem US-Schwergewichte wie Amazon und Intel mit ihren Quartalszahlen und Ausblicken enttäuscht hatten. Aktuelle Inflationsdaten aus Deutschland hatten kaum Einfluss auf die Kurse.
Der Dax schloss 0,85 Prozent im Minus bei 25.818,21 Punkten, nachdem er tags zuvor das höchste Niveau seit Anfang September erreicht und am Ende ein Plus von 1,3 Prozent verzeichnet hatte. Damit ergibt sich für den deutschen Leitindex ein Wochengewinn von 2,5 Prozent. Für den Monat Oktober steht ein Aufschlag von gleichfalls 2,5 Prozent zu Buche. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen fiel am Freitag um 1,06 Prozent auf 30.472,32 Zähler.
Die Ölpreise stiegen angesichts wachsender Sorgen über einen möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran auf den höchsten Stand seit April. Seit Längerem wird über mögliche neue Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran nach den US-Parlamentswahlen spekuliert, die am kommenden Dienstag stattfinden.
Die Verbraucherpreise hierzulande lagen im Oktober um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 3,3 Prozent im September. Volkswirte hatten mit einer Inflationsrate von 3,0 Prozent gerechnet. "Dass die Inflation unter die Marke von 3 Prozent fällt, liegt vor allem am Tankrabatt", sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Für eine Entwarnung sei es noch zu früh.
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