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Aktien Europa: Kursverluste - Skepsis zu Waffenruhe hält Märkte in Zaum

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag setzte sich eine vorsichtigere Einschätzung der Waffenruhe im Iran-Krieg durch. Das spiegelte sich auch in den Ölpreisen wider.

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"Die sich fortsetzenden Angriffe entladen sich an den Finanzmärkten in wieder steigenden Energiepreisen", erklärte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation gedroht, falls Teheran sich nicht komplett an das Waffenruheabkommen halten sollte.

Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,78 Prozent auf 5.866,43 Punkte. Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer SMI um 0,34 Prozent auf 13.068,75 Punkte. Der britische FTSE 100 gab um 0,3 Prozent auf 10.576,57 Punkte nach.

Die Einzelsektoren entwickelten sich spiegelbildlich zum Vortag, wenn auch mit weit geringeren Veränderungen. Verluste erlitten zyklische und von den Energiepreisen abhängige Sektoren. So gaben Autowerte und Aktien von Fluggesellschaften stärker nach.

Auf dem Technologiesektor lasteten unterdessen die Verluste des Schwergewichts SAP (SAP Aktie) , das um knapp vier Prozent fiel. Die Softwarebranche leidet unter Sorgen vor einer Verdrängung durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). JPMorgan-Analyst Toby Ogg wertete die Aussagen des Konzernchefs Christian Klein in der "Financial Times" als weiteren Beleg für die Veränderungen am Geschäftsmodell von SAP. KI ersetze Unternehmenssoftware zwar nicht, zwinge die Unternehmen aber, deutlich mehr zu tun.

Stärkste Gewinner waren dagegen die Ölwerte. Sie erholten sich damit von den Vortagsverlusten. Die Ölpreise hatten sich nach dem Vortageseinbruch nicht weiter abgeschwächt. "Wie nachhaltig die Entspannung bei den Energiepreisen ist, dürfte von den weiteren Verhandlungen abhängen", merkte Roger Rüegg, Leiter Multi-Asset-Solutions bei der ZKB, angesichts der anstehenden Gespräche zu einer längerfristigen Lösung des Iran-Krieges an./mf/jha/

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