Hallo,
langsam glaube ich, selbst Deutschland hat sich vom Status einer Bananenrepublik noch nicht allzu weit entfernt.Nicht nur, dass einen die Aktienbörse im Augenblick Geld und Nerven kostet, jetzt wird man als gutgläubiger Privatanleger auch noch von der 'anlegerfreundlichen' Börse Stuttgart übers Ohr gehauen.
Es geht um einen Put, den ich letzte Woche ordern wollte. Vor Börseneröffnung um 9h schickte ich einen limitierten Auftrag nach Stuttgart. Um 9h hat dieser Auftrag definitiv vorgelegen. Über vwd habe ich dann die Kurse verfolgt und bin von einer Ausführung der Order ausgegangen. Denn der erste gestellte Kurs im Schein lag innerhalb des Limits, der zweite, nach mehreren Minuten gestellte Kurs, direkt am Limit. Die Order hätte somit ausgeführt werden müssen.
Ich habe dann per Mail nachgehakt, aber keine Antwort aus Stuttgart erhalten. Heute schaue ich mal nach dem Kurs des OS, und wow, er hat sich verdoppelt. Da ich augenblicklich jede Mark gut gebrauchen kann will ich die Sache nicht auf sich beruhen lassen.
Also heute nochmal eine Mail nach Stuttgart geschickt und hier die Antwort:
Da bei Eröffnung der Börse, eine Vielzahl aufgelaufener Orders durch den
jeweiligen skontroführenden Makler abgearbeitet werden muß, kann es durchaus
in den ersten ca. 20 Minuten nach Börsenbeginn zu Verzögerungen bei der
Orderausführung kommen.
Infolge dieses "Orderstaus" gelangte Ihre Kauforder nicht zur Ausführung,
zumal diese nur ca. zwei Minuten ausführbar gewäsen wäre (von 09:07:18 Uhr
bis 09:09:23 Uhr).
Aus diesem Grund kann auch dem skontroführenden Makler in diesem Fall kein
Fehlverhalten angelastet werden.
Ich glaubs nicht: der legalisierte Betrug an Deutschlands angeblich anlegerfreundlichsten Börse.
Meine Frage: hat von euch jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist das rechtmässig? Kann ich mich gegen diese Sauerei wehren?
Wäre für Antworten und Hilfe dankbar.
Grüsse
langsam glaube ich, selbst Deutschland hat sich vom Status einer Bananenrepublik noch nicht allzu weit entfernt.Nicht nur, dass einen die Aktienbörse im Augenblick Geld und Nerven kostet, jetzt wird man als gutgläubiger Privatanleger auch noch von der 'anlegerfreundlichen' Börse Stuttgart übers Ohr gehauen.
Es geht um einen Put, den ich letzte Woche ordern wollte. Vor Börseneröffnung um 9h schickte ich einen limitierten Auftrag nach Stuttgart. Um 9h hat dieser Auftrag definitiv vorgelegen. Über vwd habe ich dann die Kurse verfolgt und bin von einer Ausführung der Order ausgegangen. Denn der erste gestellte Kurs im Schein lag innerhalb des Limits, der zweite, nach mehreren Minuten gestellte Kurs, direkt am Limit. Die Order hätte somit ausgeführt werden müssen.
Ich habe dann per Mail nachgehakt, aber keine Antwort aus Stuttgart erhalten. Heute schaue ich mal nach dem Kurs des OS, und wow, er hat sich verdoppelt. Da ich augenblicklich jede Mark gut gebrauchen kann will ich die Sache nicht auf sich beruhen lassen.
Also heute nochmal eine Mail nach Stuttgart geschickt und hier die Antwort:
Da bei Eröffnung der Börse, eine Vielzahl aufgelaufener Orders durch den
jeweiligen skontroführenden Makler abgearbeitet werden muß, kann es durchaus
in den ersten ca. 20 Minuten nach Börsenbeginn zu Verzögerungen bei der
Orderausführung kommen.
Infolge dieses "Orderstaus" gelangte Ihre Kauforder nicht zur Ausführung,
zumal diese nur ca. zwei Minuten ausführbar gewäsen wäre (von 09:07:18 Uhr
bis 09:09:23 Uhr).
Aus diesem Grund kann auch dem skontroführenden Makler in diesem Fall kein
Fehlverhalten angelastet werden.
Ich glaubs nicht: der legalisierte Betrug an Deutschlands angeblich anlegerfreundlichsten Börse.
Meine Frage: hat von euch jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist das rechtmässig? Kann ich mich gegen diese Sauerei wehren?
Wäre für Antworten und Hilfe dankbar.
Grüsse