Aktien Europa Schluss: Anleger vorsichtig - Big-Tech-Zahlen, US-Politik
Zu Beginn einer ereignisreichen Woche haben die Anleger an den europäischen Aktienmärkten größere Risiken gescheut. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schaffte es knapp ins Plus. Er schloss mit 5.957,80 Punkten und damit 0,2 Prozent höher als vor dem Wochenende.
Außerhalb der Eurozone ging der britische Leitindex FTSE 100 am Montag minimal im Plus mit 10.148,85 Punkten aus dem Handel. Für den schweizerische SMI ging es wenige Punkte nach unten auf 13.142,02 Zähler.
In dieser Woche steht unter anderem die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend auf der Agenda. Ferner dürften auch die Quartalsberichte der US-Tech-Giganten Apple (Apple Aktie) , Microsoft (Microsoft Aktie) , Tesla und Meta in den nächsten Tagen große Strahlkraft haben.
Ein bremsender Faktor für die Börsen blieben derweil die politischen Entwicklungen in den USA, erklärte Analystin Christine Romar vom Broker CMC Markets. So breitet sich nach den tödlichen Schüssen auf einen weiteren US-Bürger bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis der Protest gegen die Regierung von Präsident Donald Trump aus. Zudem wollen die Demokraten im Kongress nun Haushaltsmittel blockieren, die für ICE vorgesehen sind. Damit droht den USA Ende der Woche erneut ein teilweiser Stillstand der Regierungsgeschäfte.
Aktien Wien Schluss: ATX mit kleinem Plus
Aktien Europa: Zögerlicher Anstieg - Banken gefragt
Die verhaltene Entwicklung der europäischen Aktienmärkte hat sich am Dienstag fortgesetzt. Angesichts der laufenden Berichtssaison und vor wichtigen Konjunkturdaten war Zurückhaltung angesagt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,14 Prozent auf 5.966,33 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,49 Prozent auf 10.198,10 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 0,45 Prozent auf 13.200,61 Punkte nach oben.
Neben einer ganzen Reihe anstehender Zahlen von US-Schwergewichten dämpfte der bevorstehende Zinsentscheid der US-Notenbank das Handelsgeschehen. Der Leitzins dürfte sich dabei aus Sicht von Experten nicht ändern. "Eine weitere Zinssenkung wird es voraussichtlich erst unter einem neuen Fed-Chef geben, nachdem die vierjährige Amtszeit des amtierenden Fed-Vorsitzenden Jerome Powell im Mai endet", erwartet Volkswirt Felix Schmidt von der Berenberg Bank.
Stärkster Sektor waren die Banken. Der Branchenindex Stoxx 600 Banks erreichte den höchsten Stand seit 2008. Er setzte damit den Aufwärtstrend der vergangenen Monate fort. Auch Versicherer waren gefragt und erholten sich so von ihrer jüngsten Schwäche.
Leichte Gewinne verzeichneten Roche . Der Schweizer Pharmakonzern hatte in Studien positive Ergebnisse mit einem Mittel gegen starkes Übergewicht (Adipositas) erzielt.
Gegensätzliche Impulse gab es unter den Industriewerten. Aktien von Alstom verloren 3,3 Prozent. Kepler-Branchenexperte William Mackie hatte sie bei einem reduzierten Kursziel von 25 Euro auf "Reduce" abgestuft. Dagegen legten ABB um 1,4 Prozent zu. Kepler Cheuvreux hatte den Wert auf "Buy" angehoben.
Quelle: dpa-AFX
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf Tagestief - LVMH und ASML belasten
Kursverluste bei den Aktien des Luxuskonzerns LVMH und letztlich auch beim Halbleiterbranchen-Ausrüster ASML haben den EuroStoxx 50 am Mittwoch belastet. Der Druck nahm am Nachmittag durch die in New York etwas abflauende Euphorie im Technologiesektor zu, wo sich Anleger vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und nachbörslichen Geschäftszahlen einiger Tech-Schwergewichte offensichtlich nicht mehr allzu weit vorwagen wollten. Der Eurozonen-Leitindex beendete den Handel mit minus 1,02 Prozent auf seinem Tagestief von 5.933,20 Punkten.
Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,52 Prozent auf 10.154,43 Zähler. Beim schweizerischen SMI stand ein Abschlag von 1,46 Prozent auf 13.023,81 Punkte zu Buche, hier belasteten Pharmawerte.
Eine Zinsänderung in den USA gilt als unwahrscheinlich, weshalb die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell um so mehr Beachtung finden sollten. "Interessant dürfte sein, ob noch bis Mai an der Zinsschraube gedreht wird", so Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Denn dann wird "Powell die US-Notenbank verlassen und voraussichtlich durch einen Trump-Befürworter ersetzt werden."
Quelle: dpa-AFX
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Nachfolge für Fed-Spitze erwartet
An den europäischen Aktienmärkten ist vor dem Wochenende etwas Ruhe eingekehrt. Mit leichten Gewinnen erholte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 am Freitag etwas von den Vortagsverlusten. Am Mittag legte er um 0,67 Prozent auf 5.931,51 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,17 Prozent auf 10.189,53 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 0,26 Prozent auf 13.182 Punkte nach oben.
Für ein Aufatmen sorgten Hoffnungen auf die Nachfolge von US-Notenbankchef Jerome Powell, nachdem US-Präsident Donald Trump seinen Wunschkandidaten schon an diesem Freitag bekanntgeben will. Dabei wetten die meisten US-Medien mittlerweile auf Kevin Warsh.
"Die schlimmsten Befürchtungen, dass die Fed ihren guten Ruf als verlässliche Notenbank verliert, dürften sich nicht bewahrheiten", merkte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank dazu an. "Kevin Warsh versteht, dass die Fed und deren guter Ruf essenziell für das Wohlergehen der USA ist." Ob er tatsächlich den Wünschen von Donald Trump nach niedrigeren Zinsen folgen werde, bleibe daher abzuwarten. Dies habe sich bereits an den Devisenmärkten mit "verhaltener Dollar-Stärke" gezeigt.
Die Spekulationen auf die Personalie hinterließen auch Spuren an den Börsen. So kamen die Rohstoffwerte unter Druck. Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) hatten ihren Höhenflug jäh beendet und damit auf den Dollar-Anstieg sowie die Aussichten auf eine nicht allzu lockere künftige US-Geldpolitik reagiert.
Aktien Europa Schluss: Kurse drehen kräftig ins Plus
Europas Aktienmärkte haben am Montag ihre anfängliche Schwäche überwunden. Im Einklang mit den freundlichen US-Börsen fielen die Kursaufschläge am Ende sogar deutlicher aus als zuletzt in New York. Auf beiden Seiten des Atlantiks gaben Stimmungsdaten aus der Industrie positive Impulse.
Zum Handelsschluss notierte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 1,00 Prozent höher bei 6.007,51 Punkten. Außerhalb der Währungszone rückte der Züricher SMI um 1,67 Prozent auf 13.409,11 Punkte vor. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,15 Prozent auf 10.341,56 Punkte nach oben.
Quelle: dpa-AFX
Aktien Europa: Leichte Verluste - Volvo Cars brechen ein
Europas Börsen haben am Donnerstag geschwächelt. "Die Marktteilnehmer sehen sich erneut mit erhöhter Volatilität an den Edelmetallmärkten und eher schwachen Unternehmenszahlen konfrontiert", so Marktexperte Andreas Lipkow. "Somit nehmen die Investoren lieber Gewinne mit und positionieren sich an der Seitenlinie."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,16 Prozent auf 5960,82 Zähler. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,32 Prozent auf 10.398,97 Punkte. Der Schweizer SMI gab um 0,25 Prozent auf 13.473,81 Punkte nach.
Bei den Quartalszahlen überwogen die Enttäuschungen. Auffallendstes Beispiel waren Volvo Cars , dessen Aktienkurs um 22 Prozent abstürzte. Im vierten Quartal waren Umsatz und operatives Ergebnis stark gefallen. Mit beiden Werten verfehlte Volvo die Schätzungen von Analysten deutlich.
Im schwächelnden Telekommunikationssektor gaben Vodafone den Takt vor. Der britische Telekommunikationskonzern hatte im dritten Geschäftsquartal 2025/26 Umsatz und operativen Gewinn zwar gesteigert. Experten hatten sich allerdings mehr erhofft. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einer leichten Enttäuschung. Der recht deutliche Kursverlust von über vier Prozent sei auch dem vorherigen Anstieg geschuldet.
Im Bankensektor gab es unterdessen Licht und Schatten. Während BBVA um 6,7 Prozent nachgaben, legten BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) um 3,7 Prozent zu. Die französische Großbank hatte das Jahr 2025 mit einem überraschend guten Quartal abgeschlossen. Bankchef Jean-Laurent Bonnafe hatte zudem seine Ziele für die kommenden Jahre erhöht.
Aktien Europa: Quartalszahlen liefern Impulse - Indizes aber wenig bewegt
Die Anleger an Europas Aktienmärkten haben sich am Dienstag eher zurückgehalten. "Nach den Turbulenzen am Edelmetall- und Kryptowährungsmarkt fokussieren sich die Anleger nun wieder verstärkt auf Unternehmenszahlen und anstehende Konjunkturdaten", so Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Die Störfaktoren aus der vergangenen Woche nehmen ab, geopolitische Spannungen treten in den Hintergrund und die Volatilität am Aktienmarkt kehrt so langsam wieder in den normalen Bereich zurück."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 erreichte zwischenzeitlich knapp ein neues Rekordhoch, trat gegen Mittag dann aber mit 6.061,47 Punkten wieder nahezu auf der Stelle.
Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,37 Prozent auf 10.348,23 Zähler. Der Schweizer SMI legte dagegen um 0,12 Prozent auf 13.522,52 Punkte zu.
Bei Einzelwerten gab es dagegen starke Bewegungen nach neuen Zahlen. Mit Erleichterung reagierten Anleger auf das Zahlenwerk von Kering . An der Pariser Börse schnellte der Aktienkurs um zwölf Prozent nach oben. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank sieht den Luxusgüterkonzern am Beginn einer mehrjährigen Erholung. Darauf deute die solide Verbesserung im vierten Quartal im Vergleich zum dritten Jahresviertel hin.
Die Aktien von Philips waren mit über sieben Prozent Aufschlag ebenfalls gefragt. Die Analysten von JPMorgan sprachen von besser als erwarteten Zahlen für das vierte Quartal. Nach Ansicht der Experten des Investmenthauses Jefferies überzeugten zudem die Ausblicke für 2026 und für 2028.
Aktien Europa Schluss: Moderat schwächer - Einzelwerte deutlicher bewegt
Die Anleger an Europas Aktienmärkten haben sich am Dienstag eher zurückgehalten. Bei einzelnen Aktien gab es nach Unternehmenszahlen mitunter deutlichere Bewegungen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg im Verlauf mit gut 6.078 Punkten auf ein Rekordhoch, aus dem Handel ging der Eurozonen-Leitindex aber mit minus 0,20 Prozent auf 6.047,06 Punkte. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,31 Prozent auf 10.353,84 Zähler. Der schweizerische SMI schloss prozentual unverändert bei 13.518,22 Punkten.
Bei Einzelwerten stachen hohe Kursgewinne für Ferrari nach Quartalszahlen hervor. Mit Erleichterung und hohem Kurszuwachs reagierten Anleger zudem auf das Zahlenwerk des Luxusgüterherstellers Kering (Kering Aktie) . Stark unter Druck standen die Anteile von BP (BP Aktie) , der Ölkonzern verschärft die Sparmaßnahmen und streicht Aktienrückkäufe.
Quelle: dpa-AFX
Aktien Europa Schluss: Indizes nach Rekordhöhen unter Druck
Nach Rekordhöhen im frühen Handel sind die europäischen Börsen am Donnerstag letztlich unter Druck geraten. Deutliche Verluste bei Technologiewerten in den USA galten als Gründe dafür. Anleger sind weiter beunruhigt, ob sich die enormen Investitionen in KI auszahlen. Zudem waren am Edelmetallmarkt die Investoren wieder sehr nervös, die Preise für Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) sackten stark ab.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der seine Bestmarke auf fast 6.100 Punkte hochgeschraubt hatte, beendete den Handel mit minus 0,40 Prozent auf 6.011,29 Punkte. Eine Reihe von Quartalszahlen prägte den Tag. Dabei gab es sehr hohe Kursverluste für den Zahlungsdienstleister Adyen , während die Papiere des Brillenherstellers EssilorLuxottica deutlich zulegen konnten.
Außerhalb der Eurozone kletterten auch der britische Leitindex FTSE 100 und der schweizerische SMI zunächst so hoch wie noch nie. Am Ende des Tages sah es anders aus: Beim "Footsie" in London stand ein Abschlag von 0,67 Prozent auf 10.402,44 Punkte zu Buche, der SMI in Zürich sank um 0,13 Prozent auf 13.529,92 Zähler.
Quelle: dpa-AFX
Aktien Europa: Rekordlauf setzt sich mit moderatem Tempo fort
Nach den jüngsten Rekorden zahlreicher europäischer Börsen ging es am Donnerstag mit leichtem Schwung weiter aufwärts. Die am Vorabend mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des KI-Champions Nvidia (Nvidia Aktie) aus den USA gaben nur leichten Auftrieb. Die Anleger blieben vorsichtig. In Europa ging der Blick außerdem noch in Richtung zahlreicher weiterer Bilanzen und Ausblicke.
Der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 , erreichte mit plus 0,3 Prozent auf 6.192 Punkte eine neue Bestmarke. In Paris kletterte der Cac 40 mit plus 0,8 Prozent auf ein weiteres Rekordhoch. Außerhalb der Eurozone testete der britische Leitindex FTSE 100 ebenfalls neue Rekordhöhen und legte zuletzt um 0,1 Prozent auf 10.821 Punkte zu. Der Schweizer SMI stieg ebenfalls um 0,1 Prozent und erreichte 13.994 Punkte.
Wie Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management zu Nvidia erklärte, reiche es inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. "Das sagt alles darüber, wo wir uns gerade im Zyklus befinden." Der Markt preise nicht mehr Wachstum ein, sondern es gehe inzwischen um die Dauerhaftigkeit.
Im EuroStoxx nahmen die Aktien von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) die Spitze ein mit plus 4,2 Prozent. Der Technologiekonzern, der laut der kanadischen Bank RBC mit einem überraschend starken Umsatzwachstum punktete, erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren zudem mehr Umsatz und Gewinn.
Eni (ENI Aktie) stiegen um 1,5 Prozent. Das Papier des italienischen Öl- und Gasunternehmens profitierte von einem starken Jahresabschluss, wie Analysten schrieben.
Europas wichtigste Aktienmärkte sind mehrheitlich mit leichten Aufschlägen ins Wochenende gegangen. Vor den direkten Gesprächen zwischen den USA und Iran herrschte Zurückhaltung.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 5.926,11 Punkten. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein Wochengewinn von mehr als vier Prozent. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI am Freitag um 0,18 Prozent auf 13.183,28 Zähler. Der britische FTSE 100 sank um 0,03 Prozent auf 10.600,53 Punkte.
Die Vorsicht der Investoren galt den schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. "Solange beide Seiten auf ihre Maximalforderungen bestehen, sieht es nicht gerade nach großer Entspannung aus", betonte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. "Nachdem eine schnelle Einigung eher unwahrscheinlich wirkt, dürften die Finanzmärkte volatil bleiben." Allerdings sei der Druck auf die Trump-Regierung, den Krieg zu beenden, schon wegen der Zwischenwahlen im Herbst hoch.
Aus Branchensicht gehörten Aktien aus dem Mediensektor sowie Rohstoff- und Technologiewerte europaweit zu den größten Gewinnern. Die stärksten Verluste verzeichneten hingegen Versicherer. Dies war vor allem den Papieren von Zurich Insurance geschuldet, die um 4,1 Prozent absackten. Das deutliche Minus war aber lediglich optischer Natur, denn die Aktie wurde am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben vor dem Hintergrund einer verworrenen Nachrichtenlage im Nahost-Konflikt und negativer US-Börsen einen schwachen Wochenauftakt verzeichnet. Hinzu kam die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle für die Autoindustrie in der EU auf 25 Prozent anzuheben, was vor allem Aktien dieser Branche belastete.
Die USA dementierten, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom teilte mit, entsprechende Berichte iranischer Medien seien falsch. Für etwas Hoffnung sorgte die Nachricht, dass zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert hätten. Die neue Initiative zielt darauf ab, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge für die Schifffahrt wieder freizumachen.
Unter den schwachen Autowerten führten die Aktien deutscher Autohersteller die Verliererliste an. Im EuroStoxx verloren Ferrari 0,8 Prozent. Die Papiere von Stellantis büßten 1,3 Prozent ein, jene von Renault (Renault Aktie) fielen um 0,7 Prozent.
Auch die Versorgertitel wurden überdurchschnittlich gemieden. Die Aktien von Enel (Enel Aktie) sackten um 2,5 Prozent ab. Analyst Rob Pulleyn von der US-Bank Morgan Stanley senkte sein Anlageurteil für Enel von "Equal-weight" auf "Underweight". Eingriffe in den Strommarkt bewertet er als größtes Risiko für die Branche in der Sommersaison, wenn die Gasspeicher wieder aufgefüllt werden.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Dienstag dank überwiegend positiver Unternehmensergebnisse mehrheitlich von ihren Vortagesverlusten erholt. Negative Ausnahme war die Londoner Börse, wo Befürchtungen über ein drohendes Ende der britischen Labour-Regierung nach dem verlängerten Wochenende für deutliche Verluste sorgten. Die Ölpreise gaben nach dem Vortagesanstieg am Dienstag nach, was die Märkte ebenfalls stützte.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 1,84 Prozent bei 5.869,63 Punkten. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 0,38 Prozent auf 13.052,17 Zähler. Der Londoner FTSE 100 sackte um 1,40 Prozent auf 10.219,11 Punkte ab.
In England machten sich die Anleger Sorgen um die politische Stabilität des Landes. Am 7. Mai steht mit den Kommunalwahlen ein wichtiger Stimmungstest für den unbeliebten Premierminister Keir Starmer an. Beobachter erwarten eine Wahlniederlage für Labour und einen Wahlsieg der rechten Reform-Partei und der Grünen. Dies sorgte neben schwachen Aktien auch für stark fallende Kurse britischer Anleihen. Die Rendite von dreißigjährigen Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf den höchsten Stand seit 1998.
"Investoren werten die guten Ergebnisse in der laufenden Berichtsaison als Stütze für den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen zum USA-Iran-Konflikt", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Es sei schwer, sich ein klares Bild über die Lage im Iran-Krieg zu machen.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben im Zuge von Entspannungssignalen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran deutlich zugelegt. Auch stark gesunkene Ölpreise sorgten für eine gute Stimmung.
Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 2,68 Prozent höher bei 6.027,13 Punkten. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 1,77 Prozent auf 13.283,26 Zähler. Der Londoner FTSE 100 kletterte um 2,15 Prozent auf 10.438,66 Punkte nach oben.
