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Highländer49:

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26.01.26 19:22
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Highländer49:

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26.01.26 19:27

Aktien Europa Schluss: Anleger vorsichtig - Big-Tech-Zahlen, US-Politik
Zu Beginn einer ereignisreichen Woche haben die Anleger an den europäischen Aktienmärkten größere Risiken gescheut. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schaffte es knapp ins Plus. Er schloss mit 5.957,80 Punkten und damit 0,2 Prozent höher als vor dem Wochenende.
Außerhalb der Eurozone ging der britische Leitindex FTSE 100 am Montag minimal im Plus mit 10.148,85 Punkten aus dem Handel. Für den schweizerische SMI ging es wenige Punkte nach unten auf 13.142,02 Zähler.

In dieser Woche steht unter anderem die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend auf der Agenda. Ferner dürften auch die Quartalsberichte der US-Tech-Giganten Apple (Apple Aktie) , Microsoft (Microsoft Aktie) , Tesla und Meta in den nächsten Tagen große Strahlkraft haben.

Ein bremsender Faktor für die Börsen blieben derweil die politischen Entwicklungen in den USA, erklärte Analystin Christine Romar vom Broker CMC Markets. So breitet sich nach den tödlichen Schüssen auf einen weiteren US-Bürger bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis der Protest gegen die Regierung von Präsident Donald Trump aus. Zudem wollen die Demokraten im Kongress nun Haushaltsmittel blockieren, die für ICE vorgesehen sind. Damit droht den USA Ende der Woche erneut ein teilweiser Stillstand der Regierungsgeschäfte.


Mit Blick auf Europas größte Volkswirtschaft Deutschland sagte Romar: "Die Stimmungsumfragen zur deutschen Wirtschaft und die entsprechenden Indikatoren fallen weiterhin gemischt aus und zeichnen ein sehr uneinheitliches Bild." So habe sich laut dem zum Wochenstart veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex in Hinblick auf Lage und Erwartungen in den Unternehmen zum Jahresbeginn so gar nichts verbessert. "Der Glaube an den Wumms aus dem Milliarden-Fiskalpaket wird einmal mehr von der Sorge um schlechte Standortbedingungen wegen nur schleppender Reformen aufgefressen."
Aus Branchensicht waren europaweit Rohstoffwerte besonders stark gefragt. Ihr Index, der Stoxx 600 Basic Resources , führte das Branchentableau mit einem Plus von 1,6 Prozent an. Der Sektor profitiert von weiter steigenden Preisen für Gold (Goldkurs), Silber und Kupfer. Der Goldpreis etwa knackte erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar. Silber und Kupfer sind zudem als Industriemetalle heiß begehrt.

Gefragt waren auch Bank-Aktien: Santander , Intesa Sanpaolo , BBVA , ING , Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und Unicredit waren mit Kursgewinnen von bis zu 1,7 Prozent allesamt weit vorne im EuroStoxx zu finden.

Mit Blick auf die Einzelwerte gerieten die Aktien des Lebensmittelproduzenten Danone erneut unter Druck. Hintergrund ist das anhaltende und branchenweite Problem verunreinigter Babynahrung. Danone hatte am Freitag nach Börsenschluss bekannt gegeben, dass bestimmte Chargen von Säuglingsnahrung zurückgerufen werden. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Problem mit Babynahrung die Anteilsscheine von Danone belastet. An diesem Montag sank der Danone-Kurs um 2,3 Prozent; binnen vier Handelstagen summieren sich die Verluste nun auf rund zehn Prozent.

Der Billigflieger Ryanair erwartet zwar nach einer Entspannung bei der Lieferung neuer Flugzeuge und einer steigenden Reiselust im laufenden Geschäftsjahr mehr Passagiere. Allerdings enttäuschte der Ergebnisausblick. Die Aktien fielen in Dublin gut zwei Prozent.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

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26.01.26 19:57

Aktien Wien Schluss: ATX mit kleinem Plus


Die Wiener Börse hat am Montag leicht im Plus geschlossen. Der ATX ging mit einem Zuwachs von 0,11 Prozent auf 5.525,07 Punkte aus dem Handel. Damit blieb der Leitindex innerhalb der Handelsspanne der Vortage. Der ATX Prime gewann 0,08 Prozent auf 2.742,68 Einheiten. Andere europäische Börsen fanden ebenfalls keine klare Richtung.
Nach der von geopolitischen Schlagzeilen geprägten Vorwoche dürfte sich der Fokus am Markt wieder verstärkt auf die im weiteren Wochenverlauf anstehenden makroökonomischen Ereignisse sowie Unternehmensbilanzen richten. So wird die US-Notenbank Fed am Mittwoch ihre Zinsentscheidung mitteilen. Auf Unternehmensseite richtet sich das Interesse vor allem auf die Zahlen der großen US-Technologiekonzerne, während in Österreich die Ergebnisse der RBI anstehen.

Begleitend bleiben die Ukraine-Verhandlungen ein Thema. Eine erste Runde direkter Gespräche zwischen Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi ging am Samstag ohne erkennbare Fortschritte zu Ende, soll aber am kommenden Sonntag fortgesetzt werden.

Unternehmensseitig rückten in Wien Analystenstudien in den Fokus. OMV fielen um 1,8 Prozent auf 49,22 Euro. Die US-Bank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) hatte das Papier von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und ihr Kursziel von 48 auf 44 Euro gesenkt.

Für die Papiere der RBI bekräftigte die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) ihre Empfehlung "Hold", hob aber ihr Kursziel von 27 auf 32 Euro an. Analystin Marlene Eibensteiner erwartet einen Rückgang der operativen Leistung wegen geringerer Nettozinserträge und höherer Kosten. Sie rechnet zudem mit deutlich höheren Risikokosten im Vergleich zum Vorquartal. Die RBI-Aktien schlossen 1,8 Prozent fester bei 39,60 Euro.
Unterdessen bestätigten die Analysten der UBS ihr Votum "Sell" und das Kursziel von 25,00 Euro für Wienerberger . Nach ihrer Einschätzung bleibt die kurzfristige Entwicklung vor allem in Nordamerika herausfordernd, belastet durch den Rückgang im Wohnneubau und möglicherweise durch den Regierungsstillstand. Die Aktien von Wienerberger legten dennoch um 1,2 Prozent auf 28,44 Euro zu.

Unterstützung bekam der ATX zudem von Andritz , Erste Group und Bawag , die Kursgewinne von bis zu 0,7 Prozent verzeichneten. Auf der Verliererseite fanden sich unter anderem die Bauwerte wieder.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Börsentag

 
27.01.26 10:42
Börsentag auf einen Blick: Leichte Gewinne erwartet
https://www.ariva.de/dax-index/news/...chte-gewinne-erwartet-11885996
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Highländer49:

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27.01.26 13:34

Aktien Europa: Zögerlicher Anstieg - Banken gefragt
Die verhaltene Entwicklung der europäischen Aktienmärkte hat sich am Dienstag fortgesetzt. Angesichts der laufenden Berichtssaison und vor wichtigen Konjunkturdaten war Zurückhaltung angesagt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,14 Prozent auf 5.966,33 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,49 Prozent auf 10.198,10 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 0,45 Prozent auf 13.200,61 Punkte nach oben.

Neben einer ganzen Reihe anstehender Zahlen von US-Schwergewichten dämpfte der bevorstehende Zinsentscheid der US-Notenbank das Handelsgeschehen. Der Leitzins dürfte sich dabei aus Sicht von Experten nicht ändern. "Eine weitere Zinssenkung wird es voraussichtlich erst unter einem neuen Fed-Chef geben, nachdem die vierjährige Amtszeit des amtierenden Fed-Vorsitzenden Jerome Powell im Mai endet", erwartet Volkswirt Felix Schmidt von der Berenberg Bank.

Stärkster Sektor waren die Banken. Der Branchenindex Stoxx 600 Banks erreichte den höchsten Stand seit 2008. Er setzte damit den Aufwärtstrend der vergangenen Monate fort. Auch Versicherer waren gefragt und erholten sich so von ihrer jüngsten Schwäche.

Leichte Gewinne verzeichneten Roche . Der Schweizer Pharmakonzern hatte in Studien positive Ergebnisse mit einem Mittel gegen starkes Übergewicht (Adipositas) erzielt.
Gegensätzliche Impulse gab es unter den Industriewerten. Aktien von Alstom verloren 3,3 Prozent. Kepler-Branchenexperte William Mackie hatte sie bei einem reduzierten Kursziel von 25 Euro auf "Reduce" abgestuft. Dagegen legten ABB um 1,4 Prozent zu. Kepler Cheuvreux hatte den Wert auf "Buy" angehoben.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

Aktien Europa

 
27.01.26 19:02
Aktien Europa Schluss: Tech-Bilanzen und Fed verhindern höhere Gewinne

Europas Börsen haben sich am Dienstag von ihrer freundlichen Seite gezeigt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,62 Prozent auf 5.994,59 Punkte zu und baute somit seine moderaten Gewinne vom Wochenauftakt aus. Kurzzeitig ließ der Index wieder die runde Marke von 6.000 Punkten hinter sich.
Gegen größere Gewinne sprach nach Aussage von Marktteilnehmern die kurz bevorstehenden Quartalsbilanzen der Unternehmen, zuvorderst die der Tech-Giganten aus den USA. Auch die Sitzung der US-Notenbank Fed mit der Zinsentscheidung am Mittwochabend spreche für ein zurückhaltendes Agieren der Investoren.

Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,58 Prozent auf 10.207,80 Zähler. Seit Anfang des Jahres hält sich der "Footsie" über der 10.000er Marke mit einem Rekordhoch Mitte des Monats. Für den Schweizer SMI ging es am Dienstag um 0,56 Prozent auf 13.216,23 Punkte nach oben.

Neben einer ganzen Reihe anstehender Zahlen von US-Schwergewichten dämpfte der bevorstehende Zinsentscheid der US-Notenbank das Handelsgeschehen. Der Leitzins dürfte sich dabei aus Sicht von Experten nicht ändern. "Eine weitere Zinssenkung wird es voraussichtlich erst unter einem neuen Fed-Chef geben, nachdem die vierjährige Amtszeit des amtierenden Fed-Vorsitzenden Jerome Powell im Mai endet", erwartet Volkswirt Felix Schmidt von der Berenberg Bank.

Stärkster Sektor waren die Banken. Der Branchenindex Stoxx 600 Banks erreichte den höchsten Stand seit 2008. Er setzte damit den Aufwärtstrend der vergangenen Monate fort. In London erreichte die Großbank HSBC mit einem Kursplus von fast drei Prozent als erste europäische Bank einen Börsenwert von umgerechnet mehr als 300 Milliarden US-Dollar.
Ein Plus von knapp einem Prozent verzeichneten Roche . Der Schweizer Pharmakonzern hatte in Studien positive Ergebnisse mit einem Mittel gegen starkes Übergewicht (Adipositas) erzielt.

Gegensätzliche Impulse gab es unter den Industriewerten. Aktien von Alstom verloren knapp ein Prozent. Experte William Mackie vom Investmenthaus Kepler Cheuvreux hatte sie auf "Reduce" abgestuft. Dagegen legten ABB um knapp zwei Prozent zu, nachdem Kepler Cheuvreux zum Kauf der Aktien geraten hatte.

In London fielen die Aktien der Sage Group (Sage Group Aktie) um rund fünf Prozent auf ein Tief seit Ende 2024. Die US-Bank Jefferies wies darauf hin, dass der britische Software-Entwickler mit den Erlösen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz noch am Anfang stehe.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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28.01.26 13:27
Anleger warten auf Fed - Technologiewerte stark, Luxus schwach

Vor der Bekanntgabe der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sowie der Veröffentlichung von Geschäftszahlen von Microsoft (Microsoft Aktie) und Tesla am Abend haben sich die Marktteilnehmer an den europäischen Börsen vorsichtig verhalten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat am Mittag auf der Stelle.
Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,39 Prozent auf 10.167,95 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 1,14 Prozent auf 13.065,84 Punkte nach unten, wobei die Pharmaaktien belasteten.

Eine Zinsänderung in den USA gilt als unwahrscheinlich, weshalb die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell um so mehr Beachtung finden sollten. "Interessant dürfte sein, ob noch bis Mai an der Zinsschraube gedreht wird", so Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Denn dann wird "Powell die US-Notenbank verlassen und voraussichtlich durch einen Trump-Befürworter ersetzt werden."

Am Markt setzten die Zahlen von Schwergewichten Akzente. Der Technologiesektor profitierte dabei von den deutlichen Gewinnen von ASML . Der ungebremste KI-Boom hatte die Geschäfte des Chipausrüsters kräftig angetrieben. Im Schlussquartal erzielten die Niederländer bei Umsatz und Auftragseingang jeweils einen Rekordwert. Für 2026 peilt das Unternehmen ein weiteres Umsatzwachstum an. Zudem teilte es am Mittwoch im Zuge der Veröffentlichung aktueller Geschäftszahlen mit, bis Ende 2028 eigene Aktien im Wert von bis zu 12 Milliarden Euro zurückkaufen zu wollen. Die Aktie legte um 5,1 Prozent zu und markierte damit ein Rekordhoch.

Andere Halbleiterwerte stiegen im Sog des starken Auftragseingangs von ASML, der als positives Signale für die Branche gewertet wurde. Gute Nachrichten gab es auch aus Asien. Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix hatte im Schlussquartal 2025 mit dem operativen Gewinn die Konsensprognose um fast 15 Prozent übertroffen. Zudem hatte am Vorabend der US-Halbleiterkonzern Texas Instruments (Texas Instruments Aktie) mit einem überraschend robusten Ausblick für das erste Quartal überzeugt.
Das genaue Gegenteil für die eigene Branche bewirkten die Zahlen von LVMH . Der Luxusgüterkonzern hatte im vergangenen Geschäftsjahr weniger Umsatz und Gewinn erzielt als im Jahr zuvor. Grund war ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. So sank vor allem in Europa die Nachfrage im zweiten Halbjahr. Dazu belasteten die Handelskonflikte die Konsumlaune vor allem im Wein- und Spirituosengeschäft in Kernmärkten wie China und den USA. Die Aktie fiel um 6,8 Prozent. Das zog auch andere Werte wie Kering , die um 2,9 Prozent sanken, nach unten.

Noch schwächer als die Luxuswerte tendierte der Pharmasektor. Belastend dürfte ein Entscheid in den USA gewirkt haben, der den Spielraum für höhere Medikamentenpreise einschränkt, hieß es am Markt. Für die Branche sei dies zwar nur indirekt relevant, dennoch dürfte die Unsicherheit im Sektor weiter zunehmen. Novartis sanken um 2,1 Prozent, Sanofi um 1,9 Prozent.

Nicht ganz so stark war die Kursreaktion von Volvo . Die anhaltend maue Nachfrage hatte dem Lkw-Bauer auch im Schlussquartal zugesetzt. Trotz Rückgängen bei Umsatz und Gewinn schlossen die Schweden aber besser ab als erwartet. Nach der langen Nachfrageschwäche sieht das Management für 2026 nun Lichtblicke, unter anderem auf dem nordamerikanischen Markt, wie aus der Konzernmitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die Aktie stieg zum Handelsstart um gut 3 Prozent. Die Aktie gewann 1,6 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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28.01.26 19:45

Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf Tagestief - LVMH und ASML belasten

Kursverluste bei den Aktien des Luxuskonzerns LVMH und letztlich auch beim Halbleiterbranchen-Ausrüster ASML haben den EuroStoxx 50 am Mittwoch belastet. Der Druck nahm am Nachmittag durch die in New York etwas abflauende Euphorie im Technologiesektor zu, wo sich Anleger vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und nachbörslichen Geschäftszahlen einiger Tech-Schwergewichte offensichtlich nicht mehr allzu weit vorwagen wollten. Der Eurozonen-Leitindex beendete den Handel mit minus 1,02 Prozent auf seinem Tagestief von 5.933,20 Punkten.
Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,52 Prozent auf 10.154,43 Zähler. Beim schweizerischen SMI stand ein Abschlag von 1,46 Prozent auf 13.023,81 Punkte zu Buche, hier belasteten Pharmawerte.

Eine Zinsänderung in den USA gilt als unwahrscheinlich, weshalb die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell um so mehr Beachtung finden sollten. "Interessant dürfte sein, ob noch bis Mai an der Zinsschraube gedreht wird", so Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Denn dann wird "Powell die US-Notenbank verlassen und voraussichtlich durch einen Trump-Befürworter ersetzt werden."

Quelle: dpa-AFX

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29.01.26 12:16
Aktien Europa: Leichte Gewinne nach erster Zahlenwelle

Quartalszahlen haben an den europäischen Börsen am Donnerstag bei Einzelwerten zum Teil für deutliche Kursausschläge gesorgt. Insgesamt bewegten sich die Indizes der Standardwerte aber recht wenig. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte am Mittag um 0,35 Prozent auf 5.954,50 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,42 Prozent auf 10.197,18 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 0,4 Prozent auf 13.076,20 Punkte nach oben.
Die vorsichtige Kursentwicklung hatte gute Gründe. Marktexperte Andreas Lipkow verwies auf einen möglichen militärischen Konflikt im Iran. "Diese geopolitische Thematik bringt große Verunsicherung in die Finanzmärkte."

Von dieser Unsicherheit profitierten die Rohstoff- und Öltitel. Beide Sektoren lagen an der Spitze. Gefragt waren auch die Industriewerte. Hier setzten ABB mit einem Gewinn von fast zehn Prozent Akzente. Der starke Auftragseingang im Schlussquartal trieb die Aktien auf ein Rekordhoch. Analyst Phil Buller von JPMorgan sprach von überwältigenden Auftragseingängen.

Am Ende des Feldes lagen die Technologietitel. Massive Verluste der schwer gewichteten SAP-Aktie drückten den Sektor nach unten. Der Softwarekonzern hatte mit seinen Quartalszahlen und dem Ausblick enttäuscht. Die Aktie sackte um 14 Prozent ab.

Ähnlich schwach war der Chemiesektor. Hier sorgten Givaudan für Naserümpfen. Der Aromen- und Duftstoffhersteller hatte beim organischen Wachstum im vierten Quartal und bei der operativen Marge die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie gab um 6,5 Prozent nach.
Im wenig veränderten Telekomsektor fielen Nokia mit einem Abschlag von 5,4 Prozent auf. Analysten begründeten die Verluste mit dem enttäuschenden Ausblick für die Netzwerkinfrastruktur. Die Quartalszahlen seien dagegen gut gewesen.

Unspektakulär waren indes die Reaktionen im Pharmasektor auf die Quartalsberichte von Sanofi und Roche . Während die Aktien der Franzosen leicht verloren, zog das Schweizer Schwergewicht etwas an.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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29.01.26 18:20
Aktien Europa Schluss: Schwache Techwerte trüben die Stimmung

Hohe Kursverluste bei Technologiewerten in Europa und den USA haben am Donnerstag den EuroStoxx 50 belastet. Der Leitindex der Eurozone schloss 0,70 Prozent tiefer auf 5.891,95 Punkten.
SAP (SAP Aktie) sorgte nach Quartalszahlen für Ernüchterung, die Aktien von Europas größtem Softwarehersteller brachen am EuroStoxx-Ende um gut 16 Prozent ein. In den USA enttäuschte Microsoft (Microsoft Aktie) und sorgte für ähnlich hohe Kurseinbußen. Hinzu kommt die weltweit weiter angespannte geopolitische Lage.

Analystin Christine Romar vom Broker CMC Markets verwies zudem auf die starken Schwankungen beim Goldpreis (Goldkurs). "Als Seismograf für die derzeitige Verfassung der Anleger verheißt die aktuelle Entwicklung nichts Gutes, wenn etwa die USA in den kommenden Stunden oder Tagen mit einem erneuten Angriff auf den Iran für Unruhe sorgen."

An den Börsen außerhalb der Eurozone sah es besser aus. Der britische Leitindex FTSE 100 gewann 0,17 Prozent auf 10.171,76 Zähler. Für den schweizerischen SMI ging es um 0,95 Prozent auf 13.147,93 Punkte nach oben.

Im Technologiesektor gab es mit minus 3,9 Prozent die europaweit größten Verluste. SAP enttäuschte mit den Geschäftszahlen und dem Ausblick. Der Konzern konnte gegen Ende des vergangenen Jahres nicht so viele Verträge im Wachstumsfeld mit Cloudsoftware abschließen wie erhofft.
Im ebenfalls schwachen Chemiesektor sackten Givaudan um 6,8 Prozent ab. Der schweizerische Aromen- und Duftstoffhersteller hatte beim organischen Wachstum im vierten Quartal und bei der operativen Marge die Erwartungen der Analysten verfehlt.

Ein starker Auftragseingang im Schlussquartal trieb in Zürich hingegen die Aktien von ABB auf ein Rekordhoch. Zum Handelsschluss gewannen die Papiere des Industriekonzerns 8,5 Prozent. Dies nahm auch die Anteile von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) und Siemens (Siemens Aktie) ins Schlepptau, die vorne im EuroStoxx um 2,6 beziehungsweise 2 Prozent zulegten.

Quelle: dpa-AFX

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30.01.26 12:29

Aktien Europa: Leichte Gewinne - Nachfolge für Fed-Spitze erwartet

An den europäischen Aktienmärkten ist vor dem Wochenende etwas Ruhe eingekehrt. Mit leichten Gewinnen erholte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 am Freitag etwas von den Vortagsverlusten. Am Mittag legte er um 0,67 Prozent auf 5.931,51 Punkte zu. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,17 Prozent auf 10.189,53 Zähler. Mit dem Schweizer SMI ging es um 0,26 Prozent auf 13.182 Punkte nach oben.
Für ein Aufatmen sorgten Hoffnungen auf die Nachfolge von US-Notenbankchef Jerome Powell, nachdem US-Präsident Donald Trump seinen Wunschkandidaten schon an diesem Freitag bekanntgeben will. Dabei wetten die meisten US-Medien mittlerweile auf Kevin Warsh.

"Die schlimmsten Befürchtungen, dass die Fed ihren guten Ruf als verlässliche Notenbank verliert, dürften sich nicht bewahrheiten", merkte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank dazu an. "Kevin Warsh versteht, dass die Fed und deren guter Ruf essenziell für das Wohlergehen der USA ist." Ob er tatsächlich den Wünschen von Donald Trump nach niedrigeren Zinsen folgen werde, bleibe daher abzuwarten. Dies habe sich bereits an den Devisenmärkten mit "verhaltener Dollar-Stärke" gezeigt.

Die Spekulationen auf die Personalie hinterließen auch Spuren an den Börsen. So kamen die Rohstoffwerte unter Druck. Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) hatten ihren Höhenflug jäh beendet und damit auf den Dollar-Anstieg sowie die Aussichten auf eine nicht allzu lockere künftige US-Geldpolitik reagiert.


Vergleichsweise stark präsentierten sich Technologiewerte. Dazu trug die leichte Erholung des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) vom Einbruch am Vortag bei. ASML gewannen unterdessen knapp ein Prozent und schlossen sich den guten Vorgaben aus Übersee an.
"Lichtblicke kamen nachbörslich von Sandisk mit einem Kursplus von zehn Prozent sowie von Apple (Apple Aktie) ", hieß es in einem Kommentar des Brokers Index Radar. "Der Konzern meldete das stärkste iPhone-Quartal seiner Geschichte und übertraf die Erwartungen in nahezu allen Segmenten."

Nachdem am Vortag noch eine ganze Reihe von Quartalszahlen bei Einzelwerten für Bewegung gesorgt hatten, war das Aufkommen nun überschaubar. Positive Impulse gab es von der Swatch Group, deren Anteile nach Vorlage von Jahreszahlen um 7,3 Prozent zulegten. Zwar hatte der Uhrenkonzern 2025 erneut weniger umgesetzt und einen Margeneinbruch hinnehmen müssen. In der zweiten Jahreshälfte machten sich aber deutliche Anzeichen einer Erholung bemerkbar und das Management um Chef Nick Hayek äußerte sich mit Blick nach vorne gewohnt positiv. Dies strahlte auch auf Richemont aus, die um 1,8 Prozent kletterten.

Aktien von Signify regierten dagegen mit einem Einbruch von 15,8 Prozent auf schwache Quartalszahlen und einen enttäuschenden Ausblick. JPMorgan-Analyst Akash Gupta sprach in einer ersten Reaktion von einer massiven Gewinnwarnung der Niederländer. Der Umsatz und vor allem das operative Ergebnis im vierten Quartal hätten enttäuscht. Auch das Profitabilitätsziel für 2026 liege klar unter der Markterwartung.

Quelle. dpa-AFX

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Highländer49:

Aktien Europa

 
30.01.26 18:09
An den europäischen Aktienmärkten hat es vor dem Wochenende eine Erholung gegeben. Zum Thema wurde an den Finanzmärkten, dass US-Präsident Donald Trump für die Spitze der Notenbank den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh nominiert hat. Dies schürte Zweifel, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird. Warsh galt lange als geldpolitischer Falke, hat sich also tendenziell für höhere Zinsen eingesetzt. Zuletzt sprach er sich aber für Leitzinssenkungen aus. Während dies die US-Börsen belastete, konnten die Börsen hierzulande ihr Plus etwas ausbauen.

Mit einem Anstieg um 0,95 Prozent auf 5.947,81 Punkte erholte sich der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 am Freitag von seinen Verlusten der beiden Vortage. Seine Wochenbilanz konnte er fast noch ausgleichen.

Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,51 Prozent auf 10.223,54 Zähler. Mit dem schweizerischen SMI ging es um 0,31 Prozent auf 13.188,26 Punkte nach oben

Quelle: dpa-AFX
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02.02.26 13:22
Aktien Europa/Nach Goldschreck: Börsen holen Anfangsverluste auf

Europas Börsen haben zum Wochenauftakt anfängliche Verluste eingegrenzt oder gar wettgemacht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 lag gegen Mittag mit 0,2 Prozent nur noch leicht im Minus bei 5.939 Zählern. In Paris , Madrid und Zürich <> drehten die Leitindizes in positives Terrain.
Ein fortgesetzter Preisverfall der zuletzt sehr stark gestiegenen Edelmetalle und Industriemetalle hatte zum Handelsauftakt auch die Aktienmärkte noch belastet. Mittlerweile haben die Preise für Gold (Goldkurs), Silber und Kupfer ihre Verluste etwas eingegrenzt. Damit einher ging auch eine Stabilisierung der Aktienbörsen.

Kleine Lichtblicke gab es zudem von der Konjunktur: In Deutschland, Frankreich und auch in der Eurozone hat sich die Stimmung in der Industrie im Januar etwas verbessert. In Großbritannien stieg sie auf den höchsten Stand seit fast eineinhalb Jahren.

Unter Druck stand zum Wochenbeginn der Rohstoffsektor . Er verlor knapp 2 Prozent und weitete den Rücksetzer vom Freitag aus. In London drückten die Verluste an den Metallbörsen auf die Papiere der zahlreichen Bergwerkskonzerne. Im Leitindex FTSE 100 lagen mit Glencore , Anglo American (Anglo American Aktie) , Antofagasta (Antofagasta Aktie) , Fresnillo und Endeavour Mining fünf Schwergewichte der Branche auf den letzten Plätzen mit Einbußen von 2 bis 5 Prozent.

Im Technologiesektor nahmen Anleger Kursgewinne mit. In der Erwartung hoher Wachstumsraten im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz hatten vor allem die Papiere aus der Halbleiterbranche teils stark zugelegt. Diese gaben am Montag nach, STMicro verbilligten sich um 3 Prozent, BE Semiconductor verloren 2,3 Prozent. Aktien des Maschinenherstellers für die Chip-Branche ASML büßten 3 Prozent ein.
Anleger setzten dagegen auf konsumnahe Aktien und Sektoren, die tendenziell stabilere Erträge erwirtschaften als zyklische Titel aus der Technologie- oder Rohstoffbranche. So fanden sich die Aktien von Lebensmittelproduzenten , Konsumgüterherstellern und Telekomanbietern überwiegend auf der Gewinnerseite.

