Atomtest in Nordkorea - Auswirkungen auf die Börse

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drcox:

Atomtest in Nordkorea - Auswirkungen auf die Börse

 
09.10.06 09:37
Jetzt gab es wohl einen Atomtest in Nordkorea. Wollte mal fragen, wer hier noch so ausgestiegen ist?
Also ich hab mich von fast allen Werten getrennt. Werde erst einmal abwarten, wie die internationalen Reaktionen sein werden.
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aoegod:

nicht übertreiben

 
09.10.06 11:27
Ich würds nicht übertreiben...der kleine Diktator mit der modischen Sehhilfe steht halt gerne im Mittelpunkt.
Aber deswegen alle Werte verkaufe? nö...
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all time high:

bin auch raus

 
09.10.06 11:35

Wäre aber auch ohne dem kleinem diktator ausgestiegen.
Jetzt fehlt nur noch ein kleiner funken u. wir haben einen flächenbrand, denn die iraner sind auch noch im rennen.

mfg
ath

PS. wobei ich anmerken muss, dass ich mich  meisstens zu früh "verabschiedet" habe.
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permanent:

Mehr ein Zischen als ein Knall

 
09.10.06 11:50
HANDELSBLATT, Montag, 9. Oktober 2006, 09:44 Uhr
Nordkoreanischer Atomtest

„Mehr ein Zischen als ein Knall“


Russland hat den nordkoreanischen Atombombentest bestätigt. Die russischen Überwachungssysteme haben „den Test einer Atomwaffe in Nordkorea entdeckt", hieß es aus Moskau. Auch der amerikanische geologische Dienst USGS bestätigte seismologische Aktivitäten. Doch die US-Regierung zweifelt.


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Atomtest in Nordkorea - Auswirkungen auf die Börse 2835161
200051)" target=_new rel="nofollow" rel="nofollow" class="showvisited">Atomtest in Nordkorea - Auswirkungen auf die Börse 2835161Wut auf den Nachbarn: Südkoreaner protestieren gegen den Atomtest in Nordkorea. Foto: ap

HB MOSKAU/WASHINGTON. „Es ist hundert Prozent sicher, dass es eine unterirdische Atomexplosion war", zitierte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass Generalleutnant Wladimir Werchowzew aus dem Verteidigungsministerium. Die USA wollten einen Atomtest zunächst noch nicht bestätigen.

Es habe ein „seismisches Ereignis“ in einem möglichen nordkoreanischen Atomtestgelände gegeben, erklärte das Weiße Haus. „Im Moment können wir einen Atomtest nicht bestätigen“, erklärte Sprecher Tony Snow. Die USA erwarteten, dass der Sicherheitsrat nun schnell handele.

Ein Regierungsmitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, die Erschütterung sei so klein gewesen, dass es schwierig sei, sie genau einzuschätzen. Ein anderer Experte erklärte, es habe sich wohl „mehr um ein Zischen als um einen Knall gehandelt.“ Es wird vermutet, dass Nordkorea Plutonium für mindestens vier, vielleicht aber auch Dutzende Atombomben hat.

US-Medien berichteten, Nordkorea habe China weniger als eine Stunde vor der Zündung über die bevorstehende Aktion informiert. Die Regierung in Peking habe dann die dortige US-Botschaft unterrichtet, die sofort US-Außenministerin Condoleezza Rice kontaktiert habe.

Die Bekanntgabe Nordkoreas, den umstrittenen Test ausgeführt zu haben, löste in der Region unmittelbare Protest aus. Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun wollte noch am Montag mit US-Präsident George W. Bush über die neue Lage sprechen. Regierungssprecher Yoon Tae Young erklärte, Südkorea werde diesen Test nicht tolerieren und eine scharf formulierte Antwort an Nordkorea senden. Die Regierung in Pjöngjang müsse sofort wieder dem Atomwaffensperrvertrag beitreten.

Hilfslieferung ausgesetzt

Südkorea setzte eine geplante Hilfslieferung an das kommunistische Land aus. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Quellen im Vereinigungsministerium, der Süden habe am morgigen Dienstag 4000 Tonnen Zement über die Grenze liefern wollen. Angesichts der Umstände werde diese Lieferung jedoch nicht stattfinden.

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe, der sich zu Gesprächen mit Roh in Seoul aufhielt, nannte den Test unverzeihlich, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Sein Kabinettssekretär Yasuhisa Shiozaki sagte auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Tokio, die Berichte Nordkoreas über einen erfolgreichen Atomwaffentest seien eine Provokation und eine ernsthafte Bedrohung der Stabilität in der Region.