US-Präsident Donald Trump stellte ein mögliches Ende des Iran-Kriegs in Aussicht, drohte Teheran aber gleichzeitig mit heftigen Angriffen, falls sich das Land nicht auf eine Vereinbarung einlasse. Er stellte die Öffnung der Straße von Hormus auch für den Iran in Aussicht. Teheran will den Vorschlag prüfen. Außenamtssprecher Ismail Baghai wies einen US-Medienbericht der Nachrichtenwebseite "Axios" über ein kurz bevorstehendes Abkommen zwischen den Kriegsparteien als überzogen zurück.
Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran-Krieg spiegelte sich in den Bewegungen der Einzelbranchen wider. Gefragt waren zyklische Sektoren wie Auto-, Reise- und Minenwerte. Ölaktien rangierten dagegen mit deutlichen Verlusten am Ende des Feldes.
Technologietitel profitierten auch von starken Vorgaben aus den USA. Die hervorragenden Zahlen von AMD hinterließen im Halbleitersektor Spuren. So kletterten ASML um 6,2 Prozent nach oben. Dagegen fielen die Papiere des Zahlungsabwicklers Adyen um 1,5 Prozent. Die Analysten von Oddo BHF sprachen von Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen.
Unter den ebenfalls stark gefragten Versicherungstiteln ragten Axa (AXA Aktie) mit 3,8 Prozent Aufschlag heraus. Der französische Versicherer hatte zum Jahresstart ein kräftiges Wachstum verzeichnet.
Nach der jüngsten Erholung sind Europas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag eingeknickt. Der EuroStoxx 50 schloss 0,90 Prozent tiefer bei 5.972,65 Punkten. Außerhalb der Eurozone verlor der Zürcher SMI 1,11 Prozent auf 13.135,43 Zähler. Der FTSE 100 in London gab vor allem aufgrund schwacher Ölwerte um 1,55 Prozent auf 10.276,95 Punkte nach.
Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte er dem Land in einem Gespräch mit dem Sender PBS erneut: Falls es keine Einigung gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren". Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft.
Die Ölpreise fielen am Donnerstag aufgrund von Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahost-Konflikt den dritten Tag in Folge. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt rund 98 US-Dollar. Das waren rund drei Prozent weniger als am Vortag.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...en-gewinnen-11996939
Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Freitag vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Iran-Konflikt eingeknickt. Trotz Waffenruhe beschossen sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele in dem Land und zwei unter seiner Flagge fahrende, unbeladene Öltanker an.
"Die Situation in der Krisenregion bleibt angespannt und die Waffenruhe ist mehr als brüchig", warnte Christian Henke, Marktanalyst vom Broker IG. "Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, könnten sich die Anleger sehr schnell ernüchtert zeigen und den Börsen den Rücken zuwenden."
Europaweit schwächster Sektor waren die Versicherungswerte. Swiss Life reagierten mit einem Kursrückgang von 2,7 Prozent auf eine Verkaufsempfehlung der UBS. Die Aktien der Allianz (Allianz Aktie) verloren mit 5,0 Prozent noch mehr, doch war dies dem Dividendenabschlag des Schwergewichts geschuldet.
Im ebenfalls schwächelnden Reisesektor ging es mit den Aktien der Fluggesellschaften nach unten. Die Papiere der britischen IAG büßten dabei 2,8 Prozent ein. Der sehr starke Anstieg der Kerosinpreise durch den Iran-Krieg hatte die Gewinnpläne der British-Airways-Mutter durchkreuzt. Der Ausblick deute darauf hin, dass die Konsensschätzungen für den operativen Gewinn (Ebit) in diesem Jahr gesenkt werden müssten, hieß es von der kanadischen RBC.
Gewinne verzeichneten dagegen die Technologiewerte. Hier ragten Amadeus IT mit plus 1,9 Prozent heraus. Der Anbieter von Buchungssystemen hatte mit seinen Zahlen zum ersten Quartal die Erwartungen übertroffen. Zudem hatte Amadeus trotz der Lage im Mittleren Osten seinen Ausblick bestätigt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...e-bruechige-11998575
Mangels Fortschritten in den Gesprächen zur Beendigung des Iran-Kriegs hat der EuroStoxx 50 am Montag leicht nachgegeben. Der Weg zur Wiederöffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus bleibe ungewiss, schrieben die Experten der Großbank UBS um den Investmentchef Mark Haefele.
US-Präsident Donald Trump und der Iran hatten jeweils Friedensvorschläge der Gegenseite zur Beilegung des Konflikts als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Wieder anziehende Ölpreise und damit erneut einhergehende Inflationssorgen waren die Folge.
Der Leitindex der Eurozone verlor 0,27 Prozent auf 5.895,45 Punkte. Außerhalb des gemeinsamen Währungsraums legte der schweizerische SMI minimal auf 13.101,33 Zähler zu. Der Londoner FTSE 100 (Footsie ) zeigte sich dank Gewinnen bei den Rohstoffwerten robuster, indem er um 0,36 Prozent auf 10.269,43 Punkte stieg.
In der europäischen Sektorwertung waren die Telekom-Werte stark gefragt, die allgemein als defensivere Anlagevariante angesehen werden. Dabei stachen die im Stoxx Europe 600 Telecommunications und im FTSE 100 enthaltenen Titel von Airtel Africa positiv heraus, die an der "Footsie"-Spitze 14,5 Prozent höher aus dem Handel gingen. Bei dem Unternehmen hatte es Spekulationen darüber gegeben, dass Mehrheitsaktionär Bharti Airtel seine Beteiligungsstruktur neu ordnen könnte.
Asos stiegen um 6,7 Prozent. Der Verkauf eines Logistikzentrums an die Supermarktkette Marks & Spencer überraschte positiv. Die Vereinbarung wird zu einem signifikanten einmaligen Vorsteuergewinn führen. Für die Aktien von Marks & Spencer ging es um 2,8 Prozent nach unten.
Die Anteile von IAG zogen um 6,4 Prozent an. Die Fluggesellschaft-Holding hatte den Haltern einer Anleihe ein Wandlungsangebot unterbreitet.
Die verfahrene Lage im Iran-Konflikt hat den EuroStoxx 50 am Dienstag stark belastet. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump am seidenen Faden, nachdem der Vorschlag des Irans zur Beendigung des Kriegs bei diesem auf Unverständnis gestoßen war.
Der Leitindex der Eurozone verlor 1,48 Prozent auf 5.808,45 Punkte. Als Belastung kamen die weiter anziehenden Ölpreise und der überraschend starke Anstieg der Inflation in den USA im April hinzu.
Außerhalb der Eurozone präsentierten sich die Börsen robuster. So legte der SMI in Zürich um 0,14 Prozent auf 13.119,53 Punkte zu. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gab geringfügig auf 10.265,32 Punkte nach. An beiden Handelsplätzen stützten defensive Schwergewichte die Kurse.
Die unsichere Lage spiegelte sich auch im ZEW-Index wider. Dieser habe sich im Mai zwar leicht erholt, stellte Robin Winkler, Deutschland-Chefvolkswirt der Deutschen Bank fest. Gleichwohl seien die Konjunkturerwartungen der Analysten weiterhin deutlich schlechter als vor Ausbruch des Iran-Krieges. Der militärische Konflikt habe die Wachstumserwartungen für die nächsten Monate mehr oder weniger zunichtegemacht.
Von der Zuspitzung der Lage am Persischen Golf profitierten einmal mehr die Ölwerte , die in dem schwachen Gesamtmarkt nur leicht nachgaben. Die defensiven Pharmawerte gewannen sogar. Hier legten Bayer (Bayer Aktie) an der EuroStoxx-Spitze um 3,7 Prozent zu. Gute Geschäfte rund um Soja- und Maissaatgut sowie das laufende Sparprogramm hatten dem Unternehmen zu einem überraschend starken Jahresstart verholfen.
Der EuroStoxx 50 hat sich am Mittwoch etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. An den Finanzmärkten richtete sich das Interesse auf die Gespräche in China zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Amtskollegen Xi Jinping.
"Peking könnte als geopolitischer Brückenbauer zwischen Washington und Teheran fungieren und damit zwischen den Fronten im Nahostkonflikt vermitteln", schrieb Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. Die Märkte hofften, dass Xi hinter den Kulissen als Vermittler auftreten könnte, auch wenn der große Wurf derzeit unwahrscheinlich erscheine.
Der Leitindex der Eurozone gewann 0,91 Prozent auf 5.861,07 Punkte. Außerhalb der Eurozone kletterte der SMI in Zürich um 0,71 Prozent auf 13.212,96 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 stieg um 0,58 Prozent auf 10.325,35 Punkte.
Aus Branchensicht ragte europaweit der Rohstoffsektor mit einem Plus von 4,4 Prozent positiv hervor. Angetrieben wurde dieser von der anhaltenden Rally des Kupferpreises. Wegen Betriebsunterbrechungen in Minen weltweit steigen aktuell die Risiken hinsichtlich der Versorgung der Weltwirtschaft mit diesem für die Digitalisierung, den Infrastruktur-Ausbau und die Energiewende wichtigen Rohstoff.
Der starke Technologiesektor profitierte von den Gewinnen der ASML-Aktien , die um 4,8 Prozent auf 1.327 Euro anzogen. Die US-Bank Goldman Sachs hatte das Kursziel auf 1.600 Euro angehoben. Die Anteilsscheine des Zulieferers der Chipindustrie spiegelten Wachstumstreiber wie KI-Nachfrage und China-Chancen immer noch nicht angemessen im Kurs, hieß es.
