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CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2000/27
Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
ConSors Discount-Broker AG Freitag, 07. Juli 2000
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THEMEN DIESER AUSGABE:
1. CONSORS INTERN
2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT
3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
4. MUSTERDEPOT
5. NEUER MARKT REPORT
6. EMPFEHLUNGEN INLAND
7. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
8. DISCLAIMER
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1. CONSORS INTERN
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Auflegung des Aktienfonds DWS VentureCap Basket25+ (WKN 939 852)
Per 10.07. wird die DWS ihre Fondspalette an Basket- und Garantiefonds
erweitern. Der aktiv gemanagte Aktienfonds VentureCap Basket 25+ in-
vestiert in 25 börsennotierte Werte im Bereich Venture Capital, d. h.
Unternehmen, die mit der Bereitstellung von Risikokapital, unternehme-
rischer Beratung und Vorbereitung von Börsengängen von Wachstumsunter-
nehmen beschäftigt sind und im Gegenzug Beteiligungen erhalten. Das
Fondsmanagement kann die 25 Werte sowohl austauschen als auch die Ge-
wichtung verändern. Der Fonds hat eine Laufzeit bis zum 31.03.2004.
Am Laufzeitende wird der dann aktuelle Anteilswert an die Anleger zu-
rückgezahlt. Ausgabeaufschlag: 3 %; ConSors-Discount: 25 %; ConSors-
Preis: 2,25 %; Mindestanlagesumme: DEM 500,-; Erstausgabepreis:
102,25 EUR (ConSors-Preis).
Neues von der DVG
Die Deutsche Vermögensbildungsgesellschaft mbH (DVG) erweitert erneut
Ihre Produktpalette. Mit dem Branchenfonds DVG Internet Global (WKN
977 314) hat der wertpapiererfahrene und risikobewusste Anleger die
Möglichkeit, langfristig vom Wachstumspotential des Internets zu pro-
fitieren. Dabei werden neben den "klassischen" Internetfirmen auch
solche Unternehmen in den Fonds aufgenommen, die einen Großteil Ihrer
Gewinne aus der Geschäftstätigkeit im und um das Internet erwirtschaf-
ten.
Der DVG Rent 2008 (WKN 977 309) wurde für Anleger konzipiert, die
langfristig in Renten investieren wollen. Da es sich dabei um einen
Fonds mit begrenzter Laufzeit bis zum 31.12.2008 handelt, wird das
Fondsvermögen danach aufgelöst und der Erlös an die Anteilseigner ver-
teilt.
Internet Global: Ausgabeaufschlag: 4 %; ConSors-Discount: 25 %; Con-
Sors-Preis: 3 %; Mindestanlage: DEM 500,-
Rent 2008: Ausgabeaufschlag: 3 %; ConSors-Discount: 25 %, ConSors-
Preis: 2,25 %; Mindestanlage: DEM 500,-
Global New Stocks (WKN 934 044):
Das Fondsvermögen wird vorwiegend in Aktien, Wandelschuldverschreibun-
gen, Optionsanleihen und auf akzessorischer Basis in Optionsscheinen
angelegt. Je nach Kapitalmarkteinschätzung kommen diese aus den Berei-
chen Neuemissionen, Spin Offs sowie aktienähnliche Wertpapiere und in
Verbindung mit Going-Public stehende Wertpapiere. Japanese Small Cap
Equity (WKN 935 894): Mittlere und kleinere Unternehmen werden hier in
Form von Aktien, Schuldverschreibungen und Optionsscheinen in diesen
Fonds investiert. Aufgrund der in YEN notierten Werte wird der Fonds
auch in dieser Währung gehandelt.
Internet@Services (WKN 934 045):
Hier sind Werpapiere angelegt, die nach Einschätzung der Experten des
Fondsmanagements von der weltweiten Verbreitung des Internets und
vergleichbarer Medien sowie den damit verbundenen Dienstleistungen
profitieren.
AsiaVision (WKN 935 552):
In diesem Fonds werden Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Op-
tionsscheine von Emittenten mit Sitz oder Börsennotierung im asia-
tisch-pazifischen Raum investiert. Mit dem asia@tec (WKN 935 893),
america@tech (WKN 935 855) und europe@tech (WKN 935 889) können poten-
tielle Investoren Aktien erwerben, die mit der Entwicklung, Weiterent-
wicklung und Anwendung neuer technischer und technologischer Verfahren
und Dienstleistungen befasst sind. Die Fonds spezialisieren sich, wie
aus der Namensgabung ersichtlich, jeweils auf die verschiedenen Konti-
nente.
Biotech (WKN 934 039):
Im Bereich der Entwicklung des Biotechnologiesektors plaziert, bietet
dieser Teilfonds die Möglichkeit, gleichzeitig in Aktien, Renten als
auch in Optionsscheinen zu investieren.
Konditionen: Ausgabeaufschlag: 4 %, ConSors-Discount: 50 %,
ConSors-Preis: 2 %.
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2. MARKTANALYSE
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Deutscher Aktienmarkt - 28. Woche vom 10. bis 14. Juli 2000
Der DAX konnte sich wie erwartet in dieser Woche stabilisieren zwi-
schen der Unterstützung bei 6800 Punkten und dem Widerstand bei 7000
Punkten. Im Tagesverlauf erreichte der Index am Montag bei 6842 Punk-
ten seinen tiefsten Stand und am Mittwoch mit 7090 Punkten sein Wo-
chenhoch. Allerdings auf Schlußkursbasis lag der DAX bisher immer un-
ter 7000 Punkte. Möglicherweise schafft er es heute, über diesem Ni-
veau zu schließen. Das wäre schon mal ein günstiges Zeichen für den
Wochenauftag am kommenden Montag. Die Wochenperformce ist mit plus
1,9 % ganz ordentlich. Derzeitiger Stand: 7028 Punkte. Die obere Ab-
wärtstrendlinie des DAX nähert sich dem Index von Tag zu Tag. In der
nächsten Woche verläuft diese Linie zwischen 7180 und 7130 Punkten
(Schlußkurse). Auffälligste DAX-Werte waren im positiven Sinne Metro
(Übernahmegerüchte durch WalMart), Fresenius Medical Care (Pharmawerte
sind in, Kurs ist evtl. über 92 Euro-Widerstand ausgebrochen) und BMW
(Kursziel von Lehman Brothers: 50 Euro). Am meisten gelitten hat die
Aktie von Infineon. Hier drückte die Begebung einer Wandelanleihe vom
Großaktionär Siemens (Anteil 71 %) die Stimmung, nachdem die Anleihe
in Aktien von Infineon getauscht werden kann und Siemens damit seinen
Aktienanteil auf 67 % reduzieren will.
Am Neuen Markt hat sich noch nicht viel getan. Aber möglicherweise
steht hier in Kürze eine kleine Ralley bevor. Der Nemax 50 Index konn-
te im Wochenverlauf um 1,7 % zulegen und steht jetzt bei 6028 Punkten.
Outperformer aus den Indexwerten war United Internet mit plus 30 %.
Allerdings heißt das wenig. Die Kursentwicklung war lediglich eine
kleine Gegenbewegung nach einem Kurssturz seit Februar von 500 Euro
auf 125 Euro. Schlechtester Wert waren Ricardo.de. Die Aktie des In-
ternetauktionshauses befindet sich immer noch im freien Fall. Inter-
netwertwerte haben es noch schwer im Markt, wenngleich wir hier Inter-
shop herausstellen wollen, die uns für einen Kurssprung in Richtung
550 bis 600 Euro in den nächsten Tagen gut sind. Auch ConSors kommt
wieder und war sechstbester Wert im Nemax 50. Gefühlsmäßig trauen wir
dem Nemax in den nächsten Tagen und Wochen einiges zu. Die Korrektur
ist vielleicht doch schon abgeschlossen. Wir glauben nicht mehr kurz-
fristig an die 5600 Punkte. Vielmehr sehen wir jetzt einen Boden und
eine gute Chance in Richtung 7000 Punkte, also gut 17 % nach oben.