Außerhalb der Eurozone lag der britische Leitindex FTSE 100 moderat im Plus bei 10.231 Zählern. Mit dem Schweizer SMI ging es mit 0,6 Prozent auf 13.265 Punkte stärker nach oben.

Quelle: dpa-AFX
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02.02.26 18:34

Aktien Europa Schluss: Kurse drehen kräftig ins Plus

Europas Aktienmärkte haben am Montag ihre anfängliche Schwäche überwunden. Im Einklang mit den freundlichen US-Börsen fielen die Kursaufschläge am Ende sogar deutlicher aus als zuletzt in New York. Auf beiden Seiten des Atlantiks gaben Stimmungsdaten aus der Industrie positive Impulse.
Zum Handelsschluss notierte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 1,00 Prozent höher bei 6.007,51 Punkten. Außerhalb der Währungszone rückte der Züricher SMI um 1,67 Prozent auf 13.409,11 Punkte vor. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,15 Prozent auf 10.341,56 Punkte nach oben.

Quelle: dpa-AFX

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Aktien Europa

 
03.02.26 14:16
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Märkte beruhigen sich weiter

Europas Börsen haben am Dienstag leicht zugelegt. "Die Situation an den internationalen Finanzmärkten hat sich wieder etwas beruhigt und die Handelsschwankungen nehmen nicht nur an den Rohstoffmärkten wieder etwas ab", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Geschehen. "Nun liegt der Fokus zumindest kurzfristig wieder auf der Berichtssaison und den anstehenden Makrodaten."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte gegen Mittag mit 0,36 Prozent im Plus bei 6029,61 Zählern. Außerhalb der Eurozone tendierte der britische Leitindex FTSE 100 kaum verändert. Ähnlich sah es beim Schweizer SMI aus.

Stärkster Sektor waren die Rohstoffe. Er erholte sich damit ebenso wie die Preise für Metalle und Edelmetalle. Am anderen Ende des Feldes bewegten sich die Medienwerte. Unter Druck standen Publicis . Das französische Werbeunternehmen hatte einen vorsichtigen Ausblick für das laufende Jahr abgegeben. Die Aktie büßte knapp acht Prozent ein.

Im leicht schwächelnden Chemiesektor standen Akzo Nobel unter Druck. Die Aktien des Lacke- und Farbenproduzenten reagierten damit auf die Zahlen zum vierten Quartal. Die Analysten von JPMorgan verwiesen auf den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda), der unter den Konsensschätzungen gelegen habe. Der Ausblick auf das laufende Jahr erscheine zudem konservativ. Die Aktie büßte 5,8 Prozent ein.

Industriewerte profitierten unterdessen von den Gewinnen von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) . Die Aktie kletterte um ein Prozent. Santander hatte die Aktie des französischen Elektrokonzerns auf "Outperform" angehoben.
Im Bankensektor waren ING mit 2,8 Prozent Aufschlag gefragt. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte das Kursziel von 25 auf 28 Euro angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Bei den Niederländern stünden die Zeichen auf Wachstum, so Analyst Benjamin Goy.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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03.02.26 19:14
Aktien Europa Schluss: Moderate Verluste - Tech- und Medientitel leiden

Europas wichtigste Aktienindizes haben am Dienstag mit moderaten Verlusten geschlossen. Damit konnten sie nicht an ihren starken Wochenauftakt anknüpfen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank letztlich um 0,20 Prozent auf 5.995,35 Punkte. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,26 Prozent auf 10.314,59 Punkte nach unten und für den SMI in Zürich um 0,27 Prozent auf 13.372,58 Punkte.
Zu den größten Verlierern im marktbreiten Stoxx Europe 600 zählte letztlich der Technologiesektor - im Einklang mit der schwachen US-Tech-Börse Nasdaq, wo die Aktien des Zahlungsdienstleisters Paypal nach einem schwachen Quartalsbericht unter die Räder kamen. Dies zog auch den europäischen Branchenkollegen Adyen in Mitleidenschaft, dessen Aktienkurs um sieben Prozent sank.

Auch europäische Medientitel waren nicht gefragt. Neben einem schwachen Ausblick des Werbekonzerns Publicis , der dessen Papiere mit gut 9 Prozent ins Minus drückte, belasteten Kurseinbußen bei Relx und Wolters Kluwer . Die Aktien der beiden Fachverlage litten mit Abgaben von mehr als 14 beziehungsweise 12,7 Prozent darunter, dass das US-Unternehmen Anthropic ein KI-gestütztes Produktivitätstool für interne Rechtsabteilungen von Unternehmen veröffentlicht hat. Der monatelang anhaltende Kursrutsch beider Aktien setzte sich damit fort. Die Wolters-Titel erreichten den tiefsten Stand seit März 2021.

Stärkster Sektor waren hingegen die Rohstoff- und Bergbauwerte . Sie erholten sich damit ebenso wie die Preise für Metalle und Edelmetalle.

Im Chemiesektor standen Akzo Nobel unter Druck. Die Aktien des Lacke- und Farbeproduzenten reagierten mit einem fast vierprozentigen Minus auf die Zahlen zum vergangenen Quartal. Die Analysten von JPMorgan verwiesen auf den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda), der unter der Konsensschätzung gelegen habe. Der Ausblick auf 2026 erscheine zudem konservativ.
Die Titel des Elektrokonzerns Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) stiegen in einem recht freundlichen Branchenumfeld um 1,2 Prozent. Die spanische Bank Santander hatte sie auf "Outperform" hochgestuft.

Im positiven Bankensektor waren ING mit 3,1 Prozent Aufschlag gefragt. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte das Kursziel von 25 auf 28 Euro angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Bei den Niederländern stünden die Zeichen auf Wachstum, schrieb Analyst Benjamin Goy.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
04.02.26 18:55
Aktien Europa Schluss: Rekord in London und Zürich - EuroStoxx verliert

Europas Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während die Leitindizes in London und der Schweiz Rekordhöhen erreichten, gab der mit zahlreichen deutschen Aktien gespickte Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 nach.
Allgemein sorgten vor allem Gerüchte über eine Lockerung des EU-Emissionshandels für Gewinne. Besonders die Chemie- und die Autobranche profitierten. In Großbritannien wirkten sich die steigenden Kurse der dort schwer gewichteten Öl- und Rohstoffbranche positiv aus. Die Ölpreise legten weiter zu, wenn auch moderater als am Vortag, als der Abschuss einer iranischen Überwachungsdrohne durch die USA bekannt geworden war. Gebremst wurde die Aufwärtstendenz an den Aktienmärkten allerdings durch deutliche Verluste im Technologiesektor.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Tag mit einem Abschlag von 0,41 Prozent auf 5.970,47 Zähler. Außerhalb der Euroregion gewann der britische Leitindex 1,07 Prozent auf 10.424,90 Punkte, nachdem er zeitweise in Richtung 10.500 Punkte gestiegen war. Der schweizerische SMI zog um 1,01 Prozent auf 13.508,12 Punkte hoch. Ihm war es im Verlauf des Nachmittags gelungen, bei etwas unter 13.590 Punkten ein Rekordhoch zu erreichen.

Die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Notenbank (EZB) bewegte kaum. Erwartet wird, dass die EZB die Leitzinsen weiter unverändert beibehalten wird. Allerdings: "Die Rufe nach einer EZB-Zinssenkung dürften lauter werden", merkte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank angesichts des jüngsten Rückgangs der Inflation im Euroraum an. "Nicht nur, dass die Teuerungsrate nun unter dem EZB-Zielniveau von zwei Prozent liegt, vielmehr kommt nun mit den höheren Euro-Notierungen ein weiterer Punkt hinzu, der zu einem Umdenken in der EZB führen könnte."

Unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass die EU-Kommission ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument, den Europäischen Emissionshandel, abschwächen will. Geplant sei, über einen längeren Zeitraum als bisher vorgesehen kostenlose Zertifikate auszugeben, um energieintensive Unternehmen - etwa aus der Chemie- oder Autobranche - zu entlasten. Im EuroStoxx legten BASF und Air Liquide (Air Liquide Aktie) zu. Auch Autobauer wie BMW , Mercedes und VW profitierten.
Der Blick der Anleger richtete sich zudem auf Novo Nordisk , die um etwas mehr als 17 Prozent einbrachen. Der dänische Hersteller von Diabetes- und Abnehmmedikamenten erwartet für das Jahr 2026 einen Umsatzrückgang. Es wäre der erste seit fast einem Jahrzehnt. Zudem wird das US-Geschäft durch die Einigung mit der Trump-Administration belastet, die Medikamentenpreise zu senken.

Novartis legten in Zürich nach anfänglichen Verlusten um 1,6 Prozent zu. Auch dieser Pharmakonzern hatte mit seinem Ausblick etwas enttäuscht. Das vierte Quartal sei aber solide ausgefallen, hieß es etwa von der schweizerischen Großbank UBS.

Aktien aus dem Bankensektor standen nach Quartalszahlen ebenfalls im Blick. UBS -Papiere büßten 6,3 Prozent ein, waren allerdings seit Anfang Dezember auch kräftig gestiegen. Die Erwartungen seien dank höherer Erträge und strikter Kostenkontrolle übertroffen worden, kommentierte Barclays-Analystin Flora Bocahut. Die Entwicklung der Netto-Neugelder sei allerdings schwächer gewesen und auch das Aktienrückkaufvolumen sei verringert worden.

Credit Agricole verloren in Paris 3,0 Prozent. Hohe Kosten für den Umbau des Italien-Geschäfts ließen Ende 2025 die Gewinne der französischen Großbank einbrechen.

Die Papiere von Santander gaben um 3,5 Prozent nach. Die Großbank will sich in den Vereinigten Staaten verstärken und einigte sich mit Webster Financial auf eine Übernahme. Die Bewertung des Unternehmens erscheine zwar angemessen, aber die verstärkte Hinwendung zum US-Markt dürften an der Börse nicht allzu gut ankommen, hieß es von Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
05.02.26 14:07

Aktien Europa: Leichte Verluste - Volvo Cars brechen ein

Europas Börsen haben am Donnerstag geschwächelt. "Die Marktteilnehmer sehen sich erneut mit erhöhter Volatilität an den Edelmetallmärkten und eher schwachen Unternehmenszahlen konfrontiert", so Marktexperte Andreas Lipkow. "Somit nehmen die Investoren lieber Gewinne mit und positionieren sich an der Seitenlinie."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,16 Prozent auf 5960,82 Zähler. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,32 Prozent auf 10.398,97 Punkte. Der Schweizer SMI gab um 0,25 Prozent auf 13.473,81 Punkte nach.

Bei den Quartalszahlen überwogen die Enttäuschungen. Auffallendstes Beispiel waren Volvo Cars , dessen Aktienkurs um 22 Prozent abstürzte. Im vierten Quartal waren Umsatz und operatives Ergebnis stark gefallen. Mit beiden Werten verfehlte Volvo die Schätzungen von Analysten deutlich.

Im schwächelnden Telekommunikationssektor gaben Vodafone den Takt vor. Der britische Telekommunikationskonzern hatte im dritten Geschäftsquartal 2025/26 Umsatz und operativen Gewinn zwar gesteigert. Experten hatten sich allerdings mehr erhofft. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einer leichten Enttäuschung. Der recht deutliche Kursverlust von über vier Prozent sei auch dem vorherigen Anstieg geschuldet.

Im Bankensektor gab es unterdessen Licht und Schatten. Während BBVA um 6,7 Prozent nachgaben, legten BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) um 3,7 Prozent zu. Die französische Großbank hatte das Jahr 2025 mit einem überraschend guten Quartal abgeschlossen. Bankchef Jean-Laurent Bonnafe hatte zudem seine Ziele für die kommenden Jahre erhöht.


Nicht ganz so gut sah es bei BBVA aus. Die spanische Großbank hatte im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte im Heimatmarkt zwar operativ deutlich mehr verdient. Doch der Ausblick hielt nicht Schritt. Hier deute sich Korrekturbedarf für die Konsensschätzungen an, betonten die Analysten von JPMorgan.

Unter den Werten der zweiten Reihe knickten Moller-Maersk ein. Die schrittweise Wiederöffnung der Transportwege durch das Rote Meer dürfte 2026 bei der Reederei für einen Gewinnrückgang sorgen. Grund dafür sind fallende Frachtraten, wenn der kürzere Transportweg durch das Rote Meer demnächst wieder regelmäßig zu befahren sein sollte. Die Aktie gab um rund fünf Prozent nach.

Ähnlich stark fielen die Anteile von Vestas nach der Veröffentlichung neuer Geschäftszahlen. Zwar hätten die ausgelieferten Volumina des Herstellers von Windkraftanlagen im vierten Quartal 2025 die Konsensschätzung um 7 Prozent übertroffen, schrieb Analyst Lucas Ferhani von der US-Bank Jefferies. Der Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) hätten die Erwartungen aber um jeweils drei Prozent verfehlt.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

Aktien Europa

 
05.02.26 20:16
Aktien Europa Schluss: Anleger sind vorsichtig und nehmen Gewinne mit

 Nach den jüngsten Rekorden haben Europas Börsen am Donnerstag den Rückwärtsgang eingelegt. "Die Marktteilnehmer sehen sich erneut mit erhöhter Volatilität an den Edelmetallmärkten und eher schwachen Unternehmenszahlen konfrontiert", sagte Marktexperte Andreas Lipkow. "Somit nehmen die Investoren lieber Gewinne mit und positionieren sich an der Seitenlinie."
Consorsbank-Analyst Jochen Stanzl erklärte, dass unter anderem mit der neuerlichen Talfahrt des Silberpreises die Angst vor Anschlussverkäufen in anderen Anlageklassen rasch wach werde.

Die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England bewegten kaum, da beide ihren Leitzins wie erwartet nicht veränderten. Allerdings fiel in London die Entscheidung denkbar knapp aus.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der am Dienstag eine neue Bestmarke erklommen hatte, beendete den Tag 0,75 Prozent tiefer auf 5.925,70 Zähler. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,90 Prozent auf 10.309,22 Punkte. Der Schweizer SMI gab um 0,31 Prozent auf 13.466,04 Punkte nach. Beide hatten tags zuvor Rekordhöhen erreicht.

Mit Blick auf die Quartalsberichte überwogen die Enttäuschungen. Auffallendstes Beispiel waren Volvo Cars , dessen Aktie um 22,5 Prozent abstürzte. Im vierten Quartal waren Umsatz und operatives Ergebnis stark gesunken und verfehlten die Analystenschätzungen deutlich.
Im schwächelnden Telekommunikationssektor gaben Vodafone den Takt vor. Der britische Telekommunikationskonzern hatte im dritten Geschäftsquartal Umsatz und operativen Gewinn zwar gesteigert, Experten hatten sich aber mehr erhofft. Die Aktie büßte 4,7 Prozent ein.

Im Bankensektor gab es Licht und Schatten. Während BBVA am EuroStoxx-Ende um 8,8 Prozent absackten, legten BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) am oberen Ende des Kurszettels um 1,2 Prozent zu. Die französische Großbank hatte das Jahr 2025 mit einem überraschend guten Quartal abgeschlossen und zudem die Ziele für die kommenden Jahre angehoben.

Die spanische Großbank BBVA verdiente dagegen zwar im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte im Heimatmarkt operativ deutlich mehr verdient, doch der Ausblick hielt nicht Schritt. Hier deute sich Korrekturbedarf für die Konsensschätzungen an, hieß es von JPMorgan.

Novo Nordisk büßten in Kopenhagen knapp 8 Prozent ein. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass das US-Telemedizinunternehmen Hims and Hers eine Nachahmer-Kopie der Abnehmpille Wegovy des dänischen Diabetesspezialisten für einen Einführungspreis von 49 US-Dollar im Monat auf den Markt bringen wolle. Danach sollen Patienten mit einem Fünf-Monats-Bestellplan 99 Dollar (Dollarkurs) monatlich zahlen, was rund 100 Dollar weniger wäre als das was Novo laut Reuters verlangt.

Mit einem Abschlag von knapp 9 Prozent ging es für die Anteile von Vestas abwärts. Zwar hätten die ausgelieferten Mengen des Herstellers von Windkraftanlagen im vierten Quartal die Konsensschätzung übertroffen, Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis hätten jedoch enttäuscht, kommentierte das Analysehaus Jefferies.

Für AP Moller-Maersk ging es um 3,7 Prozent abwärts. Die schrittweise Wiederöffnung der Transportwege durch das Rote Meer dürfte 2026 für einen Gewinnrückgang der Reederei sorgen. Grund dafür sind fallende Frachtraten, wenn der kürzere Transportweg durch das Rote Meer wieder regelmäßig befahren werden sollte.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
06.02.26 12:21
Aktien Europa: Stabilisierung - Bauwerte fest, Autoaktien schwach

Europas Börsen haben am Freitag leicht zugelegt. Vor dem Wochenende kamen die Märkte etwas zur Ruhe, zumal es nur wenige Quartalszahlen gab. Zu der Stabilisierung trug bei, dass sich die Lage am Markt für Edelmetalle und Kryptowährungen etwas beruhigt hatte.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann am Mittag 0,46 Prozent auf 5953,12 Zähler. Außerhalb der Eurozone stagnierte der britische Leitindex FTSE 100 , während der Schweizer SMI um 0,42 Prozent auf 13.408,95 Punkte nachgab.

Schwächster Sektor waren die Autowerte. Nach Volvo Cars am Vortag erlitt mit Stellantis eine zweite Aktie des Sektors einen Einbruch. Zuletzt lag der Wert mit 23 Prozent im Minus und lotete damit neue Tiefs aus.

Der Fiat- und Chrysler-Mutterkonzern schrieb wegen der US-Elektroauto-Kehrtwende rote Zahlen und strich die Dividende. Die Wende hatte Abschreibungen von fast 22 Milliarden Euro zur Folge. Die Analysten von Jefferies sprachen von rekordhohen Belastungen im zweiten Halbjahr 2025. Dies färbte auch auf andere Titel der Branche wie Renault und Volkswagen (VW Aktie) ab, die ebenfalls merklich nachgaben.

Ganz anders der Bausektor. Hier beflügelten die deutlichen Gewinne von Vinci (Vinci Aktie) . Der französische Infrastrukturkonzern hatte mit den Zahlen für das vergangene Jahr die Markterwartungen übertroffen. Analysten lobten insbesondere den freien Barmittelzufluss, der mit sieben Milliarden Euro überraschend hoch ausfiel. Im laufenden Jahr soll er bei sechs Milliarden liegen, was ebenfalls mehr ist, als erwartet worden war. Die Aktie gewann 7,7 Prozent.

Nicht ganz so gut fiel die Reaktion auf einen anderen französischen Wert aus. Die Großbank Societe Generale hatte zwar ein starkes Geschäftsjahr 2025 mit einem überraschend guten Schlussquartal hingelegt. Die Dividende soll von 1,09 auf 1,61 Euro je Aktie steigen. Zudem kündigte die Societe Generale Aktienrückkäufe von knapp 1,5 Milliarden Euro an. Trotzdem lag die Aktie 4,5 Prozent im Minus. Damit machten sich beim Kurs zunehmend Bremsspuren bemerkbar, nachdem sich der Wert seit Anfang 2025 in der Spitze nahezu verdreifacht hatte.

Auch Aktien der UBS schwächelten. Hier belasteten Abstufungen mehrerer Analysten. Er sehe weniger Potenzial für eine überdurchschnittliche Entwicklung der Aktie, schrieb etwa Chris Hallam von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie). Seit der Kaufempfehlung im März 2022 hätten sich die Aktien deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
06.02.26 19:06
Aktien Europa Schluss: Erholung mit US-Rückenwind

Europas Börsen haben am Freitag mit Rückenwind aus den USA zugelegt. Nach der Nervosität vergangener Tage kehrte vor dem Wochenende wieder etwas Risikobereitschaft der Anleger an die Märkte zurück. Dies zeigte sich auch an anziehenden Kursen von Kryptowährungen. Zur Erholung trug bei, dass sich die Lage am Markt für Edelmetalle beruhigte.
Der EuroStoxx 50 baute seine Gewinne am Nachmittag aus, als die US-Börsen zur Erholung ansetzten. Der Eurozonen-Leitindex verabschiedete sich 1,23 Prozent höher bei 5.998,40 Punkten ins Wochenende. Seine Wochenbilanz wurde so mit 0,85 Prozent noch positiv. Die Marke von 6.000 Punkten, über der er am Dienstag seinen bisherigen Rekord von 6.073 Zählern aufgestellt hatte, konnte der Eurozonen-Leitindex im Tagesverlauf aber nur kurz wieder überwinden.

Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um 0,59 Prozent auf 10.369,75 Punkte zu, während der Schweizer SMI um 0,27 Prozent auf 13.503,06 Punkte stieg. Auch diese beiden Indizes stehen unweit ihrer erst wenige Tage alten Bestmarken.

Auf Sektorebene waren vor allem Baustoffwerte gefragt. Hier stützte der Kurssprung um rund zehn Prozent bei Vinci (Vinci Aktie) . Der französische Infrastrukturkonzern hatte mit den Zahlen für das vergangene Jahr die Markterwartungen übertroffen. Analysten lobten besonders den freien Barmittelzufluss, der mit sieben Milliarden Euro überraschend hoch ausfiel.

Deutlich abgeschlagen war der Autosektor, wie ein Kursrutsch um drei Prozent beim Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts zeigt. Nach Volvo Cars am Vortag erlitt nun Stellantis einen heftigen Kurseinbruch. Die Titel des Mutterkonzerns von Marken wie Peugeot, Fiat, Opel und Chrysler brachen um mehr als 25 Prozent ein.
Stellantis schrieb wegen der US-Elektroauto-Kehrtwende rote Zahlen und strich die Dividende. Abschreibungen von fast 22 Milliarden Euro waren die Folge. Die Analysten von Jefferies sprachen von rekordhohen Belastungen im zweiten Halbjahr 2025. Dies färbte auch besonders deutlich auf die Titel des französischen Konkurrenten Renault (Renault Aktie) ab: Ihr Kurs fiel um 3,3 Prozent. Bei deutschen Autobauern waren die Abgaben weniger stark.

Im insgesamt freundlichen Bankensektor schlossen zwei Branchenwerte mit Verlusten. Bei der UBS waren diese mit 0,4 Prozent weniger deutlich nach der Abstufung durch mehrere Analysten. 2,2 Prozent verloren derweil die Titel der Societe Generale , obwohl die französische Bank ein überraschend gutes Schlussquartal hinter sich hat und die Dividende aufstocken will. Neben einem enttäuschenden Handelsgeschäft war auch von Gewinnmitnahmen die Rede.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.02.26 15:10
Aktien Europa: Kaum Bewegung vor Zahlenflut - STMicro und Unicredit stark

Europas Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt anfängliche Gewinne wieder abgegeben. Vor einer Flut von Quartalszahlen und Prognosen im Wochenverlauf gingen Investoren am Montag keine Risiken mehr ein. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 trat gegen Mittag mit 5.999 Punkten auf der Stelle. In der vergangenen Woche hatte der Index die runde Marke von 6.000 Punkten nicht halten können.
Außerhalb der Eurozone trat der britische Leitindex FTSE 100 mit 10.373 Zählern auf der Stelle. Der Schweizer SMI lag mit 0,2 Prozent moderat im Minus.

In Paris legten STMicro um 7 Prozent zu auf ein Hoch seit Juli. Der Chiphersteller baut die Kooperation mit dem Tech- und Handelsriesen Amazon (Amazon Aktie) mit einer milliardenschweren Bestellung aus. STMicro wird in den kommenden Jahren verschiedene Halbleiter für Amazons Cloudgeschäft AWS liefern.

Leicht im Plus lag zum Wochenbeginn der Banksektor . Hier glänzten die Papiere von Unicredit mit einem Aufschlag von 6 Prozent. Die Aktien erreichten nach starken Gewinnzielen der Italiener für die kommenden Jahre ein Rekordhoch.

Der europäische Chemiesektor gab mit 0,4 Prozent etwas stärker nach. Hier enttäuschte der Verkauf der Tiernahrungssparte durch den Aromenhersteller DSM-Firmenich an den Investor CVC Capital Partners. Aktien von DSM-Firmenich rutschten in Amsterdam um mehr als 5 Prozent ab und belasteten auch die Papiere der Wettbewerber Givaudan und Symrise (Symrise Aktie) . Analysten bemängelten, dass der Verkaufspreis von 2,2 Milliarden Euro die Sparte niedrig bewerte.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
10.02.26 14:31

Aktien Europa: Quartalszahlen liefern Impulse - Indizes aber wenig bewegt

Die Anleger an Europas Aktienmärkten haben sich am Dienstag eher zurückgehalten. "Nach den Turbulenzen am Edelmetall- und Kryptowährungsmarkt fokussieren sich die Anleger nun wieder verstärkt auf Unternehmenszahlen und anstehende Konjunkturdaten", so Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Die Störfaktoren aus der vergangenen Woche nehmen ab, geopolitische Spannungen treten in den Hintergrund und die Volatilität am Aktienmarkt kehrt so langsam wieder in den normalen Bereich zurück."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 erreichte zwischenzeitlich knapp ein neues Rekordhoch, trat gegen Mittag dann aber mit 6.061,47 Punkten wieder nahezu auf der Stelle.

Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,37 Prozent auf 10.348,23 Zähler. Der Schweizer SMI legte dagegen um 0,12 Prozent auf 13.522,52 Punkte zu.

Bei Einzelwerten gab es dagegen starke Bewegungen nach neuen Zahlen. Mit Erleichterung reagierten Anleger auf das Zahlenwerk von Kering . An der Pariser Börse schnellte der Aktienkurs um zwölf Prozent nach oben. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank sieht den Luxusgüterkonzern am Beginn einer mehrjährigen Erholung. Darauf deute die solide Verbesserung im vierten Quartal im Vergleich zum dritten Jahresviertel hin.

Die Aktien von Philips waren mit über sieben Prozent Aufschlag ebenfalls gefragt. Die Analysten von JPMorgan sprachen von besser als erwarteten Zahlen für das vierte Quartal. Nach Ansicht der Experten des Investmenthauses Jefferies überzeugten zudem die Ausblicke für 2026 und für 2028.


Frohe Kunde gab es auch von Astrazeneca . Der Pharmakonzern stellt sich nach einem schwungvollen Jahr auf weiteres Wachstum ein und will zugleich mehr verdienen. Die Aktie lag zuletzt 0,7 Prozent im Plus.

Gefragt waren auch die Chemiewerte. Analystin Georgina Fraser von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) ist zuversichtlicher für den Sektor geworden. Die Stimmung sei zwar noch schlecht, aber es gebe erste Anzeichen einer Wirtschaftsbelebung. Sie erhöhte unter anderem das Kursziel für BASF (BASF Aktie) . Die Aktie kletterte um 3,8 Prozent.

Nicht gut kam dagegen der Quartalsbericht von BP an. Der britische Ölkonzern verschärft seine Kostensparmaßnahmen und kauft vorerst keine weiteren Aktien zurück. Überschüssige Barmittel sollen vollständig zur Stärkung der Bilanz eingesetzt werden. Da war es nur ein schwacher Trost, dass die Ergebnisse den Erwartungen entsprachen. Die Aktie sank um über vier Prozent.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

Aktien Europa

 
10.02.26 19:47

Aktien Europa Schluss: Moderat schwächer - Einzelwerte deutlicher bewegt

Die Anleger an Europas Aktienmärkten haben sich am Dienstag eher zurückgehalten. Bei einzelnen Aktien gab es nach Unternehmenszahlen mitunter deutlichere Bewegungen.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg im Verlauf mit gut 6.078 Punkten auf ein Rekordhoch, aus dem Handel ging der Eurozonen-Leitindex aber mit minus 0,20 Prozent auf 6.047,06 Punkte. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,31 Prozent auf 10.353,84 Zähler. Der schweizerische SMI schloss prozentual unverändert bei 13.518,22 Punkten.