Der erneute Ölpreisanstieg hat am Freitag an vielen Börsen Europas Inflationssorgen ausgelöst. An den Anleihemärkten zogen die Renditen entsprechend an, sodass die wichtigsten Aktienindizes deutlich unter Druck gerieten. Anleger nahmen die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwischen den USA und China mit Blick auf den Iran-Krieg mit Enttäuschung auf. Es bleibt nun dabei, dass die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus weiter faktisch geschlossen ist.
Der EuroStoxx 50 sank um 1,81 Prozent auf 5.827,76 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich ein Minus von 1,42 Prozent.
Außerhalb der Eurozone fiel der britische FTSE 100 am Freitag um 1,71 Prozent auf 10.195,37 Zähler. Der SMI legte geringfügig auf 13.220,17 Punkte zu. Allerdings war die Börse in Zürich am Donnerstag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben und konnte damit nicht wie andere geöffnete Börsen deutlich zulegen.
Kommende Woche stehen eine Reihe wichtiger konjunktureller Frühindikatoren an. "Solange die Straße von Hormus nicht wirklich nachhaltig geöffnet wird, dürften die Frühindikatoren weiter südwärts tendieren", warnte Chefstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck.
Unter Druck standen insbesondere die von der Konjunktur und der Zinsentwicklung abhängigen Sektoren. Die energieintensiven Stahlwerte schwächelten dabei auffallend stark. So verloren ArcelorMittal (ArcelorMittal Aktie) fünf Prozent.
Die stark von den Energiepreisen bestimmten Baustoffwerte gaben ebenfalls deutlich nach. Holcim etwa sackten um 5,1 Prozent ab.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag einen wechselhaften Handelsverlauf mit Gewinnen beendet. Nach einem schwachen Start arbeiteten sich die Indizes ins Plus vor - auch begünstigt durch Meldungen, wonach zwischen den USA und dem Iran weitere Lösungsideen ausgetauscht werden. Unter anderem soll die US-Seite iranischen Medien zufolge dazu bereit sein, Ölsanktionen gegen das Land vorübergehend zu lockern.
Die davon getriebenen Hoffnungen auf eine mögliche Entspannung im Iran-Krieg kühlten aber schon bald wieder etwas ab. Zum Börsenschluss behauptete der EuroStoxx 50 ein Plus von 0,36 Prozent auf 5.849,00 Punkte. Außerhalb der Eurozone rettete der schweizerische SMI einen Gewinn von 0,16 Prozent auf 13.240,70 Punkte ins Ziel. Der britische FTSE 100 schnitt mit einem Kursanstieg von 1,26 Prozent auf 10.323,75 Punkte klar besser ab.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...an-hoffnung-12008632
Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich wenig von der Stelle gekommen. Angesichts schwächelnder US-Börsen behauptete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 letztlich nur ein Plus von 0,04 Prozent auf 5.851,16 Punkte.
Die Entwicklung der verschiedenen Branchen zeigte, dass auch die Anleger in Europa mit Blick auf den anhaltenden Nahost-Konflikt eher vorsichtig bleiben und derzeit auf defensive Titel setzen.
Außerhalb der Eurozone ging es für den britischen FTSE 100 um 0,07 Prozent auf 10.330,55 Punkte hoch. Derweil schaffte der schweizerische SMI dank der Kursstärke der defensiven Schwergewichte Nestle und Novartis ein Plus von 0,94 Prozent auf 13.364,80 Punkte.
Dass US-Präsident Donald Trump zunächst auf einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran verzichtet hat, hatte den Kursen schon am Montag nur wenig Auftrieb gegeben. Das gilt auch für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen. Die Ölpreise sind seitdem zwar etwas gesunken, liegen aber weiter auf einem sehr hohen Niveau, was Inflationsängste schürt.
"Dass dieser Konflikt heute nicht durch einen neuen Militärschlag eskaliert, ist ganz klar positiv zu bewerten", hatte bereits am Morgen Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners kommentiert. Ob es hinter den Kulissen tatsächlich eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran gebe, darüber könne nur spekuliert werden.
Im marktbreiten Stoxx Europe 600 hatten am Dienstag die Anteile von Medizinunternehmen sowie Lebensmittel- und Getränkeherstellern die Nase vorn.
Gemieden wurden dagegen die konjunktursensiblen Aktien von Rohstoff- und Bergbauunternehmen , Bau- , Chemie- und Autofirmen . Der Subindex der Öl- und Gaskonzerne zollte seinem starken Lauf seit Jahresbeginn Tribut.
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Europas wichtigste Aktienindizes haben am Mittwoch weiter zugelegt. Medienberichten zufolge hat US-Präsident Donald Trump Fortschritte in Verhandlungen mit dem Iran signalisiert. Zudem wird der nach New Yorker Börsenschluss anstehende Quartalsbericht des KI-Chip-Riesen Nvidia (Nvidia Aktie) schon mit Spannung erwartet. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", warnte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro.
Besonders stark präsentierte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 : Er baute im Kielwasser der freundlichen New Yorker Börsen sein Plus aus und schloss 2,13 Prozent höher mit 5.976,07 Punkten. Für den Londoner FTSE 100 ging es letztlich um 0,99 Prozent auf 10.432,34 Punkte bergauf. Der Züricher SMI verabschiedete sich mit einem Gewinn von 0,26 Prozent auf 13.399,29 Punkte.
Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms, führte Experte Wienke aus. Die Bestmarke der Aktien aus der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen an das Unternehmen hoch sind.
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Europas zuletzt freundliche Aktienmärkte haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Weder die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran noch die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen und Geschäftsprognosen von Nvidia (Nvidia Aktie) sorgten für klare Kaufsignale.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor mit den noch deutlicher schwächelnden US-Börsen letztlich 0,26 Prozent auf 5.960,32 Punkte. Dagegen ging der schweizerische SMI 0,35 Prozent fester mit 13.446,43 Zählern aus dem Handel. Der britische FTSE 100 gewann 0,11 Prozent auf 10.443,47 Punkte.
Derweil ging es für den türkischen Aktienindex Borsa Istanbul 100 um gut 6 Prozent bergab. Ein Gericht in der Hauptstadt Ankara hatte die Absetzung des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei CHP angeordnet. Özgür Özel und die Parteiführung werden damit ihrer Ämter enthoben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Zur Wochenmitte hatte US-Präsident Donald Trump bei den Anlegern noch mit der Aussage gepunktet, dass die Verhandlungen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges in der "Endphase" seien. "Ich würde das gerne glauben, aber mal ehrlich: Wie oft haben wir das schon gehört?", kommentierte nun Win Thin, Chefvolkswirt der Bank of Nassau 1982.
Teheran erklärte zwar, der jüngste Vorschlag aus Washington habe die Kluft zwischen den beiden Seiten teilweise überbrückt. Doch ein Medienbericht, wonach der Iran plane, sein Uran zu behalten, wurde als potenzieller Rückschlag für jegliches Friedensabkommen gewertet. Die Ölpreise zogen vor diesem Hintergrund wieder kräftig an.
Neue Zuversicht für eine baldige Friedensvereinbarung im Iran-Krieg hat am Pfingstmontag die europäischen Aktienkurse beflügelt. Von den USA wie auch dem Iran gab es Aussagen über den möglichen Abschluss eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs. Dies schürte Hoffnung auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und sorgte für sinkende Ölpreise.
Während der Handel an den Leitbörsen in London, Zürich und New York pausierte, fand er in Frankfurt, Mailand und Paris statt. Der EuroStoxx 50 schloss 1,95 Prozent höher bei 6.136,66 Punkten. Seine Kursverluste zu Zeiten des Iran-Kriegs sind damit ausgeglichen. Der Abstand zur Bestmarke von knapp 6.200 Punkten beträgt nur noch 63 Zähler. Ein Rekord gelang dem italienischen Leitindex FTSE MIB .
Ein Rahmenabkommen sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb US-Präsident Donald Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social. Er sprach von konstruktiven Gesprächen, aber noch keinem Durchbruch. Details blieben unklar, doch soll es um eine 60-tägige Frist für mehr Verhandlungen gehen. Positiv gewertet wurde auch, dass sich eine iranische Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha angekündigt hat.
Quelle: dpa-AFX
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Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschlägen gegen den Iran hielten Marktteilnehmer zur Vorsicht an. Das US-Militär hatte trotz Waffenruhe Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an Europas Börsen ab", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets, fest.
Der EuroStoxx 50 sank am Mittag um 0,83 Prozent auf 6.085,50 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 0,67 Prozent höher mit 10.536,38 Zählern. "Getragen wird der britische Leitindex von den Rohstoff- und Minenaktien", so Lipkow. Der schweizerische SMI kletterte um 0,35 Prozent auf 13.551,11 Punkte.
Nach Ansicht von Lipkow bleibt die Höhe des Ölpreises der Dreh- und Angelpunkt. "Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte auch darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse in den kommenden Tagen und Wochen nehmen", prognostizierte Lipkow. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."
Stärkster Sektor waren die Rohstoffwerte. "Höhere Edel- und Basismetallpreise lassen auch die Aktienkurse von Anglo American (Anglo American Aktie) , Rio Tinto & Co. steigen", merkte Lipkow an. So stiegen Anglo American um 1,6 Prozent und Rio Tinto um 2,1 Prozent.
Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn hat der Aktienmarkt in der Eurozone am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschläge gegen den Iran stimmten Marktteilnehmer wieder vorsichtiger, nachdem am Vortag viel Hoffnung eingepreist wurde, dass ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran abgeschlossen werden kann.
