Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004


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Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004

 
05.03.04 20:53

..... 1. Top/Flop-Werte  | . 2. Cortal Consors Intern  | . 3. Finanzmärkte  | . 4. Musterdepots  | . 5. Falkenbrief Highlight: IDS Scheer AG - REDUZIEREN  | . 6. Cortal Consors Favoriten im Focus  | . 7. Empfehlungen  | .._________________________________________________  1. Top/Flop-WerteDie HDAX-Gewinner und Verlierer der Börsenwoche vom 27.02. bis 05.03.2004
Quelle: Börse Online Wochen-Tops 27.02.200405.03.2004Differenz  Euro Euro %SAP SI 15.30 17.25 12.75 % mobilcom 17.09 19.10 11.76 % Merck KGaA 35.50 39.16 10.31 % Micronas Semicond. 39.50 43.09 9.09 % Krones 68.60 74.00 7.87 % RWE 35.54 38.31 7.79 % TUI 18.52 19.96 7.78 % Epcos 19.19 20.63 7.50 % Linde 42.29 45.43 7.42 % Puma 164.92 177.00 7.32 %     Wochen-Flops 27.02.200405.03.2004Differenz  Euro Euro %Repower Systems 20.75 17.45 -15.90 % Lion Bioscience 2.77 2.60 -6.14 % Techem 20.51 19.29 -5.95 % AWD 29.50 28.00 -5.08 % SGL Carbon 10.45 9.95 -4.78 % MLP 18.50 17.65 -4.59 % GPC Biotech 15.84 15.21 -3.98 % Teles 11.80 11.39 -3.47 % T-Online International 10.97 10.65 -2.92 % Vossloh 47.60 46.40 -2.52 % .._________________________________________________  2. Cortal Consors InternCORTAL CONSORS INTERN

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Ein Hauch von Optimismus kehrte an die europäischen Aktienbörsen
zurück. So beflügelten die Aussicht auf eine mögliche geldpolitische
Lockerung der Europäischen Zentralbank, aber auch die jüngste leichte
Abschwächung des Euro-Dollar-Kurses. Noch keine Entwarnung zeigte
sich hingegen bei den aktuellen volkswirtschaftlichen Daten,
insbesondere die Binnenkonjunktur gibt weiterhin Anlass zur Sorge.
Der negative Trend wurde hier abermals von der Bekanntgabe der
deutschen Einzelhandelsumsätze für Januar bestätigt, die erneut
rückläufig ausfielen.

Auf der Unternehmensebene standen vor allem die europäischen
Automobilwerte in Zusammenhang mit dem Genfer Autosalon im Blickpunkt
der Anleger. BMW sorgte dabei durch eine
Aufwärtsrevision der Absatz- und Ergebnisprognose 2004 für ein erstes
Highlight. Zu einer stark positiven Kursreaktion kam es auch bei
Volkswagen, nachdem Vorstandschef Pischetsrieder den
Gesamtauftragseingang in Westeuropa für den Golf V als gut
bezeichnete. Er liege derzeit doppelt so hoch wie beim
Vorgängermodell zum entsprechenden Zeitpunkt nach der Einführung.
Peugeot profitierte hingegen von der avisierten Rückkehr auf den US-
Markt. Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten ist dieser
strategische Schritt jedoch bei Analysten nicht unumstritten, was der
Kursentwicklung zunächst aber keinen Abbruch tat. Zu einer
unterdurchschnittlichen Performanceentwicklung innerhalb des
Automobilsektors kam es hingegen bei
DaimlerChrysler. Hier bereitet den Anlegern eine
möglicherweise anstehende neue Rabattrunde auf dem US-Automarkt
Kopfzerbrechen. Entlastet wurde die Aktie jedoch von der Einigung bei
der LKW-Maut mit der Bundesregierung. Die hohen Forderungen der
Bundesregierung sind hier zunächst vom Tisch. Von dem Maut-Desaster
in weitaus stärkerem Maß belastet wird hingegen die Deutsche
Telekom
. Die verzögerte Einführung der LKW-Maut wird das
Ergebnis 2003 vermutlich mit 440 Mio. Euro belasten. Davon entfallen
210 Mio. Euro auf Vertragsstrafen sowie 230 Mio. Euro auf künftige
Verluste.

