Claranova SE

Aktie
WKN:  A2PNDC ISIN:  FR0013426004 US-Symbol:  CRNVF Branche:  Software Land:  Frankreich
0,627 €
+0,002 €
+0,32%
19:02:28 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
61,09 Mio. €
Streubesitz
59,06%
KGV
2,55
Index-Zuordnung
-
Claranova Aktie Chart

Claranova Unternehmensbeschreibung

Claranova SE ist ein börsennotierter französischer Technologiekonzern mit Fokus auf digitale Konsumentendienste. Das Unternehmen bündelt internetbasierte Geschäftsmodelle, darunter Individualdruck, Versand von personalisierten Produkten und Softwaredistribution. Claranova adressiert vor allem B2C-Märkte in Nordamerika und Europa und setzt auf datengetriebene Kundenakquise, Plattformeffekte und vertikal integrierte Wertschöpfung. Für langfristig orientierte Anleger steht Claranova damit für ein mehrteiliges Digital-Portfolio mit heterogenen Risiko-Rendite-Profilen, das stark vom E-Commerce- und App-Ökosystem abhängt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Claranova beruht auf der Kombination mehrerer digitaler Plattformen mit operativer Hebelwirkung. Der Konzern strukturiert sich entlang von drei zentralen Säulen, die überwiegend auf Online-Vertrieb, Direct-to-Consumer-Ansätze und abonnementähnliche Erlösstrukturen setzen. Wertschöpfung entsteht durch die Bündelung von Marketing-Know-how, Technologie, Infrastruktur und Kundenbasis. Claranova konzentriert sich auf Nischen, in denen Skalierung, Automatisierung und datenbasierte Optimierung Wettbewerbsvorteile erzeugen. Wesentliche Ertragsquellen sind Lizenzgebühren für Software sowie Margen im Mass-Customization-Druck. Cross-Selling zwischen den Geschäftsbereichen sowie die Nutzung gemeinsamer IT- und Analysetools sollen die Profitabilität erhöhen und das organische Wachstum stützen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Claranova lässt sich als Aufbau eines diversifizierten Portfolios von digitalen Konsumentenplattformen mit internationaler Reichweite beschreiben. Ziel ist es, über technologische Infrastruktur und Marketingexpertise Kundenerlebnisse zu schaffen, die sich skalieren lassen. Der Konzern verfolgt eine wachstumsorientierte, jedoch selektive M&A-Strategie, um komplementäre digitale Assets zu integrieren und bestehende Plattformen zu stärken. Strategisch setzt das Management auf die Erhöhung des Anteils wiederkehrender Umsätze, vertiefte Kundenbindung sowie eine stärkere Internationalisierung in margenstarken Märkten. Effizienzgewinne durch Automatisierung, Prozessstandardisierung und einheitliche IT-Backbones bilden einen wichtigen Teil der operativen Agenda. Gleichzeitig fokussiert Claranova auf profitables Wachstum, nachdem Phasen intensiver Expansion zu erhöhter Komplexität geführt haben.

Produkte und Dienstleistungen

Claranova bietet ein Spektrum von digitalen Produkten und Services an, das mehrere Wertschöpfungsstufen im Online-Konsumentenmarkt abdeckt. Die Leistungen lassen sich grob in drei zentrale Cluster gliedern:
  • Personalisierte Druckprodukte: Über Online-Plattformen können Kunden Fotobücher, Kalender, Leinwände, Grußkarten, Deko-Artikel und andere personalisierte Artikel gestalten und bestellen. Die Produktion erfolgt in spezialisierten Druckzentren, die stark automatisiert sind.
  • Software- und Utility-Produkte: Claranova vertreibt vor allem unter der Marke Avanquest Softwarelösungen für Privatanwender, darunter PDF-Tools, Sicherheits- und Systemsoftware, Kreativ- und Produktivitätsanwendungen. Der Vertrieb erfolgt digital über eigene Websites, Partnerplattformen und Software-Marktplätze.
  • Internet-of-Things-Lösungen: Über die Einheit myDevices bietet Claranova IoT-Plattformen und -Dienste an, die Unternehmen bei der Vernetzung und Verwaltung von Geräten unterstützen.
  • l>Diese Produktlandschaft zielt auf große adressierbare Märkte mit hoher Preissensitivität und starkem Online-Fokus. Für Investoren ist relevant, dass die Geschäftsbereiche unterschiedliche Konjunkturabhängigkeiten und Technologiezyklen aufweisen, was zu einer gewissen internen Diversifikation führt.

Business Units und Konzernstruktur

Claranova gliedert sich in Business Units, die unter eigenen Marken und Strukturen operieren. Im Mittelpunkt stehen:
  • PlanetArt: Diese Einheit bündelt das Personalization- und Online-Printing-Geschäft. Sie betreibt Plattformen, über die Konsumenten Fotodruckprodukte und andere individuell gestaltete Artikel bestellen. Die Wertschöpfung reicht von der Online-Bestellung bis zur physischen Auslieferung.
  • Avanquest: Unter dieser Marke firmiert das Softwaregeschäft von Claranova. Avanquest fokussiert sich auf Consumer-Software mit Schwerpunkten wie PDF-Bearbeitung, Utilities, Multimedia und kreative Anwendungen. Ein Teil der Erlöse basiert auf Abonnements und wiederkehrenden Lizenzen.
  • myDevices: Diese Einheit adressiert das IoT-Segment und stellt Plattformlösungen für vernetzte Geräte zur Verfügung.
  • l>Der Fokus hat sich im Zeitverlauf stärker in Richtung profitabler, klar skalierbarer Kernservices verschoben. Die Gruppe steuert die Business Units zentral in Bezug auf Finanzen, Kapitalallokation und übergreifende Technologieplattformen, während das operative Tagesgeschäft dezentral in den Markenorganisationen verankert ist. Diese Struktur soll Agilität in den Märkten mit Konzernsynergien verbinden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Claranova verfügt über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale, die im Zusammenspiel einen gewissen Burggraben erzeugen können:
  • Kombination aus Online-Printing, Consumer-Software und IoT-Aktivitäten unter einem Dach, wodurch Marketing- und Technologie-Know-how gebündelt wird.
  • Skalierbare Produktions- und Logistikkapazitäten im Bereich personalisierter Druckprodukte, inklusive routinierter Abwicklung saisonaler Nachfragepeaks.
  • Erfahrung im Performance-Marketing und in der datenbasierten Optimierung von Kundenakquisitionskosten, Conversion Rates und Customer Lifetime Value.
  • Eine etablierte Nutzerbasis, insbesondere in Nordamerika und Europa, die Cross-Selling-Potenzial zwischen den Plattformen bietet.
  • l>Die Burggräben von Claranova sind allerdings eher operativer als regulatorischer Natur. Die Eintrittsbarrieren resultieren vor allem aus Marketing-Kompetenz, Effizienz in der Abwicklung, Markenwahrnehmung und skalierten Infrastrukturen. Im hochkompetitiven Umfeld bleibt dieser Schutzwall grundsätzlich angreifbar, insbesondere durch kapitalkräftige Technologie- und E-Commerce-Konzerne.