Nordkorea hatte in der vergangenen Woche angekündigt, es werde zur Abschreckung einer möglichen Invasion der USA erstmals eine Atomwaffe testen. Die Ankündigung hatte weltweit Besorgnis ausgelöst. Neben zahlreichen Staats- und Regierungschefs hatte auch der Uno-Sicherheitsrat an die Regierung in Pjöngjang appelliert, auf den Test zu verzichten.

Der nordkoreanische Atomtest hatte nach Angaben aus Südkorea eine Sprengkraft von 550 Tonnen TNT. Das erklärte ein Sprecher des staatlichen Koreanischen Instituts für Geowissenschaften, Park Chang Soo. Die Atombomben, die die USA im Zweiten Weltkrieg auf Japan abwarfen, waren weit größer. Die am 6. August 1945 über Hiroshima gezündete Bombe hatte eine Sprengkraft von 12 500 Tonnen TNTTonnen TNT, die am 9. August 1945 über Nagasaki abgeworfene Bombe entsprach 22 000 Tonnen TNT.


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permanent:

Die Märkte scheint es zur Zeit

 
09.10.06 11:51
nicht zu beunruhigen.

Gruß

Permanent
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drcox:

Märkte

 
09.10.06 12:08
Ich wär mir da nicht so sicher. Heute ist in Japan und in den Vereinigten Staaten ein handelsfreier Tag.
Bin daher nur mehr in Rohstoffwerten.
Die Gewinne der letzten Wochen will ich auf jeden Fall nicht mehr zurückgeben.  
Antworten
Titus:

alles nur Bluff...

2
09.10.06 12:16
Ich in mir ziemlich sicher, dass das gar keine A-Bombe war.

550 Tonnen TNT entsprach die Sprengkraft !!
die von Hiroshima hatte 17.000 Tonnen TNT Sprengkraft - und die war noch verhältnismässig klein zu den "modernen" A-Waffen.

550 Tonnen = das sind gerade mal 12 Eisenbahnwagons TNT.

Das ist weniger, als die von den Ami's (noch zu entwickelnden !!) Mini-Nukes.

Soviel TNT hat Kim auch noch übrig....  der lässt die einbuddeln und zündelt die, und nennt das ganze A-Bombe.
Oder die Koreaner haben jetzt die Ami's und Russen in der A-Technologie ûberholt.

Den Ami's und Russen sollte es auch recht sein, wenn die Welt denkt das wäre eine A-Bombe gewesen... umso gefährlicher sieht der Schurkenstaat ja dann aus.
Die Wahlchancen der Republikaner werden steigen, alle und sind Happy.

Antworten
Pichel:

außerdem

 
09.10.06 12:27
politische Börsen haben kurze Beine....
Antworten
drcox:

Korea

 
09.10.06 13:41
In Anbetracht des geringem Sprengvolumen, sind solche Verschwörungstheorien zwar logisch, aber nicht gerade realistisch.
Kim kann es sich nicht leisten zu bluffen. Ich sehe außerdem jetzt keine Bedrohung von Seiten Nordkoreas. Die müssten jetzt erst einmal noch weitere Tests folgen lassen, bis die wirklich behaupten könnten, dass sie eine A-Bombe "bedienen" können.
Die Frage ist nur, was die Staaten machen. Es ist ja noch ganz genau in Erinnerung, was sie nur bei der Vermutung auf Massenvernichtungswaffen veranstaltet haben. Die werden kaum den Forderungen nachgeben. Angenommen es ist ein Bluff. Die USA kurbelt trotzdem an Militärausgaben-Kurbel -> Staatsverschuldung steigt -> Aktienkurse fallen.

Aber naja, lassen wir erst mal die Kirche im Dorf. Derzeit ist die Stimmung ja noch gut. Nur die Zukunft sieht leider düster aus.
Antworten
Anti Lemming:

Die Zeit der langbeinigen Politbörsen

 
09.10.06 13:51
begann am 11. September 2001.

Ist zwar schon fünf Jahre her, aber immer noch topaktuell und in aller Munde.

Bei politischen Börsen muss man unterscheiden zwischen Einmal-Events (Watergate, Bestechungsskandal, Putsch in Thailand usw.) und systemischen Veränderungen, die nicht nur für den Zeitpunkt des ersten Auftretens gelten, sondern atmosphärisch darüber hinaus wirken. Auch dieses Jahr hatten die Amerikaner wieder Angst vor dem 11. September. Klar ist das irgendwann eingepreist, aber nur solange nichts Neues geschieht.

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