Innerhalb des europäischen Finanzsektors dominierten erneut
Fusionsgerüchte die Kursentwicklung. Aus Großbritannien war zu hören,
dass führende Manager der Deutschen Bank für
Verhandlungen über eine Fusion mit der britischen Großbank
HSBC nach London gereist seien. Anderen
Presseberichten zu Folge hat die Deutsche Bank aus eigener Initiative
Fusionsgespräche mit der Citigroup geführt, die
angeblich bereit seien soll, einen Übernahmepreis von 90 Euro je
Deutsche Bank Aktie zu zahlen, was den Kurs des führenden deutschen
Geldhauses nachhaltig beflügeln konnte. Eine stark negative
Kursreaktion löste bei HSBC selbst allerdings der zuletzt
veröffentlichte Vorsteuergewinn aus, der unter den Markterwartungen
blieb. Immerhin konnte sich die weltweit zweitgrößte Bankengruppe
eine Aufstockung der Risikovorsorge um 4,8 Mrd. US-Dollar leisten und
dennoch einen Rekordgewinn mit einer Steigerung des um Goodwill
bereinigten Vorsteuerergebnisses um 77 Prozent auf 14,4 Mrd. Dollar
ausweisen.

Eine gute Performance wiesen zuletzt Rohstoffwerte auf. Auch bei den
zyklischen Chemiewerten überwog der positive News Flow. So
profitierte BASF von einer Stellungnahme des
Vorstandsvorsitzenden Hambrecht, wonach der Konzern die Talsohle
durchschritten habe. Zu einer beeindruckenden Kursentwicklung ist es
in den letzten Monaten auch bei dem italienischen Versorger
Enel gekommen. Positiv stimuliert hatten hier
zuletzt Gerüchte über ein mögliches Listing der Netzsparte. Diese
Spekulationen wurden in der laufenden Woche bestätigt. Enel gab
offiziell bekannt, sich von rund 50 Prozent der Netztochter
Terna, deren Unternehmenswert bei 4 bis 4,5 Mrd.
Euro liegen soll, zu trennen. Zu einer Sonderbewegung kam es
innerhalb des europäischen Einzelhandelssektors bei
Ahold. Der niederländische Konzern hat für rund 300
Mio. Dollar das Filialgeschäft der brasilianischen Supermarkt-Tochter
Bompreco an Wal-Mart verkauft und auch das
Kreditkartengeschäft der brasilianischen Tochter abgegeben. Die
Fokussierung auf das Kerngeschäft findet an der Börse zunehmend
Gefallen. Eine negative Aufnahme fanden hingegen die präsentierten
Geschäftsjahreszahlen für 2003 des zyklischen Konsumgüterherstellers
LVMH. Vor allem enttäuschte die geringer als
erwartete Margenentwicklung. Positiv fielen hingegen der
optimistische Ausblick aufgrund der unverändert starken Nachfrage im
US-Raum und in Asien sowie die Erhöhung der Dividende von 0,80 auf
0,85 Euro je Aktie auf.

Optimismus ist auch weiter auf der technischen Ebene angebracht. Mit
dem Erreichen eines neuen 18-Monatshochs hat der
STOXX50-Index seinen intakten Aufwärtstrend erneut
bestätigen können. Da die Oszillatoren noch nicht auf eine überkaufte
Marktkonstellation hinweisen, sind bereits kurzfristig weitere
Kursgewinne wahrscheinlich. Als nächste technische Zielmarke fungiert
der im August 2002 ausgebildete Widerstand bei 2.880 Punkten. Nach
unten konnte der europäische Leitindex zuletzt bei 2.729 Zählern eine
neue Unterstützung etablieren. Auch für den DAX30-
Index stimmt der markttechnische Ausblick optimistisch. Allerdings
gelang es dem Index bisher noch nicht, neue positive Trendsignale zu
generieren. Nach oben stellt das im Januar markierte Jahreshoch bei
4.175 unverändert den wichtigsten Widerstand dar, nach unten zeigt
sich das Kursbild aufgrund der im Februar etablierten Unterstützung
bei 3.960 Zählern als abgesichert.