Der Dow Jones industrial average scheint heute seinen Abwärtstrend
nach oben zu durchbrechen. Noch ist es zu früh, um die Aussage zu
treffen. Dazu müßte der Index auf Schlußkursniveau heute zumindest
über 10570 Punkten schließen. Aber die Chancen stehen gut. Die Wirt-
schaftsdaten aus USA zeigen leichte Ermüdungserscheinungen. Dadurch
wird eine mögliche Zinserhöhung durch die Fed unwahrscheinlicher. Der
Markt kann also aufatmen. Auch die nächste Fed-Sitzung liegt per Ende
August noch einige Wochen entfernt. Also: Der Dow wird wieder steigen.
Unser Kursziel für die nächsten zwei/drei Wochen: 11.000 bis 11.500
Punkte.
Der Nikkei 225 Index hat sich im Bereich 17400 stabilisieren können.
Auch hier stehen die Chancen für einen weiteren Aufstieg gut. Demzu-
folge hat sich die allgemeine Börsenlage entspannt. Sowohl aus USA,
wie aus Japan scheint tendenziell eine Unterstützung für den deutschen
Aktienmarkt wahrscheinlich.
Deshalb sind wir für die kommende Woche recht zuversichtlich. Die
Stimmung am Aktienmarkt ist zudem so schlecht, daß eine Aufwärtsbewe-
gung eher wahrscheinlich ist als nochmals mit den Kursen nach unten.
Zudem hat die Unterstützung beim DAX bei 6800 Punkten diese Woche gut
gehalten. Für den DAX erwarten wir in der nächsten Woche den Durch-
bruch über die Abwärtstrendlinie und ein Kursziel im Bereich von 7250
Punkten. Als Einzelwert-Favoriten sehen wir immer noch BB Biotech, SAP
und EM.TV an. Zusätzlich glauben wir, daß sich demnächst bei Intershop
wieder etwas tun wird. Der Marktführer für standardisierte Internet-
Software hat den Einbruch bei den Internet-Aktien einigermaßen glimpf-
lich überstanden. Hier scheint nun ein Boden gefunden zu sein. Inter-
shop ist wieder reif für ein Engagement. Kursziel: 600 Euro. Im Bio-
tech-Bereich steht zudem eine interessante Neuemission an. GeneScan,
die u. a. BioChips selbst entwickeln und produzieren, stellen sich am
nächsten Mittwoch der Presse vor.
Quelle: Schmidtbank Research
Verfasser: Dieter Mäckler
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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 30.06.00 - 07.07.00 [15:57 Uhr]
Wochen-Hits 30.06.00 07.07.00 %
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Umweltkontor (Neuemission
am 05.07.00 zu 11,50 Euro) 11,50 22,20 +93,04
Met@Box 134,50 223,00 +65,80
Analytik Jena (Neuemission
am 03.07.00 zu 24 Euro) 24,00 38,00 +58,33
Mosaic Software 18,75 27,00 +44,00
Comtelco International 5,95 8,30 +39,50
Tecis 99,95 130,00 +30,07
Metro VZ I 24,40 31,35 +28,48
RT-Set 16,33 20,80 +27,37
United Internet 128,50 163,50 +27,24
Nürnberger Bet. NA 911,00 1140,00 +25,14
Wochen-Flops 30.06.00 07.07.00 %
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Poet Holdings 39,90 15,00 -62,41
musicmusicmusic 4,20 2,80 -33,33
ricardo.de 58,00 39,50 -31,90
Wapme Systems (Neuemission
am 05.07.00 zu 20 Euro) 20,00 13,80 -31,00
artnet.com 6,80 4,70 -30,88
Pixelpark 72,00 52,00 -27,78
Biodata 340,00 256,00 -24,71
iXOS Software 17,75 13,50 -23,94
NSE Software 17,50 13,40 -23,43
Kabel New Media 21,95 17,00 -22,55
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4. MUSTERDEPOTS
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Börse Online
Aktie WKN Kaufkurs Kurs
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Arbomedia.net 548930 28,00 28,00
Easy Software 563400 52,00 40,50
Eurobike 570660 11,00 12,08
Helkon Media 608050 36,50 28,00
Isra 548810 70,00 61,00
Kretztechnik 925955 21,70 33,00
LPFK Laser & Electr. 645000 132,50 289,00
Medion 660500 38,00 107,50
Micronas 910354 590,00 590,00
Rofin-Sinar 902757 14,10 12,95
Platowbriefe
Aktie WKN Stck. Kaufkurs Kurs
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Singulus Tech 723890 2040 28,97 66,50
Net AG 786740 1400 28,20 20,30
Kamps 628060 1100 36,00 28,95
Internolix 622730 1100 36,80 29,00
Internationalmedia 548880 1000 39,80 43,20
Der Aktionär - Bernd Förtsch
Aktie WKN Stck. Kaufkurs Kurs
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Knorr Capital 768610 500 49,00 53,00
Morphosys 663200 300 92,00 227,00
International Media 548880 500 41,50 49,20
Medigene 240 68,00 63,50
Mühl P&S 662810 300 59,50 40,50
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5. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:
"Blood bath in paradise"
So könnte man beschreiben, was derzeit mit Software- und Internet-Ge-
sellschaften am Neuen Markt geschieht. Eine Studie von Price Water-
house besagt, daß acht Unternehmen der genannten Branchen kurz vor dem
Exodus stehen. Es werden zwar keine Namen genannt, aber gerade das
verdüstert die Stimmung und zieht Unternehmen, die evtl. gar nicht auf
der "Todesliste" stehen, mit in den Abgrund. Einige Unternehmen, über
die in diesem Zusammenhang regelmäßig spekuliert wird, sind Artnet
(Verlust seit Höchstkurs 92 %), Ebookers (-85 %), Musicmusicmusic
(-81 %), fortunecity (-79 %), oder buch.de (-68 %). Jüngst wurde auch
der ehemalige Anleger-Liebling Micrologica, der inzwischen 94 % unter
seinem Alltime-High notiert, ins Spiel gebracht. Die nächsten Monate
dürften die ein oder andere Veränderung auf den Kursblättern bringen.
Zwar werden nicht alle Konkurs anmelden müssen, der ein oder andere
Kandidat dürfte auch zum Objekt von Übernahme-Spekulationen avancie-
ren. Buch.de und Gigabell seien hier nur beispielhaft genannt.
Für Negativschlagzeilen sorgte auch Poet Holdings, ein hochgejubelter
B2B-Wert, der sein Top vor wenigen Monaten bei über 200 Euro sah.
Mittlerweile notiert die Aktie bei nur noch 14,80 Euro, nachdem das
Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr um mehr als ein
Drittel reduzierte. Weitere Hiobsbotschaften dürften in den kommenden
Wochen folgen.
Keine guten Voraussetzungen also für den Gesamtmarkt. Der NEMAX ALL
SHARE notiert weiter unter der Unterstützung bei 5400 Punkte (akt.
