"Die Analysten von Close Brothers Seydler bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Borussia Dortmund. Das Kursziel liegt weiter bei 5,00 Euro.
Im ersten Quartal steigert der Fußballclub den Umsatz um 14,6 Prozent auf 59,5 Millionen Euro. Aufgrund der neuen Spieler sinkt der operative Gewinn jedoch von 4,2 Millionen Euro auf 2,2 Millionen Euro. Der Gewinn verringert sich von 2,6 Millionen Euro auf 1,4 Millionen Euro. Die Zahlen erfüllen die Erwartungen der Analysten. Da der Club die Gruppenphase der Champions League überstanden hat, müssen die Erwartungen nicht verändert werden. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwartet, der Gewinn je Aktie soll bei 0,27 Euro liegen."
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Die Begründung "Aufgrund der der neuen Spieler" ist nicht besonders sinnvoll. Im Vorjahresquartal gab es ein Champions League Heimspiel, in diesem ersten Quartal gab es keins.
CFO Treß nannte auf der HV ganz genaue Zahlen. Ticketeinnahmen für die Bundesliga:
25,6 Mio Euro Ticketeinnahmen aus den 17 BL-Heimspielen. Macht 1,51 Mio pro Spiel.
11,8 Mio Euro Ticketeinnahmen aus den 6 CL-Heimspielen, also 1,97 Mio pro Spiel.
Hinzu kommen die UEFA Prämien für die gewonnenen Spiele.
Wäre also das erste Heimspiel wie im Vorjahr ins erste Quartal gefallen, also das Spiel gegen Marseilles, hätte man ca. 1,97 Mio Ticketeinnahmen und eine Mio Gewinnprämie gehabt.
Im derzeit laufenden zweiten Quartal hat man ein CL Heimspiel mehr, aber auch ein Pokalheimspiel weniger, insgesamt ist es also ein ähnliches Quartal, ganz im Gegensatz zum ersten Quartal, wo der Vergleich zum Vorjahresquartal unsinnig ist.
Die Analysten unterstellen hingegen etwas anderes, inwieweit die neuen Spieler das Ergebnis maßgeblich beeinflussen können, weiß man aber erst, wenn sinnvolle Vergleiche möglich sind.