TecDAX

Trotz einer gemischten Nachrichtenlage bei europäischen und
amerikanischen Technologiewerten konnte sich der TecDAX bei
anziehenden Umsätzen von den Vorwochenverlusten deutlich erholen.

Umsatzspitzenreiter waren erneut Freenet und
Mobilcom. Beide Werte bewegen sich aufgrund einer
Beteiligung von Mobilcom an Freenet von knapp 53 Prozent weitgehend
im Gleichschritt. Besonders für Freenet hatte es zuletzt mehrere
Analystenhochstufungen gegeben. Im Wochenverlauf wurde der Höhenflug
der Aktie jedoch von der Bewertungsproblematik eingeholt. Der
Telekommunikationsdienstleister, für dessen Aktien sich inzwischen
ein EBITDA-Multiplikator von etwa 14 ableitet, ist deutlich teurer
als der zwischen 6 und 8 befindliche Bewertungsdurchschnitt der
Branche. Trotz vorübergehender Gewinnmitnahmen bleibt die
Markttechnik aber weiterhin intakt. Hohe Tagesumsätze bei weitaus
weniger spektakulärer Markttechnik verbuchte im Wochenverlauf auch
das Indexschwergewicht Qiagen. Nach dem
vorangegangenen Kurssturz im Februar nach der Vorlage der
Geschäftszahlen für 2003 konnte die Aktie zuletzt wieder Boden
gutmachen. Eine Stabilisierungsbewegung gelang auch
Epcos. Hierfür zeichneten sich mehrere
Analystenhochstufungen verantwortlich. Dämpfend auf den Kursanstieg
des TecDAX wirkte sich hingegen die unterdurchschnittliche
Performanceentwicklung bei T-Online aus. Im Vorfeld
des am 9. März anstehenden Quartalsberichts reduzierten offenbar
Anleger bestehende Engagements. Weiter Federn lassen musste auch der
TecDax-Absteiger Repower Systems nach der Vorlage
von enttäuschenden Ergebnissen für das abgelaufene Geschäftsjahr, die
eine deutliche Verfehlung der vom Management zuletzt noch im November
bestätigten Prognosen beinhalteten.

Unter den ehemaligen Lieblingen des Neuen Marktes ragte die
Kursentwicklung des heutigen SDAX-Wertes EM.TV
heraus. Die Abwendung der Insolvenz wurde zunächst von Anlegern
stürmisch gefeiert, im Anschluss daran lag die Aktie jedoch von
Gewinnmitnahmen gedrückt, da das Unternehmen weiterhin vor schweren
Aufgaben bei der Umsetzung des Sanierungskurses steht.

Unter keinem guten Stern steht bisher mit der X-FAB
Semiconductor Foundries AG das erste nennenswerte IPO in Deutschland
in diesem Jahr. Streitigkeiten innerhalb des Bankenkonsortiums über
die Bewertung, die sogar zum offiziellen Ausstieg eines
Konsortialmitglieds führten, sowie Ungereimtheiten in der
Geschäftsbeziehung mit der Muttergesellschaft haben bei
institutionellen Anlegern zu einer kritischen Haltung geführt, so
dass wohl mit deutlichen Nachlässen bei der Book-Building-Spanne zu
rechnen ist. Gut für die Anleger, schlecht aber, dass die Banken
offensichtlich aus dem Zusammenbruch des IPO-Marktes wenig gelernt
haben.

