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Meldung des Tages: 25 % Ölpreisschock am Wochenende – profitiert jetzt dieser Effizienz-Hidden-Champion?

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11.02.26 18:46
Aktien Europa Schluss: US-Jobdaten verunsichern - 'Footsie' mit Rekord

An den europäischen Aktienbörsen haben die Anleger am Mittwoch nach Bekanntwerden von US-Arbeitsmarktdaten Nervosität gezeigt. Nach stärkeren Schwankungen beendete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 den Handel mit minus 0,19 Prozent auf 6.035,64 Punkte.
Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 im Verlauf auf ein Rekordhoch und schloss mit plus 1,14 Prozent auf 10.472,11 Zähler. Starke Rohstoff- und Ölwerte schoben den "Footsie" an. Der Schweizer SMI gewann 0,21 Prozent auf 13.547,08 Punkte.

Auf den ersten Blick waren die US-Jobdaten solide, die Beschäftigtenzahl stieg in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Was dies für die Zinsen in den USA in den nächsten Monaten bedeutet, darüber waren sich Marktbeobachter nicht ganz einig.

"Der Januar-Arbeitsmarkt gibt jedenfalls keinen Anlass für eine rasche geldpolitische Lockerung", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Die Ökonomen der niederländischen ING Bank halten hingegen weitere Zinssenkungen für möglich. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - außerhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, so die ING-Experten.

Ahold Delhaize waren im EuroStoxx der Tagessieger mit plus 11,6 Prozent. Der niederländische Supermarktbetreiber konnte der Konsumflaute in den USA trotzen und im vierten Quartal überraschend viel verdienen. Im größten Markt des Konzerns steigerte Ahold die verkauften Mengen gegen den Branchentrend. Der schwache Dollar (Dollarkurs) bremste zwar, dennoch fielen die Ergebnisse spürbar besser aus als von Experten erwartet.
Technologiewerte waren schwach. Adyen landeten im EuroStoxx mit minus 6,5 Prozent auf dem letzten Platz. SAP (SAP Aktie) verloren 5,2 Prozent. Zudem brachen Dassault Systemes um gut ein Fünftel ein. "Kein Silberstreif am Horizont", merkte Analyst Charles Brennan von Jefferies zu den Quartalszahlen des französischen Software-Entwicklers an.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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12.02.26 18:08

Aktien Europa Schluss: Indizes nach Rekordhöhen unter Druck

Nach Rekordhöhen im frühen Handel sind die europäischen Börsen am Donnerstag letztlich unter Druck geraten. Deutliche Verluste bei Technologiewerten in den USA galten als Gründe dafür. Anleger sind weiter beunruhigt, ob sich die enormen Investitionen in KI auszahlen. Zudem waren am Edelmetallmarkt die Investoren wieder sehr nervös, die Preise für Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) sackten stark ab.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der seine Bestmarke auf fast 6.100 Punkte hochgeschraubt hatte, beendete den Handel mit minus 0,40 Prozent auf 6.011,29 Punkte. Eine Reihe von Quartalszahlen prägte den Tag. Dabei gab es sehr hohe Kursverluste für den Zahlungsdienstleister Adyen , während die Papiere des Brillenherstellers EssilorLuxottica deutlich zulegen konnten.

Außerhalb der Eurozone kletterten auch der britische Leitindex FTSE 100 und der schweizerische SMI zunächst so hoch wie noch nie. Am Ende des Tages sah es anders aus: Beim "Footsie" in London stand ein Abschlag von 0,67 Prozent auf 10.402,44 Punkte zu Buche, der SMI in Zürich sank um 0,13 Prozent auf 13.529,92 Zähler.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

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13.02.26 13:37
Aktien Europa: Wenig bewegt - L'Oreal unter Druck

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag verhalten tendiert. Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets sprach von Kaufzurückhaltung: "Die Investoren stellen sich vor dem nahenden Wochenende lieber an die Seitenlinien."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,24 Prozent auf 5.997,60 Punkte. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,24 Prozent auf 10.427,88 Zähler. Der Schweizer SMI tendierte 0,6 Prozent fester mit 13.614,17 Punkten und verzeichnete ein neues Rekordhoch im Verlauf.

An der Spitze der Einzelsektoren standen die Technologiewerte. Gewinne der Schwergewichte ASML und SAP (SAP Aktie) stützten. Aktien des IT-Dienstleisters Capgemini zogen nach Zahlen um fünf Prozent an.

Die Akzente unter den Industriewerten setzten Safran (Safran Aktie) . Der französische Triebwerkshersteller verspricht sich vom Rüstungsboom und der anziehenden Nachfrage von Flugzeugbauern deutliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Das kam am Markt gut an. Die Aktie gewann zuletzt 7,8 Prozent und kletterte im Verlauf auf ein Rekordhoch.

Weniger gut kam dagegen das Zahlenwerk eines anderen französischen Standardwertes an: Der Kosmetikkonzern L'Oreal war im vierten Quartal moderater als erwartet gewachsen. Das Geschäft in China blieb schwierig und das Luxusgeschäft schwächelte etwas. Die Aktie büßte 4,4 Prozent ein.
Im nachgebenden Rohstoffsektor fielen Norsk Hydro um 6,7 Prozent. Die Zahlen des norwegischen Aluminiumproduzenten waren nach Ansicht der Analysten von Jefferies zwar besser als erwartet ausgefallen, der Ausblick gestalte sich aber nur durchwachsen.

Quelle: dpa-AFX
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13.02.26 19:26
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schwächer - Safran gefragt

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Eine im Januar in den USA überraschend abgeschwächte Inflation war keine große Stütze.
Der EuroStoxx 50 verlor zum Handelsende 0,43 Prozent auf 5.985,23 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich daraus für den Leitindex der Eurozone ein Minus von 0,2 Prozent. Außerhalb der Eurozone stieg am Freitag der britische Leitindex FTSE 100 um 0,42 Prozent auf 10.446,35 Zähler. Der schweizerische SMI schloss mit plus 0,52 Prozent auf 13.600,67 Punkten, im Verlauf hatte er ein Rekordhoch erklommen.

Die Akzente unter den Industriewerten setzte Safran (Safran Aktie) . Der französische Triebwerkhersteller verspricht sich vom Rüstungsboom und der anziehenden Nachfrage von Flugzeugbauern deutliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Das kam am Markt gut an. Die Aktien gewannen an der EuroStoxx-Spitze 8,3 Prozent und hatten im Verlauf ein Rekordhoch erreicht.

Weniger gut fanden Anleger das Zahlenwerk eines anderen französischen Standardwertes: Der Kosmetikkonzern L'Oreal war im vierten Quartal moderater als erwartet gewachsen. Das Geschäft in China blieb schwierig und das Luxusgeschäft schwächelte etwas. Die Aktien büßten am EuroStoxx-Ende 4,9 Prozent ein.