Wettbewerbsumfeld

Claranova agiert in stark fragmentierten und dynamischen Märkten mit zahlreichen Wettbewerbern:
  • Im Bereich personalisierter Druckprodukte konkurriert das Unternehmen mit spezialisierten Online-Druckereien, Fotobuch-Portalen und großen E-Commerce-Plattformen. Zu den Mitbewerbern zählen internationale Player im Segment Fotodienste, aber auch lokale Druckdienstleister mit Online-Angeboten.
  • Im Consumer-Software-Segment tritt Avanquest gegen eine Vielzahl von Softwarehäusern und globalen Technologieanbietern an, die PDF-, Utility- und Kreativlösungen bereitstellen. Kostenlose oder freemium-basierte Produkte erhöhen den Wettbewerbsdruck.
  • Im IoT-Bereich steht myDevices im Wettbewerb mit Anbietern von Plattformen und Services für vernetzte Geräte.
  • l>Die Intensität des Wettbewerbs spiegelt sich in hohem Preisdruck, kurzen Innovationszyklen und einer geringen Wechselbarriere für Konsumenten wider. Erfolg hängt von nachhaltigem Marketing, differenziertem Produktdesign und zuverlässiger Ausführung ab.

Management und Strategie

Das Management von Claranova verfügt über Erfahrung im Aufbau und Betrieb digitaler Geschäftsmodelle, insbesondere im E-Commerce und Softwarevertrieb. Die Führung setzt auf eine Strategie des fokussierten Wachstums, die den Ausbau profitabler Kernaktivitäten mit einer disziplinierten Kapitalallokation kombiniert. Wichtige strategische Stoßrichtungen sind:
  • Optimierung der Profitabilität in etablierten Märkten statt reiner Volumenmaximierung.
  • Stärkung der Marken und Plattformen im B2C-Bereich, um direkte Kundenbeziehungen zu vertiefen.
  • Ausbau von wiederkehrenden Erlösmodellen, insbesondere durch Abonnements im Softwarebereich.
  • Gezielte Investitionen in Technologie, Automatisierung und Datenanalyse zur Verbesserung der operativen Effizienz.
  • l>Aus Sicht eines konservativen Anlegers bleibt relevant, dass die Strategie stark vom Management-Know-how in Marketing, Technologie und Integration geprägter Digital-Assets abhängt. Ein Wandel im Führungsteam oder strategische Fehlakquisitionen könnten die Investment-These belasten.

Branchen- und Regionenfokus

Claranova ist in mehreren wachstumsorientierten Technologiemärkten aktiv, insbesondere:
  • E-Commerce und Mass-Customization: Der Markt für personalisierte Produkte profitiert von der Digitalisierung und der steigenden Bereitschaft von Konsumenten, individuelle Artikel online zu gestalten. Gleichzeitig drückt die hohe Wettbewerbsintensität die Margen.
  • Consumer-Software: Die Verschiebung hin zu Download- und Abo-Modellen eröffnet wiederkehrende Erlösströme, steht aber unter Druck durch kostenlose Alternativen und Plattformanbieter, die Kernfunktionen in Betriebssysteme integrieren.
  • Internet of Things: IoT-Lösungen ermöglichen neue Services und Effizienzgewinne in unterschiedlichsten Branchen, erfordern aber kontinuierliche technologische Weiterentwicklung und die Fähigkeit zur Integration heterogener Gerätewelten.
  • l>Regional fokussiert sich Claranova auf entwickelte Märkte wie Nordamerika und Europa, in denen hohe Online-Durchdringung, Kaufkraft und stabile Zahlungsinfrastrukturen bestehen. Diese Regionen bieten verlässliche Rahmenbedingungen, zugleich aber gesättigte Märkte mit hohen Kundenakquisitionskosten. Für konservative Investoren bedeutet dies ein Umfeld mit strukturellem Wachstum, jedoch ohne die extremen Expansionsraten junger Emerging-Markets-Plattformen.

Unternehmensgeschichte

Claranova geht auf einen französischen Software- und Technologiekonzern zurück, der seine Wurzeln im Bereich Consumer-Software hat und im Laufe der Jahre ein Portfolio digitaler Aktivitäten aufgebaut hat. Historisch entwickelte sich das Unternehmen von einem eher klassischen Softwareanbieter hin zu einem diversifizierten Digital-Konzern mit Konzentration auf Online-Dienste für Endkunden. Wesentliche Stationen der Unternehmensgeschichte umfassen den schrittweisen Ausbau des Softwaregeschäfts, den Einstieg in das Segment personalisierter Druckprodukte sowie die Erweiterung um weitere digitale Dienste, darunter IoT-Lösungen. Über Akquisitionen und interne Restrukturierungen formte Claranova ein Multi-Plattform-Modell, bei dem bestehende Kompetenzen in Online-Vertrieb, Marketing und Technologie wiederverwendet werden. Die Neupositionierung unter der Marke Claranova markierte den Anspruch, als integrierte Digitalgruppe aufzutreten.