Bei Einzelwerten stachen hohe Kursgewinne für Ferrari nach Quartalszahlen hervor. Mit Erleichterung und hohem Kurszuwachs reagierten Anleger zudem auf das Zahlenwerk des Luxusgüterherstellers Kering (Kering Aktie) . Stark unter Druck standen die Anteile von BP (BP Aktie) , der Ölkonzern verschärft die Sparmaßnahmen und streicht Aktienrückkäufe.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

Aktien Europa

 
11.02.26 14:31
Aktien Europa: Leichte Verluste - Technologiewerte schwächeln

Die Anleger an Europas Aktienmärkten haben sich am Mittwoch erneut zurückgehalten. "Die Dynamik an den europäischen Finanzmärkten nimmt vor der Publikation der US-Arbeitsmarktdaten etwas ab", beschrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets das Geschehen. "Es sind klare Tendenzen für Gewinnmitnahme erkennbar."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank am Mittag um 0,24 Prozent auf 6.032,33 Punkte. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,53 Prozent auf 10.408,80 Zähler. Der Schweizer SMI tendierte kaum verändert.

Der US-Arbeitsmarktbericht könnte aus Sicht der Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ein verhaltenes Bild zeichnen. Dies sei aber kein Grund zur Klage. "Da es die US-Wirtschaft zuletzt vermochte, trotz dieses geringen Beschäftigungsanstieges ihre gesamtwirtschaftliche Leistung mit Jahresraten von gut vier Prozent zu steigern, müssen die Produktivitätsgewinne entsprechend hoch sein", hieß es in einem Kommentar der LBBW. "Dies drückt die Lohnstückkosten und hemmt damit auch den Preisauftrieb auf der Ebene der Endverbraucher." Zugleich dämpfe es die Auswirkungen der US-Zölle.

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Aktien von Dassault Systemes brachen um knapp 20 Prozent ein. "Kein Silberstreif am Horizont", merkte Analyst Charles Brennan von der Bank Jefferies zu den Quartalszahlen des französischen Software-Entwicklers an. Die Wachstumsprognose des Unternehmens für das laufende Jahr stelle zudem die Frage, wie deutliche Veränderungen möglich werden sollen in Zeiten eines sich beschleunigenden Wandels. Auch das Schwergewicht SAP (SAP Aktie) schwächelte mit 1,8 Prozent Abschlag.

Überzeugen konnte dagegen Ahold Delhaize . Der niederländische Supermarktbetreiber hatte der Konsumflaute in den USA getrotzt und im vierten Quartal überraschend viel verdient. Im größten Markt des Konzerns konnte Ahold die verkauften Mengen gegen den Branchentrend steigern. Der schwache Dollar (Dollarkurs) bremste zwar, dennoch fielen die Ergebnisse spürbar besser aus als von Experten erwartet worden war. Die Aktie legte um knapp neun Prozent zu.
Im Bereich der Nahrungs- und Getränkehersteller war der Großbrauer AB Inbev mit 1,2 Prozent Aufschlag gefragt. Er profitierte von den Vorgaben von Heineken . Die Analysten von Jefferies sprachen von einem starken Zahlenwerk für 2025. Der Konzern kündigte zudem den Abbau von zahlreichen Stellen an.

Stärkster Sektor waren die Ölwerte. Die Zahlen von Totalenergies fanden ein positives Echo. Die Aktie legte um rund zwei Prozent zu.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
11.02.26 18:46
Aktien Europa Schluss: US-Jobdaten verunsichern - 'Footsie' mit Rekord

An den europäischen Aktienbörsen haben die Anleger am Mittwoch nach Bekanntwerden von US-Arbeitsmarktdaten Nervosität gezeigt. Nach stärkeren Schwankungen beendete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 den Handel mit minus 0,19 Prozent auf 6.035,64 Punkte.
Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 im Verlauf auf ein Rekordhoch und schloss mit plus 1,14 Prozent auf 10.472,11 Zähler. Starke Rohstoff- und Ölwerte schoben den "Footsie" an. Der Schweizer SMI gewann 0,21 Prozent auf 13.547,08 Punkte.

Auf den ersten Blick waren die US-Jobdaten solide, die Beschäftigtenzahl stieg in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Was dies für die Zinsen in den USA in den nächsten Monaten bedeutet, darüber waren sich Marktbeobachter nicht ganz einig.

"Der Januar-Arbeitsmarkt gibt jedenfalls keinen Anlass für eine rasche geldpolitische Lockerung", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Die Ökonomen der niederländischen ING Bank halten hingegen weitere Zinssenkungen für möglich. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - außerhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, so die ING-Experten.

Ahold Delhaize waren im EuroStoxx der Tagessieger mit plus 11,6 Prozent. Der niederländische Supermarktbetreiber konnte der Konsumflaute in den USA trotzen und im vierten Quartal überraschend viel verdienen. Im größten Markt des Konzerns steigerte Ahold die verkauften Mengen gegen den Branchentrend. Der schwache Dollar (Dollarkurs) bremste zwar, dennoch fielen die Ergebnisse spürbar besser aus als von Experten erwartet.
Technologiewerte waren schwach. Adyen landeten im EuroStoxx mit minus 6,5 Prozent auf dem letzten Platz. SAP (SAP Aktie) verloren 5,2 Prozent. Zudem brachen Dassault Systemes um gut ein Fünftel ein. "Kein Silberstreif am Horizont", merkte Analyst Charles Brennan von Jefferies zu den Quartalszahlen des französischen Software-Entwicklers an.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
12.02.26 18:08

Aktien Europa Schluss: Indizes nach Rekordhöhen unter Druck

Nach Rekordhöhen im frühen Handel sind die europäischen Börsen am Donnerstag letztlich unter Druck geraten. Deutliche Verluste bei Technologiewerten in den USA galten als Gründe dafür. Anleger sind weiter beunruhigt, ob sich die enormen Investitionen in KI auszahlen. Zudem waren am Edelmetallmarkt die Investoren wieder sehr nervös, die Preise für Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) sackten stark ab.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der seine Bestmarke auf fast 6.100 Punkte hochgeschraubt hatte, beendete den Handel mit minus 0,40 Prozent auf 6.011,29 Punkte. Eine Reihe von Quartalszahlen prägte den Tag. Dabei gab es sehr hohe Kursverluste für den Zahlungsdienstleister Adyen , während die Papiere des Brillenherstellers EssilorLuxottica deutlich zulegen konnten.

Außerhalb der Eurozone kletterten auch der britische Leitindex FTSE 100 und der schweizerische SMI zunächst so hoch wie noch nie. Am Ende des Tages sah es anders aus: Beim "Footsie" in London stand ein Abschlag von 0,67 Prozent auf 10.402,44 Punkte zu Buche, der SMI in Zürich sank um 0,13 Prozent auf 13.529,92 Zähler.

Quelle: dpa-AFX

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Highländer49:

Aktien Europa

 
13.02.26 13:37
Aktien Europa: Wenig bewegt - L'Oreal unter Druck

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag verhalten tendiert. Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets sprach von Kaufzurückhaltung: "Die Investoren stellen sich vor dem nahenden Wochenende lieber an die Seitenlinien."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,24 Prozent auf 5.997,60 Punkte. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,24 Prozent auf 10.427,88 Zähler. Der Schweizer SMI tendierte 0,6 Prozent fester mit 13.614,17 Punkten und verzeichnete ein neues Rekordhoch im Verlauf.

An der Spitze der Einzelsektoren standen die Technologiewerte. Gewinne der Schwergewichte ASML und SAP (SAP Aktie) stützten. Aktien des IT-Dienstleisters Capgemini zogen nach Zahlen um fünf Prozent an.

Die Akzente unter den Industriewerten setzten Safran (Safran Aktie) . Der französische Triebwerkshersteller verspricht sich vom Rüstungsboom und der anziehenden Nachfrage von Flugzeugbauern deutliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Das kam am Markt gut an. Die Aktie gewann zuletzt 7,8 Prozent und kletterte im Verlauf auf ein Rekordhoch.

Weniger gut kam dagegen das Zahlenwerk eines anderen französischen Standardwertes an: Der Kosmetikkonzern L'Oreal war im vierten Quartal moderater als erwartet gewachsen. Das Geschäft in China blieb schwierig und das Luxusgeschäft schwächelte etwas. Die Aktie büßte 4,4 Prozent ein.
Im nachgebenden Rohstoffsektor fielen Norsk Hydro um 6,7 Prozent. Die Zahlen des norwegischen Aluminiumproduzenten waren nach Ansicht der Analysten von Jefferies zwar besser als erwartet ausgefallen, der Ausblick gestalte sich aber nur durchwachsen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
13.02.26 19:26
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schwächer - Safran gefragt

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Eine im Januar in den USA überraschend abgeschwächte Inflation war keine große Stütze.
Der EuroStoxx 50 verlor zum Handelsende 0,43 Prozent auf 5.985,23 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich daraus für den Leitindex der Eurozone ein Minus von 0,2 Prozent. Außerhalb der Eurozone stieg am Freitag der britische Leitindex FTSE 100 um 0,42 Prozent auf 10.446,35 Zähler. Der schweizerische SMI schloss mit plus 0,52 Prozent auf 13.600,67 Punkten, im Verlauf hatte er ein Rekordhoch erklommen.

Die Akzente unter den Industriewerten setzte Safran (Safran Aktie) . Der französische Triebwerkhersteller verspricht sich vom Rüstungsboom und der anziehenden Nachfrage von Flugzeugbauern deutliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Das kam am Markt gut an. Die Aktien gewannen an der EuroStoxx-Spitze 8,3 Prozent und hatten im Verlauf ein Rekordhoch erreicht.

Weniger gut fanden Anleger das Zahlenwerk eines anderen französischen Standardwertes: Der Kosmetikkonzern L'Oreal war im vierten Quartal moderater als erwartet gewachsen. Das Geschäft in China blieb schwierig und das Luxusgeschäft schwächelte etwas. Die Aktien büßten am EuroStoxx-Ende 4,9 Prozent ein.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
16.02.26 19:55
Wenig Bewegung wegen Feiertagen in USA und China
Ohne Impulse von den wichtigen Aktienmärkten Chinas und der Vereinigten Staaten hat sich an Europas Börsen zum Wochenauftakt nicht viel getan. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Eurozone schloss am Montag mit 0,11 Prozent im Minus. Mit 5.978,88 Punkten zum Schlusskurs konnte das Börsenbarometer die runde Marke von 6.000 Zählern nur vorübergehend überwinden.
An den Börsen Chinas, Südkoreas und der USA wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt. Damit fehlten den europäischen Handelsplätzen sowohl Impulse als auch Börsenumsätze.

Außerhalb der Eurozone schnitten die Börsen am Montag etwas besser ab: So stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,26 Prozent auf 10.473,69 Zähler. Der schweizerische SMI konnte den jüngsten Rekordlauf fortsetzen, er stieg um 0,41 Prozent auf 13.656,00 Punkte.

Quell: dpa-AFX
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17.02.26 18:37
Aktien Europa Schluss: US-Börsen treiben EuroStoxx 50 über 6.000 Punkte

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag zugelegt. London und Zürich meldeten Rekorde. Rückenwind gab es aus den USA, wo die Börsenindizes anfängliche, teils herbe Kursverluste wieder wettmachen konnten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone drehte nach vorübergehenden Verlusten am Nachmittag wieder ins Plus und brachte es zum Schluss auf einen Gewinn von 0,72 Prozent auf 6.021,85 Zähler. Schon seit dem Jahresanfang kämpft der Index um die runde Marke von 6.000 Punkten.
Gesucht waren zuvorderst die als defensive Investments geltenden Aktien des Immobiliensektors und des Pharmasektors . Mit diesen setzen Anleger auf vergleichsweise stabile Einnahmen der Unternehmen und auf robuste Ausschüttungen.

Außerhalb der Eurozone setzte der schweizerische Aktienmarkt erneut Akzente. Der Leitindex SMI erreichte den vierten Börsentag in Folge ein Rekordhoch. Um 0,71 Prozent auf 13.752,84 Punkte ging es in Zürich nach oben. In London gewann der Leitindex FTSE 100 0,79 Prozent auf 10.556,17 Zähler und erreichte ebenfalls eine Höchstmarke.

Im Blick steht unverändert die Saison der Quartalsbilanzen. "Trotz insgesamt solider Fundamentaldaten bleibt die Berichtssaison von spürbarer Unsicherheit begleitet", stellte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank fest. Für 2026 erwarteten Analysten für die Unternehmen im Stoxx 600 im Schnitt ein Gewinnwachstum von rund elf Prozent. Um dies zu erreichen, müssten die Unternehmensgewinne im Jahresverlauf jedoch spürbar anziehen, so der Experte.

Vergleichsweise stark präsentierten sich Versicherungswerte. Axa (AXA Aktie) kletterten um 2,7 Prozent. Die kanadische Bank RBC hat die Bewertung der Aktien mit der Einstufung "Outperform" gestartet. Seit 2016 habe der Versicherer sowohl das Wachstum als auch die Qualität der Produkte verbessert, schrieb Analyst Mandeep Jagpal.
Rohstoffwerte setzten dagegen ihre Korrektur fort. Daran änderten auch gute Zahlen von BHP nichts. Steigende Preise vor allem für Kupfer haben dem Bergbaukonzern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 Auftrieb gegeben. Konzernchef Mike Henry führte die gute Entwicklung vor allem auf den jahrelangen Ausbau des Kupfergeschäfts zurück. Die BHP-Aktien schlossen mit 1,5 Prozent im Plus.

Quelle. dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
18.02.26 18:24
Aktien Europa Schluss: Rekordjagd geht dank Konjunktur weiter

Die europäischen Aktienmärkte haben sich zur Wochenmitte zu Höchstständen aufgeschwungen. Wie schon am Vortag sorgten vor allem die US-Börsen am Mittwoch mit ihren Gewinnen auch diesseits des Atlantiks für steigende Kurse. Der EuroStoxx 50 schaffte es auf ein Rekordhoch und schloss mit einem Plus von 1,35 Prozent bei 6.103,37 Punkten. Das war der größte prozentuale Tagesgewinn seit Anfang Januar.
"Von konjunktureller Seite kommt weiter Rückenwind", schrieb Investmentchef Laurent Denize von der Bank Oddo BHF. So hätten sich die USA besser entwickelt als von vielen erwartet. In Deutschland hätten die Exporte zum Jahresende überraschend stark zugelegt. Die anhaltende wirtschaftliche Erholung schaffe - zusammen mit einer unterstützenden Geld- und Fiskalpolitik - ein weiterhin günstiges Umfeld für Aktien.

Auch London und Zürich meldeten wie schon am Vortag Rekorde ihrer Leitindizes, gefolgt von der Pariser Börse . Der britische FTSE 100 legte um 1,23 Prozent auf 10.686,18 Zähler zu. Der schweizerische SMI kletterte um 0,39 Prozent auf 13.807,04 Punkte.

Der Stoxx 50 Index , in dem auch Aktien aus Ländern außerhalb der Eurozone enthalten sind, erreichte ebenfalls eine Höchstmarke, ebenso der marktbreite Stoxx 600 .

Von der Aussicht auf konjunkturelle Belebung profitierten Rohstoffwerte , der Sektorindex stieg um gut 4 Prozent. Papiere des Bergbaukonzerns Glencore (Glencore Aktie) legten um 4,5 Prozent zu. Die Analysten von JPMorgan sprachen von besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen des Unternehmens.

Im ebenfalls starken Industriegütersektor waren Aktien von BAE Systems (BAE Systems Aktie) mit 4 Prozent Aufschlag gefragt. Bei Morgan Stanley war von einem weiteren Jahr starker operativer und finanzieller Entwicklung des britischen Rüstungsunternehmens die Rede. Der Ausblick für 2026 deute zudem auf weiteres Wachstum hin und eröffne Potenzial nach oben.

Mit deutlichen Abgaben reagierten dagegen Carrefour auf die Zahlen zum Schlussquartal 2025. Die Aktie büßte knapp 5 Prozent ein. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einem enttäuschenden vierten Quartal des französischen Supermarktbetreibers. Hinzu komme ein Ausblick, der wenig Aufschluss über die Entwicklung in diesem Jahr gebe.

Quelle: dpa-AFX
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19.02.26 19:17
Die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines Angriffs der Vereinigten Staaten auf den Iran hat am Donnerstag die Kurs-Rally an Europas Börsen zumindest unterbrochen. Investoren dürften angesichts dieses Szenarios Gewinne mitgenommen haben. Am Vortag hatte es weitere Rekorde an den Börsen in Paris, London und Zürich gegeben. Auch marktführende europäische Aktienindizes wie der EuroStoxx 50, der Stoxx 50 und der marktbreiten Stoxx 600 hatten Höchstmarken erreicht.
Am Donnerstag gab der EuroStoxx 50 um 0,72 Prozent auf 6.059,62 Punkte nach. Der schweizerische SMI schloss mit minus 0,05 Prozent auf 13.799,59 Zähler. In London verlor der FTSE 100 0,55 Prozent auf 10.627,04 Punkte.

Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. So zitierte der US-Sender CBS News informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen möglichen Angriff getroffen.

Quelle: dpa-AFX
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20.02.26 12:07
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Luxuswerte gefragt

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag leicht zugelegt. Das Auf und Ab der Vortage setzte sich damit fort. Der EuroStoxx 50 gewann gegen Mittag 0,49 Prozent auf 6.089,13 Punkte.
Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um 0,68 Prozent auf 10.699,76 Zähler zu, während der Schweizer SMI um 0,18 auf 13.825,09 Punkte anzog.

Die Anleger lehnten sich zurück und "warten auf die Veröffentlichung der anstehenden makroökonomischen Daten am Nachmittag in den USA", so Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Die Stimmung bleibt verhalten positiv, wird jedoch durch die Eskalationstendenzen zwischen den USA und dem Iran eingetrübt."

Stärkster Sektor waren die Luxuswerte. Die Aktien von Moncler trieben den Sektor mit einem Kurssprung von zwölf Prozent an. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank sprach von einem starken Schlussquartal des Herstellers hochpreisiger Jacken. Auch der Jahresauftakt sei vielversprechend verlaufen und liefere damit dem Luxussektor positive Impulse. LVMH etwa kletterten um drei Prozent.

Unter den ebenfalls gefragten Baustoffwerten gewannen Sika 2,4 Prozent. Das Bauchemieunternehmen hatte nach Ansicht der Analysten von RBC etwas besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Auch der Ausblick kam gut an.
Im Chemiesektor kletterten Air Liquide (Air Liquide Aktie) um 3,7 Prozent. Der französische Gase-Hersteller hatte das vergangene Jahr trotz stagnierender Einnahmen mit mehr Gewinn abgeschlossen. Konzernchef Francois Jackow will die operative Marge nun noch stärker nach oben treiben als bisher geplant war.

Nicht ganz so gut war das Echo auf die Zahlen von Danone (Danone Aktie) . Der Lebensmittelkonzern hatte Ende 2025 zwar von einer starken Nachfrage nach proteinreichen Joghurts und Gesundheitsdrinks profitiert. Für Analyst David Hayes vom Investmenthaus Jefferies wurde das überraschend starke organische Umsatzwachstum im Schlussquartal allerdings durch kleinere Enttäuschungen etwa bei der Absatzentwicklung und im China-Geschäft etwas getrübt. Die Rückrufe für Babynahrung sorgten zudem für anhaltende Unsicherheit. Die Aktie tendierte kaum verändert.

Quelle: dpa-AFX
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23.02.26 20:22
Aktien Europa Schluss: Trumps Zolltheater sorgt für Zurückhaltung
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag verunsichert auf neue Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump reagiert und letztlich keine klare Richtung ausgebildet. Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,28 Prozent bei 6.113,92 Punkten. Außerhalb der Eurozone stieg der schweizerische SMI um 0,08 Prozent auf 13.871,06 Zähler. Der britische Leitindex FTSE 100 sank um 0,02 Prozent auf 10.684,74 Zähler.
Die erste Nervosität der Anleger legte sich zwar schnell, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA dem Präsidenten Donald Trump am Freitag die rechtliche Grundlage für viele bisher verhängte Zölle entzogen hatte. Trump reagiere prompt mit der Ankündigung neuer Zölle für alle Länder.

Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets sprach nach Trumps erneutem Rundumschlag aber von einem perfekten Chaos: "Keiner weiß mehr wirklich, welche Zölle wie lange jetzt noch gelten oder ob man gar auf Rückzahlungen hoffen kann - allein die jetzt wieder herrschende Unsicherheit sorgt zunächst einmal für Nervosität und Verkäufe am Aktienmarkt."

Aus Branchensicht waren Versorgerwerte europaweit am meisten gefragt, die zuletzt wegen Italiens Interventionsplänen unter fallenden Strompreisen gelitten hatten. Enel (Enel Aktie) konnte diese Sorgen nun mildern. Das operative Gewinnziel für 2026 übertraf die Erwartungen. Das Unternehmen will zudem mehr Dividende zahlen und Aktien zurückkaufen. Enel standen mit plus 6,8 Prozent an der EuroStoxx-Spitze.

Negative Schlagzeilen machte vor allem Novo Nordisk mit einem Kurseinbruch von mehr als 16 Prozent. Der ehemals für seine Abnehmmittel von Anlegern gefeierte Pharmakonzern muss bei der Entwicklung neuer Medikamente in diesem Bereich den nächsten Rückschlag hinnehmen, da das Präparat Cagrisema in einer Studie die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Die Aktien erreichten den niedrigsten Stand seit 2021.
Die Titel des Autozulieferers Forvia verloren 8,0 Prozent nachdem die die Lichttechnik-Tochter Hella Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Diese enttäuschte den Markt nach Angaben des JPMorgan-Fachmanns Jose Asumendi mit ihrem vorläufigen Margenziel. Der Scheinwerferhersteller geht 2026 von schwierigen Marktbedingungen aus.

In London sorgte Johnson Matthey für Enttäuschung. Der Kurs des britischen Mischkonzerns brach um gut 16 Prozent ein. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass es sich beim Verkauf des Geschäftsbereichs Catalyst Technologies an den US-Konzern Honeywell (Honeywell Aktie) nur auf einen Unternehmenswert von gut 1,3 Milliarden britische Pfund habe einigen können - deutlich weniger als die noch im Mai 2025 vereinbarten 1,8 Milliarden.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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24.02.26 15:08
Aktien Europa: Zollunsicherheit bleibt - Anleger vorsichtig

Die Anleger am europäischen Aktienmarkt sind Dienstag vorsichtig geblieben. Der EuroStoxx 50 gab am Mittag um 0,3 Prozent auf 6.097,16 Punkte nach.
Außerhalb der Eurozone war das Bild uneinheitlich. Der britische Leitindex FTSE 100 sank um 0,3 Prozent auf 10.656,91 Punkte, während der Schweizer SMI um 0,2 Prozent auf 13.902,96 Punkte stieg.

Neben den Unsicherheiten hinsichtlich der US-Zollpolitik dämpften auch die anstehenden Geschäftszahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) das Handelsgeschehen. "Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am morgigen Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus", merkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, dazu an. "Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß."

Stärkster Sektor waren die Autowerte. "Einige Schnäppchenjäger kaufen selektiv die Aktien von VW , Mercedes -Benz und BMW (BMW Aktie) ", so Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. Auch Renault (Renault Aktie) waren mit über zwei Prozent Aufschlag gefragt.

Von enttäuschenden Absatzzahlen ließ der Sektor sich damit nicht irritierten. Der Automarkt in der Europäischen Union war schwach ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden nur 799.625 Pkw neu zugelassen und damit 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Gefragt waren allerdings Elektroautos.

Verluste verzeichneten nach den Vortagesgewinnen die Bankaktien. Hier hatte die Standard Chartered Bank Zahlen vorgelegt. Sie hinterließ damit einen wechselhaften Eindruck, hatte das Institut trotz eines enttäuschenden vierten Quartals doch die Gewinnbeteiligung für seine Aktionäre nach oben geschraubt. Die erhöhte Dividende und der angekündigte Aktienrückkauf hätten den Aktionären zumindest einen gewissen Ausgleich für die schwachen Zahlen geboten, stellte Matt Britzmann, Analyst bei der Investmentplattform Hargreaves Lansdown, fest. Mit 1,7 Prozent Abschlag bewegten sich die Abgaben der Aktie im Rahmen der Sektorverluste.

Im ebenfalls schwächelnden Pharmasektor verloren Novo Nordisk nach dem Einbruch am Vortag weitere drei Prozent. Die US-Bank JPMorgan hatte das Kursziel von 350 auf 250 dänische Kronen gesenkt und die Aktien von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft.

Besser sah es bei kleineren Werten aus. Edenred legten um 6,6 Prozent zu. Der Anbieter von Geldtransaktionslösungen habe im zweiten Halbjahr einen besser als erwarteten operativen Gewinn (Ebitda) verzeichnet, hieß es von den Analysten des Investmenthauses Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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24.02.26 19:08
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx stabil - Rekorde bei SMI und FTSE

Die Anleger am europäischen Aktienmarkt sind am Dienstag angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der US-Zollpolitik vorsichtig geblieben. Auch die anstehenden Geschäftszahlen von Nvidia (Nvidia Aktie) dämpften das Handelsgeschehen. "Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus", merkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, dazu an. "Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß."
Der EuroStoxx 50 schloss 0,04 Prozent höher bei 6.116,60 Punkten. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 um 0,04 Prozent auf 10.680,59 Zähler, war aber im Handelsverlauf auf ein Rekordhoch geklettert. Auch der SMI erklomm zwischenzeitlich einen Höchststand und stieg erstmals über die Marke von 14.000 Punkten. Am Ende gewann der schweizerische Leitindex 0,91 Prozent auf 13.997,13 Zähler.

Stärkster Sektor waren die Autowerte. "Einige Schnäppchenjäger kaufen selektiv die Aktien von VW , Mercedes-Benz und BMW (BMW Aktie) ", beobachtete Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Auch Renault (Renault Aktie) waren mit 1,8 Prozent Aufschlag überdurchschnittlich gefragt.

Von enttäuschenden Absatzzahlen ließ der Sektor sich damit nicht irritieren. Der Automarkt in der Europäischen Union war schwach ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden nur 799.625 Pkw neu zugelassen und damit 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Gefragt waren allerdings Elektroautos.

Verluste verzeichneten nach den Vortagesgewinnen die Bankaktien. Hier hatte die Standard Chartered Bank Zahlen vorgelegt. Die erhöhte Dividende und der angekündigte Aktienrückkauf hätten den Aktionären zumindest einen gewissen Ausgleich für die schwachen Zahlen geboten, stellte Matt Britzmann, Analyst bei der Investmentplattform Hargreaves Lansdown, fest. Mit einem Verlust von knapp 1,5 Prozent bewegten sich die Abgaben der Aktie weitgehend im Sektordurchschnitt.
Die Aktien von Novo Nordisk verloren nach dem Kurseinbruch am Vortag weitere 3,1 Prozent. Der unter Druck stehende dänische Pharmahersteller will in den USA die Listenpreise für seine zwei wichtigsten Medikamente drastisch senken. Ab 2027 soll der Preis für das Abnehmpräparat Wegovy um rund die Hälfte und jener für das Diabetes-Mittel Ozempic um gut ein Drittel fallen. Die US-Bank JPMorgan stufte die Novo-Papiere von "Overweight" auf "Neutral" ab und reduzierte das Kursziel von 350 auf 250 Kronen.

Besser sah es bei kleineren Werten aus. Edenred legten um 3,9 Prozent zu. Der Anbieter von Geldtransaktionslösungen habe im zweiten Halbjahr einen besser als erwarteten operativen Gewinn (Ebitda) verzeichnet, hieß es von den Analysten des Investmenthauses Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
25.02.26 13:27
Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch leicht zugelegt. Positive Vorgaben gab es aus den USA und Asien. Der EuroStoxx 50 zog am Mittag um 0,68 Prozent auf 6.158,12 Punkte an und bewegte sich damit auf Rekordkurs.
Außerhalb der Eurozone ging es ebenfalls nach oben. Der britische Leitindex FTSE 100 kletterte um ein Prozent auf 10.783,87 Punkte, während der Schweizer SMI um 0,1 Prozent auf 14.011,52 Punkte stieg.