Quelle: dpa-AFX
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16.02.26 19:55
Wenig Bewegung wegen Feiertagen in USA und China
Ohne Impulse von den wichtigen Aktienmärkten Chinas und der Vereinigten Staaten hat sich an Europas Börsen zum Wochenauftakt nicht viel getan. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Eurozone schloss am Montag mit 0,11 Prozent im Minus. Mit 5.978,88 Punkten zum Schlusskurs konnte das Börsenbarometer die runde Marke von 6.000 Zählern nur vorübergehend überwinden.
An den Börsen Chinas, Südkoreas und der USA wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt. Damit fehlten den europäischen Handelsplätzen sowohl Impulse als auch Börsenumsätze.

Außerhalb der Eurozone schnitten die Börsen am Montag etwas besser ab: So stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,26 Prozent auf 10.473,69 Zähler. Der schweizerische SMI konnte den jüngsten Rekordlauf fortsetzen, er stieg um 0,41 Prozent auf 13.656,00 Punkte.

Quell: dpa-AFX
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17.02.26 18:37
Aktien Europa Schluss: US-Börsen treiben EuroStoxx 50 über 6.000 Punkte

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag zugelegt. London und Zürich meldeten Rekorde. Rückenwind gab es aus den USA, wo die Börsenindizes anfängliche, teils herbe Kursverluste wieder wettmachen konnten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone drehte nach vorübergehenden Verlusten am Nachmittag wieder ins Plus und brachte es zum Schluss auf einen Gewinn von 0,72 Prozent auf 6.021,85 Zähler. Schon seit dem Jahresanfang kämpft der Index um die runde Marke von 6.000 Punkten.
Gesucht waren zuvorderst die als defensive Investments geltenden Aktien des Immobiliensektors und des Pharmasektors . Mit diesen setzen Anleger auf vergleichsweise stabile Einnahmen der Unternehmen und auf robuste Ausschüttungen.

Außerhalb der Eurozone setzte der schweizerische Aktienmarkt erneut Akzente. Der Leitindex SMI erreichte den vierten Börsentag in Folge ein Rekordhoch. Um 0,71 Prozent auf 13.752,84 Punkte ging es in Zürich nach oben. In London gewann der Leitindex FTSE 100 0,79 Prozent auf 10.556,17 Zähler und erreichte ebenfalls eine Höchstmarke.

Im Blick steht unverändert die Saison der Quartalsbilanzen. "Trotz insgesamt solider Fundamentaldaten bleibt die Berichtssaison von spürbarer Unsicherheit begleitet", stellte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank fest. Für 2026 erwarteten Analysten für die Unternehmen im Stoxx 600 im Schnitt ein Gewinnwachstum von rund elf Prozent. Um dies zu erreichen, müssten die Unternehmensgewinne im Jahresverlauf jedoch spürbar anziehen, so der Experte.

Vergleichsweise stark präsentierten sich Versicherungswerte. Axa (AXA Aktie) kletterten um 2,7 Prozent. Die kanadische Bank RBC hat die Bewertung der Aktien mit der Einstufung "Outperform" gestartet. Seit 2016 habe der Versicherer sowohl das Wachstum als auch die Qualität der Produkte verbessert, schrieb Analyst Mandeep Jagpal.
Rohstoffwerte setzten dagegen ihre Korrektur fort. Daran änderten auch gute Zahlen von BHP nichts. Steigende Preise vor allem für Kupfer haben dem Bergbaukonzern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 Auftrieb gegeben. Konzernchef Mike Henry führte die gute Entwicklung vor allem auf den jahrelangen Ausbau des Kupfergeschäfts zurück. Die BHP-Aktien schlossen mit 1,5 Prozent im Plus.

Quelle. dpa-AFX
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18.02.26 18:24
Aktien Europa Schluss: Rekordjagd geht dank Konjunktur weiter

Die europäischen Aktienmärkte haben sich zur Wochenmitte zu Höchstständen aufgeschwungen. Wie schon am Vortag sorgten vor allem die US-Börsen am Mittwoch mit ihren Gewinnen auch diesseits des Atlantiks für steigende Kurse. Der EuroStoxx 50 schaffte es auf ein Rekordhoch und schloss mit einem Plus von 1,35 Prozent bei 6.103,37 Punkten. Das war der größte prozentuale Tagesgewinn seit Anfang Januar.
"Von konjunktureller Seite kommt weiter Rückenwind", schrieb Investmentchef Laurent Denize von der Bank Oddo BHF. So hätten sich die USA besser entwickelt als von vielen erwartet. In Deutschland hätten die Exporte zum Jahresende überraschend stark zugelegt. Die anhaltende wirtschaftliche Erholung schaffe - zusammen mit einer unterstützenden Geld- und Fiskalpolitik - ein weiterhin günstiges Umfeld für Aktien.

Auch London und Zürich meldeten wie schon am Vortag Rekorde ihrer Leitindizes, gefolgt von der Pariser Börse . Der britische FTSE 100 legte um 1,23 Prozent auf 10.686,18 Zähler zu. Der schweizerische SMI kletterte um 0,39 Prozent auf 13.807,04 Punkte.

Der Stoxx 50 Index , in dem auch Aktien aus Ländern außerhalb der Eurozone enthalten sind, erreichte ebenfalls eine Höchstmarke, ebenso der marktbreite Stoxx 600 .

Von der Aussicht auf konjunkturelle Belebung profitierten Rohstoffwerte , der Sektorindex stieg um gut 4 Prozent. Papiere des Bergbaukonzerns Glencore (Glencore Aktie) legten um 4,5 Prozent zu. Die Analysten von JPMorgan sprachen von besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen des Unternehmens.

Im ebenfalls starken Industriegütersektor waren Aktien von BAE Systems (BAE Systems Aktie) mit 4 Prozent Aufschlag gefragt. Bei Morgan Stanley war von einem weiteren Jahr starker operativer und finanzieller Entwicklung des britischen Rüstungsunternehmens die Rede. Der Ausblick für 2026 deute zudem auf weiteres Wachstum hin und eröffne Potenzial nach oben.

Mit deutlichen Abgaben reagierten dagegen Carrefour auf die Zahlen zum Schlussquartal 2025. Die Aktie büßte knapp 5 Prozent ein. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einem enttäuschenden vierten Quartal des französischen Supermarktbetreibers. Hinzu komme ein Ausblick, der wenig Aufschluss über die Entwicklung in diesem Jahr gebe.