Besonderheiten des Unternehmens

Claranova weist mehrere Besonderheiten auf, die es von klassischen Software- oder E-Commerce-Unternehmen unterscheiden:
  • Diversifikation über verschiedene digitale Wertschöpfungsstufen hinweg, von physischem Druck bis zu rein digitalen Software- und IoT-Dienstleistungen.
  • Starke Saisonalität insbesondere im Bereich personalisierte Geschenke, was zu deutlichen Quartalsschwankungen führen kann.
  • Signifikante Abhängigkeit von Online-Marketing-Kanälen und Plattformen Dritter, die Richtlinien oder Algorithmen ändern können.
  • Kombination von physischen und digitalen Geschäftsmodellen, wodurch sowohl Logistik- als auch Software- und IoT-Kompetenzen erforderlich sind.
  • l>Für Anleger ist zudem relevant, dass Claranova in einem Umfeld operiert, in dem Skaleneffekte, Markenkraft und Technologiezugang rasch über die Wettbewerbsposition entscheiden können. Gleichzeitig macht die Segmentvielfalt das Unternehmen schwerer vergleichbar mit rein fokussierten Peer-Gruppen.

Chancen und Risiken für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich aus einem Engagement in Claranova sowohl Chancen als auch Risiken, die sorgfältig abgewogen werden sollten.
  • Chancen
    • Partizipation an strukturellem Wachstum in E-Commerce, personalisierten Produkten, digitalen Dienstleistungen und IoT-Lösungen.
    • Skalierungseffekte durch bestehende Infrastruktur, insbesondere in Produktion, Logistik, Softwareentwicklung und Marketing.
    • Potenzial zur Margenverbesserung durch stärkeren Fokus auf hochprofitable Software- und Dienstleistungssegmente.
    • Mögliche Wertentwicklung durch weitere Portfoliofokussierung, Vereinfachung der Struktur oder strategische Partnerschaften.
    • l>
    • Risiken
      • Hohe Wettbewerbsintensität in allen Kernsegmenten mit geringem strukturellem Preissetzungsspielraum.
      • Abhängigkeit von digitalen Vertriebskanälen und Plattformregeln.
      • Komplexität durch mehrere Geschäftsbereiche mit unterschiedlichen Zyklen und Erfolgsfaktoren, was die Einschätzung der nachhaltigen Ertragskraft erschwert.
      • Technologische Disruption und sich wandelnde Konsumentenpräferenzen, die Investitionen in Innovation und Marketing erforderlich machen.
      • l>l>Ob das Chancen-Risiko-Profil den individuellen Anlagezielen entspricht, hängt maßgeblich von der Risikobereitschaft und der Einschätzung der Fähigkeit des Managements ab, das Digitalportfolio profitabel zu steuern.

Kursdaten

Geld/Brief 0,626 € / 0,646 €
Spread +3,19%
Schluss Vortag 0,625 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 291,85 €
Tagestief 0,62 €
Tageshoch 0,64 €
52W-Tief 0,571 €
52W-Hoch 2,45 €
Jahrestief 0,571 €
Jahreshoch 1,542 €

Community: Diskussion zur Claranova Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich vorrangig um Kursbewegungen und Chartmarken, insbesondere die psychologische Hürde um etwa 1 Euro, mit abwechselnden Einschätzungen zu Erholungspotenzial, Verkaufsdruck (u. a. aus Wikis) und kurzfristigen Rally‑Hoffnungen.
  • Fundamental werden ein Umsatzrückgang und die schleppende Umfinanzierung der Cheyne‑Schulden als zentrale Risiken genannt, während zugleich eine vergleichsweise hohe EBITDA‑Marge, positive Halbjahreszahlen, Kostendisziplin und eine Partnerschaft (Reverso) als Gründe für begrenzten Optimismus und für Diskussionen über die niedrige Marktkapitalisierung relativ zum Ergebnis herangezogen werden.
  • Die Stimmung bleibt von Unsicherheit geprägt: Anleger warten auf die erwarteten Quartalszahlen Ende Mai und auf Klarheit zur Refinanzierung, äußern gemischte Meinungen zur Managementleistung und bringen teils persönliche Kritik an anderen Forennutzern ein, sodass die Lage als potenziell positiv, aber weiterhin vorbehaltlich eingeschätzt wird.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Claranova Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 118,00 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 11,20 €
Jahresüberschuss in Mio. -28,70 €
Umsatz je Aktie 2,03 €
Gewinn je Aktie -0,49 €
Gewinnrendite -24,32%
Umsatzrendite -24,32%
Return on Investment -21,09%
Marktkapitalisierung in Mio. 61,09 €
KGV (Kurs/Gewinn) -5,05
KBV (Kurs/Buchwert) 3,49
KUV (Kurs/Umsatz) 1,22
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +30,20%

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Claranova Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
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Zeit
Düsseldorf 0,628 -0,63%
0,632 € 16:00
Frankfurt 0,574 -3,85%
0,597 € 08:02
Gettex 0,60 -5,21%
0,633 € 18:43
Hamburg 0,534 -11,00%
0,60 € 08:30
L&S RT 0,637 -0,62%
0,641 € 19:26
München 0,687 0 %
0,687 € 27.07.26
Quotrix 0,639 -1,54%
0,649 € 07:27
Stuttgart 0,627 +0,32%
0,625 € 19:02
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
28.07.26 0,63 0
27.07.26 0,625 292
24.07.26 0,62 0
23.07.26 0,636 768
22.07.26 0,662 0
21.07.26 0,66 1.278
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,66 € -4,55%
1 Monat 0,658 € -4,26%
6 Monate 1,214 € -48,11%
1 Jahr 2,42 € -73,97%
5 Jahre 7,545 € -91,65%

