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"Die Aktienmärkte legten zu, während sich die Anleihen kaum veränderten, nachdem die jährliche Revision der US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurde. Die Wall Street bereitet sich nun auf das Protokoll der Federal Reserve und die Rede von Jerome Powell am Freitag vor. Die US-Jobwachstumsdaten für das Jahr bis März wurden vermutlich überschätzt und sollen nun um etwa 818.000 Stellen nach unten korrigiert werden. Obwohl die Überarbeitung des Jobwachstums normalerweise kaum Einfluss auf den Handel hat, erregte sie dieses Mal, aufgrund der Sorgen um eine Abkühlung des Arbeitsmarktes, Aufsehen. Der S&P 500® setzt seinen Anstieg im August fort während der Dax® leicht höher schloss. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen blieben nahezu unverändert bei 2,2 %. Händler erwarten erneut Zinssenkungen der Fed um 100 Basispunkte im Jahr 2024. Im Fokus stehen zudem Hinweise aus den Protokollen des letzten Fed-Treffens auf die zukünftige Zinspolitik.
Der Top-Performer des heutigen Handelstages im Dax® ist Dr. Ing. h.c. F. Porsche. Nachdem der Porsche- und Volkswagen-Chef Oliver Blume vergangenen Wochen in zwei Interviews betonte, dass der Antrieb der Zukunft der rein elektrische sei geht es für die Aktie bergauf. Als nächstes Modell ist der rein elektrische Sportwagen 718 geplant, als Boxster und Cayman. Positive Entwicklungen für die E-Mobilität erwartet der Manager durch die stetig sinkenden Kosten für die Batterien, dem mit Abstand teuersten Bauteil eines E-Autos. Besonders mit dem 30 Millionen Euro teuren Einstieg in den Batteriehersteller Varta, dürften sich die Kosten noch weiter reduzieren. Auf dem zweiten Platz findet man heute den Chemiekonzern BASF. Der Kurs stieg um rund zwei Prozent nachdem Directors‘ Dealings publik wurden. Elvermann, Dr. Dirk, Vorstand, kaufte am 16.08.2024 BASF-Anteilsscheine. Insgesamt wechselten 1.300 Aktien zum Preis von jeweils 42,61 EUR den Besitzer. International ist heute der amerikanische Retailer Target Corporation ganz vorne dabei. Nach Veröffentlichung der Quartalsergebnisse sprang die Aktie zweistellig nach oben. Target verzeichnete ein Umsatzplus von 2,7 % und erreichte damit 25,5 Milliarden USD. Der Gewinn pro Aktie stieg um beeindruckende 42 % auf 2,57 USD. In Bezug auf die künftige Verbrauchernachfrage äußerten sich die Führungskräfte etwas vorsichtiger. Die Prognose des Unternehmens bleibe angemessen, das Ergebnis werde aber wahrscheinlich in der unteren Hälfte der Spanne liegen. Im Negativbereich steht Bayer an der Spitze. Nach dem Kursrpung von letzter Woche, gibt der Pharmakonzern die Gewinne seit Einbruch dieser Handelswoche wieder nach und nach ab.
THURSDAY AUGUST 22, 2024
Widerstandsmarken: 18.890 Punkte
Unterstützungsmarken: 16.288/16.785/17.282/17.497/17.980 Punkte
Nachdem der DAX® seine beeindruckende Gewinnserie beendete, notiert er heute wieder höher. Der Leitindex hält sich damit, nach dem stabil im breiten Seitwärtskorridor zwischen der strategisch wichtigen 18000 Punkte Marke und dem letzten höchststand bei rund 18900 Punkten. Hier bewegte sich der Kurs bereits seit Anfang Mai und notiert nun wieder sehr zentral. Es bleibt abzuwarten wie lange der deutsche Leitindex der Seitwärtsbewegung dieses mal folgen wird und in welcher Richtung der nächste Ausbruch stattfindet. Auf der Unterseite findet der Leitindex weiterhin bei 17.282, 17.497 und 17.980 Punkten Unterstützungszonen. Den nächsten Widerstand findet der Kurs nun erst bei 18.890 Punkten. Nach heutigem Handelstag macht der DAX® aber erstmal keine Bemühung diese Linie anzugehen, nähert sich aber weiter der mitte der Spanne an. Der kruzfristige RSI-Indikator steht weiterhin auf „neutral“, nähert sich aber weiter der Überkaufszone, während der MACD-Indikator sein Buy-Signal hält."