Quelle: dpa-AFX
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19.02.26 19:17
Die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines Angriffs der Vereinigten Staaten auf den Iran hat am Donnerstag die Kurs-Rally an Europas Börsen zumindest unterbrochen. Investoren dürften angesichts dieses Szenarios Gewinne mitgenommen haben. Am Vortag hatte es weitere Rekorde an den Börsen in Paris, London und Zürich gegeben. Auch marktführende europäische Aktienindizes wie der EuroStoxx 50, der Stoxx 50 und der marktbreiten Stoxx 600 hatten Höchstmarken erreicht.
Am Donnerstag gab der EuroStoxx 50 um 0,72 Prozent auf 6.059,62 Punkte nach. Der schweizerische SMI schloss mit minus 0,05 Prozent auf 13.799,59 Zähler. In London verlor der FTSE 100 0,55 Prozent auf 10.627,04 Punkte.

Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. So zitierte der US-Sender CBS News informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen möglichen Angriff getroffen.

Quelle: dpa-AFX
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20.02.26 12:07
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Luxuswerte gefragt

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag leicht zugelegt. Das Auf und Ab der Vortage setzte sich damit fort. Der EuroStoxx 50 gewann gegen Mittag 0,49 Prozent auf 6.089,13 Punkte.
Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um 0,68 Prozent auf 10.699,76 Zähler zu, während der Schweizer SMI um 0,18 auf 13.825,09 Punkte anzog.

Die Anleger lehnten sich zurück und "warten auf die Veröffentlichung der anstehenden makroökonomischen Daten am Nachmittag in den USA", so Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Die Stimmung bleibt verhalten positiv, wird jedoch durch die Eskalationstendenzen zwischen den USA und dem Iran eingetrübt."

Stärkster Sektor waren die Luxuswerte. Die Aktien von Moncler trieben den Sektor mit einem Kurssprung von zwölf Prozent an. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank sprach von einem starken Schlussquartal des Herstellers hochpreisiger Jacken. Auch der Jahresauftakt sei vielversprechend verlaufen und liefere damit dem Luxussektor positive Impulse. LVMH etwa kletterten um drei Prozent.

Unter den ebenfalls gefragten Baustoffwerten gewannen Sika 2,4 Prozent. Das Bauchemieunternehmen hatte nach Ansicht der Analysten von RBC etwas besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Auch der Ausblick kam gut an.
Im Chemiesektor kletterten Air Liquide (Air Liquide Aktie) um 3,7 Prozent. Der französische Gase-Hersteller hatte das vergangene Jahr trotz stagnierender Einnahmen mit mehr Gewinn abgeschlossen. Konzernchef Francois Jackow will die operative Marge nun noch stärker nach oben treiben als bisher geplant war.

Nicht ganz so gut war das Echo auf die Zahlen von Danone (Danone Aktie) . Der Lebensmittelkonzern hatte Ende 2025 zwar von einer starken Nachfrage nach proteinreichen Joghurts und Gesundheitsdrinks profitiert. Für Analyst David Hayes vom Investmenthaus Jefferies wurde das überraschend starke organische Umsatzwachstum im Schlussquartal allerdings durch kleinere Enttäuschungen etwa bei der Absatzentwicklung und im China-Geschäft etwas getrübt. Die Rückrufe für Babynahrung sorgten zudem für anhaltende Unsicherheit. Die Aktie tendierte kaum verändert.

Quelle: dpa-AFX
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23.02.26 20:22
Aktien Europa Schluss: Trumps Zolltheater sorgt für Zurückhaltung
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag verunsichert auf neue Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump reagiert und letztlich keine klare Richtung ausgebildet. Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,28 Prozent bei 6.113,92 Punkten. Außerhalb der Eurozone stieg der schweizerische SMI um 0,08 Prozent auf 13.871,06 Zähler. Der britische Leitindex FTSE 100 sank um 0,02 Prozent auf 10.684,74 Zähler.
Die erste Nervosität der Anleger legte sich zwar schnell, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA dem Präsidenten Donald Trump am Freitag die rechtliche Grundlage für viele bisher verhängte Zölle entzogen hatte. Trump reagiere prompt mit der Ankündigung neuer Zölle für alle Länder.

Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets sprach nach Trumps erneutem Rundumschlag aber von einem perfekten Chaos: "Keiner weiß mehr wirklich, welche Zölle wie lange jetzt noch gelten oder ob man gar auf Rückzahlungen hoffen kann - allein die jetzt wieder herrschende Unsicherheit sorgt zunächst einmal für Nervosität und Verkäufe am Aktienmarkt."

Aus Branchensicht waren Versorgerwerte europaweit am meisten gefragt, die zuletzt wegen Italiens Interventionsplänen unter fallenden Strompreisen gelitten hatten. Enel (Enel Aktie) konnte diese Sorgen nun mildern. Das operative Gewinnziel für 2026 übertraf die Erwartungen. Das Unternehmen will zudem mehr Dividende zahlen und Aktien zurückkaufen. Enel standen mit plus 6,8 Prozent an der EuroStoxx-Spitze.

Negative Schlagzeilen machte vor allem Novo Nordisk mit einem Kurseinbruch von mehr als 16 Prozent. Der ehemals für seine Abnehmmittel von Anlegern gefeierte Pharmakonzern muss bei der Entwicklung neuer Medikamente in diesem Bereich den nächsten Rückschlag hinnehmen, da das Präparat Cagrisema in einer Studie die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Die Aktien erreichten den niedrigsten Stand seit 2021.
Die Titel des Autozulieferers Forvia verloren 8,0 Prozent nachdem die die Lichttechnik-Tochter Hella Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Diese enttäuschte den Markt nach Angaben des JPMorgan-Fachmanns Jose Asumendi mit ihrem vorläufigen Margenziel. Der Scheinwerferhersteller geht 2026 von schwierigen Marktbedingungen aus.

In London sorgte Johnson Matthey für Enttäuschung. Der Kurs des britischen Mischkonzerns brach um gut 16 Prozent ein. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es sich beim Verkauf des Geschäftsbereichs Catalyst Technologies an den US-Konzern Honeywell (Honeywell Aktie) nur auf einen Unternehmenswert von gut 1,3 Milliarden britische Pfund habe einigen können - deutlich weniger als die noch im Mai 2025 vereinbarten 1,8 Milliarden.

Quelle: dpa-AFX
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24.02.26 15:08
Aktien Europa: Zollunsicherheit bleibt - Anleger vorsichtig

Die Anleger am europäischen Aktienmarkt sind Dienstag vorsichtig geblieben. Der EuroStoxx 50 gab am Mittag um 0,3 Prozent auf 6.097,16 Punkte nach.
Außerhalb der Eurozone war das Bild uneinheitlich. Der britische Leitindex FTSE 100 sank um 0,3 Prozent auf 10.656,91 Punkte, während der Schweizer SMI um 0,2 Prozent auf 13.902,96 Punkte stieg.

Neben den Unsicherheiten hinsichtlich der US-Zollpolitik dämpften auch die anstehenden Geschäftszahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) das Handelsgeschehen. "Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am morgigen Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus", merkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, dazu an. "Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß."