Unternehmensprofil Claranova

Unternehmensprofil Claranova
Claranova SE ist ein börsennotierter französischer Technologiekonzern mit Fokus auf digitale Konsumentendienste. Das Unternehmen bündelt internetbasierte Geschäftsmodelle, darunter Individualdruck, Versand von personalisierten Produkten und Softwaredistribution. Claranova adressiert vor allem B2C-Märkte in Nordamerika und Europa und setzt auf datengetriebene Kundenakquise, Plattformeffekte und vertikal integrierte Wertschöpfung. Für langfristig orientierte Anleger steht Claranova damit für ein mehrteiliges Digital-Portfolio mit heterogenen Risiko-Rendite-Profilen, das stark vom E-Commerce- und App-Ökosystem abhängt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Claranova beruht auf der Kombination mehrerer digitaler Plattformen mit operativer Hebelwirkung. Der Konzern strukturiert sich entlang von drei zentralen Säulen, die überwiegend auf Online-Vertrieb, Direct-to-Consumer-Ansätze und abonnementähnliche Erlösstrukturen setzen. Wertschöpfung entsteht durch die Bündelung von Marketing-Know-how, Technologie, Infrastruktur und Kundenbasis. Claranova konzentriert sich auf Nischen, in denen Skalierung, Automatisierung und datenbasierte Optimierung Wettbewerbsvorteile erzeugen. Wesentliche Ertragsquellen sind Lizenzgebühren für Software sowie Margen im Mass-Customization-Druck. Cross-Selling zwischen den Geschäftsbereichen sowie die Nutzung gemeinsamer IT- und Analysetools sollen die Profitabilität erhöhen und das organische Wachstum stützen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Claranova lässt sich als Aufbau eines diversifizierten Portfolios von digitalen Konsumentenplattformen mit internationaler Reichweite beschreiben. Ziel ist es, über technologische Infrastruktur und Marketingexpertise Kundenerlebnisse zu schaffen, die sich skalieren lassen. Der Konzern verfolgt eine wachstumsorientierte, jedoch selektive M&A-Strategie, um komplementäre digitale Assets zu integrieren und bestehende Plattformen zu stärken. Strategisch setzt das Management auf die Erhöhung des Anteils wiederkehrender Umsätze, vertiefte Kundenbindung sowie eine stärkere Internationalisierung in margenstarken Märkten. Effizienzgewinne durch Automatisierung, Prozessstandardisierung und einheitliche IT-Backbones bilden einen wichtigen Teil der operativen Agenda. Gleichzeitig fokussiert Claranova auf profitables Wachstum, nachdem Phasen intensiver Expansion zu erhöhter Komplexität geführt haben.

Produkte und Dienstleistungen

Claranova bietet ein Spektrum von digitalen Produkten und Services an, das mehrere Wertschöpfungsstufen im Online-Konsumentenmarkt abdeckt. Die Leistungen lassen sich grob in drei zentrale Cluster gliedern:
  • Personalisierte Druckprodukte: Über Online-Plattformen können Kunden Fotobücher, Kalender, Leinwände, Grußkarten, Deko-Artikel und andere personalisierte Artikel gestalten und bestellen. Die Produktion erfolgt in spezialisierten Druckzentren, die stark automatisiert sind.
  • Software- und Utility-Produkte: Claranova vertreibt vor allem unter der Marke Avanquest Softwarelösungen für Privatanwender, darunter PDF-Tools, Sicherheits- und Systemsoftware, Kreativ- und Produktivitätsanwendungen. Der Vertrieb erfolgt digital über eigene Websites, Partnerplattformen und Software-Marktplätze.
  • Internet-of-Things-Lösungen: Über die Einheit myDevices bietet Claranova IoT-Plattformen und -Dienste an, die Unternehmen bei der Vernetzung und Verwaltung von Geräten unterstützen.
  • l>Diese Produktlandschaft zielt auf große adressierbare Märkte mit hoher Preissensitivität und starkem Online-Fokus. Für Investoren ist relevant, dass die Geschäftsbereiche unterschiedliche Konjunkturabhängigkeiten und Technologiezyklen aufweisen, was zu einer gewissen internen Diversifikation führt.

Business Units und Konzernstruktur

Claranova gliedert sich in Business Units, die unter eigenen Marken und Strukturen operieren. Im Mittelpunkt stehen:
  • PlanetArt: Diese Einheit bündelt das Personalization- und Online-Printing-Geschäft. Sie betreibt Plattformen, über die Konsumenten Fotodruckprodukte und andere individuell gestaltete Artikel bestellen. Die Wertschöpfung reicht von der Online-Bestellung bis zur physischen Auslieferung.
  • Avanquest: Unter dieser Marke firmiert das Softwaregeschäft von Claranova. Avanquest fokussiert sich auf Consumer-Software mit Schwerpunkten wie PDF-Bearbeitung, Utilities, Multimedia und kreative Anwendungen. Ein Teil der Erlöse basiert auf Abonnements und wiederkehrenden Lizenzen.
  • myDevices: Diese Einheit adressiert das IoT-Segment und stellt Plattformlösungen für vernetzte Geräte zur Verfügung.
  • l>Der Fokus hat sich im Zeitverlauf stärker in Richtung profitabler, klar skalierbarer Kernservices verschoben. Die Gruppe steuert die Business Units zentral in Bezug auf Finanzen, Kapitalallokation und übergreifende Technologieplattformen, während das operative Tagesgeschäft dezentral in den Markenorganisationen verankert ist. Diese Struktur soll Agilität in den Märkten mit Konzernsynergien verbinden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Claranova verfügt über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale, die im Zusammenspiel einen gewissen Burggraben erzeugen können:
  • Kombination aus Online-Printing, Consumer-Software und IoT-Aktivitäten unter einem Dach, wodurch Marketing- und Technologie-Know-how gebündelt wird.
  • Skalierbare Produktions- und Logistikkapazitäten im Bereich personalisierter Druckprodukte, inklusive routinierter Abwicklung saisonaler Nachfragepeaks.
  • Erfahrung im Performance-Marketing und in der datenbasierten Optimierung von Kundenakquisitionskosten, Conversion Rates und Customer Lifetime Value.
  • Eine etablierte Nutzerbasis, insbesondere in Nordamerika und Europa, die Cross-Selling-Potenzial zwischen den Plattformen bietet.
  • l>Die Burggräben von Claranova sind allerdings eher operativer als regulatorischer Natur. Die Eintrittsbarrieren resultieren vor allem aus Marketing-Kompetenz, Effizienz in der Abwicklung, Markenwahrnehmung und skalierten Infrastrukturen. Im hochkompetitiven Umfeld bleibt dieser Schutzwall grundsätzlich angreifbar, insbesondere durch kapitalkräftige Technologie- und E-Commerce-Konzerne.