Im Vergleich zu den deutlichen Gewinnen einiger asiatischer Börsen blieb der Anstieg aber überschaubar. "Die Investoren agieren weiterhin vorsichtig", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. Dafür seien nicht nur die anstehenden Zahlen des Technologieschwergewichts Nvidia (Nvidia Aktie) verantwortlich. "Insbesondere die Strafzollthematik gilt als erneuter, nicht unerheblicher, Unsicherheitsfaktor", so Lipkow. "Auch die außenpolitische Situation zwischen den USA und dem Iran gilt weiterhin als hochbrisant."

Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank stellte indes fest, dass US-Präsident Donald Trumop in seiner Rede zur Lage der Nation ohne neue Zolldrohungen ausgekommen sei, nachdem ihm das jüngste Urteil des obersten US-Gerichts ein zentrales Werkzeug seiner politischen Agenda aus der Hand genommen habe. Zudem hätten sich die Anleger bei diesem Thema "inzwischen ein dickes Fell zugelegt".

Zu den stärksten Sektoren gehörten die Bankaktien. Hier setzten HSBC Akzente. Die britische Bank hatte ihren operativen Gewinn dank guter Geschäfte mit der Verwaltung von Vermögen gesteigert. Analyst Aman Rakkar von Barclays sprach von einem "sehr starken Quartal, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat". HSBC kletterten um 5,2 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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25.02.26 19:04
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch überwiegend klare Gewinne verzeichnet. Händler verwiesen zur Begründung auf optimistische Erwartungen an die Quartalszahlen und den Ausblick von Nvidia (Nvidia Aktie) , die der KI-Champion am Mittwochabend nach US-Börsenschluss bekanntgaben wird. Anleger hätten die Kurse in die Höhe getrieben, in der Hoffnung auf Anzeichen dafür, dass die Aussichten für Künstliche Intelligenz trotz der weit verbreiteten Besorgnis über diese Technologie weiterhin intakt seien.
Der EuroStoxx 50 erklomm ein Rekordhoch und schloss mit einem Plus von 0,93 Prozent bei 6.173,32 Punkten. Außerhalb der Eurozone kletterte der britische Leitindex FTSE 100 um 1,18 Prozent auf 10.806,41 Zähler nach oben, während der schweizerische SMI um 0,14 Prozent auf 13.977,10 Punkte nachgab.

Quelle: dpa-AFX
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26.02.26 11:53

Aktien Europa: Rekordlauf setzt sich mit moderatem Tempo fort

Nach den jüngsten Rekorden zahlreicher europäischer Börsen ging es am Donnerstag mit leichtem Schwung weiter aufwärts. Die am Vorabend mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des KI-Champions Nvidia (Nvidia Aktie) aus den USA gaben nur leichten Auftrieb. Die Anleger blieben vorsichtig. In Europa ging der Blick außerdem noch in Richtung zahlreicher weiterer Bilanzen und Ausblicke.
Der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 , erreichte mit plus 0,3 Prozent auf 6.192 Punkte eine neue Bestmarke. In Paris kletterte der Cac 40 mit plus 0,8 Prozent auf ein weiteres Rekordhoch. Außerhalb der Eurozone testete der britische Leitindex FTSE 100 ebenfalls neue Rekordhöhen und legte zuletzt um 0,1 Prozent auf 10.821 Punkte zu. Der Schweizer SMI stieg ebenfalls um 0,1 Prozent und erreichte 13.994 Punkte.

Wie Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management zu Nvidia erklärte, reiche es inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. "Das sagt alles darüber, wo wir uns gerade im Zyklus befinden." Der Markt preise nicht mehr Wachstum ein, sondern es gehe inzwischen um die Dauerhaftigkeit.

Im EuroStoxx nahmen die Aktien von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) die Spitze ein mit plus 4,2 Prozent. Der Technologiekonzern, der laut der kanadischen Bank RBC mit einem überraschend starken Umsatzwachstum punktete, erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren zudem mehr Umsatz und Gewinn.

Eni (ENI Aktie) stiegen um 1,5 Prozent. Das Papier des italienischen Öl- und Gasunternehmens profitierte von einem starken Jahresabschluss, wie Analysten schrieben.


Argenx gaben ihre frühen Gewinne weitgehend ab und legten zuletzt nur noch um 0,1 Prozent zu. Der Biotechspezialisten gab detaillierte Quartalszahlen bekannt. Dabei bescherte der zunehmende Erfolg des Muskelschwäche-Medikaments Vyvgart dem Unternehmen erstmals in seiner knapp 20-jährigen Unternehmensgeschichte im Tagesgeschäft einen Gewinn.

In Paris richteten sich die Blicke auf Engie . Der Energiekonzern gab Quartalszahlen bekannt und zudem auch den Kauf von UK Power Networks, den wichtigsten Stromverteiler im Südosten Englands. Das kam gut bei den Analysten an. Pierre-Alexandre Ramondenc von Baader Europe etwa lobte das Zahlenwerk. Den Zukauf nannte er zudem einen strategisch sinnvollen und preislich angemessenen Schritt, "insbesondere im Vergleich zu Iberdrolas Transaktion im Bereich der britischen Netzwerke im Jahr 2024". Die Aktie stieg um 7,7 Prozent.

In London ging es für Rolls-Royce auf ein Rekordhoch. Zuletzt gewannen die Papiere 5,0 Prozent. Der britische Triebwerkshersteller kommt schneller aus der Krise als erwartet und hob seine Ziele für 2028 an.

Die Anteile der London Stock Exchange (LSE) rückten nach Zahlen um 6,7 Prozent vor. Die für Anleger wichtigere Debatte drehe sich jedoch um KI, schrieb Aktienexperte Matt Britzman von Hargreaves Lansdown. Dabei erinnerte er daran, dass das Papier des Börsenbetreibers inmitten der Befürchtungen, dass generative Modelle das Daten- und Softwaregeschäft stören könnten, unter Druck geraten war. Das Management habe an diesem Tag KI nun bewusst in den Mittelpunkt gestellt und die LSE als Wegbereiter für die Einführung von KI erklärt und nicht als Opfer.

Quelle: dpa-AFX

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Aktien Europa

 
26.02.26 18:51
Aktien Europa Schluss: Überwiegend moderate Verluste

Belastet von deutlichen Verlusten der US-Technologiebörse Nasdaq und des KI-Champions Nvidia (Nvidia Aktie) haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag am Ende mehrheitlich etwas nachgegeben. Ansonsten war das Handelsgeschehen in Europa von Quartalszahlen und Ausblicken zahlreicher Unternehmen geprägt.
Der EuroStoxx 50 erklomm am frühen Nachmittag ein Rekordhoch bei 6.199,78 Punkten, drehte mit Eröffnung der US-Börsen aber ins Minus. Letztlich büßte der Leitindex der Eurozone 0,19 Prozent auf 6.161,56 Punkte ein. Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische SMI um 0,45 Prozent auf 13.913,73 Zähler. Der britische FTSE 100 erreichte ebenfalls eine neue Bestmarke und schloss mit einem Plus von 0,37 Prozent bei 10.846,70 Punkten.

Trotz erneut beeindruckender Quartalszahlen von Nvidia und unerwartet positiver Ziele für das neue Geschäftsjahr knickten die Papiere des weltweit wohl bedeutendsten Halbleiterkonzerns merklich ein. Eine schlüssige Erklärung, warum die Aktie nicht zu einem Sprung nach oben ansetzte, sondern auf steile Talfahrt ging, lieferte Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI: Für Nvidia reiche es inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. Der KI-Zyklus sei vielmehr bereits so weit fortgeschritten, dass sich die Anleger zunehmend fragten, wie lange es noch so rasant weitergehen werde.

Im EuroStoxx gehörten die Aktien von Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) mit plus 3,0 Prozent zu den Top-Werten. Der Technologiekonzern, der laut der kanadischen Bank RBC mit einem überraschend starken Umsatzwachstum punktete, erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren mehr Umsatz und Gewinn.

Eni (ENI Aktie) legten um 1,7 Prozent zu. Das Papier des italienischen Öl- und Gaskonzerns profitierte von einem starken Jahresabschluss, wie Analysten schrieben.
Argenx gaben ihre frühen Gewinne ab und schlossen mit einem Verlust von 8,2 Prozent am EuroStoxx-Ende. Der Biotech-Spezialist verfehlte im Schlussquartal die Markterwartungen. Analysten bemängelten aber vor allem den fehlenden Ausblick auf 2026.

Die anfangs stabilen Titel von Stellantis reagierten am Nachmittag mit einem merklichen Kursanstieg auf Aussagen des Managements bei einer Analystenkonferenz und endeten 4,2 Prozent höher. Der Autokonzern machte im vergangenen Jahr wegen hoher Abschreibungen auf seine Elektroautostrategie unter dem Strich einen Verlust von mehr als 22 Milliarden Euro. Konzernchef Antonio Filosa schürte allerdings während der Analystenkonferenz die Hoffnung, dass es im wichtigen Absatzmarkt Nordamerika schnell wieder besser wird.

In Paris richteten sich die Blicke auf Engie . Der Energiekonzern veröffentlichte Quartalszahlen. Der am Vorabend bekannt gemachte Kauf von UK Power Networks, den wichtigsten Stromverteiler im Südosten Englands, kam zudem bei den Analysten gut an. Die Aktie stieg um 7,2 Prozent.

In London ging es für Rolls-Royce auf ein Rekordhoch. Letztlich gewannen die Papiere 3,2 Prozent. Der britische Triebwerkshersteller kommt schneller aus der Krise als erwartet und hob seine Ziele für 2028 an.

Die Anteile von London Stock Exchange rückten nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 9,1 Prozent vor. Die für Anleger wichtigere Debatte drehe sich jedoch um Künstliche Intelligenz (KI), schrieb Aktienexperte Matt Britzman von Hargreaves Lansdown. Das Management habe den Börsenbetreiber nun als KI-Profiteur in den Mittelpunkt gestellt und nicht als KI-Opfer, wie zuletzt befürchtet worden sei, hieß es.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
27.02.26 19:51
Europas wichtigste Aktienmärkte sind überwiegend mit positiver Tendenz ins Wochenende gegangen. Eine Ausnahme bildete der EuroStoxx 50 , der aufgrund einiger sehr schwacher Einzelwerte am Ende 0,38 Prozent auf 6.138,41 Punkte einbüßte. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein hauchdünner Wochengewinn von 0,1 Prozent und für den Monat Februar ein solides Plus von 3,2 Prozent.
Außerhalb des Euroraums gewann der britische Leitindex FTSE 100 0,59 Prozent auf 10.910,55 Punkte. Der Schweizer SMI schloss 0,72 Prozent höher bei 14.014,30 Zählern.

Stärkster Sektor waren die Telekomwerte. Der Sektor profitierte von Übernahmegerüchten. Wie das spanische Nachrichtenportal "El Espanol" mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtet hatte, befindet sich der spanische Telekomkonzern Telefonica in Gesprächen mit der United-Internet-Tochter 1&1 . Schon im Oktober war in Berichten von solchen Gesprächen die Rede gewesen. Telefonica kletterten um 5,5 Prozent, 1&1 zogen um 8,3 Prozent an.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
02.03.26 19:09
Der Iran-Krieg hat die Aktienmärkte in Europa am Montag unter Druck gebracht. Besonders deutlich sackten vor allem Tourismusaktien ab. Die Öl- und Gasbranche profitierte hingegen von kräftig steigenden Öl- und Gaspreisen.
Der EuroStoxx 50 verlor 2,47 Prozent auf 5.987,02 Punkte. Damit gab der Leitindex der Eurozone seine Gewinne aus dem vergangenen Monat fast vollständig ab. Außerhalb der Euroregion sank der britische Leitindex FTSE 100 um 1,20 Prozent auf 10.780,11 Punkte. Der Schweizer SMI verlor 1,29 Prozent auf 13.834,10 Punkte. In den USA dagegen gelang es den Börsen ihre moderaten Verluste vom Handelsstart zuletzt auszugleichen oder sogar ins Plus zu drehen.

Am Wochenende hatten die USA gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen. Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei wurde getötet. Derzeit werden weiter Ziele im Iran angegriffen, während Teheran mit Gegenschlägen auf Israel und andere Länder antwortet, was Sorgen vor einem Flächenbrand in Nahost weckt.

Der Ölpreis schoss entsprechend in die Höhe, denn mit dem Iran-Krieg steht erneut die Straße von Hormus im Fokus. Iran hat dort den Schiffsverkehr eingeschränkt. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel mit Öl (Rohöl) und Gas. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf.

Brent-Öl erreichte zeitweise den höchsten Stand seit Juli 2024, US-Öl WTI den höchsten Stand seit Juni 2025. Im Sommer vergangenen Jahres hatte das US-Militär bereits Anlagen des Iran angegriffen.

"In Anbetracht der stark steigenden Energiepreise hätten die Kursverluste rund um den Globus durchaus höher ausfallen können", resümierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Investoren schauen ihm zufolge nun darauf, wie lange das höhere Preisniveau anhalten und wie sich das Währungspaar Euro/Dollar weiter entwickeln werde.

Der Stoxx Europe 600 Travel & Leisure rutschte zeitweise um mehr als 5,5 Prozent ab und fand erst knapp über seinem Zwischentief aus dem Monat November Halt. Der Branchenindex der Öl- und Gaswerte setzte dagegen seinen Rekordlauf mit kräftigem Schwung fort. Im EuroStoxx waren Eni (ENI Aktie) Favorit mit plus 3,6 Prozent. Totalenergies folgten mit plus 3,1 Prozent.

JPMorgan-Analyst Matthew Lofting hob die Bedeutung der Straße von Hormus hervor und schrieb, dass Anleger im Energiebereich aktuell insbesondere auf Unternehmen mit hohem Ölpreis-Hebel setzen sollten. Er sieht vor allem Rückenwind für Eni und TotalEnergies und hob sein Anlageurteil für beide auf "Overweight". In London ging es für BP und Shell zudem deutlich nach oben.
Stark profitierten auch Rüstungswerte, wie etwa BAE Systems . Die Aktie gewann in London 6,1 Prozent und erreichte zudem ein Rekordhoch. BAE liefert die Infrarot-Zielerfassung der Lenkflugkörper im THAAD-Raketenabwehrsystem der US-Armee. In den ersten Angriffen gegen den Iran im Juni 2025 sind Medienberichten zufolge zwischen 15 und 25 Prozent des gesamten THAAD-Arsenals gebraucht worden, um iranische Raketen gegen Israel abzufangen, wie Analyst David Perry von JPMorgan schrieb. Derzeit dürfte das Verschleißtempo weitaus höher liegen.

Im Tourismussektor sackte die Aktie des größten europäischen Reiseveranstalters Tui um fast 10 Prozent ab. Fluggesellschaften wie Air France-KLM , IAG oder Easyjet büßten ebenfalls kräftig ein. Die Anleger sorgen sich um Flugstreichungen, operative Behinderungen, steigende Ölpreise und eine möglicherweise geringere Nachfrage. Autoaktien gaben ebenfalls deutlich nach. Renault und Stellantis etwa büßten 5,1 und 7,1 Prozent ein. Anleger sorgen sich vor Lieferketten- aber auch Nachfragestörungen und einer Kostenexplosion auf mehreren Ebenen infolge des Ölpreisanstiegs.

Im Blick stand zudem das Papier von Smith & Nephew , das um 4,3 Prozent nachgab. Der Medizintechnikkonzern aus Großbritannien hatte Jahreszahlen und auch einen Ausblick auf 2026 und 2028 veröffentlicht.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
03.03.26 18:55
An den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag die Talfahrt im Zuge des Iran-Kriegs beschleunigt. Dieser werde politisch als Eskalation wahrgenommen - an den Finanzmärkten sei er vor allem ein Energie-, Inflations- und Zinsereignis, schrieb Beat Thoma, Anlagechef des Vermögensverwalters Fisch Asset Management. Entscheidend sei die Straße von Hormus: Ein beträchtlicher Teil des globalen Ölflusses sowie relevante LNG-Mengen liefen durch dieses Nadelöhr. "Bleibt der Seeweg länger gestört, droht nicht nur ein Ölpreisschub, sondern auch ein Gas-/LNG-Schock", fuhr der Experte fort. Gerade letzteres sei in Europa oft der sensiblere Treiber für Inflationserwartungen und langfristige Renditen.
Der EuroStoxx 50 fiel um 3,59 Prozent auf 5.771,73 Punkte und erreichte damit das Niveau von Ende letzten Jahres. Der Eurozonen-Leitindex verzeichnete zudem den größten prozentualen Tagesverlust seit Anfang April. Seinerzeit hatten die Zollankündigungen des neuen alten US-Präsidenten Donald Trump die Aktienmärkte in Aufruhr versetzt.

Außerhalb der Eurozone büßte der britische Leitindex FTSE 100 ("Footsie") am Dienstag 2,75 Prozent auf 10.484,13 Punkte ein. Der Schweizer SMI verlor 3,10 Prozent auf 13.404,93 Punkte.

Israel hat bei neuen Angriffen auf Teheran wieder den iranischen Machtapparat ins Visier genommen. Äußerungen von US-Regierungsmitgliedern warfen derweil neue Fragen zur Begründung der Angriffe auf - insbesondere, ob sich die USA von Israel in den Krieg hineinziehen lassen haben, der schon jetzt Folgen für einen großen Teil des Nahen Ostens hat.

Damit dominiert Unsicherheit an den Börsen. "Diejenigen Anleger, die auf kurze Beine geopolitischer Börsen gesetzt haben, werden derzeit eines Besseren belehrt", schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Investoren sorgten sich wegen Lieferunterbrechungen und einer möglichen Ausweitung des Konflikts.
Die Entwicklung der einzelnen Sektoren spiegelte diese Bedenken wider. Die von intakten Lieferketten abhängige Einzelhandelsbranche etwa stand mit einem Minus von rund vier Prozent sehr stark unter Druck. Bankaktien litten unter der Furcht vor schlechteren Geschäften, falls der Iran-Krieg das Wirtschaftswachstum spürbar bremsen sollte. So sackten die Anteilsscheine von Santander unter den Schlusslichtern im EuroStoxx um mehr als sechs Prozent ab. Die defensiven Telekomtitel hingegen hielten sich besser als der Gesamtmarkt.

Unter den Einzeltiteln rutschten Zurich mit einem Minus von 6,7 Prozent an das SMI-Ende. Der Versicherungskonzern hatte mit einer Kapitalerhöhung Milliarden für die Finanzierung der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley eingesammelt.

Als klares Schlusslicht im "Footsie" brachen die Papiere des Prüf- und Inspektionsunternehmens Intertek nach der Präsentation von Geschäftszahlen um mehr als 18 Prozent ein. Analysten verwiesen auf ein langsameres Wachstum in den letzten Monaten 2025 sowie auf Prognosen für Restrukturierungskosten und Nettofinanzierungskosten, die höher ausgefallen seien als erwartet.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
04.03.26 18:18
Nach dem Ausverkauf der vergangenen Handelstage infolge des Iran-Kriegs haben sich Europas wichtigste Aktienmärkte am Mittwoch etwas erholt. Positive Impulse lieferte die Nachricht, dass der für die Energiesicherheit so wichtige Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder aufgenommen werden könnte.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 1,72 Prozent auf 5.870,92 Punkte. Außerhalb der Eurozone legte der britische Leitindex FTSE 100 um 0,80 Prozent auf 10.567,65 Punkte zu. Der Schweizer SMI gewann 0,79 Prozent auf 13.510,74 Punkte.

"Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", hatte Präsident Donald Trump am Vorabend auf seiner Plattform Truth Social geschrieben. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen. Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
05.03.26 19:16
Die wichtigsten Börsen Europas haben am Donnerstag ihren Erholungsversuch abgebrochen. Sorgen bereitet der Ölpreis, der infolge des Iran-Kriegs nach der jüngsten Pause wieder nach oben geschnellt ist. Darauf reagierte am Nachmittag die New Yorker Wall Street mit kräftigen Verlusten, was die Unsicherheit und Sorgen der Anleger verstärkte.
Der EuroStoxx 50 büßte nach einer Stabilisierung letztlich 1,50 Prozent auf 5.782,89 Punkte ein. Damit ist der Leitindex der Eurozone, nachdem er am Montag als Reaktion auf den Iran-Krieg unter die 21-Tage-Durchschnittslinie für den kurzfristigen Trend gefallen war, auch unter die 90-Tage-Linie gesackt. Diese gleitende Durchschnittslinie ist ein wichtiger charttechnischer Indikator für den mittelfristigen Trend. Positiv bleibt unterdessen, dass der EuroStoxx nicht unter die Tiefstände der vergangenen zwei Tage sackte.

Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 1,45 Prozent auf 10.413,94 Punkte nach. Der Schweizer SMI sank um 1,57 Prozent auf 13.298,30 Zähler.

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, die eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Handel mit Öl (Rohöl) und Gas ist, ist inzwischen fast zum Erliegen gekommen. Öllieferungen der Produzenten am Persischen Golf sind unterbrochen und somit die Förderländer gezwungen, ihre Produktion zu drosseln.

Die Vorsicht spiegelte sich erneut deutlich in den Verlusten des Reise- und Freizeitsektors wider. Die leichte Vortageserholung nahmen Anleger zum Anlass, zu verkaufen. Air France-KLM etwa verloren 2,4 Prozent und in London büßten IAG 3,6 Prozent ein. Ölwerte dagegen blieben überwiegend gefragt. Eni (ENI Aktie) stiegen um 1,3 Prozent und in London gewannen BP 2,2 Prozent und Shell 1,5 Prozent.
Mit Zahlen standen in London zudem Reckitt und Rentokil Initial im Blick. Reckitt büßten 5,8 Prozent ein und sind damit zurück auf dem Niveau von Anfang Oktober. Der Hersteller von Reinigungs- und Haushaltsprodukten hatte vor allem mit dem Ausblick auf das neue Jahr enttäuscht.

Rentokil Initial dagegen schossen nach dem vorgelegten Jahresbericht in London um 10,7 Prozent hoch. Der Dienstleister im Bereich Hygiene meldete 2025 einen Gewinnanstieg. Ein Börsianer verwies zudem darauf, dass das wichtige Nordamerika-Geschäft im Schlussquartal entgegen den Befürchtungen am Markt zugelegt hatte.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
06.03.26 14:36
Die europäischen Börsen haben am Freitag anfängliche Gewinne nicht gehalten und sind wieder ins Minus gedreht. "Allen Erfolgsmeldungen des Pentagons zum Trotz sollten die Anleger kein schnelles Kriegsende am Persischen Golf erwarten", hieß in einem Kommentar der Landesbank Baden-Württemberg. "Das Mullah-Regime kämpft ums Überleben und setzt auf einen asymmetrischen Krieg." Ein Flächenbrand im Nahen Osten aber hätte ein größeres Potenzial zur Schädigung der Weltwirtschaft als frühere bewaffnete Konflikte am Persischen Golf." Zudem steht am Nachmittag der US-Arbeitsmarktbericht an, was die Zurückhaltung noch verstärkte.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,26 Prozent auf 5.769,23 Punkte. Außerhalb der Eurozone tendierte der britische Leitindex FTSE 100 dank der Gewinne der Ölwerte kaum verändert, während der Schweizer SMI um 0,8 Prozent auf 13.191,43 Punkte nachgab.

An der Spitze der Einzelsektoren standen die Ölwerte. Der Iran-Krieg und die Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus haben den Ölpreis bereits stark nach oben getrieben. Am Freitag stieg der Preis für Rohöl der Sorte Brent bis auf 87,66 Dollar (Dollarkurs) und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2024. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am vergangenen Wochenende hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als 20 Prozent verteuert.

Nach unten ging es dagegen mit den Pharmatiteln. Hier belasteten die Verluste von Roche , die um 2,3 Prozent fielen. Am Vorabend hatten der Pharmakonzern und Partner Zealand Pharma ernüchternde Daten aus einer Phase-II-Studie mit dem Prüfwirkstoff Petrelintide zur Behandlung von Übergewicht gemeldet. Vor allem die Angaben zur möglichen Gewichtsabnahme werteten Analysten als leichte Enttäuschung.

Reise- und Freizeitwerte hielten anfänglich stärkere Gewinne nicht. Aktien von IAG gaben dabei um über ein Prozent nach. Der Chef des Londoner Großflughafens Heathrow, Thomas Woldbye, hatte den Iran-Krieg als Herausforderung bezeichnet. Bislang wurden hunderte von Flügen storniert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
06.03.26 19:36
Ein Großteil der Aktienmärkte Europas hat am Freitag nach einem freundlichen Start mit deutlichen Verlusten geschlossen. Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer "bedingungslosen Kapitulation" des Iran schickte die Aktienmärkte zeitweise auf Mehrmonatstiefs. Sorgen, dass der Krieg noch länger dauern könnte und die Ölpreise weiter steigen und die Weltwirtschaft gefährden, machten sich breit. Angesichts einer leichten Entspannung bald nach dem US-Börsenauftakt erholten sich dann auch die Indizes in Europa wieder etwas. Die Nervosität blieb aber hoch.
Der EuroStoxx 50 ging mit einem Abschlag von 1,09 Prozent auf 5.719,90 Punkte aus dem Tag, nachdem der Leitindex der Eurozone zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember gesackt war. Im Wochenverlauf verzeichnete der EuroStoxx einen Verlust von 6,8 Prozent.

Außerhalb der Euroregion gab der britische Leitindex FTSE 100 am Freitag um 1,24 Prozent auf 10.284,75 Punkte nach, was auf Wochensicht ein Minus von 5,7 Prozent bedeutet. Der Schweizer SMI verlor 1,52 Prozent auf 13.095,55 Punkte und verbuchte damit ein Wochenminus von 6,6 Prozent.

"Die Sorge vor einer möglichen Ausweitung des Nahostkonflikts verdirbt Anlegern den Appetit auf Risiko", kommentierte Marktexperte Timo Emden von Emden Research. Vor dem Wochenende herrsche besondere Vorsicht, zumal sich die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Konflikts fürs Erste zerschlagen habe.

Am Samstag hatten die USA und Israel den Iran angegriffen und unter anderem dessen obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Die Kampfkraft des Landes ist nach US-Angaben durch die Angriffe zwar deutlich geschwächt, doch der Iran versucht, den Krieg im gesamten Nahen Osten auszuweiten. Dabei wird vor allem die Öl- und Gasinfrastruktur der Golfstaaten ins Visier genommen. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, durch die in Friedenszeiten täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert wird, ist fast zum Erliegen gekommen. Der Ölpreis beschleunigte seinen Höhenflug, was Konjunktur- und Inflationsängste weckt.
Mit Ausnahme der Öl- und Gasbranche gaben alle Branchen nach. Eni (ENI Aktie) und Totalenergies zählten mit Gewinnen von 1,5 und 1,8 Prozent zu den Spitzenwerten im EuroStoxx. In London legten BP und Shell zu. Seit Beginn der Angriffe von USA und Israel auf den Iran hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als 20 Prozent verteuert.

Rüstungswerte legten ebenfalls zu. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) als Favorit im EuroStoxx stiegen um 2,9 Prozent. Safran , ebenfalls Mitglied in EuroStoxx, gewannen 0,4 Prozent. Thales legten an der Pariser Börse um 2,1 Prozent zu und in London stiegen BAE Systems um 3,0 Prozent.

Zahlreiche Reise- und Freizeitwerte hielten ihre anfänglichen Gewinne nicht. Air France-KLM gaben um 0,8 Prozent nach, IAG büßten in London 2,4 Prozent ein. Thomas Woldbye, Chef des Londoner Großflughafens Heathrow, hatte den Iran-Krieg als Herausforderung bezeichnet.
Unter den Einzelwerten fanden die Genussscheine von Roche Beachtung, die um 2,9 Prozent nachgaben. Am Vorabend hatten der Pharmakonzern und sein Partner Zealand Pharma Daten aus einer Phase-II-Studie mit dem Prüfwirkstoff Petrelintide zur Behandlung von Übergewicht bekannt gegeben. Vor allem die Angaben zur möglichen Gewichtsabnahme werteten Analysten als enttäuschend.