Die technischen Perspektiven des TecDAX nehmen sich weiterhin
ausgesprochen günstig aus. Dem Index gelang zuletzt die Ausbildung
einer neuen Unterstützungsmarke bei 617 Punkten. Neben dem intakten
primären Aufwärtstrend sprechen vor allem die aussichtsreichen
kurzfristigen Indikatoren für einen weitergehenden Kursanstieg in
Richtung 700er-Marke.

Devisen

An den internationalen Devisenmärkten hat sich die Korrektur des Euro-
Dollar-Kurses bei gleichzeitig sehr volatiler Kursentwicklung
fortgesetzt. Die Märkte stehen dabei weiter im Spannungsfeld mehrerer
gegenläufig wirksamer Faktoren: Einerseits wird die US-Devise von
positiven amerikanischen Konjunkturdaten sowie der andauernden
Phantasie auf eine weitere Leitzinssenkung der Europäischen Notenbank
und dem sich dadurch verengenden Zinsspread zwischen den USA und dem
Euroraum positiv stimuliert. Als wichtige Argumente gegen eine
längere Zeit anhaltende Dollarstärke stehen jedoch die noch immer
nicht gelösten strukturellen Ungleichgewichte, wie die stark
defizitäre US-Leistungsbilanz und die hohe Neuverschuldung des
Staates. Ausschlaggebend für den weiteren Verlauf der Kursentwicklung
sind aber auch politische Faktoren, welche verbale und tatsächliche
Interventionen an den Devisenmärkten einschließen. Nachdem sich die
G7-Staatengemeinschaft zuletzt geschlossen gegen starke
Preisschwankungen an den Devisenmärkten gestellt hat, ist ein
dynamischer Kursanstieg des Euro-Dollarkurses weniger wahrscheinlich
geworden. Auch die markttechnischen Indikatoren deuten zunächst auf
eine Fortsetzung des eingeleiteten Konsolidierungskurses. Der MACD
auf Wochendatenbasis hat aktuell klar nach unten gedreht und dadurch
ein entsprechendes Negativsignal generiert. Selbst wenn aufgrund der
erwähnten strukturellen Ungleichgewichte und andauernder
Portfolioumschichtungen Kursrückgänge des Euro-Dollarkurses auf neue
Nachfrage stoßen sollten, bleibt der Aufwärtsspielraum vorerst
limitiert. Dieser Umstand spricht dafür, dass die gegenwärtige
Korrekturneigung noch einige Wochen anhalten dürfte. Bestätigt wird
das Konsolidierungsszenario des Euros gegen den Dollar auch von der
stabilen Tendenz der US-Devise gegen Währungen des asiatischen
Wirtschaftsraums. So konnte sich der Greenback gegen den Yen trotz
anhaltend positiver Konjunkturnachrichten aus Japan zuletzt oberhalb
wichtiger Unterstützungsmarken etablieren.

