Auslandsaktien: Cisco und Honeywell im Focus


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EinsamerSam.:

Auslandsaktien: Cisco und Honeywell im Focus

 
15.05.05 20:18
Auslandsaktien: Cisco und Honeywell im Focus

(Börse Stuttgart) Die amerikanischen Aktienmärkte konnten sich auf ihrem Vorwochenniveau behaupten. Spekulationen um die Schieflage von US-Hedge-Fonds sorgten zu Wochenbeginn für einen nervösen Markt. Stützend wirkte sich ein fallender Ölpreis und ein gesunkenes US-Handelsbilanzdefizit aus. Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems (WKN 878841 ) vermeldete Quartalszahlen, die über den Markterwartungen lagen. Dank anziehender Nachfrage und weiteren Kosteneinsparungen konnten Umsatz und Ergebnis gesteigert werden. Die Aktie legte im Wochenverlauf knapp 5% zu und notiert aktuell bei 14,65 Euro.
Durch wieder aufkeimende Übernahmegerüchte verteuerte sich die Aktie des US-Mischkonzerns Honeywell International (WKN 870153 ) um 4% auf 29 Euro. „Angeblich will United Technologies (WKN 852759 ) ein Angebot unterbreiten. Unternehmenssprecher wollten zu den Gerüchten keine Stellungsnahme abgeben“, sagte Markus Volz, Händler für amerikanische Werte bei der Baader Wertpapierhandelsbank AG an der Börse Stuttgart.

Von den europäischen Finanzkonzernen vermeldeten die niederländische ING Group (WKN 881111 ) sowie die französische Großbank BNP Paribas (WKN 887771 ) Gewinnzuwächse. „Beide Aktien werden in Stuttgart im Handelssegment 4X notiert und waren nach den Quartalszahlen sehr gefragt“, äußerte Thorsten Weber, zuständiger Händler bei der Baaderbank.

Das schweizerische Unternehmen Kuoni (WKN 894861 ) lud zu einer Medienkonferenz ein. Der sechstgrößte Reisekonzern Europas will nach Aussagen von Konzernchef Armin Meier an der aktuellen Konsolidierung der Branche aktiv teilnehmen. Im Heimatland Schweiz sei das Potenzial zwar ausgeschöpft, aber in Asien sei es dafür umso größer. In Indien ist das Unternehmen bereits Marktführer.

Auftrieb für den US-Dollar brachte der überraschende Rückgang des US-Außenhandelsdefizits. Der Kurs des Euro sank auf 1,27 US-Dollar nach 1,29 in der Vorwoche.

Quelle: in-stock.de

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Der Einsame Samariter

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Kicky:

Anfälligkeit der Märkte für Gerüchte

 
15.05.05 23:43
Mit der Börsenregel "Sell in May
and go away" im Rücken wird die Skepsis der Marktteilnehmer in der kommenden
Woche anhalten. Ein wichtiges Indiz dafür ist laut Börsianern die wachsende
Anfälligkeit der Märkte für Gerüchte und Spekulationen.    

   So tauchten Meldungen auf, nach denen sich ein großer Hedge-Fonds
verspekuliert haben soll, was den Kurs der Deutschen Bank  kurzfristig
einbrechen ließ. Andere wollten von einer bevorstehenden Aufwertung der
chinesischen Währung wissen. Stabilisierend wirkten der weiter sinkende Ölpreis
und gute Unternehmensnachrichten, beispielsweise von Technologieschwergewicht
Cisco Systems  , die mit einem positiven Ausblick auf wieder
steigende Kurse im Technologiesektor hoffen lassen.
Das Umfeld für die Börse ist aus Sicht von Konjunkturexperten derzeit indes
nicht schlecht. Trotz der hohen Ölpreise hat die Weltkonjunktur offenbar kaum
gelitten. Für die Experten der Landesbank Rheinland-Pfalz heben sich positive
und negative Nachrichten gegeneinander auf und lassen auf eine weitere
Seitwärtsbewegung am Aktienmarkt schließen. Der gebannte Blick auf die
Konjunktur in den USA lasse derzeit nicht erkennen, dass sich die Situation
eintrübe, hieß es von LRP-Konjunkturexperte Steffen Neumann: "Konsensnahe
Veröffentlichungen könnten sogar leicht positiv aufgenommen werden".    

   Die Spekulationen um Schieflagen von Hedge-Fonds und der Kursverfall bei
einigen Unternehmensanleihen veranlassen derzeit einige Anleger zu einer Flucht
in Staatsanleihen, deren Renditen abermals historische Tiefs erreichten und
damit alle Prognosen widerlegten. Auch wenn die extrem niedrigen Renditen am
Rentenmarkt fundamental nicht gerechtfertigt sind, seien die Kurse nicht
bedroht, folgerte die Commerzbank. Denn der Zustrom von Liquidität in die Renten
werde vermutlich anhalten. Zudem bleibe eine Zinserhöhung durch die Europäische
Zentralbank unwahrscheinlich, solange sich Konjunktur nicht grundlegend
verbessert./
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taos:

Eine Aufwertung der chinesischen Währung

 
15.05.05 23:55
würde meinen China Aktien sehr gut tun.

Selbst wenn die Auwertung nicht unmittelbar bevorstehen sollte, so ist doch das Risiko einer Abwertung sehr gering.

In China habe ich investiert in: Bier, Bauunternehmen, Telefon, Multimedia. Rohstoffe suche ich noch.

Taos



 
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