5283). Mit einem Test der bisherigen Tiefststände von 5100 Punkten muß
gerechnet werden. Wir empfehlen, auch weiterhin äußerst vorsichtig und
zurückhaltend zu agieren.
Neuemissionen
Curasan: Anstelle von Leichenteilen sollen weiße Kügelchen Knochen re-
generieren
Nach Ansicht von Firmengründer und Vorstandsvorsitzer Hans-Dieter
Rössler setzte sein Unternehmen mit dem Knochenaufbau-Material Cera-
sorb einen Meilenstein in der regenerativen Biomedizin. Während die
USA noch auf industriell aufbereitete Leichenknochen setzt und in Eu-
ropa die Konkurrenz-Produkte aus Algen bzw. Kälberknochen gewonnen
werden - was unter Umständen Allergien oder Infektionen hervorruft -
sollen die weißen Granulatkügelchen von Curasan diese Nebenwirkungen
ausschließen. Zudem baut der Körper Cerasorb binnen weniger Monate
restlos ab und erspart dem Patienten Transplantationen. Bislang er-
wuchsen erst gut 20 % des 99er-Umsatz (7,8 Mill. DM) aus Cerasorb,
künftig soll sich der Anteil verdoppeln. Hauptumsatz-Träger sind der-
zeit noch Pharmazeutika wie Antibiotika und Anästhetika. Soll der Um-
satz im laufenden Jahr wie geplant auf 12,2 Mill. und in 2001 auf 22,4
Mill. DM klettern, muß Curasan aber insbesondere im Ausland stärker
werden, wo bislang nur Niederlassungen in Österreich, Frankreich und
Benelux bestehen. Experten bescheinigen Japan und den USA, wo die
Kleinostheimer noch in diesem Monat die Zulassung beantragen wollen,
das größte Potential. Nach Verlusten soll im nächsten Jahr eine
schwarze Null unterm Strich stehen. Konsortialführer Concord Effekten
bringt mit Curasan nach Rösch und Eckert & Ziegler einen weiteren in-
teressanten Medizin-Technik-Wert an den Neuen Markt (Zeichnungsfrist:
12. bis 17. Juli). Spekulative Anleger sollten die Aktien, die etwa 20
Euro kosten werden, zeichnen!
Condat: M-Commerce-Spezialist kostet maximal 22 Euro
Bereits seit gut 10 Jahren entwickelt das 1979 aus der TU Berlin ent-
sprungene Unternehmen Software und Komponenten für den dominierenden
Welt-Standard der mobilen Kommunikation "GSM". Mit der fortschreiten-
den Kommunikations- und IT-Technik erweiterte auch Condat seine Kern-
kompetenzen. Der klare Focus liegt nun auf dem Wachstums-Markt M-Com-
merce, wo bereits jetzt von Handys über mobile Applikations-Server bis
zur Umsetzung schlüsselfertiger mobiler Lösungen mehrere Stufen der
Wertschöpfungs-Kette besetzt werden. Eine gewisse Sicherheit - aber
auch Abhängigkeit - schafft die strategische Partnerschaft mit dem
Weltmarktführer bei Handy-Chipsets Texas Instruments (nach IPO mit
10,85 % weiter am Unternehmen beteiligt), der exklusiv Protokollstacks
(Steuerungssoftware) von Condat vertreibt. Dabei arbeitet das Team um
Mitgründer und Vorstandsvorsitzer Pedro Schäffer (47) seit langem pro-
fitabel, was auch zukünftig so bleiben soll. Aus einem Umsatz von 66
(2000: 42,3) Mill. DM im nächsten Jahr sollen pro Aktie 0,51 nach 0,20
Euro erwirtschaftet werden. Angesichts des harten Wettbewerbs in den
Kerngeschäfts-Feldern muß Condat erst unter Beweis stellen, daß die
selbstgesteckten Ziele erreichbar sind. Insbesondere ein Ausbau des
Vertriebsnetzes scheint vonnöten. Wie Czerwensky intern aus zuverläs-
siger Quelle erfährt, kosten die Aktien maximal 22 Euro. Zeichnen
(Konsortialführer: DG Bank, Frist 11. bis 13.7.) sollten bei der
schlechten Stimmung nur hochspekulative Anleger.
Tips und Termine
Trotz des derzeit wahrlich nicht guten Klimas für Börseneinführungen
wagen sich auch kommende Woche fünf Unternehmen an den Neuen Markt.
Dabei zeichnet sich mit Ausnahme der IVU Traffic Technologies (Erstno-
tiz 7.7.), die zu 10,50 Euro emittiert wird und für die vorbörslich
17,50 Euro geboten werden, eine Enttäuschung für Zeichner und Emitten-
ten ab. Focus Online verteidigt so eben das obere Ende seiner Preis-
spanne. Allgeier, ArtStor und LetsBuyIt.com haben Mühe, ihre Bookbuil-
ding-Preise zu verteidigen. Der ein oder andere "Verschieber" würde
uns - ehrlich gesagt - nicht überraschen. Insbesondere das Internetun-
ternehmen LetsBuyIt.com wählt für seinen zweiten Anlauf einen Zeit-
punkt, zu dem Internet-Gesellschaften schwer "out" sind.
Kursbewegende Neuigkeiten könnte am Montag die Bilanzpresse- und Ana-
lystenkonferenz der digital advertising bringen. Aber auch die Hv von
Teles (11.7.), Jack White Productions (13.7.) und WWL Internet (14.7.)
entbehren nicht einer gewissen Brisanz, haben sich die Aktienkurse
dieser Unternehmen auch nicht gerade positiv entwickelt. Am Freitag
liefern schließlich BB Medtech und Foris ihre Halbjahreszahlen.
Quelle: Czerwensky Intern
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6. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Vereins- und Westbank: ProSieben übergewichten
Die Analysten der Vereins- und Westbank empfehlen, die Aktie des Fern-
sehsenders ProSieben Media (WKN 777773) überzugewichten. Dies begrün-
det der zuständige Analyst Frank Laser mit der geplanten Fusion mit
SAT.1. Der neuformierte Konzern könne von einer gemeinsamen Verwertung
der Filmlizenzen und Bündelung der lukrativen Werbeplattformen profi-
tieren. Damit würde ein Synergiepotential von 130 bis 150 Mio. Euro
pro Jahr erschlossen. Nach Beendigung des Verschmelzungsprozesses
dürfte der Konzern mit seinen Sendern ProSieben, SAT.1, Kabel 1 und
N24 einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen und damit zur Nummer 1
in Deutschland aufsteigen. Zudem falle mit 32 Prozent der Anteil der
für die Werbewirtschaft entscheidenden Zielgruppe der 14- bis 49jähri-
gen Zuschauer hoch aus. Für das Jahr 2000 rechnet der Experte mit ei-
nem 30prozentigen Gewinnzuwachs. Der Gewinn je Aktie betrage für das
voraussichtlich letzte Geschäftsjahr des ehemaligen Medienunternehmens
3,01 Euro. Die Aussichten für das kommende Jahr würden sich durch die
Verschmelzung verbessern. Die neue ProSiebenSat.1. Media könne im Jah-
re 2001 ein Ergebnis von 1,01 Euro erzielen. Bei einem Umtauschver-
hältnis von 1:4 ergäbe sich für die Aktionäre der ProSieben Media ein
Ergebnis je Aktie von 4,04 Euro. Trotz des momentan schlechten Börsen-
umfelds für Medien-Titel dürfte sich der MDAX-Wert überdurchschnitt-
lich entwickeln.
