+++ Spieleverbot in Griechenland besteht weiter +++
Griechenland hält internationalen Medienberichten zufolge weiter an seinem Computerspielverbot fest.
Für Außenstehende mutet es wie eine Farce an, doch für die Bewohner und Besucher von Griechenland ist das Thema wirklich ernst. Internationale Online-Dienste berichten, dass die griechische Regierung daran festhält, das jüngst ausgesprochene Verbot von Computerspielen aller Art rigoros durchzusetzen.
Zunächst hatte es nach einer Art Entspannung ausgesehen, als ein lokales Gericht die ersten wegen Verstoßes gegen das Gesetz angeklagten Griechen freigesprochen hatte. Die Richter konnten, so die Urteilsbegründung, nicht erkennen, warum eine Partie Computerschach gefährlicher für das Gemeinwohl sein sollte als ein "live" ausgetragenes Spiel.
Nun hat ein Berufungsgericht entschieden, dass der Fall ein zweites Mal verhandelt werden muss. Ein neuer Termin steht noch nicht aus. Den Angeklagten, Betreiber und Besucher eines Internet-Cafes, droht eine Geldbuße von bis zu 5000 Euro oder sogar eine Gefängnisstrafe.
Wegen des Spieleverbots haben überall in Griechenland bereits Spielhallen und Internet-Cafes geschlossen.
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Griechenland hält internationalen Medienberichten zufolge weiter an seinem Computerspielverbot fest.
Für Außenstehende mutet es wie eine Farce an, doch für die Bewohner und Besucher von Griechenland ist das Thema wirklich ernst. Internationale Online-Dienste berichten, dass die griechische Regierung daran festhält, das jüngst ausgesprochene Verbot von Computerspielen aller Art rigoros durchzusetzen.
Zunächst hatte es nach einer Art Entspannung ausgesehen, als ein lokales Gericht die ersten wegen Verstoßes gegen das Gesetz angeklagten Griechen freigesprochen hatte. Die Richter konnten, so die Urteilsbegründung, nicht erkennen, warum eine Partie Computerschach gefährlicher für das Gemeinwohl sein sollte als ein "live" ausgetragenes Spiel.
Nun hat ein Berufungsgericht entschieden, dass der Fall ein zweites Mal verhandelt werden muss. Ein neuer Termin steht noch nicht aus. Den Angeklagten, Betreiber und Besucher eines Internet-Cafes, droht eine Geldbuße von bis zu 5000 Euro oder sogar eine Gefängnisstrafe.
Wegen des Spieleverbots haben überall in Griechenland bereits Spielhallen und Internet-Cafes geschlossen.