Renten

Anhaltende Zinssenkungsspekulationen haben auch in der Berichtswoche
die Kursentwicklung an den europäischen Rentenmärkten dominiert.
Angespannt warteten Marktteilnehmer auf die Ergebnisse der am
Donnerstag stattfindenden Sitzung des Zentralbankrats der
europäischen Notenbank (EZB). Im Vorfeld war es zu zahlreichen
politischen Vorstößen gekommen, wonach die EZB endlich etwas gegen
den schwachen Dollar unternehmen solle. Bekanntermaßen reagieren die
geldpolitischen Entscheidungsträger Europas jedoch nur sehr
widerwillig auf politischen Druck. Insofern stellte das Beibehalten
des Leitzinsniveaus bei der geldpolitischen Entscheidung in dieser
Woche keine große Überraschung dar. Die Zinsoptimisten haben durch
diese Entscheidung allenfalls einen temporären Rückschlag erfahren.
Wie von der EZB zu hören ist, hat sich der starke Euro nachhaltig auf
die Inflation ausgewirkt. In Deutschland läge die Inflation ohne die
geldpolitisch nicht relevanten Effekte der deutschen
Gesundheitsreform und der Erhöhung indirekter Steuern annähernd bei
null. Für die Euro-Zone ist die Inflationsrate im Februar bereits
deutlich unter den Zielkorridor der EZB bei zwei Prozent gerutscht
und dürfte in den nächsten Monaten weiter eine rückläufige Tendenz
aufweisen. Durch diese Entwicklung eröffnet sich für die EZB gemäß
ihres Mandats der Preisstabilität das Fenster für eine geldpolitische
Lockerung in der Zukunft. Das derzeit noch starke Geldmengenwachstum
stellt in diesem Zusammenhang kein schlagkräftiges Gegenargument dar,
zumal sich die Wachstumsrate der Kreditvergabe der Banken an die
Unternehmen derzeit bei lediglich knapp über drei Prozent bewegt.
Auch aus außenwirtschaftlicher Sicht spricht einiges für einen
weiteren Leitzinsschritt der EZB in den nächsten Monaten. Solange
Europa nicht seine geldpolitischen Handlungsmöglichkeiten ausspielt
und die europäischen Wachstumsperspektiven durch entsprechende
Zinslockerungen unterstützt, kann von den USA in Währungsfragen kein
Entgegenkommen erwartet werden. Für die USA sind ein Abbau des
außenwirtschaftlichen Ungleichgewichts und damit eine Steigerung der
US-Exporte nur über eine weitere Dollarabschwächung oder aber eine
wachstumsstimulierende Politik im Rest der Welt möglich. Mit einer
erneuten geldpolitischen Lockerung würde Europa ein Stück auf die USA
zugehen, und damit in Sachen Währungsdiplomatie einen großen
Fortschritt machen. Vor diesem Hintergrund dürfte die gut unterstütze
Tendenz der europäischen Renten noch einige Zeit anhalten, zumal
sich zahlreiche Marktteilnehmer noch immer in einer relativ
defensiven Positionierung befinden.

Autor: Michael Drepper, MIDAS Research
Kurse und Daten per 05.03.2004, 14:00 Uhr

Den gesamten Artikel mit weiteren Beiträgen zu den Finanzmärkten in
den USA und Japan finden Sie bis zum Erscheinen des nächsten Weekly
auf der Cortal Consors Website im Research-Bereich unter der
folgenden Adresse:
http://www.consors.de/research/magazin/_newsData/midfm20040305/index.htmlCortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024

Danach können Sie die Artikel noch bis zu einem Jahr im Bereich
Research/Standardwerte Europa unter
Archiv 03/2004Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024
abrufen. .._________________________________________________  4. MusterdepotsPerformance bis zum 05.03.2004 16:30 Uhr

