Chinas Regierung mahnt schmerzhafte Reformen ein
Der WTO-Beitritt beschert kurzfristig negative Folgen, sagt Premier Zhu Rongji.
PEKING (reuter). Chinas Premier Zhu Rongji hat am Montag, dem Vorabend des formellen Beitritts des Milliardenreiches zur Welthandelsorganisation WTO, schmerzhafte Reformen eingemahnt. China brauche die WTO-Zugehörigkeit, um den Lebensstandard der Bevölkerung zu heben, sagte Zhu. Das habe aber seinen Preis.
"Wir müssen verstehen, daß manche Industriezweige, Unternehmen und Produkte kurzfristig unzweifelhaft leiden werden", betonte der Regierungschef in einer Erklärung über die staatlichen Medien. Es werde "von unserer Arbeit abhängen, ob die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwiegen".
Der WTO-Beitritt erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt: Das Wirtschaftswachstum dürfte auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt fallen. Sieben Prozent Zuwachs gelten als notwendiges Minimum, um Arbeitsplätze schaffen zu können. Diese wiederum werden benötigt, um Millionen Menschen aufzufangen, die durch eine Restrukturierung des staatlichen Sektors freigesetzt werden.
Westliche Handelspartner befürchten, bei einer starken Verschlechterung der Wirtschaftslage könnte China seine WTO-Verpflichtungen zurücknehmen.
Der WTO-Beitritt beschert kurzfristig negative Folgen, sagt Premier Zhu Rongji.
PEKING (reuter). Chinas Premier Zhu Rongji hat am Montag, dem Vorabend des formellen Beitritts des Milliardenreiches zur Welthandelsorganisation WTO, schmerzhafte Reformen eingemahnt. China brauche die WTO-Zugehörigkeit, um den Lebensstandard der Bevölkerung zu heben, sagte Zhu. Das habe aber seinen Preis.
"Wir müssen verstehen, daß manche Industriezweige, Unternehmen und Produkte kurzfristig unzweifelhaft leiden werden", betonte der Regierungschef in einer Erklärung über die staatlichen Medien. Es werde "von unserer Arbeit abhängen, ob die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwiegen".
Der WTO-Beitritt erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt: Das Wirtschaftswachstum dürfte auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt fallen. Sieben Prozent Zuwachs gelten als notwendiges Minimum, um Arbeitsplätze schaffen zu können. Diese wiederum werden benötigt, um Millionen Menschen aufzufangen, die durch eine Restrukturierung des staatlichen Sektors freigesetzt werden.
Westliche Handelspartner befürchten, bei einer starken Verschlechterung der Wirtschaftslage könnte China seine WTO-Verpflichtungen zurücknehmen.