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Devisen: Euro gibt zum US-Dollar etwas nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag etwas nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1711 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1754 (Mittwoch: 1,1724) Dollar (Dollarkurs) fest. Der Dollar kostete damit 0,8507 (0,8529) Euro.

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Dem Markt fehlte es an Impulsen. In den USA wurden wegen des "Shutdowns" keine Konjunkturdaten veröffentlicht. Nach Ablauf der Frist für einen Übergangshaushalt stehen die Regierungsgeschäfte in den USA seit dem Vortag teilweise still. Republikaner und Demokraten im Kongress konnten sich nicht auf eine Brückenfinanzierung einigen. Damit hat die Regierung zunächst keine Mittel mehr für eine weitere Finanzierung ihrer Geschäfte. Präsident Donald Trump hat erneut mit dauerhaften Kürzungen gedroht. Auch der am Freitag anstehende monatliche US-Arbeitsmarktbericht wird nicht veröffentlicht, falls der "Shutdown" vorher nicht beendet wird.

Aus Sicht der Commerzbank (Commerzbank Aktie) hat US-Präsident Donald Trump einen ersten Dämpfer durch den Obersten Gerichtshof erhalten. Der Supreme Court erlaubte es der Gouverneurin der US-Notenbank Fed, Lisa Cook, am Vorabend vorerst im Amt zu bleiben. Das Oberste Gericht der USA stellte einen Antrag der Regierung bis zu einer mündlichen Anhörung zurück. Trump übt schon länger Druck auf die Fed aus und fordert Zinssenkungen. Dabei ging er insbesondere Fed-Chef Jerome Powell scharf an.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87210 (0,87040) britische Pfund, 172,53 (172,47) japanische Yen und 0,9350 (0,9365) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete 3.863 Dollar. Das waren 2 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he


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