Dem EuroStoxx 50 blieb ein weiterer Anstieg hin zu seinem Rekordhoch von knapp 6.200 Punkten verwehrt. Der Leitindex der Eurozone litt nach seiner Rally auf das höchste Niveau seit Ende Februar unter Gewinnmitnahmen. Aus dem Handel ging er 1,18 Prozent tiefer bei 6.064,15 Punkten. Er blieb aber über der psychologisch wichtigen Marke von 6.000 Punkten.
Außerhalb der Eurozone vollzogen die Leitindizes in Zürich und London die Vortagsrally noch ein Stück nach, die ihnen feiertagsbedingt entgangen war. Der Londoner FTSE 100 konnte daher 0,24 Prozent auf 10.491,39 Punkte zulegen. Er profitierte auch von steigenden Rohstoffwerten. In der Schweiz hielt sich der SMI mit 0,17 Prozent im Plus bei 13.525,68 Punkten.
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Die europäischen Börsen haben am Mittwoch wieder zugelegt und damit das Auf und Ab der Vortage fortgesetzt."Die Börsen schwanken derzeit zwischen geopolitischer Nervosität im Iran-Krieg, Zinssorgen, Hoffnung auf diplomatische Entspannung und wachsender KI-Begeisterung", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest.
Der EuroStoxx 50 stieg am späten Vormittag um 0,79 Prozent auf 6.111,84 Punkte. Außerhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 kaum verändert. Der Schweizer SMI kletterte um 0,62 Prozent auf 13.609,89 Punkte.
Stärkster Sektor waren die Autowerte, die sich von den Verlusten am Vortag erholten. Der Automarkt der EU hatte im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge gestiegen, wie der Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Renault (Renault Aktie) gewannen 4,4 Prozent.
Im Technologiesegment verzeichneten Halbleiterwerte Gewinne. ASML zogen um 1,6 Prozent an. US-Halbeiterwerte hatten gute Vorgaben geliefert, allen vor an Micron Technologies, die nach einer Empfehlung durch die UBS einen Kurssprung hingelegt hatten. Zudem hatten mit SK Hynix und Samsung zwei asiatische Schwergewichte aus dem Segment neue Hochs verzeichnet.
Im Chemiesektor fielen Aktien von Akzo Nobel mit einem Kurssprung von über 17 Prozent auf. Das Unternehmen hatte bestätigt, ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams Company (Sherwin-Williams Company Aktie) zurückgewiesen zu haben. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.
Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte. Die Ölpreise verlieren heute deutlich und geben damit einen Teil der Gewinne vom Dienstag wieder ab.
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Die europäischen Börsen haben am Mittwoch wieder zugelegt und damit das Auf und Ab der Vortage fortgesetzt. "Die Börsen schwanken derzeit zwischen geopolitischer Nervosität im Iran-Krieg, Zinssorgen, Hoffnung auf diplomatische Entspannung und wachsender KI-Begeisterung", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest.
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,11 Prozent auf 6.070,54 Punkte. Außerhalb der Eurozone gewann der britische FTSE 100 ("Footsie") 0,13 Prozent auf 10.505,01 Punkte. Der Schweizer SMI kletterte um 0,75 Prozent auf 13.627,41 Punkte nach oben.
Stärkster Sektor waren die Autowerte , die sich von den Verlusten am Vortag erholten. Der Automarkt der Europäischen Union hat im April weiter zugelegt. Die Erstzulassungen von Pkw waren laut Herstellerverband Acea zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 972.314 Fahrzeuge gestiegen. Renault (Renault Aktie) gewannen 4,3 Prozent.
Im Chemiesektor fielen Aktien von Akzo Nobel mit einem Kurssprung von fast einem Fünftel auf. Das Unternehmen wies ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams zurück. Der gebotene Preis bilde den Wert von Akzo Nobel und dessen langfristige Perspektiven, einschließlich der Vorteile der empfohlenen Fusion mit Axalta, bei weitem nicht angemessen ab, hieß es zur Begründung.
Am Ende des Feldes rangierten die Ölwerte . Die Ölpreise gaben zur Wochenmitte deutlich nach. Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs drückte auf die Notierungen.
An den europäischen Aktienmärkten haben die Anleger am Donnerstag wieder zurückhaltender agiert. Denn die Waffenruhe im Iran-Krieg erscheint brüchig. So hatte das US-Militär nahe der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus eine iranische Stellung angegriffen, von der aus Drohnen gesteuert wurden. Nur für einen kurzen Ausflug ins Plus sorgte ein Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios", wonach sich US-amerikanische und iranische Unterhändler auf eine Absichtserklärung zur Verlängerung des Waffenstillstands geeinigt hätten.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zu Handelsschluss um 0,25 Prozent auf 6.055,11 Punkte, nachdem er zur Wochenmitte noch moderat gestiegen war. Außerhalb der Eurozone schloss der britische FTSE 100 0,75 Prozent tiefer bei 10.425,96 Zählern. Der schweizerische SMI verlor 0,9 Prozent auf 13.504,76 Punkte.
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Europas Aktienmärkte haben trotz der unklaren Entwicklung im Iran-Konflikt am Dienstag zugelegt. Die stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hinderten die Anleger in der Breite nicht am Aktienkauf.
Im Schlepptau der anhaltenden Rekordrally an den US-Börsen setzten sie hierzulande auch auf die in den USA so begehrten Technologiewerte, die im EuroStoxx ganz vorne lagen. Der Eurozonen-Leitindex ging 1,21 Prozent höher bei 6.107,85 Punkten aus dem Handel.
Außerhalb der Eurozone ging es aber gemäßigter zu: Der britische FTSE 100 schloss 0,33 Prozent höher bei 10.373,51 Zählern. Der Züricher SMI ging prozentual unverändert bei 13.305,72 Punkten aus dem Handel.
US-Präsident Donald Trump hat die "nächste Woche" als Zeitraum für eine mögliche Einigung mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen genannt, das die Öffnung der Straße von Hormus umfasst. Das berichtete der US-Sender ABC News unter Berufung auf ein Telefon-Interview mit Trump. Aus dem Iran hieß es aber, seit mehreren Tagen schon fänden keine Gespräche mehr statt. In der Eurozone hat der Krieg die Inflationsrate im Mai auf 3,2 Prozent nach oben getrieben.
Quelle: dpa-AFX
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Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch nachgeben. Damit profitierten sie nicht von den positiven Vorgaben der US-Börsen. "Während die Wall Street scheinbar mühelos von Rekord zu Rekord eilt, wirkt Europa wie ein Läufer, der zwar mithalten möchte, jedoch immer wieder auf die Uhr schaut", hieß es in einer Einschätzung des Anbieters von Handelsstrategien Index Radar.
Am Mittag stand der EuroStoxx 50 0,43 Prozent tiefer bei 6.081,50 Punkten. Ähnlich sah es außerhalb des Euroraums aus. Der britische FTSE 100 büßte 0,23 Prozent auf 10.349,28 Punkte ein, während der Schweizer SMI um 0,85 Prozent auf 13.192,87 Punkte sank.
Dabei trugen gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran zum Innehalten der Marktteilnehmer bei. Zudem hatten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Am Ende des Feldes bewegten sich die Finanzdienstleister. Stark unter Druck standen dabei Aktien der Partners Group mit 17,3 Prozent Abschlag. Das Schweizer Unternehmen hatte die Rücknahme bei dem Private Equity Fonds "Global Value SICAV" eingeschränkt. Der Schritt erfolgte nach einem Anstieg der Rücknahme-Anträge bei dem Fonds, in den zu einem größeren Teil private Anleger investiert sind.
Die Analysten von Baader sprachen von einem für die gesamte Branche wichtigen Signal. Zuletzt habe das Geschäft offensichtlich von Investoren mit "weichen Knien" profitiert. Es dürfte für die Unternehmen in Zukunft schwieriger werden, neue Zuflüsse zu generieren.
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran, erneute Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und schwächelnde New Yorker Börsen belasteten.
Der EuroStoxx 50 ging 0,89 Prozent tiefer bei 6.053,57 Punkten aus dem Handel. Gestützt auf steigende Ölaktien fiel der britische FTSE 100 nur um 0,40 Prozent auf 10.332,30 Zähler. In der Schweiz verlor der SMI 0,66 Prozent auf 13.218,32 Punkte.
Die USA und der Iran haben sich über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Ziel der Angriffe waren auch Stützpunkte des US-Militärs in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die Eskalation sorgte für höhere Ölpreise. Ölsektor lag in der europäischen Branchenwertung entsprechend vorn. Shell , BP und Eni (ENI Aktie) legten bis zu 1,7 Prozent zu.
Trump drohte zudem 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.
Die drei schwächsten EuroStoxx-Werte kamen mit SAP (SAP Aktie) , Adyen und Prosus aus dem Technologiesektor, nachdem Investoren auch in den USA bei den Tech-Werten zu Gewinnmitnahmen neigten. Der Nasdaq-100-Index war dort nach einem frühen Rekord ins Minus gerutscht.
Der EuroStoxx 50 hat sich am Donnerstag nach seinen jüngsten Verlusten stabilisiert. Der Leitindex der Eurozone legte am Mittag um 0,3 Prozent auf 6.071 Punkte zu.
Der Londoner FTSE 100 sank um 0,4 Prozent auf 10.293 Punkte. Für den Züricher SMI wiederum ging es um 0,5 Prozent auf 13.282 Punkte bergauf.
Die Lage im Nahen Osten blieb derweil undurchsichtig. So haben sich Israel und der Libanon nach Angaben des US-Außenministeriums auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Doch bereits am Morgen gab es neue libanesische Berichte über gezielte Drohnenangriffe der israelischen Armee im Südlibanon.
