- Die Kurse deutscher Staatsanleihen fielen um 0,30%
- Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 2,88%
- Die Rendite japanischer Staatsanleihen stieg auf 2,34%
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Weiterhin dominiert der Streit um Grönland das Geschehen an den Finanzmärkten. US-Präsident Donald Trump hat seine Zolldrohungen wiederholt. Zölle könnten die deutsche Exportwirtschaft hart treffen.
Im weiteren Handelsverlauf werden in Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht. "An der von Sorgen geprägten Stimmung wird auch der verbessert erwartete ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen am heutigen Vormittag nichts ändern", kommentierten Experten der Helaba. Schließlich seien die Daten vor den jüngsten Zollandrohungen im Grönland-Streit erhoben worden.
Der Rückgang der Erzeugerpreise in Deutschland hat sich dank niedriger Energiekosten weiter beschleunigt. Die Erzeugerpreise wirken sich auch auf die Verbraucherpreise insgesamt aus. Die Inflationsrate war in der Eurozone im Dezember unter den Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent gefallen. Eine Leitzinsänderung wird in der Eurozone auf absehbare Zeit nicht erwartet.
Einen erneuten deutlichen Anstieg gab es bei den Renditen für japanische Staatsleihen. Die Papiere stehen seit der Ankündigung von vorgezogenen Neuwahlen unter Druck, während es mit den Renditen im Gegenzug nach oben geht. Seit Montagmorgen legte die Rendite in der zehnjährigen Laufzeit von etwa 2,20 auf 2,34 Prozent zu.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Bei vorgezogenen Neuwahlen wird am Markt eine größere Mehrheit für die amtierende japanische Regierungschefin Sanae Takaichi erwartet. Diese hätte es dann leichter, ihre Wachstumspläne durch höhere Staatsausgaben durchzusetzen. Nach Einschätzung der Dekabank verstärken sich die Fiskalsorgen in Japan und der Anstieg der Renditen für Staatsanleihen gehe weiter./jsl/jkr/jha/
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