Wettbewerbsumfeld

Claranova agiert in stark fragmentierten und dynamischen Märkten mit zahlreichen Wettbewerbern:
  • Im Bereich personalisierter Druckprodukte konkurriert das Unternehmen mit spezialisierten Online-Druckereien, Fotobuch-Portalen und großen E-Commerce-Plattformen. Zu den Mitbewerbern zählen internationale Player im Segment Fotodienste, aber auch lokale Druckdienstleister mit Online-Angeboten.
  • Im Consumer-Software-Segment tritt Avanquest gegen eine Vielzahl von Softwarehäusern und globalen Technologieanbietern an, die PDF-, Utility- und Kreativlösungen bereitstellen. Kostenlose oder freemium-basierte Produkte erhöhen den Wettbewerbsdruck.
  • Im IoT-Bereich steht myDevices im Wettbewerb mit Anbietern von Plattformen und Services für vernetzte Geräte.
  • l>Die Intensität des Wettbewerbs spiegelt sich in hohem Preisdruck, kurzen Innovationszyklen und einer geringen Wechselbarriere für Konsumenten wider. Erfolg hängt von nachhaltigem Marketing, differenziertem Produktdesign und zuverlässiger Ausführung ab.

Management und Strategie

Das Management von Claranova verfügt über Erfahrung im Aufbau und Betrieb digitaler Geschäftsmodelle, insbesondere im E-Commerce und Softwarevertrieb. Die Führung setzt auf eine Strategie des fokussierten Wachstums, die den Ausbau profitabler Kernaktivitäten mit einer disziplinierten Kapitalallokation kombiniert. Wichtige strategische Stoßrichtungen sind:
  • Optimierung der Profitabilität in etablierten Märkten statt reiner Volumenmaximierung.
  • Stärkung der Marken und Plattformen im B2C-Bereich, um direkte Kundenbeziehungen zu vertiefen.
  • Ausbau von wiederkehrenden Erlösmodellen, insbesondere durch Abonnements im Softwarebereich.
  • Gezielte Investitionen in Technologie, Automatisierung und Datenanalyse zur Verbesserung der operativen Effizienz.
  • l>Aus Sicht eines konservativen Anlegers bleibt relevant, dass die Strategie stark vom Management-Know-how in Marketing, Technologie und Integration geprägter Digital-Assets abhängt. Ein Wandel im Führungsteam oder strategische Fehlakquisitionen könnten die Investment-These belasten.

Branchen- und Regionenfokus

Claranova ist in mehreren wachstumsorientierten Technologiemärkten aktiv, insbesondere:
  • E-Commerce und Mass-Customization: Der Markt für personalisierte Produkte profitiert von der Digitalisierung und der steigenden Bereitschaft von Konsumenten, individuelle Artikel online zu gestalten. Gleichzeitig drückt die hohe Wettbewerbsintensität die Margen.
  • Consumer-Software: Die Verschiebung hin zu Download- und Abo-Modellen eröffnet wiederkehrende Erlösströme, steht aber unter Druck durch kostenlose Alternativen und Plattformanbieter, die Kernfunktionen in Betriebssysteme integrieren.
  • Internet of Things: IoT-Lösungen ermöglichen neue Services und Effizienzgewinne in unterschiedlichsten Branchen, erfordern aber kontinuierliche technologische Weiterentwicklung und die Fähigkeit zur Integration heterogener Gerätewelten.
  • l>Regional fokussiert sich Claranova auf entwickelte Märkte wie Nordamerika und Europa, in denen hohe Online-Durchdringung, Kaufkraft und stabile Zahlungsinfrastrukturen bestehen. Diese Regionen bieten verlässliche Rahmenbedingungen, zugleich aber gesättigte Märkte mit hohen Kundenakquisitionskosten. Für konservative Investoren bedeutet dies ein Umfeld mit strukturellem Wachstum, jedoch ohne die extremen Expansionsraten junger Emerging-Markets-Plattformen.

Unternehmensgeschichte

Claranova geht auf einen französischen Software- und Technologiekonzern zurück, der seine Wurzeln im Bereich Consumer-Software hat und im Laufe der Jahre ein Portfolio digitaler Aktivitäten aufgebaut hat. Historisch entwickelte sich das Unternehmen von einem eher klassischen Softwareanbieter hin zu einem diversifizierten Digital-Konzern mit Konzentration auf Online-Dienste für Endkunden. Wesentliche Stationen der Unternehmensgeschichte umfassen den schrittweisen Ausbau des Softwaregeschäfts, den Einstieg in das Segment personalisierter Druckprodukte sowie die Erweiterung um weitere digitale Dienste, darunter IoT-Lösungen. Über Akquisitionen und interne Restrukturierungen formte Claranova ein Multi-Plattform-Modell, bei dem bestehende Kompetenzen in Online-Vertrieb, Marketing und Technologie wiederverwendet werden. Die Neupositionierung unter der Marke Claranova markierte den Anspruch, als integrierte Digitalgruppe aufzutreten.

Besonderheiten des Unternehmens

Claranova weist mehrere Besonderheiten auf, die es von klassischen Software- oder E-Commerce-Unternehmen unterscheiden:
  • Diversifikation über verschiedene digitale Wertschöpfungsstufen hinweg, von physischem Druck bis zu rein digitalen Software- und IoT-Dienstleistungen.
  • Starke Saisonalität insbesondere im Bereich personalisierte Geschenke, was zu deutlichen Quartalsschwankungen führen kann.
  • Signifikante Abhängigkeit von Online-Marketing-Kanälen und Plattformen Dritter, die Richtlinien oder Algorithmen ändern können.
  • Kombination von physischen und digitalen Geschäftsmodellen, wodurch sowohl Logistik- als auch Software- und IoT-Kompetenzen erforderlich sind.
  • l>Für Anleger ist zudem relevant, dass Claranova in einem Umfeld operiert, in dem Skaleneffekte, Markenkraft und Technologiezugang rasch über die Wettbewerbsposition entscheiden können. Gleichzeitig macht die Segmentvielfalt das Unternehmen schwerer vergleichbar mit rein fokussierten Peer-Gruppen.