Mit Blick auf einzelne Sektoren taten sich nach der jüngsten Rally rund um Künstliche Intelligenz Halbleiterwerte schwer. Am Vorabend konnte der US-Technologieindex Nasdaq 100 seinen Höchststand nicht halten und schloss am Ende im Minus. Nachbörslich hielt dann der Ausblick des KI-Riesen Broadcom den extrem hohen Erwartungen nicht ganz Stand.
Entsprechend ließen Europas Highflyer ASML , Infineon (Infineon Aktie) und STMicro Federn. Die Papiere fielen zwischen zwei und fünf Prozent. ASML war tags zuvor zur wertvollsten Aktie Europas aller Zeiten avanciert.
In Paris zogen die Anteilsscheine des Spirituosenherstellers Remy Cointreau nach der Präsentation der Jahresbilanz um gut zehn Prozent an. Analystin Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan lobte die Ergebnisse und rechnet mit einem Anstieg der Markterwartungen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Auch der Ausblick sei ermutigend mit der erwarteten Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum aus eigener Kraft.
Für die Papiere von Universal Music (UMG) ging es in Amsterdam um fast sieben Prozent nach unten. Die vom US-Investor Bill Ackman geführte Pershing Square Capital verkaufte ihre Beteiligung an dem Musikunternehmen. Zuvor hatte dieses ein Übernahmeangebot des Hedgefonds-Milliardärs abgelehnt.
Quelle: dpa-AFX
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Die europäischen Börsen haben sich am Donnerstag von ihren Vortagsverlusten erholt. Im Kontext der internationalen Börsen gab es Rückenwind von den US-Standardwerten, während in New York Gewinnmitnahmen den Technologiesektor belasteten. Ein Kriterium blieb der sinkende Ölpreis wegen neuer Hoffnung auf eine Waffenruhe im Libanon.
Der EuroStoxx 50 ging 0,82 Prozent höher bei 6.103,33 Punkten aus dem Handel. Außerhalb der Eurozone legte der schweizerische SMI um 0,93 Prozent auf 13.341,27 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,27 Prozent auf 10.360,32 Zähler. In den USA stieg der Dow Jones Industrial auf ein Rekordhoch, während der Nasdaq 100 dort um 0,7 Prozent fiel.
Die Lage im Nahen Osten bleibt trotz der Kursgewinne in Europa undurchsichtig. In den Iran-Verhandlungen erhöhte das US-Repräsentantenhaus den Druck, indem für den Abzug des Militärs aus den Kampfhandlungen gestimmt wurde. Zwischen Israel und dem Libanon gibt es zwar einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe, doch die Hisbollah-Miliz im Libanon lehnt die Bedingungen dafür ab.
Quelle: dpa-AFX
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An den europäischen Aktienmärkten hat am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht Zurückhaltung geherrscht. Marktteilnehmer erhoffen sich durch die Daten Signale für den weiteren Kurs der US-Notenbank. "Gleichzeitig bleibt das Umfeld anspruchsvoll", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass."
Der EuroStoxx 50 tendierte am späten Vormittag kaum verändert. Etwas besser sah es außerhalb des Euroraums aus. Der Londoner FTSE 100 stieg um 0,34 Prozent auf 10.395,92 Punkte. Für den Schweizer SMI ging es um 0,22 Prozent auf 13.370,63 Punkte bergauf.
Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Hier setzten sich die Gewinnmitnahmen vom Vortag fort, nachdem auch die asiatischen Halbleiter-Schwergewichte sowie Titel aus dem Segment der Künstlichen Intelligenz (KI) nachgegeben hatten.
"Die Erwartungen der Anleger sind angesichts stark gestiegener Kurse hoch, die Fehlertoleranz entsprechend tief", merkte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank, an. "Die Angst vor einer KI-Korrektur macht die Runde." Entsprechend standen Aktien des Schwergewichts ASML mit 3,2 Prozent Abschlag unter Druck. Auch STMicro verloren mit über vier Prozent deutlich.
Verluste verzeichnete mit Air France-KLM zudem ein anderer französischer Standardwert. Die Analysten von Barclays hatten die Aktie auf "Underperform" abgestuft und das Ziel gesenkt.
Stärkster Sektor waren die Einzelhandelswerte. Hier setzten Inditex (Inditex Aktie) ihre Aufwärtsbewegung mit plus 2,3 Prozent fort. Morgan Stanley hatte die Einstufung auf "Overweight" angehoben.
Unter den ebenfalls gefragten Chemietiteln kletterten Givaudan um 1,6 Prozent. Der Aromen- und Duftstoffhersteller übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung Eurofragance aus Spanien. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Analysten von JPMorgan lobten die Transaktion.
Quelle: dpa-AFX
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Die wichtigsten Aktienmärkte in der Eurozone sind am Freitag mit den US-Börsen unter Druck geraten. Der amerikanische Arbeitsmarktbericht befeuerte Spekulationen über eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed. Außerdem gingen in New York die Gewinnmitnahmen bei den heißgelaufenen Technologiewerten weiter. Aus Nahost blieben bahnbrechende Nachrichten weiterhin aus.
Vor dem Jobbericht auf Vortagsniveau liegend, konnte sich der EuroStoxx 50 dem Gegenwind aus New York am Nachmittag nicht entziehen. Der Leitindex der Eurozone schloss 0,68 Prozent tiefer bei 6.062,07 Punkten. Auf Wochensicht hat er um 0,2 Prozent zugelegt.
Außerhalb der Eurozone schlugen sich die wichtigsten Börsen am Freitag wegen anderer Zusammensetzung besser. Der schweizerische SMI legte um 0,35 Prozent auf 13.388,23 Punkte zu. Der britische FTSE 100 stieg um 0,07 Prozent auf 10.368,05 Zähler.
Die Beschäftigtenzahl in den USA war im Mai mit 172.000 Stellen viel stärker gestiegen als erwartet. "Erneut schüren stärker als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten vor dem Hintergrund der steigenden Inflation die Erwartung einer Zinserhöhung durch die Fed", schrieb der Chefökonom James Knightley von der ING Bank. Er erwartet diese noch vor Jahresende.
Zum Schlusslicht in der europäischen Branchentabelle wurde letztlich der Rohstoffsektor , der mit minus 3,4 Prozent noch etwas mehr verlor als der Sektorindex der Technologiewerte , der den Gewinnmitnahmen an der New Yorker Nasdaq mit einem Abschlag von 2,9 Prozent folgte. In den USA werden zuletzt vor allem die heiß gelaufenen Chipwerte verkauft. Dies wirkte sich in Europa auch sehr belastend auf Werte wie Infineon (Infineon Aktie) oder STMicroelectronics aus.
Die wieder verschärfte Lage in Nahost hat am Montag den EuroStoxx 50 etwas belastet. Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert, am Montagmorgen griff auch Israel den Iran an. Die iranischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon.
Die jüngste Eskalation weckte die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern.
Am Mittag stand Europas Leitindex 0,5 Prozent tiefer bei 6.034 Punkten. Zu Handelsbeginn war das Börsenbarometer um bis zu 1,4 Prozent abgesackt, bevor es sich peu a peu erholte. Außerhalb des Euroraums büßte der Schweizer SMI zuletzt 0,3 Prozent auf 13.345 Punkte ein, während der britische FTSE 100 0,1 Prozent auf 10.368 Punkte gewann.
Die Eskalation im Iran-Krieg belastete europaweit viele Branchen. Am stärksten traf es die konjunktursensiblen Baustoffwerte mit minus 1,6 Prozent. Unter den wenigen Gewinnen legten Öl- und Gaswerte um 0,8 Prozent zu. Die Ölpreise haben zuletzt als Reaktion auf die Eskalation im Iran-Krieg deutlich zugelegt.
Unter den Einzelwerten sorgten Übernahmepläne für Bewegung. So geht die Fusionswelle unter Italiens Banken weiter: Die Turiner Großbank Intesa Sanpaolo (Intesa Sanpaolo Aktie) will ihre heimische Konkurrentin Banca Monte dei Paschi di Siena übernehmen.
Bereits am Wochenende hatte die deutlich kleinere Banco BPM mitgeteilt, mit Monte dei Paschi zusammengehen zu wollen. Damit kündigt sich ein Bieterkampf um die einstige Krisenbank an, die vor neun Jahren vom italienischen Staat vor dem Untergang gerettet worden war.
Die deutliche Erholung der US-Technologiebörse Nasdaq hat auch den europäischen Aktienmärkten am Montag etwas Auftrieb gegeben. Die Lage im Nahen Osten rückte dagegen in den Hintergrund. Dort attackierten sich der Iran und Israel erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig, erklärten zuletzt aber, ihre Angriffe wieder einstellen zu wollen.
Der EuroStoxx 50 schüttelte am Nachmittag seine Verluste ab und schloss prozentual unverändert mit 6.062,29 Punkten. Damit blieb der Leitindex der Eurozone in der engen Handelsspanne der vergangenen zwei Wochen. Der britische FTSE 100 kam mit einem Plus von 0,05 Prozent auf 10.373,20 Punkte ebenfalls kaum von der Stelle. Der Schweizer SMI konnte mit 13.320,99 Punkten seinen Tagesverlust auf 0,50 Prozent eindämmen.
Im Kielwasser der Nasdaq waren auch in Europa Technologiewerte am meisten gefragt. Die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML gewannen an der EuroStoxx-Spitze 3,6 Prozent, während der Chiphersteller STMicro mit plus 4 Prozent die Gewinnerliste im französischen Cac 40 anführte.
Dagegen zählten die konjunktursensiblen Baustoff- und Chemieaktien zu den größten Verlierern.
