- Der Euro-Kurs stieg nach der Eskalation im Grönland-Streit.
- Der US-Dollar stand im Handel unter Druck.
- Experten erwarten intensivere Gespräche bis zum 1. Februar.
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"Die Alarmglocken für den Dollar läuten", kommentierte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) das Handelsgeschehen. Ihrer Einschätzung nach steigt die Gefahr, dass die US-Regierung "irgendwann eine Grenze überschreitet". Dann würden sich die Handelspartner nicht mehr erpressen lassen und mit Gegenmaßnahmen zurückschlagen.
Nach Einschätzung von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank, zeigt sich beim Grönland-Streit, dass die Handelsstreitigkeiten "bei weitem noch nicht beigelegt sind". Bisher hätten die verhängten Zölle der US-Wirtschaft kaum geschadet und in Europa habe es in Deutschland zuletzt positive Konjunkturüberraschungen gegeben. Doch der Grönland-Konflikt mahne zur Vorsicht, sagte Gitzel. Die weltwirtschaftliche Entwicklung stehe "auf tönernen Füßen".
Experten der Dekabank setzten im Grönland-Streit weiter auf einer Verhandlungslösung. In den kommenden zwei Wochen bis zum 1. Februar sei mit intensiven Gesprächen zu rechnen. Darüber hinaus dürfte die gesetzte Frist "gegebenenfalls verlängert werden, und am Ende findet sich eine Lösung"./jkr/jha/
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