Musterdepotänderungen

Plotowbriefe: Bei Pasytec griff Mittwochmorgen das Kauflimit von 5,20 Euro, während bei Technotrans eine Nachkauforder (Limit 12 Euro / 800 Stück) positioniert wurde, um aus einem möglichen Rückschlag Vorteile zu ziehen. Die Order gilt bis 12. März auf XETRA.
Der Falkenbrief
     Aktie WKN Stück Datum Kaufkurs Akt. KursAD Pepper 940883 3000 22.10.02 1,23 5,35Beta Syst. Software 522440 500 20.11.02 6,68 12,25Electronics Line 936734 6000 11.07.03 2,75 3,06Elmos Semiconductor 567710 2000 12.08.03 8,40 13,41Hugo Boss AG St. 524550 1000 04.12.02 9,70 18,85Nexus AG 522090 3850 01.10.03 2,02 2,65Odeon Film AG 685300 2000 09.01.04 8,32 12,40Realtech AG 700890 3000 12.11.02 3,01 7,95Ruecker AG 704110 4000 23.02.04 4,07 5,05Südzucker AG 729700 800 18.11.03 15,25 15,56Syzygy AG 510480 2500 22.10.02 3,17 7,49vi[z]rt 926501 8500 22.04.03 0,80 4,14
Platowbriefe
     Aktie WKN Stück Datum Kaufkurs Akt. KursMünchener Rück 843002 250 13.06.03 95,68 94,41Münchmeyer Peters.Cap.518760 900 19.09.03 22,70 37,00ABIT AG 512250 5000 04.11.03 5,00 4,88Computerlinks 544880 1900 25.11.03 13,10 15,15Deutsche Bank 514000 315 08.12.03 61,77 73,33Deutsche Telekom 555750 1600 09.01.04 15,73 16,03Infineon 623100 2500 14.01.04 11,55 11,83TecDax Turbo-Bull A0ASE4 16000 20.01.04 1,24 1,41Technotrans 744900 1400 06.02.04 13,94 13,00MME 576115 7000 20.02.04 2,90 2,95Depfa Bank plc 765818 250 25.02.04 123,20 124,50Comtrade 550253 8500 26.02.04 2,35 2,35Parsytec 508990 4000 03.03.04 5,20 5,25.._________________________________________________..Anzeige..Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 .._________________________________________________  5. Falkenbrief Highlight: IDS Scheer AG - REDUZIERENDie Geschäftstätigkeit der im TecDAX notierten IDS Scheer AG umfasst
die Gestaltung integrierter Datenverarbeitungssysteme zur Information
und Kommunikation in den Bereichen Unternehmensorganisation,
Büroautomatisierung und Fertigung, die Herstellung und den Vertrieb
von Software sowie die Durchführung von Seminaren und Schulungen rund
um den SAP-Bereich.

Die IDS Scheer AG hat im Geschäftsjahr 2003 nach vorläufigen Zahlen
den Umsatz um 22% gegenüber dem Vorjahr (181,4 Mio. Euro) auf rund
220 Mio. Euro steigern können. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) stieg von 23,7 Mio. Euro auf 28,7 Mio. Euro, was einem Zuwachs
um über 20% entspricht. Der Jahresüberschuss stieg sogar um 40% auf
rund 19,0 Mio. Euro (VJ 13,5 Mio. Euro). Auch für das Jahr 2004 sind
die Erwartungen positiv. Es wird ein Umsatzwachstum von über 30% auf
rund 290 Mio. Euro erwartet. Das EBIT soll um etwa 20% gesteigert
werden und der Gewinn pro Aktie würde sich auf 0,75 Euro belaufen.

Das sind gute Aussichten. Aber extrem skeptisch stimmen uns die sehr
hohen Insiderverkäufe aus dem Unternehmen. Erst vor kurzem verkauften
der Aufsichtsratsvorsitzende und der Stellvertreter in mehreren
Transaktionen insgesamt 825.000 Aktien im Wert von 15,3 Mio. Euro.
Der Aktienkurs liegt derzeit bei 18,90 Euro. In diesem Kurs scheinen
die guten Erwartungen eingepreist, so dass selbst Insider ihre Aktie
verkaufen. Immerhin hat die Aktie seit dem Tief im Herbst 2002 über
360% gewonnen. Zur Zeit beträgt das KGV (für die vorläufigen Zahlen
2003) 32,3 und wird auf Basis von Schätzungen 2004 24,7 betragen. Das
KBV liegt bei 4,25. Eben diese doch recht hohe Bewertung hat
möglicherweise auch die Insider bewegt zu desinvestieren. Somit
könnte es für den smarten Anleger von Vorteil sein, es den Insidern
gleich zu tun, und den Aktienbestand reduzieren, auch wenn
zwischenzeitlich noch mit weiteren Kurssteigerungen zu rechnen sein
könnte. Aber die Risiken überwiegen. Daher nutzen Sie die hohen
Kurse, um die Aktie zu einem guten Preis zu verkaufen.