Bei Einzelwerten sorgten Übernahmepläne für Bewegung. So geht die Fusionswelle unter Italiens Banken weiter: Die Turiner Großbank Intesa Sanpaolo (Intesa Sanpaolo Aktie) will ihre heimische Konkurrentin Banca Monte dei Paschi di Siena schlucken. Schon am Wochenende hatte die deutlich kleinere Banco BPM mitgeteilt, mit Monte dei Paschi zusammengehen zu wollen. Damit kündigt sich ein Bieterkampf um die einstige Krisenbank an, die vor neun Jahren vom italienischen Staat vor dem Untergang gerettet worden war.
Mit guten Vorgaben im Rücken haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag zugelegt. Das vorläufige Ende der gegenseitigen Angriffe von Israel und Iran stützte etwas. "Auch wenn ein Friedensvertrag zwischen Washington und Teheran vorerst Wunschdenken bleibt, setzen die Märkte darauf, dass die Spannungen nicht auf eine neue Eskalationsstufe gehoben werden", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest. Dies zeigte sich auch in den gesunkenen Ölpreisen.
Der EuroStoxx 50 gewann ein Prozent auf 6.123,19 Punkte. Außerhalb des Euroraums kletterte der Schweizer SMI um 0,46 Prozent auf 13.381,84 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.332,96 Punkte sank. Hier belasteten Verluste von Öl- und Pharmawerten etwas.
Zu den Gewinnern gehörten die Halbleiterwerte. Sie folgten damit starken Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Anleger nutzen die zuletzt gefallenen Kurse zum Einstieg.
"Aktuell spricht vieles dafür, dass die Geschwindigkeit der Künstliche-Intelligenz-Entwicklung weiterhin unterschätzt wird", betonte Analyst Hagen Ernst vom Vermögensverwalter DJE Kapital. Solange die verfügbaren Kapazitäten nicht ausreichten, geht er von einem anhaltenden Trend aus - mit den größten Engpässen bei Speicherchips. ASML legten um ein Prozent zu, STMicro um 1,6 Prozent.
Im Chemiesektor ragten Givaudan mit 6,3 Prozent Aufschlag hervor. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte das Kursziel von 3.000 auf 3.300 Franken angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Nachfrage bleibe solide, so Analystin Virginie Boucher-Ferte. Die US-Bank JPMorgan hatte den Wert zudem unter "Positive Catalyst Watch" eingeordnet.
Ein erneuter Schwächeanfall der gut gelaufenen US-Technologiebörse Nasdaq hat am Dienstag die europäischen Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen. In New York sei vor drei Mega-Börsengängen im Tech-Sektor wieder Verkaufsdruck aufgekommen, kommentierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Denn diese zögen die Liquidität aus den Märkten ab.
Der EuroStoxx 50 drehte ins Minus und schloss 0,21 Prozent tiefer mit 6.049,74 Punkten. Der britische FTSE 100 weitete mit 10.227,33 Punkten seinen Tagesverlust sogar auf 1,41 Prozent aus. Ihn belasteten die Kursabschläge von Öl- und Pharmawerten. Dagegen zeigte sich der Schweizer SMI weniger beeindruckt vom Handelsgeschehen in New York: Er behauptete ein Plus von 0,27 Prozent auf 13.356,31 Punkte.
Quelle: dpa-AFX
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Anders als am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte den schwachen US-Börsen am Mittwoch teilweise getrotzt. Sie zeigten sich damit vergleichsweise wenig beeindruckt von neuen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen den Iran.
Zum Handelsende dämmte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 mit 6.009,95 Punkten sein Minus immerhin auf 0,66 Prozent ein. Außerhalb des Währungsraums gewann der britische FTSE 100 letztlich 0,27 Prozent auf 10.254,81 Punkte.
Für den Schweizer SMI ging es sogar um 0,80 Prozent auf 13.463,33 Punkte bergauf, womit er sich von den drei Indizes erneut am besten schlug. Er profitierte von Kursaufschlägen defensiver Schwergewichte - besonders Nestle war bei den Anlegern gefragt.
Auch im marktbreiten Stoxx Europe 600 lagen die Aktien von Lebensmittel- und Getränkeherstellern weit vorn - wie die ebenfalls defensiven Telekommunikations- , Konsumgüter- und Pharmatitel .
Dagegen büßten die konjunktursensiblen Rohstoff- , Industriegüter- und Autoaktien deutlich an Wert ein.
Vergleichsweise schwach waren auch Technologiewerte . Börsianer verwiesen auf den am Freitag anstehenden Rekord-Börsengang des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX . "Wer dabei sein möchte, braucht Liquidität - genau deshalb geraten selbst beliebte Technologiewerte unter Druck", hieß es in einer Einschätzung von Index-Radar, einem Anbieter von Handelsstrategien.
Das Sektor-Schwergewicht SAP (SAP Aktie) büßte 3,2 Prozent ein. US-Konkurrent Oracle wird nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorlegen. Analyst Rishi Jaluria von der kanadischen Bank RBC äußerte sich in einem Ausblick vorsichtig zu den Zahlen.
An der Londoner Börse sackten die Aktien von WH Smith um rund 16 Prozent ab. Das Buchhandelsunternehmen hatte seinen Ausblick gesenkt und zudem eine Kapitalerhöhung in Aussicht gestellt.
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Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag durch die Bank zugelegt. Der Schwächeanfall nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) war nicht von Dauer. Rückenwind kam am Nachmittag zudem von den erholten New Yorker Märkten. Die Aktienkurse dies- wie jenseits des Atlantiks trotzten neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran. Die Ölpreise zeigten sich schwankungsanfällig - zuletzt gaben sie ein wenig nach.
Dabei schaukelt sich der militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran trotz offiziell geltender Waffenruhe weiter hoch. Trump hatte schwere Angriffe auf den Iran für die Nacht angekündigt. Die USA würden das Land "sehr hart" treffen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.
Die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte nur wenig Einfluss auf die Kurse. Mit der ersten Erhöhung seit fast drei Jahren stemmt sich die EZB gegen den Inflationsschub infolge des Iran-Kriegs. Die Euro-Währungshüter hoben den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an. Die letzte Zinserhöhung im Euroraum gab es im September 2023. Höhere Zinsen verteuern Kredite für Verbraucher und Firmen, was die Nachfrage bremsen und so die Inflation dämpfen kann.
"Da die Inflation im Euroraum über drei Prozent liegt und es wenig Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt gibt, ist eine Zinserhöhung jetzt der richtige Schritt", sagte Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts. Die EZB folge damit dem, was die Märkte schon eingepreist hätten.
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Friedenssignale im Nahost-Konflikt und der Hype um den SpaceX-Börsengang in den USA haben auch Europas Börsen am Freitag beflügelt. Der EuroStoxx 50 erreichte schon früh mit knapp über 6.200 Punkten ein Rekordhoch. Zum Handelsende behauptete der Leitindex der Eurozone ein Plus von 2,16 Prozent auf 6.187,63 Punkte, was ihm nach der weitgehenden Lethargie der vergangenen Tage noch einen Wochengewinn von 2,1 Prozent bescherte.
Etwas geringer fielen die Tagesgewinne außerhalb des Euroraums aus. Für den britischen FTSE 100 ging es am Freitag letztlich um 1,63 Prozent auf 10.471,72 Punkte hoch. Der Schweizer SMI gewann 1,32 Prozent auf 13.708,02 Punkte.
US-Präsident Donald Trump stellte ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht. Der Iran sprach nach einem anfänglichen Dementi ebenfalls von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss, ähnlich wie der Vermittlerstaat Pakistan. Dass Trump sich zuletzt auf seiner Online-Plattform Truth Social über eine unzutreffende iranische Darstellung der Verhandlungsergebnisse sowie eine iranische Drohnenattacke auf indische Schiffe in der Meeresstraße von Hormus beschwerte, ließ die Aktienanleger kalt. Die Ölpreise gaben unterdessen deutlich nach.
Praktisch zum Börsenschluss in Europa startete SpaceX in den US-Handel. Der erste Kurs lag mit 150 US-Dollar gut 11 Prozent über dem Ausgabepreis von 135 Dollar. Zuletzt notierten die Aktien des Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmens von Tesla-Chef Elon Musk noch höher bei rund 166 Dollar. Vorbörsliche Indikationen hatten sogar bis 175 Dollar (Dollarkurs) gereicht.
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges hat den EuroStoxx 50 am Montag angetrieben. Der Eurozonen-Leitindex war zu Handelsbeginn auf ein Rekordhoch gesprungen, bevor der Schwung wieder etwas nachließ. Am Ende stand ein Plus von 0,68 Prozent auf 6.229,43 Punkte zu Buche.
Der britische FTSE 100 konnte seine Gewinne nicht halten und schloss 0,39 Prozent im Minus bei 10.430,62 Punkten. In Zürich ging der SMI geringfügig höher bei 13.717,54 Punkten aus dem Handel.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen verständigt, doch über dessen Inhalt ist noch nicht viel bekannt. Die formelle Unterzeichnung der Vereinbarung soll am Freitag stattfinden.
Eine wesentliche Streitfrage war bis zuletzt die Öffnung der Straße von Hormus. Hier soll der Iran eingelenkt und nach der Unterzeichnung eine Öffnung der Meerenge versprochen haben. Im Gegenzug dafür ordnete US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben an, die US-Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufzuheben. Damit wurde eine der Hauptforderungen der Iraner erfüllt, während die USA auf die Öffnung der Straße von Hormus warten müssen. Außerdem droht möglicherweise ein Gebühren-Modell für die Durchfahrt der Meerenge.
Es gebe zwar weiter noch Unsicherheiten, ob am Freitag tatsächlich ein Abkommen unterzeichnet wird, schrieb Analyst Maximilian Uleer von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei seit Kriegsbeginn aber noch nicht so hoch gewesen.
