Szenarien, die man sich optimistisch oder pessimistisch ausmalen kann.
best case - die Vertriebsstrategie geht auf, man wächst 10% p.a. und die Kosten steigen unterproportional, so dass man dann wie geplant im GJ 27/28 bei 145-150 Mio Umsatz und 24% Marge landet, demnach 35-36 Mio Ebitda.
mid case - man wächst nur leicht, kann dabei den Kostenanstieg nur ausgleichen, so dass die Marge im Bereich 21-22% liegt. In dem Fall käme man vielleicht auf 125-130 Mio Umsatz bei 27-28 Mio Ebitda.
worst case - man wächst gar nicht, weil schlicht die Produkte nichts taugen bzw von der Konkurenz übertrumpft werden. Die Kosten sind aber trotzdem gestiegen, so dass die Marge fällt. In dem Fall würde ich allerdings davon ausgehen, dass man die Kosten dann auch wieder drastisch senkt. Man müsste sich mit Umsätzen um die 105-110 Mio bei 21-22 Mio Ebitda begnügen.
Ich geh jetzt erstmal von der mittleren Variante aus. Je nachdem welche Steierquote man hat käme man auf 16,3-20,7 Mio Überschuss bei aktuell 114 Mio MarketCap. ... Im Grunde ist die Bewertung aktuell schon fürs laufende Jahr lächerlich. KUV ist gerade auf 1,0 gefallen für ein SoftwareUnternehmen mit Ebitda-Marge über 20%, das nun auch keine bilanziellen Risiken mehr hat. Ich muss da also gar keine großen Wachstumsschübe unterstellen. Nächstes Jahr hat man keine Nettoverschuldung mehr, und wenn ich davon ausgehe, dass in den nächsten 11 Monaten sowohl die letzte PA-Rate reinkommt als auch Cheyne umgeschuldet wird, dann hat man auch kaum noch Zinszahlungen. Ich gehe davon aus, dass man dann auch ne ordentliche Dividende zahlt, die umso höher ausfallen würde, falls man Verlustvorträge nutzen kann. Aber auch bei 27-28% Steuerquote würde man auf ein EPS von 27-28 Cents kommen und könnte 0,10 € ausschütten (5% DIV-Rendite).
the harder we fight the higher the wall