Stärkster Sektor waren die Autowerte. "Einige Schnäppchenjäger kaufen selektiv die Aktien von VW , Mercedes -Benz und BMW (BMW Aktie) ", so Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. Auch Renault (Renault Aktie) waren mit über zwei Prozent Aufschlag gefragt.

Von enttäuschenden Absatzzahlen ließ der Sektor sich damit nicht irritierten. Der Automarkt in der Europäischen Union war schwach ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden nur 799.625 Pkw neu zugelassen und damit 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Gefragt waren allerdings Elektroautos.

Verluste verzeichneten nach den Vortagesgewinnen die Bankaktien. Hier hatte die Standard Chartered Bank Zahlen vorgelegt. Sie hinterließ damit einen wechselhaften Eindruck, hatte das Institut trotz eines enttäuschenden vierten Quartals doch die Gewinnbeteiligung für seine Aktionäre nach oben geschraubt. Die erhöhte Dividende und der angekündigte Aktienrückkauf hätten den Aktionären zumindest einen gewissen Ausgleich für die schwachen Zahlen geboten, stellte Matt Britzmann, Analyst bei der Investmentplattform Hargreaves Lansdown, fest. Mit 1,7 Prozent Abschlag bewegten sich die Abgaben der Aktie im Rahmen der Sektorverluste.

Im ebenfalls schwächelnden Pharmasektor verloren Novo Nordisk nach dem Einbruch am Vortag weitere drei Prozent. Die US-Bank JPMorgan hatte das Kursziel von 350 auf 250 dänische Kronen gesenkt und die Aktien von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft.

Besser sah es bei kleineren Werten aus. Edenred legten um 6,6 Prozent zu. Der Anbieter von Geldtransaktionslösungen habe im zweiten Halbjahr einen besser als erwarteten operativen Gewinn (Ebitda) verzeichnet, hieß es von den Analysten des Investmenthauses Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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24.02.26 19:08
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx stabil - Rekorde bei SMI und FTSE

Die Anleger am europäischen Aktienmarkt sind am Dienstag angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der US-Zollpolitik vorsichtig geblieben. Auch die anstehenden Geschäftszahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) dämpften das Handelsgeschehen. "Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus", merkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, dazu an. "Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß."
Der EuroStoxx 50 schloss 0,04 Prozent höher bei 6.116,60 Punkten. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,04 Prozent auf 10.680,59 Zähler, war aber im Handelsverlauf auf ein Rekordhoch geklettert. Auch der SMI erklomm zwischenzeitlich einen Höchststand und stieg erstmals über die Marke von 14.000 Punkten. Am Ende gewann der schweizerische Leitindex 0,91 Prozent auf 13.997,13 Zähler.

Stärkster Sektor waren die Autowerte. "Einige Schnäppchenjäger kaufen selektiv die Aktien von VW , Mercedes-Benz und BMW (BMW Aktie) ", beobachtete Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Auch Renault (Renault Aktie) waren mit 1,8 Prozent Aufschlag überdurchschnittlich gefragt.

Von enttäuschenden Absatzzahlen ließ der Sektor sich damit nicht irritieren. Der Automarkt in der Europäischen Union war schwach ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden nur 799.625 Pkw neu zugelassen und damit 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Gefragt waren allerdings Elektroautos.

Verluste verzeichneten nach den Vortagesgewinnen die Bankaktien. Hier hatte die Standard Chartered Bank Zahlen vorgelegt. Die erhöhte Dividende und der angekündigte Aktienrückkauf hätten den Aktionären zumindest einen gewissen Ausgleich für die schwachen Zahlen geboten, stellte Matt Britzmann, Analyst bei der Investmentplattform Hargreaves Lansdown, fest. Mit einem Verlust von knapp 1,5 Prozent bewegten sich die Abgaben der Aktie weitgehend im Sektordurchschnitt.
Die Aktien von Novo Nordisk verloren nach dem Kurseinbruch am Vortag weitere 3,1 Prozent. Der unter Druck stehende dänische Pharmahersteller will in den USA die Listenpreise für seine zwei wichtigsten Medikamente drastisch senken. Ab 2027 soll der Preis für das Abnehmpräparat Wegovy um rund die Hälfte und jener für das Diabetes-Mittel Ozempic um gut ein Drittel fallen. Die US-Bank JPMorgan stufte die Novo-Papiere von "Overweight" auf "Neutral" ab und reduzierte das Kursziel von 350 auf 250 Kronen.

Besser sah es bei kleineren Werten aus. Edenred legten um 3,9 Prozent zu. Der Anbieter von Geldtransaktionslösungen habe im zweiten Halbjahr einen besser als erwarteten operativen Gewinn (Ebitda) verzeichnet, hieß es von den Analysten des Investmenthauses Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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25.02.26 13:27
Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht zugelegt. Positive Vorgaben gab es aus den USA und Asien. Der EuroStoxx 50 zog am Mittag um 0,68 Prozent auf 6.158,12 Punkte an und bewegte sich damit auf Rekordkurs.
Außerhalb der Eurozone ging es ebenfalls nach oben. Der britische Leitindex FTSE 100 kletterte um ein Prozent auf 10.783,87 Punkte, während der Schweizer SMI um 0,1 Prozent auf 14.011,52 Punkte stieg.

Im Vergleich zu den deutlichen Gewinnen einiger asiatischer Börsen blieb der Anstieg aber überschaubar. "Die Investoren agieren weiterhin vorsichtig", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Dafür seien nicht nur die anstehenden Zahlen des Technologieschwergewichts Nvidia (Nvidia Aktie) verantwortlich. "Insbesondere die Strafzollthematik gilt als erneuter, nicht unerheblicher, Unsicherheitsfaktor", so Lipkow. "Auch die außenpolitische Situation zwischen den USA und dem Iran gilt weiterhin als hochbrisant."

Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank stellte indes fest, dass US-Präsident Donald Trumop in seiner Rede zur Lage der Nation ohne neue Zolldrohungen ausgekommen sei, nachdem ihm das jüngste Urteil des obersten US-Gerichts ein zentrales Werkzeug seiner politischen Agenda aus der Hand genommen habe. Zudem hätten sich die Anleger bei diesem Thema "inzwischen ein dickes Fell zugelegt".

