Kein Problem von einem "Senior" zu lernen. Auch ich lerne ständig und verfeinere meine Strategie mit jedem Trade, wobei ich auch von anderen lerne. Immer dran denken: Der einzige Feind an der Börse gegen den du kämpfst bist du selbst!
Zu den Antworten:
"Nach welchen Indikatoren gehst Du bei der Charttechnik um Deine Einstiegsmarken zu definieren ?"
> Ich bin kein Chartist und benutze Charts nur für den Hausgebrauch. Es genügt ein Lineal, um den Haupttrend einzuzeichnen und markante Unterstützugen/Widerstände. letztere erkennt man in Intradaycharts ganz gut. Eine gute Quelle für den Dax ist auch Börse-Online, dort sind die Marken auf der letzten Seite angegeben. Bsp: Schau dir heute mal den 5-Tage-DB-Dax an. Dort gibt es eine sehr markante Unterstützung 6700-6650. So eng würde ich aber nur beim Einstieg arbeiten, später muss man das Stop weiter wählen, um dem Trend gemütlich folgen zu können ohne ausgestopt zu werden.
"Nach welchen Indikatoren bestimmst Du den/das Sentiment ?"
> Bauchgefühl (15 Jahre Erfahrung). Ich vergleiche den Newsflow mit der Chartreaktion. Gibt es dort eine Diskrepanz (z.B. gute News und nicht mehr steigende Kurse), dann leuchtet die rote Lampe an.
"Unter Berücksichtigung dieser Beschreibung von Dir, wird mir auch Deine Sideline Taktik klar und klingt vernünftig - selbst für mich. Obwohl ich mich auf einer Skala von 1 (konservativ) bis 10 (hochspekulativ) als lockere 7,5 - 8 einstufen würde."
> Das kann ich nicht beurteilen, aber wenn du das sagst wird's wohl stimmen. ;-)
"Allerdings drängt sich mir gleich die nächste Frage auf : Nehmen wir mal an, der MDAX läuft in den nächsten Tagen/Wochen bis 8.200 runter. Und das konstant jeden Tag... zuckt da nicht Dein Anleger-Herz und Du ärgerst Dich, dass Du nicht dabei warst ? Und wann, nach welchen Kriterien, gehst Du dann long ?"
> Eine sehr gute Frage: Ja, dann juckt es in den Fingern, aber da heißt es zunächst eisern bleiben. Dann habe ich zwar mit Zitronen gehandelt, freue mich aber trotzdem über die Entwicklung. Denn: Man muss nicht alles mittraden. Sondern in diesem Fall: Einfach warten bis das Tief erreicht wird und dann LONG gehen statt wie geplant short. Aber das ist jetzt nur Theorie: Es kann auch sein, dass ich beim dynamischen (!) Durchbruch nach unten prozyklisch short gehe; das kommt eben auf's Sentiment und die Schnelligkeit des Kursverfalls an.
Aber wie gesagt: Ich rechne nicht mit einem starken Duchbruch nach unten zum jetzigen Zeitpunkt. Trotzdem: Wichtig an der Börse ist es, flexibel zu reagieren und kein starres Konzept zu fahren.
Zu den Antworten:
"Nach welchen Indikatoren gehst Du bei der Charttechnik um Deine Einstiegsmarken zu definieren ?"
> Ich bin kein Chartist und benutze Charts nur für den Hausgebrauch. Es genügt ein Lineal, um den Haupttrend einzuzeichnen und markante Unterstützugen/Widerstände. letztere erkennt man in Intradaycharts ganz gut. Eine gute Quelle für den Dax ist auch Börse-Online, dort sind die Marken auf der letzten Seite angegeben. Bsp: Schau dir heute mal den 5-Tage-DB-Dax an. Dort gibt es eine sehr markante Unterstützung 6700-6650. So eng würde ich aber nur beim Einstieg arbeiten, später muss man das Stop weiter wählen, um dem Trend gemütlich folgen zu können ohne ausgestopt zu werden.
"Nach welchen Indikatoren bestimmst Du den/das Sentiment ?"
> Bauchgefühl (15 Jahre Erfahrung). Ich vergleiche den Newsflow mit der Chartreaktion. Gibt es dort eine Diskrepanz (z.B. gute News und nicht mehr steigende Kurse), dann leuchtet die rote Lampe an.
"Unter Berücksichtigung dieser Beschreibung von Dir, wird mir auch Deine Sideline Taktik klar und klingt vernünftig - selbst für mich. Obwohl ich mich auf einer Skala von 1 (konservativ) bis 10 (hochspekulativ) als lockere 7,5 - 8 einstufen würde."
> Das kann ich nicht beurteilen, aber wenn du das sagst wird's wohl stimmen. ;-)
"Allerdings drängt sich mir gleich die nächste Frage auf : Nehmen wir mal an, der MDAX läuft in den nächsten Tagen/Wochen bis 8.200 runter. Und das konstant jeden Tag... zuckt da nicht Dein Anleger-Herz und Du ärgerst Dich, dass Du nicht dabei warst ? Und wann, nach welchen Kriterien, gehst Du dann long ?"
> Eine sehr gute Frage: Ja, dann juckt es in den Fingern, aber da heißt es zunächst eisern bleiben. Dann habe ich zwar mit Zitronen gehandelt, freue mich aber trotzdem über die Entwicklung. Denn: Man muss nicht alles mittraden. Sondern in diesem Fall: Einfach warten bis das Tief erreicht wird und dann LONG gehen statt wie geplant short. Aber das ist jetzt nur Theorie: Es kann auch sein, dass ich beim dynamischen (!) Durchbruch nach unten prozyklisch short gehe; das kommt eben auf's Sentiment und die Schnelligkeit des Kursverfalls an.
Aber wie gesagt: Ich rechne nicht mit einem starken Duchbruch nach unten zum jetzigen Zeitpunkt. Trotzdem: Wichtig an der Börse ist es, flexibel zu reagieren und kein starres Konzept zu fahren.
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