ProSieben Media (WKN 777773)
Quelle: Aktiencheck
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Lehman Brothers: BMW Kursziel 50 Euro
Die Analysten des Investmenthauses Lehman Brothers empfehlen die Aktie
des Automobilherstellers BMW (WKN 519000) zum Kauf. Das Unternehmen
beabsichtige in den nächsten 5 Jahren bis zu 10 neue Produkte einzu-
führen. Dies hätte der neue Bericht "Revealing BMW´s Product Secrets"
ergeben. Das bisherige Angebot von 12 Fahrzeugen solle auf 22 erhöht
werden. Zwischen den Jahren 2000 und 2005 würde die Produktion von
800.000 auf 1,2 Mio. Einheiten ansteigen, wobei sich der Umsatz von 29
Mrd. auf 48 Mrd. Euro erhöhen sollte. Gleichzeitig erwarte man, dass
sich der prognostizierte Gewinn je Aktie von 0,83 Euro im laufenden
Jahr wenigstens verdoppeln würde. In Anbetracht der verbesserten Ge-
schäftsaussichten könne dem Anleger ein Engagement in den DAX-Titel
nahgelegt werden. Das Kursziel revidieren die Experten von 40 auf 50
Euro nach oben.
BMW (WKN 519000)
Quelle: Aktiencheck
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Dresdner Kleinwort Benson: Lufthansa Kursziel 32 Euro
Die Analysten des Investmenthauses Dresdner Kleinwort Benson halten
die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) für vielversprechend. Nach Auffassung
des zuständigen Analysten Mark McVicar hätten die Passagierzahlen be-
wiesen, dass die Luftlinie Umsatz- und Gewinnzuwächse erzielen kann.
Somit sei ein Turn-around nach dem Gewinnrückgang im Vorjahr erreich-
bar. Das Unternehmen habe im Mai 2000 die Zahl ihrer Passagiere um
11,5 auf 4,4 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern können.
Diese Geschäftszahlen seien voraussichtlich ein Anzeichen für ein gu-
tes Unternehmensergebnis in diesem Jahr. Die bestpositionierte europä-
ische Fluggesellschaft profitierte momentan vor allem von der starken
Konjunktur in Deutschland. Dabei erwartet der Experte keine Belastun-
gen durch eine mögliche europaweite Steuer auf Kerosin. Eine solche
Regelung würde man nicht umsetzen können, da der internationale Wett-
bewerbsverlust für die europäischen Fluggesellschaften zu groß ausfal-
len würde. Dem Anleger biete der DAX-Titel gute Kurschancen. Das Kurs-
ziel veranschlagt der Analyst auf 32 Euro.
Lufthansa (WKN 823212)
Quelle: Aktiencheck
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J.P. Morgan: Siemens Kursziel 200 Euro
Die Analysten des Investmenthauses J.P. Morgan stufen die Akte des
Technologiekonzerns Siemens (WKN 723610) weiterhin auf "Buy" ein. Auf-
grund der verbesserten Ertragsaussichten bei Infineon revidieren die
Experten für die Jahre 2000 und 2001 ihre Gewinnschätzungen je Aktie
um 9 Prozent und um 12 Prozent nach oben. Angesichts der guten Ergeb-
nisentwicklung verspreche der DAX-Titel dem Investor nach wie vor ein
attraktives Investment. Das Kursziel erhöhen die Experten zudem von
185 auf 200 Euro.
Siemens (WKN 723610)
Quelle: Aktiencheck
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UBS Warburg: Biodata Kursziel 290 Euro
Die Analysten des Investmenthauses UBS Warburg stufen die Aktie des
IT-Sicherheits-Spezialisten Biodata (WKN 542270) auf "Hold" ein. In
Anbetracht seines Managements und Geschäftsmodells verfüge die Gesell-
schaft langfristig über gute Erfolgschancen. Allerdings würden die
Wachstumsprognosen zu hoch ausfallen. Das Papier sei im Konkurrenzver-
gleich zu teuer. Dem Anleger könne eine Halteposition in den IT-Titel
nahgelegt werden. Das Kursziel veranschlagen die Experten auf 290 Eu-
ro.
Biodata (WKN 542270)
Quelle: Aktiencheck
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7. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Focus Money: Perlos kaufen
Dem spekulativ ausgerichteten Investor empfiehlt derzeit das Anleger-
magazin Focus Money die Aktien von Perlos (WKN 923043) zum Kauf. Au-
ßerhalb Finnlands kenne kaum ein Anleger Perlos. Auf den ersten Blick
sehe die Branche, in der das Unternehmen arbeite, auch nicht sonder-
lich spannend aus: Plastik. Spannender werde es schon, wenn es um Han-
dys gehe: Da würden Anleger aufhorchen. Die Oberschalen von Mobiltele-
fonen seien aus Plastik. Perlos sei Hersteller dieser Gehäuse und ei-
ner der wichtigsten Zulieferer für das Mobilfunkunternehmen Nokia.
Dieses Jahr dürfte sich der Gewinn der Skandinavier auf 51,1 Millionen
Euro nahezu verdoppeln. Der Umsatz solle nach Analystenschätzungen um
50 % auf 424 Millionen steigen. Knapp 80 % der Umsätze von Perlos wür-
den aus Telekommunikationslieferungen stammen, der Rest entfalle auf
Produkte für die Pharma-Industrie. Anleger sollten Aufträge für die
marktenge Perlos-Aktie aber unbedingt streng limitieren.
Perlos (WKN 923043)
Quelle: Aktiencheck
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BHF-Bank: France Telecom aussichtsreich
Nach Auffassung der Analysten der BHF-Bank wird sich die Aktie der
France Telecom (WKN 906849) besser entwickeln als der Marktdurch-
schnitt. Durch die Übernahme von Orange könne der Telekommunikations-
konzern seine Stellung auf dem europäischen Markt deutlich verbessern.
Ferner gehöre das Unternehmen zu den aussichtsreichsten Kandidaten bei
der Vergabe der UMTS-Lizenzen sowohl in Frankreich als auch in
Deutschland. Die Marktpositionierung in Europa würde sich dadurch wei-
ter verfestigen, wobei man vor allem am stark wachsenden Mobilfunk-
markt partizipieren könne. Angesichts der guten Geschäftsaussichten
biete der EURO-STOXX-50-Titel dem Investor eine marktüberdurchschnitt-
liche Kursentwicklung.
France Telecom (WKN 906849)
Quelle: Aktiencheck
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Dresdner Bank: Danone akkumulieren
Den Analysten der Dresdner Bank zufolge eignet sich das aktuelle Kurs-
niveau, um die Aktie der Groupe Danone S.A. (WKN 851194) zuzukaufen.
Das momentane Kaufinteresse sollte auf Branchen und Werte gerichtet
werden, bei denen ein zyklisches Hoch nicht in Sicht sei. Dazu gehöre
in erster Linie der Konsumbereich. Hier sei in der Nahrungsmittelbran-
che Danone der klare Favorit. Die Aktie glänze durch relative Stärke.
Mit der Umstellung der Stoxx Indizes im September dürfte Danone in den
Euro Stoxx 50 aufrücken, was in den nächsten Wochen zusätzlichen Auf-
trieb begünstige. Nachdem der Kurs zuletzt etwas korrigiert habe und
dadurch die kurzfristig überkaufte Situation abgebaut wurde, bestehe
bei der Unterstützung 140 Euro aktuell eine gute Zukaufgelegenheit, so
die Wertpapierspezialisten.