Betrachtungszeitraum: 01.08.2023 – 21.08.2024. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de
Betrachtungszeitraum: 24.06.2019 – 21.08.2024. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de
Quelle: Tagesausblick 22.08.: Target mit monster Zahlen! – onemarkets Blog (onemarkets by UniCredit)
Würde gerne mal einen Chart sehen von Dir. Die von Dir genannten Marken ergeben für mich schon Sinn, je nach Taxation können diese aber auch abweichen. Für mich sind es in den meisten Fällen gewisse Bereiche, welche relevant sind. Vielleicht kannst Du noch erläutern, was aus Deiner Sicht an der 425 so speziell war.
"Nach anfänglich neuen Hochs und dem Ausbruch über den zentralen Widerstandsbereich bei ca. 2.570 USD kam es in dieser Woche im Gold zu einer kleinen Konsolidierung. Gestern konnte diese bei 2.493 USD aufgefangen werden. Im frühen Donnerstagshandel machen die Verkäufer erneut Druck und es sieht danach aus, als wolle man den dortigen Unterstützungsbereich noch einmal testen. Ist die Rally damit beendet?
Bekanntlich macht ein schöner Tag noch keinen Sommer und genauso ist es an der Börse mit ein paar schwierigen Tagen und dem Aufwärtstrend. Die aktuelle Konsolidierung kann sich natürlich noch zu einem mittelfristig bullischem Fehlsignal entwickeln, dafür aber müssten die Kurse nachhaltig unter 2.475/468 USD zurückfallen. Alles andere wäre zunächst nur als Pullback zu werten, dem anschließend neuen Hochs in Richtung 2.600 USD folgen können.
Goldpreis Widerstände: 2.514/32
Goldpreis Unterstützungen: 2.493,50+2.475/468+2.440 "

Gold
Statischer Chart
Live-Chart
"Beim Zinsentscheid Ende Juli hatte die US-Notenbank den Leitzins zum achten Mal in Folge unverändert in einer Spanne von 5,25 % bis 5,50 % belassen. Auf der Pressekonferenz zum Zinsentscheid hatte Fed-Chef Jerome Powell bereits eine Zinssenkung im September angedeutet, zugleich aber betont, dass man keine Vorentscheidung getroffen habe.
Wie aus dem nun veröffentlichten Protokoll hervorgeht, befürworten die Mitglieder des Offenmarktausschusses eine erste Zinssenkung beim nächsten Zinsentscheid am 18. September. „Die überwiegende Mehrheit stellte fest, dass wenn die Daten weiter ungefähr wie erwartet ausfallen, es angemessen wäre, die [Geld-]Politik bei der nächsten Sitzung zu lockern“, heißt es im Protokoll.
Mehrere Mitglieder waren zudem der Meinung, dass auch eine Zinssenkung bereits bei diesem Zinsentscheid angemessen gewesen wäre und verwiesen darauf, „dass der jüngste Fortschritt bei der Inflation und die gestiegene Arbeitslosenquote ein plausibles Argument dafür geliefert hätten, die Zielspanne bei dieser Sitzung um 25 Basispunkte zu senken“.
Der Arbeitsmarkt sei zwar noch in einer soliden Verfassung, die Abwärtsrisiken hätten sich aber verstärkt, so die Einschätzung der Fed. Zugleich seien die Risiken für eine zu hohe Inflation gesunken.
„Die Mitglieder stimmten überein, dass die wirtschaftliche Aktivität weiterhin mit solidem Tempo gewachsen sei. Die Beschäftigungszuwächse hätten sich verlangsamt, und die Arbeitslosenquote sei gestiegen, bleibe aber weiterhin niedrig. Die Inflation habe im vergangenen Jahr nachgelassen, bleibe jedoch weiterhin leicht erhöht. Die Mitglieder waren sich einig, dass in den letzten Monaten einige weitere Fortschritte in Richtung des Zwei-Prozent-Inflationsziels des Ausschusses erzielt worden seien.“ Zugleich heißt es aber erneut, dass weitere Daten notwendig seien, um die Zuversicht zu stärken, dass das Ziel erreicht werde, bevor der Zins gesenkt werden könne.