Zu den stärksten Sektoren gehörten die Bankaktien. Hier setzten HSBC Akzente. Die britische Bank hatte ihren operativen Gewinn dank guter Geschäfte mit der Verwaltung von Vermögen gesteigert. Analyst Aman Rakkar von Barclays sprach von einem "sehr starken Quartal, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat". HSBC kletterten um 5,2 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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25.02.26 19:04
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch überwiegend klare Gewinne verzeichnet. Händler verwiesen zur Begründung auf optimistische Erwartungen an die Quartalszahlen und den Ausblick von Nvidia (Nvidia Aktie) , die der KI-Champion am Mittwochabend nach US-Börsenschluss bekanntgaben wird. Anleger hätten die Kurse in die Höhe getrieben, in der Hoffnung auf Anzeichen dafür, dass die Aussichten für Künstliche Intelligenz trotz der weit verbreiteten Besorgnis über diese Technologie weiterhin intakt seien.
Der EuroStoxx 50 erklomm ein Rekordhoch und schloss mit einem Plus von 0,93 Prozent bei 6.173,32 Punkten. Außerhalb der Eurozone kletterte der britische Leitindex FTSE 100 um 1,18 Prozent auf 10.806,41 Zähler nach oben, während der schweizerische SMI um 0,14 Prozent auf 13.977,10 Punkte nachgab.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
26.02.26 11:53

Aktien Europa: Rekordlauf setzt sich mit moderatem Tempo fort

Nach den jüngsten Rekorden zahlreicher europäischer Börsen ging es am Donnerstag mit leichtem Schwung weiter aufwärts. Die am Vorabend mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des KI-Champions Nvidia (Nvidia Aktie) aus den USA gaben nur leichten Auftrieb. Die Anleger blieben vorsichtig. In Europa ging der Blick außerdem noch in Richtung zahlreicher weiterer Bilanzen und Ausblicke.
Der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 , erreichte mit plus 0,3 Prozent auf 6.192 Punkte eine neue Bestmarke. In Paris kletterte der Cac 40 mit plus 0,8 Prozent auf ein weiteres Rekordhoch. Außerhalb der Eurozone testete der britische Leitindex FTSE 100 ebenfalls neue Rekordhöhen und legte zuletzt um 0,1 Prozent auf 10.821 Punkte zu. Der Schweizer SMI stieg ebenfalls um 0,1 Prozent und erreichte 13.994 Punkte.

Wie Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management zu Nvidia erklärte, reiche es inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. "Das sagt alles darüber, wo wir uns gerade im Zyklus befinden." Der Markt preise nicht mehr Wachstum ein, sondern es gehe inzwischen um die Dauerhaftigkeit.

Im EuroStoxx nahmen die Aktien von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) die Spitze ein mit plus 4,2 Prozent. Der Technologiekonzern, der laut der kanadischen Bank RBC mit einem überraschend starken Umsatzwachstum punktete, erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren zudem mehr Umsatz und Gewinn.

Eni (ENI Aktie) stiegen um 1,5 Prozent. Das Papier des italienischen Öl- und Gasunternehmens profitierte von einem starken Jahresabschluss, wie Analysten schrieben.


Argenx gaben ihre frühen Gewinne weitgehend ab und legten zuletzt nur noch um 0,1 Prozent zu. Der Biotechspezialisten gab detaillierte Quartalszahlen bekannt. Dabei bescherte der zunehmende Erfolg des Muskelschwäche-Medikaments Vyvgart dem Unternehmen erstmals in seiner knapp 20-jährigen Unternehmensgeschichte im Tagesgeschäft einen Gewinn.

In Paris richteten sich die Blicke auf Engie . Der Energiekonzern gab Quartalszahlen bekannt und zudem auch den Kauf von UK Power Networks, den wichtigsten Stromverteiler im Südosten Englands. Das kam gut bei den Analysten an. Pierre-Alexandre Ramondenc von Baader Europe etwa lobte das Zahlenwerk. Den Zukauf nannte er zudem einen strategisch sinnvollen und preislich angemessenen Schritt, "insbesondere im Vergleich zu Iberdrolas Transaktion im Bereich der britischen Netzwerke im Jahr 2024". Die Aktie stieg um 7,7 Prozent.

In London ging es für Rolls-Royce auf ein Rekordhoch. Zuletzt gewannen die Papiere 5,0 Prozent. Der britische Triebwerkshersteller kommt schneller aus der Krise als erwartet und hob seine Ziele für 2028 an.

Die Anteile der London Stock Exchange (LSE) rückten nach Zahlen um 6,7 Prozent vor. Die für Anleger wichtigere Debatte drehe sich jedoch um KI, schrieb Aktienexperte Matt Britzman von Hargreaves Lansdown. Dabei erinnerte er daran, dass das Papier des Börsenbetreibers inmitten der Befürchtungen, dass generative Modelle das Daten- und Softwaregeschäft stören könnten, unter Druck geraten war. Das Management habe an diesem Tag KI nun bewusst in den Mittelpunkt gestellt und die LSE als Wegbereiter für die Einführung von KI erklärt und nicht als Opfer.

Quelle: dpa-AFX

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26.02.26 18:51
Aktien Europa Schluss: Überwiegend moderate Verluste

Belastet von deutlichen Verlusten der US-Technologiebörse Nasdaq und des KI-Champions Nvidia (Nvidia Aktie) haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag am Ende mehrheitlich etwas nachgegeben. Ansonsten war das Handelsgeschehen in Europa von Quartalszahlen und Ausblicken zahlreicher Unternehmen geprägt.
Der EuroStoxx 50 erklomm am frühen Nachmittag ein Rekordhoch bei 6.199,78 Punkten, drehte mit Eröffnung der US-Börsen aber ins Minus. Letztlich büßte der Leitindex der Eurozone 0,19 Prozent auf 6.161,56 Punkte ein. Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische SMI um 0,45 Prozent auf 13.913,73 Zähler. Der britische FTSE 100 erreichte ebenfalls eine neue Bestmarke und schloss mit einem Plus von 0,37 Prozent bei 10.846,70 Punkten.

Trotz erneut beeindruckender Quartalszahlen von Nvidia und unerwartet positiver Ziele für das neue Geschäftsjahr knickten die Papiere des weltweit wohl bedeutendsten Halbleiterkonzerns merklich ein. Eine schlüssige Erklärung, warum die Aktie nicht zu einem Sprung nach oben ansetzte, sondern auf steile Talfahrt ging, lieferte Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI: Für Nvidia reiche es inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. Der KI-Zyklus sei vielmehr bereits so weit fortgeschritten, dass sich die Anleger zunehmend fragten, wie lange es noch so rasant weitergehen werde.

Im EuroStoxx gehörten die Aktien von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) mit plus 3,0 Prozent zu den Top-Werten. Der Technologiekonzern, der laut der kanadischen Bank RBC mit einem überraschend starken Umsatzwachstum punktete, erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren mehr Umsatz und Gewinn.

Eni (ENI Aktie) legten um 1,7 Prozent zu. Das Papier des italienischen Öl- und Gaskonzerns profitierte von einem starken Jahresabschluss, wie Analysten schrieben.
Argenx gaben ihre frühen Gewinne ab und schlossen mit einem Verlust von 8,2 Prozent am EuroStoxx-Ende. Der Biotech-Spezialist verfehlte im Schlussquartal die Markterwartungen. Analysten bemängelten aber vor allem den fehlenden Ausblick auf 2026.