Danone S.A. (WKN 851194)
Quelle: Aktiencheck
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8. DISCLAIMER
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hin, dass dies keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapie-
ren oder Rechten darstellt. Die zur Verfügung gestellten Informationen
bedeuten keine Empfehlung oder Beratung der ConSors Discount-Broker AG.
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1. CONSORS INTERN
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Auflegung des Aktienfonds DWS VentureCap Basket25+ (WKN 939 852)
Per 10.07. wird die DWS ihre Fondspalette an Basket- und Garantiefonds
erweitern. Der aktiv gemanagte Aktienfonds VentureCap Basket 25+ in-
vestiert in 25 börsennotierte Werte im Bereich Venture Capital, d. h.
Unternehmen, die mit der Bereitstellung von Risikokapital, unternehme-
rischer Beratung und Vorbereitung von Börsengängen von Wachstumsunter-
nehmen beschäftigt sind und im Gegenzug Beteiligungen erhalten. Das
Fondsmanagement kann die 25 Werte sowohl austauschen als auch die Ge-
wichtung verändern. Der Fonds hat eine Laufzeit bis zum 31.03.2004.
Am Laufzeitende wird der dann aktuelle Anteilswert an die Anleger zu-
rückgezahlt. Ausgabeaufschlag: 3 %; ConSors-Discount: 25 %; ConSors-
Preis: 2,25 %; Mindestanlagesumme: DEM 500,-; Erstausgabepreis:
102,25 EUR (ConSors-Preis).
Neues von der DVG
Die Deutsche Vermögensbildungsgesellschaft mbH (DVG) erweitert erneut
Ihre Produktpalette. Mit dem Branchenfonds DVG Internet Global (WKN
977 314) hat der wertpapiererfahrene und risikobewusste Anleger die
Möglichkeit, langfristig vom Wachstumspotential des Internets zu pro-
fitieren. Dabei werden neben den "klassischen" Internetfirmen auch
solche Unternehmen in den Fonds aufgenommen, die einen Großteil Ihrer
Gewinne aus der Geschäftstätigkeit im und um das Internet erwirtschaf-
ten.
Der DVG Rent 2008 (WKN 977 309) wurde für Anleger konzipiert, die
langfristig in Renten investieren wollen. Da es sich dabei um einen
Fonds mit begrenzter Laufzeit bis zum 31.12.2008 handelt, wird das
Fondsvermögen danach aufgelöst und der Erlös an die Anteilseigner ver-
teilt.
Internet Global: Ausgabeaufschlag: 4 %; ConSors-Discount: 25 %; Con-
Sors-Preis: 3 %; Mindestanlage: DEM 500,-
Rent 2008: Ausgabeaufschlag: 3 %; ConSors-Discount: 25 %, ConSors-
Preis: 2,25 %; Mindestanlage: DEM 500,-
Global New Stocks (WKN 934 044):
Das Fondsvermögen wird vorwiegend in Aktien, Wandelschuldverschreibun-
gen, Optionsanleihen und auf akzessorischer Basis in Optionsscheinen
angelegt. Je nach Kapitalmarkteinschätzung kommen diese aus den Berei-
chen Neuemissionen, Spin Offs sowie aktienähnliche Wertpapiere und in
Verbindung mit Going-Public stehende Wertpapiere. Japanese Small Cap
Equity (WKN 935 894): Mittlere und kleinere Unternehmen werden hier in
Form von Aktien, Schuldverschreibungen und Optionsscheinen in diesen
Fonds investiert. Aufgrund der in YEN notierten Werte wird der Fonds
auch in dieser Währung gehandelt.
Internet@Services (WKN 934 045):
Hier sind Werpapiere angelegt, die nach Einschätzung der Experten des
Fondsmanagements von der weltweiten Verbreitung des Internets und
vergleichbarer Medien sowie den damit verbundenen Dienstleistungen
profitieren.
AsiaVision (WKN 935 552):
In diesem Fonds werden Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Op-
tionsscheine von Emittenten mit Sitz oder Börsennotierung im asia-
tisch-pazifischen Raum investiert. Mit dem asia@tec (WKN 935 893),
america@tech (WKN 935 855) und europe@tech (WKN 935 889) können poten-
tielle Investoren Aktien erwerben, die mit der Entwicklung, Weiterent-
wicklung und Anwendung neuer technischer und technologischer Verfahren
und Dienstleistungen befasst sind. Die Fonds spezialisieren sich, wie
aus der Namensgabung ersichtlich, jeweils auf die verschiedenen Konti-
nente.
Biotech (WKN 934 039):
Im Bereich der Entwicklung des Biotechnologiesektors plaziert, bietet
dieser Teilfonds die Möglichkeit, gleichzeitig in Aktien, Renten als
auch in Optionsscheinen zu investieren.
Konditionen: Ausgabeaufschlag: 4 %, ConSors-Discount: 50 %,
ConSors-Preis: 2 %.
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2. MARKTANALYSE
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Deutscher Aktienmarkt - 28. Woche vom 10. bis 14. Juli 2000
Der DAX konnte sich wie erwartet in dieser Woche stabilisieren zwi-
schen der Unterstützung bei 6800 Punkten und dem Widerstand bei 7000
Punkten. Im Tagesverlauf erreichte der Index am Montag bei 6842 Punk-
ten seinen tiefsten Stand und am Mittwoch mit 7090 Punkten sein Wo-
chenhoch. Allerdings auf Schlußkursbasis lag der DAX bisher immer un-
ter 7000 Punkte. Möglicherweise schafft er es heute, über diesem Ni-
veau zu schließen. Das wäre schon mal ein günstiges Zeichen für den
Wochenauftag am kommenden Montag. Die Wochenperformce ist mit plus
1,9 % ganz ordentlich. Derzeitiger Stand: 7028 Punkte. Die obere Ab-
wärtstrendlinie des DAX nähert sich dem Index von Tag zu Tag. In der
nächsten Woche verläuft diese Linie zwischen 7180 und 7130 Punkten
(Schlußkurse). Auffälligste DAX-Werte waren im positiven Sinne Metro
(Übernahmegerüchte durch WalMart), Fresenius Medical Care (Pharmawerte
sind in, Kurs ist evtl. über 92 Euro-Widerstand ausgebrochen) und BMW
(Kursziel von Lehman Brothers: 50 Euro). Am meisten gelitten hat die
Aktie von Infineon. Hier drückte die Begebung einer Wandelanleihe vom
Großaktionär Siemens (Anteil 71 %) die Stimmung, nachdem die Anleihe
in Aktien von Infineon getauscht werden kann und Siemens damit seinen
Aktienanteil auf 67 % reduzieren will.
Am Neuen Markt hat sich noch nicht viel getan. Aber möglicherweise
steht hier in Kürze eine kleine Ralley bevor. Der Nemax 50 Index konn-
te im Wochenverlauf um 1,7 % zulegen und steht jetzt bei 6028 Punkten.
Outperformer aus den Indexwerten war United Internet mit plus 30 %.
Allerdings heißt das wenig. Die Kursentwicklung war lediglich eine
kleine Gegenbewegung nach einem Kurssturz seit Februar von 500 Euro
auf 125 Euro. Schlechtester Wert waren Ricardo.de. Die Aktie des In-
ternetauktionshauses befindet sich immer noch im freien Fall. Inter-
netwertwerte haben es noch schwer im Markt, wenngleich wir hier Inter-
shop herausstellen wollen, die uns für einen Kurssprung in Richtung
550 bis 600 Euro in den nächsten Tagen gut sind. Auch ConSors kommt
wieder und war sechstbester Wert im Nemax 50. Gefühlsmäßig trauen wir
dem Nemax in den nächsten Tagen und Wochen einiges zu. Die Korrektur
ist vielleicht doch schon abgeschlossen. Wir glauben nicht mehr kurz-
fristig an die 5600 Punkte. Vielmehr sehen wir jetzt einen Boden und
eine gute Chance in Richtung 7000 Punkte, also gut 17 % nach oben.