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Quelle: GBC Research, 05.03.2004

RISIKOHINWEIS: Dokumente von GBC-Research dienen lediglich der
Informationsfindung und sind keinesfalls als Handlungsempfehlung oder
Beratung zu interpretieren. Die Autoren äussern lediglich ihre
Ansichten zu bestimmten Firmen und Situationen. Aktienanlagen können
trotz gutem Research zum Totalverlust führen. .._________________________________________________  6. Cortal Consors Favoriten im FocusDie meist gehandelten Werte bei Cortal Consors (vom 27.02. bis
04.03.2004) KÄUFE  1. EM.TV 568480Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130242. Siemens AG 723610Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130243. Infineon Technologies AG 623100Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130244. Allianz AG 840400Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130245. HypoVereinsbank AG 802200Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130246. Münchener Rück AG 843002Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130247. Deutsche Bank AG 514000Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130248. Deutsche Telekom 555750Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130249. PUMA AG 696960Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 141302410. Dt. Bank KOS04 DAX 3950 KO DB3YYMCortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024   VERKÄUFE  1. Infineon Technologies AG 623100Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130242. EM.TV 568480Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130243. Siemens AG 723610Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130244. Münchener Rück AG 843002Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130245. Allianz AG 840400Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130246. Deutsche Bank AG 514000Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130247. ThyssenKrupp 750000Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130248. HypoVereinsbank AG 802200Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 14130249. Deutsche Telekom 555750Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 141302410. Dt. Bank KOS04 DAX 3950 KO DB3YYMCortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024.._________________________________________________  7. EmpfehlungenMorphoSys: Langfristiger Kauf

In ihrer Studie vom 3. März stufen die Analysten des Hauses Midas
Research die Aktie des deutschen Biotechnologieunternehmens MorphoSys
von "Spekulativer Kauf" auf "Langfristiger Kauf" herauf.

Nach Veröffentlichung der vorläufigen Jahresergebnisse am 10. Februar
habe MorphoSys am 26. Februar den konsolidierten Abschluss 2003
vorgestellt und einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung
gegeben. Seit der Entscheidung des Unternehmens im Spätherbst 2002
zur Einleitung eines Restrukturierungsprozesses verbunden mit einer
Anpassung des Geschäftsmodells können die Analysten nicht nur einen
überzeugenden Turnaround der Ergebnissituation feststellen. Zugleich
sei dem Unternehmen, eine Stärkung der eigenen Produktpipeline sowie
eine signifikante Ausweitung der Liste an Geschäftspartnern und
Kunden gelungen.

Das DCF-Bewertungsmodell der Analysten indiziere einen fairen Wert je
Aktie in Höhe von 24,25 Euro. Das Kursziel sehen sie bei 25,00 Euro.

MorphoSys, WKN: 663200Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024
Quelle: Aktien & Co., 03.03.2004


REpower Systems: Verkaufen

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen in ihrer Studie
vom 4. März die Aktie des deutschen Herstellers für
Windenergieanlagen REpower Systems von "Halten" auf "Verkaufen"
herab.

Bei einem moderaten Umsatzwachstum solle sich die Ertragslage nur
leicht verbessern. Laut Analysten werde die Margensituation in
Deutschland bei einem weiterhin schwierigen Marktumfeld angespannt
bleiben, und auch die angestrebte Expansion ins Ausland dürfte bei
hoher Wettbewerbsintensität zunächst kaum zu einer
Ergebnisverbesserung führen. Vor dem Hintergrund dieser eingetrübten
Gewinnaussichten erscheine die Aktie ambitioniert bewertet. Daher
senken die Analysten ihr Rating von "Halten" auf "Verkaufen".

REpower Systems, WKN: 617703Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024 Cortal Consors Weekly Newsletter 05.03.2004 1413024
Quelle: Aktien & Co., 05.03.2004


OnVista: Halten

Die Analysten von Independent Research (IR) stufen in ihrer Studie
vom 4. März die Aktie des deutschen Internetdienstleisters OnVista
von bisher "Kaufen" auf nun "Halten" herab.