Die anfangs stabilen Titel von Stellantis reagierten am Nachmittag mit einem merklichen Kursanstieg auf Aussagen des Managements bei einer Analystenkonferenz und endeten 4,2 Prozent höher. Der Autokonzern machte im vergangenen Jahr wegen hoher Abschreibungen auf seine Elektroautostrategie unter dem Strich einen Verlust von mehr als 22 Milliarden Euro. Konzernchef Antonio Filosa schürte allerdings während der Analystenkonferenz die Hoffnung, dass es im wichtigen Absatzmarkt Nordamerika schnell wieder besser wird.

In Paris richteten sich die Blicke auf Engie . Der Energiekonzern veröffentlichte Quartalszahlen. Der am Vorabend bekannt gemachte Kauf von UK Power Networks, den wichtigsten Stromverteiler im Südosten Englands, kam zudem bei den Analysten gut an. Die Aktie stieg um 7,2 Prozent.

In London ging es für Rolls-Royce auf ein Rekordhoch. Letztlich gewannen die Papiere 3,2 Prozent. Der britische Triebwerkshersteller kommt schneller aus der Krise als erwartet und hob seine Ziele für 2028 an.

Die Anteile von London Stock Exchange rückten nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 9,1 Prozent vor. Die für Anleger wichtigere Debatte drehe sich jedoch um Künstliche Intelligenz (KI), schrieb Aktienexperte Matt Britzman von Hargreaves Lansdown. Das Management habe den Börsenbetreiber nun als KI-Profiteur in den Mittelpunkt gestellt und nicht als KI-Opfer, wie zuletzt befürchtet worden sei, hieß es.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
27.02.26 19:51
Europas wichtigste Aktienmärkte sind überwiegend mit positiver Tendenz ins Wochenende gegangen. Eine Ausnahme bildete der EuroStoxx 50 , der aufgrund einiger sehr schwacher Einzelwerte am Ende 0,38 Prozent auf 6.138,41 Punkte einbüßte. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein hauchdünner Wochengewinn von 0,1 Prozent und für den Monat Februar ein solides Plus von 3,2 Prozent.
Außerhalb des Euroraums gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,59 Prozent auf 10.910,55 Punkte. Der Schweizer SMI schloss 0,72 Prozent höher bei 14.014,30 Zählern.

Stärkster Sektor waren die Telekomwerte. Der Sektor profitierte von Übernahmegerüchten. Wie das spanische Nachrichtenportal "El Espanol" mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtet hatte, befindet sich der spanische Telekomkonzern Telefonica in Gesprächen mit der United-Internet-Tochter 1&1 . Schon im Oktober war in Berichten von solchen Gesprächen die Rede gewesen. Telefonica kletterten um 5,5 Prozent, 1&1 zogen um 8,3 Prozent an.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
02.03.26 19:09
Der Iran-Krieg hat die Aktienmärkte in Europa am Montag unter Druck gebracht. Besonders deutlich sackten vor allem Tourismusaktien ab. Die Öl- und Gasbranche profitierte hingegen von kräftig steigenden Öl- und Gaspreisen.
Der EuroStoxx 50 verlor 2,47 Prozent auf 5.987,02 Punkte. Damit gab der Leitindex der Eurozone seine Gewinne aus dem vergangenen Monat fast vollständig ab. Außerhalb der Euroregion sank der britische Leitindex FTSE 100 um 1,20 Prozent auf 10.780,11 Punkte. Der Schweizer SMI verlor 1,29 Prozent auf 13.834,10 Punkte. In den USA dagegen gelang es den Börsen ihre moderaten Verluste vom Handelsstart zuletzt auszugleichen oder sogar ins Plus zu drehen.

Am Wochenende hatten die USA gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen. Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei wurde getötet. Derzeit werden weiter Ziele im Iran angegriffen, während Teheran mit Gegenschlägen auf Israel und andere Länder antwortet, was Sorgen vor einem Flächenbrand in Nahost weckt.

Der Ölpreis schoss entsprechend in die Höhe, denn mit dem Iran-Krieg steht erneut die Straße von Hormus im Fokus. Iran hat dort den Schiffsverkehr eingeschränkt. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel mit Öl (Rohöl) und Gas. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf.

Brent-Öl erreichte zeitweise den höchsten Stand seit Juli 2024, US-Öl WTI den höchsten Stand seit Juni 2025. Im Sommer vergangenen Jahres hatte das US-Militär bereits Anlagen des Iran angegriffen.

"In Anbetracht der stark steigenden Energiepreise hätten die Kursverluste rund um den Globus durchaus höher ausfallen können", resümierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Investoren schauen ihm zufolge nun darauf, wie lange das höhere Preisniveau anhalten und wie sich das Währungspaar Euro/Dollar weiter entwickeln werde.

Der Stoxx Europe 600 Travel & Leisure rutschte zeitweise um mehr als 5,5 Prozent ab und fand erst knapp über seinem Zwischentief aus dem Monat November Halt. Der Branchenindex der Öl- und Gaswerte setzte dagegen seinen Rekordlauf mit kräftigem Schwung fort. Im EuroStoxx waren Eni (ENI Aktie) Favorit mit plus 3,6 Prozent. Totalenergies folgten mit plus 3,1 Prozent.

JPMorgan-Analyst Matthew Lofting hob die Bedeutung der Straße von Hormus hervor und schrieb, dass Anleger im Energiebereich aktuell insbesondere auf Unternehmen mit hohem Ölpreis-Hebel setzen sollten. Er sieht vor allem Rückenwind für Eni und TotalEnergies und hob sein Anlageurteil für beide auf "Overweight". In London ging es für BP und Shell zudem deutlich nach oben.
Stark profitierten auch Rüstungswerte, wie etwa BAE Systems . Die Aktie gewann in London 6,1 Prozent und erreichte zudem ein Rekordhoch. BAE liefert die Infrarot-Zielerfassung der Lenkflugkörper im THAAD-Raketenabwehrsystem der US-Armee. In den ersten Angriffen gegen den Iran im Juni 2025 sind Medienberichten zufolge zwischen 15 und 25 Prozent des gesamten THAAD-Arsenals gebraucht worden, um iranische Raketen gegen Israel abzufangen, wie Analyst David Perry von JPMorgan schrieb. Derzeit dürfte das Verschleißtempo weitaus höher liegen.

Im Tourismussektor sackte die Aktie des größten europäischen Reiseveranstalters Tui um fast 10 Prozent ab. Fluggesellschaften wie Air France-KLM , IAG oder Easyjet büßten ebenfalls kräftig ein. Die Anleger sorgen sich um Flugstreichungen, operative Behinderungen, steigende Ölpreise und eine möglicherweise geringere Nachfrage. Autoaktien gaben ebenfalls deutlich nach. Renault und Stellantis etwa büßten 5,1 und 7,1 Prozent ein. Anleger sorgen sich vor Lieferketten- aber auch Nachfragestörungen und einer Kostenexplosion auf mehreren Ebenen infolge des Ölpreisanstiegs.