Nestle hielten sich im schwachen Gesamtmarkt mit plus 0,1 Prozent stabil. Das lag nicht nur daran, dass das Papier des Nahrungsmittelherstellers als defensiv, also relativ konjunkturunabhängig, beurteilt wird. Es stützte auch die Nachricht, dass der Tod eines Säuglings in Frankreich nicht mit verunreinigter Babynahrung von Nestle zusammenhängt. Der Fall war zeitlich mit dem Rückruf von Säuglingsmilchprodukten wegen möglicher Verunreinigung durch ein Toxin zusammengefallen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.03.26 12:29
Das Kriegsgeschehen im Nahen Osten hat den europäischen Börsen einen sehr schwachen Wochenauftakt beschert. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 fiel auf den tiefsten Stand seit Ende November. Gegen Mittag ging es um zwei Prozent auf 5.602 Zähler abwärts. Seit Beginn der Kampfhandlungen hat das Börsenbarometer fast neun Prozent eingebüßt.
"Die Schwierigkeiten bei der Wiederöffnung der Straße von Hormus halten an und Fortschritte bei einem möglichen Machtwechsel in Teheran bleiben aus", schrieb Nicola Grass, Portfolio-Manager der Zürcher Kantonalbank. Der Iran beweise zudem die Fähigkeit, kritische Infrastrukturen in benachbarten Ländern anzugreifen.

Außerhalb der Eurozone hielt sich der britische Leitindex FTSE 100 mit minus 1,1 Prozent auf 10.168 Punkte etwas besser. Der Schweizer SMI büßte gut zwei Prozent auf 12.819 Zähler ein.

Vor allem der heftige Anstieg der Energiepreise schickte die Aktienkurse auf Talfahrt. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent schnellte zeitweise um fast 30 Prozent nach oben auf knapp 120 US-Dollar. Zuletzt betrug der Anstieg noch 13 Prozent. Ähnlich ausgeprägt war der Anstieg des Preises für in Amsterdam gehandeltes Flüssiggas.

Der europäische Sektor der Öl- und Gasproduzenten konnte davon aber nicht länger profitieren, er lag leicht im Minus. Denn der starke Preisanstieg der Energieträger droht die weltweite Konjunktur abzuwürgen. Das wiederum dürfte die Nachfrage nach Öl und Gas erheblich drosseln.

Diese Konjunktursorgen bekamen am Montag die Rohstoffproduzenten am stärksten zu spüren. Der Sektor sackte um 3,4 Prozent ab und war das Schlusslicht auf dem Sektortableau. Rio Tinto büßten in London 2,7 Prozent ein, belastet auch von einer Abstufung von "Overweight" auf "Neutral" durch JPMorgan. ArcelorMittal (ArcelorMittal Aktie) sackten in Paris um 6 Prozent ab, nachdem JPMorgan die Papiere des Stahlherstellers auf "Underweight" gesenkt hatte.

In Zürich verbilligten sich Roche-Aktien um 5 Prozent. Anleger zeigten sich enttäuscht darüber, dass der Brustkrebswirkstoff Giredestrant die gesteckten Ziele in einer zulassungsrelevanten Studie nicht erreicht hat. Novo Nordisk legten in Kopenhagen um 1,1 Prozent zu. Der Streit um den Verkauf von Abnehmmedikamenten zwischen den Dänen und dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers dürfte durch eine Kooperation der beiden Unternehmen beendet werden.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
09.03.26 19:04
Das Kriegsgeschehen im Nahen Osten und damit steigende Energiepreise haben die europäischen Börsen zum Wochenstart abermals durchgeschüttelt. Zunächst hatte der heftige Anstieg der Ölpreise die Aktienkurse am Montag auf Talfahrt geschickt, doch verringerten sich die Verluste im Handelsverlauf spürbar, nachdem der Ölpreis seine Gewinne deutlich eingegrenzt hatte.
Zuletzt kostete ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent wieder knapp unter 100 US-Dollar, nachdem der Preis zeitweise auf knapp 120 Dollar (Dollarkurs) in die Höhe geschnellt war. Ähnlich ausgeprägt war zeitweise der Anstieg des Preises für in Amsterdam gehandeltes Flüssiggas gewesen. Gleichwohl blieben am Aktienmarkt die Inflations- und Wachstumssorgen präsent.

Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,61 Prozent im Minus mit 5.685,20 Punkten, nachdem er im frühen Handel auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt war.

Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 0,34 Prozent auf 10.249,52 Punkte nach. Der Schweizer SMI büßte 0,73 Prozent auf 13.000,09 Zähler ein.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
10.03.26 14:16
Nach den Abgaben zu Wochenbeginn haben die europäischen Börsen am Dienstag zu einer Erholung angesetzt. Sie reagierten damit auf Entspannungssignale im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hatte ein schnelles Ende des Kriegs in Aussicht gestellt. Daraufhin hatte der Ölpreis merklich nachgegeben.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 zog am späten Vormittag um 2,6 Prozent auf 5.834,29 Punkte an. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 1,67 Prozent auf 10.420,80 Punkte. Der Schweizer SMI lag 1,12 Prozent höher bei 13.145,37 Zählern.

Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets führte die Gewinne auf Short-Eindeckungen und selektive Käufe zurück. Von einer Wende könne aber noch keine Rede sein. "Es bleibt Vorsicht geboten, da sich die Nachrichtenlage im Nahen Osten jederzeit wieder ändern kann", so Lipkow.

Die Erholung erstreckte sich über fast alle Sektoren. Lediglich Ölwerte gaben wegen des sinkenden Ölpreises nach. Auch die defensive Nahrungsmittelbranche kam nicht mit. Hier standen Lindt & Sprüngli unter Druck. Der Premiumschokoladen-Hersteller hatte im vergangenen Jahr dank saftiger Preisaufschlägen zwar mehr Gewinn gemacht. Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten schaut der Konzern allerdings vorsichtig auf das laufende Jahr. Die Aktie fiel um 7,5 Prozent.

Gefragt waren dagegen Bankaktien. Sie waren wegen Konjunktursorgen durch die Ölpreisentwicklung unter Druck gekommen. Auch Tourismus- und Rohstofftitel, die ebenfalls Federn gelassen hatten, erholten sich nun deutlich. Zu den Profiteuren gehörte auch der konjunktursensible Luxussektor. Aktien wie LVMH , Kering (Kering Aktie) und Richemont gewannen zwischen 2,5 und über drei Prozent.
Der Pharmasektor, der ebenfalls zulegte, wurde dagegen von dem Schwergewicht Novartis gebremst. Der vermeintliche Verlust von 1,8 Prozent beruht allerdings darauf, dass die Aktie ex-Dividende gehandelt wurde. Der Schweizer Pharmakonzern schüttet 3,70 Franken je Aktie aus.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
10.03.26 19:32
Nach den Abgaben zu Wochenbeginn haben sich die europäischen Börsen am Dienstag erholt. Sie reagierten damit auf Entspannungssignale im Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hatte ein schnelles Ende des Kriegs in Aussicht gestellt. Daraufhin hatte der Ölpreis merklich nachgegeben.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zog um 2,67 Prozent auf 5.837,17 Punkte an. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 1,59 Prozent auf 10.412,24 Punkte. Der Schweizer SMI lag 0,50 Prozent höher bei 13.065,19 Zählern.

Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets führte die Gewinne auf selektive Käufe und auf Short-Eindeckungen zurück. Bei letzteren schlossen Anleger, die zuvor auf fallende Kurse gesetzt hatten, nun ihre Positionen, um Verluste zu begrenzen. Von einer Wende könne aber noch keine Rede sein. "Es bleibt Vorsicht geboten, da sich die Nachrichtenlage im Nahen Osten jederzeit wieder ändern kann", schrieb Lipkow.

Die Erholung erstreckte sich über fast alle Sektoren. Lediglich die defensive Nahrungsmittelbranche kam nicht mit. Hier standen Lindt & Sprüngli unter Druck. Der Premiumschokoladen-Hersteller hatte im vergangenen Jahr dank saftiger Preisaufschlägen zwar mehr Gewinn gemacht. Wegen geopolitischer Unsicherheiten schaut der Konzern allerdings vorsichtig auf das laufende Jahr. Die Aktien sackten um rund zehn Prozent ab.

Gefragt waren dagegen unter anderem Bankaktien . Sie waren wegen Konjunktursorgen durch die Ölpreisentwicklung unter Druck gekommen. Auch Tourismus- und Rohstofftitel , die ebenfalls Federn gelassen hatten, erholten sich jetzt deutlich. Zu den Profiteuren gehörte ebenfalls der konjunktursensible Luxussektor. Kering (Kering Aktie) und Richemont gewannen jeweils mehr als drei Prozent.
An der EuroStoxx-Spitze schnellten die Anteilsscheine von Prosus um 9,6 Prozent in die Höhe: Zuvor waren in Hongkong die Aktien der Beteiligung Tencent um gut sieben Prozent gestiegen, nachdem das chinesische Internetunternehmen ein neues KI-Tool auf den Markt gebracht hatte, das zur Automatisierung von Arbeitsabläufen beitragen kann.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
11.03.26 13:57
Die europäischen Börsen haben am Mittwoch nach der Erholung am Vortag wieder geschwächelt. "Die Situation im Nahen Osten führt über die Energiepreise zu massiven Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft", warnte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Das größte Problem ist und bleibt weiterhin die Unsicherheit, und dadurch verpuffen Hilfsmaßnahmen wie eine potenzielle Auflösung von Ölreserven der Länder schnell."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank am späten Vormittag um 0,56 Prozent auf 5.804,72 Punkte. Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 0,82 Prozent auf 10.327,11 Punkte nach. Der Schweizer SMI büßte 0,67 Prozent auf 12.977,46 Zähler ein.

Die Skepsis des Marktes spiegelte sich nicht zuletzt in den Gewinnen der Ölwerte wider. Die Ölpreise haben wegen der Sorge vor einer längeren Unterbrechung von Öllieferungen durch die Straße von Hormus am Persischen Golf nun wieder zugelegt. Der Preisrückgang, der am Montag eingesetzt und sich am Dienstag fortgesetzt hatte, war damit vorerst zu Ende.

Vergleichsweise gut hielten sich auch Einzelhandelstitel. Gewinne des Schwergewichts Inditex (Inditex Aktie) stabilisierten den Sektor. Der spanische Textilhändler hatte im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 etwas mehr verdient als gedacht. Die Analysten der Deutschen Bank verwiesen zudem darauf, dass sich das laufende Geschäft im Februar und Anfang März besser als erwartet entwickelt habe. Die Aktie sei günstig bewertet und biete derzeit eine interessante Einstiegsgelegenheit. Inditex stiegen um knapp zwei Prozent.

Auf der Verliererseite standen dagegen diejenigen Sektoren, die unter dem Ölpreisanstieg und dessen Folgen am stärksten leiden. "Am einfachsten lässt sich dies derzeit bei den Fluggesellschaften erkennen, die unter erheblich gestiegenen Kerosinpreisen leiden", so Lipkow. "Diese Kausalität zieht sich durch weitere Sektoren, von der Logistik bis hin zur Chemiebranche." Deutlich im Minus standen auch die zinssensiblen Immobilienwerten, die unter den Inflationssorgen und den damit verbunden Zinsängsten litten.

Quelle: dpa-AFX
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11.03.26 20:28
Nach der Vortageserholung haben die europäischen Börsen am Mittwoch unter dem Eindruck des Iran-Krieges wieder nachgegeben. "Die Situation im Nahen Osten führt über die Energiepreise zu massiven Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft", warnte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. "Das größte Problem ist und bleibt weiterhin die Unsicherheit." Dadurch verpufften Hilfsmaßnahmen wie die Auflösung von Ölreserven der Länder schnell.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,73 Prozent auf 5.794,68 Punkte. Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 ("Footsie") um 0,56 Prozent auf 10.353,77 Punkte nach. Der Schweizer SMI büßte 0,82 Prozent auf 12.958,59 Zähler ein.

Die Skepsis des Marktes spiegelte sich nicht zuletzt in den Gewinnen der Ölwerte wider. Die Ölpreise legten wegen der Sorge vor einer längeren Unterbrechung von Öllieferungen durch die Straße von Hormus am Persischen Golf wieder zu. Der Preisrückgang, der am Montag eingesetzt und sich am Dienstag fortgesetzt hatte, endete damit vorerst.

Vergleichsweise gut hielten sich auch Einzelhandelstitel . Gewinne des Schwergewichts Inditex (Inditex Aktie) in Höhe von rund einem halben Prozent stabilisierten den Sektor. Der spanische Textilhändler hatte im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 etwas mehr verdient als gedacht. Die Analysten der Deutschen Bank verwiesen zudem darauf, dass sich das laufende Geschäft im Februar und Anfang März besser als erwartet entwickelt habe. Die Aktien seien günstig bewertet und böten derzeit eine interessante Einstiegsgelegenheit.

In London sackten die Papiere von Legal & General als Schlusslicht im "Footsie" um fast sieben Prozent ab. Die sogenannte Solvabilitätsquote des Versicherers und Vermögensverwalters, ein Indikator für die Finanzkraft, fiel geringer aus als erwartet.

Quelle: dpa-AFX
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12.03.26 19:35
Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag ihre jüngsten Verluste ausgeweitet und damit auf den erneut gestiegenen Ölpreis reagiert. Anleger scheuten insofern weiter Risiken. Die Nachrichtenlage mahnte einmal mehr zur Vorsicht, denn zum einen wurden in irakischem Gewässer zwei Öltanker angegriffen, und zum anderen verunsicherten Aussagen von Irans neuem Religionsführer und Staatsoberhaupt. Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Auch müsse "weiterhin der Hebel der Blockierung der Straße von Hormus genutzt werden". Sie ist ein Nadelöhr der globalen Energieversorgung.
Vor diesem Hintergrund kostete ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent zuletzt wieder knapp unter 100 US-Dollar. Dies schürte Inflationssorgen, und aktuell ist wegen der Preisrisiken ungewiss, ob die US-Notenbank Fed überhaupt - wie eigentlich von den Anlegern erhofft - in diesem Jahr die Leitzinsen senken kann.

Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,79 Prozent auf 5.748,89 Punkte. Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 0,47 Prozent auf 10.305,15 Punkte nach. Der Schweizer SMI büßte 0,90 Prozent auf 12.842,16 Zähler ein.

Europaweit schwächster Sektor waren die Bankaktien . Sie reagierten damit auf die sich eintrübenden Konjunkturaussichten. "Am Markt wird zusehends das Risiko eingepreist, dass die Hoffnung auf kurzfristige Preisspitzen trügt und sich hohe Ölpreisnotierungen verfestigen, was ernsthafte Flurschäden für die Weltwirtschaft verursachen könnte", schrieb Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, verwies zudem auf die "hohen Mittelabflüsse im Private-Equity-Sektor", was zu Liquiditätsengpässen führe.

Unter dem Ölpreisanstieg, der Kerosin verteuert, litten insbesondere Aktien der Fluggesellschaften. So fielen Air France-KLM um 2,3 Prozent. In London büßten Easyjet 4,2 Prozent ein.
Gegenläufige Signale bestimmten unterdessen den Versicherungssektor . Während Generali um 1,5 Prozent zulegten, verloren Swiss Life 2,6 Prozent. Bei den Italienern lobten die Analysten der US-Bank JPMorgan die Aussagen zu den Ausschüttungen an die Aktionäre. Der Dividendenvorschlag der Schweizer dagegen wurde mit Enttäuschung aufgenommen. Zudem begründeten Händler die Verluste mit der hohen Bewertung der Papiere.

Es gab aber auch Gewinner der Entwicklung in der Golf-Region. So waren Rüstungswerte gefragt. Ein überzeugender Ausblick des italienischen Branchenunternehmens Leonardo lieferte einen zusätzlichen Impuls. Die Aktien zogen um fast sechs Prozent an.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
13.03.26 13:18
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag von deutlichen Abgaben zu Handelsbeginn erholt. Die anhaltend hohen Ölpreise schüren am Markt aber weiter Konjunktur- und Inflationssorgen. Die Schwankungen im Tagesverlauf zeugen davon, dass vor dem Wochenende eine gewisse Nervosität herrscht vor dem, was die kommenden Tage im Iran-Krieg mit sich bringen könnte.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 konnte seine bis zu 1,4 Prozent großen Verluste deutlich reduzieren und notierte gegen Mittag sogar leicht um 0,1 Prozent im Plus bei 5.752 Punkten. Außerhalb der Eurozone gewann der britische Leitindex FTSE 100 ebenfalls 0,1 Prozent auf 10.310 Punkte. Der Schweizer SMI legte 0,3 Prozent auf 12.878 Zähler zu.

"Die Märkte preisen das Risiko eines länger andauernden Konflikts ein, der Europa und Asien stärker treffen würde als die USA", so Rhynhardt Roodt von Ninety One Plc. "Bei einem Ölpreis von über 100 Dollar (Dollarkurs) sind die Inflationserwartungen wahrscheinlich zu niedrig."

Zuletzt stand der Ölpreis für Nordsee-Öl der Sorte Brent wieder knapp unter der 100-Dollar-Marke. Den Anstoß dazu gab wohl, dass die US-Regierung dem Anstieg entgegenwirken will mit der temporären Erlaubnis, dass Länder wieder russisches Öl (Rohöl) kaufen dürfen, das sich bereits auf Schiffen befindet. Derweil droht der Iran mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Region.

Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) warnten indes, die Ölpreise könnten über die Höchststände zu Zeiten der Finanzkrise 2008 klettern, falls die Lieferungen über die Straße von Hormus den März hindurch eingeschränkt blieben.
Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Januar indessen unerwartet und deutlich geschrumpft.

Erneut schwach zeigten sich die Bankaktien angesichts der sich eintrübenden Konjunkturaussichten. Auch Rohstofftitel gaben nach. Zu den Verlierern gehörte zu Wochenschluss auch weiter der Reise- und Luftfahrtsektor angesichts der hohen Ölpreise. So büßten Air France-KLM 2,5 Prozent ein. Ölwerte verzeichneten dagegen erneut Kursgewinne.

Unter den Einzelwerten haben Übernahmespekulationen die Aktie BE Semiconductor um zuletzt sieben Prozent nach oben getrieben. Der Ausrüster für die Chipindustrie habe das Interesse mehrerer US-Konzerne auf sich gezogen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
Die Aktie von Telefonica stieg um 1,2 Prozent. Der spanische Telekom-Konzern habe Pläne für eine Übernahme von 1&1 offenbar auf Eis gelegt, zumindest bis die Probleme mit dem Netzausbau behoben werden, kommentierte Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel unter Bezug auf einen Bericht des spanischen Onlinemediums "Okdiario".

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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13.03.26 19:19
Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag unter der Intensivierung des Iran-Kriegs gelitten. Die damit einhergehenden, anhaltend hohen Ölpreise schürten am Markt weiter Konjunktur- und Inflationssorgen. Die Schwankungen im Tagesverlauf am Rohölmarkt und auch an den Börsen zeugten davon, dass vor dem Wochenende eine gewisse Nervosität herrschte vor dem, was die kommenden Tage im Iran-Krieg mit sich bringen könnten.
Der EuroStoxx 50 schloss 0,56 Prozent im Minus mit 5.716,61 Punkten. Der Eurozone-Leitindex hatte zwischen Gewinnen und Verlusten geschwankt. Mit den schwächelnden US-Börsen aber überwog auch diesseits des Atlantiks wieder die Skepsis. Auf Wochensicht ergibt sich damit nach den starken Verlusten in der Vorwoche nun ein Mini-Minus.

Außerhalb der Eurozone fiel der britische Leitindex FTSE 100 am Freitag um 0,43 Prozent auf 10.261,15 Punkte. Der Schweizer SMI gab geringfügig nach auf 12.839,27 Zähler.

Ungeachtet der Sorgen um die Blockade der Straße von Hormus sehen sich die USA im Iran-Krieg weiter auf dem Weg zum Erfolg. Die US-Attacken seien noch mal auf das bisher höchste Niveau gesteigert worden, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am 13. Tag des Krieges. Inzwischen sei auch die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört.

Experten wie Portfoliomanager Rhynhardt Roodt von Ninety One blieben gleichwohl skeptisch: "Die Märkte preisen das Risiko eines länger andauernden Konflikts ein, der Europa und Asien stärker treffen würde als die USA." Bei einem Ölpreis von dauerhaft über 100 US-Dollar seien die Inflationserwartungen wahrscheinlich zu niedrig. Fachleute der US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) warnten, die Ölpreise könnten über die Höchststände zu Zeiten der Finanzkrise 2008 klettern, falls die Lieferungen über die Straße von Hormus den März hindurch eingeschränkt blieben.
Erneut schwach zeigten sich europaweit die besonders konjunktursensiblen Branchen. Besonders stark unter Druck gerieten Rohstofftitel . Angesichts der hohen Ölpreise, die Kerosin verteuern, wurde auch der Reise- und Luftfahrtsektor einmal mehr gemieden. So büßten Air France-KLM mehr als drei Prozent ein. Ölwerte dagegen verzeichneten erneut Kursgewinne.

Unter den Einzelwerten trieben Übernahmespekulationen die Aktien von BE Semiconductor um 5,6 Prozent nach oben. Der Ausrüster für die Chipindustrie habe das Interesse mehrerer US-Konzerne auf sich gezogen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

LVMH büßten im EuroStoxx 4,3 Prozent auf knapp 474 Euro ein. Die US-Bank Morgan Stanley hatte ihr Kursziel für den Luxusgüterkonzern mit Verweis unter anderem auf den Krieg in Nahost von 635 auf 565 Euro gesenkt.
Die Anteilsscheine von Telefonica stiegen um gut ein Prozent. Der spanische Telekom-Konzern habe Pläne für eine Übernahme von 1&1 offenbar auf Eis gelegt, zumindest bis die Probleme mit dem Netzausbau behoben werden, kommentierte Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel unter Bezug auf einen Bericht des spanischen Onlinemediums "Okdiario". 1&1 sackten in Frankfurt um fast neun Prozent ab.

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16.03.26 13:10
Europas Börsen sind am Montag nach moderaten Anfangsgewinnen mehrheitlich wieder ins Minus gerutscht. Zwar hielten sich die Kursverluste in Grenzen. Dass im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran und bei den Ölpreisen keine Entspannung in Sicht ist, sorgte aber für anhaltende Konjunktur- und Inflationssorgen.
Der EuroStoxx 50 notierte gegen Mittag 0,14 Prozent tiefer bei 5.709 Punkten. Damit steuert der Leitindex der Eurozone auf den vierten Verlusttag in Folge zu. Ähnlich sieht es beim Schweizer SMI aus, der zuletzt um 0,45 Prozent auf 12.782 Punkte nachgab. Der britische FTSE 100 schaffte derweil ein Plus von 0,20 Prozent auf 10.282 Punkte.

Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele im Iran an. Sie sprach von einer "großangelegten Angriffswelle", die in den Städten Teheran, Schiras und Tabris die Infrastruktur der Führung ins Visier nehme. Auch iranische Medien meldeten eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 führte der Subindex der Öl- und Gaskonzerne dank weiter steigender Ölpreise die kurze Gewinnerliste an. Damit setzte das Branchenbarometer seine Rekordjagd fort.

Vergleichsweise gefragt waren auch Telekommunikationstitel, deren Index weiter auf einem Hoch seit Mitte 2017 notiert. Sie profitierten von ihrem Status als defensiver Sektor, der seine Stärken vor allem in einem schwachen Marktumfeld ausspielt. Die Branche sei aber nicht nur eine Anlage für Krisenzeiten, sondern habe seit Anfang 2024 auch höhere Renditen als der Gesamtmarkt abgeworfen, besonders im laufenden Jahr, betonte Analyst Nick Lyall von der Privatbank Berenberg in einer aktuellen Einschätzung.

Weiter verkauft wurden indes vor allem die export- und konjunktursensiblen Autowerte, deren Index auf ein Tief seit November 2020 abrutschte. Auch bei den Reise- und Freizeitaktien setzte sich der Abwärtstrend fort. "Für die zyklischen Branchen, insbesondere im Chemie-, Luftfahrt- und Autosektor, könnten sich in den kommenden Quartalen massive Bremsspuren in den Bilanzen zeigen", befürchtet Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Unicredit -Titel büßten 1,3 Prozent ein. Sie waren damit so günstig zu haben wie zuletzt im November. Die italienische Bank legte ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank (Commerzbank Aktie) vor. Sie ist mit einem direkten Anteil von 26 Prozent bereits größter Aktionär beim Branchenkollegen und kontrolliert nach eigenen Angaben inklusive Finanzinstrumenten insgesamt 29,9 Prozent der Commerzbank-Anteile. Die Offerte beinhaltet einem Preis von 30,80 Euro pro Commerzbank-Anteil, was einem Aufschlag von 4 Prozent zum Freitags-Schlusskurs entspricht. Die Aktien der Commerzbank verteuerten sich um mehr als 6 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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16.03.26 19:01
Europas Börsen haben den Handel am Montag nach schwankendem Verlauf im Plus beendet. Im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran gab es zwar keine Entspannung. Ein Fünkchen Hoffnung brachte aber die Nachricht, dass vereinzelt wieder Schiffe die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus passieren. In der Folge sanken die zuletzt maßgeblichen Ölpreise zumindest ein wenig.
Der EuroStoxx 50 beendete den ersten Handelstag der nun dritten Iran-Kriegswoche 0,39 Prozent höher bei 5.739,01 Punkten. Nach einer Schwäche in den Morgenstunden drehte der Leitindex der Eurozone gegen Mittag ins Plus und ging dann in der oberen Hälfte seiner Tagesspanne aus dem Handel. Damit endete eine Serie von zuletzt drei Verlusttagen. Allerdings fiel die Erholung in Europa weniger deutlich aus als im US-Handel.

Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um 0,33 Prozent auf 12.882,20 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 kam mit 10.317,69 Punkten auf ein Plus von 0,55 Prozent.

Zu Beginn der dritten Kriegswoche im Nahen Osten bleibt der Iran Zielscheibe massiver Angriffe von Israel und den USA, ohne dass auf diplomatischer Ebene sichtbar Bewegung in den Konflikt kommt. Laut dem JPMorgan-Analysten Otar Dgebuadze wird aber nun darüber spekuliert, ob der Iran chinesischen und indischen Öl- und Gastankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlauben könnte.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 übernahm der Immobiliensektor letztlich die Spitzenposition, weil die zuvor führenden Ölwerte wegen der Ölmarkt-Spekulationen etwas an Zug verloren. Ihr Branchenindex Stoxx Europe 600 Oil & Gas ging aber immer noch mit einem deutlichen Plus von 1,2 Prozent aus dem Handel. Das Branchen-Barometer hatte seine Rekordjagd am Montag fortgesetzt.

Weiter auf den Verkaufslisten standen die export- und konjunktursensiblen Autowerte, deren Index um 1,2 Prozent auf den tiefsten Stand seit November 2020 abrutschte. Besonders deutsche Branchenwerte litten, denn neben dem Zahlungsabwickler Adyen waren Volkswagen , Mercedes-Benz und BMW die größten Verlierer im EuroStoxx.

Unterdessen legte das italienische Institut Unicredit ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank (Commerzbank Aktie) vor - mit dem Ziel, die eigene Beteiligung an dem Frankfurter Geldhaus auf mehr als 30 Prozent zu erhöhen. Nach zunächst schwächerem Start am Morgen schafften es die Titel der Italiener mit einem halben Prozent ins Plus, während jene des deutschen Instituts an der Frankfurter Börse um 8,6 Prozent anzogen.