Der Dow Jones industrial average scheint heute seinen Abwärtstrend
nach oben zu durchbrechen. Noch ist es zu früh, um die Aussage zu
treffen. Dazu müßte der Index auf Schlußkursniveau heute zumindest
über 10570 Punkten schließen. Aber die Chancen stehen gut. Die Wirt-
schaftsdaten aus USA zeigen leichte Ermüdungserscheinungen. Dadurch
wird eine mögliche Zinserhöhung durch die Fed unwahrscheinlicher. Der
Markt kann also aufatmen. Auch die nächste Fed-Sitzung liegt per Ende
August noch einige Wochen entfernt. Also: Der Dow wird wieder steigen.
Unser Kursziel für die nächsten zwei/drei Wochen: 11.000 bis 11.500
Punkte.
Der Nikkei 225 Index hat sich im Bereich 17400 stabilisieren können.
Auch hier stehen die Chancen für einen weiteren Aufstieg gut. Demzu-
folge hat sich die allgemeine Börsenlage entspannt. Sowohl aus USA,
wie aus Japan scheint tendenziell eine Unterstützung für den deutschen
Aktienmarkt wahrscheinlich.
Deshalb sind wir für die kommende Woche recht zuversichtlich. Die
Stimmung am Aktienmarkt ist zudem so schlecht, daß eine Aufwärtsbewe-
gung eher wahrscheinlich ist als nochmals mit den Kursen nach unten.
Zudem hat die Unterstützung beim DAX bei 6800 Punkten diese Woche gut
gehalten. Für den DAX erwarten wir in der nächsten Woche den Durch-
bruch über die Abwärtstrendlinie und ein Kursziel im Bereich von 7250
Punkten. Als Einzelwert-Favoriten sehen wir immer noch BB Biotech, SAP
und EM.TV an. Zusätzlich glauben wir, daß sich demnächst bei Intershop
wieder etwas tun wird. Der Marktführer für standardisierte Internet-
Software hat den Einbruch bei den Internet-Aktien einigermaßen glimpf-
lich überstanden. Hier scheint nun ein Boden gefunden zu sein. Inter-
shop ist wieder reif für ein Engagement. Kursziel: 600 Euro. Im Bio-
tech-Bereich steht zudem eine interessante Neuemission an. GeneScan,
die u. a. BioChips selbst entwickeln und produzieren, stellen sich am
nächsten Mittwoch der Presse vor.
Quelle: Schmidtbank Research
Verfasser: Dieter Mäckler
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3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
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Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 30.06.00 - 07.07.00 [15:57 Uhr]
Wochen-Hits 30.06.00 07.07.00 %
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Umweltkontor (Neuemission
am 05.07.00 zu 11,50 Euro) 11,50 22,20 +93,04
Met@Box 134,50 223,00 +65,80
Analytik Jena (Neuemission
am 03.07.00 zu 24 Euro) 24,00 38,00 +58,33
Mosaic Software 18,75 27,00 +44,00
Comtelco International 5,95 8,30 +39,50
Tecis 99,95 130,00 +30,07
Metro VZ I 24,40 31,35 +28,48
RT-Set 16,33 20,80 +27,37
United Internet 128,50 163,50 +27,24
Nürnberger Bet. NA 911,00 1140,00 +25,14
Wochen-Flops 30.06.00 07.07.00 %
--------------------------------------------------
Poet Holdings 39,90 15,00 -62,41
musicmusicmusic 4,20 2,80 -33,33
ricardo.de 58,00 39,50 -31,90
Wapme Systems (Neuemission
am 05.07.00 zu 20 Euro) 20,00 13,80 -31,00
artnet.com 6,80 4,70 -30,88
Pixelpark 72,00 52,00 -27,78
Biodata 340,00 256,00 -24,71
iXOS Software 17,75 13,50 -23,94
NSE Software 17,50 13,40 -23,43
Kabel New Media 21,95 17,00 -22,55
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4. MUSTERDEPOTS
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Börse Online
Aktie WKN Kaufkurs Kurs
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Arbomedia.net 548930 28,00 28,00
Easy Software 563400 52,00 40,50
Eurobike 570660 11,00 12,08
Helkon Media 608050 36,50 28,00
Isra 548810 70,00 61,00
Kretztechnik 925955 21,70 33,00
LPFK Laser & Electr. 645000 132,50 289,00
Medion 660500 38,00 107,50
Micronas 910354 590,00 590,00
Rofin-Sinar 902757 14,10 12,95
Platowbriefe
Aktie WKN Stck. Kaufkurs Kurs
--------------------------------------------------
Singulus Tech 723890 2040 28,97 66,50
Net AG 786740 1400 28,20 20,30
Kamps 628060 1100 36,00 28,95
Internolix 622730 1100 36,80 29,00
Internationalmedia 548880 1000 39,80 43,20
Der Aktionär - Bernd Förtsch
Aktie WKN Stck. Kaufkurs Kurs
--------------------------------------------------
Knorr Capital 768610 500 49,00 53,00
Morphosys 663200 300 92,00 227,00
International Media 548880 500 41,50 49,20
Medigene 240 68,00 63,50
Mühl P&S 662810 300 59,50 40,50
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5. NEUER MARKT REPORT
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Czerwensky's Neuer Markt Report:
"Blood bath in paradise"
So könnte man beschreiben, was derzeit mit Software- und Internet-Ge-
sellschaften am Neuen Markt geschieht. Eine Studie von Price Water-
house besagt, daß acht Unternehmen der genannten Branchen kurz vor dem
Exodus stehen. Es werden zwar keine Namen genannt, aber gerade das
verdüstert die Stimmung und zieht Unternehmen, die evtl. gar nicht auf
der "Todesliste" stehen, mit in den Abgrund. Einige Unternehmen, über
die in diesem Zusammenhang regelmäßig spekuliert wird, sind Artnet
(Verlust seit Höchstkurs 92 %), Ebookers (-85 %), Musicmusicmusic
(-81 %), fortunecity (-79 %), oder buch.de (-68 %). Jüngst wurde auch
der ehemalige Anleger-Liebling Micrologica, der inzwischen 94 % unter
seinem Alltime-High notiert, ins Spiel gebracht. Die nächsten Monate
dürften die ein oder andere Veränderung auf den Kursblättern bringen.
Zwar werden nicht alle Konkurs anmelden müssen, der ein oder andere
Kandidat dürfte auch zum Objekt von Übernahme-Spekulationen avancie-
ren. Buch.de und Gigabell seien hier nur beispielhaft genannt.
Für Negativschlagzeilen sorgte auch Poet Holdings, ein hochgejubelter
B2B-Wert, der sein Top vor wenigen Monaten bei über 200 Euro sah.
Mittlerweile notiert die Aktie bei nur noch 14,80 Euro, nachdem das
Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr um mehr als ein
Drittel reduzierte. Weitere Hiobsbotschaften dürften in den kommenden
Wochen folgen.
Keine guten Voraussetzungen also für den Gesamtmarkt. Der NEMAX ALL
SHARE notiert weiter unter der Unterstützung bei 5400 Punkte (akt.
5283). Mit einem Test der bisherigen Tiefststände von 5100 Punkten muß
gerechnet werden. Wir empfehlen, auch weiterhin äußerst vorsichtig und
zurückhaltend zu agieren.