Chancen und Risiken für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich aus einem Engagement in Claranova sowohl Chancen als auch Risiken, die sorgfältig abgewogen werden sollten.
  • Chancen
    • Partizipation an strukturellem Wachstum in E-Commerce, personalisierten Produkten, digitalen Dienstleistungen und IoT-Lösungen.
    • Skalierungseffekte durch bestehende Infrastruktur, insbesondere in Produktion, Logistik, Softwareentwicklung und Marketing.
    • Potenzial zur Margenverbesserung durch stärkeren Fokus auf hochprofitable Software- und Dienstleistungssegmente.
    • Mögliche Wertentwicklung durch weitere Portfoliofokussierung, Vereinfachung der Struktur oder strategische Partnerschaften.
    • l>
    • Risiken
      • Hohe Wettbewerbsintensität in allen Kernsegmenten mit geringem strukturellem Preissetzungsspielraum.
      • Abhängigkeit von digitalen Vertriebskanälen und Plattformregeln.
      • Komplexität durch mehrere Geschäftsbereiche mit unterschiedlichen Zyklen und Erfolgsfaktoren, was die Einschätzung der nachhaltigen Ertragskraft erschwert.
      • Technologische Disruption und sich wandelnde Konsumentenpräferenzen, die Investitionen in Innovation und Marketing erforderlich machen.
      • l>l>Ob das Chancen-Risiko-Profil den individuellen Anlagezielen entspricht, hängt maßgeblich von der Risikobereitschaft und der Einschätzung der Fähigkeit des Managements ab, das Digitalportfolio profitabel zu steuern.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Claranova Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Claranova Kursziel 2026

  • Die Claranova Kurs Performance für 2026 liegt bei -48,11%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 61,09 Mio. €
Streubesitz 59,06%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+5,32% Institutionelle Aktionäre
+59,06% Streubesitz
+53,75% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Claranova

