nach vorne.
www.dsltarife.net/news/2245.html
20.11.2006
mobilcom - ungewollter Partner drängelt sich weiter nach vorne
Eckhard Spoerr, Chef vom mobilcom hats nun wirklich nicht leicht. Zunächst sind da immer noch Aktionäre, die sich gegen die, eigentlich bereits schon lange beschlossene, Fusion mit dem DSL-Provider freenet sträuben und dann auch noch der "kleine Giftzwerg" Drillisch, der sich in den großen Konkurrenten verliebt hat und unbedingt mit zum "Firmenpool" gehören möchte.
Paschalis Choulidis, Chef vom Mobilfunk-Dienstleister Drillisch möchte gerne an die Verlustvorträge des großen Konkurrenten mobilcom in Höhe von mehr als drei Milliarden Euro ran, denn in einem Firmenverbund könnte Drillisch mögliche eigene Gewinne steuerlich den Verlusten gegen rechen lassen und somit könnte der Wert des eigenen Unternehmens bis zu 40 Prozent gesteigert werden.
Mobilcom will aber nicht. Der mobilcom-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr hatte Ende letzter Woche in einem Interview gegenüber der Zeitschrift "Die Welt" geäußert: "Die wollen, dass wir sie übernehmen, aber das werden wir nicht tun." Drillisch-Chef Choulidis zeigt sich davon aber gänzlich unbeeindruckt. Etwas mehr als 10 Prozent Aktienanteile hat Drillisch bereits an mobilcom und Drillisch ist nicht abgeneigt, seinen Anteil bis auf 20 Prozent zu erhöhen. Man will Gehör und man will die "Hochzeit" und wenn der "Auserwählte" nicht will, so müssen halt weitere "Druckmittel" her:
Zunächst hat Drillisch die mobilcom-Wunschbraut "freenet" aufs Korn genommen. Paschalis will mobilcom zwingen, "kritische Fragen" hinsichtlich der geplanten Fusion zwischen mobilcom und freenet zu beantworten und droht notfalls auch mit der Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung. Außerdem zieht Drillisch in Betracht, notfalls den noch anhängigen Klagen >>GEGEN<< die freenet-Fusion beizutreten, so wusste es wenigstens die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires zu berichten.
Die derzeit noch anhängigen Klagen verhindern, dass mobilcom den DSL-Provider freenet komplett übernehmen kann und Spoerr beklagte bei der Veröffentlichung der letzten Zahlen, dass dadurch wichtige Synegieeffekte nicht genutzt werden könnten. Neuaktionär und Quälgeist Drillisch schlägt nun in die gleiche Kerbe der Kläger und Choulidis sagte, es sei zu befürchten, dass sich der Zusammenschluss für die mobilcom-Aktionäre ungünstiger gestalten könne als für die Anteilseigner von freenet.
Drillisch ist derzeit mit rund 10,4 Prozent an mobilcom beteiligt. Zunächst will Choulidis sich auf dieses Engagement konzentrieren. Langfristig aber strebt Choulidis den Zusammenschluss der vier großen deutschen Mobilfunkdienstleister an, die da wären: :-) Drillisch :-) mobilcom, Talkline und debitel.
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20.11.2006
mobilcom - ungewollter Partner drängelt sich weiter nach vorne
Eckhard Spoerr, Chef vom mobilcom hats nun wirklich nicht leicht. Zunächst sind da immer noch Aktionäre, die sich gegen die, eigentlich bereits schon lange beschlossene, Fusion mit dem DSL-Provider freenet sträuben und dann auch noch der "kleine Giftzwerg" Drillisch, der sich in den großen Konkurrenten verliebt hat und unbedingt mit zum "Firmenpool" gehören möchte.
Paschalis Choulidis, Chef vom Mobilfunk-Dienstleister Drillisch möchte gerne an die Verlustvorträge des großen Konkurrenten mobilcom in Höhe von mehr als drei Milliarden Euro ran, denn in einem Firmenverbund könnte Drillisch mögliche eigene Gewinne steuerlich den Verlusten gegen rechen lassen und somit könnte der Wert des eigenen Unternehmens bis zu 40 Prozent gesteigert werden.
Mobilcom will aber nicht. Der mobilcom-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr hatte Ende letzter Woche in einem Interview gegenüber der Zeitschrift "Die Welt" geäußert: "Die wollen, dass wir sie übernehmen, aber das werden wir nicht tun." Drillisch-Chef Choulidis zeigt sich davon aber gänzlich unbeeindruckt. Etwas mehr als 10 Prozent Aktienanteile hat Drillisch bereits an mobilcom und Drillisch ist nicht abgeneigt, seinen Anteil bis auf 20 Prozent zu erhöhen. Man will Gehör und man will die "Hochzeit" und wenn der "Auserwählte" nicht will, so müssen halt weitere "Druckmittel" her:
Zunächst hat Drillisch die mobilcom-Wunschbraut "freenet" aufs Korn genommen. Paschalis will mobilcom zwingen, "kritische Fragen" hinsichtlich der geplanten Fusion zwischen mobilcom und freenet zu beantworten und droht notfalls auch mit der Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung. Außerdem zieht Drillisch in Betracht, notfalls den noch anhängigen Klagen >>GEGEN<< die freenet-Fusion beizutreten, so wusste es wenigstens die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires zu berichten.
Die derzeit noch anhängigen Klagen verhindern, dass mobilcom den DSL-Provider freenet komplett übernehmen kann und Spoerr beklagte bei der Veröffentlichung der letzten Zahlen, dass dadurch wichtige Synegieeffekte nicht genutzt werden könnten. Neuaktionär und Quälgeist Drillisch schlägt nun in die gleiche Kerbe der Kläger und Choulidis sagte, es sei zu befürchten, dass sich der Zusammenschluss für die mobilcom-Aktionäre ungünstiger gestalten könne als für die Anteilseigner von freenet.
Drillisch ist derzeit mit rund 10,4 Prozent an mobilcom beteiligt. Zunächst will Choulidis sich auf dieses Engagement konzentrieren. Langfristig aber strebt Choulidis den Zusammenschluss der vier großen deutschen Mobilfunkdienstleister an, die da wären: :-) Drillisch :-) mobilcom, Talkline und debitel.