Neuemissionen
Curasan: Anstelle von Leichenteilen sollen weiße Kügelchen Knochen re-
generieren
Nach Ansicht von Firmengründer und Vorstandsvorsitzer Hans-Dieter
Rössler setzte sein Unternehmen mit dem Knochenaufbau-Material Cera-
sorb einen Meilenstein in der regenerativen Biomedizin. Während die
USA noch auf industriell aufbereitete Leichenknochen setzt und in Eu-
ropa die Konkurrenz-Produkte aus Algen bzw. Kälberknochen gewonnen
werden - was unter Umständen Allergien oder Infektionen hervorruft -
sollen die weißen Granulatkügelchen von Curasan diese Nebenwirkungen
ausschließen. Zudem baut der Körper Cerasorb binnen weniger Monate
restlos ab und erspart dem Patienten Transplantationen. Bislang er-
wuchsen erst gut 20 % des 99er-Umsatz (7,8 Mill. DM) aus Cerasorb,
künftig soll sich der Anteil verdoppeln. Hauptumsatz-Träger sind der-
zeit noch Pharmazeutika wie Antibiotika und Anästhetika. Soll der Um-
satz im laufenden Jahr wie geplant auf 12,2 Mill. und in 2001 auf 22,4
Mill. DM klettern, muß Curasan aber insbesondere im Ausland stärker
werden, wo bislang nur Niederlassungen in Österreich, Frankreich und
Benelux bestehen. Experten bescheinigen Japan und den USA, wo die
Kleinostheimer noch in diesem Monat die Zulassung beantragen wollen,
das größte Potential. Nach Verlusten soll im nächsten Jahr eine
schwarze Null unterm Strich stehen. Konsortialführer Concord Effekten
bringt mit Curasan nach Rösch und Eckert & Ziegler einen weiteren in-
teressanten Medizin-Technik-Wert an den Neuen Markt (Zeichnungsfrist:
12. bis 17. Juli). Spekulative Anleger sollten die Aktien, die etwa 20
Euro kosten werden, zeichnen!
Condat: M-Commerce-Spezialist kostet maximal 22 Euro
Bereits seit gut 10 Jahren entwickelt das 1979 aus der TU Berlin ent-
sprungene Unternehmen Software und Komponenten für den dominierenden
Welt-Standard der mobilen Kommunikation "GSM". Mit der fortschreiten-
den Kommunikations- und IT-Technik erweiterte auch Condat seine Kern-
kompetenzen. Der klare Focus liegt nun auf dem Wachstums-Markt M-Com-
merce, wo bereits jetzt von Handys über mobile Applikations-Server bis
zur Umsetzung schlüsselfertiger mobiler Lösungen mehrere Stufen der
Wertschöpfungs-Kette besetzt werden. Eine gewisse Sicherheit - aber
auch Abhängigkeit - schafft die strategische Partnerschaft mit dem
Weltmarktführer bei Handy-Chipsets Texas Instruments (nach IPO mit
10,85 % weiter am Unternehmen beteiligt), der exklusiv Protokollstacks
(Steuerungssoftware) von Condat vertreibt. Dabei arbeitet das Team um
Mitgründer und Vorstandsvorsitzer Pedro Schäffer (47) seit langem pro-
fitabel, was auch zukünftig so bleiben soll. Aus einem Umsatz von 66
(2000: 42,3) Mill. DM im nächsten Jahr sollen pro Aktie 0,51 nach 0,20
Euro erwirtschaftet werden. Angesichts des harten Wettbewerbs in den
Kerngeschäfts-Feldern muß Condat erst unter Beweis stellen, daß die
selbstgesteckten Ziele erreichbar sind. Insbesondere ein Ausbau des
Vertriebsnetzes scheint vonnöten. Wie Czerwensky intern aus zuverläs-
siger Quelle erfährt, kosten die Aktien maximal 22 Euro. Zeichnen
(Konsortialführer: DG Bank, Frist 11. bis 13.7.) sollten bei der
schlechten Stimmung nur hochspekulative Anleger.
Tips und Termine
Trotz des derzeit wahrlich nicht guten Klimas für Börseneinführungen
wagen sich auch kommende Woche fünf Unternehmen an den Neuen Markt.
Dabei zeichnet sich mit Ausnahme der IVU Traffic Technologies (Erstno-
tiz 7.7.), die zu 10,50 Euro emittiert wird und für die vorbörslich
17,50 Euro geboten werden, eine Enttäuschung für Zeichner und Emitten-
ten ab. Focus Online verteidigt so eben das obere Ende seiner Preis-
spanne. Allgeier, ArtStor und LetsBuyIt.com haben Mühe, ihre Bookbuil-
ding-Preise zu verteidigen. Der ein oder andere "Verschieber" würde
uns - ehrlich gesagt - nicht überraschen. Insbesondere das Internetun-
ternehmen LetsBuyIt.com wählt für seinen zweiten Anlauf einen Zeit-
punkt, zu dem Internet-Gesellschaften schwer "out" sind.
Kursbewegende Neuigkeiten könnte am Montag die Bilanzpresse- und Ana-
lystenkonferenz der digital advertising bringen. Aber auch die Hv von
Teles (11.7.), Jack White Productions (13.7.) und WWL Internet (14.7.)
entbehren nicht einer gewissen Brisanz, haben sich die Aktienkurse
dieser Unternehmen auch nicht gerade positiv entwickelt. Am Freitag
liefern schließlich BB Medtech und Foris ihre Halbjahreszahlen.
Quelle: Czerwensky Intern
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6. EMPFEHLUNGEN INLAND
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Vereins- und Westbank: ProSieben übergewichten
Die Analysten der Vereins- und Westbank empfehlen, die Aktie des Fern-
sehsenders ProSieben Media (WKN 777773) überzugewichten. Dies begrün-
det der zuständige Analyst Frank Laser mit der geplanten Fusion mit
SAT.1. Der neuformierte Konzern könne von einer gemeinsamen Verwertung
der Filmlizenzen und Bündelung der lukrativen Werbeplattformen profi-
tieren. Damit würde ein Synergiepotential von 130 bis 150 Mio. Euro
pro Jahr erschlossen. Nach Beendigung des Verschmelzungsprozesses
dürfte der Konzern mit seinen Sendern ProSieben, SAT.1, Kabel 1 und
N24 einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen und damit zur Nummer 1
in Deutschland aufsteigen. Zudem falle mit 32 Prozent der Anteil der
für die Werbewirtschaft entscheidenden Zielgruppe der 14- bis 49jähri-
gen Zuschauer hoch aus. Für das Jahr 2000 rechnet der Experte mit ei-
nem 30prozentigen Gewinnzuwachs. Der Gewinn je Aktie betrage für das
voraussichtlich letzte Geschäftsjahr des ehemaligen Medienunternehmens
3,01 Euro. Die Aussichten für das kommende Jahr würden sich durch die
Verschmelzung verbessern. Die neue ProSiebenSat.1. Media könne im Jah-
re 2001 ein Ergebnis von 1,01 Euro erzielen. Bei einem Umtauschver-
hältnis von 1:4 ergäbe sich für die Aktionäre der ProSieben Media ein
Ergebnis je Aktie von 4,04 Euro. Trotz des momentan schlechten Börsen-
umfelds für Medien-Titel dürfte sich der MDAX-Wert überdurchschnitt-
lich entwickeln.