Fazit: Nach dem Protokoll zum Fed-Zinsentscheid dürfte endgültig feststehen, dass die Fed beim Zinsentscheid am 18. September tatsächlich den Leitzins senken wird. Dass die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des Offenmarktausschusses eine Zinssenkung befürwortet, wenn die Daten weiter wie erwartet ausfallen, ist ein sehr klarer Hinweis. Zugleich verabschiedet sich die Fed aber nicht völlig von der Datenabhängigkeit und beharrt weiter darauf, dass die Daten mit einer Abschwächung der Inflation in Richtung 2 % in Einklang stehen müssen. Da die Finanzmärkte auch bisher schon eine Zinssenkung im September eingepreist hatten, fallen die Marktreaktionen auf das Protokoll gering aus. Dass Fed-Chef Jerome Powell bei seiner mit großer Spannung erwarteten Rede auf dem Fed-Symposium in Jackson Hole am Freitag um 16:00 Uhr MESZ noch über die Aussagen im Fed-Protokoll hinausgeht, dürfte eher unwahrscheinlich sein."
"Der DAX stagniert seit 2 Tagen, ebenso wie die US-Aktienmarktindizes.
Die Kursmuster dieser Seitwärtsphase sehen überall unvollständig aus.
Dies führt nach weiterer Auswertung zur heutigen DAX Chartprognose für die Zeit von 9:00 bis 17:30 Uhr...
18493 --> 18509 --> 18565 --> 18624 (R3)
183350 --> 18250 (S3) --> 18200/18180 --> 18100
Bullisch:
Bärisch:
Viel Erfolg wünscht euch Rocco "
Das Infoformat von Rocco Gräfe wird ab dem 16. September 2024 im freien Bereich zeitversetzt um 9:30 Uhr veröffentlicht.
Charts
Pfeillogik:
BLAUE ROUTE wird favorisiert; hat eine hohe Wahrscheinlichkeit von ca. 60 %
GRÜN = best case Verlauf
ROT = worst case Verlauf
DAX Stundenkerzenchart
"Brent Crude Oil Future
Intraday Widerstände: 76,82 + 77,87 + 78,61 + 79,01
Intraday Unterstützungen: 75,72 + 75,36 + 74,00
Rückblick:
Im Bereich der Unterkante des mehrtägigen Abwärtstrendkanals stoppte der Abverkauf, der Ölpreis stabilisiert sich auf tiefem Niveau. Das kurzfristige Chartbild ist weiterhin bärisch einzustufen.
Charttechnischer Ausblick:
Die laufende Abwärtswelle könnte kurz vor dem Abschluss stehen. Im Idealfall markiert Brent noch ein neues Tief an der Kreuzunterstützung bei 75,36 - 75,72 USD und startet dann eine mehrstündige Kurserholung in Richtung Trendkanaloberkante bei 77,30 - 77,70 USD. Wird der Kanal der letzten Tage nach oben hin verlassen, würden kleine Kaufsignale für einen Folgeanstieg bis 78,61 und 79,01 USD entstehen.
Kommt hingegen stärkerer Verkaufsdruck auf, drohen unterhalb von 75,20 USD eine Abwärtstrendbeschleunigung und fallende Kurse in Richtung 74 USD. Dieses Szenario wäre nicht favorisiert, sollte aber nicht ausgeschlossen werden."

