Zuvor hatte Steinmeier den von Israel und den USA begonnenen Iran-Krieg als einen "politisch verhängnisvoller Fehler" bezeichnet und ihn als "nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig" eingestuft. Nach seiner Darstellung trägt die Begründung eines angeblich unmittelbar bevorstehenden Angriffs auf die USA nicht.
Aus Sicht von Araghtschi ist das Völkerrecht in der Praxis tot. Er machte dafür eine "Doppelmoral des Westens" im Gaza-Krieg sowie dessen Schweigen zum amerikanische-israelischen Angriff auf den Iran verantwortlich.
Der heutige Außenminister war 2015 als Vizeaußenminister Teil des iranischen Atomverhandlungsteams in Wien. Damals traf er mehrfach Steinmeier, der zu dieser Zeit deutscher Außenminister war./da/DP/jha
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