Der EuroStoxx 50 hat am Dienstag erneut zugelegt. Weiterhin erfreute die Anleger die Aussicht auf die am Freitag anstehende Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges. Allerdings verfehlte der Leitindex der Eurozone knapp ein erneutes Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 0,45 Prozent auf 6.257,42 Punkte zu Buche.
Der Schweizer SMI stieg um 0,32 Prozent auf 13.761,53 Punkte. Er hatte am Montag nur ein knappes Plus ins Ziel gerettet. Der britische FTSE 100 , der zu Wochenbeginn mit einem Verlust aus dem Handel gegangen war, gewann nun 0,61 Prozent auf 10.494,21 Punkte.
Im europäischen Branchentableau standen Autowerte nach der jüngsten Erholung unter Druck. Sie litten unter dem Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt im Mai. Die Gründe dafür seien klar, sagt Cui Dongshu, Generalsekretär des chinesischen Verbands für Personenkraftwagen. Aus seiner Sicht belastet vor allem der Rückgang staatlicher Hilfen den Markt. Hinzu kämen die hohen Benzinpreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs und die schwache Kaufkraft vieler Verbraucher.
Gefragt waren dagegen Industrietitel , nachdem sich die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten Konjunkturerwartungen von Finanzmarktteilnehmern im Juni unerwartet deutlich erholt haben. "Die Expertinnen und Experten setzen darauf, dass sich der Iran-Konflikt dem Ende nähert", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach das Ergebnis der Umfrage. Der massive Druck auf die Energiepreise und Inflation dürfte sich abschwächen, was sich positiv auf die energieintensive Industrie und die privaten Haushalte auswirke.
In dem weiterhin freundlichen Börsenumfeld hat der EuroStoxx 50 erstmals die Marke von 6.300 Punkten geknackt. Der Eurozonen-Leitindex baute seine jüngsten Gewinne aus und stieg am Ende um 0,68 Prozent auf 6.300,07 Punkte. Angetrieben wurden die Kurse weiterhin von der Aussicht auf einen dauerhaften Frieden in Nahost und die Öffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus.
Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um weitere 0,39 Prozent auf 13.815,24 Punkte bergauf. Er hat zu seiner Bestmarke von 14.063 Punkten aus dem Februar aber noch etwas Luft nach oben.
Der britische FTSE 100 legte um lediglich 0,14 Prozent auf 10.508,61 Punkte zu. Obwohl die heimische Preissteigerung im Mai nicht so stark wie erwartet ausgefallen sei, "zeigt sich gerade im Dienstleistungssektor eine hartnäckigere Inflation, die die Bank of England auf den Plan rufen könnte", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets. Und vor der morgigen Sitzung der Zentralbank würden die Investoren vorsichtiger und warteten auf die geldmarktpolitischen Signale.
Im europäischen Branchentableau waren die konjunktursensiblen Technologiewerte und Bankentitel stark gefragt. Dagegen standen Autoaktien auf den Verkaufszetteln der Anleger ganz oben. Am Dienstag hatte der Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt die Stimmung getrübt - einen Tag später gab es mit einer Prognosesenkung von BMW (BMW Aktie) die nächste schlechte Nachricht. Die Titel der Münchener knickten am EuroStoxx-Ende um mehr als acht Prozent ein.
Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sprach von einem "Weckruf für die Autobranche". Aus seiner Sicht muss BMW seine Strategie im Kompaktsegment in China komplett überdenken. Hier seien momentan alle europäischen Premiumhersteller preislich nicht konkurrenzfähig.
Quelle: dpa-AFX
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Der EuroStoxx 50 hat am Donnerstag in einem freundlichen Umfeld erneut ein Rekordhoch erreicht. Für gute Stimmung sorgte, dass US-Präsident Donald Trump ein Rahmenabkommen für ein Ende des Kriegs mit dem Iran unterzeichnet hatte. Infolgedessen fiel der Ölpreis weiter, was einmal mehr die zuletzt gestiegenen Inflationssorgen milderte. Der Leitindex der Eurozone gewann am Ende 0,37 Prozent auf 6.323,27 Punkte.
Außerhalb der Eurozone entwickelten sich die Aktienkurse verhaltener. In Zürich stand die Geldpolitik im Fokus. Der Leitindex SMI sank um 0,36 Prozent auf 13.765,83 Punkte. Damit zollte er dem guten Lauf der vergangenen anderthalb Wochen ein wenig Tribut. Dass die Schweizerische Nationalbank den Leitzins wie erwartet ein weiteres Mal bei null Prozent beließ, sorgte für einige Schwankungen, bewegte unter dem Strich aber wenig.
Der britische FTSE 100 verlor 1,04 Prozent auf 10.399,70 Punkte. Er litt vor allem unter den Kursabschlägen seiner zahlreichen Rohstoff-, Öl- und Immobilientitel. Erstere wurden von den sinkenden Notierungen für wichtige Metalle wie Silber (Silberpreis) und Kupfer sowie der anhaltenden Talfahrt der Ölpreise belastet.
Auf die Stimmung im zinssensiblen Immobiliensektor drückten die Signale der US-Notenbank Fed vom Mittwoch. Sie rechnet jetzt für das laufende Jahr mit einer deutlich höheren Inflation, weshalb am Markt statt Zinssenkungen nun zunehmend Anhebungen ab September erwartet werden. Dazu steht in Kürze der Zinsentscheid der Bank of England an. Die jüngsten Daten vom britischen Arbeitsmarkt sendeten uneinheitliche Signale an die Währungshüter, konstatierte Yael Selfin, Chefökonomin bei KPMG UK.
Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Montag weitere moderate Verluste verbucht. In London, wo der britische Premierminister Keir Starmer seinen Rücktritt als Parteichef bekanntgab, kamen die Kurse ebenfalls wenig von der Stelle. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.
Gegen Mittag verbuchte der EuroStoxx 50 ein Minus von 0,13 Prozent auf 6.285 Punkte. Am Freitag hatte der Leitindex der Eurozone eine starke Börsenwoche mit einem weiteren Rekordhoch gekrönt, dann aber mit Verlusten geschlossen. Außerhalb der Eurozone sank der Schweizer SMI um 0,43 Prozent auf 13.715 Punkte. Damit hängt das Börsenbarometer weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage fest. Der britische FTSE 100 verlor 0,05 Prozent auf 10.358 Punkte.
Im europäischen Sektortableau waren Technologiewerte wieder einmal am meisten gefragt. Sie folgten damit der Branchenstärke in Asien. Über Nacht wurde von Fortschritten bei den Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs berichtet, was vor allem technologielastige Börsen wie etwa in Japan oder Taiwan stützte.
Die Aktien der Chipkonzerne SK Hynix und TSMC legten deutlich zu. Im EuroStoxx und im französischen Cac 40 zählten Infineon (Infineon Aktie) , ASML und STMicro zu den größten Gewinnern.
Der EuroStoxx 50 hat sich am Montag etwas von seinen leichten Verlusten zum Wochenschluss erholt. Gestützt wurde der Leitindex der Eurozone durch erneut sinkende Ölpreise im Zuge positiver Signale von den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs. Am Ende stand ein Plus von 0,29 Prozent auf 6.311,32 Punkte zu Buche.
Außerhalb der Eurozone stieg der britische FTSE 100 um 0,72 Prozent auf 10.437,85 Punkte. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte seinen Rücktritt als Parteichef bekanntgegeben. Bis zur Wahl eines Nachfolgers aus den eigenen Reihen will Starmer als Regierungschef im Amt bleiben. Mit seinem Abschied beugte er sich dem seit Monaten anhaltenden Druck aus seiner Partei.
In Zürich gewann der Schweizer SMI 0,54 Prozent auf 13.848,51 Punkte. Damit hing das Börsenbarometer aber weiter in der engen Handelsspanne der vergangenen Tage fest.
Quelle: dpa-AFX
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Der EuroStoxx 50 hat am Mittwoch seine deutlichen Vortagesverluste etwas ausgeweitet. Angesichts der nach Börsenschluss in New York anstehenden Quartalszahlen von Micron agierten Anleger weiter vorsichtig. Sie erhoffen sich von den Resultaten des US-Chipriesen Hinweise darauf, ob die Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) noch hoch genug ist, um die Kursrally in diesem Bereich weiter anzutreiben.
Der Eurozonen-Leitindex fiel um 0,25 Prozent auf 6.214,70 Punkte. Am Vortag hatte er mit am meisten unter dem Ausverkauf der heiß gelaufenen Halbleitertitel insbesondere in Südkorea gelitten.
Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um 1,49 Prozent auf 14.117,75 Punkte hoch, nachdem er im Handelsverlauf ein Rekordhoch erreicht hatte. Das Börsenbarometer profitierte einmal mehr von seinen robusten defensiven Schwergewichten wie Nestle und Novartis . Mit dem Luxusgüterkonzern Richemont stützte ein weiteres Schwergewicht den Index. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gewann 0,31 Prozent auf 10.461,63 Punkte.
Im marktbreiten Stoxx Europe 600 waren unter anderem Immobilientitel sowie die Lebensmittelhersteller und Produzenten von Verbrauchsgütern stark gefragt. Zu letzteren zählen auch die Luxusgüterkonzerne, deren Aktien sich weiter erholten.
Im EuroStoxx zogen die Anteilsscheine von LVMH um knapp zwei Prozent und im SMI die von Richemont um vier Prozent an - letztere stützte auch eine deutliche Kurszielanhebung des Analysehauses Jefferies. Dessen Experte James Grzinic sieht die Schweizer als den großen Gewinner der bevorstehenden Berichtssaison der Luxusbranche.
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