Dem Markt fehlte es zunächst an klaren Impulsen. In der Eurozone hatte sich der Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Januar etwas verbessert, nachdem der Indikator im Vormonat noch auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten gefallen war. Es handelte sich allerdings um eine zweite Schätzung und eine erste Schätzung wurde nur leicht nach oben revidiert.
Der Blick der Märkte dürfte sich verstärkt auf die USA richten. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell als Chef der US-Notenbank nominiert. Dies hatte an einigen Märkten zu deutlichen Neupositionierungen geführt. So sanken die Preise für Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) deutlich. "Die Märkte gehen offenbar davon aus, dass mit Warsh die Unabhängigkeit der Fed besser gewahrt bleiben könnte, als bisher gedacht", schreiben Experten der Dekabank. Am deutschen Anleihemarkt hielten sich die Kursausschläge bisher allerdings in Grenzen.
Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Zinsentscheidung veröffentlichen. Es wird nicht erwartet, dass die Notenbank bald ihre Zinsen ändern könnte. Allerdings dürften Aussagen zur Wechselkursentwicklung beachtet werden. Schließlich könnte die Aufwertung des Euro zum US-Dollar die Inflation und das Wirtschaftswachstum dämpfen./jsl/jkr/mis
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