Montag, 23. Juni 2003
Regionalbörsen stellen sich quer
Feierabend erst um 20 Uhr

Der Handelsraum der Börse in Frankfurt: Nach 17.30 Uhr ist hier nichts mehr los.
Die von der Deutschen Börse AG ins Auge gefasste Verkürzung der Handelszeiten am Börsenplatz Frankfurt ist bei den stark auf Kleinanleger spezialisierten Regionalbörsen überwiegend auf Ablehnung gestoßen. Dagegen ausgesprochen haben sich neben der zweitgrößten deutschen Börse in Stuttgart auch die Börsen in München, Berlin sowie die vor drei Monaten gegründete Nasdaq Deutschland.
"Wie prüfen den Vorschlag, neigen aber dazu, die Handelszeiten unverändert zu belassen", sagte ein Sprecher der zweitgrößten deutschen Börse in Stuttgart am Montag. "So lange die Anleger wollen, halten wir offen", fügte er hinzu. Stuttgart hat sich stark auf private Anleger und auf den Handel mit Derivaten an der Optionsscheinbörse Euwax konzentriert.
Die Börse Düsseldorf signalisierte Gesprächsbereitschaft. "Das ist in der Tat eine Option", sagte ein Sprecher. Der Börsenrat in Düsseldorf habe sich bereits für ein Vorziehen des Handelsschlusses für den Fall ausgesprochen, dass sich alle deutschen Börsen darauf einigten.
Die Regionalbörsen in Hamburg und Hannover begrüßten das Nachdenken über kürzere Handelszeiten. Beide Börsen hätten bereits Überlegungen angestellt, seien aber noch nicht zu einem abschließenden Urteil gelangt, sagte ein Sprecher der BÖAG Börsen AG, Hamburg. Selbst in guten Zeiten sei der Abendhandel relativ dünn ausgefallen.
Die Frankfurter Börse prüft derzeit auf Bitte von Marktteilnehmern eine Reduzierung der Handelsstunden, plädiert aber für eine einheitliche Lösung in Deutschland. Ziel sei eine Angleichung der Handelszeiten der europäischen Börsen, sagte eine Sprecherin. Derzeit würden eine Reihe von Szenarien diskutiert, fügte sie hinzu, ohne Details zu nennen. Deutschland hat mit elf Stunden derzeit den längsten Handelstag in Europa.
In Frankfurter Finanzmarktkreisen hieß es, eine Rückkehr zum Börsenschluss um 17.30 Uhr sei denkbar und dies möglicherweise schon im Dezember 2003. Außerdem schlossen die Kreise auch einen Alleingang der Deutschen Börse bei den Handelszeiten nicht aus.
Regionalbörsen stellen sich quer
Feierabend erst um 20 Uhr

Der Handelsraum der Börse in Frankfurt: Nach 17.30 Uhr ist hier nichts mehr los.
Die von der Deutschen Börse AG ins Auge gefasste Verkürzung der Handelszeiten am Börsenplatz Frankfurt ist bei den stark auf Kleinanleger spezialisierten Regionalbörsen überwiegend auf Ablehnung gestoßen. Dagegen ausgesprochen haben sich neben der zweitgrößten deutschen Börse in Stuttgart auch die Börsen in München, Berlin sowie die vor drei Monaten gegründete Nasdaq Deutschland.
"Wie prüfen den Vorschlag, neigen aber dazu, die Handelszeiten unverändert zu belassen", sagte ein Sprecher der zweitgrößten deutschen Börse in Stuttgart am Montag. "So lange die Anleger wollen, halten wir offen", fügte er hinzu. Stuttgart hat sich stark auf private Anleger und auf den Handel mit Derivaten an der Optionsscheinbörse Euwax konzentriert.
Die Börse Düsseldorf signalisierte Gesprächsbereitschaft. "Das ist in der Tat eine Option", sagte ein Sprecher. Der Börsenrat in Düsseldorf habe sich bereits für ein Vorziehen des Handelsschlusses für den Fall ausgesprochen, dass sich alle deutschen Börsen darauf einigten.
Die Regionalbörsen in Hamburg und Hannover begrüßten das Nachdenken über kürzere Handelszeiten. Beide Börsen hätten bereits Überlegungen angestellt, seien aber noch nicht zu einem abschließenden Urteil gelangt, sagte ein Sprecher der BÖAG Börsen AG, Hamburg. Selbst in guten Zeiten sei der Abendhandel relativ dünn ausgefallen.
Die Frankfurter Börse prüft derzeit auf Bitte von Marktteilnehmern eine Reduzierung der Handelsstunden, plädiert aber für eine einheitliche Lösung in Deutschland. Ziel sei eine Angleichung der Handelszeiten der europäischen Börsen, sagte eine Sprecherin. Derzeit würden eine Reihe von Szenarien diskutiert, fügte sie hinzu, ohne Details zu nennen. Deutschland hat mit elf Stunden derzeit den längsten Handelstag in Europa.
In Frankfurter Finanzmarktkreisen hieß es, eine Rückkehr zum Börsenschluss um 17.30 Uhr sei denkbar und dies möglicherweise schon im Dezember 2003. Außerdem schlossen die Kreise auch einen Alleingang der Deutschen Börse bei den Handelszeiten nicht aus.

bye bye peet
"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."
do you know - there´s a story about a new-born child and the sparrow´s song