Brent Crude Oil 60 min
Statischer Chart
Live-Chart
JFD Brokers08:49:49

Brent Crude Oil
Statischer Chart
Live-Chart
Quelle: ÖLPREIS (Brent): Endet die Abwärtswelle jetzt? | stock3
"Wichtige Termine:
14:30 - US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche in Tsd
14:30 - US: Fortgesetzte Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche in Mio
Intraday Widerstände: 1,1204+1,1245+1,1276
Intraday Unterstützungen: 1,1139+1,1087+1,1079+1,1047
Rückblick:
Das Dezemberhoch, von wo aus es eigentlich zu einer größeren Zwischenkorrektur hätte kommen können, wurde überrannt. Die Folge war eine weitere Kaufwelle auf neue Jahreshochs. Der Rallyschub wird aktuell korrigiert, oberhalb des Dezemberhochs stabilisiert sich EUR/USD abermals. Der Rallymodus ist also weiterhin intakt.
Charttechnischer Ausblick:
Die Chancen auf eine Rallyfortsetzung sind mit dem gestrigen Verlauf erhöht. Ausgehend vom Dezemberhoch oder nach einem Test der Aufwärtstrendlinie und des EMA50 im Stundenchart könnte eine Aufwärtswelle bis 1,1204 USD folgen. Darüber hinaus lägen bei 1,1245 und am Jahreshoch 2023 bei 1,1276 USD die nächsten größeren Ziele.
Fällt EUR/USD hingegen per Stundenschlusskurs unter 1,1120 USD zurück, könnten Korrekturen bis 1,1079 - 1,1087 oder 1,1047 USD folgen. Das gestrige Kaufsignal könnte sich dann als Fehlsignal entpuppen und tatsächlich eine größere Zwischenkorrektur starten.
Das übergeordnete Chartbild ist in dieser Analyse beschrieben: EUR/USD - Schlüsselzone im Big Picture erreicht "

EUR/USD Stundenchart
Statischer Chart
Live-Chart
FOREX09:06:44

EUR/USD Tageschart
Statischer Chart
Live-Chart
"Die wichtigsten kurzfristigen Kursmarken
Nachdem am Vortag beim DAX® die Erfolgsserie der zehn vorangegangenen Tage gerissen ist, konnten die deutschen Standardwerte gestern wieder zulegen. Dabei verblieb das Aktienbarometer allerdings innerhalb der Handelsspanne des Vortages, sodass ein Innenstab entsteht. Solche „inside days“ sind oftmals äußere Anzeichen einer gewissen Orientierungssuche. Interessant sind in diesem Kontext die jüngsten beiden Tageshochs bei 18.477/18.495 Punkten. Zusammen mit dem Hoch vom 31. Juli (18.564 Punkte) sowie dem Pendant von Anfang April (18.567 Punkte) entsteht auf diesem Niveau eine wichtige Widerstandszone, deren Überwinden den Einbruch vom Monatswechsel endgültig vergessen machen würde. Auf der Unterseite markiert dagegen die 50-Tages-Linie (akt. bei 18.204 Punkten) einen ersten nennenswerten Rückzugsbereich, zumal diese Glättungslinie bestens mit der Aufwärtskurslücke vom 16. August (18.227 zu 18.198 Punkte) harmoniert. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) ist der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern mit 51,6 % bereits wieder sehr hoch."
DAX® (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Quele: DAX®- Die wichtigsten kurzfristigen Kursmarken | stock3
Diese Analyse wurde am 22.08.2024 um 08:07 Uhr erstellt.
Datum: 21.08.2024; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Der DAX verbuchte gestern im frühen Handel ein 2-Tages-Tief bei 18.352 Punkten und initiierte anschließend eine mehrstündige Rally bis auf ein Tageshoch bei 18.477 Punkten. Nach Gewinnmitnahmen verabschiedete sich der Index bei 18.449 Punkten aus der Sitzung.
Nächste Unterstützungen:
Nächste Widerstände:
Der Index verbleibt noch im Konsolidierungsmodus unterhalb des am Dienstag verzeichneten Rallyhochs. Ein Break über die aktuelle Hürde bei 18.477/18.495 Punkten könnte die Rally unmittelbar ausdehnen in Richtung 18.530-18.564 Punkte und eventuell 18.647-18.700 Punkte. Nächste Unterstützungen liegen bei 18.406 Punkten und 18.344/18.352 Punkten. Darunter wäre ein Pullback in Richtung 18.240-18.280 Punkte und eventuell 18.198 Punkte (Unterkante der Aufwärtslücke vom 16. August) zu favorisieren."
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