Quelle: dpa-AFX
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17.03.26 13:21
Europas Börsen haben sich am Dienstag erneut abwartend verhalten. "Die Anleger fokussieren sich weiter auf die Ereignisse im Nahen Osten und die Sperrung der Straße von Hormus", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Ein Barrel Öl (Rohöl) notiert wieder über 100 US-Dollar und hält damit die steigenden Inflationserwartungen und Konjunkturängste am Leben", verwies er auf die Notierung der Nordseesorte Brent.
Der EuroStoxx 50 notierte am Mittag 0,1 Prozent höher mit 5.746,84 Punkten. Etwas besser sah es beim Schweizer SMI aus, der zuletzt um 0,5 Prozent auf 12.947,32 Punkte anzog. Der britische FTSE 100 tendierte ähnlich und gewann 0,6 Prozent auf 10.373,71 Punkte.

Die ungewisse Lage zeige sich auch an neuen Daten. "Der überraschend kräftige Rücksetzer des ZEW-Index im März spiegelt die hohe Unsicherheitswahrnehmung, ausgehend vom militärischen Schlagabtausch im Nahen Osten, wider", stellte Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research fest. Der Iran-Krieg hatte zu einem Einbruch der ZEW-Konjunkturerwartungen geführt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW sank gegenüber dem Vormonat um 58,8 Punkte auf minus 0,5 Punkte.

Gut liefen erneut Versorger und Ölwerte, die vom Anstieg der Energiepreise profitierten. Am Dienstag stiegen die Ölpreise nach einem Rückgang zu Beginn der Woche wieder. Titel wie Eni (ENI Aktie) und Enel (Enel Aktie) waren daher mit Gewinnen von 2,8 und 2,5 Prozent gefragt.

Zu den stärkeren Sektoren gehörten auch die Versicherer. Laut Marktbeobachtern könnten die Rückversicherer bei einer länger anhaltenden Krise höhere Preise für kommerzielle Risiken verlangen. Munich Re (Munich Re Aktie) legten um 1,5 Prozent zu, Swiss Re sogar um 2,1 Prozent. Verkauft wurden dagegen die export- und konjunktursensiblen Luxuswerte. So gaben Kering um 1,4 Prozent und LVMH um 1,6 Prozent nach.

Quelle: dpa-AFX
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17.03.26 19:41
Europas Börsen haben sich am Dienstag ins Plus vorgearbeitet und so ihren Erholungskurs bestätigt. Im Fokus standen weiter die hohen Ölpreise, da im Iran-Krieg weiter keine Entspannung abzusehen ist. Am Morgen brauchte der EuroStoxx nach schwachem Start etwas Zeit, um ins Plus zu drehen. Dort konnte sich der Leitindex der Eurozone erst so richtig etablieren, als sich auch an den US-Börsen ein positiver Start abzeichnete.
Der EuroStoxx ging ein halbes Prozent höher bei 5.769,25 Punkten aus dem Handel. Er knüpfte damit an seine Vortagserholung an. Noch etwas besser sah es außerhalb der Eurozone aus, wo der Schweizer SMI um 0,6 Prozent auf 12.962,41 Punkte anzog. Der britische FTSE 100 legte sogar um 0,8 Prozent auf 10.403,60 Punkte zu.

Laut einem Marktbeobachter versuchen Anleger, die aktuellen Spannungen auf der Suche nach einer Einstiegsgelegenheit auszublenden. Der Iran hat seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur im Persischen Golf nämlich verstärkt. Über den höheren Ölpreis bremst dies die Konjunkturhoffnung und verstärkt zugleich Inflationsgefahren. Anleger schauen deshalb auch gespannt auf anstehende Zinsentscheide großer Notenbanken, die am Mittwoch in den USA beginnen.

Quelle: dpa-AFX
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18.03.26 19:22
Europas Börsen sind am Mittwochnachmittag ins Minus abgetaucht. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, der am Abend erwartet wird, erhöhte ein Angriff Israels auf iranische Gasanlagen wieder die Unsicherheit. Der Iran droht, Gasfelder und Raffinerien in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar zu attackieren.
Lag der EuroStoxx 50 am Vormittag noch mit bis zu einem Prozent im Plus, schloss der Eurozonen-Leitindex 0,56 Prozent tiefer bei 5.736,85 Punkten. Außerhalb der Eurozone war der britische FTSE 100 auch mit 0,94 Prozent ins Minus gedreht auf 10.305,29 Punkte. Der Schweizer SMI stand schon viel früher unter Druck wegen der Verluste einiger Schwergewichte. Am Ende war sein Abschlag mit 12.765,48 Punkten 1,52 Prozent groß.

Mit den Nachrichten aus Nahost kam die Sorge auf, dass das weltgrößte, von Katar und dem Iran getrennt ausgebeutete Gasfeld in den Strudel des Kriegs geraten könnte. Wegen des weiteren Eskalationspotenzials zogen Gas- und Ölpreise wieder an. Bemühungen, den Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf abseits der Straße von Hormus zu organisieren, verloren an Bedeutung.

Die Aufmerksamkeit gilt jetzt der US-Notenbank Fed, von der am Abend kein Zinsschritt erwartet wird. Im Rampenlicht stehen dürften vor allem Aussagen der US-Notenbank im Hinblick auf den weiteren Zinsverlauf. Experte Frantisek Taborsky von der ING Bank sieht ein hohes Risiko, dass im Zinsausblick eine nächste Zinssenkung erst 2027 signalisiert werden könnte.

In der Breite gab es vor dem Fed-Entscheid Gewinne im Bankensektor, der während des Iran-Krieges lange besonders stark unter Druck gestanden hatte wegen Konjunktursorgen. Nun setzten diese Titel ihren jüngsten Erholungsversuch aber fort: Titel von BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) waren Spitzenreiter im EuroStoxx mit 1,7 Prozent Plus. Auch ING und BBVA legten mehr als ein Prozent zu.
Ölwerte wie etwa Totalenergies waren noch eine positive Ausnahme - getrieben davon, dass der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent wieder über 108 Dollar (Dollarkurs) hochschnellte. Am Ende des Feldes lagen vermehrt defensive Sektoren, darunter die Konsumgüter-, Telekom-, Gesundheits- und Nahrungsmittelbranchen.

Im Technologiesektor drehte sich das Bild. Der koreanische Samsung -Konzern hatte sich zwar optimistisch zu den Halbleiter-Aussichten geäußert, doch mit dem Gesamtmarkt kam auch in diesem Sektor Druck auf. Die am Morgen noch begehrten ASML -Aktien schlossen mit 0,2 Prozent im Minus.

Die Tech-Sektorschwäche lag auch daran, dass die Prosus -Aktien mit mehr als sieben Prozent ins Minus sackten. Belastet wurden sie von Nachrichten der Kernbeteiligung Tencent , die eine Verdopplung der Investitionen rund um Künstliche Intelligenz (KI) ankündigte. Anleger hinterfragen neuerdings immer häufiger, ob sich massive KI-Investitionen lohnen. Belastend wirkte auch, dass die Mittel dafür auch aus einer Reduzierung der Aktienrückkäufe kommen sollen.
Sechsprozentige Kursverluste gab es für den Schweizer Hardware-Hersteller Logitech , für dessen Aktien die UBS ihre Kaufempfehlung aufgegeben hatte. Die Schweizer Großbank geht bei dem Unternehmen nur noch von einem geringen Aufwärtspotenzial aus. Analyst Jörn Iffert berichtete von Anzeichen einer Sättigung an den Gaming-Märkten.

In Großbritannien sorgte Diploma mit einem Kurssprung um 18 Prozent für positive Schlagzeilen. Die Titel des Unternehmens, das auf technische Produkte und Dienstleistungen spezialisiert ist, profitierten von einer angehobenen Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Quelle: dpa-AFX
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19.03.26 12:35
Europas Börsen haben am Donnerstag deutlich verloren. Die Ausweitung des Irankrieges auf die Infrastruktur anderer Länder in der Golfregion hat Sorgen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen verstärkt, nachdem in Katar für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden waren.
Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag rund zwei Prozent auf 5.618,48 Punkte. Der Schweizer SMI gab um 1,68 Prozent auf 12.550,54 Punkte nach, während der britische FTSE 100 zwei Prozent tiefer mit 10.102,21 Punkten notierte.

Zudem warf der Verfallstermin am Freitag seine Schatten voraus. "Die Stimmung auf dem Börsenparkett verschlechtert sich im Gleichklang mit der abnehmenden Bereitschaft der institutionellen Anleger, weiter hohe Aktienquoten in ihren Portfolios halten zu wollen", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, dazu an. "Bereits in den vergangenen Handelswochen hat sich abgezeichnet, dass sich die Stimmung zum großen Verfallstermin am Freitag hin grundsätzlich ändern könnte." Hätten viele institutionelle Investoren bislang nur mit einem kurzen militärischen Schlagabtausch gerechnet, befürchte man nun stärkere und länger anhaltende Auswirkungen.

Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte die jüngste Entwicklung wider. Einziger Sektor im Plus waren Ölwerte. Massive Verluste erlitten dagegen energieintensive und konjunkturabhängige Werte. So büßten Stahltitel deutlich ein, ArcelorMittal (ArcelorMittal Aktie) etwa fielen um 6,5 Prozent. Zu den Verlierern zählten zudem Auto- und Baustoffwerte sowie die Fluggesellschaften. Hier kamen Air France-KLM mit fünf Prozent Abschlag unter Druck.

Auch der zinssensible Immobiliensektor gab überdurchschnittlich nach. Er reagierte damit auf die Inflationssorgen, die von den gestiegenen Energiepreisen angeheizt wurden und sich in steigenden Anleiherenditen niederschlugen. Das Schwergewicht Vonovia (Vonovia Aktie) belastet dabei den Sektor mit über acht Prozent Verlust. Die Zahlen des Wohnungskonzerns seien eher durchwachsen ausgefallen, hieß es von JPMorgan.
Unter den kleineren Werten lagen DocMorris leicht im Plus. Die Versandapotheke hatte für 2025 zwar erneut tiefrote Zahlen berichtet. Gleichzeitig wurden die Erwartungen beim operativen Ergebnis jedoch erfüllt. Zudem bekräftigte das Unternehmen seine Ziele für 2026.

Quelle: dpa-AFX
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20.03.26 19:14
Europas Aktienmärkte sind am Freitag weiter abgerutscht wegen der eskalierten Lage im Nahen Osten. Neue Angriffe des Irans auf Öl- und Gasinfrastrukturen der Golfstaaten erhöhten weiter die Angst der Anleger, dass sich die Lage am globalen Energiemarkt noch weiter zuspitzt. Verstärkt wurde die Anspannung von einem Bericht im "Wall Street Journal", wonach das US-Verteidigungsministerium drei Kriegsschiffe und Tausende weiterer Marines entsenden soll.
Der EuroStoxx 50 verlor glatte zwei Prozent auf 5.501,28 Punkte und näherte sich so seinem November-Tief, das mit 5.473 Punkten nicht mehr weit entfernt liegt. Der Schweizer SMI rutschte auch mit 1,11 Prozent ins Minus auf 12.320,99 Punkte, während der britische FTSE 100 um 1,45 Prozent auf 9.917,60 Punkte fiel. Er steht damit erstmals seit Anfang Januar wieder unter der 10.000-Punkte-Marke.

"Da der Konflikt bisher innerhalb des von der US-Regierung angegebenen Zeitrahmens von 4 bis 6 Wochen bleibt, befinden wir uns möglicherweise noch in der Eskalationsphase", warnte der Barclays-Stratege Emmanuel Cau vor der Gefahr weiterer Verluste. Eine Deeskalation sei zwar nicht absehbar, wegen der wachsenden wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Kosten des Krieges aber der wohl logischste nächste Schritt.

Quelle: dpa-AFX
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23.03.26 19:28
Europas Aktienmärkte haben am Montag deutliche Anfangsverluste überwiegend in starke Gewinne verwandelt. Die Schwankungen waren Ausdruck des Hoffens und Bangens um die Lage im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hat seine angedrohten Angriffe auf iranische Kraftwerke verschoben - wegen nach seinen Worten "produktiver Gespräche" mit der Islamischen Republik. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementierte allerdings: Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben.
Der EuroStoxx 50 drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus, das am Ende 1,33 Prozent auf 5.574,32 Punkte betrug. Die Angst davor, dass der Iran zur Vergeltung weitere Öl- und Gasinfrastruktur in der Golfregion angreift und die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus vollständig schließt, hatte den Leitindex am Vormittag noch kräftig ins Minus gedrückt. Bei 5.376 Zählern hatte er den niedrigsten Stand seit September erreicht.

Der Schweizer SMI drehte am Montag nach anfänglichen Verlusten mit 0,56 Prozent ins Plus auf 12.389,68 Zähler. Der britische FTSE 100 blieb hingegen mit minus 0,24 Prozent auf 9894,15 Zähler zurück.

Experten der UBS hatten die Anleger am Morgen bereits in einem Dilemma gesehen wegen der angespannten Lage an den Energiemärkten. Mark Haefele vom Chief Investment Office der Schweizer Großbank UBS erwähnte bereits die Chance auf eine rasche Erholung, sollte es erleichternde Anzeichen in dem Konflikt geben.

Die Verluste zogen sich am Montag bis zum Mittag quer durch alle Branchen, doch dann wandelte sich das Bild nach Trumps Aussagen komplett. Viele zuletzt deutlich gesunkene Sektorindizes drehten schlagartig ins Plus, das im Rohstoffsektor mit 2,6 Prozent am größten war.

Besonders groß waren am Morgen lange Zeit die Kursverluste in konjunkturabhängigen Branchen. Schwächster Sektor waren die Öl- und Gasproduzenten mit 1,7 Prozent Minus. Der Sektorindex geriet ob der plötzlich stark fallenden Preise für Öl (Rohöl) und Gas und der vergleichsweisen Stärke vergangener Tage unter Druck.

Mit Blick auf Einzelwerte waren Telecom Italia (TIM) mit einem Anstieg um 4,7 Prozent auffällig. Das mehrheitlich in Staatshand liegende Post- und Finanzunternehmen Poste Italiane will mit einem fast elf Milliarden Euro schweren Kaufangebot die vollständige Kontrolle über den Mobilfunkkonzern übernehmen. Das lastete schwer auf den Aktien des Bieters, die um fast sieben Prozent absackten.

Danone (Danone Aktie) blieben mit minus 0,3 Prozent zurück. Der Spezialist für Milchprodukte will den Proteinprodukte-Hersteller Huel übernehmen.

Quelle: dpa-AFX
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24.03.26 13:26
Europas Aktienmärkte haben am Dienstag wenig verändert tendiert. Nach den starken Bewegungen am Vortag kehrten damit eine angespannte Ruhe und ein abwartendes Geschäft ein. "Als die Nachricht über 'produktive' Gespräche zwischen Washington und Teheran über die Ticker gingen, kannten die Börsen kein Halten mehr", so Chefmarktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. "Doch die Vorfreude über ein baldiges Ende des Iran-Krieges währte nicht lange."
Derzeit ist die Lage unklar. Während US-Präsident Donald Trump trotz gegenteiliger Signale aus dem Iran Hoffnung auf ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges verbreitet hatte, gingen die Kämpfe vorerst weiter. Zudem hatte Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementiert, dass es Verhandlungen mit den USA gegeben habe.

Der EuroStoxx 50 verharrte am Mittag mit 5575,58 Punkten praktisch auf Vortagesniveau. Der Schweizer SMI profitierte mit plus 0,66 Prozent auf 12.471,99 Zähler von der Stärke der defensiven Schwergewichte, während der britische FTSE 100 leicht um 0,16 Prozent auf 9.910,26 Punkte zulegte.

Zur Vorsicht mahnen auch die jüngsten Konjunkturdaten, in denen sich die Auswirkungen des Iran-Krieges widerspiegelten. So hat sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im März verschlechtert. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit dem starken Anstieg der Energiepreise voll berücksichtigt werden. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel um 1,4 Punkte auf 50,5 Punkte.

Stärkster Sektor in dem unspektakulären Gesamtmarkt waren die Chemiewerte. Das Schwergewicht BASF (BASF Aktie) legte um 2,6 Prozent zu, nachdem die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) den Wert auf "Buy" angehoben hatte. Givaudan hinkten dagegen mit nur leichten Gewinnen von 0,4 Prozent dem Sektor hinterher. Die Deutsche Bank hatte die Aktie auf "Hold" abgestuft.
Im schwächelnden Technologiesektor gab ebenfalls ein Schwergewicht den Ton an. SAP (SAP Aktie) sanken um 3,3 Prozent und reagierten damit ebenfalls auf einen Analystenkommentar. Analyst Toby Ogg von JPMorgan hatte den Wert von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und sein Kursziel deutlich von 260 auf 175 Euro gesenkt.

Konsumwerte lagen unterdessen im Plus. Hier sorgten die Verhandlungen des US-Kosmetikkonzerns Estée Lauder und des spanischen Wettberwerber Puig Brands über einen Zusammenschluss für Aufmerksamkeit. Aktien von Puig sprangen an der Madrider Börse um fast 15 Prozent nach oben. L'Oreal gewannen 1,8 Prozent.

Im Luxussektor zogen Richemont um ein Prozent an. Die Bank of America hatte den Titel auf "Buy" angehoben. Die volatilen Aktien von Kering kletterte um zwei Prozent.
Unter den ansonsten unauffälligen Einzelhandelstiteln legten Kingfisher mit knapp einem Prozent etwas stärker zu. Die britische Einzelhandelskette habe solide Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt, hieß es von Jefferies.

Quelle: dpa-AFX
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24.03.26 20:51
Europas Börsen haben am Dienstag letztlich an die Stabilisierung vom Vortag angeknüpft. Ein ähnlich wilder Ritt wie zu Wochenbeginn, als US-Präsident Donald Trump Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg geschürt und damit für eine rasante Trendwende gesorgt hatte, blieb den Anlegern diesmal erspart.
Nach einem freundlichen Start und zeitweisen Verlusten rettete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ein Plus von 0,13 Prozent auf 5.581,29 Punkte ins Ziel. Der Schweizer SMI schloss auch dank der Kursgewinne defensiver Schwergewichte wie Nestle und Novartis 1,02 Prozent fester mit 12.515,94 Punkten. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,72 Prozent auf 9.965,16 Punkte hoch. Er profitierte von der Stärke mehrerer Schwergewichte aus der Öl- und Bergbaubranche.

Am Montag hatte Trump ein Ultimatum an den Iran verschoben und als Grund "produktive" Gesprächen genannt. Allerdings dementierte der Iran Verhandlungen zur Beendigung des Krieges umgehend. Die Kämpfe halten an. Damit hat die Unsicherheit an den Märkten Bestand, wie auch die wieder steigenden Ölpreise nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn zeigten.

Zur Vorsicht mahnen zudem die jüngsten Konjunkturdaten, in denen sich die Auswirkungen des Iran-Krieges widerspiegelten. So belegte der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex, dass sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im März stärker als erwartet verschlechtert hat. Ähnlich sah es in Großbritannien aus. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit dem starken Anstieg der Energiepreise voll berücksichtigt werden.

Im marktbreiten Index Stoxx Europe 600 führten die Aktien von Öl- und Gaskonzernen am Dienstag die Gewinnerliste an. Gefragt waren zudem Telekommunikations- , Chemie- und Rohstofftitel . Die Aktien des Chemieriesen BASF (BASF Aktie) wurden zudem von einer neuen Kaufempfehlung von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research gestützt: Sie gewannen an der EuroStoxx-Spitze 4,2 Prozent. Dagegen ging es für SMI-Schlusslicht Givaudan um 1,1 Prozent bergab, nachdem die Deutsche-Bank-Experten ihr Kaufvotum gestrichen hatten.
Verluste verzeichneten in Europa ansonsten vor allem Banken- , Einzelhandels- und Industriewerte . Aus dem Einzelhandelsbereich stach Kingfisher mit einem Minus von 2,3 Prozent negativ heraus. Dass die Experten der US-Bank Jefferies der britischen Baumarktkette solide Quartalszahlen attestierten, half den Aktien nicht.

SAP (SAP Aktie) führte mit einem Minus von 4,1 Prozent die Verliererliste im EuroStoxx an. Analyst Toby Ogg von der US-Bank JPMorgan hatte die Anteile des Softwarekonzerns von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und sein Kursziel deutlich gesenkt.

Dagegen sprangen die Aktien des spanischen Kosmetikkonzerns Puig Brands um gut 13 Prozent hoch. US-Konkurrent Estee Lauder bestätigte Gespräche über einen Zusammenschluss beider Unternehmen. Die Aktien des französischen Branchenriesen L'Oreal gewannen ein Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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25.03.26 12:20
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch zugelegt. Sie reagierten damit auf Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg. Die US-Regierung hatte den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Irans Militärführung wies Berichte über Verhandlungen allerdings zurück. Trotzdem reichten die Meldungen, den Ölpreis merklich zu drücken.
Der EuroStoxx 50 kletterte am Mittag um 1,52 Prozent auf 5665,93 Punkte. Der Schweizer SMI zog ähnlich stark um 1,58 Prozent auf 12.713,45 Zähler an, während der britische FTSE 100 um 1,18 Prozent auf 10.082,31 Punkte stieg.

Marktteilnehmer äußerten sich unterdessen zurückhaltend. "Trotz der angeblichen Verhandlungen werden die Kampfhandlungen fortgesetzt", stellte Chefmarktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets fest. "Der iranische Widerstand wurde offensichtlich unterschätzt, wie auch die Ausweitung des Konfliktes auf die Golfstaaten." Daher könne bestenfalls von einer temporären Beruhigung der Märkte die Rede sein.

Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte die Entspannung wider. Technologiewerte erholten sich von den Vortagsverlusten, wobei das Schwergewicht ASML , das um 1,7 Prozent zulegte, von den guten Vorgaben aus Asien profitierte.

Zu den Gewinnern gehörten auch die deutlich gefallenen Reise- und Freizeitwerte. Air France-KLM zogen um 3,3 Prozent an, IAG um 1,7 Prozent. Die ebenfalls stark energiepreisabhängigen Baustoffwerte legten gleichfalls deutlich zu. Saint-Gobain gewannen 2,6 Prozent, Holcim 1,9 Prozent.
Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die defensiven Sektoren, allen voran die Telekomwerte. Swisscom verloren knapp ein Prozent, kommen aber immer noch auf ein Plus von über 20 Prozent seit Jahresbeginn.

Unter den kleineren Titeln waren DocMorris mit über sechs Prozent Aufschlag gefragt. Hier fordert Großaktionär CEPD einen Umbau des Verwaltungsrats.

Quelle: dpa-AFX
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25.03.26 18:06
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch weiter erholt. Sie reagierten damit auf erneute Hoffnungen auf einen Ausweg im Iran-Krieg. Die US-Regierung hatte den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Konflikts unterbreitet. Dass Irans Militärführung Berichte über Verhandlungen zurückwies, konnte dem Optimismus am Markt wenig anhaben.
Beim EuroStoxx 50 stand am Ende ein Plus von 1,22 Prozent auf 5.649,33 Punkte zu Buche. Damit verzeichnete der Leitindex der Eurozone den dritten Gewinntag in Folge. Gleiches galt für den Schweizer SMI , der 1,62 Prozent fester mit 12.718,36 Punkten schloss. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,42 Prozent auf 10.106,84 Punkte bergauf.

Quelle: dpa-AFX
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26.03.26 18:27
Europas zuletzt erholte Börsen haben am Donnerstag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Damit reagierten sie auf die anhaltende Unsicherheit wegen des Iran-Kriegs sowie höhere Ölpreise.
Der EuroStoxx 50 verlor 1,48 Prozent auf 5.565,93 Punkte. Damit endete für den Eurozonen-Leitindex eine dreitägige Gewinnserie. Für den britischen FTSE 100 ging es um 1,33 Prozent auf 9.972,17 Punkte nach unten.

Der Schweizer SMI hielt sich mit einem Minus von 0,60 Prozent auf 12.641,96 Punkte einmal mehr vergleichsweise gut. Der Index profitiert von der hohen Gewichtung defensiver Werte, die in einem volatilen Marktumfeld ihre Vorteile ausspielen. An diesem Donnerstag stützten die robusten Aktien von Roche, Nestle und Novartis.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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27.03.26 13:32
Europas Aktienmärkte haben am Freitag weiter nachgeben. Vor dem Wochenende hielten sich Marktteilnehmer angesichts des Irak-Krieges und des weiter gestiegenen Ölpreises zurück. "Die jüngste Verlängerung des Ultimatums durch Donald Trump sorgt nicht für Entspannung", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Die erneute Fristverlängerung wirkt wie weniger ein diplomatischer Fortschritt als vielmehr wie ein Zeichen dafür, dass eine tragfähige Einigung weiterhin auf sich warten lässt."
Der EuroStoxx 50 sank am Mittag um 1,09 Prozent auf 5505,16 Punkte. Der Schweizer SMI hielt sich dank der Stärke der defensiven Schwergewichte mit einem Minus von 0,59 Prozent auf 12.566,98 Zähler etwas besser, während der britische FTSE 100 um 0,4 Prozent auf 9.932,40 Punkte fiel.

Dabei warfen auch die Inflationsdaten für den Euroraum in der kommenden Woche ihre Schatten voraus. "Höhere Inflationszahlen für März dürften nur ein Vorgeschmack dessen sein, was bei einem andauernden Iran- bzw. Energiekrieg in den kommenden Wochen droht“, sagte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Einen ersten Eindruck lieferten Zahlen aus Spanien. Dort hatte sich die Inflation im März wegen des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs deutlich verstärkt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 3,3 Prozent zu.

Schwächster Sektor waren die Medienwerte. Hier brachen die Aktien von CTS Eventim wegen eines enttäuschenden Jahresausblicks um 19 Prozent ein. JPMorgan-Analystin Lara Simpson rechnet damit, dass die Ziele des Ticketvermarkters "für Diskussionen sorgen dürften".

Chemiewerte profitierten dagegen von der Stärke des Schwergewichts BASF (BASF Aktie) . Die US-Investmentbank Morgan Stanley hatte das Kursziel für von 52 auf 58 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Probleme in der Rohstoffversorgung im Zuge des Nahost-Kriegs dürften die asiatischen Chemiekonzerne kostenseitig härter treffen als die europäische Konkurrenz. BASF gewannen knapp ein Prozent.
Vergleichsweise stabil präsentierten sich auch die defensiven Pharmawerte. Hier gab es eine Übernahme. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will für bis zu zwei Milliarden US-Dollar das US-Biotechunternehmen Excellergy kaufen.

Auch im ansonsten unspektakulären Nahrungs- und Getränkesektor sorgte eine Unternehmensnachricht für Aufmerksamkeit. Pernod Ricard und der Jack-Daniels-Hersteller Brown-Forman führen Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss, um sich in einem schwächeren Spirituosenmarkt besser aufzustellen. Pernod kletterten darauf um drei Prozent. Allerdings hat die Aktie seit den bisherigen Jahreshochs rund 30 Prozent verloren, was den Anstieg relativiert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
27.03.26 20:08
Europas Börsen haben am Freitag an ihre Vortagsverluste angeknüpft. Mit dem anhaltenden Iran-Krieg und den weiter steigenden Ölpreisen fehlte die Kaufbereitschaft am Markt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 1,08 Prozent tiefer bei 5.505,80 Punkten. Dank der dreitägigen Erholungsserie vor dem neuerlichen Rückschlag am Donnerstag behauptete er aber ein hauchdünnes Wochenplus.

Für den schon zuletzt vergleichsweise robusten Schweizer SMI ging es am Freitag um 0,57 Prozent auf 12.570,26 Punkte bergab. Der britische FTSE 100 verlor lediglich 0,05 Prozent auf 9.967,35 Punkte. Ihn stützten die schwer gewichteten Bergbautitel.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
30.03.26 19:23
Nach seinen jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Kriegs hat sich der EuroStoxx 50 am Montag etwas erholt. Trotz der Eskalation durch den Eintritt der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz schaffte der Eurozonen-Leitindex ein Plus von 0,65 Prozent auf 5.541,79 Punkte.
Dabei halfen Gewinne an der Wall Street, wo der Dow Jones Industrial von Zukäufen von Schnäppchenjägern profitierte. Hinzu kamen vage Hoffnungen auf Fortschritte im Krieg im Nahen Osten.

Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 0,78 Prozent auf 12.668,67 Punkte. Für den britische FTSE 100 ging es um 1,61 Prozent auf 10.127,96 Punkte nach oben. Er profitierte von seinen schwer gewichteten Öl- und Rohstofftiteln.

"Alles in allem bleibt die Marktlage schwierig", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. Es sei weiterhin kaum abzuschätzen, wie schnell sich die steigenden Energiepreise in den Teuerungsraten zeigen würden und wie teuer Öl (Rohöl) noch werden könne. "Eines ist aber sicher: Die zerstörte Infrastruktur im Nahen Osten wird mit großer Sicherheit einen schnellen disinflationären Trend verhindern", fuhr der Experte fort.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 gehörten Versorgertitel sowie die Aktien von Öl- und Gaskonzernen zu den größten Gewinnern. Sie profitierten von den weiter hohen Ölpreisen. Auch Rohstoffwerte waren gefragt.

Beim Ölkonzern Totalenergies hatte eine Meldung der "Financial Times" über einen Rekordgewinn aus einer Ölwette für zusätzlichen Auftrieb gesorgt: Die Aktien gewannen gut drei Prozent und setzten damit ihre Rekordjagd fort. Laut der Zeitung dominierte das Unternehmen im März den physischen Ölmarkt im Nahen Osten. Es habe einen Gewinn von über einer Milliarde US-Dollar erzielt, nachdem es alle im Mai zur Verladung vorgesehenen Rohölladungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman aufgekauft habe.

An der EuroStoxxx-Spitze zogen die Papiere von Ferrari um mehr als vier Prozent an. Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan rechnet mit einem soliden ersten Quartal des Sportwagenbauers.

Nach einer Kaufempfehlung der US-Investmentbank Bank of America (Bank of America Aktie) schnellten in Kopenhagen die Anteilscheine von Orsted um sieben Prozent nach oben. Das politische Risiko für US-Windkraftprojekte auf See nehme ab, schrieb Analyst Peter Bisztyga. Auch das stärkere Geschäft in Europa spreche für die Dänen. Generell sei das Thema Windkraft auf See ein Nutznießer des Iran-Kriegs und des Strebens nach Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Darüber hinaus seien die Orsted-Aktien attraktiv bewertet.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
31.03.26 20:20
Die wichtigsten europäischen Börsen haben sich am Dienstag etwas weiter von ihren Verlusten im Zuge des Iran-Kriegs erholt. Die Optimisten am Markt klammern sich aktuell an die Hoffnung, dass der Krieg im Nahen Osten bald enden könnte. Laut dem "Wall Street Journal" soll sich US-Präsident Donald Trump gegenüber seinen Beratern bereit erklärt haben, den Krieg zu beenden. Dies solle geschehen, selbst wenn die strategisch wichtige Straße von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibe.
Der EuroStoxx 50 gewann 0,50 Prozent auf 5.569,73 Punkte. Auf Monatssicht ergibt dies ein Minus von 9,3 Prozent. Das ist der größte Einbruch seit März 2020, als die Corona-Pandemie die Märkte auf Talfahrt geschickt hatte.

In Zürich stieg der SMI am Dienstag um 0,85 Prozent auf 12.776,79 Punkte. Für den britischen FTSE 100 („Footsie“) ging es um 0,48 Prozent auf 10.176,45 Punkte nach oben.

Das Geschäft verlief mit angezogener Handbremse. "Die Stimmung der Anleger pendelt weiter zwischen der Angst, eine Erleichterungsrally zu verpassen, und den Befürchtungen einer erneuten Eskalation hin und her", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets

Zur Vorsicht mahnen derzeit die möglichen Folgen eines längeren Konflikts im Iran und anhaltend hoher Ölpreise. "Mit dem starken Anstieg der Energiepreise wächst die Befürchtung, dass die Weltwirtschaft in eine stagflationäre Phase geraten könnte, also in eine Zeit schwachen Wachstums bei gleichzeitig hoher Inflation", gab Duncan Lamont, Leiter Strategic Research bei der Fondsgesellschaft Schroders, zu bedenken. "Für den Aktienmarkt ist das im historischen Mittel das ungünstigste Szenario."

Aus Branchensicht waren Finanzdienstleister mit plus 1,7 Prozent stark gefragt. Hier stützten die Gewinne des Schwergewichts UBS in Höhe von 4 Prozent. Das Institut kann laut einem Medienbericht auf politische Unterstützung bei den Plänen rund um schärfere Kapitalvorschriften hoffen. Führende schweizerische Parlamentarier hätten versichert, dass sie einen Kompromiss zu den Plänen des Bundesrats vorschlagen würden, schrieb die "Financial Times" (FT) unter Berufung auf Insider. UBS wollte den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

Für die Anteilscheine von DocMorris ging es um fast 13 Prozent nach oben. Börsianer verwiesen vor allem auf Eindeckungen von Leerverkäufen zum Quartalsende hin. Denn Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, wurden durch die jüngste Erholung der Aktien auf dem falschen Fuß erwischt. Analyst Felix Dennl vom Bankhaus Metzler verwies zudem auf die Reformvorschläge für das deutsche Krankenkassen-System. Vor allem der Vorschlag, die Zuzahlung von gesetzlich Versicherten für verschreibungspflichtige Medikamente zu erhöhen, könnte die Verbraucher dazu veranlassen, von Apotheken vor Ort zu den preisgünstigeren Versandapotheken zu wechseln.

In London sackten die Anteilscheine von Unilever als klares Schlusslicht im "Footsie" um mehr als sieben Prozent ab. Der Konsumgüterkonzern verkauft den Großteil seines Lebensmittelgeschäfts an den US-Gewürzhersteller McCormick (McCormick Aktie) & Co . In Folge der nun vereinbarten Transaktion hält Unilever 65 Prozent an dem fusionierten Unternehmen. Der Experte Callum Elliott vom US-Analysehaus Bernstein Research äußerte sich skeptisch: Das fusionierte Unternehmen dürfte hoch verschuldet sein und die Hauptnotierung in den USA dürfte voraussichtlich erheblichen Verkaufsdruck seitens der europäischen Unilever-Aktionäre auslösen./

Quelle: dpa-AFX
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01.04.26 18:56
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch ihren jüngsten Erholungskurs deutlich beschleunigt. Sie folgten damit den Vorgaben aus den USA und Fernost, wo die Börsen teilweise massiv zugelegt hatten, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Ende der Angriffe auf den Iran in zwei bis drei Wochen in Aussicht gestellt hatte.
Der EuroStoxx 50 zog um 2,93 Prozent auf 5.732,71 Punkte an. Außerhalb des Euroraums stieg der SMI in Zürich um 1,68 Prozent auf 12.991,25 Zähler. Der britische FTSE 100 ("Footsie") kletterte um 1,85 Prozent auf 10.364,79 Punkte nach oben.

"Die Stimmung der Investoren hellt sich zwar etwas auf, dennoch zeigt sich noch keine Euphorie an den europäischen Handelsplätzen", beschrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets, die aktuelle Lage.

Die fehlende Euphorie hatte unterdessen ihre Gründe. "Der Konflikt ist nicht gelöst und der Zeitplan bleibt unsicher", gab Maximilian Wienke, Marktanalyst beim Broker eToro, zu bedenken. "Gleichzeitig bleibt eine militärische Eskalation jederzeit möglich."

Von dieser Skepsis zeugten auch die gefallenen, aber nicht eingebrochenen Ölnotierungen. "Der Ölpreis ist seit März mehrfach unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen, bisher jedoch nur kurzfristig", merkte Wienke zu der jüngsten Entspannung an. Entsprechend lag der Ölsektor zwar als einzige Branche im Minus, dramatisch waren die Abgaben jedoch nicht.

Ansonsten dominierten Erholungsbewegungen. Dabei standen die zuletzt stärker unter Druck gekommenen Sektoren nun an der Spitze, allen voran die Bankwerte . Die im vergangenen Jahr auffallend gestiegene Branche war in den vergangenen Wochen wegen der immer stärker gewordenen Konjunktursorgen durch den Iran-Krieg unter Druck gekommen. Gut im Rennen lagen nun Unicredit mit einem Aufschlag von 5,6 Prozent.

Auch die Aktien der Fluggesellschaften waren gefragt. Die volatilen Papiere von Air France-KLM zogen um fast 9 Prozent an. Allerdings hatte sie von den Jahreshochs im Februar in der Spitze fast 40 Prozent verloren.

Beim Triebwerksbauer Rolls-Royce stützte neben der allgemeinen Markterholung eine positive Analystenstimme der Bank Wells Fargo (Wells Fargo Aktie). Der Hersteller von Flugzeugteilen dürfte von den steigenden Auslieferungen von Großraumflugzeugen profitieren, hieß es. Ein starkes Wachstum im Ersatzteil-Bereich sollte zudem zu einer deutlichen Anhebung der Ziele für 2028 führen. Rolls-Royce schnellten um 6,6 Prozent nach oben.
Als Schlusslicht im "Footsie" sackten Berkeley Group Holdings um fast zehn Prozent ab. Der Bauträger rechnet jetzt mittelfristig mit geringeren Gewinnen als zunächst erwartet. Begründet wurde dies mit einem geringeren Potenzial für Leitzinssenkungen wegen des Iran-Kriegs.

Quelle: dpa-AFX
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Aktien Europa

 
02.04.26 19:24
Nach der Kurserholung zur Wochenmitte ist der EuroStoxx 50 am Donnerstag wieder unter Druck geraten. Grund dafür war die negativ aufgenommene Rede an die Nation von Donald Trump, nachdem der US-Präsident am Vortag noch Hoffnungen auf ein Kriegsende im Iran geschürt hatte.
Ein positiv aufgenommener Bericht zu den Plänen des Iran für die Straße von Hormus sorgte am Nachmittag dafür, dass sich das Minus unter dem Strich in Grenzen hielt. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA hatte berichtet, der Iran arbeite derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete unter Berufung auf den Politiker, der Iran habe angekündigt, Mautgebühren für Schiffe festzulegen, die die Straße von Hormus passieren.

Der Leitindex der Eurozone fiel am Ende um 0,70 Prozent auf 5.692,86 Punkte. Die wegen Karfreitag verkürzte Handelswoche endete damit mit einem Plus von 3,4 Prozent. Seit Beginn des Iran-Kriegs Anfang März hat das Börsenbarometer aber mehr als 7 Prozent eingebüßt.

Der schweizerische SMI sank am Donnerstag dank seiner defensiven Schwergewichte nur um 0,07 Prozent auf 12.981,97 Punkte. Der britischen FTSE 100 profitierte von der Stärke der Ölwerte und gewann 0,69 Prozent auf 10.436,29 Punkte.

"Während der US-Präsident einerseits das Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen als greifbar nah skizzierte, jonglierte er im nächsten Satz mit Szenarien, die den Iran zurück in die 'Steinzeit' befördern könnten", hieß es in einem Kommentar der Chart-Experten von Index-Radar. "Solche rhetorischen Volten sorgen natürlich für Verunsicherung, zumal die Entsendung weiterer Truppen und Flugzeuge eine deutliche Sprache spricht, die eher nach Bodenoffensive als nach diplomatischem Ausklang klingt."
Das Hin und Her der vergangenen Tage setzte sich bei den Einzelsektoren fort. Gestern noch am Ende der Branchen-Tabelle, waren die Ölwerte nun Spitzenreiter. Sie reagierten damit auf die Ölpreise, die nach Trumps Rede deutlich gestiegen waren. Aktien wie Eni (ENI Aktie) , die an der EuroStoxx-Spitze um 4,3 Prozent anzogen, setzten so ihren Höhenflug fort. Vergleichsweise stark präsentierten sich auch defensive Branchen wie Nahrung und Getränke sowie die Versorger .

Gemieden wurden dagegen zum Beispiel die Technologiewerte . Hier standen Halbleitertitel unter Druck. Das Schwergewicht ASML verlor 2,2 Prozent. "Zum einen drückt die Zinssensitivität auf die Branche und wird von den hohen Energiepreisen beeinflusst", merkte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets, dazu an. "Wesentlicher ist jedoch, dass die Branche auf Produkte aus dem Petrobereich wie spezielle Gassorten angewiesen ist und diese sowohl im Preis steigen als auch aktuell nicht mehr oder nur bedingt zur Verfügung stehen."

Abgaben erlitten auch die Aktien der Fluggesellschaften. Hier ging es mit Air France-KLM um fast vier Prozent nach unten. Das Unternehmen hatte ein unverbindliches Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an Tap Air Portugal eingereicht. Auch die Lufthansa (Lufthansa Aktie) ist an den Portugiesen interessiert.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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07.04.26 12:06

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag leichte Gewinne verzeichnet. Dabei gab das US-Ultimatum an den Iran erneut die Richtung vor.

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Highländer49:

Aktien Europa

 
07.04.26 18:22
Belastet von weiteren Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Dienstag nach dem verlängerten Osterwochenende deutlich nachgegeben. Der EuroStoxx 50 schloss 1,05 Prozent tiefer bei 5.633,22 Punkten. Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische SMI um 1,48 Prozent auf 12.790,35 Zähler. Der britische FTSE 100 verlor 0,84 Prozent auf 10.348,79 Punkte.
Im Fokus stand das US-Ultimatum an den Iran, die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport wichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen. Die Frist läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab. Stunden vor Ablauf des Ultimatums richtete Trump noch einmal eine harsche Drohung an den Iran. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social./

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

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08.04.26 18:39
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg einen großen Sprung nach oben gemacht. An den Börsen rund um den Globus herrschte Erleichterung über die massiv gefallenen Ölpreise, da die vom Iran blockierte Straße von Hormus wieder geöffnet werden soll.
Der EuroStoxx 50 schloss 4,97 Prozent höher bei 5.9123,37 Punkten. Außerhalb des Euroraums zog der schweizerische SMI um 2,53 Prozent auf 13.113,43 Zähler an. Der britische FTSE 100 legte um 2,51 Prozent auf 10.608,88 Punkte zu.

Kurz vor dem Ablauf des jüngsten Ultimatums von US-Präsident Donald Trump hatten sich die Vereinigten Staaten und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus geeinigt. Auch Israels Armee bestätigte, die Angriffe auf Ziele im Iran ausgesetzt zu haben. Zugleich meldeten allerdings Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate Beschuss aus dem Iran, während der Iran Explosionen am Persischen Golf meldete.

Die Bewegungen im europäischen Branchentableau entsprachen dem Szenario einer Entspannung mit deutlich sinkenden Ölpreisen. An der Spitze der Sektoren standen die Reise- und Freizeitwerte, wo vor allem die Aktien der Fluggesellschaften gefragt waren. So kletterten Air France-KLM um über 11 Prozent nach oben.

Weit vorne standen zudem die Industrie- und Technologiewerte, die während des Nahost-Konflikts wegen Sorgen um die Lieferketten und die Auswirkungen hoher Energiepreise auf die Konjunktur unter Druck geraten waren. Safran (Safran Aktie) stiegen um 10,6 Prozent, Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) um 9,7 Prozent und ASML um 8,9 Prozent. Bei den energieintensiven Stahltiteln ragten ArcelorMittal mit plus 12,8 Prozent heraus.
Am Ende des Feldes rangierten dagegen die Ölwerte. Nach dem Höhenflug der vergangenen Wochen kam es zu massiven Gewinnmitnahmen. BP verloren dabei 5,8 Prozent, Shell 4,7 Prozent, Eni (ENI Aktie) 5,6 Prozent und Totalenergies 3,1 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...srally-nach-11963969
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Highländer49:

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09.04.26 18:40
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag mehrheitlich moderat nachgegeben. Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag setzte sich eine vorsichtigere Einschätzung der Waffenruhe im Iran-Krieg durch. Das spiegelte sich auch in den gestiegenen Ölpreisen wider.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,29 Prozent bei 5.896,29 Punkten. Außerhalb des Euroraums sank der britische FTSE 100 um 0,05 Prozent auf 10.603,48 Zähler. Dagegen stieg der schweizerische SMI um 0,35 Prozent auf 13.159,56 Punkte.

Genährt wurde die Anlegerskepsis von dem Umstand, dass die Straße von Hormus derzeit faktisch weiter geschlossen ist. Nur wenige Schiffe haben seit der Ankündigung der Waffenruhe die für den Rohöl- und Flüssiggas-Transport global wichtige Meeresenge passiert. Obendrein gab es massive Angriffe Israels im Libanon, weshalb der Iran nun droht, die mit den USA vereinbarte Feuerpause aufzukündigen. US-Präsident Donald Trump droht seinerseits ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Aus Branchensicht standen europaweit Medienwerte sowie Aktien aus den Segmenten Technologie sowie Reise & Freizeit am stärksten unter Verkaufsdruck. Auf dem Technologiesektor lastete vor allem der Kursverlust des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) von 6,8 Prozent. Die Softwarebranche leidet unter Verdrängungssorgen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). JPMorgan-Analyst Toby Ogg wertete Aussagen von SAP-Chef Christian Klein in der "Financial Times" als weiteren Beleg für die Veränderungen beim Geschäftsmodell des Softwarekonzerns.

Stärkste Gewinner waren Ölwerte. Sie erholten sich damit von den Vortagsverlusten. "Wie nachhaltig die Entspannung bei den Energiepreisen ist, dürfte von den weiteren Verhandlungen abhängen", bemerkte Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei ZKB, angesichts der anstehenden Gespräche zu einer längerfristigen Lösung des Iran-Krieges. Die Papiere der Öl-Multis Shell , BP (BP Aktie) , Eni (ENI Aktie) und Totalenergies verbuchten Kursaufschläge zwischen 1,7 und 4,0 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ueckhaltend-11965276
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Highländer49:

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10.04.26 18:35

Europas wichtigste Aktienmärkte sind mehrheitlich mit leichten Aufschlägen ins Wochenende gegangen. Vor den direkten Gesprächen zwischen den USA und Iran herrschte Zurückhaltung.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 5.926,11 Punkten. Daraus resultierte für den Leitindex der Eurozone ein Wochengewinn von mehr als vier Prozent. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI am Freitag um 0,18 Prozent auf 13.183,28 Zähler. Der britische FTSE 100 sank um 0,03 Prozent auf 10.600,53 Punkte.

Die Vorsicht der Investoren galt den schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. "Solange beide Seiten auf ihre Maximalforderungen bestehen, sieht es nicht gerade nach großer Entspannung aus", betonte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. "Nachdem eine schnelle Einigung eher unwahrscheinlich wirkt, dürften die Finanzmärkte volatil bleiben." Allerdings sei der Druck auf die Trump-Regierung, den Krieg zu beenden, schon wegen der Zwischenwahlen im Herbst hoch.

Aus Branchensicht gehörten Aktien aus dem Mediensektor sowie Rohstoff- und Technologiewerte europaweit zu den größten Gewinnern. Die stärksten Verluste verzeichneten hingegen Versicherer. Dies war vor allem den Papieren von Zurich Insurance geschuldet, die um 4,1 Prozent absackten. Das deutliche Minus war aber lediglich optischer Natur, denn die Aktie wurde am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt.


Auch Öl-Titel gehörten zu den deutlichen Verlierern, wobei die Abgaben angesichts der zuletzt relativ stabilen Ölpreise überschaubar waren. "Entscheidend für die Entwicklung der Energiepreise und damit auch der Konjunktur ist, ob der Krieg endet und die Straße von Hormus bald wieder frei befahrbar wird", erklärten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg. "Selbst nach einem Kriegsende dürfte es einige Zeit dauern, bis die Versorgungslücken geschlossen sind und die Energieinfrastrukturen wieder vollständig funktionieren." Die Preise dürften also nicht sofort auf das Vorkriegsniveau fallen.
Unter den Einzelwerten zeigten sich die Anteilsscheine von Holcim mit einem Kursanstieg von mehr als 4 Prozent in starker Verfassung. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Aktien des Baustoffkonzerns von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft. Der schlechte Lauf der Papiere im bisherigen Jahresverlauf biete eine gute Einstiegschance in eine mehrjährige Wachstumsstory, begründete Analyst Ben Rada Martin seine Kaufempfehlung./

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ate-gewinne-11966345

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Highländer49:

Aktien Europa

 
13.04.26 12:21
Nach den vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Montag nachgegeben. Eine Ausnahme bildete die ungarische Börse, die - beflügelt vom klaren Sieg der Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar - deutlich zulegte.
Der EuroStoxx 50 sank gegen Mittag um 0,9 Prozent auf 5.875 Punkte. Außerhalb des Euroraums fiel der Schweizer SMI um 0,7 Prozent auf 13.094 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,3 Prozent auf 10.564 Punkte nach.

Der Budapester Leitindex Bux gewann gegen den schwachen internationalen Markttrend zuletzt 2,7 Prozent. Nach Berechnungen von Ungarns Wahlkommission erreichte die Tisza-Partei bei den Wahlen eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament. Damit beendet der künftige Ministerpräsident Magyar die 16-jährige Herrschaft seines autokratischen Vorgängers Viktor Orban. Die Anleger setzen darauf, dass die neue Regierung marktfreundliche Reformen umsetzen wird, um die Freigabe eingefrorener EU-Gelder in Milliardenhöhe zu ermöglichen.

In Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche hatte US-Präsident Donald Trump unterdessen eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, drohte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

Aus Branchensicht gehörten Aktien aus den Segmenten Touristik, Luftfahrt und Automobil europaweit zu den größten Verlierern. Die Papiere des Flugzeugbauers Airbus und des Triebwerkherstellers Safran (Safran Aktie) verbuchten Abgaben von 1,9 beziehungsweise 2,4 Prozent. Jefferies-Analystin Chloe Lemarie sieht in den hohen Treibstoffpreisen und deren Auswirkungen auf die Flugzeug-Nachfrage weiterhin ein größeres Problem für die Luftfahrtunternehmen.
Die stärksten Gewinne verzeichneten hingegen Öl-Titel, die von den wieder stark gestiegenen Ölpreisen profitierten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni kletterte wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Zuletzt notierte er bei knapp 103 Dollar (Dollarkurs) und damit rund acht Prozent über dem Niveau vom Freitagabend.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...gen-vorerst-11967516
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Highländer49:

Aktien Europa

 
14.04.26 13:59
Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag wieder zugelegt. Erneut folgte die Kursentwicklung der Nachrichtenlage zum Iran-Konflikt. Die Märkte reagierten mit Gewinnen auf Entspannungssignale, die schon in Asien und an der Wall Street die Kurse gestützt hatte.
Zuletzt hieß es, Pakistan arbeite an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Diplomatenkreisen. Den Angaben zufolge hat China dem Iran geraten, weitere Gespräche einzugehen. Eine offizielle Bestätigung über weitere Verhandlungen liegt bislang aber nicht vor.

Der EuroStoxx 50 gewann am Mittag 0,89 Prozent auf 5.957,85 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer SMI um 0,57 Prozent auf 13.220,54 Zähler. Der britische FTSE 100 tendierte unterdessen kaum verändert.

Die Hoffnung auf weitere diplomatische Schritte im Iran-Krieg zeigte sich im Rückgang der Ölpreise und den Verlusten der Ölwerte. Die anlaufende Berichtssaison lieferte unterdessen wechselhafte Signale.

Enttäuscht fiel die Reaktion auf die Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH aus. Die Aktie sank um knapp zwei Prozent und belastete den Branchensektor. Selbst wenn man die Krise im Nahen Osten in Rechnung stelle, sei das erste Quartal doch enttäuschend verlaufen, schrieb Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank. Die wichtige Sparte Mode und Lederwaren sei geschrumpft, hier hätten Analysten im Mittel mit einer Stagnation gerechnet.

Mehr überzeugen konnten dagegen zwei Schweizer Standardwerte. Aktien von Givaudan kletterten nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal um 4,7 Prozent. Der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller hatte beim organischen Wachstum die Markterwartungen übertroffen. Die vorgelegten Zahlen zeigten, dass sich die breite Aufstellung des Konzerns weiterhin auszahle und die Nachfrage in den meisten Bereichen trotz hoher Vergleichsbasis robust bleibe, hieß es dazu von Vontobel.

Noch stärker waren Sika, die um fast neun Prozent anzogen. Das Bauchemieunternehmen hatte für das erste Quartal Umsatzzahlen vorgelegt, die trotz eines schwierigen Umfelds etwas besser als erwartet ausgefallen waren. Vor allem beim Wachstum überzeugte das Unternehmen. Die bestätigte Jahresprognose beruhigt zudem die Anleger. Dies half auch dem Baustoffsektor, der auf den vorderen Plätzen der Einzelsektoren rangierte.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uetzt-kurse-11968836
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Highländer49:

Aktien Europa

 
14.04.26 17:57
Die Anleger an den europäischen Aktienmärkten sind am Dienstag wieder stärker ins Risiko gegangen. Die Vereinigten Staaten und der Iran erwägen weitere Friedensgespräche. Dies lässt die Hoffnung auf eine länger andauernde Waffenruhe am Persischen Golf steigen und die Ölpreise sinken. Die anlaufende Berichtssaison sendete unterdessen durchwachsene Signale.
Der EuroStoxx 50 gewann 1,35 Prozent auf 5.984,51 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI um 0,94 Prozent auf 13.269,77 Zähler. Der britische FTSE 100 legte um 0,25 Prozent auf 10.609,06 Punkte zu.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...auf-weitere-11969423
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Highländer49:

Aktien Europa

 
15.04.26 19:43
Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch nach einigen enttäuschenden Quartalszahlen tiefer geschlossen. Papiere von Luxusgüterherstellern sowie die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML ließen deutlich Federn.
Die Marktteilnehmer bleiben angesichts der auf erhöhtem Niveau stabilisierten Ölpreise vorsichtig. Sie warten darauf, ob es in den kommenden Tagen zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. Hoffnungen darauf hatten jüngst die Börsen nach den ergebnislos gebliebenen Gesprächen vom vergangenen Wochenende angetrieben. Zur Beilegung der Iran-Krise ist unterdessen Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. Dieser gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.

Der EuroStoxx 50 verlor zum Handelsende 0,74 Prozent auf 5.940,34 Punkte. Außerhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI um 0,38 Prozent auf 13.219,58 Zähler nach. Der britische FTSE 100 beendete den Handel mit minus 0,47 Prozent auf 10.559,58 Punkte.

Luxuswerte präsentierten sich einmal mehr schwach. Nach den enttäuschenden Umsatzzahlen des Luxusgüterkonzerns LVMH zum Wochenstart erlitten mit Hermes und Kering (Kering Aktie) zwei weitere Unternehmen Rückschläge. Die Hermes-Aktien brachen um 8,2 Prozent ein, während Kering um 9,3 Prozent fielen. Bei Hermes sprachen die Analysten von Barclays von enttäuschenden Umsatzzahlen im ersten Quartal. Bei Kering verwiesen die Experten der Deutschen Bank auf die enttäuschende Entwicklung der Marke Gucci.

