Beckstein will Visumspflicht für Türken abschaffen
Der bayerische Innenminister Günther Beckstein will sich für Türken einsetzen. Überraschend kündigte er an, nach der Bundestagswahl die Visumspflicht für Türken abschaffen zu wollen.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein hat sich für die Aufhebung der Visumspflicht für Türken ausgesprochen. Der Zeitung «Hürriyet» sagte er, dafür wolle er sich nach einer möglichen Regierungsübernahme der Union einsetzen.
Beckstein sagte weiter, die Türken seien ein stolzes Volk. Deshalb sei die Visumspflicht für sie beschämend.
Grünen-Chefin Claudia Roth warf dem CSU-Politiker vor, unter den türkischstämmigen Deutschen auf Stimmenfang zu gehen. «Beckstein hat offensichtlich eingesehen, was der Visumserlass aus der Zeit Kanthers für türkische Familien und deren Angehörige bedeutet.»
Roth kritisierte, die Regierungskoalition aus CDU und FDP habe noch kurz vor der Bundestagswahl 1998 ein sogenanntes Kindervisum eingeführt. Noch während der Debatte um das Zuwanderungsgesetz habe sich die Union mit der familienfeindlichen Forderung hervorgetan, das Kindernachzugsalters auf sechs Jahre abzusenken.
Der bayerische Innenminister Günther Beckstein will sich für Türken einsetzen. Überraschend kündigte er an, nach der Bundestagswahl die Visumspflicht für Türken abschaffen zu wollen.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein hat sich für die Aufhebung der Visumspflicht für Türken ausgesprochen. Der Zeitung «Hürriyet» sagte er, dafür wolle er sich nach einer möglichen Regierungsübernahme der Union einsetzen.
Beckstein sagte weiter, die Türken seien ein stolzes Volk. Deshalb sei die Visumspflicht für sie beschämend.
Grünen-Chefin Claudia Roth warf dem CSU-Politiker vor, unter den türkischstämmigen Deutschen auf Stimmenfang zu gehen. «Beckstein hat offensichtlich eingesehen, was der Visumserlass aus der Zeit Kanthers für türkische Familien und deren Angehörige bedeutet.»
Roth kritisierte, die Regierungskoalition aus CDU und FDP habe noch kurz vor der Bundestagswahl 1998 ein sogenanntes Kindervisum eingeführt. Noch während der Debatte um das Zuwanderungsgesetz habe sich die Union mit der familienfeindlichen Forderung hervorgetan, das Kindernachzugsalters auf sechs Jahre abzusenken.