Marktübersicht: US-Börsen heute fester
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Deutlich positiv sieht es eine Stunde vor Handelsschluß derzeit an den US-Börsen aus: Während der Dow Jones mit über einem Prozent bei 8078 Punkten im Plus liegt, gewinnt die Nasdaq 0,91% auf 1028 Zähler (Nasdaq 100) hinzu.
An der NYSE gibt es doppelt so viele Kursgewinner wie Kursverlierer (2200 zu 1000), während das Handelsvolumen der steigenden Aktien das Dreifache des Handelsvolumens der fallenden Aktien übersteigt. An der Nasdaq konnte zuletzt 1740 Aktien gewinnen und 1240 Aktien mussten im Kurs nachgeben.
Kursgewinner im Dow Jones sind in erster Linie die Aktien von SBC Communications, Citigroup und Boeing während Altria, McDonalds und Coca Cola zu den größten Verlierern zählen.
An der Nasdaq wird das positive Feld von Millennium und Teva Pharmaceuticals sowie Apollo Group angeführt während TMP Worldwide zusammen mit Yahoo und Express die roten Laternen tragen.
01.04. 22:09
General Electric im und über Plan?
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Auftrieb von Analystenseite bekommen heute die Aktien des weltgrößten Mischkonzerns General Electric. Nicholas Heymann von Prudential Securities verkündete, dass die Gewinne im Q1 bei General Electric wohl den Konsensschätzungen gerecht werden sollten und dass es keinen Grund dafür gebe, die Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2003 von 1,55-1,70$/Aktie zu senken.
Kurzfristig sei zwar aufgrund der Wirtschaftsschwäche mit einem entsprechend schwachen Geschäftsverlauf zu rechnen, mittel- bis langfristig befinde sich der Geschäftsverlauf aber im oder über Plan und auch die neuen Wachstumsgeschäftsbereiche befänden sich über Plan.
GE Aktien konnten zuletzt 3% auf 26,27$ hinzugewinnen.
01.04. 22:38
Nortel Networks mit neuer WLAN Strategie
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Der kanadische Telkogigant Nortel Networks will nach eigenen Aussagen wieder verstärkt im WLAN-Geschäft mitmischen. Das erklärte das Unternehmen am Dienstag. Man habe sich eine neue Strategie zurecht gelegt, welche bereits im Q2 zum Tragen kommen solle.
In diesem bringe man eine ganze Palette an neuen Produkten wie ein WLAN Security Switch, WLAN Access Point, ein WLAN Mobile Adapter sowie ein WLAN IP Voice Client auf den Markt. Nortel Lösungen sollen zusammen mit Nortels IP-Lösungen nach eigenen Angaben auch nahtloses Roaming überverschiedene Netzwerke ermöglichen.
01.04. 22:57
Halbleiter: Graumarkt in Asien boomt
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Wie heute bekannt wurde, scheint der Graumarkthandel mit Halbleitern im asiatisch-pazifischen Raum zu boomen. Pentium IV CPU´s sollen demnach auf dem Graumarkt um fünf bis sieben Dollar/Stück günstiger zu kaufen sein als beim angemeldeten Großhändler.
Dieser Umstand setze viele Händler unter Druck. Den Graumarkt habe es schon immer gegeben, doch seien gerade in jüngster Zeit die Preisunterschiede zu herkömmlichen Verkaufspreisen stark angestiegen, was einen Graumarktkauf lukrativer mache.
Der Halbleitergigant Intel hat daraufhin angekündigt, man werde die Prozessor-Outputs stärker überwachen.
01.04. 23:23
Hypo: Halbleiterumsatz legt 2003 nur um 5% zu
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Mit deutlich weniger Wachstum als gemeinhin erwartet rechnet die HypoVereinsbank für die weltweite Chipbranche in diesem Jahr. Angesichts massiver Überkapazitäten und wirtschaftlicher Nachfrageschwäche sei nur noch mit einem Wachstum von 5% in diesem Geschäftsjahr 2003 zu rechnen, so die zweitgrößte deutsche Privatbank am Dienstag.
Am Montag hatte der Halbleiterverband SIA noch ein Wachstum von 20% in Aussicht gestellt, allerdings eingeräumt, dass der Februarumsatz gegenüber dem des Vormonats Januar um 3,3% auf 11,84 Mill. $ rückläufig gewesen sei, womit die mehr als 15 Monate andauernde Erholung des Halbleitersektors nun erstmal eine Pause eingelegt hätte.
Nach den Prognosen der HypoVereinsbank solle das gerade zuende gegangene Q1 um 8% schwächer ausgefallen sein als das Vorquartal. Insbesondere das Segment der DRAM Produktion, in dem auch die Münchner Infineon tätig ist, habe im Februar herbe Rückschläge hinnehmen müssen. Gewaltige Überkapazitäten würden nun auch im Q2 zu einem erhöhten Preisdruck führen, welcher erst wieder im Q3 durch eine wieder anziehende Nachfrage kompensiert werden solle.
Aufgrund von Überkapazitäten hat Infineon in den vergangenen beiden Geschäftsjahren jeweils einen Verlust von einer Milliarde Euro beim EBIT verbuchen müssen und die Aktien auf eine herbe Talfahrt geschickt.