Die seit einigen Wochen am Markt kursierenden Gerüchte über eine
bevorstehende Übernahme eines Internetportals durch OnVista hätten
sich bestätigt. So nutze OnVista den hohen Bestand an liquiden Mittel
und expandiere mit der Übernahme des Gesundheitsportals A Med-World
in ein neues Geschäftsfeld. Dieses Portal richte sich mit qualitativ
hochwertigen, zugleich aber für den Laien ebenfalls verständlichen
Inhalten an Patienten und deren Umfeld bzw. an Personen mit einem
generellen Interesse an medizinischen Inhalten. Erlöse erziele das
Portal durch Lizenzierung der Inhalte an Pharmaunternehmen und
Krankenversicherungen sowie durch Werbung auf der Webseite. Die
Wachstumsphantasie liege hier zunächst in der verstärkten Forcierung
der Werbevermarktung. Derzeit würden die Pharmaunternehmen nach
Schätzungen von IR weniger als 5% ihres Werbebudgets für
Internetwerbung verwenden. In 2003 habe das Portal einen Umsatz im
sechsstelligen Eurobereich und ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis
(nach HGB) erzielt.

Neben der Expansion in ein neues Geschäftsfeld begrüßen die Analysten
die Übernahme vor allem vor dem Hintergrund einer nunmehr erreichten
Diversifizierung auf inhaltlicher Ebene. Das angestammte Geschäft mit
Finanzmarktinformationen sei gering korreliert mit Informationen zu
Gesundheitsthemen. Das im Bereich der Finanzdaten aufgebaute Know-how
im Datenbankmanagement und Vermarktungsstrategien könne nach IR-
Einschätzung erfolgsversprechend auf das neue Geschäftsfeld
übertragen werden. Von der technischen Seite halten die Analysten die
Integration der Übernahme für problemlos; die Migration bzw. das
Zusammenführen der Inhalte auf die IT-Struktur von OnVista werde aus
ihrer Sicht ebenfalls keine deutlichen Schwierigkeiten bereiten. Im
Gegenteil: hier erwarten die Analysten teilweise Synergieeffekte.

Die Analysten rechnen damit, dass bei der Analystenkonferenz Anfang
April weitere wichtige Informationen weitergegeben würden, die eine
konkrete Umsatz- und Ergebnisschätzung ermöglichen würden. IR rechne
damit, dass die Schätzungen erhöht würden. Der scheinbare Bruch in
der EPS-Gewinnreihe von 2003 auf 2004 basiere auf der
Entkonsolidierung der Tochtergesellschaft Technologies, die ab 2004
nach der Fusion mit dem ehemaligen Wettbewerber IS Innovative
Software als Finanzbeteiligung konsolidiert werden würde. Positiv
sei, dass nach den heutigen Angaben das Gesundheitsportal operativ
schwarze Zahlen schreiben würde. Insgesamt rechnen die Analysten mit
keinen negativen Überraschungen für den Geschäftsabschluss 2003. Sie
gehen von einem Umsatz von 10,4 (12,6) Mio. Euro und einem
Jahresergebnis von 3,1 (2,5) Mio. Euro aus. Änderungen der Zahlen
könnten sich höchstens durch eine geänderte Konsolidierung im Zuge
der im letzten Jahr erfolgten Fusion der IS Innovative Software mit
der Onvista-Tochtergesellschaft Technologies ergeben, so die
Analysten.

Am 16. Dezember hätte IR den Titel bei einem Kurs von 5,10
Euro von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft. Das Kursziel von 5,90
Euro sei im Zuge der Übernahmegerüchte mit einem aktuellen Kurs von
6,40 Euro bei weitem übertroffen worden. Die Analysten nehmen daher
ihr Votum von "Kaufen" auf "Halten" zurück, begrüßen aber
ausdrücklich die Übernahme des Gesundheitsportals.

OnVista, WKN: 546160

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