Im Blick stand zudem das Papier von Smith & Nephew , das um 4,3 Prozent nachgab. Der Medizintechnikkonzern aus Großbritannien hatte Jahreszahlen und auch einen Ausblick auf 2026 und 2028 veröffentlicht.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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03.03.26 18:55
An den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag die Talfahrt im Zuge des Iran-Kriegs beschleunigt. Dieser werde politisch als Eskalation wahrgenommen - an den Finanzmärkten sei er vor allem ein Energie-, Inflations- und Zinsereignis, schrieb Beat Thoma, Anlagechef des Vermögensverwalters Fisch Asset Management. Entscheidend sei die Straße von Hormus: Ein beträchtlicher Teil des globalen Ölflusses sowie relevante LNG-Mengen liefen durch dieses Nadelöhr. "Bleibt der Seeweg länger gestört, droht nicht nur ein Ölpreisschub, sondern auch ein Gas-/LNG-Schock", fuhr der Experte fort. Gerade letzteres sei in Europa oft der sensiblere Treiber für Inflationserwartungen und langfristige Renditen.
Der EuroStoxx 50 fiel um 3,59 Prozent auf 5.771,73 Punkte und erreichte damit das Niveau von Ende letzten Jahres. Der Eurozonen-Leitindex verzeichnete zudem den größten prozentualen Tagesverlust seit Anfang April. Seinerzeit hatten die Zollankündigungen des neuen alten US-Präsidenten Donald Trump die Aktienmärkte in Aufruhr versetzt.

Außerhalb der Eurozone büßte der britische Leitindex FTSE 100 ("Footsie") am Dienstag 2,75 Prozent auf 10.484,13 Punkte ein. Der Schweizer SMI verlor 3,10 Prozent auf 13.404,93 Punkte.

Israel hat bei neuen Angriffen auf Teheran wieder den iranischen Machtapparat ins Visier genommen. Äußerungen von US-Regierungsmitgliedern warfen derweil neue Fragen zur Begründung der Angriffe auf - insbesondere, ob sich die USA von Israel in den Krieg hineinziehen lassen haben, der schon jetzt Folgen für einen großen Teil des Nahen Ostens hat.

Damit dominiert Unsicherheit an den Börsen. "Diejenigen Anleger, die auf kurze Beine geopolitischer Börsen gesetzt haben, werden derzeit eines Besseren belehrt", schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Investoren sorgten sich wegen Lieferunterbrechungen und einer möglichen Ausweitung des Konflikts.
Die Entwicklung der einzelnen Sektoren spiegelte diese Bedenken wider. Die von intakten Lieferketten abhängige Einzelhandelsbranche etwa stand mit einem Minus von rund vier Prozent sehr stark unter Druck. Bankaktien litten unter der Furcht vor schlechteren Geschäften, falls der Iran-Krieg das Wirtschaftswachstum spürbar bremsen sollte. So sackten die Anteilsscheine von Santander unter den Schlusslichtern im EuroStoxx um mehr als sechs Prozent ab. Die defensiven Telekomtitel hingegen hielten sich besser als der Gesamtmarkt.

Unter den Einzeltiteln rutschten Zurich mit einem Minus von 6,7 Prozent an das SMI-Ende. Der Versicherungskonzern hatte mit einer Kapitalerhöhung Milliarden für die Finanzierung der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley eingesammelt.

Als klares Schlusslicht im "Footsie" brachen die Papiere des Prüf- und Inspektionsunternehmens Intertek nach der Präsentation von Geschäftszahlen um mehr als 18 Prozent ein. Analysten verwiesen auf ein langsameres Wachstum in den letzten Monaten 2025 sowie auf Prognosen für Restrukturierungskosten und Nettofinanzierungskosten, die höher ausgefallen seien als erwartet.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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04.03.26 18:18
Nach dem Ausverkauf der vergangenen Handelstage infolge des Iran-Kriegs haben sich Europas wichtigste Aktienmärkte am Mittwoch etwas erholt. Positive Impulse lieferte die Nachricht, dass der für die Energiesicherheit so wichtige Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder aufgenommen werden könnte.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 1,72 Prozent auf 5.870,92 Punkte. Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um 0,80 Prozent auf 10.567,65 Punkte zu. Der Schweizer SMI gewann 0,79 Prozent auf 13.510,74 Punkte.

"Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", hatte Präsident Donald Trump am Vorabend auf seiner Plattform Truth Social geschrieben. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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05.03.26 19:16
Die wichtigsten Börsen Europas haben am Donnerstag ihren Erholungsversuch abgebrochen. Sorgen bereitet der Ölpreis, der infolge des Iran-Kriegs nach der jüngsten Pause wieder nach oben geschnellt ist. Darauf reagierte am Nachmittag die New Yorker Wall Street mit kräftigen Verlusten, was die Unsicherheit und Sorgen der Anleger verstärkte.
Der EuroStoxx 50 büßte nach einer Stabilisierung letztlich 1,50 Prozent auf 5.782,89 Punkte ein. Damit ist der Leitindex der Eurozone, nachdem er am Montag als Reaktion auf den Iran-Krieg unter die 21-Tage-Durchschnittslinie für den kurzfristigen Trend gefallen war, auch unter die 90-Tage-Linie gesackt. Diese gleitende Durchschnittslinie ist ein wichtiger charttechnischer Indikator für den mittelfristigen Trend. Positiv bleibt unterdessen, dass der EuroStoxx nicht unter die Tiefstände der vergangenen zwei Tage sackte.

Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 1,45 Prozent auf 10.413,94 Punkte nach. Der Schweizer SMI sank um 1,57 Prozent auf 13.298,30 Zähler.

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, die eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel mit Öl (Rohöl) und Gas ist, ist inzwischen fast zum Erliegen gekommen. Öllieferungen der Produzenten am Persischen Golf sind unterbrochen und somit die Förderländer gezwungen, ihre Produktion zu drosseln.

Die Vorsicht spiegelte sich erneut deutlich in den Verlusten des Reise- und Freizeitsektors wider. Die leichte Vortageserholung nahmen Anleger zum Anlass, zu verkaufen. Air France-KLM etwa verloren 2,4 Prozent und in London büßten IAG 3,6 Prozent ein. Ölwerte dagegen blieben überwiegend gefragt. Eni (ENI Aktie) stiegen um 1,3 Prozent und in London gewannen BP 2,2 Prozent und Shell 1,5 Prozent.
Mit Zahlen standen in London zudem Reckitt und Rentokil Initial im Blick. Reckitt büßten 5,8 Prozent ein und sind damit zurück auf dem Niveau von Anfang Oktober. Der Hersteller von Reinigungs- und Haushaltsprodukten hatte vor allem mit dem Ausblick auf das neue Jahr enttäuscht.

