den Schritt an die NASDAQ zu gehen nicht nachvolziehen kann. Hier aber zuerst noch einmal die Argumente von Onton aus dem WO-Forum (Notizen zum Aktionärsabend):
""Schaffer hat Gründe für ein Nasdaq-Listing aufgezählt unter gleichzeitiger Betonung, dass die Entscheidung noch offen ist:
1. Zugang zum größten Kapitalmarkt der Welt. (Auch falls mal ein Unternehmen von Bio übernommen werden sollte).
2. Höhere Bewertung gut, falls Bio übernommen werden sollte.
3. Mehr Liquidität und Handel
4. Höherer Bekanntheitsgrad durch Listing würde auch aufs operative Geschäft positiv zurückwirken.
5. Wie schon von OldAunt gesagt: Durch Regelung für kleine Unternehmen wenig regulatorischer Aufwand (IFRS reicht) und Kosten gering, ca. 45.000 Dollar. Alles zusammen jedenfalls keine 2 Mio, sondern eher 200.000. Gründe, die dagegen sprechen hat Schaffer nicht aufgezählt."
Biofrontera - Heiße Turnaround-Spekulation | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
www.wallstreet-online.de/diskussion/...turnaround-spekulation
Warum bin ich gegen ein NASDAQ-Listing:
- weil man sich im Haifischbecken der US-Anleger befindet. Es gibt immer eine shorter-Fraktion, die auf die Schwäche einer Aktie wartet. Das kann dann auch einmal eine nachrichtenlose Zeit sein. Vorteil des Shortens ist wohl eine Übertreibung nach oben zu begrenzen. Aber Aktien werden gnadenlos verprügelt bei schlechten oder gar keinen Nachrichten.
- Biofrontera sollte sich warm anziehen was Meldungen angeht. Da muss jetzt auf amerikanische Gegebenheiten/Zeiten Rücksicht genommen werden. Ansonsten
- wird Biofrontera verklagt. Es ist nicht so, das man aktiv in Amerika klagen muss. Nein, die Kanzleien vertreten einen und werben ganz öffentlich, sich bei Ihnen zu melden bis zu einem bestimmten Termin zwecks Sammelklage. Kitov verklagt, weil der CEO u. a. nicht korrekt gemeldet hat. Rewalk verklagt, weil sie einen Fehler mit der Nachstudie begangen haben ...
- bei Medigene wurde schon versucht den Kurs nach unten zu bewegen. Zum Glück stehen deutsche Unternehmen nicht im Fokus.
Und leider hört man selten von erfolgreichen Listings in USA aber immer, wenn etwas schief gelaufen ist. Hat nicht die deutsche Bank ihr Listing in USA aufgegeben, da zu teuer und ohne Nutzen.
Und im WO-Forum wird immer noch über die katastrophale Informationspolitik von Biofrontera gewettert: aber da sind wir schon bei den Auswirkungen. Es herrscht doch während des Prüfens des Antrages auf Listing Schweigepflicht, oder werden da Unterschiede gemacht, wo man gelistet wird in den USA?
Ich will nicht verkaufen bei schlechten Nachrichten und glaube immer noch an einen Erfolg für Biofrontera, aber bei Biofrontera "business as usual".