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Scansoft
Aktuelle Research Berichte
online https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2026/01/20251113_KEPLER_CAT1FY26.pdf https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2025/11/2025_11_13_ODDO_T1_FY26_Revenu_eng.pdf
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Avatar des Verfassers
Katjuscha
es gibt auf jeden Fall zwei kurzfristige Trigger
Erstens ein Quartal ohne Umsatzrückgang, was die Psychologie auf einen Schlag verändern würde, jedenfalls auf diesem niedrigen Bewertungsniveau, das 5-10% Umsatzrückgang jährlich einpreist. Zweitens (und das könnte jeden Tag kommen) die meldung über die Umschuldung der letzten Cheyne-Tranche. Wenn man das dann gut kommuniziert, also erwähnt, wie hoch die Zinseinsparungen dadurch sind, sollte das auch deutlich Auftrieb geben. Die Frage ist halt, ob und wann zumindest eine der beiden Dinge kommen.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Katjuscha
meine Tabelle darf nicht fehlen :)
Ich hab mal zwei Möglichkeiten erstellt. Meine Erwartung, die dieses Jahr Stagnation vorsieht, wobei man im 2.Halbjahr 3-5% wächst, und dann die nächsten zwei Jahre 5% Wachstum. Und die Erwartung des Vorstand bzw. wie man den unteren Rand der Vorstandsziele für 27/28 erreichen würde (150 Mio Umsatz bei 23% Marge), was ich schon als best case betrachten würde.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Katjuscha
uiuiui, also selbstbewusst sind sie ja
Ist halt die Frage, ob der Markt das glaubt. ---- Wir haben gerade ein Jahr strategischer und struktureller Transformation für unsere Unternehmensgruppe abgeschlossen. Der Verkauf unseres E-Commerce-Geschäfts mit personalisierten Artikeln ermöglicht es uns, uns nun ausschließlich auf unsere profitableren SaaS-Software-Aktivitäten zu konzentrieren und gleichzeitig unsere Finanzstruktur deutlich zu stärken. Während dieser Übergangsphase haben die operativen Teams die Marketinginvestitionen hochgradig zielgerichtet gesteuert, um die Profitabilität zu sichern und gleichzeitig ein hohes Umsatzniveau zu halten. Dank dieses präzisen Managements erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von fast 120 Mio. Euro und eine operative Profitabilität von 20 % – das Doppelte des Niveaus, das die Gruppe vor dem Verkauf ihrer Tochtergesellschaft PlanetArt erzielt hat. Darüber hinaus konnten wir unsere Schulden gegenüber dem zuletzt veröffentlichten Wert Ende Dezember um mehr als 100 Mio. Euro von 153 Mio. Euro auf 48 Mio. Euro reduzieren und unser Eigenkapital auf ein sehr gesundes Niveau von 40 Mio. Euro wiederherstellen, wodurch sich das Risikoprofil der Gruppe deutlich verbessert hat. Und diese bemerkenswerten Ergebnisse sind erst der Anfang. Diese Transformation schlägt ein neues Kapitel in unserer Geschichte auf. Die Gruppe ist nun bestens gerüstet, ihr Wachstum zu beschleunigen und ihre Lösungen aktiv in den Märkten für Sicherheit, PDF und Foto einzuführen. Unsere technologischen Lösungen sind in Segmenten mit hohem Potenzial optimal positioniert. Unterstützt durch einzigartige Expertise in der Kundengewinnung und erneuerte Investitionskapazitäten werden wir neue Marktanteile gewinnen. Wir haben zudem verschiedene Hebel identifiziert, um dieses Wachstum zu fördern und unsere Profitabilität zu verbessern. Mit Zuversicht in die Zukunft haben wir uns ambitionierte, aber realistische Dreijahresziele für 2027/28 gesetzt. Diese beinhalten Umsatzziele zwischen 150 Mio. € und 160 Mio. €, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 8–11 % auf vergleichbarer Basis entspricht, bei einer EBITDA-Marge von 23–25 % und gleichzeitig einem gesunden Verschuldungsgrad sowie einer Nettoverschuldungsquote von nahezu null. Dieses Ziel ist nun Realität. Wir begeben uns auf einen sorgfältig geplanten Wachstumskurs, der Claranova schrittweise zu einem der dynamischsten und profitabelsten Akteure der Softwarebranche machen wird.
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Katjuscha
Höchstes Volumen der letzten zwei Monate heute
Schon auffällig, dass seit 8 Handelstagen das Volumen bei steigenden Kursen deutlich ansteigt. Ich werd da erstmal nicht viel reininterpretieren, aber allemal interessant so ohne News. In knapp zwei Wochen kommt der Geschäftsbericht raus. Bin sehr gespannt, wie der Markt darauf reagiert. Da dürfte ja einiges grundsätzlich Neues zu sehen sein, zumindest für diejenigen, die Claranova bisher eher oberflächlich angeschaut haben.
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Scansoft
Kein BVB Geschwurbel
in meinen Threads, daher ist die Sperre jetzt wieder aktiv.
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Katjuscha
dazu gibt es dann wahrscheinlich die verschiedenen
Szenarien, die man sich optimistisch oder pessimistisch ausmalen kann. best case - die Vertriebsstrategie geht auf, man wächst 10% p.a. und die Kosten steigen unterproportional, so dass man dann wie geplant im GJ 27/28 bei 145-150 Mio Umsatz und 24% Marge landet, demnach 35-36 Mio Ebitda. mid case - man wächst nur leicht, kann dabei den Kostenanstieg nur ausgleichen, so dass die Marge im Bereich 21-22% liegt. In dem Fall käme man vielleicht auf 125-130 Mio Umsatz bei 27-28 Mio Ebitda. worst case - man wächst gar nicht, weil schlicht die Produkte nichts taugen bzw von der Konkurenz übertrumpft werden. Die Kosten sind aber trotzdem gestiegen, so dass die Marge fällt. In dem Fall würde ich allerdings davon ausgehen, dass man die Kosten dann auch wieder drastisch senkt. Man müsste sich mit Umsätzen um die 105-110 Mio bei 21-22 Mio Ebitda begnügen. Ich geh jetzt erstmal von der mittleren Variante aus. Je nachdem welche Steierquote man hat käme man auf 16,3-20,7 Mio Überschuss bei aktuell 114 Mio MarketCap. ... Im Grunde ist die Bewertung aktuell schon fürs laufende Jahr lächerlich. KUV ist gerade auf 1,0 gefallen für ein SoftwareUnternehmen mit Ebitda-Marge über 20%, das nun auch keine bilanziellen Risiken mehr hat. Ich muss da also gar keine großen Wachstumsschübe unterstellen. Nächstes Jahr hat man keine Nettoverschuldung mehr, und wenn ich davon ausgehe, dass in den nächsten 11 Monaten sowohl die letzte PA-Rate reinkommt als auch Cheyne umgeschuldet wird, dann hat man auch kaum noch Zinszahlungen. Ich gehe davon aus, dass man dann auch ne ordentliche Dividende zahlt, die umso höher ausfallen würde, falls man Verlustvorträge nutzen kann. Aber auch bei 27-28% Steuerquote würde man auf ein EPS von 27-28 Cents kommen und könnte 0,10 € ausschütten (5% DIV-Rendite).
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Katjuscha
moneymakerz
Zunächst mal vorab … deine erste Frage haben wir ja teilweise schon mal diskutiert (ich glaub im März) und teilweise sind die Fragen Ende Juni bereits hier und bei WO von mir mit der Übersetzung der Untenehmensaussagen zur Übernahme beantwortet worden. Und grundsätzlich hatte ich dazu auch bei WO eine längere Zusammenfassung zu fast allen Punkten geschrieben. link - https://www.wallstreet-online.de/diskussion/...immel#beitrag_77835626 …. Posting 406 bitte durchlesen! Aber ansatzweise mache ich es für dich in Kürze nochmal. 1] die Frage dürfte sich eh bald erledigt haben, da ja bis Jahresende auch die letzten 45 Mio Cheyne getilgt werden sollen. Es wird aber dann umgeschuldet. Ich gehe davon aus, dass man durch das jetzt hohe Eigenkapital und die sonst nicht mehr vorhandenen Schulden dann vielleicht noch 40 Mio Kredit zu hypothetisch 4% Zins aufnimmt. Das wäre dann fast alles was im Geschäftsjahr 26/27 noch an Zins anfällt. Nettoverschuldung soll aber unter 1,0 dann gehalten werden. 2) Das Thema ist seit Ende Juni klar. Hatte ich bei WO in 406 schon angesprochen. Von 10 Mio Netcash Mitte 2025 war aber eh nicht die Rede. Davor ging ich von 10 Mio Nettoschulden aus und von 25-30 Mio Netcash Ende des neuen Geschäftsjahres. Durch die 20 Mio, die ich falsch zugeordnet hatte,plus 4-5 Mio weniger Ebitda verändert sich das dementsprechend. 3) also ich könnt jetzt nicht mehr sagen, wann ich das so gesagt habe, aber in meinen letzten Prognosen ging ich von 33 Mio Ebitda in 25/26 bei 130 Mio Umsatz aus. Da muss man nach den heutigen Aussagen wohl etwas weniger ansetzen, wobei in den letzten zwei Jahren die Margenprognose des Vorstands auchüberboten wurde. Die 20% scheint mir die Untergrenze zu sein bzw. Vielleicht erreicht man die 23% schon nahezu. Wenn keine weiteren Währungseffekte hinzukommen, würde ich jetzt mal von 124 Mio Umsatz bei 28,0-28,5 Mio Ebitda ausgehen. … wenn ich vielleicht mal was loswerden darf, da du dich ja ständig auf meine Daten beziehst. … in regelmäßigen Abständen betone ich, dass das nur meine Erwartungen sind und das ich mir wünschen würde, dass mal irgendjemand eigene Prognosen mit Begründungen macht, um mir unter die Arme zu greifen, damit wir hier mal eine anständige Diskussion dazu hinbekommen. Leider passiert nie etwas in diese Richtung. Niemand wagt sich mal an konkretes was die Berechnung zukünftiger Gewinne und Cashflows betrifft. Scansoft sagt ab und zu mal was zu grundsätzlichen Wachstumsmöglichkeiten, aber ansonsten kommt da von allen Usern nichts. Ich will nicht meckern oder Vorwürfe machen, aber wenn da keine Hilfe kommt, dann kann es auf Grundlage eines einzelnen „Analysten“ auch mal zu groben Fehlern kommen, wie meinen 20 Mio falsch deklarierten Cash oder eine etwas zu hohe Marge. Und ehrlich gesagt finde ich dann solche Aussagen wie „wo sind die fehlenden 7 Mio hin“ wie von dir etwas befremdlich. Die sind nicht einfach weg, sondern sie sind einerseits durch Währungsverluste und Umstrukturierungskosten beeinflusst, die ich nicht auf der Rechnung haben konnte (zumal ich mich hauptsächlich immer auf 26/27 fokussiere, da dort erst alles an Sondereffekten endlich raus ist, wie ich immer betont habe), und andererseits durch eine etwas zu optimistische Marge meinerseits, bei der ich noch nicht weiß warum ich da falsch lag. Das sehen wir erst mit der Veröffentlichung der Finanzberichte der näheren Zukunft. womöglich habe ich die bisherigen Avanquest Daten zu sehr als zukünftige KonzernDaten angesehen, ohne neuerliche Overhead-Kosten zu bedenken, Wäre jedenfalls eine Möglichkeit. Auch dazu hatte ich glaub ich im Forum schon mal nachgefragt, ob ich da richtig liege. Kam auch keine Antwort. Man verlässt sich da auf mich, und wenn es dann anders kommt, kommen solche komische Fragen, wie das denn sein kann oder wo die Millionen hin sind. Und ein Chefkritikerbwie Chaecka stellt zwar teilweise die richtigen Fragen, wie ich zuletzt mehrmals anerkannte, traut sich aber nicht an die Lösungswege, auf die es mir ankäme. Ps: man hat für die Schwäche im Kerngeschäft keineswegs nicht nur die Währung angeführt, wie von dir behauptet. Man sollte in so einer Phase der Umstrukturierung einzelne Quartale eh nicht überbewerten. Ganz normal dass da auch mal Kunden kurzzeitig abwarten oder sogar absichtlich auf bestimmte Kunden verzichtet wird. Der Vorstand will 8-11% bis 2028 wachsen. Halte ich für sehr optimistisch, aber auch wenn ich nur mit 5-7% rechne bei 23% Marge, sind wir im Grunde auch da wo ich bisher immer fürs Geschäftsjahr 27/28 gerechnet habe. Und im laufenden Geschäftsjahr hatte ich ja auch schon mehrmals die letzten Wochen noch kleinere Sondeeffekte angesprochen, die in so einer Umstrukturierung auch normal sind. Im nächsten Jahr werden wir dann erstmals die wirkliche neue Claranova auch in den Zahlen sehen. Und sollten wir dann die 130 Mio Umsatz bei 23% Marge erreichen, wäre man mit EV/Ebit von 5,0-5,5 sicherlich massiv unterbewertet. Für wie wahrscheinlich ihr die 130 Mio und 23% halte, ist dann halt wieder die Diskussionsgrundlage. Würde mir wünschen dass darüber mal intensiver diskutiert wird, möglichst mit Begründung warum Umsatz oder Marge für zu tief oder hoch gehalten wird.
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Katjuscha
Ist wohl wahrscheinlicher dass PlanetArt an Umsatz
verliert. Ich würd auf 3-5% tippen. Wenn Avanquest jetzt niedriger wächst, wird myDevices das auf der niedrigen Basis nicht rausholen. Man muss also vielleicht im Konzern mit leichtem Umsatzrückgang kalkulieren. 500 Mio Umsatz bei 8,0-8,5% Marge muss das Ziel sein. Wären 40,0-42,5 Mio Ebitda, was dem halben Börsenwert entspricht. EV/Ebitda dann bei rund 3,5. Sehr günstig, aber bei fehlendem Wachstum vielleicht vorläufig das worauf man sich konzentriert. Abwärtstrend zudem intakt. Aber wäre schon ne klassische Turnaroundaktie fürs Gesamtjahr 2024. würde man am Jahresende bei 1,40-1,45 stehen, wäre es wohl auch eine meiner 5 Aktien für den Jahreswettbewerb 2024.
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Scansoft
Mal schauen, ob Planetart
über das Geschäftsjahr die im Q1 verlorenen Umsätze noch aufholen kann. Aber das gestiegene Ebitda lässt hoffen, dass man die Marge von 4% auf 5-6% steigern kann. Dann kommt Claranova mit der weiterhin guten Perormance von Avanquest den Ziel von 10% bzw. 50 Mill. Ebitda immer näher.
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Katjuscha
na hört sich doch ganz gut an
Umsatz gesamt zwar gefallen, aufgrund PlanetArt und Währungseffekten, aber PlanetArt mit höherem Ebitda als im Vorjahresquartal, und zudem wachsen die beiden anderen Bereiche weiterhin deutlich. https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2023/11/2023-11-08_CLA_CP_CAT1_2023_24_VD_US.pdf
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Katjuscha
wobei ich es mir durchaus auch mal umgekehrt
vorstellen kann. Das dritte Kalenderquartal war ja bei einigen Unternehmen durchaus konjunkturell bedingt schwach. Vielleicht enttäuschen die Zahlen also auch mal und der Kurs geht erstmal abwärts, bevor den Leuten dann in den Tagen danach auffällt, dass das längst einpreist und die Aktie stark unterbewertet ist. Kann man sich aber eigentlich relaxed anschauen. Man müsste schon sehr stark enttäuschen, um generell über das Investment nachdenken zu müssen.
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Häufig gestellte Fragen zur Claranova Aktie und zum Claranova Kurs