Auch nicht viel besser lief es für die Papiere von ASML , die nach Geschäftszahlen zunächst an ihr Rekordhoch herangelaufen waren, daran aber abprallten und letztlich 4,2 Prozent verloren. Der Chipindustre-Ausrüster profitierte weiter vom KI-Boom und war mit überraschend viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Der erhöhte Ausblick für 2026 spiegele die anhaltend hohe Nachfrage wider, hieß es von Goldman Sachs. Möglicherweise hätten sich während der Telefonkonferenz einige mehr Optimismus für 2027 erhofft, kommentierrten die Experten von Jefferies.
Im Autosektor kamen Stellantis besser voran mit einem Plus von 1,9 Prozent. Der Hersteller hatte im ersten Quartal dank eines Aufschwungs in seinen Kernmärkten Nordamerika und Europa mehr Autos verkauft. Ein Jahr zuvor noch waren die Verkäufe zu Jahresbeginn deutlich abgerutscht, vor allem im einst so lukrativen nordamerikanischen Markt.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...uswerte-und-11970957
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Highländer49:

Aktien Europa

 
16.04.26 20:21
Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Donnerstag ohne klare Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Öl (Rohöl) wurde wieder teurer und schürte Sorgen vor Inflation und einer Abkühlung der Konjunktur. Im Iran-Krieg hoffen die Anleger weiter auf eine baldige Lösung und setzen auf weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran.
Der EuroStoxx 50 geriet mit Eröffnung der US-Börsen stärker unter Druck und schloss mit einem Minus von 0,12 Prozent auf 5.933,28 Punkte. Die wichtigsten US-Indizes notierten zum europäischen Börsenschluss im Plus. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI 0,35 Prozent auf 13.173,17 Zähler. Der britische FTSE 100 zog um 0,29 Prozent auf 10.589,99 Punkte an.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...ise-bleiben-11972417
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Highländer49:

Aktien Europa

 
17.04.26 19:45
Die Nachricht von der Öffnung der Straße von Hormus hat die Kurse am Aktienmarkt am Freitagnachmittag in die Höhe schnellen lassen. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran verliert etwas an Schärfe. Durch die Meerenge verläuft eine wichtige Handelsroute für die Weltwirtschaft, die wegen des Iran-Kriegs zuletzt weitgehend blockiert war.
Die Straße von Hormus "wird für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands für alle Handelsschiffe vollständig geöffnet", teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem Beitrag auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump hält jedoch an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel fest. Diese solle bestehen bleiben, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen seien, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Der EuroStoxx 50 sprang nach der Nachricht zur Hormus-Straße über 6.000 Zähler und beendete den Handel beim Stand von 6.057,71 Punkten mit einem Plus von 2,10 Prozent. Damit nimmt der Leitindex der Euroregion wieder sein Rekordhoch bei rund 6.200 Punkten von Ende Februar ins Visier. Auf Wochensicht verbuchte der Index einen Zuwachs von 2,2 Prozent.

Außerhalb des Euroraums kletterte am Freitag der schweizerische SMI um 1,92 Prozent auf 13.426,72 Zähler nach oben. Der britische FTSE 100 gewann 0,73 Prozent auf 10.667,63 Punkte.

Mit der Öffnung der Meeresstraße werden die jüngsten Konjunktur- und Inflationssorgen stark gedämpft. Die Ölpreise und die Renditen sackten ab. Ölaktien wie Totalenergies , Eni (ENI Aktie) , Shell und BP verloren bis zu gut 7 Prozent.

Papiere aus dem Reise- und Freizeitsektor legten hingegen stark zu. Fluggesellschaften wie Lufthansa , IAG und Air France-KLM gewannen bis zu mehr als 7 Prozent. Die fallenden Ölpreise senken die Kerosinkosten. Zudem verringert sich das Risiko, dass die Airlines Flugzeuge stilllegen müssen. Noch am Vortag hatte die Internationale Energieagentur (IEA) gewarnt, dass Flugzeugtreibstoff knapp werden könnte.

Einen rabenschwarzen Tag erlebten die Anleger von Alstom . Die Aktien des französischen Zugherstellers brachen um gut 27 Prozent ein und reagierten damit auf die Rücknahme der Finanzziele für das laufende Geschäftsjahr. Das Management hatte seine Prognosen für den freien Barmittelzufluss und die operative Marge gekappt.

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hatte im ersten Quartal wegen einer verhaltenen Nachfrage nach Telekommunikationsausrüstung und höheren Chipkosten weniger verdient als erwartet. Die Papiere verloren mehr als 4 Prozent.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...effnung-der-11973637
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Highländer49:

Aktien Europa

 
20.04.26 19:36
Europas Aktienmärkte haben am Montag einen Teil ihrer satten Freitagsgewinne wieder abgegeben. Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs bekam einen Rückschlag, weil die am Freitag vom Teheran verkündete Öffnung der Straße von Hormus nur von kurzer Dauer war. US-Präsident Donald Trump bezeichnete es als "sehr unwahrscheinlich", dass die am Mittwoch auslaufende Waffenruhe verlängert wird.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 1,24 Prozent niedriger bei 5.982,63 Punkten. Seine Rückkehr über die 6.000-Punkte-Marke, die am Freitag erstmals seit Anfang März wieder gelungen war, erwies sich als kurzer Abstecher. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI 1,06 Prozent auf 13.284,22 Zähler. Der britische FTSE 100 gab mit minus 0,55 Prozent auf 10.609,08 Punkte etwas moderater nach. Steigende Ölwerte minderten in London den Abwärtsdruck.

Der Fortgang von Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bleibt offen, denn aus dem Iran hieß es, man habe noch keine Entscheidung über eine Teilnahme getroffen. Die Seeblockade der US-Streitkräfte vor der Straße von Hormus ist nach iranischen Angaben eine Hürde für weitere Gespräche. Trump machte in diesem Punkt klar, an der Blockade des wichtigen Transportwegs festhalten zu wollen, bis es eine Einigung gibt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...schlag-fuer-11975324
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Highländer49:

Aktien Europa

 
21.04.26 19:55
Europas Aktienmärkte haben am Dienstagnachmittag ihre zuvor erzielten Gewinne abgegeben. Die Nervosität der Anleger vor der bald auslaufenden Feuerpause im Iran-Krieg verdrängte die zuvor noch im Vordergrund stehende Hoffnung auf neue Gespräche zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Auch der US-Leitindex Dow Jones Industrial war ins Minus gedreht, während die Ölpreise wieder zulegten.
Der EuroStoxx 50 testete im Tagesverlauf erneut die 6.000-Punkte-Marke - einmal mehr ohne Erfolg, denn der Leitindex der Eurozone ging 0,88 Prozent tiefer bei 5.930,25 Punkten über die Ziellinie. Außerhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI um 1,13 Prozent auf 13.134,14 Zähler nach. Der britische FTSE 100 verlor 1,05 Prozent auf 10.498,09 Punkte.

Kurz bevor in der Nacht zum Donnerstag mitteleuropäischer Zeit die 14-tägige Waffenruhe abläuft, bleibt eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Teheran und den Vereinigten Staaten ungewiss. Von iranischer Seite fehlten eindeutige offizielle Signale für eine weitere Dialogbereitschaft. Zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen, die US-Präsident Donald Trump erst nach einer Einigung aufheben will.

Die wieder anziehenden Ölpreise steigerten wieder die Nachfrage nach Werten aus der Öl- und Gasbranche . Deren Teilindex war mit einem Anstieg um 0,4 Prozent der einzige Gewinner neben den Versicherern . Deren Sektorindex legte noch einen Tick mehr zu und profitierte dabei unter anderem vom Anstieg der Allianz-Aktie . Die Titel des deutschen Versicherungskonzerns profitierten von einer Goldman-Sachs-Kaufempfehlung.

Deutlichere Verluste gab es in der Reisebranche , aber auch in den Bereichen Industriegüter , Lebensmittel und Gesundheit . Im Lebensmittelbereich verloren AB Foods 2,7 Prozent und im Gesundheitsbereich Novo Nordisk 4,2 Prozent.
AB Foods litten darunter, dass der Handelskonzern einen kräftigen Gewinnrückgang vermeldete. Vor diesem Hintergrund verblasste die Ankündigung, dass die Briten die Modekette Primark durch einen separaten Börsengang von den Lebensmittelaktivitäten trennen wollen.

Novo Nordisk wurden von neuen Sorgen um das lukrative Geschäft mit Medikamenten gegen Fettleibigkeit belastet - genauso wie der US-Konkurrent Eli Lilly . Die US-Krankenversicherung Unitedhealth galt als Auslöser, indem sie Schwierigkeiten mit dem Vorhaben der Trump-Regierung betonte, im nächsten Jahr diese Medikamente in die US-Krankenversicherung Medicare aufzunehmen.

Sehr schlechte Stimmung kam im Rüstungsbereich und in der Flugzeugindustrie auf, was auch daran lag, dass die Kurse von US-Branchenkollegen absackten. Zum Thema wurde hier eine Warnung von GE Aerospace vor Risiken der aktuell hohen Treibstoffpreise. Diese veranlassten viele Fluggesellschaften dazu, Kapazitäten zu reduzieren, hieß es. Airbus verloren 3,3 und Safran (Safran Aktie) 6,8 Prozent. Für die Franzosen hatte das Analysehaus Jefferies zudem seine bisherige Kaufempfehlung aufgegeben.
Im Rüstungssektor gaben Thales nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal um fast sechs Prozent nach. Ian Douglas-Pennant von UBS hob hervor, dass die Auftragseingänge die Erwartungen nicht erfüllt hätten. Im Rüstungsbereich seien die Bestellungen im Vorjahresvergleich zwar um 75 Prozent gestiegen, doch der Konsens sei hier noch anspruchsvoller gewesen.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...heit-treibt-11976817
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Highländer49:

Aktien Europa

 
22.04.26 19:12
Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch vor dem Hintergrund der unklaren Situation im Iran-Krieg nachgeben. US-Präsident Donald Trump hatte die Waffenruhe mit dem Iran in der Nacht zwar überraschend verlängert, die Blockade der iranischen Häfen geht aber weiter. "Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht", sagte Christian Henke, Analyst vom Broker IG Markets. Die Ölpreise legten im Tagesverlauf zu.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Handel 0,41 Prozent tiefer bei 5.906,22 Punkten, was den niedrigsten Stand seit mehr als einer Woche bedeutete. Außerhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI um 0,51 Prozent auf 13.067,63 Zähler nach. Der britische FTSE 100 verlor 0,21 Prozent auf 10.476,46 Punkte.

Während die europäischen Börsen Verluste verzeichneten, legten die Märkte in New York zu. Der Nasdaq 100 stellte am Mittwoch gar erneut einen Rekord auf. Laut Marktbeobachter Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets preisen die Anleger ein, dass die europäische Wirtschaft von den gestiegenen Energiepreisen stärker getroffen werde als die der USA. Dort greifen die Anleger derzeit wieder verstärkt bei Technologiewerten zu.

Führend in der Sektorwertung waren einmal mehr die Öl- und Gaswerte . Zum Thema wurde, dass Russland ab dem 1. Mai nach Regierungsangaben kein Öl (Rohöl) aus Kasachstan mehr durch seine Pipeline Druschba nach Deutschland leiten wird. Der kasachische Energieminister Jerlan Akkenschenow sah einen möglichen Zusammenhang mit den jüngsten ukrainischen Angriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie.

ABB gehörten mit 3,4 Prozent Aufschlag und einem Rekordhoch zu den gefragten Werten. Die am Morgen vorgelegten Quartalszahlen waren deutlich besser als erwartet ausgefallen. Der starke Auftragseingang war dabei laut Analysten der zentrale Kurstreiber. Die Titel des Konkurrenten Schneider Electric (Schneider Electric Aktie) verzeichneten im Kielwasser davon leichte Gewinne.
Akzo Nobel stiegen nach der Vorlage von Zahlen zum ersten Quartal um 2,6 Prozent. Die Analysten von JPMorgan sprachen von einem besser als erwarteten Zahlenwerk des Farbenherstellers. Zudem sei der Ausblick auf das zweite Quartal und das Gesamtjahr nicht so schwach wie befürchtet gewesen.

ASM International sprangen um 7,1 Prozent nach oben. Hier wurde auf deutlich besser als erwartet ausgefallene Zahlen und den Ausblick des niederländischen Halbleiterausrüsters verwiesen. Gemeinsam mit der Nasdaq-Rally wurden davon auch andere Titel aus dem Halbleitersegment wie ASML gestützt.

Der Nahrungsmittelsektor profitierte von den Gewinnen von Danone (Danone Aktie) , die um 2,5 Prozent zulegten. Jefferies-Analyst David Hayes sprach von einer erfreulichen Umsatzentwicklung auf Konzernebene. Der Analyst hob zudem die sich verbessernde Dynamik in den USA und die übertroffenen Prognosen in China hervor.
Aktien von Reckitt gaben dagegen um 4,6 Prozent nach. Der Konsumgüterkonzern hatte für das erste Quartal aufgrund einer schwachen Erkältungs- und Grippesaison in den USA sowie Lieferengpässen im Nahen Osten einen geringeren Umsatz als erwartet verzeichnet.

Quelle:dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...te-im-minus-11978225
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Highländer49:

Aktien Europa

 
23.04.26 18:56
Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag überwiegend etwas nachgegeben. Die anhaltend hohen Ölpreise und die unklare Lage im Iran-Konflikt behielten die Oberhand in den Köpfen der Anleger, die derzeit den US-Börsen den Vorzug geben.
Der EuroStoxx war in Europa unter den Verlierern. Im Verlauf erreichte der Eurozonen-Leitindex den tiefsten Stand seit zwei Wochen, konnte seine Verluste zum Ende hin aber reduzieren. Er ging 0,19 Prozent tiefer bei 5.894,73 Punkten aus dem Handel. Außerhalb des Euroraums gab der britische FTSE 100 auch um 0,19 Prozent auf 10.457,01 Punkte nach. In Zürich jedoch sah es besser aus: Der SMI zog dort gestützt auf Kursgewinne einiger Schwergewichte um 1,38 Prozent auf 13.248,06 Punkte an.

Viele Anleger bleiben wegen des Ausbleibens von neuen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran verunsichert. US-Präsident Donald Trump hat zuletzt den Druck auf den Gegner erhöht und gibt ihm Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Ein Warnsignal für potenzielle Auswirkungen lieferte der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone, der im April unter die Wachstumsschwelle von 50 gesunken war.

Bei den Einzelwerten brachten Quartalszahlen in einigen Fällen jedoch die Kurse in Schwung. Zu den Gewinnern gehörten dabei vor allem die Nahrungs- und Getränkewerte, wobei Nestle als SMI -Schwergewicht mit einem Kurssprung um 5,9 Prozent Akzente setzte. Der Nahrungsmittel-Hersteller hatte mit seinen Wachstumszahlen zum ersten Quartal die Erwartungen klar übertroffen.

Dicht auf den Fersen war der Telekomsektor, der von einem Nokia-Kurssprung um 6,4 Prozent profitierte. Die Titel des Branchenausrüsters reagierten damit auf ein starkes erstes Quartal. Janardan Menon von Jefferies verwies auf die Bruttomarge, die deutlich besser als erwartet ausgefallen sei. Im Sektor kamen außerdem die Resultate von Orange gut an, die Titel legten um 3,3 Prozent zu.
Die Spitze im EuroStoxx gehörte aber L'Oreal mit einem Kurssprung um neun Prozent. Der französische Kosmetikkonzern war im ersten Quartal stärker als erwartet gewachsen. Der Barclays-Analyst Warren Ackerman kommentierte, am Kosmetikmarkt gebe es keine Anzeichen einer Verlangsamung. L'Oreal sei ein klarer Gewinner im Bereich der Basiskonsumgüter.

Stärke zeigten außerdem noch Aktien aus dem Chipsektor, die neben US-Rückwind von Texas Instruments (Texas Instruments Aktie) auch von starken Resultaten des französischen Herstellers STMicroelectronics profitierten. Eine berichtete Erholung der Nachfrage hievte den Kurs in Paris mit mehr als 14 Prozent ins Plus.

Dem gegenüber standen im Technologiesektor aber nachgebende Software-Aktien. In der Branche flammten die KI-Sorgen nach aktuellen Resultaten, die aus den USA von ServiceNow gekommen waren, wieder auf. Von SAP (SAP Aktie) wird am Abend der Quartalsbericht erwartet. Vor diesem waren die Titel der Walldorfer im EuroStoxx das Schlusslicht.
Etwas gemäßigter ging es im Pharmasektor bei Sanofi mit plus 1,2 Prozent zu. Der Pharmakonzern war zum Jahresstart dank seines Kassenschlagers Dupixent, neuer Medikamente und Übernahmen überraschend kräftig gewachsen. Besser entwickelten sich in der Schweiz die Roche -Titel, die nach Resultaten um 3,8 Prozent zulegten. Auch ABB waren in Zürich mit einer fortgesetzten Rally eine Stütze.

Enttäuscht fiel dagegen die Reaktion bei EssilorLuxottica aus. Die Titel des Brillen- und Luxusgüterkonzerns sanken nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal um 4,8 Prozent. Der jüngste Ausverkauf, den Chiara Battistini von JPMorgan mit Sorgen vor neuem Wettbewerb begründete, ging damit in die nächste Runde.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...likt-bremst-11979793
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Highländer49:

Aktien Europa

 
24.04.26 19:44
Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag an ihre jüngste Schwäche angeknüpft. Angesichts der unsicheren Lage am persischen Golf mieden die Anleger hierzulande weiter das Risiko, das sie zu Wochenschluss eher bei Technologiewerten aus den USA eingingen.
Zeitweise wurden Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran von Meldungen genährt, der iranische Außenminister befinde sich auf dem Weg nach Pakistan. Das Vertrauen der Anleger blieb aber gedämpft. Kurz nach Börsenschluss berichtete dann der US-Sender CNN, dass der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner für Gespräche nach Pakistan reisen.

Der EuroStoxx 50 verlor 0,19 Prozent auf 5.883,48 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex hatte im Laufe der Woche keinen einzigen Gewinntag vorzuweisen. Nach einer zuvor gewinnträchtigen Zeit beträgt sein Wochenminus 2,9 Prozent. Am vergangenen Freitag hatte er noch den höchsten Stand seit Anfang März erreicht, als kurzzeitig wegen einer vom Iran verkündeten Öffnung der Straße von Hormus Euphorie herrschte, die aber nicht lange anhielt.

Außerhalb des Euroraums fielen die Verluste an diesem Freitag etwas größer aus. Der schweizerische SMI sank um 0,59 Prozent auf 13.169,70 Zähler. Der britische FTSE 100 büßte 0,75 Prozent auf 10.379,08 Punkte ein.

Von den Auswirkungen der Ölpreise, die vom Krieg nach oben getriebenen wurden, zeugte am Freitag ein Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Index hat den tiefsten Stand seit der Corona-Krise erreicht. "Die befragten Unternehmen blicken deutlich pessimistischer nach vorn als noch im März", stellte daraufhin Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank fest.

Die Tech-Rally, die in den USA mit gefeierten Zahlen von Intel einher ging, kam reduziert auch hierzulande an. Im Endeffekt war der Sektor der Tech-Werte mit einem Anstieg um 1,5 Prozent auch in Europa führend, was außerdem an dem Softwareriesen SAP (SAP Aktie) und dem Zahlungsabwickler Adyen lag, die beide mit ihren Quartalsberichten überzeugten.

Die Öl- und Gaswerte wurden letztlich in der Branchenwertung auf den zweiten Platz verdrängt. Aktien von Eni (ENI Aktie) waren mit 1,1 Prozent ins Minus gedreht nach Zahlen zum ersten Quartal. Der Ölkonzern habe zwar durchwachsen abgeschnitten, doch die fundamentale Entwicklung sei auf einem guten Weg, schrieb Analyst Matthew Lofting von JPMorgan.

Ansonsten dominierten jedoch die Verluste. Am schwächsten tendierten die Autowerte. Ausnahme waren hier die Aktien des Lkw-Bauers Volvo , die im 1,5 Prozent stiegen. Trotz gesunkener Auslieferungen hatte das Unternehmen im ersten Quartal im Tagesgeschäft mehr verdient als erwartet. Dank gestiegener Auftragseingänge zeigte sich der Nutzfahrzeugbauer für das laufende Jahr optimistischer.
In der Gesamttendenz stärker unter Druck gerieten Rüstungskonzerne, was Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) mit mehr als 6 Prozent Minus zum Schlusslicht im EuroStoxx machte. Unter den Verlierern waren auch Baustoffwerte, die unter den hohen Energiepreisen litten. Zahlen einiger Branchenunternehmen konnten deren Sektorindex nicht positiv den Stempel aufdrücken.

Saint-Gobain gaben um 0,6 Prozent nach, obwohl das Unternehmen im ersten Quartal nach Ansicht von Goldman Sachs besser als erwartet abgeschnitten hatte. Bei Holcim stand zum Schluss ein Plus von 1,3 Prozent auf der Tafel. Das Analysehaus Jefferies hatte das operative Ergebnis und die robuste Nachfrage gelobt.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...oxx-beendet-11981176
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Highländer49:

Aktien Europa

 
27.04.26 18:26
Die Anleger an Europas Börsen haben sich am Montag angesichts ausbleibender Fortschritte im Nahost-Konflikt nicht zum Aktienkauf bewegen lassen. Zu Beginn einer wegweisenden Woche, in der wichtige geldpolitische Entscheidungen führender Notenbanken sowie eine Flut von Quartalsbilanzen inklusive mehrerer US-Technologieriesen anstehen, überwog unter Investoren weiterhin die Vorsicht.
Der EuroStoxx 50 beschloss den ersten Handelstag der Woche 0,39 Prozent niedriger bei 5.860,32 Zählern. Außerhalb des Euro-Währungsraums gab der britische FTSE 100 um 0,56 Prozent auf 10.321.09 Punkte nach. Der schweizerische SMI trat mit 13.165,23 Einheiten quasi auf der Stelle.

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs haben am Wochenende keine Fortschritte gemacht. US-Präsident Donald Trump sagte eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan am Samstag kurzfristig ab - zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans. Die Straße von Hormus bleibt damit fast vollständig geschlossen.

Laut dem US-Nachrichtenportal Axios schlug der Iran den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für die Öffnung der unter anderem für den globalen Öltransport wichtigen Meeresstraße vor. Eine offizielle Bestätigung gibt es jedoch nicht. Am Ölmarkt blieb man skeptisch, da dem Bericht zufolge der Atomstreit erst später geklärt werden soll. Gerade dieser ist aber einer der wichtigsten Punkte für Washington. Der Brent-Ölpreis liegt weiter über 100 US-Dollar.

Im europäischen Branchenvergleich konnten die Aktien der Öl- und Gaskonzerne trotz anziehender Preise für Energieträger nicht profitieren. Der Sektor gab um gut ein Prozent nach. Analysten verwiesen zur Begründung auf konjunkturelle Risiken, die die Nachfrage nach Energie drosseln könnten. Am 8. April hatte der Öl- und Gassektor ein Rekordhoch erreicht, seitdem konsolidiert er auf hohem Niveau.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...enstart-vor-11982896
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Highländer49:

Aktien Europa

 
28.04.26 19:39
An den europäischen Aktienmärkten ist es auch am Dienstag abwärts gegangen. Die Hängepartie um den Konflikt im Nahen Osten, steigende Öl- und Gaspreise und zunehmende Inflationserwartungen belasten die Börsen weiterhin. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Aktien des Euroraums gab den siebten Börsentag in Folge nach. Mit minus 0,41 Prozent auf 5.836,10 Zähler fiel das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit fast drei Wochen.
Außerhalb des Währungsraums schloss der britischen FTSE 100 mit 0,11 Prozent im Plus bei 10.332,79 Punkten. Der schweizerische SMI beendete den Handel 0,13 Prozent niedriger bei 13.147,94 Zählern.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/euro-stoxx-50-index/news/...f-seit-drei-11984353
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Highländer49:

Aktien Europa

 
29.04.26 20:07
Die europäischen Aktienmärkten sind am Mittwoch erneut tiefer aus dem Handel gegangen. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und den Zahlen mehrerer großer US-Technologieriesen wie Alphabet (Alphabet C Aktie) , Amazon (Amazon Aktie) und Microsoft hielten sich Anleger zurück.
Zum Handelsschluss gab der EuroStoxx 50 um 0,34 Prozent auf 5.816,48 Punkte nach. Es war der achte Handelstag in Folge mit Verlusten für den Index. Außerhalb des Euroraums verlor der britischen FTSE 100 mit 1,16 Prozent auf 10.213,11 Zähler. Der schweizerische SMI büßte 0,88 Prozent auf 13.031,90 Punkte ein./bek/he

Marktteilnehmer sprachen von einer zwiespältigen Lage. "Einerseits übt der Konflikt im Nahen Osten über die Energiepreise einen hohen Druck auf die Wirtschaft und über die Inflationsentwicklungen und die Geldpolitik der großen Notenbanken aus", so Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Andererseits können viele Unternehmensdaten positiv überraschen und den trüben Konjunkturaussichten trotzen."

Zu den Gewinner zählten die Telekomwerte. Deutsche Telekom profitierten von Quartalszahlen der Mobilfunk-Tochter T-Mobile US und legten um 2,1 Prozent zu. Hinzu kam die anhaltende Rekordjagd von Nokia , die um fast 10 Prozent nach oben schnellten. Die Bank Jefferies vermutete, dass die Finnen einen Großauftrag von Google (Alphabet A Aktie) erhalten könnten.

Finanzdienstleister wurden von den Gewinnen der UBS-Aktie gestützt, die um gut drei Prozent anzog. Die Großbank habe starke Ergebnisse vorgelegt, die von einer regen Kundenaktivität profitiert hätten, so die Bank RBC.

Ölwerte waren weiterhin gefragt, gestützt von den anhaltend hohen Ölpreisen. Verluste gab es dagegen erneut bei den Pharmawerten. Astrazeneca sanken um 1,5 Prozent. Analyst Darren Nathan von der Investmentplattform Hargreaves Lansdown sprach zwar von soliden Quartalszahlen. Allerdings sei das Zahlenwerk zu unspektakulär, um der Aktie neue Impulse zu geben.

Ähnlich sah es bei GSK aus, die um 5,4 Prozent absackten. Dass der Pharmakonzern die Erwartungen übertroffen habe, scheine vor allem auf die aufgestockten US-Lagerbestände des Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix sowie einmalige Einsparungen bei den Rechtskosten zurückzuführen zu sein, schrieb Analyst Zain Ebrahim von JPMorgan.

Unter den ebenfalls schwächelnden Autowerten sanken Volvo Car um fast vier Prozent. Der Autobauer hadert weiter mit einer schwachen Nachfrage.
Ölwerte waren weiterhin gefragt, gestützt von den anhaltend hohen Ölpreisen. Verluste gab es dagegen erneut bei den Pharmawerten. Astrazeneca sanken um 1,5 Prozent. Analyst Darren Nathan von der Investmentplattform Hargreaves Lansdown sprach zwar von soliden Quartalszahlen. Allerdings sei das Zahlenwerk zu unspektakulär, um der Aktie neue Impulse zu geben.

Ähnlich sah es bei GSK aus, die um 5,4 Prozent absackten. Dass der Pharmakonzern die Erwartungen übertroffen habe, scheine vor allem auf die aufgestockten US-Lagerbestände des Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix sowie einmalige Einsparungen bei den Rechtskosten zurückzuführen zu sein, schrieb Analyst Zain Ebrahim von JPMorgan.

Unter den ebenfalls schwächelnden Autowerten sanken Volvo Car um fast vier Prozent. Der Autobauer hadert weiter mit einer schwachen Nachfrage.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

Aktien Europa

 
30.04.26 18:20
Auf die jüngste Schwäche an den europäischen Börsen haben Anleger am Donnerstag mit Käufen auf niedrigerem Niveau reagiert. Die Stabilisierung ging mit einer leichten Entspannung bei den Energiepreisen einher. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 , der zuletzt acht Handelstage in Folge gesunken war, stieg um 1,12 Prozent und schloss mit 5.881,51 Punkten.
Die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) entsprach weitgehend den Erwartungen und bewegte die Aktienmärkte kaum. Die EZB hält die Leitzinsen im Euroraum trotz des Inflationsschubs infolge des Iran-Kriegs unverändert. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent. Damit tasten die Euro-Währungshüter zum siebten Mal in Folge die Zinsen im Euroraum nicht an.

Außerhalb des Währungsraums stieg der britische FTSE 100 dank der Gewinne bei Öl- und Rohstoffaktien um 1,62 Prozent auf 10.378,82 Punkte. Der schweizerische SMI legte um 0,80 Prozent auf 13.136,27 Zähler zu.

Quelle: dpa-AFX



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