Rentokil Initial dagegen schossen nach dem vorgelegten Jahresbericht in London um 10,7 Prozent hoch. Der Dienstleister im Bereich Hygiene meldete 2025 einen Gewinnanstieg. Ein Börsianer verwies zudem darauf, dass das wichtige Nordamerika-Geschäft im Schlussquartal entgegen den Befürchtungen am Markt zugelegt hatte.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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06.03.26 14:36
Die europäischen Börsen haben am Freitag anfängliche Gewinne nicht gehalten und sind wieder ins Minus gedreht. "Allen Erfolgsmeldungen des Pentagons zum Trotz sollten die Anleger kein schnelles Kriegsende am Persischen Golf erwarten", hieß in einem Kommentar der Landesbank Baden-Württemberg. "Das Mullah-Regime kämpft ums Überleben und setzt auf einen asymmetrischen Krieg." Ein Flächenbrand im Nahen Osten aber hätte ein größeres Potenzial zur Schädigung der Weltwirtschaft als frühere bewaffnete Konflikte am Persischen Golf." Zudem steht am Nachmittag der US-Arbeitsmarktbericht an, was die Zurückhaltung noch verstärkte.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,26 Prozent auf 5.769,23 Punkte. Außerhalb der Eurozone tendierte der britische Leitindex FTSE 100 dank der Gewinne der Ölwerte kaum verändert, während der Schweizer SMI um 0,8 Prozent auf 13.191,43 Punkte nachgab.

An der Spitze der Einzelsektoren standen die Ölwerte. Der Iran-Krieg und die Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus haben den Ölpreis bereits stark nach oben getrieben. Am Freitag stieg der Preis für Rohöl der Sorte Brent bis auf 87,66 Dollar (Dollarkurs) und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2024. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am vergangenen Wochenende hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als 20 Prozent verteuert.

Nach unten ging es dagegen mit den Pharmatiteln. Hier belasteten die Verluste von Roche , die um 2,3 Prozent fielen. Am Vorabend hatten der Pharmakonzern und Partner Zealand Pharma ernüchternde Daten aus einer Phase-II-Studie mit dem Prüfwirkstoff Petrelintide zur Behandlung von Übergewicht gemeldet. Vor allem die Angaben zur möglichen Gewichtsabnahme werteten Analysten als leichte Enttäuschung.

Reise- und Freizeitwerte hielten anfänglich stärkere Gewinne nicht. Aktien von IAG gaben dabei um über ein Prozent nach. Der Chef des Londoner Großflughafens Heathrow, Thomas Woldbye, hatte den Iran-Krieg als Herausforderung bezeichnet. Bislang wurden hunderte von Flügen storniert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
06.03.26 19:36
Ein Großteil der Aktienmärkte Europas hat am Freitag nach einem freundlichen Start mit deutlichen Verlusten geschlossen. Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer "bedingungslosen Kapitulation" des Iran schickte die Aktienmärkte zeitweise auf Mehrmonatstiefs. Sorgen, dass der Krieg noch länger dauern könnte und die Ölpreise weiter steigen und die Weltwirtschaft gefährden, machten sich breit. Angesichts einer leichten Entspannung bald nach dem US-Börsenauftakt erholten sich dann auch die Indizes in Europa wieder etwas. Die Nervosität blieb aber hoch.
Der EuroStoxx 50 ging mit einem Abschlag von 1,09 Prozent auf 5.719,90 Punkte aus dem Tag, nachdem der Leitindex der Eurozone zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember gesackt war. Im Wochenverlauf verzeichnete der EuroStoxx einen Verlust von 6,8 Prozent.

Außerhalb der Euroregion gab der britische Leitindex FTSE 100 am Freitag um 1,24 Prozent auf 10.284,75 Punkte nach, was auf Wochensicht ein Minus von 5,7 Prozent bedeutet. Der Schweizer SMI verlor 1,52 Prozent auf 13.095,55 Punkte und verbuchte damit ein Wochenminus von 6,6 Prozent.

"Die Sorge vor einer möglichen Ausweitung des Nahostkonflikts verdirbt Anlegern den Appetit auf Risiko", kommentierte Marktexperte Timo Emden von Emden Research. Vor dem Wochenende herrsche besondere Vorsicht, zumal sich die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Konflikts fürs Erste zerschlagen habe.

Am Samstag hatten die USA und Israel den Iran angegriffen und unter anderem dessen obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Die Kampfkraft des Landes ist nach US-Angaben durch die Angriffe zwar deutlich geschwächt, doch der Iran versucht, den Krieg im gesamten Nahen Osten auszuweiten. Dabei wird vor allem die Öl- und Gasinfrastruktur der Golfstaaten ins Visier genommen. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, durch die in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert wird, ist fast zum Erliegen gekommen. Der Ölpreis beschleunigte seinen Höhenflug, was Konjunktur- und Inflationsängste weckt.
Mit Ausnahme der Öl- und Gasbranche gaben alle Branchen nach. Eni (ENI Aktie) und Totalenergies zählten mit Gewinnen von 1,5 und 1,8 Prozent zu den Spitzenwerten im EuroStoxx. In London legten BP und Shell zu. Seit Beginn der Angriffe von USA und Israel auf den Iran hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als 20 Prozent verteuert.

Rüstungswerte legten ebenfalls zu. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) als Favorit im EuroStoxx stiegen um 2,9 Prozent. Safran , ebenfalls Mitglied in EuroStoxx, gewannen 0,4 Prozent. Thales legten an der Pariser Börse um 2,1 Prozent zu und in London stiegen BAE Systems um 3,0 Prozent.

Zahlreiche Reise- und Freizeitwerte hielten ihre anfänglichen Gewinne nicht. Air France-KLM gaben um 0,8 Prozent nach, IAG büßten in London 2,4 Prozent ein. Thomas Woldbye, Chef des Londoner Großflughafens Heathrow, hatte den Iran-Krieg als Herausforderung bezeichnet.
Unter den Einzelwerten fanden die Genussscheine von Roche Beachtung, die um 2,9 Prozent nachgaben. Am Vorabend hatten der Pharmakonzern und sein Partner Zealand Pharma Daten aus einer Phase-II-Studie mit dem Prüfwirkstoff Petrelintide zur Behandlung von Übergewicht bekannt gegeben. Vor allem die Angaben zur möglichen Gewichtsabnahme werteten Analysten als enttäuschend.

Nestle hielten sich im schwachen Gesamtmarkt mit plus 0,1 Prozent stabil. Das lag nicht nur daran, dass das Papier des Nahrungsmittelherstellers als defensiv, also relativ konjunkturunabhängig, beurteilt wird. Es stützte auch die Nachricht, dass der Tod eines Säuglings in Frankreich nicht mit verunreinigter Babynahrung von Nestle zusammenhängt. Der Fall war zeitlich mit dem Rückruf von Säuglingsmilchprodukten wegen möglicher Verunreinigung durch ein Toxin zusammengefallen.

Quelle: dpa-AFX
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