Der aktuelle Kurs der Claranova Aktie liegt bei 0,627 €.

Für 1.000€ kann man sich 1.594,90 Claranova Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Claranova Aktie lautet CRNVF.

Die 1 Monats-Performance der Claranova Aktie beträgt aktuell -4,26%.

Die 1 Jahres-Performance der Claranova Aktie beträgt aktuell -73,97%.

Der Aktienkurs der Claranova Aktie liegt aktuell bei 0,627 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -4,26% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Claranova eine Wertentwicklung von -17,21% aus und über 6 Monate sind es -48,11%.

Das 52-Wochen-Hoch der Claranova Aktie liegt bei 2,45 €.

Das 52-Wochen-Tief der Claranova Aktie liegt bei 0,57 €.

Das Allzeithoch von Claranova liegt bei 8,72 €.

Das Allzeittief von Claranova liegt bei 0,57 €.

Die Volatilität der Claranova Aktie liegt derzeit bei 58,53%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Claranova in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 61,09 Mio. €

Insgesamt sind 58,1 Mio Claranova Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +5,32% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 01.08.2019 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 01.08.2019 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Claranova hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Claranova gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Claranova Aktie beträgt 2,55.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Claranova betrug 118.000.000 €.

Nein, Claranova zahlt keine Dividenden.