ProSieben Media (WKN 777773)
Quelle: Aktiencheck
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Lehman Brothers: BMW Kursziel 50 Euro
Die Analysten des Investmenthauses Lehman Brothers empfehlen die Aktie
des Automobilherstellers BMW (WKN 519000) zum Kauf. Das Unternehmen
beabsichtige in den nächsten 5 Jahren bis zu 10 neue Produkte einzu-
führen. Dies hätte der neue Bericht "Revealing BMW´s Product Secrets"
ergeben. Das bisherige Angebot von 12 Fahrzeugen solle auf 22 erhöht
werden. Zwischen den Jahren 2000 und 2005 würde die Produktion von
800.000 auf 1,2 Mio. Einheiten ansteigen, wobei sich der Umsatz von 29
Mrd. auf 48 Mrd. Euro erhöhen sollte. Gleichzeitig erwarte man, dass
sich der prognostizierte Gewinn je Aktie von 0,83 Euro im laufenden
Jahr wenigstens verdoppeln würde. In Anbetracht der verbesserten Ge-
schäftsaussichten könne dem Anleger ein Engagement in den DAX-Titel
nahgelegt werden. Das Kursziel revidieren die Experten von 40 auf 50
Euro nach oben.
BMW (WKN 519000)
Quelle: Aktiencheck
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Dresdner Kleinwort Benson: Lufthansa Kursziel 32 Euro
Die Analysten des Investmenthauses Dresdner Kleinwort Benson halten
die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) für vielversprechend. Nach Auffassung
des zuständigen Analysten Mark McVicar hätten die Passagierzahlen be-
wiesen, dass die Luftlinie Umsatz- und Gewinnzuwächse erzielen kann.
Somit sei ein Turn-around nach dem Gewinnrückgang im Vorjahr erreich-
bar. Das Unternehmen habe im Mai 2000 die Zahl ihrer Passagiere um
11,5 auf 4,4 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern können.
Diese Geschäftszahlen seien voraussichtlich ein Anzeichen für ein gu-
tes Unternehmensergebnis in diesem Jahr. Die bestpositionierte europä-
ische Fluggesellschaft profitierte momentan vor allem von der starken
Konjunktur in Deutschland. Dabei erwartet der Experte keine Belastun-
gen durch eine mögliche europaweite Steuer auf Kerosin. Eine solche
Regelung würde man nicht umsetzen können, da der internationale Wett-
bewerbsverlust für die europäischen Fluggesellschaften zu groß ausfal-
len würde. Dem Anleger biete der DAX-Titel gute Kurschancen. Das Kurs-
ziel veranschlagt der Analyst auf 32 Euro.
Lufthansa (WKN 823212)
Quelle: Aktiencheck
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J.P. Morgan: Siemens Kursziel 200 Euro
Die Analysten des Investmenthauses J.P. Morgan stufen die Akte des
Technologiekonzerns Siemens (WKN 723610) weiterhin auf "Buy" ein. Auf-
grund der verbesserten Ertragsaussichten bei Infineon revidieren die
Experten für die Jahre 2000 und 2001 ihre Gewinnschätzungen je Aktie
um 9 Prozent und um 12 Prozent nach oben. Angesichts der guten Ergeb-
nisentwicklung verspreche der DAX-Titel dem Investor nach wie vor ein
attraktives Investment. Das Kursziel erhöhen die Experten zudem von
185 auf 200 Euro.
Siemens (WKN 723610)
Quelle: Aktiencheck
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UBS Warburg: Biodata Kursziel 290 Euro
Die Analysten des Investmenthauses UBS Warburg stufen die Aktie des
IT-Sicherheits-Spezialisten Biodata (WKN 542270) auf "Hold" ein. In
Anbetracht seines Managements und Geschäftsmodells verfüge die Gesell-
schaft langfristig über gute Erfolgschancen. Allerdings würden die
Wachstumsprognosen zu hoch ausfallen. Das Papier sei im Konkurrenzver-
gleich zu teuer. Dem Anleger könne eine Halteposition in den IT-Titel
nahgelegt werden. Das Kursziel veranschlagen die Experten auf 290 Eu-
ro.
Biodata (WKN 542270)
Quelle: Aktiencheck
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7. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
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Focus Money: Perlos kaufen
Dem spekulativ ausgerichteten Investor empfiehlt derzeit das Anleger-
magazin Focus Money die Aktien von Perlos (WKN 923043) zum Kauf. Au-
ßerhalb Finnlands kenne kaum ein Anleger Perlos. Auf den ersten Blick
sehe die Branche, in der das Unternehmen arbeite, auch nicht sonder-
lich spannend aus: Plastik. Spannender werde es schon, wenn es um Han-
dys gehe: Da würden Anleger aufhorchen. Die Oberschalen von Mobiltele-
fonen seien aus Plastik. Perlos sei Hersteller dieser Gehäuse und ei-
ner der wichtigsten Zulieferer für das Mobilfunkunternehmen Nokia.
Dieses Jahr dürfte sich der Gewinn der Skandinavier auf 51,1 Millionen
Euro nahezu verdoppeln. Der Umsatz solle nach Analystenschätzungen um
50 % auf 424 Millionen steigen. Knapp 80 % der Umsätze von Perlos wür-
den aus Telekommunikationslieferungen stammen, der Rest entfalle auf
Produkte für die Pharma-Industrie. Anleger sollten Aufträge für die
marktenge Perlos-Aktie aber unbedingt streng limitieren.
Perlos (WKN 923043)
Quelle: Aktiencheck
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BHF-Bank: France Telecom aussichtsreich
Nach Auffassung der Analysten der BHF-Bank wird sich die Aktie der
France Telecom (WKN 906849) besser entwickeln als der Marktdurch-
schnitt. Durch die Übernahme von Orange könne der Telekommunikations-
konzern seine Stellung auf dem europäischen Markt deutlich verbessern.
Ferner gehöre das Unternehmen zu den aussichtsreichsten Kandidaten bei
der Vergabe der UMTS-Lizenzen sowohl in Frankreich als auch in
Deutschland. Die Marktpositionierung in Europa würde sich dadurch wei-
ter verfestigen, wobei man vor allem am stark wachsenden Mobilfunk-
markt partizipieren könne. Angesichts der guten Geschäftsaussichten
biete der EURO-STOXX-50-Titel dem Investor eine marktüberdurchschnitt-
liche Kursentwicklung.
France Telecom (WKN 906849)
Quelle: Aktiencheck
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Dresdner Bank: Danone akkumulieren
Den Analysten der Dresdner Bank zufolge eignet sich das aktuelle Kurs-
niveau, um die Aktie der Groupe Danone S.A. (WKN 851194) zuzukaufen.
Das momentane Kaufinteresse sollte auf Branchen und Werte gerichtet
werden, bei denen ein zyklisches Hoch nicht in Sicht sei. Dazu gehöre
in erster Linie der Konsumbereich. Hier sei in der Nahrungsmittelbran-
che Danone der klare Favorit. Die Aktie glänze durch relative Stärke.
Mit der Umstellung der Stoxx Indizes im September dürfte Danone in den
Euro Stoxx 50 aufrücken, was in den nächsten Wochen zusätzlichen Auf-
trieb begünstige. Nachdem der Kurs zuletzt etwas korrigiert habe und
dadurch die kurzfristig überkaufte Situation abgebaut wurde, bestehe
bei der Unterstützung 140 Euro aktuell eine gute Zukaufgelegenheit, so
die Wertpapierspezialisten.
Danone S.A. (WKN 851194)
Quelle: Aktiencheck
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8. DISCLAIMER
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